A

Ars_Vivendi

Gast
  • #31
@ Ars Vivendi, ...und weitere frustrierte (Mann und Frau) in anderen Threads:
Euer Frust wird nicht besser, wenn ihr auf jede Gelegenheit wartet, um wieder undifferenziert auf das andere Geschlecht einpreschen zu können.Ihr dreht euch weiterhin im Kreise, ohne Anfang, ohne Ende. Ihr schadet damit euch selbst.

Das ist völlig richtig, ich bin da mit meinem letzen Satz über´s Ziel hinausgeschossen und bitte dafür Anomar speziell und die anderen Teilnehmer(innen) hier um Entschuldigung.

Wenn ich es lese, bin ich selbst entsetzt über die Formulierung, die Anomar gegenüber völlig unangebracht ist. Offensichtlich habe ich vorher bei einigen anderen Beiträgen zuviel "Schwung geholt".
Ich merke insgesamt, mein Frauenbild wird durch den Grundtenor hier im Forum, der von einigen Teilnehmerinnen geprägt wird, negativ beeinflusst, das fördert in der Tat den Frust und schadet mir selbst. Die Auseinandersetzung mit (vielleicht aus meine subjektiven männlichen Perspektive zum Teil völlig absurden) Sichtweisen einer Reihe Frauen hier, bei denen ich hoffe, dass solche mir im realen Leben nie begegnen, erst recht nicht, dass ich mal eine Partnerin habe, die solche Sichtweisen annimmt, tut mir offensichtlich nicht gut.
 
  • #32
@ Herakles, deine verbal Attacken auf die FS kann ich leider nicht nachvollziehen. Dein Text liest sich wie eine Pauschalverurteilung u. nachtreten der übelsten Art. Entschuldige du kannst nicht so tun, als ob es immer am s. g. "sich-gehen-lassen" liegen könnte, das kann niemand hier aus der Entfernung beurteilen. Ich zB. würde mich dagegen verwehren so angegriffen zu werden.

Ich bin berufstätig u. verdiene mein eigenes Geld, ich bin schon Job bedingt nicht der Typ Frau der sich "gehen" lässt und habe auch mit Freundinnen Urlaub allein verbracht und Seminare, das letzte war im Januar, besucht. Er hatte seinen großzügigen Freiraum, ich bin keine die klammert,trotzdem wurde ich von einem auf den anderen Tag regelrecht entsorgt, den Grund kenne ich bis heute nicht!!!

Ich kenne etliche Langzeit-Beziehungen wo all deine aufgeführten Dinge überhaupt keine Rolle spielen, die Frau klein/ rundlich ist, keine Seminare besucht u. sich um Haushalt, Garten u. den Sonntagsbraten kümmert und trotzdem sehr eng sind. Einer dieser Männer sagte mal, was seine Frau ihm gibt ist ihm 100x wichtiger als irgendwelche lackierten Fingernägel wenn die Trägerin selbiger keinen Schweinebraten zubereiten könne.
 
G

Gast

Gast
  • #33
mein Frauenbild wird durch den Grundtenor hier im Forum, der von einigen Teilnehmerinnen geprägt wird, negativ beeinflusst, das fördert in der Tat den Frust und schadet mir selbst.

Dem kann ich mich anschließen, nur eben andersrum. Die Männer, die hier wortführend sind, haben teilweise Sichtweisen, die meine Haltung bestätigen, auf solche Männer zu verzichten und eben glücklicher Single zu bleiben.
Aber deshalb haue ich trotzdem bei der FS nicht noch drauf sondern kann das noch unterscheiden. Die Fs ist eine auf unwürdige Art verlassene Frau und braucht sicher die teilweise abstrusen Sichtweisen einiger weniger Männer, die ihre verbale Keule in JEDEM Thread auspacken, nicht. Und Herakles schießt auch mal wieder über´s Ziel hinaus. Was nützt es denn, hier rumzuoraklen, ob die FS sich hat gehen lassen oder nicht, nur weil der Mann ihr sagt, dass sie IHM zu dick ist (was ja nicht der Realität entspricht sondern es ist sein subjektives Empfinden) und sie älter geworden ist. Älterwerden ist ein Fakt und betrifft Männer und Frauen gleich. Wenn den Mann dann eine Krise reitet und er sich eine 20 Jahre jüngere Frau suchen muß, na und...wir wissen doch eigentlich, wie sowas endet. Für die FS ist es aber zur Zeit bitter und schmerzhaft.
Das darf man ruhig auch mal würdigen, dieses Gefühl, nach so einem Abgang, wie ihn der Mann hingelegt hat.
W
 
  • #34
Die FS tut mir nicht im geringsten leid, denn es gehören immer zwei für einen Beziehungsbruch.

Was hat sie denn in den 19 Jahren für sich und nicht für den Gatten getan?

Ich glaube dem EX der FS, dass sie sich gehen ließ, ich schrieb es hier schon öfter, die langlebigsten Bindungen sind die, in denen sich keiner optisch und körperlich gehen lässt und vor allem auch mental sich alleine weiterentwickelt und nicht die Partnerschaft als "vor sich hinplätschernd" betrachtet.

Herakles,

was bringt es Dir, in jedem Thema dieses Forums immer wieder dein Nicht-Mitleid mit den Fragestellern zum Ausdruck zu bringen? Fühlst Du Dich so besser - auf Menschen einhauen, die gerade in schweren Lebenssituationen stecken, weil Du anscheinend selbst nicht weißt, wie man eine Beziehung aufrechterhält?

Du weißt doch gar nicht, ob und inwieweit die FS sich gehen ließ. Das kann auch einfach nur eine billige Ausrede des Mannes sein, der ja im Übrigen selbst gealtert ist. Egal warum die Beziehung auseinander gegegangen ist - sein Abgang ist an Bösartigkeit und Grausamkeit nicht zu überbieten. Die FS kann sich sich aber damit trösten, dass seine neue "Beziehung" wohl auch ein baldiges Verfallsdatum haben wird.
 
  • #35
... ich war immmer treu und für ihn da, habe ihm den Rücken freigehalten und mich liebevoll um ihn und unseren Sohn gekümmert. Das einzige, was er tun sollte, war treu zu sein und am WE das Badezimmer putzen.
Wenn Sie geliebt und geschätzt werden wollen, müssen Sie ein anspruchsvoller Mensch werden, der Forderungen stellt und dürfen kein treu-doofes Hündchen bleiben!
 
  • #36
Ich habe seine Affäre herausgefunden, es war leider nicht das erste Mal. Danach ging alles ganz schnell. An einem Mittwoch habe ich es erfahren, Donnerstag ist er ausgezogen
Das einzige, was er tun sollte, war treu zu sein
Wahrscheinlich werde ich gleich verbal gesteinigt.
FS wie wäre es den wenn du seine Untreue akzeptiert hättest. Wenn du nicht herausgefunden hättest das er eine Affaire hat. Wahrscheinlich hast du hinter ihm hergeschnüffelt um das mit der Affaire heraus zubekommen. Oder wenn die Affaire zufällig herauskam hättest du auch beide Augen zudrücken können.
Es gibt Frauen und auch Männer, die sich mit Partner die auch mal fremdgehen arangieren können.
Wäre dies auch für dich möglich?
PS: FS ich möchte dich nicht angreifen und dir nicht die Schuld in die Schuhe schieben, ich möchte nur mal einen anderen Gedanken in den Raum werfen.
 
  • #37
Euer Frust wird nicht besser, wenn ihr auf jede Gelegenheit wartet, um wieder undifferenziert auf das andere Geschlecht einpreschen zu können.

Und was wird in den anderen Beiträgen gemacht? Wird hier das Verhalten des Mannes neutral und sachlich eingeordnet? Ich habe eher das Gefühl, dass die FS bedauert wird, weil sie so ein A…. von Mann hat(te), der am besten bleiben soll, wo er ist.

Diese Einschätzung ist nach Darstellung und Informationsmenge der FS einerseits nachvollziehbar, aber wir sollten uns doch alle klar machen, dass wir hier nur EINE Seite kennen und auch nur einen Teil Informationen haben. Ich bin völlig davon überzeugt, dass, wenn der Mann hier zu Wort käme, die Diskussion anders liefe. Einfach, weil es immer mehrere Seiten gibt.

Das, was z.B. Inspirationmaster beschreibt, halte ich für eine gute ERKLÄRUNG für das Verhalten des Mannes. Das Verhalten des Mannes ist damit aber doch nicht gerechtfertigt. Wenn ein Mann genau das als Thema hat, dann kommt möglicherweise ein solches Verhalten wie das von der FS beschriebene. Andere Männer haben andere Themen, andere Frauen auch. Wir sind doch alle nicht perfekt.

Fakt ist, es gibt immer Gründe. Diese zu kennen heißt doch noch lange nicht, sie gutzuheißen… Und wenn ein Mann sich z.B. auf eine Beziehung mit Kindern einlässt, auch wenn er es in seinem Inneren nicht wirklich hundertprozentig will, vielleicht glaubt, es wird schon „irgendwie“ gehen, dann ist das auch eine Erklärung, und gleichzeitig ein „Thema“ des Mannes.. Frauen lassen sich auch auf Beziehungen ein, von denen sie nicht hundertprozentig überzeugt sind, und in denen sie denken, „es wird schon irgendwie gehen“ (wenn der Mann sich erst mal so und so verhält..), also, wenn sie den Mann erst mal „geändert“ haben. Frauen wollen ändern, Männer glauben, sie „kriegen das schon irgendwie hin“. Beides ist nicht erfolgreich. Beides ist nicht gerechtfertigt, aber eine Erklärung.

Und ich habe auch den Eindruck, dass die FS sich in der Beziehung ganz stark selbst vergessen hat. Jeder Mensch sollte sich in erster Linie um sich selbst kümmern, erst dann kann er sich um andere kümmern, ansonsten führt das zur Selbstaufgabe. Hier liegt aus meiner Sicht der Schlüssel für die FS. Lernen, sich selbst zu lieben und für sich zu sorgen. Und genau das haben ZOE*69 in ihrem ersten Beitrag und auch piepegal sehr schön beschrieben.
 
  • #38
@ Herakles, deine verbal Attacken auf die FS kann ich leider nicht nachvollziehen. Dein Text liest sich wie eine Pauschalverurteilung u. nachtreten der übelsten Art.

Ich stimme nicht immer mit den Beiträgen von Herakles überein und sie formuliert öfter mal scharf, aber hier kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wieso das eine verbale Attacke oder ein Nachtreten gegen die FS sein soll.

Aus meiner Sicht hat sie lediglich einen Punkt angesprochen, der der FS in der Tat helfen könnte. Nämlich, sich um sich selbst zu kümmern. Klar, kann man das auch übertreiben, aber darum geht es doch gar nicht. Ich habe auch durchaus das Gefühl, dass sich die FS viel zu sehr auf ihren Mann konzentriert hat und nicht auf sich. Wir können alle nur unser eigenes Leben leben. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Sondern mit Selbstverantwortung. Wenn wir die abgeben, bürden wir einem anderen etwas auf, was dieser gar nicht tragen kann und auch nicht seine Aufgabe ist. Das wäre falsch verstandene Partnerschaft. Erst wer liebevoll mit sich umgeht, kann auch liebevoll mit anderen umgehen. Wer mit sich nicht im Reinen ist, wird immer in einer oder anderen Art in Konflikte mit anderen kommen. Die anderen sind Spiegel. Wem geht es nicht so? Wir wundern uns immer wieder über die anderen, die „ach’ so blöd sind“. Am Ende sind wir es selbst. Glauben wir zunächst nicht. Für die anderen haben wir immer wieder Ratschläge und „wissen wie es geht“. Bei uns selbst ist der Balken dick…. Das Einzige, was hilft, ist ehrliche Selbstreflektion. Wir können den anderen nicht ändern, auch wenn wir es noch so gerne möchten. Wir können nur bei uns selbst etwas verändern – unsere Gedanken, unsere Worte, unsere Taten. Und genau das sollte die FS auch tun: Ihre Einstellung sich selbst gegenüber überprüfen und ihr Verhalten zu SICH SELBST. Damit übernimmt sie die Verantwortung FÜR SICH. Und nichts anderes hat Herakles gemeint. Und das ist keine Attacke, das ist das Gegenteil.
 
  • #39
an Nachdenkliche

Jeder schreibt nach seinen Erfahrungen und auch wenn ich nicht verheiratet war, gibt es einige Paare aus dem Umfeld, welche ich schon mehr als 20 Jahre kenne, diese besuche und eine Art Freundschaft habe, auch mit deren Kindern.

Einer ließ ich immer gehen, entweder der Mann oder die Frau.
Es ist wohl ein "Naturgesetz" und viele beklagen es ja in Bindungen selbst, dass er Partner sich optisch gehen lässt. Nach dem Motto, nun sind wir mit Brief und Siegel zusammen, uns kann nichts mehr erschüttern, für wen soll ich mich aufnudeln??

Erstens für sich, weil man sich gestylt besser fühlt und für den Partner. Ich kenne harmonische und treue Paare, wo beide auch nach zig Jahren immer noch sportlich sind, sehr gut aussehen, top gekleidet, trotz Haushalt, Kinder und Beruf. Sie wollen für den eigenen Mann/Frau immer noch gut aussehen - finde ich toll.
Es ist auch ein Liebesbeweis - gehen lassen kann sich jeder.

Was machen diese Paare wohl richtig?

Gerade der Optik wird in langjährigen Bindungen zu wenig Beachtung geschenkt, man glaubt, die inneren Werte machen das schon, da kann ich aussehen wie Hempels unterm Sofa.
Gerade das ist er erste entscheidene Fehler.

Ich möchte als verheiratete Frau auch keinen Nerd zum Ehemann, der früher mal ein fescher Kerl war und den ich jetzt als Nerd auch noch sexuell und erotisch finden müsste - grauenvoll.

Bei manchen Paaren läuft jahrelang noch eine platonische Schiene ab und einer zwingt sich zum Standardsex, das geht so lange "gut", bis eine dritte Person von außen gefährlich wird - wie hier jetzt oder auch in anderen Beiträgen.

Dann werden beide wach - tchja zu spät.
Das sich gehen lassen - ist der gefährlichste Part in langjährigen Bindungen einhergehend mit der mentalen Gleichgültigkeit.

Die FS trägt genauso Schuld für das Scheitern für ihr Mann.
Sie war zu träge in all den Jahren an sich und der Ehe zu arbeiten, er zwar auch, aber er nimmt jetzt die neue Herausforderung an, hätte auch umgekehrt sein können.
 
  • #40
@Herakles: Deine These bez "sich gehenlassen" mag manchmal stimmen, ich seh das aber in meinen Umfeld gar nicht. Ich wurde ja betrogen, bin aber sehr schlank und war und bin trotz Kindern täglich leicht geschminkt, gut frisiert und angezogen. Habe auch in meiner "Trennungs-Verarbeitungsphase" gemerkt, dass bei attraktiven Gleichaltrigen noch gut ankomme. KEINE meiner Freundinnen, die etwas Gewicht zugelegt haben und meist mit den Kindern in Jeans, T-Shirt und ungeschminkt den Tag verbringen, ist getrennt. Da sehe ich sehr harmonische Beziehungen in denen jeder seinen Part leistet und den des anderen schätzt. Den Trennungsgrund an Äusserlichkeiten festzumachen ist zu kurz gedacht. Eher ungekehrt: Wenn sich einer richtig gehenlässt, war die Beziehung wahrscheinlich vorher zu Ende, nicht als Folge davon.
 
G

Gast

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  • #41
Die FS trägt genauso Schuld für das Scheitern für ihr Mann.
Sie war zu träge in all den Jahren an sich und der Ehe zu arbeiten, er zwar auch, aber er nimmt jetzt die neue Herausforderung an, hätte auch umgekehrt sein können.
Naja. Das ist bekannt, dass beide an einer Trennung beteiligt sind.
Das wird die FS auch wissen und ihre eigene Beteiligung reflektieren.
Ob es in ihrem Fall ein "sich gehen lassen" war, nur weil der Mann ihr eine Abwertung an den Kopf knallt, sie wäre alt und dick, dann frage ich mich , was Du dann darunter verstehst? Ein gewichtsmäßiges Hängenlassen würde bei mir bei Übergewicht anfangen, hat die FS aber nicht. Sie ist schlank, auch wenn der Mann ihr das Gegenteil einreden will. Alter...hm...ich wüßte nicht, was man dagegen tun kann und wenn, wüßte ich nicht, ob die FS das nicht auch getan hat. Der Altersprozess setzt ohne unseren Willen einfach so ein. Er ist auch älter geworden.
Ich lese ganze andere Gründe für ihre Beteiligung raus, wie Du nun ausgerechnet auf die "sich gehen lassen-Schiene" kommst, erschließt sich mir nicht so ganz. Und dann auch noch mit dieser Absolutheit. Nach so wenig Info? Erstaunlich.
Insgesamt finde ich aber, dass die FS deutlich zum Ausdruck bringt, dass sie schon am Boden liegt zur Zeit. Sie ist erst am Anfang, die ganzen Fragen, die man in so einer Situation im Kopf hat, zu sortieren. Sie fragt, wie sie damit umgehen soll, beschreibt, dass sie nicht mehr leben mag und nur noch weint. Ob da ein knallhartes Feedback so sinnvoll ist, ich weiß es nicht. Das "mir tut die FS nicht leid" hättest Du auch weglassen können. Eigentlich ist es egal, was passiert ist, jemand, der so am Boden zerstört ist, er erkennt doch nicht sofort, war genau er damit nun zu tun hat, steht auf, wenn er hört, dass er sich hat gehen lassen und sagt....achso, dass war der Grund, okay, jetzt kann ich ja weitergehen.
Außerdem geht es auch darum, WIE der Mann sich getrennt hat, nicht darum, DASS er sich getrennt hat. Das sich jeder Partner trennen darf und kann, ist ja wohl klar. Auf das Wie kommt es an, wenn er stillen Frust geschoben hat und nie was gesagt hat, fällt der andere selbstverständlich bei solchen Vorwürfen und Abwertungen erstmal um. Und dann kommt gleich der nächste um die Ecke und sagt...Du tust mir kein bißchen leid. Naja. Ansichtssache, ob das "fein" ist.
W
 
  • #42
@ godot: Nicht dein Ernst, oder? Was wäre dies für eine Beziehung, wenn der eine über den andern so abwertend denkt und fühlt und sich ihm gegenüber auch so verhält?
 
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P

Provence

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  • #43
Die Beiträge von Ars_Vivendi und INSPIRATIOMASTER sind an Gefühllosigkeit und Empathiefreiheit kaum noch zu überbieten.
Ars_Vivendi und Inspirationsmaster haben nur nicht die mitleidsvolle »… ich umarme dich erst einmal / klingt ja alles ganz furchtbar …«-Brille auf, sondern schauen realistisch auf das, was die FS schildert:
Ich weiß überhaupt nicht, was ich diesem Mann angetan habe, ich war immmer treu und für ihn da, habe ihm den Rücken freigehalten und mich liebevoll um ihn und unseren Sohn gekümmert. Das einzige, was er tun sollte, war treu zu sein und am WE das Badezimmer putzen.
An dieser Stelle würde ich doch gerne einmal den Mann hören. Wollte er immer eine »treue« Frau (geht manchmal mit »langweilig« einher)? Wollte er, dass sie ihm »immer den Rücken frei hält« (kann auch in »umtüteln« ausarten)? Ist es nicht klar, dass sich eine Mutter um ihre Kinder kümmert (er wird das auch getan haben, nur wird es hier nicht erwähnt)? ER sollte »treu« sein und das Badezimmer putzen - wie hört sich das denn an? Für mich grauenvoll!

Wie wäre es denn mit einer Beziehung (meinetwegen auch Ehe), in der gemeinsame Fröhlichkeit vorherrscht (bei der FS klingt das nicht so)? In der nicht »Rücken-frei-halten« vorherrscht, sondern gemeinsame Interessen (!) und Unternehmungen? Statt eingeforderte Treue, freiwillige Treue, weil die eigene Beziehung spannend ist?

Auch wenn ich eine Frau bin (und damit, nachweislich, nicht »auf das andere Geschlecht eindresche«), aus SO EINER BEZIEHUNG würde ich ebenfalls ausbrechen. Einziger Unterschied: vermutlich schon im ersten gemeinsamen Jahr.

Und was bleibt? Anomar sollte ihr Beziehungsverhalten selbstkritisch betrachten und daraus lernen. Nicht länger heulen, sondern den eigenen »Lebensstil« ändern, damit neue Chancen in ihren Alltag einkehren.
 
  • #44
Moment....

sich gehen lassen, hat zwei Seiten und das schrieb ich auch deutlich, die optische und die mentale.

Meist kommt erst die optische, man nimmt zu, läuft in Schlabberklamotten oder gar im Trainingsanzug durchs Haus und wundert sich wenns im Bett nicht mehr klappt.

Dann kommt zusätzlich das - mentale sich gehen lassen - man lässt die Partnerschaft vor sich hin trudeln, keine Gemeinsamkeiten mehr, auch mal ohne Kinder, kein romantisches WE zu zweit, keine Komplimente mehr an den Partner, nur Alltag rein und raus.

Plötzlich bekommt der vernachlässigte Partner, kann Frau wie Mann sein, von außen einen Impuls, das er ganz toll ist, egal welches Kompliment aber es sitzt und von da an verschieben sich die langweilig trögen Alltage in der Ehe - man wird außerhäusig, weil man innerhäusig was vermisst.

Also - sich gehen lassen - kann mental oder optisch oder beides sein. Auch bemitleide ich keinen verlassenen Mann, es gibt immer einen guten Grund, warum eine Frau diesen Mann verlassen hat.

Wie eine Userin hier schrieb, wir kennen hier nur die Jammerseite der oder des FS, diese Person sucht Zuspruch in ihrem Problem.
Wenn wir die Beweggründe des Partners hier lesen würden, kämen einige evtl. zu einer anderen Meinung.

Und noch was, wer hält es bei einem langweilig, anbiedernden Partner aus, der seine Persönlichkeit aufgegeben hat?
 
  • #45
65 Kilo liegen bei der Größe ca. 5-6 Kilo über Untergewicht.
Du bist nicht zu dick, im Gegenteil, Du bist ziemlich schlank mit dem Gewicht.
W

[MOD]
Was ich der FS durch meinen Beitrag näherbringen wollte war, dass ihr Ehemann vielleicht auf extrem schlanke Frauen steht, in diesem Fall wäre sie ihm eben zu dick. Das lässt aber nicht auf die FS schließen, sondern auf ihren Ehemann und seine Vorlieben.
Und- das habe ich ebenfalls erwähnt - ist mit Sicherheit nicht der einzige Grund gewesen, weswegen er sie betrogen und verlassen hat.
 
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N

nachdenkliche

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  • #46
Herakles, wie schön Du immer von Dir selbst ablenkst! Auch Du wirst in einer Beziehung gelebt haben.Dazu muss man nicht verheiratet gewesen sein. Mir fällt bei Dir nur auf, und zwar schon so lange ich hier lese im Forum, dass Du extrem auf Äußerlichkeiten fixiert bist.Wenn Du Dich so wohl fühlst, ist das okay, aber meine persönliche Meinung ist, dass das ganze "Aufgebrezele" nur irgendetwas im Inneren des betreffenden Menschen übertünchen soll.Dass man in gepflegter Kleidung unter Menschen gehen sollte, das ist klar.Aber jeder , wie es sein persönlicher Geldbeutel es erlaubt, Körperpflege natürlich inbegriffen.Der wahre Charakter eines Menschen äußert sich niemals an den Designerklamotten.Diese Menschen sind mir eh suspekt.
 
G

Gast

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  • #47
Wie eine Userin hier schrieb, wir kennen hier nur die Jammerseite der oder des FS, diese Person sucht Zuspruch in ihrem Problem.
Wenn wir die Beweggründe des Partners hier lesen würden, kämen einige evtl. zu einer anderen Meinung.
Das stimmt und ich finde auch wichtig, dass man die Situation von der Seite des Partners beleuchtet, weil auch diese Interpretationsideen den Fragenden weiterbringen.

ABER: Es hat sich nunmal die FS hier geäußert und nicht der Mann der FS. Also finde ich es ebenfalls einseitig, nur die Seite des Mannes darzustellen und das in einer Art, die die eigentliche Hauptperson hier vor den Kopf stoßen wird.
Wenn man nur die eine geschilderte Seite hat, ist nunmal nur davon mehr Information dar, entweder im geschriebenen Wort oder aus der Art, wie geschrieben wurde, zu entnehmen.

Und dieses Bekunden von "kein Mitleid", da frage ich mich, was das soll. Ich meine, da fragt doch auch nicht wirklich jemand danach, ob hier jemand Mitleid hat, es geht um Ratschläge und Erfahrungen.

Außerdem kriegt man das am Ton des Beitrags durchaus mit, dass kein Mitleid vorhanden ist. Genauso wenn jemand sich in Selbstdarstellung, Eigenlob oder Frustabbau übt beim Schreiben.
 
G

Gast

Gast
  • #49
Man sollte sich vor allem einmal klar machen, WER hier was postet.

Eine Frau, die nach eigenem Bekunden 50 Jahre alt ist, rückenlanges Haar trägt und Kleider, seit 15 Jahren weder einen Mann noch Sex hatte, natürlich kinderlos ist und niemals verheiratet war.

Ich denke nicht, dass einige sich auch nur im Ansatz vorstellen können oder vorstellen wollen, wie die FS sich fühlt.

Die meisten Postings zeigen nur eins, dass es den Postern wahrscheinlich noch dreckiger geht als der FS, denn welches Individuum, das sich noch Mensch nennt, tritt auf jemandem herum, der nach Jahren verlassen wurde und berichtet, dass er völlig fertig sei und täglich weint.

Da wird ein Sch.... von mentalem und körperlichen Gehenlassen zurechtgeschrieben usw.

Es handelte sich um eine EHE, wo Kinder da sind, die Partner versprochen haben, sich in guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und in Krankheit, in Armut und Gesundheit beizustehen, sich zu achten und zu unterstützen und sich treu zu sein bis dass der Tod sie scheidet (nur mal zur Erinnerung, was eine Ehe sein sollte).

Wer hier so einen Sch.... zusammenschreibt, der findet es sicher auch ok, wenn man seinen Partner verläßt, weil der krank wird, was ja wohl öfter passiert oder arbeitslos oder was weiß ich.

Auf solche kranken Postings, dass jemand selbst schuld ist, wenn er verlassen wurde, weil er nicht genug gesportelt oder zugenommen hat, sollte man eigentlich gar nicht antworten, das ist reine Zeitverschwendung und zu viel Beachtung von verbitterten, alten Singles, die überhaupt nicht wissen, wie man das Wort Ehe überhaupt buchstabiert aber hier ihren Frust permanent auskotzen und über alle einen Eimer Jauche ausleeren müssen.
Verbitterung ist übrigens die Steigerung einer Depression, so weit ist die FS noch nicht, bei der besteht wenigstens noch Hoffnung, dass sie sich wieder fängt.
 
  • #50
Ich kann den vorhergehenden Postern nur zustimmen. Wer einer vollkommen verzweifelten Frau die am Boden liegt auch noch von oben einen verbalen Tritt gibt, das gilt hier für Männer und Frauen, und behauptet kein Mitleid zu haben..... der ist in meinen Augen nur kalt, herzlos und vollkommen empathielos.
Manchmal frage ich mich was für kalte und herzlose Menschen hier im Forum ihr Unwesen treiben. Freie Meinungsäußerung ist ja gut und schön, aber die Kälte die in manchen Antworten zutage tritt spiegelt unsere oberflächliche und lieblose Gesellschaft wider.
 
G

Gast

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  • #51
Man sollte sich vor allem einmal klar machen, WER hier was postet.

Eine Frau, die nach eigenem Bekunden 50 Jahre alt ist, rückenlanges Haar trägt und Kleider, seit 15 Jahren weder einen Mann noch Sex hatte, natürlich kinderlos ist und niemals verheiratet war.

Ich denke nicht, dass einige sich auch nur im Ansatz vorstellen können oder vorstellen wollen, wie die FS sich fühlt.

Die meisten Postings zeigen nur eins, dass es den Postern wahrscheinlich noch dreckiger geht als der FS, denn welches Individuum, das sich noch Mensch nennt, tritt auf jemandem herum, der nach Jahren verlassen wurde und berichtet, dass er völlig fertig sei und täglich weint.

Da wird ein Sch.... von mentalem und körperlichen Gehenlassen zurechtgeschrieben usw.

Es handelte sich um eine EHE, wo Kinder da sind, die Partner versprochen haben, sich in guten und in schlechten Zeiten, in Gesundheit und in Krankheit, in Armut und Gesundheit beizustehen, sich zu achten und zu unterstützen und sich treu zu sein bis dass der Tod sie scheidet (nur mal zur Erinnerung, was eine Ehe sein sollte).

Wer hier so einen Sch.... zusammenschreibt, der findet es sicher auch ok, wenn man seinen Partner verläßt, weil der krank wird, was ja wohl öfter passiert oder arbeitslos oder was weiß ich.

Auf solche kranken Postings, dass jemand selbst schuld ist, wenn er verlassen wurde, weil er nicht genug gesportelt oder zugenommen hat, sollte man eigentlich gar nicht antworten, das ist reine Zeitverschwendung und zu viel Beachtung von verbitterten, alten Singles, die überhaupt nicht wissen, wie man das Wort Ehe überhaupt buchstabiert aber hier ihren Frust permanent auskotzen und über alle einen Eimer Jauche ausleeren müssen.
Verbitterung ist übrigens die Steigerung einer Depression, so weit ist die FS noch nicht, bei der besteht wenigstens noch Hoffnung, dass sie sich wieder fängt.
Besonders gemein finde ich es, wenn Menschen, die keinen Schimmer davon haben, wie viel Energie es erfordert, Kinder zu erziehen, hier ihre "weisen" Kommentare und Schuldzuweisungen von sich geben. Ich habe immer noch Achtung vor dem Vater meiner Tochter, u. a. weil er ein prima Papa ist, obwohl er schon längst mit einer anderen Frau zusammen ist.
 
  • #52
Dann hätte er entweder den Mund aufmachen können oder früher gehen können und nicht 19 Jahre ausharren brauchen.
W

Die FS schreibt: "Ich habe seine Affäre herausgefunden, es war leider nicht das erste Mal."
Vielleicht hätte sie beim "1. Mal" schon ihren eigenen Anteil am Zustand ihrer Ehe reflektieren sollen - und durch einen lebendigen Dialog mit ihrem Mann etwas ändern können. Dann wäre es vielleicht nicht zu dem plötzlichen Auszug nach 19 Jahren gekommen. Sie hätten sich dafür entscheiden können - unter neuen Voraussetzungen - zusammen zu bleiben oder ggf. schon früher in gegenseitigem Einvernehmen getrennt, wenn ein Zusammenleben nicht mehr möglich war. Die FS hätte so schon früher die Möglichkeit gehabt, sich auf eigene Beine zu stellen und sich eine Zukunft ohne diesen Mann aufzubauen.
 
  • #53

Liebe Fs, Herakles bringt es unfreiwillig auf den entscheidenden Punkt.
Es gibt da draußen leider eine Menge Menschen, die keine emotionale/ mentale Repräsentation des anderen/des Gegenübers in ihrer Großhirnrinde haben. Die können sich nicht einfühlen, die fühlen sich selbst auch kaum. Außer wenn sie etwas Großes leisten (und wer tut das schon ständig?) oder sich selbst im Spiegelbild gratulieren.

Solche Menschen haben durchaus auch Beziehungen, z. B. weil sie die Frau hübsch finden, weil der Sex gut ist oder Geld und natürlich das Gewicht stimmen. Wenn dann der andere krank, arbeitslos oder auch nur 10kg zunimmt sind sie weg. Dabei geben sie natürlich niemals zu, dass der Zustand des Partner eine narzisstische Kränkung darstellt. Sie laborieren dann nach außen a la: "Die Krankheit hat ihn ja so verändert....es passt nicht mehr"
Ggü. ihren Partner, die sie verlassen wollen, werden sie, aus ihrer eitlen Kränkung heraus, dann gern im Tonfall rabiat: Männer ergehen sich in vulgären Beschimpfungen des Aussehens der Frau, Frauen benutzen dann eher so Ausdrücke wie "Schlappschwanz", "Nichtsnutz" etc. Dieses Verhalten zeigen sie übrigens auch in Freundschaften.

In jedem Fall kannst Du froh sein, dass er weg ist. Inneres Wachstum ist mit solchen Menschen nicht möglich. Es wäre schön, wenn Du trotz der erlittenen Verbalattacken nochmal melden würdest. Das haben die meisten, die hier mit offenem Visier schreiben (also unter Nennung ihres nicknames) schon erlebt... das muss man einordnen können.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #54
[MOD]
Was ich der FS durch meinen Beitrag näherbringen wollte war, dass ihr Ehemann vielleicht auf extrem schlanke Frauen steht, in diesem Fall wäre sie ihm eben zu dick. Das lässt aber nicht auf die FS schließen, sondern auf ihren Ehemann und seine Vorlieben.
Und- das habe ich ebenfalls erwähnt - ist mit Sicherheit nicht der einzige Grund gewesen, weswegen er sie betrogen und verlassen hat.
Liebe piepegal, das ist aber sehr weit hergeholt! Davon war im Post der Fragestellerin keine Rede. Ich finde es sehr schade dass sie sich nicht mehr hier meldet.Der Mann scheint auch nicht schöner und jünger geworden zu sein, schlanker schon gar nicht!
 
  • #55
Habe die letzten Posts durchgelesen und angefangen an meiner Wahrnehmung zu zweifeln. Habe dann den Post von der Fragestellerin noch ein paar mal durchgelesen, einfach um ihn auf mich nochmals wirken zu lassen, um dann vielleicht nachvollziehen zu können, weshalb plötzlich hier im Forum ein schon fast anklagerischer Ton der Fragestellerin gegenüber entstanden ist, sowie auch Vorwürfe den mitfühlenden Antwortenden gegenüber.
Ich kann's immer noch nicht nachvollziehen und mir nur so erklären, dass die Menschen eben verschieden sind, anderst wahrnehmen, unterschiedliche Empathielevel besitzen. Beim Post der Fragestellerin spüre ich eine verletzte, leidende, verzweifelte Person. Ihren Post als Jammerei abzutun, empfinde ich als weiterer Schlag oder Stich in die schon vorhandene Wunde der Fragestellerin. Sie hat sich nicht mehr gemeldet, ich könnte es an ihrer Stelle auch nicht mehr.
 
  • #56
Er ist mit den Worten gegangen, dass er 19 Jahre mit mir zusammen sein musste und er will auf gar keinen Fall die nächsten 19 Jahre bei mir bleiben. Ich wäre verbraucht, alt geworden und dick.

Natürlich wollte er dich mit diesen Worten verletzen.
Er wollte damit wohl endgültig alle Brücken hinter sich abbrechen und sein Verhalten rechtfertigen, obwohl es dafür keine Rechtfertigung gibt. Wenn er an eurer Ehe interessiert gewesen wäre, hätte er dir gesagt was ihn stört, anstatt außerhalb nach Ablenkung zu suchen. Obwohl: Vielleicht hat er nicht mal gesucht, sondern es hat sich nur einfach eine Gelegenheit ergeben.
So oft die Kommentare von Herakles hier auch verteufelt werden, in einem hat sie nicht unrecht. Viele Ehepaare leben jahrelang nebeneinander her, ohne es zu merken. Nicht selten sind sie nur wegen der Kinder oder aus finanziellen Interessen zusammen. Glücklich ist keiner mehr. Einer fängt dann an zu trinken, ein anderer wird immer dicker. Trotzdem könnten sie ewig so zusammen leben, wenn da nicht plötzlich ein Impuls von außen käme. Entweder lernt die Frau oder der Mann jemanden kennen und merkt, dass das Leben doch noch nicht vorbei ist. Untreue beginnt schleichend. Die Partner haben Angst zu reden, weil sie fürchten, dass es dann endlose Diskussionen oder einen Riesenkrach gibt. Dem wollen sie aus dem Weg gehen. Also wird geschwiegen. Man zieht sich zurück und das ist der Anfang vom Ende. Es erfordert Mut, sich Dingen zu stellen, denen man lieber aus dem Weg gehen möchte. Diesen Mut hatte dein Mann nicht, aber auch du hast lieber die Augen verschlossen, aus Angst, es könnte sich sonst etwas am Status quo ändern.
Das Zusammensein mit einem Partner ist ein gegenseitiger Prozess. Es muss sich gut anfühlen. Man muss spüren, dass der Partner wirklich für einen da ist und es muss befriedigend sein. Untreue fängt in dem Moment an, in dem einer von beiden beginnt, sich zurückzuziehen und der andere das schweigend hin nimmt. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, hast du im Grunde immer befürchtet, dass der Tag kommt, an dem dein Mann geht, du wolltest es nur nicht wahrhaben.
 
  • #57
Bin ich mit Freunden zusammen, bin ich trotzdem einsam. Ich ertrage diesen Leben nicht mehr und diesen furchtbaren Schmerz.

Ja, dieser Schmerz ist sehr schlimm. Viele Menschen erleben ihn. Jeden Tag. Aber er ist zu bewältigen, wenn es auch manchmal lange dauern kann. Aber wäre es wirklich besser, an der Seite eines Mannes zu leben, der schon länger nichts mehr für dich fühlt und der weder Achtung noch Respekt vor dir hat?
Sieh diese Änderung als eine Chance, dein Leben neu zu ordnen. Vielleicht ist deine Angst vor dem Alleinsein jetzt sehr groß, aber glaube mir, es gibt keine größere Einsamkeit, als mit jemandem ohne Liebe zu leben. Sage dir selbst, dass du Besseres verdienst und dann steh auf, lass dich von einem Anwalt beraten und mach Pläne für dein neues Leben.
 
  • #58
mod: Chat entfernt

Sorry, das hier ist ein öffentliches Forum.
Und ich kann nicht verlangen, wenn ich einen Beitrag hier einstelle, dass mir alle um den Hals fallen und mir unentwegt recht geben.

Ein Forum lebt von unterschiedlichen Meinungen und die fallen nunmal nicht so aus, wie ich es gerne hätte und das ist auch gut so.

Evtl. ist die FS mal aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt geworden, war nach 19 Jahren auch mal Zeit.

Bei ständiger Selbstbeweiräucherung und Dauermitleid von anderen hätte sie ewig weitergeschlafen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #59
Liebe FS,
was immer in Eurer Ehe gelaufen ist, in der Art und Weise des Nachtretens in der Trennung zeigt Dein Mann, dass er den allerschlechtesten Charakter hat, den ein Mensch nur haben kann. Vergiss' alles was mal zwischen Euch war und die Illusionen, die Du Dir über die Qualität Eurer Beziehung gemacht hast. Was für ein Mensch er wirlklich ist und immer war, siehst Du jetzt.
Für mich liest sich Deine Beschreibung so, als wenn er regelrecht Wert darauf legt, Dich krank zu machen, um die Bedingungen diktieren zu können. Wher Dich, lass' Dir das nicht bieten.

Ich wünsche Dir, dass Deine Therapeutin Dich unterstützt alle Deine Verzweifelung in konstruktive Energie umzusetzen und ihm die Hölle heiß zu machen. Danach wirst Du Dich besser fühlen - ich brauchte das auch.

Wer sich so verhält hat jedes Recht auf fairen Umgang verspielt. Ich wünsche Dir einen entsprechend gewieften Scheidungsanwalt, auf dass über Deinen Mann das gleiche emotionale Elend kommt. Eine junge Freundin ist dann schneller weg, als er gucken kann. Die will nämlich keinen jahrelangen Scheidungsstress in ihrer neuen Beziehung haben ond Opfer seiner schlechten Laune sein.

Ich denke auch, dass Du in der Beziehung zu wenig gefordert hast (Bad putzen und treu sein). Das klingt für mich auch nicht nach einem gemeinsamen Leben, welches ich mit einem Ehepartner führen möchte. Da darfst Du Dicha nicht wundern, wenn der Respekt fehlt.

Ich hatte auch einen chronischen Fremdgänger als Ehemann und habe lange versucht, irgendwie damit fertig zu werden. Es ist mir nicht gelungen. So habe ich mich getrennt und die Scheidung eingereicht, ohne irgendwas mit geöffneter Beziehung zu versuchen. Ich wusste vor vornherein, dass ich so nicht leben möchte. Dann lieber den Mann ganz los sein.
Du hast einfach versäumt, Dir rechtzeitig Rechenschaft abzulegen, ob Du mit so einem Mann wirklich leben kannst und gehofft, dass es irgendwann mal nachlässt, ihr doch noch eine Ehe nach Deinen Wünschen führen könnt und versäumt eine Entscheidung zu treffen, Dein eigenen Leben zu steuern und hast Dich ihm ausgeliefert.

Nimm' das Steuer jetzt bei der Scheidung in die Hand. Halt Deinen Sohn komplett aus Euren Streitigkeiten raus, auch wenn er kein kleines Kind mehr ist. Soweit sollten Erwachsene sich im Griff haben, dass die Kinder nach der Trennung beide Elternteile noch achten können.
 
  • #60
Beim Post der Fragestellerin spüre ich eine verletzte, leidende, verzweifelte Person. Ihren Post als Jammerei abzutun, empfinde ich als weiterer Schlag oder Stich in die schon vorhandene Wunde der Fragestellerin

Es geht nicht darum, die FS anzuklagen, ich glaube, das will hier keiner (hoffe ich zumindest). Wer immer hier schreibt, setzt sich mit ihr und ihrer Fragestellung auseinander.

Natürlich ist es wichtig, dass jemand, der sehr verzweifelt ist, erst einmal Trost erhält. Den hat die FS auch bekommen und das ist gut so. Und dennoch sollten auch Antworten erlaubt sein, die darüber hinausgehen, die über den Tellerrand hinausschauen. Denn das ist ja der Sinn hier: Dass nicht ein FS in seiner Ansicht nur bestärkt wird, sondern angeregt, auch andere Sichtweisen und Standpunkte einzunehmen. Es gibt viele Meinungen und Erfahrungen der Einzelnen hier, jeder sieht etwas anderes. Es geht um eine Gesamtbeleuchtung. Ein FS stellt Fragen hier, weil er eben genau das in seiner Situation alleine nicht kann.

Wenn die FS tatsächlich in einer solch grenzwertigen Situation ist wie Zoe andeutet, dann muss allerdings die Frage erlaubt sein, ob dieses Laienforum der richtige Ort für solche Hilferufe ist.

Das, was wir erleben, hat auch immer mit uns selbst zu tun. Das ist keine Anklage, ganz im Gegenteil. Wenn wir erkennen, dass wir selbst etwas verändern können, dann kommen wir von der Ohnmacht in eine „machtvolle“ Position. Und dieser Weg aus der Ohnmacht heraus ist befreiend und stärkend. Zoe mag recht haben, dass die FS das (momentan) nicht kann. Es geht hier nicht um Schuld oder Anklage. Sondern darum, dass und wie wir aus uns selbst heraus leben und nicht durch das Verhalten von anderen Menschen so umgehauen werden, wie es hier der Fall zu sein scheint. Und genau da gehen die Meinungen hier auseinander, wie das zu bewerkstelligen ist, aber jeder darf annehmen, dass ein FS das für ihn Passende findet.

Die FS hat sich nicht mehr gemeldet. Ihre Aussage, dass sie das Leben nicht mehr erträgt, ist schwerwiegend. Ein Trost mag sein, dass sie in ihrer Therapie möglicherweise jemanden hat, der ihr vielleicht besser helfen kann, als jeder einzelne hier, weil dieser mehr Informationen hat und sie auch besser einschätzen kann. Wobei das fraglich ist, denn wenn es ausreichend wäre, hätte sie sich möglicherweise hier nicht gemeldet. Wir können nur alle hoffen und ihr wünschen, dass sie sich fängt und ihren Weg geht.
 
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