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  • #1

Trennung nach 40 Jahren

Nach 36 Jahren möchte ich mich von meinem Mann trennen. Er hat mich betrogen, und ich habe es durch Zufall herausgefunden (ich weiss, die Ehefrau erfährt es immer zuletzt :) ). Ich bin nicht bereit das hinzunehmen, zumal die Treffen mit der (oder den ????) anderen geplant waren. Einen"Ausrutscher" hätte ich vielleicht verzeihen können, aber dieses bewußte Hintergehen kann und will ich auch nicht tolerieren.
Er ist der Meinung, dass wir noch einmal einen Neuanfang wagen sollten, aber ich bin viel zu tief verletzt, als dass ich dem zustimmen könnte. Die Beziehung bisher lief ganz gut. Ich habe - wie man so schön sagt - in guten wie in schlechten Zeiten zu ihm gehalten und nun das !!!
Ich verstehe es einfach nicht wie man einen Menschen, der immer für einen da war, so behandeln kann.
Vielleicht sind meine Ansprüche auch viel zu hoch ?? Ich weiss nicht mehr, was ich denken und tun soll. Ihr merkt sicher, dass ich total durcheinander bin und nicht weiss, ob ich mit der endgültigen Trennung einen Fehler mache. Was meint Ihr ? Muss ich mich als Frau damit abfinden und nachgeben in der Hoffnung alles wird wieder gut ???
Übrigens bin ich - wenn auch nicht mehr ganz jung - schlank und nicht unattraktiv (nur um Fragen vorzubeugen, von wegen selber schuld :)) ).
 
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  • #2
und was habenSie dann davon - dann sind Si alleine .... ich weiss nicht wie alt Sie sind, aber nach 40 Jahren Ehe - so ca 60 Jahren alt ....

ich bin 39 - und ich würde versuchen einen Neustart, besonders wenn dein Mann es auch will.

ansonsten Sind sie alleine ... Glauben Sie es ist so schön Single und alleine zu sein?????

nein, das ist Grausam.
 
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  • #3
Also so ganz spontan:
Bewusstes hintergehen tut weh und ist schwer zu verzeihen!!
Aber: 36 Jahre Ehe klopft man auch nicht so einfach in die Tonne.
Da würde ich an Deiner Stelle schon mal genauer nachfragen:
Wie viele Treffen haben stattgefunden?
Mit einer oder mehreren Frauen?
Wie oft gab es Sex?
Was waren die Gründe?
Tut es ihm leid und bereut er es?
Bevor Du darauf keine genauen Antworten hast, kannst Du Dir nicht überlegen, ob Du verzeihen und vergessen kannst und willst.
 
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  • #4
Ich kann dich verstehen, ich würde mich auch sofort trennen.

Ehrlichkeit, Vertrauen, Treue, Respekt vor dem Partner und seinen Gefühlen - das sind für mich die wichtigsten Säulen einer Beziehung. Das Vetrauen wäre für immer zerstört. Ohne Vertrauen kann ich keine Beziehung führen.

Du mußt dich entscheiden, was dein Mann will ist völlig irrelevant. Es geht um dich, und womit du am Besten leben kannst.
Du mußt keine Rücksicht auf ihn nehmen, nachdem er es auch nicht getan hat.

w, 44
 
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  • #5
Sorry, ich finde die Frage komisch, denn in so einer langen Ehe kommen mindestens eine Affäre oder diverse Flirtereien zustande. Das ist doch ganz normal in so langer Zeit. Ich kenne keine so lange Ehe, wo es nicht irgendwelche Zwischenfälle gab. Eine gute Ehe übersteht das.

Das sieht man ja schon, wenn man sich mal unsere eigenen Eltern ansieht (sofern sie noch zusammen sind), was die Mütter mit den Vätern alles durchmachen mussten.

Ich würde mich nach 40 Jahren und einer Fremdgeherei nicht mehr trennen! Denn ich weiß, man kann darüber hinweg kommen, wenn man sich mal etwas lockerer macht! Auch eine Fremdgeherei kann man verzeihen, wenn man das will.
 
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  • #6
Ich wäre sofort weg, weil mit dem Vertrauen ein grundpfeiler einer Beziehung für mich fehlen würde.
Ich kenne auch genügend Beziehungen, in denen es so etwas nicht gibt!

Überleg einmal: geht es dir ohne ihn schlechter? Was verlierst du? Bedenken dabei, dass die alte Unbekümmertheit und Sorglosigkeit für immer vorbei sind! Willst du zu einer dauer besorgten, kontrollierenden, eifersüchtigen Furie werden? Oder zur depressiven trauerweide? Warum hat er dich bezrogen und sich nicht getrennt? Weil das Leben mit dir viele Vorteile für ihn hat! (Haushalt?)
Welche Vorteile hat ein Leben ohne ihn? Selbst wenn du eine längere Zeit allein sein solltest?
Meine Ansprüche sind so hoch wie deine, ich habe mich nach einer Affäre des Partners getrennt: und es keinen Tag bereut!
 
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  • #7
Ich denke, es ist nicht gut, aus aktueller tiefer Verletzung alles hinzuwerfen.
Der Vertrauensbruch ist groß, ja; wichtig scheint mir: kannst Du, da es nun raus ist, in Zukunft Ehrlichkeit erwarten? Das wäre für mich eine Grundvoraussetzung. Und ich würde eine gemeinsame Eheberatung vorschlagen, in so einer Situation ist professionelle Hilfe unabdingbar.
 
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  • #8
Ich bin nicht bereit das hinzunehmen, zumal die Treffen mit der (oder den ????) anderen geplant waren. Einen"Ausrutscher" hätte ich vielleicht verzeihen können, aber dieses bewußte Hintergehen kann und will ich auch nicht tolerieren.
...... Ihr merkt sicher, dass ich total durcheinander bin und nicht weiss, ob ich mit der endgültigen Trennung einen Fehler mache.
Übrigens bin ich - wenn auch nicht mehr ganz jung - schlank und nicht unattraktiv (nur um Fragen vorzubeugen, von wegen selber schuld :)) ).

Liebe FS,
die Frage hast Du doch schon beantwortet: Du willst das Hintergehen nicht tolerieren. Wenn Dir das klar ist und Du das Singleleben nicht fürchtest sowie ein gutes soziales Netz hast, dann machst Du mit der Trennung keinen Fehler.
Was er meint, hat keine Relevanz, denn er hat sich ja vorher auch keine Gedanken gemacht, was Du von seinem Fremdgehen hältst.

Die Dauer einer Ehe sagt nicht aus, dass sie es wert ist, beibehalten zu werden. Ich habe mich wegen Fremdgehen nach 25 Jahren von meinem Mann getrennt. 2 Jahre, inkl. Therapie habe ich mich bemüht, mit dem Vertrauensverlust, der Kränkung, den seelischen Verletzungen und Selbstzweifeln fertig zu werden. Es hat nicht funktioniert, hat mehr Schäden als Nutzen gemacht und die Trennung war der richtige Schritt. Er hatte in den ganzen Jahren immer alle Freiheiten, ging auch allein aus, ich auch - war für mich immer ok, bis zu seinem Ausflug zu anderen Frauen. Da greift dann "wer einmal lügt...." Ich fand meine innere Ruhe nicht wieder, hatte Schlafstörungen usw. Nach der Trennung ging es mir viel besser, obwohl ich ziemlich allein war.

Und es ist total egal, ob Du attraktiv und schlank bist - selbst wenn es nicht so wäre, rechtfertigt es nicht, dass er fremdgeht. Ich erwarte in einer Partnerschaft Aufrichtigkeit, nicht erst, wenn die Sache aufgeflogen ist.
 
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  • #9
Ich habe mich von meinem Mann getrennt, aus ähnlichen Gründen. Heute nach 10 Jahren bin ich froh es getan zu haben. Habe mich finanziell auf eigene Beine gestellt (eigene kleine Firma, die gut läuft). Mein Sohn hat es gut überstanden, studiert und wir haben ein tolles Verhältnis. Nur mit den Männern, da hat es nicht so gut geklappt. Liegt aber an dem Angebot mit dem Du es ja auch zu tun haben wirst. Herren Ü 50 sind wirklich kein geeignetes Partnermaterial. Sie suchen in der Regel eine sehr attraktive Dame, pflegeleicht und zum Nulltarif, um es auf den Punkt zu bringen.
Ich bin heute trotzdem sehr glücklich, mir fehlt dank Familie, Bekanntenkreis, Firma und Hund kein Mann. Sollte mir allerdings ein wirklicher Traumtyp begegnen, wieso nicht!
Wenn Du alleine sein kannst, wage es, wenn nicht, bleibe bei Deinem Mann, hier läuft garantiert kein Besserer herum. w55
 
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  • #10
(@1) Sich nach so etwas trennen, weil man belogen, betrogen und hitnergangen worden ist, ist unglaublich befreiend. Grausam ist es, seine kostbare Lebenszeit weiter bei so einem Menschen zu verbringen, weil man evtl. alleine nichts mit sich anfangen kann/Angst vor einem neuen Lebensabschnitt hat.

FS, da gibt es keine zwei Meinungen, die Basis Eurer Ehe ist kaputt. Da ist nur sehr schwer, wenn es überhaupt möglich ist, wieder Vertrauen aufzubauen.
Ich kann Deine Gefühle nachvollziehen und Dir raten, ihnen zu folgen. Deine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie in einer Beziehung, die keine mehr ist, zu vergeuden.

(@4) In einer guten Ehe kommen solche Dinge gar nicht erst vor!
Wenn man so etwas 'locker' wegsteckt, ist man emotional total abgestumpft und die eigene Selbstachtung total am Boden. Das hat etwas von 'in dem Alter sollte man dankbar sein, überhaupt einen Partner zu haben, egal, ob er einen betrügt und belügt, Hauptsache er ist da... So etwas hinzunehmen ist schleichendes Gift.

Völliger Quatsch ist die Aussage: '....(die Mütter mit den Vätern alles durchmachen mussten) ...'
Keine Frau heute muss das mehr, diese Zeiten sind endgültig vorbei!

FS, geh Deinen eigenen Weg, so wie es DIR gut tut! Ich wünsche Dir Erfolg dabei!
 
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  • #11
und was habenSie dann davon - dann sind Si alleine .... ich weiss nicht wie alt Sie sind, aber nach 40 Jahren Ehe - so ca 60 Jahren alt ....

ich bin 39 - und ich würde versuchen einen Neustart, besonders wenn dein Mann es auch will.

ansonsten Sind sie alleine ... Glauben Sie es ist so schön Single und alleine zu sein?????

nein, das ist Grausam.

Ihnen würde ich eher einen Gang zum Psychiater vorschlagen.
Wer lieber mit jemandem zusammen ist, der einen bewusst demütigt als einen Schlussstrich zu ziehen und zu sich und seiner Würde zu stehen tut mir echt leid.

Und noch ein kleiner Hinweis:
Eine Partnerschaft macht einen nicht glücklich, wenn mans nicht selbst schon ist.
Sei dein eigenes Licht!

Liebe FS:

wenn du ihm nicht verzeihen kannst, dann zieh den Schlussstrich früher als später. Es gibt kein "zu spät" um ein neues Leben anzufangen. Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.. und der muss nicht mit Zähneknirschen und Enttäuschung anfangen.
Viel Glück!
 
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  • #12
Sorry, ich finde die Frage komisch, denn in so einer langen Ehe kommen mindestens eine Affäre oder diverse Flirtereien zustande.

Tolle Einstellung. Ganz prima.

@ FS:
Mache deine Entscheidung nicht nur von dem Fremdgehen abhängig. Wie war eure Ehe in letzter Zeit? Wie groß ist deine Liebe noch?
Fremdgehen verzeihen und wieder neu vertrauen ist verdammt hart. Wenn du eine Trennung als weniger schmerzhaft empfindest, dann solltest du sie durchziehen. Aber nicht heute und morgen. Lass das Ganze 1-2 Wochen sacken und nimm dir Zeit für deine Entscheidung.
 
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  • #13
FS - er hat dich betrogen. Soweit klar. ABER hast du ihn daraufhin angesprochen und wie hat er reagiert? Wie lange ist das Fremdgehen her - ist es vorbei oder geht es noch weiter ? Welche Punkte an deiner Ehe sind gut - was willst du ändern ?
Eines - eine Trennung kann gut für dich sein, du lebst nicht mit jemand weiter den du eventuell pflegen musst. Eine Trennung kann der Horror für dich sein, weil du keinen ständigen Menschen mehr zuhause hast. Wie sieht dein soziales Umfeld aus - noch wärst du jung genug, dir einen eigenen Bekanntenkreis aufzubauen ! Andererseits - man sagt nicht zu Unrecht, dass drei am Fremdgehen beteiligt sind - die bittere Frage die du auch beantworten musst ist dein Anteil an seinem Fremdgehen. W
 
  • #14
Dein Vertrauen ist hin und das kommt auch nicht wieder. Meine Freundin hat sich nach 37 Jahren getrennt von ihrem untreuen Mann. Sie sagt jetzt nach 5 jahren, das war das beste was sie machen konnte. Sie hat eine neue Liebe gefunden und ist total glücklich. Für die Liebe ist es nie zu spät. w52
 
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  • #15
und was habenSie dann davon - dann sind Si alleine .... ich weiss nicht wie alt Sie sind, aber nach 40 Jahren Ehe - so ca 60 Jahren alt ....

ich bin 39 - und ich würde versuchen einen Neustart, besonders wenn dein Mann es auch will.

ansonsten Sind sie alleine ... Glauben Sie es ist so schön Single und alleine zu sein?????

nein, das ist Grausam.

Lieber alleine, als sich "SO" behandeln zulassen. Ich würde es auch nicht einfach so hinnehmen. Neuanfang? Du vertraust ihm doch sowieso nicht mehr. Glaub mir, du würdest in Zukunft alles hinterfragen was er tut.
Lebe dein Leben ohne ihn, und tue dir diesen Stress nicht weiter an.
Warum mit einem Menschen weiter zusammen sein, der lügt und betrügt?Klares NEIN.
 
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  • #16
Das sieht man ja schon, wenn man sich mal unsere eigenen Eltern ansieht (sofern sie noch zusammen sind), was die Mütter mit den Vätern alles durchmachen mussten.

Ganz zu schweigen von dem was die Männern in langen Beziehungen mit Frauen durchmachen müssen. Er hat doch in Ihrer langen Beziehungen auch Ihre schwierige Phasen durchgestanden, oder? Sie haben Ihren Mann doch auch schon verletzt und belogen, oder? Das entschuldigt nichts, sollte Ihnen aber sagen daß eine Augenblicksentscheidung hier falsch wäre.

Sie sind in Rente oder stehen kurz davor, evtl. waren Sie auch überwiegend Hausfrau. Wo glauben Sie lernen Sie in dem Alter neue Männer kennen? Ein 60-ähriger der gut in Schuß ist wird eher bei den 50-jährigen gucken oder er hat soviel negatives erlebt (nicht nur Frauen werden betrogen und belogen), daß er das Ganze nur noch mit angezogener Handbremse betreibt. Eine neue innige Beziehung aufzubauen wird da schwierig. Zudem sind Sie in einer Altersgruppe, in der Frauenüberschuss herrscht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben Sie also allein.

Bei Scheidung ist der Euro nur noch die Hälfte oder weniger wert. Evtl. müssen Sie sich wohnlich stark verkleinern und je nach Hintergrund leidet Ihre soziale Stellung in der Stadt. Nicht weil jemand Ihnen etwas vorwirft, sondern weil Alleinstehende bei vielen Aktivitäten als 5. Rad am Wagen gelten. Alleine reisen macht auch wenig Spass. Vielleicht blieben Ihnen nach einer Trennung nur ein paar ältere (verbitterte) alleinstehende Damen zum Kaffekranz. Wollen Sie so das letzte Viertel Ihres Lebens gestalten? Mit ein paar anderen Weibern über die Männer und die Ungerechtigkeit der Welt läsgtern? Das sollten Sie sich genau überlegen.

Ihr Mann hätte da deutlich bessere Chancen "neu anzufangen". Der ist evtl. nach kurzer Zeit wieder in einer Beziehung, da es ja viele alleinstehende Frauen ü/50 gibt. Es ist also wahrscheinlich daß es sich nach 12-24 Monaten herausstellt, daß eine Scheidung nicht Ihn sondern Sie bestraft.

Wenn Sie einen Neuanfang mit Ihren Mann wagen wird dieser sich 1-2 Jahre in einem Umfang um Sie bemühen, daß Sie denken Sie seien zurück in Ihrer Backfischzeit. Auch danach iwird er Ihre Großherzigkeit nicht vergessen und sich stärker als bisher um eine gute Beziehung bemühen. Das wiegt Verletzungen nicht auf, heißt aber Ihre Beziehung hat gute Chancen besser als zuvor zu werden. Jermand der weiss was er fast verloren hätte, schätzt dies höher. Und wenn es sich wie ich denke um eine späte Midlife-Crisis gehandelt hat ist das Wiederholungsrisiko fast null.

Falls ich mich irre können Sie immer noch gehen. Ihre Ausgangslage wäre gleich. Sie können also nur gewinnen wenn Sie (vorerst) bleiben, dafür aber Bedingunegn stellen..

m/47
 
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  • #17
Nur, weil etwas lange gedauert hat, ist es doch nicht wertvoll. Wenn es eine gute Ehe gewesen wäre, hätte es keinen andere Frau gegeben, auch wenn das oft bagatellisiert und als Normalität dargestellt wird. Was soll die Frau mit einem Mann, der sie nicht liebt? Um ihre "Versorgung" wird sie sich kaum sorgen müssen und eine attraktive und interessante Frau findet immer einen Partner, egal in welchem Alter, so sie es will.
 
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  • #18
und was habenSie dann davon - dann sind Si alleine .... ich weiss nicht wie alt Sie sind, aber nach 40 Jahren Ehe - so ca 60 Jahren alt ....

ich bin 39 - und ich würde versuchen einen Neustart, besonders wenn dein Mann es auch will.

ansonsten Sind sie alleine ... Glauben Sie es ist so schön Single und alleine zu sein?????

nein, das ist Grausam.

Ich bin auch 60 und habe mich vor 4 Jahren nach 25 Jahren von meinem Mann getrennt.
Was ich davon habe? Ich bin nun endlich wieder glücklich. Mir ist klar, dass die Chancen auf einen neuen Partner eher gering sind. Aber ich habe inzwischen gelernt, mein Leben auch als Single glücklich zu gestalten.
Lieber alleine glücklich als zu zweit unglücklich. Ein mehrfaches und geplantes Fremdgehen könnte ich nie akzeptieren, damit wäre das Vertrauen für alle Zeiten vorbei.

Mag sein, dass es für dich nicht schön ist, Single zu sein. Ich bin gerne Single.
 
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  • #19
Nur, weil etwas lange gedauert hat, ist es doch nicht wertvoll. Wenn es eine gute Ehe gewesen wäre, hätte es keinen andere Frau gegeben, auch wenn das oft bagatellisiert und als Normalität dargestellt wird. Was soll die Frau mit einem Mann, der sie nicht liebt? Um ihre "Versorgung" wird sie sich kaum sorgen müssen und eine attraktive und interessante Frau findet immer einen Partner, egal in welchem Alter, so sie es will.

#15. Das habe ich nicht gesagt, aber daraus könne Sie doch nicht den Umkehrschluß ziehen. Die FS hat zudem klar gesagt " Die Beziehung bisher lief [bis zum Aufdecken der Affäre] ganz gut." Ergo wertvoll und mit Aussicht nach überwundener Krise genausogut oder sogar besser zu werden.

Tatsache ist daß je nach Studie 30-50% der Ehepartner mindestens eine Affäre haben.Frauen betrügen dabei so oft wie Männer. Das macht einen Betrug nicht akzeptabel, aber doch etwas daß im Rahmen einer langen Beziehung passieren kann. Soll heißen bei der Masse der Vergehen können nicht alle Beteiligten Charakterschweine sein die für eine Beziehung nichts taugen.

Sind Sie Hellseherin?

Sie kennen die finanzielle Situation des Ehepaares nicht. Ich auch nicht, aber ich habe schon viele Scheidungen und den Nachlauf dazu beobachten dürfen. Unterhalb der Chefarzt / Dieter Bohlen Schwelle verlieren beide und müssen sich einschränken. Die Fixkosten steigen ja erheblich. Kein Splittingvorteil mehr, zwei Wohnungen, Scheidungs- und Umzugskosten, zwei Autos etc.

Sie kennen das Attraktiviätsniveau der FS nicht. Woher schließen Sie dann dass Sie schnell einen Partner findet? Selbst wenn Sie früher ein Modell war sind die Chancen begrenzt. Ich war vor vier Wochen mit 12 Frauen zwischen 60 und 75 Jahren bei einem Stammtisch. 10 von Ihnen wohlhabend bis reich, alle gepflegt und einige davon 10-15 Jahre jünger aussehend. Nach Ihrer These sollten zumindest die meisten davon eine Beziehung habe. Dem ist nicht so. Bis auf drei langjährig Verheiratete sind alle (unfreiwillig) seit Jahren alleinstehend.Das ist die Realität unterhalb von Catherine Deneuve. Auch in gehobenen Kreisen.

Sie setzten Liebe und Sex gleich,. Das ist aber mitnichten so. Weder bei Frauen noch bei Männern. Da Sie keine Details der Affäre kennen, können Sie doch nicht wissen ob der Mann die FS liebt oder nicht.
 
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  • #20
Sie sind in Rente oder stehen kurz davor, evtl. waren Sie auch überwiegend Hausfrau. Wo glauben Sie lernen Sie in dem Alter neue Männer kennen? Ein 60-ähriger der gut in Schuß ist wird eher bei den 50-jährigen gucken.... Mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben Sie also allein.

Bei Scheidung ist der Euro nur noch die Hälfte oder weniger wert. Evtl. müssen Sie sich wohnlich stark verkleinern. ..... Alleine reisen macht auch wenig Spass.
.....Ihr Mann hätte da deutlich bessere Chancen "neu anzufangen".

Wenn Sie einen Neuanfang mit Ihren Mann wagen wird dieser sich .... sich stärker als bisher um eine gute Beziehung bemühen.

Liebe FS,
keine brauchbaren Tipps. Mag sein, dass Du keinen Mann mehr findest, aber brauchst und willst Du einen, angesichts der Tatsache wie Männer so sind? Ich kann auf diese Exemplare gut verzichten.

Ich kenne Deine finanzielle Situation nicht, aber nach so einer langjährigen Ehe stehst Du keinen Deut schlechter da, als Dein Mann und auf wirtschaftlich impotente Männer stehen Frauen in fortgeschrittenem Alter absolut nicht. Seine Chancen auf eine neue und vor allen Dingen angenehme Partnerschaft sind keinen Deut besser als Deine. Keine wirtschaftlich selbstständige Frau in den 50ern will einen finanziell Abgewrackten in den 60ern, jedenfalls nicht als dauerhaften Partner.

Meine Erfahrung: Dein Mann wird sich nicht ändern, wenn Du einen Rückzieher machst. Im Gegenteil, er wird das als Bestätigung auffassen, dass er sich das rausnehmen kann und es wird schlimmer, solange ihn noch eine andere will. Anschliessend sollst Du ihm dann die ganz späten Jahre angenehm machen.
Das ist keine attraktive Perspektive. Und ja, mit Freundinnen über solche Männer ablästern macht Spass. Verbittert sind wir dabei keineswegs, sondern amüsiert. Ich habe aber wenig Zeit für sowas, weil ich noch voll im Job stehe, zum Sport, zum Wellness gehe, mit Freundinnen Städtereisen mache - alles angenehmer, als das Leben mit einem fremdgehenden Mann zu teilen.
w,55
 
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  • #21
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Mann fremdgeht, wenn es in der Ehe häufig Streit gibt und wenn außerdem der Sex nicht stimmt. An letzterem wird es bei Euch sicher auch gelegen haben. Du solltest bedenken, dass bei einer normalen Rente und zwei Haushalten zum Leben nicht viel übrig bleibt. Wenn der Mann praktisch allein gearbeitet hat, seid ihr beide auf Sozialhilfeniveau.
Dann bist Du sicherlich ganz glücklich als Single! Es ist im übrigen ganz schwer, ab 60 Jahren noch einen geeigneten Partner kennen zu lernen. Mir ist das nicht gelungen.
 
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  • #22
Was mich bei solchen Themen immer wieder fasziniert ist wie dem "Opfer" geraten wird, doch nicht so eine lange Beziehung "wegzuwerfen". Das hat doch der Fremdgeher getan! Hat es ihn zurückgehalten? Nein. Er hat die Beziehung zerstört.

Bewusstes Hintergehen, die Gefahr durch Geschlechtskrankheiten billigend in Kauf genommen, das sind alles gute Gründe eine Beziehung zu beenden. Egal wie alt man ist.

Das Argument ist doch unsinnig, dass die TE alleine wäre. Was will man denn mit einem Partner, der einen nicht respektiert und anlügt. Da macht alleine leben mehr Sinn. Und man kann ja auch noch jemanden finden.
 
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  • #23
...auf wirtschaftlich impotente Männer stehen Frauen in fortgeschrittenem Alter absolut nicht. Keine wirtschaftlich selbstständige Frau in den 50ern will einen finanziell Abgewrackten in den 60ern, jedenfalls nicht als dauerhaften Partner.
w,55

Hervorragender Vorschlag - die FS soll den Ehemann und sich ruinieren um dann alleine mit der Befriedigung zu leben daß es ihm schlecht geht. Und es ist der optimale Zeitpunkt dafür - in 15 Jahren könnte der Mann ja Pflege brauchen (kann natürlich auch umgekehrt laufen). Dumm an Ihrem Konzept ist nur: Davon bezahlen sich die Rechnungen nicht und das Leben genießen klappt so auch nicht.

Aber vielleicht liege ich ja falsch und die FS folgt lieber Ihren Fußstapfen. Sie kann ja sicherlich jederzeit Ihrem "amüsierten" Damenkräntzchen beitreten... das muß einem eine Scheidung nach 36 Jahren schon wert sein.

Sie haben auch schön herausgearbeitet warum finanziell potente 50+ Männer sehr vorsichtig sind sich auf Damen Ihres Kalibers einzulassen. Wenn schon geldgeil und ohne Respekt gegenüber Männern, dann wenigstens jung und knackig:)

m/47
 
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  • #24
Hervorragender Vorschlag - die FS soll den Ehemann und sich ruinieren um dann alleine mit der Befriedigung zu leben daß es ihm schlecht geht. Und es ist der optimale Zeitpunkt dafür - in 15 Jahren könnte der Mann ja Pflege brauchen (kann natürlich auch umgekehrt laufen). Dumm an Ihrem Konzept ist nur: Davon bezahlen sich die Rechnungen nicht und das Leben genießen klappt so auch nicht.

Aber vielleicht liege ich ja falsch und die FS folgt lieber Ihren Fußstapfen. Sie kann ja sicherlich jederzeit Ihrem "amüsierten" Damenkräntzchen beitreten... das muß einem eine Scheidung nach 36 Jahren schon wert sein.

Sie haben auch schön herausgearbeitet warum finanziell potente 50+ Männer sehr vorsichtig sind sich auf Damen Ihres Kalibers einzulassen. Wenn schon geldgeil und ohne Respekt gegenüber Männern, dann wenigstens jung und knackig:)

m/47

Sag mal, wie bist du denn drauf? Die FS zerstört doch nicht die Ehe, das hat doch der Mann gemacht. Warum gibst du ihr nun die Schuld.
Muss sich eine Frau alles gefallen lassen, nur aus Angst, dass sie dann vielleicht wieder Single ist?
Single sein ist keine Krankheit. Es gibt auch Witwen, die müssen auch alleine leben.
 
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  • #25
Liebe FS

nein, musst du nicht. Meine Mutter trennt sich auch. Nach 31 Jahren.
Ich verstehe ihre Gründe.
Er hat sie nach Strich und Faden belogen
und es längst Zeit zu gehen.
 
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  • #26
Hervorragender Vorschlag - die FS soll den Ehemann und sich ruinieren um dann alleine mit der Befriedigung zu leben daß es ihm schlecht geht. ....Dumm an Ihrem Konzept ist nur: Davon bezahlen sich die Rechnungen nicht und das Leben genießen klappt so auch nicht.

Frauen arbeiten heutzutage Vollzeit und setzen nur ein paar Jahre wegen Kindererziehung aus. Darum müssen sie aus finanziellen Erwägungen mit fremdgehenden Männern nicht zusammenbleiben. Die paar Euro, die nach dem Versorgungsausgleich beiden fehlen, wenn man sich von so einem miesen Partner trennt lassen sich doch leicht verschmerzen.
Komisch finde ich, dass die Männer einerseits den Frauen Geldgeilheit vorwerfen, andererseits die Frauen davor warnen, dass es ihnen nach der Trennung finanziell schlechter geht. Ja, was denn nun? Frau kann mit weniger Gled ihr Lbene durchaus genießen, wenn sie so einen miesen Kerl los ist.

Und ja, tatsächlich ist so eine lange Ehe und das fortgeschrittene Alter genau der richtige Zeitpunkt, sich zu trennen, denn es ist eine Zumutung, jemanden pflegen zu sollen, der einen so enttäuscht hat und im umgekehrten Fall: so ein Mann ist doch sofort weg, wenn er umgekehrt nur geringfügig gefordert sein sollte. Das weiß Frau nach so einem Vorfall.

Sie haben auch schön herausgearbeitet warum finanziell potente 50+ Männer sehr vorsichtig sind sich auf Damen Ihres Kalibers einzulassen. Wenn schon geldgeil und ohne Respekt gegenüber Männern, dann wenigstens jung und knackig:) m/47

Warum bitte soll eine Frau gegenüber einem geilen alten Knacker, der nach 36 Jahren Ehe fremdgeht Respekt haben?
Es ist auch eine merkwürdige Argumentationslinie: erst ist der arme Mann ruiniert, wenn die Frau sich nach so einem Vorfall trennt und das ist aus Männersicht sowas von ungerecht und dann ist er ein finanziell potenter 50+, dem die 20-jährigen in Heerscharen nachlaufen. Ja was denn nun?

Entweder sind Mann und Frau finanziell unter Druck oder aber keiner von beiden - so sieht es nach einer durchschnittlichen Langzeitehe aus. Und trotzdem, besser wenig Geld, als so ein Mann. Umgekehrt würde ich mich genauso verhalten: wäre ich ein Mann, würde ich so eine Frau auch verlassen.
 
  • #27
Nun, viele Männer würden sowas anders betrachten.

Angenommen: Der Mann war 36 Jahre lang treu.
Nun bekommt er seine Midlife-Krise, und hat Angst in seinem Leben was zu versäumen, wenn er weiter treu bliebe. Also probiert er andere Frauen, um die nicht zu versäumen.

Vgl. wie wenn man Jemand lebenslänglich dazu verurteilen würde, nie wieder eine andere Marmelade zu essen, als stets nur Erdbeer-Marmelade. Und jetzt entdeckt er z.B. Mango-Marmelade ?

Frauen betrachten und empfinden solche Untreue aber ganz anders.
Für die ist das ein tiefer Vertrauensbruch. Und sie glauben, daß das nie wieder zu überbrücken ist.

Vorschlag: Jeder soll auf den Anderen zugehen, und mit ihm ..... sprechen. So das Jeder verstehen kann, wie es der Andere meint und empfindet. So klärt man auf.
Und danach kann man überlegen/beraten/diskutieren, wie man als Paar weiter macht.

Wenn man seine Jugend und all seine Kraft etc. in eine feste Partnerschaft "investiert" = "bis das der Tod uns scheidet"
dann sollte man nicht so leicht vorzeitig "kündigen" - Denn ein Neuanfang mit anderen Partnern ist im jetzigen Alter sehr viel schwerer, als damals.

ich will hier nicht für (fortlaufende) Untreue plädieren. Aber mir scheint, daß das die Meisten zu verbissen und zu übertrieben betrachten und behandeln.

Ich spreche aus Erfahrung: Ich hatte früher eine Partnerin, die mir untreu wurde, mit drei Männern.
Ich schobs auf ihr Alter, sie war erst 21 J. (ich war 30)
 
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  • #28
Frauen arbeiten heutzutage. [...]

Warum bitte soll eine Frau gegenüber einem geilen alten Knacker, der nach 36 Jahren Ehe fremdgeht Respekt haben?

Es ist auch eine merkwürdige Argumentationslinie: erst ist der arme Mann ruiniert, wenn die Frau sich nach so einem Vorfall trennt und das ist aus Männersicht sowas von ungerecht und dann ist er ein finanziell potenter 50+, dem die 20-jährigen in Heerscharen nachlaufen. Ja was denn nun?

Frauen arbeiten heute - Dummerweise hat die FS Ihr "Arbeitsleben" schon fast hinter sich und ist in den 50er Jahren geboren. Wir wissen nicht ob sie Hausfrau oder Konzernchefin ist... Und in der Rente hat man deutlich weniger.

Respekt - Um den Mann der FS ging es nicht, sondern um die Aussage der vorhergehenden Posterin #21 zu "finanziell potenten Mitfünfzigern". Ebensowenig ging es um 20-jährige Frauen.

Wer in der FS Familie bei Scheidung inwieweit finanziell ruiniert wird wissen wir nicht. Aber beiden wird es materiell schlechter gehen. Warum habe ich dargelegt. Sachlich.

Von Recht und Unrecht habe ich nichts erwähnt.

Für Sie sind fremdgehende Männer um die 60 "alte geile Knacker". Wie heißen den bei Ihnen die fremdgehenden weiblichen Pendants?

Fazit: Es wäre schon hilfreich wenn Sie Posts sorgfältiger lesen würden und im Zusammenhang interpretieren würden. Dann hätten Sie sich ein Haufen Empörung sparen können.

#22
 
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  • #29
..hat Angst in seinem Leben was zu versäumen.. Also probiert er andere Frauen, um die nicht zu versäumen.

Das kann er so machen, er kann sich nicht darauf verlassen, dass die Frau das hinnimmt. Wenn andere Männer sie nicht interessieren oder sie keinen anderen findet, dann ist es ihre Option, sich von der Ehe zu befreien. Es gibt kein verbrieftes Recht, andere Frauen ausprobieren zu wollen, es gibt kein Recht, seine Midlife-Crisis zulasten des Partners auszuleben. Wer das macht, muss mit den Konsequenzen leben.
Dinge ändern sich, "wasch mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass" funktioniert nur selten. Man(n ) sollte vorher die offene Ehe klären oder riskiert z.B. die Aufkündigung der Ehe. Eine Ehe ist keine lebenslängliche Verurteilung, man kann sich scheiden lassen, wenn man anders leben will.

Frauen betrachten und empfinden solche Untreue aber ganz anders.
Für die ist das ein tiefer Vertrauensbruch. ..Jeder soll auf den Anderen zugehen, und mit ihm ..... sprechen.

Sofern frau noch reden will. Wenn einer aus der ehelichen Gemeinschaft ausschert, dann hat er keinen Anspruch auf einseitige Verpflichtungen des anderen Parts der Ehe - er hat sie aufgekündigt und sie kann diese Kündigung annehmen, unabhängig davon, ob er sich das noch mal anders überlegt.

Wenn man seine Jugend und all seine Kraft etc. in eine feste Partnerschaft "investiert" = "bis das der Tod uns scheidet" dann sollte man nicht so leicht vorzeitig "kündigen" - ein Neuanfang mit anderen Partnern ist im jetzigen Alter sehr viel schwerer.

Maybe, aber wo ist im Zusammenhang mit der Todesverpflichtung die Formel das Fremgehen ok ist? Gibt es nicht und damit gibt es die Todesverpflichtung in diesem Fall nicht, es sei denn sie hat einen Brainoverflow und legt ihn um.
"In guten wie in schlechten Zeiten" mit Erlaubnis zum Fremdgehen zu übersetzen ist sehr frei interpretiert. Frauen haben den Hang in diesen Dingen eher phantasielos zu sein.

Derjenige der fremdgeht, hat die Regeln verletzt und damit beim Partner etwas ausgelöst. Die Triebbefriedigung hatte Vorrang. Ob das verzeihbar ist entscheidet der Betrogene. Das mag sich mancher Mann anders wünschen, die Realität zeigt, dass es nicht mehr funktioniert. Die Frauen machen das nicht mehr mit. Offensichtlich haben die Beziehungen nicht ausreichend Substanz, das ihre Fortführung für die Frauen attraktiv ist. Dass sie in dem Alter keinen Partner mehr finden ist wohl nicht mehr wichtig.
Wenn Männer dem Fremdgehen von Frauen toleranter gegenüberstehen (was ich nicht glaube), haben sie davon entsprechende Vorteile.

Alte Erfahrungen aus anderen Beziehungen zählen hier nicht. Die Wertigkeit setzt der betrogene Partner. Hat er Treue ernst genommen in der Ehe, entscheidet er, wie er mit dem Verstoß umgeht. Der Betrüger hat kein Recht Forderungen zu stellen - er ist Bittsteller.
 
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  • #30
Liebe FS,

es tut mir sehr leid für Dich. Dir ist der Boden unter den Füßen weggerissen.

Ich kenne nur Ehen, die das nicht überstanden haben. D.h., wenn Du Dich durchringst und einen Neuanfang startest, dann sind die Kränkungen ja mit dabei, die legt man nicht ab und Dein Bewußtsein, dass Dein Mann ggf. zu haben ist, wird Dich auch begleiten. Die 2 Frauen, die ich kenne, die nach Auffliegen der Affäre die Ehe weiter geführt haben, haben sich verändert. Wenn sie von ihrem Mann sprechen klingt das irgendwie hohl, resigniert und teilnahmslos. Auch nach ein paar Jahren haben sie sich nicht erholt und die Ehe besteht in einer Versorgungsgemeinschaft (beide Frauen berufstätig - Ärztin/Unternehmensberatung), für mich als Zuschauerin nur eine Frage der Zeit, wann das zu Ende ist.

Ich sehe so viel verlorene Lebenszeit in diesen unglücklichen Jahren, in denen die Frauen neben sich stehen. In beiden Ehen gibt es seitdem keine erotische Beziehung mehr...

Wenn Du Dir vorstellen kannst, alleine zu leben, dann ziehe einen Schlussstrich. Du schreibst über Dich, dass Du das nicht verzeihen kannst. Es wird an Dir nagen und nagen und nagen...

Wenn Dir so viel an Deinem Mann liegt und Du retten willst, was zu retten ist, dann versuche es mit Paartherapie. Ohne, dass die Sache richtig aufgearbeitet wird, ist kein Neustart möglich.

Lass Dich auf nichts ein, wozu Dein Herz nicht ja sagt. Er hat euren Pakt gekündigt, Du bist ihm nicht schuldig.

Dir alles Liebe

w
 
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