Trennung nach 7 Jahren? Jobwechsel und Beziehungsprobleme

Hallo liebe Community,

ich bin männlich und 28 Jahre alt. Meine "noch" Verlobte und ich sind 2014 zusammengekommen und haben viele schöne Jahre erlebt, eine Eigentumswohnung und zwei Katzen gekauft. Vieles deutete auf eine Vorbereitung auf eine lange Beziehung hin. Es begann jedoch schon nach meinem Heiratsantrag im Sommer 2018, welchen Sie zwar angenommen hat sich aber im Nachgang nicht sonderlich für Heiratsplanung interessiert hat ich musste Sie immer antreiben aber ich bin auch nicht der große Planer in der Beziehung und ohne Unterstützung konnte ich dies auch nicht abschließen. Anfang 2020 meinte Sie auch dass Sie gar nicht heiraten will da das rausgeschmissenes Geld sei. Ich hatte immer erwähnt ich möchte verheiratet sein bevor wir Kinder bekommen. Dieses Thema ist dann zu Beginn der Corona-Pandemie immer weiter in den Hintergrund geraten, da an eine Heirat in dieser Zeit sowieso nicht zu denken war. Was zu erwähnen ist, ist das ich in 2017 eine Krise in meinem Leben hatte bei der ich ihr unendlich dankbar bin, dass Sie mir aus dieser schweren Zeit geholfen hat. Jedoch haben gewisse Probleme die ich seitdem mit mir rumtrage unsere Beziehung auch immer etwas belastet und negative Spuren mit sich getragen. Sie hat leider nie mit mir über ihre Probleme gesprochen und war was ihre Gefühle anbelangt nicht sehr offen. Seit Herbst 2020 mehr oder weniger zu Beginn des 2. Lockdowns hat sich unsere Beziehung immer weiter ins Aus bewegt. Ich bin überhaupt nichtmehr an Sie rangekommen ein "ich liebe dich" blieb unbeantwortet und Sie wurde ein komplett anderer Mensch der sich immer mehr in sich reingezogen hat. Egal was ich versuchte ich bin nichtmehr an Sie herangekommen. Wir hatten keine körperliche nähe zueinandern, wir haben nichts gemeinsam unternommen und sind uns mehrere Monate in der Wohnung aus dem Weg gegangen. Sie hatte immer erwähnt das Sie sich immer so stark auf mich bezogen hat und Zeit für sich und ihre Probleme/Sorgen benötigt aber dort auch keine Hilfe von mir möchte. (1/3)
 
Zuletzt bearbeitet:
So ging unsere Beziehung bis in den Februar 2021 dahin bis wir uns darauf geeinigt haben uns räumlich zu trennen (Sie ist in eine neue Mietswohnung gezogen). Wir hatten zwar vereinbart dass wir überprüfen ob wir nach dieser Phase (1-2 Monate) wieder zueinander finden, waren aber so verblieben das es wie eine Trennung ist da ich auch gesagt habe ich will nicht auf der Wartebank sitzen, da es sich für mich nicht so angefühlt hat dass Sie diese Beziehung tatsächlich weiterführen will.
In dieser Trennungszeit habe ich mich tatsächlich gut gefühlt. Ich habe Dinge gemacht die ich Jahre nicht gemacht habe und wieder alte Hobbys aufleben lassen und habe es genossen das ich alleine entscheide was ich einkaufe, esse oder tue...



Zeitgleich zu dieser Trennungsphase habe ich ein interessantes Jobangebot in meinem Konzern gesehen, welcher einen Sprung in meiner Karriere bedeutet. Zudem kann ich mir mit diesem Job einen Lebenstraum erfüllen und für 3 Jahre in Kanada/Toronto arbeiten. (Ich hatte bereits 2x ein Angebot dies zu tun und habe es mehr oder weniger, wegen Ihr abgelehnt) Nach einer längeren Bewerbungsphase habe ich die Zusage für diesen Job erhalten und war dieses mal felsenfest davon überzeugt diese Chance nicht wieder verstreichen zu lassen. Am Tag der Entscheidung für diesen Job habe ich mich auch bei ihr gemeldet und ihr gesagt das ich diesen Job annehmen will und ob wir dazu telefonieren können. Sie freute sich sehr für mich aber sagte mir, dass Sie jetzt keine Zeit hat und mir alles gute der Welt wünscht, auch wenn Sie einen wichtigen Teil in ihrem Leben verlieren wird. Daraufhin habe ich (vielleicht fälschlicherweise) die Entscheidung alleine getroffen und dem Jobangebot zugesagt. Ich dachte mir jedoch kann ich in einer solchen Phase in der ich nicht weiß ob die Beziehung überhaupt zu retten ist eine solche Chance auslassen? (2/3)
 
Ca. 1 Woche nach dieser Entscheidung habe ich mich dann nochmal bei ihr gemeldet und ein Treffen vereinbart. Bei diesem Treffen gestand Sie mir wie sehr Sie mich vermisst hat und Sie diese Berufsentscheidung sehr getroffen hat. Ich hatte ihr angeboten, dass Sie sich überlegen kann mich zu begleiten jedoch kann ich auch verstehen das Sie nicht alle Freunde und Familie für einen Weg ins ungewisse aufgeben will. Jedoch plagen mich jetzt Schuldgefühle ob ich Sie intensiver in diese Entscheidung hätte einbinden sollen oder nicht. In dem Moment als ich die Entscheidung getroffen habe, hatte es sich wie ich es gemacht habe jedoch richtig angefühlt....
Was meint ihr? Irgendwelche ähnlichen Erfahrungen? Ich bin jetzt auch unschlüssig ob ich um Sie kämpfen soll und Sie dazu bewegen soll diese begrenzte Auswanderung mit mir mitzugehen oder ob eigentlich Sie aktiv werden sollte und sich mir anschließen. Es ist einfach eine enorm schwierige Situation. Auf der einen Seite will ich Sie nicht verlieren, weil wir soviel miteinander erlebt haben und uns auf immer wichtig sein werden. Auf der anderen Seite sehe ich mit diesem Jobangebot eine Riesenchance eine persönliche Erfahrung zu machen die für immer bleiben wird.
Ich freue mich gerne über Rat und Meinungen zu meiner Situation! (3/3)

Anm. der Mod:
Da eine Kollegin (nur) den ersten Teil dieser Mehrteiler-Frage freigeschaltet hat - obwohl Mehrteiler eigentlich nicht freigeschaltet werden - will die Mod. nicht so sein.
Generell: Mehrteiler werden nicht freigeschaltet.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Lieber Dede, zieh das unbedingt durch mit dem neuen Job. Du wirst erwachsener, selbständiger, lernst viel dazu. Machst du es nicht, wirst du das immer bereuen!

Ihr wart jung, viel zu früh und zu eng zusammen. Deine Freundin hat das zuerst gespürt und sich etwas zurück gezogen, dann hat sie sich eine eigene Bleibe gesucht. Dass Corona ein Auslöser war, ist nicht verwunderlich. So hat sie dir auch »tapfer« alles Glück für deinen Kanada-Wechsel gewünscht. Was nicht heißt, dass du ihr deshalb nicht mehr wichtig wärst. Nimm sie nicht von Anfang an mit (falls sie das überhaupt wollte), sie kann dich erst einmal besuchen und dann entscheiden, ob sie für die paar Jahre in dein neues Land wechselt.

Vermutlich werdet ihr euch aber auseinander leben, zu unterschiedlich werden eure Leben sein. Das heißt aber nicht, dass ihr euch aus den Augen verlieren müsst. Bleibt Freunde, besucht euch gegenseitig wann immer sich das anbietet ... und erlebt beide eure eigenen Welten. Das wird euch guttun. Und wenn ihr danach wieder mehr miteinander anfangen könnt, umso besser. Wenn nicht, wäre früher oder später ohnehin die Trennung gekommen.

Nutze die Chancen, die dir dein Leben bietet.
 

Bei diesem Treffen gestand Sie mir wie sehr Sie mich vermisst hat und Sie diese Berufsentscheidung sehr getroffen hat.
Du würdest es später bitterböse bereuen, den allergrößten Fehler gemacht zu haben, wenn du deine Entscheidung nicht alleine durchziehen wirst, die Frau ist längst von dir weg, willst es nur noch nicht wahr haben, du hast sie längst verloren, da gibt es nichts mehr zu rütteln, die Suppe ist ausgelöffelt, das Kind liegt ganz tief im Brunnen, guter Rat von mir, breche den Kontakt konsequent und permanent ab, lebe dein Leben wie es dir gefällt und passt, Punkt! Alles andere wären nur verstärkte negative Wiederholungen in ihrem distanzierten Verhalten, habe Selbstwert für dich und ein gutes Selbstbild, sie hat keine Liebe zu dir, eine liebende Frau verhält sich anders und für Liebe ist jeder Kampf sinnlos, für die echte und wahre Liebe kämpft man nicht!
Stichwort: Auswanderung nach Kanada, Job Verbesserung, mehr Einkommen, das hat sie ganz kurz etwas wachgerüttelt, hält aber nicht, da es an Liebe fehlt! Sei froh, dass es mit dieser Frau nicht geklappt hat, es wäre später eh auseinander gegangen und sei Mann mit genügend Selbstwert, such dir eine Frau die dich liebt und hinter dir steht, auch Punkt!
 
Deine Beziehung mit deiner Ex ist tot. Sie hat schon monatelang vor eurer (räumlichen) Trennung nicht mehr mit dir geredet, keine körperliche Nähe, ist Dir regelrecht aus dem Weg gegangen... dann die Trennung, wo ihr richtig Nägel mit Köpfen macht; es ist doch Augenwischerei viel Geld in die Hand zu nehmen, um mit Sack und Pack aus der ETW auszuziehen (Mietkaution, Umzug) und die Wohnung evtl. neu zu renovieren und sich neu häuslich einzurichten, für nur dann vielleicht 1-2 Monate? Wäre es für eine Auszeit nicht eine Nummer kleiner gegangen, ein Unterkommen bei Freunden, Familie; oder Urlaub? Ich denke, Trennung trifft es gut. Deshalb glaube ich auch, es stellt sich Dir nicht die Frage, ob sie mitkommt... Auswandern, wo vorher schon die Beziehung auf der Kippe? Außerdem Du standest 2x schon vor der gleichen Entscheidung mit ihr (Du im Alleingang Bewerbung für Kanda), und im Nachgang genug Gründe, auch bei ihr (mehr oder weniger), es sein zu lassen.
Hast Du Angst vor deiner eigenen Entscheidung, keine Courage? Jetzt liegt es auch an ihr, ihr seid getrennt. Bist Du sicher, dass es dein Lebenstraum ist? Weil du zögerst jedes Mal, wenn es drauf ankommt und du schon deine Zusage gegeben hast, ruderst zurück. Gehe in Dich was Du selbst wirklich willst, ganz unabhängig von deiner Ex. Du bewirbst Dich mehrfach und dann der Rückzieher.
Deine Ex bleibt in D, einerseits wäre sie sonst schon früher, wo eure Beziehung noch funktionierte und existierte, begeistert mit dir ins Ausland mitgegangen, hatte dir da schon aber 2x abgelehnt und auch jetzt, indem sie Dir für deine Zukunft alles Gute wünscht, außerdem richtet sie ihre neue Wohnung ein.
Du springst ungern ins kalte Wasser, aber so dermaßen riskant ist es doch nicht, da es ein neuer Job innerhalb deines Konzerns ist und Du wirst auch andere Frauen kennenlernen.
Warum willst Du an einer kaputten Beziehung rumdoktern, wo der Ausgang ungewiss ist und die Prognose nicht günstig, und deine Ex unter Zugzwang überzeugen, sie müsste mitkommen?
 
Ich bin jetzt auch unschlüssig ob ich um Sie kämpfen soll und Sie dazu bewegen soll diese begrenzte Auswanderung mit mir mitzugehen
Das wäre doch kein Kampf um sie, das wäre überreden. Kampf um sie wäre, wenn Du das Jobangebot wieder cancelst und hier mit ihr ein neues Leben anfangen willst und Dir Mühe gibst, die Probleme, die Du mitbringst in die Beziehung, zu beheben. Und das Canceln machst Du hoffentlich nicht. Hat sich doch für Dich richtig angefühlt, da hingehen zu wollen.

Vielleicht deutet sich an Deiner Haltung hier aber ein bisschen an, was sie meinte mit
Sie hatte immer erwähnt das Sie sich immer so stark auf mich bezogen hat und Zeit für sich und ihre Probleme/Sorgen benötigt aber dort auch keine Hilfe von mir möchte
Das klingt so, als hätte sie Dich als dominant empfunden. Von daher wäre jetzt ein Bearbeiten Deinerseits, dass sie mitgehen soll nach Kanada doch genau auf dieser Linie. Was soll sie da, wenn sie nicht denkt, dass ihr diese Auszeit irgendwas sprachlich brächte oder beruflich.

Jedoch plagen mich jetzt Schuldgefühle ob ich Sie intensiver in diese Entscheidung hätte einbinden sollen oder nicht.
Naja, Du hast in diesem Moment die Beziehung beendet, würde ich sagen. Und sie hat dadurch, dass Du ihr das mit dem Annehmen des Jobs gesagt hat, auch GEWUSST, dass es für Dich vorbei ist. Vielleicht hat sie noch gehofft, Du würdest noch dran hängen, obwohl ihr verabredet hattet, dass wirklich Schluss ist. Es sieht für sie wohl so aus, als hättest Du in dem Moment, als ihr euch trenntet, schon abgeschlossen mit der Beziehung.

Aber ich denke, es ist besser so. Sie wollte die Beziehung ja auch nicht mehr, hatte sich zurückgezogen.
 
Was meint ihr? Irgendwelche ähnlichen Erfahrungen? Ich bin jetzt auch unschlüssig ob ich um Sie kämpfen soll und Sie dazu bewegen soll diese begrenzte Auswanderung mit mir mitzugehen oder ob eigentlich Sie aktiv werden sollte und sich mir anschließen.
Eine offenbar klare Trennung, nachdem sich das länger abgezeichnet hat. Ich denke auch, es ist ein Fehler, dass Du Dich dann dauernd noch bei ihr meldest und sie Entscheidungen über Dein Leben mit trifft.
Es war richtig, dass Du für Dein Leben eine Entscheidung getroffen hast und, dass Du sie logischerweise alleine getroffen hast. Nutze die Chance, Du bist jung genug und es gibt genügend andere Frauen.
 
Danke für all eure tollen Antworten aus eurer Erfahrung! Diese Spiegel auch wieder was ich von Freunden in dieser Situation zu hören bekommen. Ich denke es ist eher ein "klammern" an die schöne Zeit die man zusammen hatte, deshalb möchte man dem ganzen eine Chance geben. Aber alles in allem ist ein wirklicher klarer Schlussstrich wahrscheinlich das beste und den muss wohl ich gehen, da Sie aktuell eher an mir hängt als umgekehrt.
Das Jobangebot dieses mal habe ich auch angenommen, da es vom Paket her passt. Bei den anderen beiden Chancen hätte ich mich eher verschulden müssen. Dieses Mal werde ich finanziell besser da stehen und habe mehr Verantwortung in der Position. Zumal ich mich dieses mal aktiv beworben habe und die anderen male wurde mir das nur mal angeboten dies zu machen. Teilweise auch noch als Praktikum.

Zusammenfassend muss ich jetzt wohl die "Eier" beweisen und einen offiziellen Schlussstrich ziehen.
Danke für eure offenen Worte!
 
Wie witzig, da habe ich doch auf meiner letzten Bahnreise einem Kanadier aus Toronto gegenüber gesessen. Wir haben uns sehr nett unterhalten, er hat viel erzählt, in englisch/deutsch, sein Deutsch war für die kurze Dauer, die er jetzt hier lebt bewundernswert deutlich und präzise.
Ich würde es machen und den Job annehmen.
Manche Wege sind neu zu gehen.
Ich hatte mit 22 Jahen die Chance in Dubai zu arbeiten, habe es damals wegen der Liebe nicht gemacht.
Natürlich war das Land damals nicht so wie heute, es war im Aufbau, man wäre quasi kaserniert gewesen, Ausflüge ins Außengelände und Umland nur mit Security, aber trotzdem....
Ich beiße mich heute doch leicht in den Hintern, das nicht gemacht zu haben....
w46
....Man müsste noch mal zwanzig sein....;)
 
Das war eine Beziehung die nicht mehr stimmig war, diese war überfällig zu beenden!
Stichwort Heirat, sie war dazu nicbt interessiert:
Ich an deiner Stelle hätte genau hier, die Reißleine gezogen!
Begreife, dass sie dich nicht mehr haben möchte, du kannst das nicht erzwingen! Habe genügend Selbstwert und bleibe bei der Trennung!
Es war nicht falsch, es war genau richtig, die Entscheidung alleine getroffen zu haben, ihr ward da schon getrennt!
 
Zudem kann ich mir mit diesem Job einen Lebenstraum erfüllen und für 3 Jahre in Kanada/Toronto arbeiten. (Ich hatte bereits 2x ein Angebot dies zu tun und habe es mehr oder weniger, wegen Ihr abgelehnt)
Nur wer seine Träume lebt, kann seine Sehnsucht stillen! Und alle guten Dinge sind drei, jetzt beim dritten Versuch deines Schicksals, dich nach Kanada zu bringen, solltest du darauf eingehen!
Nach einer längeren Bewerbungsphase habe ich die Zusage für diesen Job erhalten und war dieses mal felsenfest davon überzeugt diese Chance nicht wieder verstreichen zu lassen.
Dann höre auf dein Bauchgefühl und lass es dir nicht durch Zweifel kaputtmachen.
Am Tag der Entscheidung für diesen Job habe ich mich auch bei ihr gemeldet und ihr gesagt das ich diesen Job annehmen will und ob wir dazu telefonieren können. Sie freute sich sehr für mich aber sagte mir, dass Sie jetzt keine Zeit hat und mir alles gute der Welt wünscht, auch wenn Sie einen wichtigen Teil in ihrem Leben verlieren wird. Daraufhin habe ich (vielleicht fälschlicherweise) die Entscheidung alleine getroffen und dem Jobangebot zugesagt.
Was heißt, du hast die Entscheidung alleine getroffen? Du hast es ihr erzählt und sie hat dir ihren Segen zu deiner Entscheidung gegeben, indem sie dir alles Gute gewünscht hat, oder? Sie hat dir viel Glück für dein neues Leben gewünscht.
Ich dachte mir jedoch kann ich in einer solchen Phase in der ich nicht weiß ob die Beziehung überhaupt zu retten ist eine solche Chance auslassen? (2/3)
Wenn eure Beziehung glücklich wäre, würdet ihr noch zusammen wohnen und wärt vielleicht schon verheiratet. Die Beziehung ist doch längst schon abgestumpft und vorbei.

Ca. 1 Woche nach dieser Entscheidung habe ich mich dann nochmal bei ihr gemeldet und ein Treffen vereinbart.
Warum meldest du dich immer bei ihr? Aus Gewohnheit?
Bei diesem Treffen gestand Sie mir wie sehr Sie mich vermisst hat und Sie diese Berufsentscheidung sehr getroffen hat.
Jetzt wird die Trennung für sie langsam Realität und bekommt etwas Endgültiges. Aber ihr seid getrennt, müsst es nur noch verarbeiten.
Jedoch plagen mich jetzt Schuldgefühle ob ich Sie intensiver in diese Entscheidung hätte einbinden sollen oder nicht.
Warum, ihr seid doch getrennt? Sie wollte eure Beziehung nicht mehr.
In dem Moment als ich die Entscheidung getroffen habe, hatte es sich wie ich es gemacht habe jedoch richtig angefühlt....
Dann ist es richtig!
w26
 
Lieber FS,

kann es sein, dass sich Deine Verlobte im Laufe der Jahre DESWEGEN von Dir emotional distanziert hat, weil Du Dich selber aus den Augen verloren hattest?

Es klingt so, als hättest Du mit der Zeit, Dich selbst, Deine ganze Persönlichkeit verändert und Dich zu 100 % an sie angepasst: Du isst, das, was sie isst. Du kaufst nur ein, was sie einkaufen würde oder gut findet. Du hast Dich weder in Deinen Hobbies noch beruflich weiterentwickelt. Du stagniertest geradezu.

Vielleicht war es zunächst bequem auch für Deine Verlobte, so einen "pflegeleichten" Mann an ihrer Seite zu haben, der alles mit ihr teilt und genau dieselben Dinge immer mag und machen will, wie sie gerade.

Aber ganz ehrlich: Ist so ein Gegenüber auf dauer von Jahren attraktiv?!?! Eine Beziehung bleibt doch vor allem dann interessant und am Leben, wenn jeder SICH SELBST bleibt und sich selbst in seine eigene Richtung weiterentwickelt. wenn jeder für sich wächst in seiner Persönlichkeit.

Nun, wo Du wieder zu Dir selbst zu finden scheinst, Deine Träume realisieren möchtest, wieder Funken in Deinen Augen hast, wirst Du auch als Mann von ihr wieder als attraktiv wahrgenommen. TOP!

Mein Tipp daher: Lerne daraus! Verlier Dich und Deine eigenen Lebensziele nie wieder aus den Augen! Bleib Du Du selbst! Verbiege Dich nie wieder für sie/ eine Frau!

Ich denke schon, dass Ihr wieder eine Chance miteinander haben könnt, wenn Du DEINEN Weg konsequent weiter gehen wirst! Und diesen Auslandsaufenthalt auch durchziehst. Und vielleicht lässt sich ja hier ein Kompromiss finden: Dass Du z.B. nicht die drei Jahre komplett durchgängig weg bist, sondern vielleicht für 2 mal 2 Monate im Jahr doch hier sein kannst, oder ähnliches.

Und vielleicht wird sie ja sogar "nachkommen" oder zumindest Dich ein(ige) Mal(e) besuchen kommen, wenn ihr Vermissen noch größer wird und sie merkt, dass Du nun wirklich Deinen Lebenstraum durchziehen wirst!

Viel Spaß Dir in Toronto/ Kanada!
 
Daraufhin habe ich (vielleicht fälschlicherweise) die Entscheidung alleine getroffen und dem Jobangebot zugesagt. Ich dachte mir jedoch kann ich in einer solchen Phase in der ich nicht weiß ob die Beziehung überhaupt zu retten ist eine solche Chance auslassen? (2/3)
Gott sei Dank hast Du zugesagt !!!

Deine "Beziehung" ist doch längst erledigt !
Die ist doch schon toter als tot.

Hak dieses Lebenskapitel ab und wirf Dich in Deine neue Herausforderung.

Alleine diesen Thread zu starten ist schon Zeitverschwendung.

Euer Leben ist schon längst auseinandergegangen; Du hast es nur viel zu spät gemerkt.
 
Lass los . Ihr seid getrennt . Du brauchst sie nicht mehr in deine Lebensentscheidungen einweihen . Sie kann dich besuchen, wenn du das dann überhaupt noch willst . Kanada ist ein schönes Land mit gutem Sozialsystem und sehr freundlichen , entspannten Menschen . Ich habe in New York mit vielen Kanadiern zusammen gearbeitet und mochte ihre Mentalität sehr . Meine Cousine ist auch aus Schweden nach Toronto emigriert . Es kann dir nichts Besseres passieren als ein Neustart in einem anderen Land . Es wäre viel schwieriger eine Fernbeziehung zu leben . Also guten Mut ! Sollten ihr eines Tages wieder zueinander finden, dann ist es so . Und wenn nicht wartet auf dich ein schönes Leben!
 
Lieber FS,

kann es sein, dass sich Deine Verlobte im Laufe der Jahre DESWEGEN von Dir emotional distanziert hat, weil Du Dich selber aus den Augen verloren hattest?

Es klingt so, als hättest Du mit der Zeit, Dich selbst, Deine ganze Persönlichkeit verändert und Dich zu 100 % an sie angepasst: Du isst, das, was sie isst. Du kaufst nur ein, was sie einkaufen würde oder gut findet. Du hast Dich weder in Deinen Hobbies noch beruflich weiterentwickelt. Du stagniertest geradezu.

Vielleicht war es zunächst bequem auch für Deine Verlobte, so einen "pflegeleichten" Mann an ihrer Seite zu haben, der alles mit ihr teilt und genau dieselben Dinge immer mag und machen will, wie sie gerade.

Aber ganz ehrlich: Ist so ein Gegenüber auf dauer von Jahren attraktiv?!?! Eine Beziehung bleibt doch vor allem dann interessant und am Leben, wenn jeder SICH SELBST bleibt und sich selbst in seine eigene Richtung weiterentwickelt. wenn jeder für sich wächst in seiner Persönlichkeit.

Nun, wo Du wieder zu Dir selbst zu finden scheinst, Deine Träume realisieren möchtest, wieder Funken in Deinen Augen hast, wirst Du auch als Mann von ihr wieder als attraktiv wahrgenommen. TOP!

Mein Tipp daher: Lerne daraus! Verlier Dich und Deine eigenen Lebensziele nie wieder aus den Augen! Bleib Du Du selbst! Verbiege Dich nie wieder für sie/ eine Frau!

Ich denke schon, dass Ihr wieder eine Chance miteinander haben könnt, wenn Du DEINEN Weg konsequent weiter gehen wirst! Und diesen Auslandsaufenthalt auch durchziehst. Und vielleicht lässt sich ja hier ein Kompromiss finden: Dass Du z.B. nicht die drei Jahre komplett durchgängig weg bist, sondern vielleicht für 2 mal 2 Monate im Jahr doch hier sein kannst, oder ähnliches.

Und vielleicht wird sie ja sogar "nachkommen" oder zumindest Dich ein(ige) Mal(e) besuchen kommen, wenn ihr Vermissen noch größer wird und sie merkt, dass Du nun wirklich Deinen Lebenstraum durchziehen wirs
Viel Spaß Dir in Toronto/ Kanada!
Du triffst trotzdessen das du mich nur über diesen Text kennst viele richtige Punkte. Danke!
Ich habe mich natürlich angepasst/angeglichen. Es braucht ja auch Kompromisse in einer Beziehung, aber vielleicht bin ich wirklich zuviele eingegangen und habe mich selbst verloren. Beispielsweise waren unsere letzten Urlaube auch immer Reiseziele die Sie entschieden hat. Die Urlaube haben mir immer Spaß gemacht, aber wenn ich alleine entschieden hätte wären die Reiseziele anders ausgefallen.

Zusammenfassend deckt sich euer Feedback auch immer mehr mit dem das ich von Freunden und Familie erhalte. Insbesondere das ich einfach nichtmehr das Gefühl habe, dass ich haben sollte wenn es wirklich die richtige Entscheidung wäre alles in diese Beziehung zu investieren. Auch wenn es mir wirklich immernoch schwer fällt (ist meine erste richtige Trennung) einen Schlussstrich zu ziehen und die erste große Lebensveränderung ohne Sie zu gehen führt leider kein Weg daran vorbei....
 
plagen mich jetzt Schuldgefühle ob ich Sie intensiver in diese Entscheidung hätte einbinden sollen oder nicht. I
Du wolltest sie doch in die Entscheidung einbeziehen.
Hast sie extra angerufen deshalb.

Sorry, wenn ich das so feststellen muss, aber du lässt dich aus Liebe zu ihr sehr an der Nase herumführen.
Deine Freundin wollte sehr eindeutig bereits bei deinem Antrag diese Beziehung nicht mehr.
Dass du jetzt diese Entscheidung getroffen hast, kommt ihr gerade so gelegen. Sie war zu feige, die Beziehung zu beenden.
Jetzt gibt sie dir sogar noch Schuldgefühle, wegen deiner Entscheidung und tut so, als hättest du den Schlussstrich gezogen.
Wenn sie erstmal ewig ausziehen muss und du schon neue Pläne schmiedest, fällt ihr plötzlich ein, dass sie dich doch vermisst.....
ob wir nach dieser Phase (1-2 Monate) wieder zueinander finden
Ist doch unrealistisch.
Willst du nun zurück in die Situation gemeinsame Wohnung und sich aus dem Weg gehen?
Oder lebt die sexuelle Leidenschaft nochmal auf?

(Ich hatte bereits 2x ein Angebot dies zu tun und habe es mehr oder weniger, wegen Ihr abgelehnt)
Eher weniger. Hier solltest du ehrlicher sein. Du hast es wegen Dir abgelehnt, wegen deiner Liebe zu ihr. Das war sozusagen deine innere Ausrede. So hast du dich entschieden.
Sie freute sich sehr für mich aber sagte mir, dass Sie jetzt keine Zeit hat und mir alles gute der Welt wünscht, auch wenn Sie einen wichtigen Teil in ihrem Leben verlieren wird.
Ach sie hatte keine Zeit....wünscht dir aber alles Gute der Welt.....
Ja komm. Das hätte ich als dauerhaften Abschied verstanden.
Was will sie jetzt wieder?

Ich bin ein Typ, der wenn er mal eine Entscheidung getroffen hat, auch dabei bleibt.
Kann ich dir nur dazu raten.
Du brauchst kein schlechtes Gewissen/Schuldgefühle haben.
 
Hallo liebe Community,

ich bin männlich und 28 Jahre alt. Meine "noch" Verlobte und ich sind 2014 zusammengekommen und haben viele schöne Jahre erlebt, eine Eigentumswohnung und zwei Katzen gekauft. Vieles deutete auf eine Vorbereitung auf eine lange Beziehung hin. Es begann jedoch schon nach meinem Heiratsantrag im Sommer 2018, welchen Sie zwar angenommen hat sich aber im Nachgang nicht sonderlich für Heiratsplanung interessiert hat ich musste Sie immer antreiben aber ich bin auch nicht der große Planer in der Beziehung und ohne Unterstützung konnte ich dies auch nicht abschließen. Anfang 2020 meinte Sie auch dass Sie gar nicht heiraten will da
Ich bin auch der Meinung, dass diese Beziehung längst Vergangenheit ist.
Sie lag schon scheinbar zum Zeitpunkt des Antrages im sterben.
Du hast mehr als genug um diese Liebe gekämpft.
Und zwar als alleinkämpfer.
Als du ihr von dem Angebot ins Ausland zugehen erzählt hast- hast du ihr wieder mal Gelegenheit gegeben um euch zu kämpfen- statt dessen; keine Zeit , kein Wille was zu retten - nur Glückwünsche für deine Zukunft.
Klare Sache.
Und dann hast schon wieder DU dich bei ihr gemeldet- und ihre Reaktion?
Liebe ist keine mehr da- aber die Erinnerung an alles was war und was sie nun verliert hat es für eine Weile wieder aufgeweckt. Sobald du bleibst und alles für diese nicht richtige Frau tust- ist ihr kurzfristiger Gefühlsausbruch adacta.
Weil die Gefühle längst Vergangenheit sind.
Hör auf in Vergangenheit zu leben und dein Leben zu vergeuden.
Du kommst da aber nur dann los, wenn du alles beendet hast und es kein Kontakt mehr gibt.
Ansonsten leidest du in einem Jahr immer noch.
Neues Land, neuer Job hilft unheimlich abzulenken und zu heilen.
Wenn sie die richtige ist- kommt sie von alleine nach.
 
Ich bin auch der Meinung wie viele meiner Vorredner. Es ist immer schade wenn eine Beziehung zu Ende geht, aber man sollte nicht daran festhalten, wenn es keine positiven Seiten mehr gibt. Wenn ein Partner nur noch unglücklich ist, dann hat die Beziehung keine Zukunft.

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwierig es ist, sich das selbst einzugestehen. Mein Motto, was ich mir dann immer wieder in den Sinn rufe: Du lebst nur einmal!
Und wir sind ja auch noch jung.

Warum jetzt noch mehr Tränen und Zeit verschwenden, wenn man vielleicht mit einer anderen Person viele wunderschöne Stunden verpasst. Oder wie bei dir: wunderschöne und wichtige Stunden bei deinem Jobangebot.

Diese Chance bietet sich doch perfekt für einen Neuanfang an. 🙈

Ich weiß ich bin da manchmal sehr pragmatisch.. Du hast selbst gesagt, ihr werdet euch immer wichtig sein. Das kann euch auch keiner mehr wegnehmen. Die Erinnerungen werden bleiben.
Jetzt ist es womöglich Zeit neue zu schaffen.

Liebe Grüße!
 
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