• #1

Trennung ohne Job, ohne Geld, ohne Kinderbetreuung?

Hallo Forum!

Ich bin ganz frisch hier und hoffe auf Hilfe bei meiner Planung.

Kurz zur Situation:
Mein Partner und ich (unverheiratet) sind seit 4,5 Jahren zusammen. Unsere gemeinsame Tochter (Wunschkind) wird bald 3. Wir wohnen gemeinsam in einer Eigentumswohnung, die meinem Partner gehört. Ich habe mit Beginn der Schwangerschaft aufgehört zu arbeiten. Ich wollte eigentlich gern noch ein (Fern-)studium machen und danach wieder ins Arbeitsleben, was aber aus diversen Gründen nicht geklappt hat. Nun bin ich immer noch 100% Mama und Hausfrau, da bisher jeder Versuch der Fremdbetreuung meiner Tochter kläglich gescheitert ist. Es geht einfach noch nicht und ich will das Kind nicht brechen und in die KiTa zwingen.
Nun ist es leider so, dass ich mich von meinem Partner trennen will, denn ein Partner ist er mir schon lange nicht mehr. Er geht arbeiten und das reicht für ihn so. Wenn er abends heim kommt, mault er nur rum, liegt auf dem Sofa und pennt und schnauzt die Tochter an, weil sie für seinen Geschmack zu laut spielt.
Ich könnte so viel schreiben, was er alles (nicht) macht, aber am Ende steht da ohnehin nur mein Trennungswunsch, also überspringe ich das einfach.

Jetzt zum problematischen Teil:
Ich habe, wie oben geschrieben, keinen Job. Keine Ersparnisse mehr. Ohne ihn bin ich schlichtweg mittellos.
Jetzt könnte man sagen "Such dir halt nen Job!" ... nächstes Problem: keine Betreuung für's Kind, Betreuung nicht möglich. Familie ist hunderte Kilometer entfernt, ist also auch keine Option.
Abgesehen davon kann ich mit meiner bisherigen Ausbildung selbst bei 100%-Anstellung kaum meine Tochter und mich durchbringen - und 100% arbeiten würde bedeuten, dass meine Tochter zu 100% in die KiTa müsste, von jetzt auf gleich.

In meinem Kopf beisst sich die Katze in den Schwanz und ich komme immer wieder aufs Gleiche raus: Trennung zur Zeit nicht in der Auswahl, ich muss bleiben, bis meine Tochter so weit ist, sich betreuen zu lassen, dann irgendwie einen Job finden, Geld zur Seite legen und nachdem ich mir ein Polster geschaffen habe (kann bei meinen bescheidenen Möglichkeiten eine Weile dauern) dann Trennung.
Aber vielleicht sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Hat jemand vielleicht noch Input für mich?

Vlg Cookie
 
  • #2
Mir fehlt noch eine Information: weiß er schon von deinem Trennungswunsch oder planst du das ganze grade ohne sein Wissen.

Grundsätzlich kommt mir aber spontan aus dem Bauch ein Gedanke:
DU möchtest dich trennen, heißt, nicht mehr mit ihm zusammen den Alltag verbringen, in einer Wohnung leben, etc. Aber: da du ja komplett auf Versorgung angewiesen bist, hättest du also kein Problem damit, die finanziellen Vorteile in Anspruch zu nehmen, wenn ihr euch nicht trennt. Das halte ich für ein wenig inkonsequent.
Also, entweder, ich will mich trennen, das mache ich erst dann, wenn ich es nicht mehr aushalte, und ziehe aus, oder ich kann noch mit ihm, dann bin ich weiterhin in der Beziehung. Oder du sprichst offen mit ihm, und ihr findet eine geeignete Unterhaltsregelung für Kind und Kindsmutter. Und eine Trennung würde eben ALG2 bedeuten in deinem Falle, in diesen sauren Apfel musst du wohl beißen. Unter dem Motto:" wer das eine will, muss das andere mögen".

Ich finde, das ist einfach eine Entscheidungsfrage, ob mit, ob ohne Kind. Wenn ich den Typen wirklich nicht mehr aushalte zu Hause, dann wäre mir ALG2 auch wirklich das kleinere Übel.

Was ist eigentlich an deiner Tochter so schwierig, dass sie sich mit fast 3 Jahren nicht "fremdbetreuen" lassen kann? Was bedeutet, du willst sie nicht "brechen"? Sind das einfach nur Sachen, die du sozusagen selbst hervorgerufen hast? Sorry, soll kein Angriff sein, nur ne interessierte Frage.

Viel Erfolg.
 
  • #3
Liebe Cookie,
tut mir leid für Dich, dass Du in so einer misslichen Lage bist!
Aber wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, wolltest Du nicht arbeiten gehen und mit Sätzen wie " ich will das Kind nicht brechen, die Fremdbetreuung klappt nicht" hast du die perfekte Ausrede!
Wenn man als Frau ein Kind bekommt, ist man immer die Dumme - erst recht, wenn man nicht verheiratet ist.
Anspruch auf Unterhalt hast Du meines Erachtens nicht bzw. nur für das Kind.
Aber du kannst du mal anwaltlich beraten lassen, denn die Nachteile lagen ja voll und ganz bei Dir.
Erstens: Lass DIch anwaltlich beraten.
Zweitens: Brich die Trennung nicht übers Knie! (Hast Du einen Anderen?)
Drittens: Die Kleine MUSS jetzt in die Kita und sie wird es überleben - ich habe selber 2 Kinder, die mit 14/15 Monaten in die Kita kamen und es hat ihnen gut getan.
Kinder merken übrigens, wenn die Mutter ein Problem damit hat, sie abzugeben. Das darfst du deine Tochter nicht spüren lassen - sie muss das Gefühl haben, dass etwas Tolles passiert und nicht das Gefühl, dass sie "tapfer" sein muss, weil Mama nicht da ist.
Du bist nicht die einzige Bezugsperson in ihrem Leben!
Mit 1 Jahr haben Kinder es übrigens leichter als mit 3 oder 4 in die Kita/in den Kindergarten zu gehen.
Viertens: Von Vollzeit redet ja keiner, aber fang eben mal zumindest an, Dich zu bewerben!
Hast DU Dich arbeitslos gemeldet?

Hast Du mit Deinem Partner über eine eventuelle Trennung schon mal geredet!?
Wer sagt, dass er dich nicht unterstützen würde finanziell?
Du bist die Mutter seines Kindes und wenn ihr vielleicht beide merkt, dass es nicht mehr geht, kann man sich auch einvernehmlich trennen, er zahlt zunächst eine Wohnung und du schaust, dass du beruflich wieder auf die Beine kommst.
Wenn die Trennung nicht total fies warn und die Fronten verhärtet, waren die Exfreunde oder Exmänner durchaus bereit, der Ex etwas zum dazuzugeben.
Du bekommst Kindesunterhalt und das Kindergeld, dazu kommt dann Dein TZ-Verdienst und eventueller Unterhalt vom Ex.
Oder Du musst eben wieder in die Nähe deiner Familie ziehen!?
 
  • #4
Ich habe ganz viel Input für dich!
Erstens:
Es geht einfach noch nicht und ich will das Kind nicht brechen und in die KiTa zwingen.
Dazu sag ich lieber gar nichts. Das ist wirklich übel.
Zweitens. Wenn du dein Leben nicht verändern WILLST, und dazu hast du dir alle Argumente perfekt zurechtgelegt, dann gesteh dir das wenigstens selbst ein.
Am Anfang der Schwangerschaft aufgehört zu arbeiten? Warum denn das?
Du hast dir dein Leben perfekt auf Abhängigkeit von diesem Mann eingerichtet, und jetzt jammerst du.
Ändern kann man immer, wenn man wirklich will. Du willst nicht. Du willst nur jammern.
 
  • #5
Eins noch: Du bist ja nach einer Trennung nicht "alleinerziehend"...das Wort mag ich nicht.... Single Mum trifft es eher, denn der Vater des Kindes sitzt ja trotzdem mit im Boot und kann die Kleine auch betreuen. Wird für Dich eine Umstellung sein, denn du wirst es ihm nicht zutrauen und zugestehen, dass ihr eine 50:50-Regelung trefft.
Aber viele Paare machen es so, dass das Kind eine Woche bei Papa und eine bei Mama ist oder die Hälfte der Woche bei Papa. Dann steht dir allerdings kein Unterhalt vom Vater des Kindes zu.
Ich weiß nicht, inwiefern man einen "ehebedingten Nachteil" ohne Ehe geltend machen kann.
Aber wenn du nicht arbeiten gehen willst und dich nicht durchboxen willst, wirst Du bei ihm bleiben müssen, bis die Gesamtsituation für Dich günstiger ist.
Ich tippe ja auf einen anderen Mann in Deinem Leben....
 
  • #6
Hallo Cookie,
Du warst sehr blauäugig und hast Dich abhängig gemacht. Du liegst vollkommen richtig mit Deinen Trennungsgedanken. Du musst Dein Leben und das Deiner Tochter in die Hand nehmen.
Deine Tochter lässt sich nicht fremdbetreuen, weil sie Deine Ambivalenz und Zerrissenheit tagtäglich spürt und somit zutiefst verunsichert ist. Kinder in dem Alter brauchen ein Gefühl der Sicherheit-nur dann begeben sie sich auch in "fremde Hände". Deine Tochter spiegelt Dir Deine eigene Trennungsangst. Nur sie kann das nicht regeln-Du musst das tun. Übernimm Verantwortung für Dein Kind! Ich rate Dir, Dich an eine Familienberatungsstelle zu wenden. Dort wirst Du Unterstützung bekommen. Der erste Schritt muss die Trennung von Deinem Partner sein. Eine eigene kleine Wohnung wirst Du notfalls über das Jobcenter (früher war es das Sozialamt) finanziert bekommen. Unterhalt vom Vater, Kindergeld......ein paar Kröten wirst Du vorerst zusammen kriegen. Hole Dir unbedingt Beratung und Unterstützung-es gibt Möglichkeiten, aus Deiner jetzigen Situation heraus zu kommen. Mache es für Deine Tochter!

Alles Liebe1
w 45
 
  • #7
Es geht einfach noch nicht und ich will das Kind nicht brechen und in die KiTa zwingen.
Ernsthaft? Solange DU deinem Kind vermittelst, dass die Kita was ganz Schlimmes ist, wird das auch nichts.
Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Ich war mit vier Kindern auch lange zu Hause, aber spätestens mit drei waren die alle im Kindergarten. Eigentlich hättest du wenigstens mit kurzen(!) Fremdbetreuungen anfangen müssen, als sie ein gutes Jahr alt war, damit sie sich besser dran gewöhnt.

Wieso hast du mit Beginn der Schwangerschaft aufgehört zu arbeiten? Berufsverbot? Wieso hast du dich als unverheiratet Zusammenlebende finanziell so abhängig gemacht?

Ich habe nur den Rat, die Kinderbetreuung endlich anzugehen und nicht weiter Ausreden dafür zu suchen. Es schadet dem Kind nicht, wenn es die Mama mal ein paar Stunden vermisst und auch mal weint, außer vielleicht es hätte massive entwicklungspsychologische oder anderweitig krankheitsbedingte Probleme.

Danach: Job suchen, im Notfall ALG2 beantragen, Wohnung suchen, im Sozialkaufhaus besorgen, was du nicht selbst hast. Man muss bei einem Neuanfang nicht alles neu haben.
Weiterhin die finanziellen Vorteile des Zusammenlebens genießen, wenn man eigentlich weg will, finde ich grenzwertig.

w, 48
 
  • #8
1) was fragst uns ? Wichtig ist doch erst mal was Dir lt. Gesetz zusteht. Frag einen Anwalt. Der kostet Geld. Wenn Du kein Geld hast dann gibt es Beratungshilfe; in manchen Fällen mußt die aber wieder zurück zahken (Frag den Anwalt oder google danach)

2)
Es geht einfach noch nicht und ich will das Kind nicht brechen und in die KiTa zwingen.
Meine Mutter war auch so; ich konnte mit Gleichaltrigen nicht viel anfangen und so beschäftigte man mich anderweitig; so tue ich mich heute im Leben nicht immer leicht Anschluß und Freunde zu finden. Das hab ich im Alter Deiner Kleinen nicht so gelernt. Ich meine: So viel Herumalbern und soziale Kontakte im Alter Deiner Kleinen wie möglich kann nicht schaden. Kann es sein, daß Du Dein Kind nicht aus der Hand geben willst ?

3) Und wenn ER das Geld verdient für Dich und die Kleine warum darf ER dann nicht auch eine Tief - PHase und eine Streßphase im job durchleben ?
 
  • #9
Wenn ich mir deine Frage durchlese, dann hast Du ein Haufen Gründe, warum Du dich nicht trennen kannst, obwohl Du willst. Aber eine Trennung haben vor dir schon zig Tausende durchgemacht und auch, wenn es mit Kind viel schwerer ist, ist es nicht unmöglich.

Zum ersten: Kinder sollten in dem Alter sogar in die Kita gehen. Sie müssen doch lernen, mit ihresgleichen umzugehen. Und die meisten finden das sogar sehr gut, weil mal etwas anderes als die Mama. Das ist für die Entwicklung des Kindes sehr positiv. Dann die Wohnortwahl: Wäre es nicht ein guter erster Schritt, in die Nähe deiner Familie zu ziehen, wenn sie dich etwas mit der Betreuung unterstützen können?

Berufswahl: Du schreibst zwar nicht, was Du gearbeitet hast. Aber wenn das nicht genug einbringt, kann man sich umorientieren und etwas arbeiten, was genügend Geld einbringt. Im Grunde geht es erst darum, nach der Trennung Fuß zu fassen.

Der Vater wird sicher auch seinen Teil zumindest für das Kind beitragen. Das heißt, hier hast Du Unterstützung und dazu gibts noch das Kindergeld. Natürlich solltest Du mit ihm reden, wie ihr das mit der Betreuung handhabt. Er wird sicherlich seine Tochter auch gerne sehen wollen (du schreibst nur von deiner Tochter, ist sie aber nicht) und damit einen Teil der Betreuung übernehmen. Weiß er denn, dass Du dich trennen möchtest?

Ich habe den Eindruck, Du hast dich in komplette Abhängigkeit begeben und irgendwie fandest Du das ganz OK so. Wenn Du Dinge ändern möchtest, mußt Du aktiver werden.
 
  • #10
Ein Kind in die Welt setzen und dann jammern.

Wieso kann die Kleine nicht in die KiTa?

So schön, wie man Kinder auch über-bemuttern kann...was dabei raus kommt, kann sich ja jeder vorstellen.
 
  • #11
Liebe FS,
Du hast Dich da in eine sehr prekäre Situation gebracht. An Deiner Stelle würde ich umgehend Deine Tochter halbtags an den KiGa gewöhnen. Es ist auch im Sinne Deiner Tochter, sich mit gleichaltrigen Kindern zu umgeben um damit u. a. auch ihr Sozialverhalten positiv zu fördern. In der Zeit in der Deine Tochter dann betreut wird, würde ich mir entweder einen Job suchen und damit ein kleines finanzielles Polster schaffen oder ein Studium beginnen. Es kann doch nicht sein, daß Du 24 Stunden rund um die Uhr zu Hause bist... Damit bist Du und Deine Tochter doch gar nicht ausgelastet - weder körperlich noch geistig..
Mein Tip: Fang an an Dir und mit Dir zu arbeiten, sonst sitzt Du in 5 Jahren immer noch abhängig von irgendeinem Mann da...
W, 45, alleinerziehend mit einem Kind gewesen...
 
  • #12
Ich finde, alle Vorposterinnen haben Recht. Dein Kind bricht nicht dadurch, dass du es in die Kita gibst. Ich habe mal in einem Land studiert, in dem Kinder gewöhnlich nach 3 Monaten abgegeben werden - das würde ich jetzt zwar auch nicht wollen, aber diese Kinder tragen auch keine Schäden davon, nur mal um das Argument zu entkräften. Wenn du mit dem bisherigen Gehalt deiner Ausbildung plus Kindergeld plus Unterhalt vom Vater deine Tochter nicht oder kaum durchbringen kannst, müsste es in deiner Berufsgruppe ja keine einzige Alleinerziehende in ganz Deutschland geben dürfen. Ist das wirklich so? Stilisiere dich nicht zum Opfer, es war deine eigene Entscheidung in diese vermeintliche Abhängigkeitsspirale zu gelangen, sei deiner Tochter ein Vorbild und nimm dein Leben selbst in die Hand!
 
  • #13
Bei allem Respekt, die FS soll anfangen erwachsen zu werden. Dazu gibt es in jeder größeren Stadt Beratungsstellen, wo sie sich prof. Hilfe holen kann, sei es in Beantragung von H4-Geldern, Suche nach einer Wohnung, nach einem Arbeitsplatz usw.

Das Kind die ersten 3 Jahre zu Hause zu lassen, halte ich für... ich erspare mir die Worte. Manchmal glaube ich, dass hier nur solchen Fragen gestellt werden, damit wieder ein bissel Schwung ins Forum kommt.

Ich war selber über 18 Jahre lang berufstätige Single-Mutter, habe sehr früh angefangen zu arbeiten, es waren harte Zeiten, aber so planlos, unüberlegt, wenig vorausschauend habe ich mich nie angestellt. Mein inzwischen erwachsenes Kind ist sehr gut "geraten", es hat keinen Schaden davon getragen, dass es die ersten Jahre Teilzeit in die Krippe/Kita ging.

Ich kann nicht nachvollziehen, wie man so wie die FS sich in völliger Abhängigkeit begeben konnte und das noch einem Kind als Vorbild mit ins Leben gibt. Unfassbar.

w
 
G

grünewelle

  • #14
Ich kann das schon verstehen, dass sich Deine Gedanken im Kreis drehen. Allerdings ist "jammern" nicht hilfreich. Irgendwo muss man anfangen, wenn man etwas erreichen möchte.
Zuerst einmal fällt mir auf, dass Du scheinbar denkst, Deine kleine Tochter könnte ein schweres Trauma erleiden, wenn sie in die Kita gehen muss. Lass Dir hier von Müttern erzählen, dass dies nicht so sein wird. Mein Kind mußte sogar schon mit einem Jahr in die Fremdbetreuung und es ist eine selbstbewußte junge Frau draus geworden, die erst eine Ausbildung gemacht hat und jetzt studiert.
Nix mit Trauma, eher lebenstüchtig:) Das Weinen der ersten Tage, wenn das Kind dableiben muss, kennen wir wohl alle, aber kaum ist man weg, ist die Neugier auf andere Kinder größer.
Du solltest Dich da überprüfen, ob Du nicht eigene Ängste auf Dein Kind überträgst.
Mit der Kinderbetreuung würde ich anfangen, denn die muß später gewährleistet sein. Wenn die klappt und das wird sie, kannst Du Dich nach einem Job umsehen. Du wirst ja Kindesunterhalt bekommen, zusammen mit Kindergeld und Deinem Verdienst wird es schon reichen. Klar, große Sprünge sind als Alleinerziehende nicht drin, aber man kann auskommen.
Du müßtest für Dich entscheiden, wie wichtig Dir der Wunsch nach Trennung ist. Im Moment suchst Du noch nach Gründen, die dagegen sprechen, das sehe ich auch so.
Wenn Du die Trennung wirklich willst, stell Dir einen Plan auf und fange an. Der Rest ergibt sich aus den ersten Schritten. Es gibt Hilfe, mach Dich schlau, rufe eine Beratungsstelle an.
W
 
A

aufgewacht

  • #15
Vielleicht klappte es ja auch gerade deswegen nicht in der Beziehung weil du bist wie du bist und nicht bereit bist dich zu ändern. Es klingt für mich arg nach Jammerfrau!

Ändern würde bedeuten, sich nicht an das Kind zu binden und es als Ausrede zu missbrauchen.
Ändern würde bedeuten, aktiv zu werden und nach ganz konkreten Möglichkeiten zu sehen, etwas zu beeinflussen.

So wie es sich für mich liest, hast du dich dort bequem eingerichtet. Schnell aufgehört zu arbeiten, sich dem Kind gewidmet. Und ich vermute mal, dass deine Aktivitäten für die Beziehung auch nicht so groß sind.

Wenn du dir sicher bist, dich trennen zu wollen, gibt es immer Möglichkeiten. Du musst nur aktiv werden. Du suchst dir Hilfe bei Ämtern und Institutionen. Suchst dir eine Bleibe oder ziehst zurück zur Familie. Egal was, du musst aktiv werden! Ich weiß wovon ich schreibe, ich bin mit meinem Sohn ausgezogen, als er 3 war. Und für allein erziehende Väter ist das alles noch mal ne Spur schwieriger, da die Frauennetzwerke fehlen.
Aber mit KiGa und Tagesmutter geht ne Menge! Außerdem hat ihn die Mutter auch mal genommen.

Wenn du dann mal konkret aktiv wirst und Fahrt aufgenommen hast.. kann es ja vielleicht sogar sein, dass sich sein Verhalten wieder ändert und ihr euch neu kennenlernt.
 
  • #16
Ich rechne mal! 4,5 Jahre - 3 Jahre - 9 Monate, ihr wart kein Jahr zusammen und da wurdest Du schon schwanger, da bei einem Mann von Wunschkind zusprechen, ist eher Naja, vor allem wenn man sein Verhalten jetzt bedenkt.

Es gibt Berufe da kann eine Frau auch in der Schwangerschaft nicht arbeiten. Wenn ein Vertrag ausläuft und der Arbeitgeber weiß dass die Frau schwanger ist, wird er oft nicht verlängert. Bei Dir hört es sich so an, als ob Du extra hast aufgehört hast zuarbeiten.

Ich kenne Mütter die ein kleines Drama um die Kita machen und die Eingewöhnung da. Die Kinder sind oft so auf die Mutter fixiert, dass sie keinen anderen Menschen akzeptieren.

Ich denke, mit den Bedingungen wird es schwer einen Job zu finden, denn ich kenne keinen Arbeitgeber, der eine Frau neu haben will, welche fast 4 Jahre aus dem Job ist und ein Kind hat welches erst 3 ist und es Probleme bei der Betreuung gibt.

Da wo Du jetzt lebst, hast Du nichts warum kannst Du nicht zu Deiner Familie ziehen?

Ich habe den Eindruck, Du sagst nicht ganz die Wahrheit hier.

Wenn Du diesen Mann nicht liebst und über Trennung nachdenkst, dann solltest Du das auch durchziehen. So wie der Mann sich benimmt, ist er mit seiner Rolle auch nicht glücklich. Wahrscheinlich fühlt er sich wegen dem Kind verpflichtet und bleibt darum bei Dir oder er weiß was ihm vom Gesetz blüht, wenn er sich trennt! Denn jetzt hat er eine saubere Wohnung, Essen im Kühlschrank und ab und zu Sex.

Es gibt für Deinen Fall ein Gesetz: http://dejure.org/gesetze/BGB/1615l.html . Langsam wird zwischen verheiratetn und unverheirateten Frauen und Betreuung der Kinder kein großer Unterschied gemacht. Eine Ehe ist für die Absicherung des Kindes nicht mehr so wichtig.
 
  • #17
Ein Kumpel von mir war ihn ähnlicher Situation wie dein Freund.
Unverheiratet, 1 Kind (2J.) und keine Liebe mehr für die Freundin (ohne Job). Durch das Kind fühlte er sich nur noch genervt.
Seine Freundin kam dann mit einem ziemlich guten Anwalt daher und es wurde eine einmalige Abfindung (fünfstellig) gezahlt, damit waren alle Ansprüche an künftigem Kindesunterhalt erloschen.

Meinem Kumpel war das sehr recht, denn er wollte weder mit Frau, noch mit Kind weiter zu tun haben. Durch die Abfindung war die Sache für ihn erledigt und er konnte sich neuen Freundinnen ;-) zuwenden.

Von der Abfindung konnte die Ex-Freundin in ein neues Leben starten. Sie hat eine gut bezahlte 30-Std. Arbeitsstelle, eine nette Wohung und Kita für das Kind. Sie steht auf eigenen Beinen und das Kind entwickelt sich prächtig.

So kanns gehen.
 
  • #18
Kannst du deinen Mann nicht versuchen, ein wenig zu ignorieren? Oder verursacht er viel extra Arbeit, Dreck, Unordnung? Kannst du die Situation nicht einfach noch ne Weile aussitzen, während du dich um Fortbildung und/oder Teilzeitjob bemühst? Erstmal deine Situation verbessern. Dann mal mit ihm reden und dann erst trennen. Vielleicht erst, wenn dein Kind schon zur Schule geht.
 
  • #19
Du bist auf dem falschen Weg:

Fehlentwicklungen kommen nicht durch eine gute Halb- oder Ganztagsbetreuung, sondern durch gestörte Bindungen zu wichtigen Bezugspersonen. Dazu gehört eine ausgeglichene Mutter (die unabhängig ist und nicht rumgluckt), ein liebevolles Verhältnis zum Papa (auch wenn der mal gestresst ist), gleichaltrige Kinder (zum Sammenln von Sozialkompetenz und ganz viel Spaß) und Menschen überhaupt, die eine Art Ersatzfamilie stellen.

Es gibt also nichts besseres als eine tolle Kita oder Tagesmutter, wenn Du nicht gerade in einer funktionierenden Großfamilie lebst. Die Kitakosten werden meist nach dem Einkommen berechnet, wenn Du wenig hast, sind sie minimal. Auch einige Tagesmütter werden so vergütet.

Egal wie faul, desinteressiert und unattraktiv Dir Dein Partner derzeit erscheint, solltet ihr fair miteinander umgehen. Ihr habt Euch mal geliebt und sicher auch Schönes erlebt. Vor allem bleibt er der Vater Deiner Tochter, egal was kommt. Und Du wirst ihn noch brauchen: Für die gesunde Entwicklung Deiner Tochter und "ganz nebenbei" für die Kinderbetreuung. Wenn Du beruflich wieder auf eigenen Beinen stehen willst, wirst Du für kinderfreie Wochentage oder -enden dankbar sein.
 
  • #20
Aber vielleicht sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Hat jemand vielleicht noch Input für mich?
Liebe FS,
vermutlich spürt Eure Tochter Deine Ambivalenz und weil sie unter der gereizten Stimmung bei Euch zuhause leidet, vermutlich hat sie gar nichts gegen die Kita, sondern Du hast was dagegen, weil Du dann aus der Komfortzone raus musst.
In ein paar Jahren muss Deine Tochter zur Schule - davor kannst Du sie nicht schützen. Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht wie sie sich unter den alten Kitahasen mit Lebenserfahrungen, wie eine Gruppe funktioniert und man Konatkte aufbaut zurecht kommen soll? Ihre soziale Katastrophe bereitest Du grad perfekt vor, nur um Dich vor einer Erwerbstätigkeit zu schützen.

Du wolltest ein Fernstudium machen, hast immer noch nicht damit angefangen. Dann wird das eben nichts und Du muss auf dem Niveau des erlernten Berufs arbeiten und Geld verdienen. Das Du von dem erlernten Beruf mal mit Kind leben musst, hättest Du Dir überlegen müssen, bevor Du schwanger wurdest.

Du bist eine von den Frauen, die viel reden, wenig tun, mit jeder Bagatelle überfordert sind und es sich am liebsten bequem einrichten. Leider ist Deine Partnerschaft für Dich so unbequem, dass Du es nicht mehr aushalten kannst.

Warum gehen Millionen Kinder schon ab 1 Jahr so ziemlich jeden Tag gern in die Kita und Dein Kind muss "gebrochen werden", um dorthin zu gehen? Es wird allerhöchste Zeit, dass Dein Kind in die Kita kommt, ein normales Sozialverhalten lernt und dass es noch was anderes im Leben gibt als eine überfürsorgliche Mutter, die das Kind als Vehikel für ihr Nichtstun benutzen möchte. Du instrumentalisierst dein Kind für deine Bedürfnisse und vermutlich macht das Deinem Partner chronisch schlechte Laune.
Wenn Du Deine Tochter "brechen musst", dann solltest Du es vielleicht Deinem Partner und den Erzieherinnen überlassen, sie in die Kita zu intergrieren. Die können das bestimmt besser als Du, weil sie die richtige Einstellung haben.

Für dein Kind hast Du Anspruch auf Kindsunterhalt von deinem Partner. Du hast keinen Unterhaltsanspruch. Rede mit Deinem Partner und sag' ihm, dass Du Dich trennen wirst. Frag' ihn inwieweit er Dich freiwillig unterstützt und wie er sich seinen Anteil an der Kinderbetreuung vorstellt.
Geh' zum Jobcenter, beantrag' ALG2, such' Dir eine Wohnung und einen Job, sonst macht letzeres das Jobcenter.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
A

Ares

  • #21
Ich habe, wie oben geschrieben, keinen Job. Keine Ersparnisse mehr. Ohne ihn bin ich schlichtweg mittellos.
Aus männlicher Sicht mal ganz platt: solange Du genügend Geld bringst, ist alles ok und die Frau macht sich ein gemütliches Leben Vollzeit zu Hause. Natürlich kann das Kind nicht in die Kita, natürlich kann die Frau sich nicht weiterqualifizieren, natürlich scheint alles in Ordnung zu sein. Sobald das Kind dann in die Schule muss und das (heimlich abgezweigte) Polster groß genug ist, verschwindet sie.

Ich denke, Du solltest Deinem Partner gegenüber ehrlich sein, Dir selbst und Deinem Kind gegenüber auch. Rede mit Deinem Partner, wie ihr vielleicht die Beziehung, auch zugunsten des Kindes, wieder hinbekommt. Sonst solltest Du zu einer möglichen Trennung beitragen und wieder arbeiten gehen. Je länger du wartest, desto schwieriger wird es. Es gibt jede Menge Mütter, die das auch hinbekommen und die Kinder überleben es in der Regel. Du wirst Dir Deinen Lebensunterhalt samt Rente noch sehr lange selbst verdienen müssen.

Ganz verkneifen kann ich mir nicht: Zu seinem Glück ist Dein Partner nicht mit Dir verheiratet. Sonst müsste er den finanziellen Schaden tragen, der letztlich dadurch verursacht wurde, dass Du Dich weder um einen Job noch um eine Weiterbildung gekümmert hat. Gleichberechtigung bedeutet eben auch, dass Du Dich um Deinen Lebensunterhalt und Deine Rente kümmern solltest.
 
  • #22
Ich wusste gar nicht #16 dass man sich von seinem eigenen Kind sozusagen freikaufen kann damit man seine Ruhe hat und nichts mehr von seinem Kind mitkriegen muss- meine Güte wie armselig ist so was!

Liebe FS, die Eingewöhnung in eine Kita ist jetzt wirklich erstmal das Wichtigste.

Ich habe 3 Kinder und war die totale Glucke weil ich sie so liebe. Alle Kinder haben am ersten und zweiten Tag geweint, ich auch, das ist normal weil man ja das erstemal voneinander getrennt ist. Also mache eine sanfte ganz langsame Eingewöhnung, du hast ja die Zeit dafür und keinen Druck zur Arbeit zu müssen.

Hast du diese Eingewöhnung hinter dir, überlegst du dir die weiteren Schritte.
Aber Kita ist wichtig, dort lernt dein Kind viel und vor allem neue Freunde kennen.

Viel Glück!
 
  • #23
Vorschlag an die FS. Familienzentrum besuchen.
Dort sind neben den Mitarbeitern auch viele, tlw. alleinerz. Mütter, die die FS beraten und informieren können.

Und dort gibt es, je nach Alter, auch eine eigene Kindergruppe mit Betreuung. Und die Mutter ggf. gleich nebenan. So kann das Kind ständig zwischen Gruppe und Mutter pendeln, und damit die Fremdbetreuung kennenlernen, und sich daran gewöhnen. Später dann Kita versuchen.

Dieser Fall ist nichts Ungewöhnliches - passiert x-fach in Dtl.
Auch viele Männer, die sich Familie und Vaterschaft zu einfach vorgestellt haben, und dann überfordert sind.

Alleinerziehende haben es schwer, überhaupt einen Job zu bekommen, da abhängig von Kita-Zeiten oder andere Kinderbetreuung. Einfacher, wenn man z.B. seine Eltern in der Nähe hätte, die flexibel das Kind betreuen können. Aber genau prüfen, ob sie damit nicht auf Dauer überfordert wären ?

Räumliche Trennung vom Kindsvater. Zuerst mal prüfen, ob und wie das überhaupt was ausmacht ? Wenn er eh nur genervt ist, und das Kind auch genervt = gegenseitig kein Interesse.

Vom Staat gäbe es schon Hilfen, wie Unterstützung für eine eigene Wohnung, und monatliche Leistungen für Miete und Lebensunterhalt. Unter Anrechnung sonstiger Leistungen, wie Kindergeld und Kindesunterhalt. Einfach beim zuständigen Jobcenter o.ä. für den Wohnort nachfragen, (z.B. Kreisstadt)
(m,54)
 
  • #24
Einer meiner Lebensgrundsätze ist : Wer wirklich etwas erreichen will, hat große Aussichten es bei dementsprechenden Einsatz auch zu schaffen.
Von daher ziehe ich mal Bilanz:
  • Ausbildung - mangelhaft
    (reicht nicht, um zwei Personen zu ernähren)
  • Beruf - seit fast 3 Jahren + 9 Monaten arbeitslos
  • geplantes Fernstudium - nicht auf die Reihe bekommen
  • simple Betreuung des Kindes - "kläglich gescheitert"
  • Vermögensstatus - mittellos
Dafür aber "diverse Gründe" warum dies und das und letzteres auch nicht geklappt hat - und sonstige Ausreden sicher jede Menge.

Hier sind zwar viele gute(!) Ratschläge zu lesen, aber ich bezweifele die Umsetzung. Welches Wunder soll geschehen, daß FS nach einer Trennung endlich das vollbringt, was sie seit fast vier Jahren mit der Begründung - ein Kind behelikoptern zu müssen - nicht vollbracht hat? Es wird ihr nach genauso wie vor einer Trennung am Willen mangeln - andere Menschen mit Biß hätten da schon längst einen Teil davon als erledigt gemeldet.

Deswegen gibt es von mir kein Mitleid oder Köpfchenstreicheln sondern nur die Ansage:

FS, bekomme endlich Deinen Arxxx hoch und fang noch heute damit an, Verantwortung für Dich zu übernehmen!

Wie lange willst Du noch bequem in der finanziellen Hängematte auf Kosten Deines Partners leben - ich glaube nicht, daß ich Dir unrecht tue, wenn ich mutmaße dass er abends nur noch entnervt vom Deinem Jammern und das (vermutete) Allzeitthema Kind, Kind, Kind... die Augen schließen und seine Ruhe haben möchte.

Ich wage sogar die Prognose: Wenn Du zeigst, an an dieser unhaltbaren Situation etwas ändern zu wollen und zu können, wird sich Euer Verhältnis auch wieder verbessern. Allein die Kita (bei hunderttausend anderen Kindern funktioniert das auch) und Betreuung des Kindes (dito, kein Ding der Unmöglichkeit) um 50% wieder zu arbeiten (und um die Kosten dafür reinzuholen) wären ein positives Signal.
 
  • #25
Allein die Kita (bei hunderttausend anderen Kindern funktioniert das auch) und Betreuung des Kindes (dito, kein Ding der Unmöglichkeit) um 50% wieder zu arbeiten (und um die Kosten dafür reinzuholen) wären ein positives Signal.
So einfach ist das in der Praxis leider nicht.

1.) Überhaupt einen freien Kita-Platz bekommen
2.) Welche Öffnungszeiten ? (Manche haben nicht immer geöffnet)
3.) Mittagessen für die Kinder - oder Keines ?
4.) Welche Atersgruppen in der Kita ? (Ü3 - auch U3 ?)

Häufig können Mütter mit Kita-Platz nur drei Stunden vormittags arbeiten gehen. Und müssen danach gleich zur Kita, um ihr Kind abzuholen. Wo sind die dafür passenden Jobs ?
.
Wieviel Einkommen bei nur drei Stunden Arbeit/Tag ?
Abzüglich Kita-Kosten und Fahrtkosten zur Kita. Davon kann man kein Einkommen erwarten, wie von einem 50 % Job.
 
  • #26
Auf den ersten Blick müsste ich sagen. ..Ja es gibt Gründe, Dinge nicht getan zu haben oder zu Hause zu bleiben.
Ich habe mein Studium damals ruhen lassen, bin in meinen Ausbildungsjob zurück um meinen Mann ernähren, während er sich selbstständig gemacht hat. Dann Schwangerschaft mit Zwillingen zu einer Zeit als es hier Kita-Plätze erst ab 3 Jahren gab.
Aber es war nie eine Ausrede, Dinge nicht anzugehen. Da wurde kein Job mit der Schwangerschaft geschmissen = er stand mir nach 3 Jahren wieder zu! Ich ging abends arbeiten und habe in den Schlafpausen der Jungs eine Zusatzausbildung gemacht. Bevor ich komplett zurück in den Job ging wurden die Kinder langsam an die Kita gewöhnt. ( sie haben sie geliebt )
Ein es geht nichts, gibt es nicht! !!!
Du wirst auch nicht am ersten Tag dein Kind den ganzen Tag abgeben dürfen! Dir steht ohne Job so ein Platz gar nicht zu!
Hartz 4 ggf schon und Meldung beim Arbeitsamt! Da gibt es Möglichkeiten für Ausbildungsstellen oder Weiterbildung!
Und da wird dann kein Argument zur Ausrede mehr zählen nichts zu tun,auch in Bezug auf Unterhalt nicht!
Und das Kind nicht brechen wollen. ..
Super egoistisch! Damit du nicht arbeiten musst, nimmst du deinem Kind die Chance auf andere Kinder! Gleichzeitig bist Du aber nicht die Mutter, die Zuhause für Bildung und Werte Erziehung sorgt ( wie Herakles immer beschrieb). Denn Du lebst diese ja nicht!
 
  • #27
So, du willst also an der Beziehung festhalten um dich durchfüttern zu lassen. Ist wirklich unterirdisch. Zum Glück wird dein Partner früher oder später wahr nehmen, dass die Beziehung zu Ende ist und dich vor die Tür setzten. Sprich mit ihm wie ihr die Trennung vollziehen wollt. Er muss den Kind Unterhalt zahlen und du bekommst HZ 4, wenn dir das nicht reicht, arbeiten bleibt dir ja noch, ist ja deine Entscheidung das du das Kind nicht fremdbetreuen lassen willst, dann hast du halt weniger Geld
 
  • #28
Liebe FS,

verständlich deine Unsicherheiten, zumal du damit allein zu sein scheinst. Da sieht man durch Unwissenheit kein Land in Sicht und unüberwindbare Hürden.
Das Allerbeste, was du machen kannst, ist Beratungsstellen aufsuchen, die gibt es überall genug. Dann gewinnst du durch Informationen mehr Sicherheit und wirst auch den Mut haben, die nächsten Schritte in die Wege zu leiten. Viel Glück!
 
  • #29
Alleinerziehende haben es schwer, überhaupt einen Job zu bekommen, da abhängig von Kita-Zeiten oder andere Kinderbetreuung. (m,54)
Ich hatte als ehem. AE-Mutter nie ein Problem eine Stelle in meinen Beruf zu finden. Die Kinderbetreuung war durch Krippe/Kita abgesichert, habe eh nur Teilzeit gearbeitet und die ersten Jahre war im Notfall meine Mutter da, was ich ganz selten nutzen musste, da mein Kind als Kleinkind selten krank war.

Ich habe mit der Zeit in vielen Jahren viele andere AE-Mutter kennengelernt. War die berufliche Qualifizierung sehr gut, gut, gab es wenig Probleme mit Arbeitslosigkeit. Ich überlege, nein, die die von H4 lebten, waren auch nicht gut qualifiziert, teilweise ohne Ausbildung, oder zu lange aus dem Berufsleben raus.

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  • #30
Hallo Cookie,

Egal wie du es drehst und wendest,einen Haken wirst du immer finden. Wenn du es schaffen könntest einen Teilzeitjob zu finden,kannst du mit dem angesparten Geld eine Kaution zahlen ,Möbel und das Notwendigste für den Alltag. Dann brauchst du zwar Hartz 4 ,aber nur aufgestockt.. Allerdings scheint es Probleme zu geben mit der Betreuung deines Engels.Deshalb ,wenn du hier keine Lösung findest ,fällt diese Idee flach. Außerdem würde ich nicht die psychische Belastung unterschätzen mit jemanden noch monatelang oder länger zusammenzubleiben aus Not.
Vielleicht ist es das Beste dich mit dem Jobcenter in Verbindung zu setzen zwecks Darlehen für Kaution und Möbel,die du allerdings zurückzahlen musst. So oder so wird sich deine Situation auf Hartz 4 rauslaufen wenn du es nicht schaffst einen normal bezahlten einfachen Ganztagsjob konsequent auszuüben. Denn wenn du einfache Arbeiterin bist,dann kannst du selten mit einem Halbtagsgehalt überleben ohne Zuschuss vom Staat. Deshalb würde ich dir jetzt in der ganzen Situation raten , Nägel mit Köpfen zu machen und zum Jobcenter zu gehen . Denk immer daran das du vielleicht in Zukunft sehr kleine Brötchen Backen wirst.Aber diese Brötchen kannst du ohne innere Bedrängnis wegen deines Partners essen. Und Schritt für Schritt kannst du in Ruhe dich später,wenn der erste Schritt in eine eigene Wohnung und Hartz 4 getan ist, dich um Arbeit kümmern und deine Tochter langsam und liebevoll an den Kindergarten zu gewöhnen,wenn die Zeit für die Kleine reif ist.