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  • #1

Trennung von depressivem Ehemann?

Bin seit langem mit meinem Mann verheiratet, seit ca. 6 Jahen hat er Depressionen, hat sich von mir zurückgezogen und nun auch seinen Job verloren. Ich bleibe noch bei ihm wegen dem Kind.
Ich möchte aber auch wieder die Zweisamkeit geniessen können und wieder lachen können und unbeschwert Stunden geniessen, doch wer mag schon eine verheiratete Frau kennen und lieben lernen, es sei denn er hat nur sexuelle Interessen?
Ich bin in einer Sackgasse und darum nun hier gelandet. Bin ich hier richtig?
 
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  • #2
Ich würde mir an deiner Stelle nicht die Frage stellen, wer eine verheiratete Frau möchte. Zuerst würde ich versuchen meinem Mann zu helfen, wenn das nicht funktioniert, wäre für mich in so einer Situation der erste Schritt die Trennung bevor ich einen anderen Mann kennen lernen würde.
 
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  • #3
Liebe FS,

hast du dir prof. Hilfe geholt, für euch Alle? Hier ist ja auch noch ein Kind und ein Kind was mit einem depressiven Vater aufwächst, das sind keine optimale Bedingungen.

Ansonsten würde ich alles machen, um meinem Mann zu helfen, Will, oder kann er das nicht, würde ich mich aus Eigenverantwortung und aus Verantwortung für mein Kind gegenüber trennen. Mein Leben neu ordnen, den so eine Trennung ist für Frau und Kind in der Regel kein Klacks, mich scheiden lassen, Ruhe ins Leben bringen, Sport machen, mich aufbrezeln, mit mir ins reine kommen und dann erst dann, bin ich bereit für eine neue Beziehung.

Ich würde mir auch die Frage stellen, ob mein Mann nicht schon viel früher so depressiv drauf war und ob meine Auswahl vielleicht nicht ganz überlegt war, weil ich zu jung, unreif oder die Hormone einfach verrückt gespielt haben.

Alles Gute für dich FS.

w 50
 
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  • #4
Hallo FS
Ich gehe davon aus, dass dein Mann eine Therapie macht?! Kann der Therapeut euch eine gemeinsame Beratung anbieten oder an anderen Kollegen weiterleiten..entweder gemeinsam oder Du alleine?
Ansonsten Du bist mit solchen Probleme nicht alleine....suche Dir unbedingt eine Beratungsstelle oder eine Selbsthilfe Gruppe für angehörige von Depressiven....werde aktiv...wenn dein Mann nicht mitkommt, dann alleine...Du brauchst Unterstützung und Austausch um den weiteren Wege zu gehen...
Viel Erfolg!
 
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  • #5
Liebe FS, ob du hier richtig bist weiss niemand. Also - was hier möglich ist ein Angebot von privaten und unprofessionellen Meinungen zu deiner Situation. Was du nicht schreibst, wie dein M mit der Depression umgeht und wie er mit dir umgeht! Was eine Depression für Angehörige bedeutet und wie sie damit klarkommen können, da gibt es im Interenet spezielle Foren für den Austausch zwischen Angehörigen. Eine ganz andere Frage ist, ob du dich von deinem depressiven Mann räumlich oder ehelich (Scheidung) trennen willst. Dürfen tust du es und für eine neue Partnerschaft ist eine Trennung Voraussetzung. Du solltest für dich eine Beratung - einmal Eheberatung - die beraten auch über Trennungen - und dann Angehörigenberatung und Beratung wie dem Kind erklären aufsuchen. Nach diesen Informationen kannst du dich kompetent entscheiden. Grüsse W
 
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  • #6
Du brauchst dringend Hilfe, geh zu einer Beratung.
Ich selbst war auch viele Jahre mit einem depressiven Mann verheiratet. Ich habe immer wieder versucht, ihm zu helfen, aber ich konnte es nicht. Am Ende wurde ich selbst immer depressiver, da ich den Druck nicht mehr ausgehalten habe und mir immer mehr die Schuld gegeben habe, nicht helfen zu können.
Meine Therapeutin hat mir dann die Augen geöffnet. Ich hatte die Wahl - entweder ich trenne mich der ich gehe selbst zugrunde.
Ich habe mich dann getrennt und seither geht es zumindest mir wieder viel, viel besser. Meinem Ex geht es heute nicht besser aber auch nicht schlechter als früher. Er war gezwungen, sein Leben umzukrempeln und konnte sich nicht mehr auf mich verlassen.

Überlege, ob du ihn noch liebst oder nicht. Wegen der Kinder oder aus einem falsch verstandenen Helfersyndrom musst du nicht bleiben.
 
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