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  • #1

Trennung wegen Hund?

Ich möchte euch kurz meine Geschichte vorstellen.

Ich, 33 J., weiblich, habe Anfang des Jahres einen Mann, er 37, über ein Partnerportal getroffen.
Nach einigen Mails und Treffen ergab sich daraus eine Beziehung.

Ich besitze, wie der Betreff schon verkündet einen kleinen Mischlingshund. Den habe ich natürlich nicht versteckt, war sogar beim ersten Treffen dabei. Damals lies mein Ex noch nicht verlauten, wie sehr er Tiere verabscheue. Wir hatten 3 wunderschöne Monate, er stellte mich Freunden und Familie vor, sprach von Gefühlen wie seit Jahren nicht. Soweit so gut, ich bin mit einer Freundin in Urlaub gefahren, als ich zurück kam, die große Überraschung.

Er tue sich schwer mit dem Hund und ob ich den nicht wenigstens jedes zweite Wochenende weg geben könne, jedenfalls solle ich in seine Wohnung nur noch ohne Hund kommen, er ekele sich, da Hunde ja auf der Straße laufen und man ja auch nicht mit Strassenschuhen in eine Wohnung laufen.
Und überhaupt, wie meine Familie damit umgehen würde, ( ich habe zwei kleine Nichten, die den Hund natürlich total lieben), also Hund und Kind im gemeinsamen Lebensraum, das ginge ja gar nicht etc. Einmal ist er voll sauer geworden, als ich den Hund mal 10 Minuten gestreichelt habe, er sagte später, ich habe dem Hund Aufmerksamkeit geschenkt, die eigentlich dem Partner gehöre.

Ich müsse mich da entscheiden für den Partner mit dem ich mein Leben verbringen möchte oder den Hund. Mir ist durchaus bewusst, dass nicht jeder Mensch ein Hundefreund ist, aber wenn man einen Menschen mit Hund kennenlernt, dann weiß man dich worauf man sich einlässt oder? Zunächst wollte ich nicht alles hinschmeißen, er hat mir sehr viel bedeutet.

Also war ich auf der Suche nach einem Kompromiss, ich muss dazu erläutern, ich vermenschliche meinen Hund nicht, er schläft weder im Bett noch sonstiges.

Ich also mit Hund wieder in die Hundeschule, letztlich hat er so gut gehört dass am Abend wenn wir uns gesehen, der Hund brav in seinem Körbchen und keinen Mucks mehr. Nur ist man eben zeitlich etwas eingeschränkt, immerhin habe ich mich vor 4 Jahren entschlossen, die Verantwortung für dieses Tier zu übernehmen, was mir im übrigen auch Freude bereitet.

An den Wochenenden wenn wir etwas alleine unternehmen wollten, habe ich eine Betreuung organisiert etc. Nach 6 Monaten sind wir das erste Mal gemeinsam in Urlaub gefahren, Hund war selbstverständlich bei meinen Eltern, kaum aus dem Urlaub zurück, in welchem er noch von Zusammenziehen sprach, macht er Schluss. Er sagte, er könne das nicht, ich wolle mich nicht vom Hund trennen und er könne nicht mit ihm?!

Ich bin völlig irritiert, habe seit diesem Tag niemals mehr von ihm gehört. Mich beschleicht nur langsam eine kleine Panik, ich bin 33 und wünsche mir Kinder. Ist ein Hund solch ein "Beziehungshinderniss"? An die Hundebesitzer unter euch, habt ihr ähnliches schon erlebt?

Ich danke euch für eure Meinung!
 
G

Gast

  • #2
Was du schilderst, hat bei mir ein Kopfschütteln über so viel Unmenschlichkeit ausgelöst. Du hast wirklich alles versucht, um dem Mann und deinem Hund gerecht zu werden. Der Mann hat es trotzdem nicht zu schätzen gewusst. Und ich sag dir ehrlich, wer eine solche Einstellung hat, der ist deine Liebe nicht wert. Dein "Fehler" war, dass du die Sache nicht schon eher beendet hast.
Ich verstehe, dass du unbedingt einen Partner haben möchtest, aber dieser Mann hat sich als so unpassend zu dir dargestellt, so unsensibel, dass es wirklich nicht schade ist, dass er aus deinem Leben verschwunden ist.

Schau in Zukunft genauer hin, mit wem du dich zusammentun willst. Es gibt leider zuviele Männer, die sich überhaupt nicht eignen. Dann besser alleine bleiben, als sich so zu verbiegen, dass du am Ende dir nicht mehr selbst ins Gesicht sehen kannst.
Beim richtigen Mann stellt der Hund sicher kein Beziehungshindernis dar. Das Problem ist nur, wo trifft man den Richtigen? Aber willst du dich mit irgendeinem zusammentun, nur damit du auch einen Mann an deiner Seite hast? Wenn dann sollte es schon Liebe sein mit größtmöglicher seelischer Übereinstimmung.
 
G

Gast

  • #3
Der Mann ist krank. Sei froh, dass es so ausgegangen ist. Er hätte Dich immer mehr versucht zu vereinnahmen und wäre am Schluss noch eifersüchtig auf das gemeinsame Kind gewesen. Hund ist keineswegs ein k.o. Kriterium!
 
  • #4
Dieser Mann ist kein Verlust

Nicht weil er keine Hunde mag sondern weil Er offenbar Eifersüchtig ist. Auf einen Hund. Er will dass Du IHM gehörst. Was geschieht wenn Du anstatt 10 Minuten den Hund zu kraulen 10 Minuten mit einem anderen Mann redest? Steht diese Zeit nicht auch IHM zu?

Solange keine Allergien vorliegen ist das einfach nur Egoistisch. Und auch da weiss Er ja vorher dass Du einen Hund hast, gehört zum Gesamtpaket. Dieser kommt weder ins Bett noch sitzt er bei Tisch.

Und dann noch dieser Hygienewahnsinn. Lass mich raten, er hat immer ein Fläschen Sagrotan dabei? Oder etwa nicht- dann ist es eh nur vorgeschoben.
 
G

Gast

  • #5
Vermutlich hatte er tatsächlich keine Ahnung, worauf er sich einlässt. Ich mag Hunde auch sehr, unternehme gern einen Spaziergang oder spiele mit ihnen. Aber Hunde in meiner Wohnung? Nein, könnte ich mir nicht überhaupt nicht vorstellen! Für viele Hundebesitzer ist das jedoch das normalste der Welt, dass der Hund in der Wohnung lebt, auch wenn manche dem Hund z.B. das Schlafzimmer oder Wohnzimmer verbieten. Ich gehe davon aus, dass ihm das einfach nicht bewusst war und würde es an deiner Stelle beim nächsten Mal früher ansprechen. Und wie natürlich jemand mit dem Hund interagiert, wirst du auch schnell merken.

Die Sache mit der 10 min Aufmerksamkeit für das Streicheln des Hundes halte ich übrigens für vorgeschoben - da ging es wohl eher darum, dass danach deine Hände "schmutzig" waren.
 
G

Gast

  • #6
Um Gottes Willen!
Also mein Partner ist auch kein unglaublicher Hundefan aber was Du da beschrieben hast ist absolut daneben! Ich weiß nicht in was für einer unglaublich krankhaften Realität manche Menschen leben.

Mit so einem Mann wirst Du nie im Leben glücklich. Jeder Mensch hat auch nette Seiten, lass Dich davon nicht blenden! Allgemein muss gelten: das, was bereits da ist, muss mind. akzeptiert werden. Fertig. Alles andere ist nicht das Richtige für Dich.
 
G

Gast

  • #7
Nein, der Hund ist ganz sicher kein "Beziehungshindernis". Und ich bin geneigt zu behaupten, wäre nicht der Hund gewesen, hätte er etwas anderes gefunden. Oder besser ausgedrückt: vorgeschoben. Dein Umgang mit Freunden, später das Kind usw. usf. Du bist an einen Menschen geraten, der sofort eifersüchtig reagiert, wenn er nicht immer und überall 100% deiner Aufmerksamkeit bekommt. Gesund klingt das für mich nicht.

Und du musst kein Panik schieben, du bist erst 33. Sicher kommt man in dem Alter schneller ins Grübeln, was die Familienplanung angeht, aber du hast noch einige Jahre vor dir. Kopf hoch! :)
 
G

Gast

  • #8
Ich bin seit 14 Jahren Hundehalterin.
Einerseits schränkt es mich ein, andererseits möchte ich es nicht missen.
In meinen 4 Wänden hat es ein Mann zu akzeptieren, dass der Hund da ist. Genau so akzeptiere ich es, wenn ein Mann meinen Hund nicht in seinen Bereichen haben will.
Solange ich den Hund habe, werde ich alleine wohnen. Kompromisse wird es nicht geben.
Mein Hund ist jetzt 10 Jahre alt, und er wird bis an sein Lebensende bei mir bleiben.
Mein Freund weiss das
Ich würde niemals mit einem Katzenhalter zusammen sein wollen. Das würde ich auch sagen.

FS. Sei froh, dass dein Typ noch rechtzeiigt vorm Zusammenziehen reagiert hat.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende wegen einen kleinen Hund.
 
G

Gast

  • #9
Die Reaktion von diesem Mann ist völlig übertrieben. Er wusste doch von Anfang an, dass Du einen kleinen Hund hast, da hätte er ja schon damals sagen können, dass ein Partner mit Haustier für ihn nicht infrage kommt, oder? Vermutlich hoffte er, dass Du ihm zuliebe den Hund irgendwann mal aufgibst?

Vor allem ist die Eifersucht auf den Hund total lächerlich, der hat wohl nen Knall. Ich muss ebenfalls sagen, dass dieser Hygienewahn seinerseits bedenklich ist. Womöglich setzt er sich auf keinen Stuhl, ohne vorher sein steril gereinigtes Sitzkissen unterzuschieben.

Sei froh, dass Du diesen Blödmann los bist.

w
 
G

Gast

  • #10
Naja, ich seh es nicht so krass, wie Dein Ex.

Ich habe auch meine EP-Parterin mit Hund kennengelernt.

Aber ich habe auch das Problem, dass ich es z.B. eklig finde, dass der Hund sich, wenn er es schafft, morgens versucht ins Bett zu legen.
Außedem liegen überall Dreck und Hundehaare herum, soviel kann meine Partnerin nicht putzen und sieht es auch nicht ein.
Gelegentlich haben wir auch eine kleine Hündin der Mutter bei uns, die legt sich gerne (in unbeobachteten Momenten) auf das Sofa, nachts z.B..

Ja ich habe ein Problem damit.

Habe deswegen die Beziehung (mittweiler 3J) zwar nicht in Frage gestellt, ist und bleibt aber ein Belastung auch für die Partnerschaft ...
 
  • #11
Ich selbst mag auch keine Hunde. Das berücksichtige ich aber bei der Suche meiner Partnerin, weil ich mir darüber im klaren bin, dass ich kaum einen Kompromiss eingehen würde

Es gibt aber viele Männer, die auch Hunde mögen und dies Thema nie einen Konflikt auslösen wird.

Du hast dir da einfach einen Depp en ausgesucht, der anscheinend dachte er kann dich später überreden den Hund weg zu geben. Aber wie du selbst sagst, du hast dich vor Jahren für das Tier entschieden und solltest konsequent dazu stehen und dich nicht beirren lassen.
 
G

Gast

  • #12
Ich bin Hundebesitzerin und habe so eine Erfahrung nicht gemacht - für keinen der Männer, die ich in den zwei Jahren, bevor ich mit meinem jetzigen Ehemann zusammenkam, kennengelernt habe, war mein Hund ein Hindernis, für einige sogar eher eine Beteicherung. Und mein Mann liebt den Hund so sehr, dass ich gelegentlich eifersüchtig werden könnte...
W48 mit Hund/9
 
G

Gast

  • #13
Sei froh, dass du den los bist. Was für kranke Menschen es doch gibt!
Für mich käme so jemand nichtmal in Frage, wenn ich keinen Hund hätte.
Soll er mit seinem Sagrotanfläschchen auf Partnersuche gehen und mit einer Gleichgesinnten ins Krankenhaus ziehen, wenn er das mag. Einen solchen Menschen möchte ich nicht in meiner Nähe haben.
Schau das nächste Mal genauer hin wie jemand auf deinen Hund reagiert. Ich weiß inzwischen sehr genau ob jemand lügt, wenn er sagt, er mag Hunde.
 
G

Gast

  • #14
Hunde sind doch kein Beziehungshindernis. Es wurden schon Tests gemacht, dass Hunde eher dazu führen, dass man jemanden kennenlernt, als dass sie daran hindern, weil man z. B. bei Spaziergängen häufiger angesprochen wird und dadurch eher in Kontakt mit anderen Passanten kommt. Die Erfahrung habe ich auch selbst gemacht.

Du bist nur an einen Menschen geraten, der eine ungewohnt starke Abneigung gegen Hunde hat, die zudem auch noch auf einer komischen Einstellung basiert (Hund darf nicht in die Wohnung, weil er über die Straße läuft; Eifersucht, nur weil du den Hund mal streichelst). Sei froh, dass du diesen herzlosen, kalten Mann los bist, das hätte auf die Dauer nie funktioniert. Allein dass er erwartet hat, dass du deinen Hund für die Beziehung weggibt, sagt viel über seinen Charakter aus. Du brauchst einen Partner, der tierlieb ist, und davon gibt es jede Menge, so dass der Hund kein Problem darstellen sollte.

w, 28
 
G

Gast

  • #15
Solange ich den Hund habe, werde ich alleine wohnen. Kompromisse wird es nicht geben.

Ich würde niemals mit einem Katzenhalter zusammen sein wollen. Das würde ich auch sagen.
Wobei das natürlich totaler Quatsch ist. Auch mit Hund muß man nicht alleine wohnen. Allerdings wird es mit der Einstellung schwierig. Auf der einen Seite erwartest du das dein Partner deinen Hund akzeptiert, du selber lehnst aber einen Katzenhalter ab. Ist schon sehr egoistisch.

Nur zur Info. Hund und Katze können sehr wohl zusammen leben. Meine Schwester hatte einen großen Schäferhund und eine kleine Katze. Die lebten jahrelang friedlich zusammen. Schliefen sogar oft gemeinsam auf ihrer Decke. Und die beiden Kinder haben auch keinen schaden genommen. Es ist ja bekannt das Kinder die mit Tieren aufgewachsen viel toleranter und nicht egoistisch sind. Weil sie früh gelernt haben Verantwortung zu übernehmen.
 
  • #16
Einmal ist er voll sauer geworden, als ich den Hund mal 10 Minuten gestreichelt habe, er sagte später, ich habe dem Hund Aufmerksamkeit geschenkt, die eigentlich dem Partner gehöre.
Also dieser eine Satz verleitet mich zu behauten, dass er einfach eifersüchtig war auf dem Hund. Oder er hat einfach nach einen Grund gesucht etwas Negatives zu finden.

Ich würde nicht sagen, dass ein Hund ein "Beziehungshinderniss" wäre. Ich würde eher sagen, dass ein Hund "Flirtpotential" mit sich bringt. Bzw. dass man so leichter mit anderen Hundebesitzern oder Hundeliebhaber ins Gespräch kommt.

Gib ja nicht den Hund ab für einen Mann, nur weil er mit einem anderen Lebewesen nicht klar kommt. Der Hund kann ja nix dafür und für ihn bist du seine Familie. Wahrscheinlich hätte er auch so eifersüchtig reagiert, wenn du deinem Kind 10 Minuten mehr Aufmerksamkeit geschenkt hättest. Das würde mich zumindest nicht überraschen.
 
G

Gast

  • #17
Es gibt Trennungen, die sollten nicht betrauert werden. Diese könnte dazu gehören.

M50
 
G

Gast

  • #18
Liebe FS,
wie immer gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Ich möchte meine hier ganz ehrlich mitteilen. Bitte nicht verurteilen, oder steinigen, danke! :)
Wenn ich Tiere sehe, egal ob Katze, Hund, etc, drehe ich fast durch vor Freude, ich finde Tiere entzückend, sehr bereichernd und in vielen Fällen sicherlich eine große Bedeutung (Alleinstehende Menschen, Senioren, etc)
Aaaaaber: ich würde auch keinen Partner mit Hund wollen. Warum? Ich bin zwar eine ganz normale Frau, ohne übertriebenem Sauberkeitswahn, aber mir graut vor der Tatsache, dass ein Hund, der natürlich auf der Strasse, überall mit seinen Pfoten hinkommt, dann bei mir zu Hause ist. Seine Schnauze, die natürlich(!) vieles beschnüffeln muss, dann in meinen vier Wänden auch überall hinkommt.
Ich müsste mir alle 10 Minuten die HÄnde waschen, von Regenwetter und entsprechender Zusatzreiningung der gesamten Wohnung gar nicht zu sprechen...
Das meine ich überhaupt nicht böse, aber ich kann es verstehen, wenn man sich aus diesem Grund trennt. Wenn der Partner darauf besteht den Hund zu behalten, was eigentlich GANZ normal ist.

Ich bin also der ganz ehrlichen Meinung, dass es besser ist, im Voraus auf das zu achten. Es gibt viele Menschen, denen macht das alles nichts aus, siehe die Vorschreiber. Aber es gibt eben eine bestimmte Anzahl von Menschen, die das eben nicht akzeptieren können.

Ich würde mir an deiner Stelle da einfach für Zukunft die Weichen gleich am anfang klar stellen: Entweder Dich mit Hund oder gar nicht.
Ich bin ganz sicher, dass das zu machen ist

An Dir als Person hat es aber nichts zu tun, dass DU ein liebenswerter, wertvoller Mensch bist.

Alles Liebe
w/45
 
G

Gast

  • #19
Liebe FS,
eigentlich ist ja alles schon geschrieben worden.

Für mich wäre ein Partner mit Hund sehr sehr schwierig, ein Hund ist nun mal ein Raubtier+frisst Fleisch, d.h. es gibt andere Ausdünstungen wie z. B. beim Pflanzenfresser Pferd. Ein Hund in der Wohnung stinkt iIMMER, da kann man noch so viel putzen, es bleibt dieser Hundegestank. Zwar hätte ich nicht das Problem der Eifersucht beim Partner mit Hund, doch der Ekel ob des Gestanks wäre immer da, u. würde wohl letztendlich auch das Beziehungsaus bedeuten.

Ist vielleicht wie mit den Rauchern, selbst riecht man die Nikotinausdünstungen nun mal auch schlecht.

w45J.
 
G

Gast

  • #20
Wieder was gelernt: Hund kann ein No-go sein. Aha.

Ich kann verstehen, dass jemand Hunde nicht mag (wahlweise Katzen etc.). Aber ich persönlich als Katzenliebhaber, der sich evtl. auch mit einem Hund anfreunden könnte, wäre mit einem militanten Tier-Ablehner nicht kompatibel.

Ein Mensch, der nicht wie ich der Meinung ist, ein Tier könne das eigene Leben immens bereichern, würde einfach nicht zu mir und meiner Lebensphilosopie passen. Wenn er das Tier dann noch als Trennungsgrund verwenden würde, wäre das für mich kein Verlust. Weil ihm eine essentielle Sichtweise auf das Leben fehlen würde.
 
  • #21
Liebe FS,

jetzt ist es der Hund, danach schenkst Du der Arbeit zu viel Aufmerksamkeit, danach einem Kind, danach dann diese Sache, die nicht passt und dann die andere.
Bei mir waren es die Katzen, mein Kind, meine Arbeit. Dieser Mensch wollte alles und braucht 100% Aufmerksamkeit von Dir, damit schließe ich mich den Vorrednern, vor allem #6 an.
Ich habe meinen Katzen nur zum Fressen gegeben und beim Nachhausekommen gestreichelt. Das war zuviel.
Das ist nicht der richtige Partner für Dich.
Ich weiß, dass meine Katzen viel Dreck machen. Doch ich würde sie jetzt nicht hergeben, nur weil es dem Menschen, der mich angeblich liebt, so sehr stört. Das sind Lebewesen, keine Gegenstände mit Verstaumöglichkeit.
 
G

Gast

  • #22
Liebe FS,
eigentlich ist ja alles schon geschrieben worden.

Für mich wäre ein Partner mit Hund sehr sehr schwierig, ein Hund ist nun mal ein Raubtier+frisst Fleisch, .
Das hat er mit dem Menschen gemeinsam. Ein Hund hat übrigens viel weniger Körperausdünstungen als ein Mensch, weil er nicht schwitzt. Er muss sich nicht täglich duschen, um nicht zu riechen. Mein Hund z.B. müffelt nur im Winter, weil er dann viele Monate nicht im See schwimmen gehen kann (und in die Badewanne passt er nicht). Stell dir mal vor, wie erst ein Mensch nach ein paar Monaten riechen würde ...
Wer einen Hund hat, der in Dusche oder Badewanne passt, der kann ihn alle paar Wochen waschen und nichts riecht nach Hund.
Das wird zwar einen Hygienefanatiker und Hundehasser trotzdem stören, ich will damit nur zeigen, dass dieser Vorwand genauso irrational ist wie alle anderen.

In dem Beispiel der FS kann ich mir sogar vorstellen, dass das dem Partner sogar bewusst war und er den Hund als Druckmittel benutzt hat, um zu sehen, wer am längeren Hebel sitzt. Wäre es kein Hund gewesen, dann vielleicht etwas anderes, was er der FS madig gemacht hätte, um sie unter der Fuchtel zu halten.
 
  • #23
Liebe FS,
ein Partner der meine(n) Hund(e) nicht mag ist für mich ein Nogo. Ich liebe Hunde über alles, habe selbst zwei Dobermänner, die mich überall hin begleiten. Hunde habe ich schon seit vielen Jahren, bin mit Hunden aufgewachsen. Einen "Hundehasser" in meinem Umfeld gibt es nicht. Mein jetziger Partner mag Hunde, geht mit beiden auch zum Hundeplatz, da meine eine Ausbildung als Dienst- und Gebrauchshund haben. Er mag es, wenn beide zu ihm auch kuscheln kommen und kümmert sich liebevoll um beide, wenn ich dienstlich unterwegs bin. Einen anderen Partner könnte ich mir nicht vorstellen. Ansonsten hätte ich mich rigeros von ihm getrennt.
 
G

Gast

  • #24
Liebe FS


der Hund schützt dich möglicherweise vor dem Ritt in die falsche Richtung mit diesem komplizierten Hundeverabscheuer. Ist er ein Ästhet ? Die sind besonders schlimm. Alles muss sich um sie drehen. Ein Hund verlangt natürlich auch Zuwendung. Es gibt tatsächlich Männer die eifersüchtig auf Hunde werden.

Ich habe so ein paar Tests. Wenn einer nie ein Liedchen trällert, nicht mal unter der Dusche, dann mag ich ihn nicht haben.
Wenn einer Pflanzen verdursten lässt (auch im Garten) dann mag ich ihn nicht haben.
Wenn einer was gegen Hunde und Katzen hat, auf diese mit Luftgewehren schiessen möchte oder Abwehrspray gegen Tiere einsetzt dann mag ich den nicht haben.
Männer die grundsätzlich kein Kind in ihrer Nähe ertragen wollen mag ich auch nicht haben. Selbst wenn ich selbst kinderlos bin. Die Männer die gut mit Kindern und Tieren können sind höchst liebenswerte Zeitgenossen. Die Ästheten sind kalt wie Hundeschnauze.
 
G

Gast

  • #25
Ob mein Beitrag es schafft, veröffentlicht zu werden, werde ich dann sehen - aber ich schreibe jetzt dennoch mal das, was ich dazu denke.

Ich bin das, was manche vermutlich eine "militante Tierschützerin" nennen würde, lebe vegan aus Tierschutzgründen - und lehne aus genau diesem Grund jegliche Tierhaltung ab.

<mod.>
 
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G

Gast

  • #26
Manches Mal schüttel ich den Kopf, wenn ich hier mitlese. Nee. nee, was es für Menschen gibt.
Sei froh, dass er für seine Entscheidung endlich getroffen hat - auch wenn es dich natürlich enttäuscht. So jemand halt so.

Wenn ich einen Mann mit Hund hier kennenlernen würde, wäre es für mich kein Problem - wenn beide mir sympathisch sind.
Aber mehr als ein Mal habe ich in Profilen, die mir eingestellt wurden, gelesen, dass keine Haustiere erwünscht sind. Auch für mich ein wichtiges Kriterium, falls ich (später) mal wieder Haustiere Katzen oder Hund haben möchte.
 
G

Gast

  • #27
Entschuldigung aber dein Ex hat wirklich nicht alle Tassen im Schrank. Kinder und Hunde in der gemeinsamen Wohnung - oder Kinder und Hunde - erklärt er als irgenwie -wo -was bedenklich. Jeder der Kinder und Hunde kennt weiss, wie gerne sich beide auf den Rasen legen und nebenbei gesagt ist ein Tier für Kinder erstens sehr schön und zweitens wichtig. Das trainiert Sozialkompetzenz. Er erkärt, Hunde dürften mit ihren Pfoten, die schließlich ohne Schuhe über die Straße gegangen seien nicht in eine Wohnung - hat er überhaupt schon registriert dass Hunde und Katzen sich die Pfoten waschen? Mit der Zunge sauberlecken meine ich. Zum anderen kann man den Boden feucht wischen - dann entspricht es zwar nicht den Hygieneforderungen einer Intensivstation, aber normalerweise finden in einer Wohnung auch keine Operationen am offenen Herzen statt. Er hat keine Allergie sondern eine ganz normale Immunabwehrfähigkeit - ich habe so das Gefühl, der ist fast zwangshaft oder neurotisch was die Sauberkeit angeht. Es sind wirklich zwei paar Schuhe, ob jemand eine Allergie hat und deshalb der Straßendreck des Hundes eine Belastung darstellt oder ob jemand irgendwann aus heiterem Himmel anfängt hygienische Bedenken wegen einem Hund zu haben. Und diese Eifersucht, weil du den Hund 10 ganze Minuten lang von den eintausendvierhundervierzig Minuten des Tages gestreichelt hast. Sorry - ich habe null Verständnis für diesen sehr verschrobenen Typen. Das war keine Trennung wegen dem Hund, das war eine Trennung, weil der ganz schön große Macken hat.
Selbstverständlich wird du auch mit Hund einen Partner finden. So, wie du bereit bist Kompromisse zu suchen könnte das sogar ein Hundehaarallergiker sein !
 
G

Gast

  • #28
Frau mit Hund: nein Danke. Mit Kind und/oder Katze absolut ok.
Hunde riechen, müssen ständig gehegt und gepflegt werden, etc. Ferien/Weekend, Ausgehen, Besuche, etc. ist umständlich, etc. m, 44
 
G

Gast

  • #29
Wenn ich einen Hund habe,gibt es mich nur mit dem Hund.

Ich habe vollstes Verständnis dafür,daß es Menschen gibt,die keine Hunde mögen,Angst davor haben,sie für ein Hygieneproblem halten etc.. - Diese Menschen kommen dann eben für mich als Partner nicht in Frage.

Bei meinem Partner und mir ist Hundehaltung das große gemeinsame Hobby.Wir haben uns über Hunde kennengelernt und dann festgestellt,daß da noch viel mehr geht.

Mit jemanden,der Tiere generell konsequent ablehnt,würde ich auch in anderen Dingen nicht kompatibel sein.Da bin ich mir sicher!

w,49
 
G

Gast

  • #30
Der Typ hat nur einen Grund gesucht, sich von dir zu verabschieden. Du hast nicht nach seiner Fuchtel gesprungen, das hat ihn genervt. Der wollte nur, dass du deinen Hund abgibst, und selbst dann, wäre er wahrscheinlich ohnehin gegangen. Es gibt Menschen, die treten in ein Leben und zerstören erstmal alles was geht und verabschieden sich dann stillschweigend wieder und haben sich nie wirklich für dich interessiert. Es sind Parasiten.

Was willst du überhaupt mit so einem pingeligen Tropf? Ich kenne mehr Männer, die nach Schweiß stinken, im Gegensatz zu Tieren, die eigentilch nie stinken, sofern sie nicht gerade an jedes Wohnungseck hinpinkeln. Klar ist, dass man mit Haustieren mehr Arbeit hat und häufiger Decken von Sofas oder das Katzenklo vor Besuch putzen sollte. Ein normaler Mensch, der aber regelmäßig sauber macht, sollte da keine Schwierigkeiten habe, einen Partner zu finden.

Ich habe auch noch nie gehört, dass man sich wegen Tieren trennt. Wo gibts denn so was? Abartig sind die Leute, die ihre Tiere abgeben und aussetzen, weil sie plötzlich "stören". Sowas ist unter meinem Verständis. Und ich hasse solche Menschen. Überhaupt auch Leute, die generell sagen, sie hassen Hunden oder Katzen. Denn solche Menschen ticken anders und sind psychisch nicht berechenbar und auch in Menschenkreisen unleibsame Genossen.
Und wenn ich mich ekeln würde, würde ich trotzdem lieber den Schnabel halten. Hat was mit Anstand zu tun.


Der Typ, der dir so unsenisbel sowas an den Kopf knallt, ist kein guter Partner und liebt dich nicht. Denn wenn ich jemanden liebe, halte ich notfalls die Klappe bei solchen Themen und beschwere mich nicht, dass mein Partner 10 Minunten den Hund krault. Oh Mann, Sachen gibts, lausige Leute gibts.... beschämend.
 
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