• #31
Ich habe mich mit 29 getrennt, weil mein damaliger Freund (2 Jahre älter als ich) auch nicht so genau wusste, ob und wann er Kinder haben wollte.

Ich habe das nicht bereut und habe mit 31 meinen jetzigen Mann (4 Jahre jünger als ich) kennen gelernt und mit ihm Kinder bekommen. Er passt wesentlich besser zu mir als mein damaliger Freund.

Meiner Erfahrung nach passen 2 Menschen, die bei diesem Thema nicht übereinstimmen, nicht zusammen. Ewig abwarten kannst du mit Ende 20 auch nicht, wenn du dir noch einen passenden Mann suchen willst. Schwanger werden auch nicht alle Frauen sofort; manchmal dauert es etwas. Dein Freund finde ich in 2 - 4 Jahren schon fast zu alt für einen Vater eines ersten Kindes...wer weiss, ob er dann noch möchte, wenn er in der Midlife-crises ist. Wenn man mit Ende 30 noch nicht weiss, was man will, dann wird das meistens nichts mehr.
 
  • #32
Ich frage mich nur, ob ich, wenn ich mich nun trenne, noch einen Mann finde, der so lieb, klug, aufmerksam und wunderbar ist wie mein Freund. Ich habe eine tiefe Verbindung zu ihm. Es kommt bei mir nicht alle Tage vor, dass ich mich mit einem Mann in jeglicher Hinsicht wohl fühle.

Findest Du an fast jeder Straßenecke (oder hier bei Elitepartner.de)

Das (diese Verhalten der Männer) ist eben der Preis der Entwicklung, der Herabwürdigung der männlichen Leistungen im bisherigen Rollenmodell der Familie, der Preis für Familien- und Scheidungspolitik der letzten 40 Jahre.

Männer sind rationale Wesen. Sie ziehen Konsequenzen aus gesellschaftlichen Zusammenhängen - so wie Dein Freund. Eventuell ist es noch nicht mal seine bewußte Entscheidung, sondern eine Grundhaltung, die sich aus dem Gefühl inkorporierter Erfahrung der männlichen Gemeinschaft unserer westlichen Gesellschaft speist.

Willst Du also Kinder, suche Dir wirklich jemanden, der auf Dich zukommt und sagt: "Ich will Kinder, egal mit welcher Frau."
Ja, es ist bitter aber auch Dein Freund hat sich seine Lage (wie seine Geburt) nicht ausgesucht, er ist ebenso wie die meisten Männer der westlichen Welt ein neudeutscher "Erlebender" des Wertewandels in Bezug auf die Wahrnehmung seiner Rolle als Mann in der Gesellschaft. Manch einer kann das ab und unterwirft sich dem gesellschaftlichen Diktat, manch einer (wie Dein Freund) nicht.
Diese Situation oder auch seine Haltung werden sich nicht kurzfristig ändern und so wirst Du Dich wohl entscheiden müssen: Kinder oder (dieser) Freund.


Mensch50
 
  • #33
@awaken Oh Ja? Dan erkläre mir doch bitte, welche Leistung genau so furchtbar herabgewürdigt wird? Das interessiert mich nun wirklich, ganz ohne Ironie und Sarkasmus.

Wenn ich mich an die "Guten, Alten Zeiten" erinnere, denke ich an die Männer, die versorgt und bekocht wurden, weil die Frau finanziell anhängig war. Sie haben das nicht gemacht, weil sie es wollten, sondern weil sie es mussten.
Und Männer mochten die Ehe, weil es bequem war.
Kochen, Aufräumen, Putzen, Wäsche, Kinder, Betreuung, ja- sogar Sex war inklusive und eine Verpflichtung.

Und nun? Tja, jetzt ist es anders.
Frauen können fast alles alleine und sind nicht mehr angewiesen.
Das nutzen manche Männer aus und wollen sich nicht festlegen.
Ich denke nicht, weil sie es nicht können, sondern weil sie meinen vom ganzen Buffet der Frauen, ohne Verpflichtung, naschen zu können. A la- Peter Pan.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
@awakenDan erkläre mir doch bitte, welche Leistung genau so furchtbar herabgewürdigt wird? Das interessiert mich nun wirklich, ganz ohne Ironie und Sarkasmus.

Wie bei vielen Fragen ist auch da keine pauschale Antwort möglich. Es geht auch nicht mal um herabwürdigen, sondern um nicht anerkennen. Es wird eben alles als selbstverständlich hingenommen und damit natürlich irgendwie herabgewürdigt. Durchaus beidseitig.
Das Problem sind wohl ständig wiederholte Aussagen wie:

Frauen können fast alles alleine und sind nicht mehr angewiesen.

Die Aussage ist sicher richtig und wohl der Kern des Problems. Sie gilt aber für beide Geschlechter. Und @awaken schreibt ja richtig, dass Männer rational denken. Daher:

Das nutzen manche Männer aus und wollen sich nicht festlegen.

Wenn ich in einer Beziehung das Gefühl habe, ich bin im Grunde überflüssig, dann lege ich mich in der Tat innerlich nicht mehr fest und mache mich nicht von der Beziehung abhängig. Wenn ich überflüssig bin, ist eine Beziehung nicht mehr unbedingt dauerhaft angelegt. Ich bin austauschbar, meine Partnerin wird es auch. Ich nutze da nichts aus, ich folgere schlicht aus der Einstellung manch moderner Frau.

Wenn z. B. hier offen diskutiert wird, ob frau einen Mann sucht oder lieber gleich nach Dänemark fährt und dort eine Samenspende kauft, dann ist die Rolle des Mannes doch im Grunde klar: er ist nur Mittel zum Zweck Kind. "Gebraucht" werden nur seine Ressourcen. Wenn er monatlich pünktlich seine Alimente abliefert, wird er ansonsten nicht benötigt. Dann legt er sich lieber gleich nicht mehr fest und setzt seine Ressourcen zum eigenen Wohl ein.

Wenn hier öfter mal von Frauenseite zu lesen ist, dass eine Beziehung im Grunde auf "Sex gegen Geld" hinausläuft, dann können Männer das gleich professionell erledigen lassen wie die Hausarbeit und das Mittagessen...

Damit zusammen hängt sicher auch, dass mehr Männer kein Kind "brauchen". Für Männer ist ein Kind mittlerweile ein klares wirtschaftliches Risiko in unkalkulierbarer Höhe. Und in unserer Spaßgesellschaft setzen viele Männer dann eben ihre Ressourcen lieber anders ein. Sie werden ja auch nicht gebraucht, weil Frau alles alleine kann. Sie kann von mir aus auch Kinder alleine in die Welt setzen, während ich mich mit einer vergnüge, die frei Zeit und Lust für alle Art von Vergnügen hat (das bitte nicht wörtlich nehmen).
 
  • #35
Das interessiert mich nun wirklich, ganz ohne Ironie und Sarkasmus.
Liebe @silencea ,

ohne Dir jetzt nahe treten zu wollen, aber diese rein rethorische Bitte kann ich nicht erfüllen, denn mit
denke ich an die Männer, die versorgt und bekocht wurden, weil die Frau finanziell anhängig war. Sie haben das nicht gemacht, weil sie es wollten, sondern weil sie es mussten.
Und Männer mochten die Ehe, weil es bequem war.
Kochen, Aufräumen, Putzen, Wäsche, Kinder, Betreuung, ja- sogar Sex war inklusive und eine Verpflichtung.
hast Du Deine Antwort doch schon gefunden. Warum soll ich die umstimmen?
Und nun? Tja, jetzt ist es anders.
Frauen können fast alles alleine und sind nicht mehr angewiesen.
Das nutzen manche Männer aus und wollen sich nicht festlegen.
Ich denke eher, daß es anders herum ist: Männer können gezwungenermaßen und aus der rational erkannten Notwendigkeit heraus alles allein. Sie sind nicht mehr auf eine Frau als Haushaltsführung angewiesen und sich selber ernähren durch eigene (Erwerbs-)Arbeit konnten Männer schon immer.

DAS nutzen Männer jetzt aus. Sie brauchen Frauen nicht mehr zur individuellen Lebensführung. DAS ist der Gaund, warum sich Männer kaum noch festlegen. Männer haben sich eben emanzipiert.
Wozu noch eine Ehe eingehen mit einer Frau, die (nach Deinen Worten) den Haushalt führt, wenn man es selber alleine kann.
Wozu das Risiko der Scheidung mit angeschlossenem wirtschaftlichen Niedergang aufgrund unterhaltsrechtlicher Konsequenzen oder der grundlosen Trennung mit nachfolgendem Kindesentzug eingehen?

Das sind Folgen rationaler Abwägungen von Risiken und Nutzen durch Männer aus der Erkenntnis der rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung der Männer.

Mensch50
 
  • #36
Wozu noch eine Ehe eingehen mit einer Frau, die (nach Deinen Worten) den Haushalt führt, wenn man es selber alleine kann.

Um ehrlich zu sein, machen sich Vertreter beider Geschlechter (so auch ich manchmal) etwas vor, wenn sie meinen, sie könnten ja auch alles allein / bräuchten keinen Partner. Die Frauen verweisen auf ihre Karrieren und die Möglichkeiten, die Samenbanken bieten. Die Männer verweisen auf ihre Fähigkeit, den Haushalt allein zu führen (zur Not eben mit Hilfe einer Putzfrau).

Doch eigentlich machen sich alle was vor. Klar, kann ein Mann den Haushalt halbwegs in Schuss halten, sich draußen was zum Futtern suchen, die Hemden bügeln lassen usw... Klar, kann eine Frau mit Ausbildung sich selbst ernähren. - Doch allein (also ohne Partner) ist es aber eben oft nur halb so schön wie in einer erfüllenden und intakten Partnerschaft. Da diese so schwer zu finden ist, redet man sich dann ein, man könne alles Notwendige selbst. Das steht auch außer Frage, aber fehlt da nicht das i-Tüpfelchen zum Glück? Ist es nicht schöner, die Mahlzeit am Abend mit seiner Frau einzunehmen und sich über den Tag auszutauschen? Ist es nicht schöner, ein Kind gemeinsam liebevoll aufzuziehen? Das wünschen sich doch die meisten.

Ich kenne einen Mann (um die 55), der Karriere gemacht hat, aber nie geheiratet hat. Er hatte nie eine längere Beziehung in seinem Leben, obwohl Heirat und Kinder sein größter Wunsch wären. Nun ist er auch nicht nur ungepflegt und unattraktiv, sondern auch mit einem komplizierten Charakter ausgestattet. Dass er also eine Frau findet, die ihm noch Kinder schenkt (sie müsste ja dann mindestens 15 Jahre jünger sein), halte ich für ausgeschlossen. Glücklich ist er nicht, eher verbittert, und das, obwohl wöchentlich die Putzfrau kommt.

w30
 
  • #37
Ich kenne einen Mann (um die 55), der Karriere gemacht hat, aber nie geheiratet hat. Er hatte nie eine längere Beziehung in seinem Leben, obwohl Heirat und Kinder sein größter Wunsch wären. Nun ist er auch nicht nur ungepflegt und unattraktiv, sondern auch mit einem komplizierten Charakter ausgestattet. Dass er also eine Frau findet, die ihm noch Kinder schenkt (sie müsste ja dann mindestens 15 Jahre jünger sein), halte ich für ausgeschlossen. Glücklich ist er nicht, eher verbittert, und das, obwohl wöchentlich die Putzfrau kommt.
Wenn das so ist, dann ist der Mann aber nicht verbitter, weil er keine Frau zu Hause hat.
Er ist verbittert, weil er - aus welchem Grund auch immer - ein Leben gegen seine eigenen Interessen und Überzeugungen geführt hat. Viele Männer wollen das aber nicht mehr - gegen ihre eigenen Lebeninteressen ahndeln.

Hätte er wirklich Frau und Kinder haben wollen, hätte er seine Lebensführung anders gestalten müssen - hat er wohl aber nicht.

Das ist nämlich der Trugschluß, dem besonders die Frauen hier aufsitzen, wie man an @silencea sehen kann.

Man kann den Kuchen eben nicht haben und gleichzeitig essen.
Man kann eben nicht den Mann heruntermachen, als verantworltich für alles Schlechte auf der Welt hinstellen, ihn durch gesetzliche Gestaltungsmöglichkeiten zum potentiellen Zahlvater machen und dann aber Familiengründung und Familienernährer und Wohlverhalten erwarten.

Man kann zwar alles mögliche von Männern erwarten und verlangen als Gegenleistung z.B. für Familie, Sex, Beziehung etc aber der Mann kann eben dann dan ganze Paket auch ablehnen.
Männer können auch schlicht und einfach "Nein" sagen und in Frauen lediglich physisch anders gestaltete Menschen aber keine potentiellen Partner mehr sehen.
Sowas passiert aktuell.

Wenn Männer eben erkennen, daß die aktuell von ihnen verlangten Spagaten (mehrere) in Sachen Beziehung, Familie, Gleichbereichtigung und beruflicher Leistung nicht mehr gleichzeitig zu realisieren sind, dann ist die rationale Antwort eben "Nö, ich mach mein eigenen Ding." und so geschieht es.

Mensch50

Mensch50
 
  • #38
ihn durch gesetzliche Gestaltungsmöglichkeiten zum potentiellen Zahlvater machen und dann aber Familiengründung und Familienernährer und Wohlverhalten erwarten.
Das ist jetzt aber nun wirklich falsch.
Angenommen es gäbe keine Gesetze und es käme zur Trennung, fast keiner würde freiwillig für sein Kind zahlen. Sogar bei der aktuellen Gesetzeslage, versuchen sich einige zu drücken.
Kinder kosten nunmal Geld.

Und wo ich mich angeblich irre, sehe ich auch nicht, da du selber sagst, Männer wollen keinen Spagat machen und :
kann zwar alles mögliche von Männern erwarten und verlangen als Gegenleistung z.B. für Familie, Sex, Beziehung

Das ist doch genau das, was ich geschrieben habe:
Früher mussten die Frauen (gesetzlich) den ehelichen Pflichten nachgehen. Dafür gab es dann die Ehe und der Mann brachte das Geld nach Hause.
Heute verdienen die Frauen ihr eigenes Geld und sind nicht mehr finanziell abhängig. Die Männer fühlen sich nicht gebraucht und verzichten daher auf Beziehung und Ehe.
 
  • #39
@silencea
Keine Ahnung wie alt Du bist und ob Du Kinder hast. Lösgelöst davon frag ich mich bei solchen Statements
Früher mussten die Frauen (gesetzlich) den ehelichen Pflichten nachgehen. Dafür gab es dann die Ehe und der Mann brachte das Geld nach Hause.
wenn Du das in solch einer Konsequenz erlebt hast kann man verstehen, aber viele Menschen hier sind jünger oder kennen diese Zeit nicht.
Auch meine Eltern haben schon anders gelebt, meine Mutter war 51 und mein Vater 59 als ich geboren wurde. Meine Eltern haben sich geliebt und dieses Konstrukt gab es bei ihnen nicht.
Wie gesagt, Du kennst das, ich nicht und in meinem Umfeld auch nicht.
 
  • #40
Früher mussten die Frauen (gesetzlich) den ehelichen Pflichten nachgehen. Dafür gab es dann die Ehe und der Mann brachte das Geld nach Hause.

Ja, aber insbesondere Frauen waren damit nicht zufrieden, für mich auch nachvollziehbar. Heute kann Frau noch so leben, aber auch anders. Sie muss sich nur den passenden Partner suchen, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien waren noch nie und nirgendwo so gut wie heute in Deutschland. Aber es ist wohl wieder nicht recht...

Heute verdienen die Frauen ihr eigenes Geld und sind nicht mehr finanziell abhängig. Die Männer fühlen sich nicht gebraucht und verzichten daher auf Beziehung und Ehe.

Ja, natürlich haben heute beide Geschlechter mehr Auswahlmöglichkeiten. Es gibt ja Frauen und Männer, die auch unter den heutigen Randbedingungen noch Familie haben. Aber eben nicht alle. Dass die Situation sich so ändert, dass Frauen alle Rosinen picken und Männer sich dem anpassen, war ja nicht realistisch zu erwarten, oder?

Und richtig, manche Männer verzichten dann unter den Randbedingungen gerne auf Familie, manche Frauen auch. Was ist daran verkehrt? Es wird niemand gezwungen, zu verzichten. Wenn sich aber kein passender Partner findet, empfehle ich, in den Spiegel zu schauen.

Daran, dass ich so lebe, wie ich lebe, habe ich den Hauptanteil. Und das ist richtig so, denn es ist ja mein Leben.
 
  • #41
Hallo Kirby,
wenn dein Freund wirklich so klug, aufmerksam und was weiß ich noch wäre, dann würde er dir auch wenigstens ein Kind zugestehen. Ich glaube dir kein Wort, du redest dir das schön. Stattdessen hält er dich hin. Das ist nicht aufmerksam, sondern egoistisch. Wenn er dir kein Kind machen will, dann musst du gehen. Seine Ausreden sind langweilig und alles andere als vital und lebensfroh. Wenn alle Männer so denken würden, wäre die Menschheit ausgestorben. Den Sex nimmt er gerne mit, will aber keine Kinder. Finde ich nicht so prickelnd. Vor allen Dingen, weil du eine junge Frau mit Kinderwunsch bist. Dir ein Kind zu machen, hat was mit Verantwortung zu tun. Und darauf hat er keinen Bock. Was willst du mit einem Mann der 40 ist, und keine Verantwortung übernehmen kann. Stattdessen sülzt er dich mit seinem Jobstress zu, als billige Ausrede. Sorry, alles andere als ein Traummann. Verschwende nicht deine Zeit! Bei dem kannst du warten, bis du schwarz wirst. Und wer garantiert dir, dass du überhaupt fruchtbar bist. Denk an Myome, Zysten, Verklebungen der Eileiter usw. Je älter du wirst, desto größer ist die Gefahr. Mach dich da mal schlau. Schon mal was von Clamydien gehört? Soviel Zeit hast du auch mal wieder nicht. Das wird dir jeder gute Frauenarzt bestätigen! Von daher würde ich mit deinem vermeintlichen Traummann nicht so rumeiern.
w 45
 
  • #42
...
wenn dein Freund wirklich so klug, aufmerksam und was weiß ich noch wäre, dann würde er dir auch wenigstens ein Kind zugestehen. ...

Kompletter Unsinn, sorry. Kinder verändern das Leben gravierend. Schon eines reicht, um es komplett zu verändern, mehr als noch zwei weitere das tun. Die Grundsatzentscheidung für oder gegen Kinder wird also kein Mann mit IQ über dem von Toastbrot fällen, um der Partnerin einen Gefallen zu tun. Und ich wünsche auch keinem Kind solche Eltern, die nicht wirklich Kinder wollen und trotzdem welche bekommen.
Wir lesen dann in zwei Jahren hier, dass die FS sich mit dem Kind überfordert fühlt oder beklagt, weil ihr Partner sich nicht kümmert und sie nicht unterstützt.

Dir ein Kind zu machen, hat was mit Verantwortung zu tun. Und darauf hat er keinen Bock. Was willst du mit einem Mann der 40 ist, und keine Verantwortung übernehmen kann. Stattdessen sülzt er dich mit seinem Jobstress zu, als billige Ausrede.

Das ist gerade keine Verantwortung. Es ist eine Frage von Prioritäten im Leben. Verantwortung ist, der FS klar zu sagen, dass er keine Kinder will, wenn es denn so ist.
 
  • #43
Hallo,
ja das stimmt. Kinder verändern komplett das Leben.
Und das ist auch gut so. Ein Mann lernt Verantwortung zu übernehmen und Vater zu sein. Er will nicht nur Sex, sondern auch eine Familie gründen. Damit übernimmt er Verantwortung.
Sex haben wollen viele Männer. Auch die, die in den Puff gehen.
Sorry, aber wenn eine Frau, die Sex hat, auch ein Baby möchte, dann sollte ihr der Wunsch nicht vergönnt werden.
Ein Baby haben zu wollen ist die natürlichste Sache der Welt.
Ein Mann, der keine Kinder will ist in meinen Augen depressiv und alles andere als lebensbejahend. Was gibt es schöneres als eine glückliche schwangere Frau, die sich auf ihren Nachwuchs freut?
Liebe FS, lass dir das nicht vermiesen...! Ein Baby haben zu wollen ist für uns Frauen schön. Alles andere ist Blödsinn!
w 45
 
  • #44
Ein Mann lernt Verantwortung zu übernehmen und Vater zu sein. Er will nicht nur Sex, sondern auch eine Familie gründen. Damit übernimmt er Verantwortung.

Auch wieder Blödsinn. Der Mann, der keine Verantwortung übernehmen will, wird die auch für die Familie nicht richtig übernehmen. Und die Differenzierung "Mann kann Verantwortung übernehmen" als Gegenstück zu "Mann will nur Sex" ist genauso Blödsinn.
Du wirfst Verantwortung und Prioritäten durcheinander. Natürlich sind Kinder etwas tolles. Aber eben dann, wenn sie für beide die Priorität im Leben sind. Verantwortung kannst Du an allen möglichen Stellen übernehmen. Dieser Mann will die Verantwortung nur nicht für die FS und ihre Kinder übernehmen.
 
  • #45
Aber eben dann, wenn sie für beide die Priorität im Leben sind
Ich weiß ja nicht.
Die Erziehung übernimmt doch meistens die Frau (zumind. in den ersten Jahren)...
In dieser Zeit geht der Mann arbeiten, was er auch ohne Kind müsste und hat somit nur in der Freizeit sein Kind. In dieser Zeit wollen sich manche Väter aber nicht kümmern, weil sie ja schon so hart arbeiten, auch mal Zeit für sich haben möchten und sich eh überfordert fühlen. Wo ist da die Priorität?
Hinzu kommt, die Männer sehen sich als Zahlesel, wenn die Beziehung scheitert ohne zu realisieren, das sie für ihr eigenes Kind zahlen.
Ich finde, es sollte der arbeiten, der mehr verdient und das sind nunmal meistens die Männer- Aber auch das wird gerne übersehen.
Daher fällt es mir schwer diese Phobie zu verstehen.
 
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