• #31
Du könntest ihm ja mal seine eigene Doppelmoral vorhalten.
Das hat auch etwas mit dem jeweiligen Wohnort zu tun.

Bei mir ziehen die Menschen Ü25 erst aus, wenn sie verheiratet sind. Bei meinen Onkel sind die 3 Töchter erst aus dem elterlichen Haus im Alter 25 – 30 ausgezogen. Jetzt ist das Haus relative leer und deshalb ist auch seine Schwiegermutter nachdem ihr Mann gestorben ist eingezogen. Die Schwiegermutter kann besser kochen, wie seine Frau.

Gerade in den Städten über 100.000 Einwohner habe ich den Verdacht, dass die Kinder am liebsten mit 20 ausziehen sollen.
Bei mir wohnen nur ca. 5000 Menschen und sehr oft gibt es einige kleine Straßen, wo 3 Generationen der Familien in ihren Häuser leben.

Ich denke nicht, dass der Mann Bindungsangst hat, sondern dass die FS nicht die richtige Partnerin für längere Zeit wäre.
 
  • #32
Das hat auch etwas mit dem jeweiligen Wohnort zu tun.

Bei mir ziehen die Menschen Ü25 erst aus, wenn sie verheiratet sind. Bei meinen Onkel sind die 3 Töchter erst aus dem elterlichen Haus im Alter 25 – 30 ausgezogen. Jetzt ist das Haus relative leer und deshalb ist auch seine Schwiegermutter nachdem ihr Mann gestorben ist eingezogen. Die Schwiegermutter kann besser kochen, wie seine Frau.

Gerade in den Städten über 100.000 Einwohner habe ich den Verdacht, dass die Kinder am liebsten mit 20 ausziehen sollen.

Ich denke nicht, dass der Mann Bindungsangst hat, sondern dass die FS nicht die richtige Partnerin für längere Zeit wäre.
Also, auch ich denke, dass der Mann eventuell einfach nicht so verliebt war. Aber die Situation mit den Eltern geht ja wirklich über "noch bei den Eltern wohnen" hinaus! Erstmal ist er 29, nicht unter 25, macht aber keinerlei Anstalten, überhaupt ausziehen zu wollen. Dann schreibt die FS "Da sein Vater durch seine Arbeit nur am WE zuhause ist, möchte er dann immer mit seinen Eltern frühstücken und zu Mittag essen. Seine Mama möchte er unter der Woche auch nicht alleine lassen. Deshalb schlief ich jeden Tag bei ihm und frühstückte auch immer mit seinen Eltern." Das kenn ich von NIEMANDEM, der noch bei seinen Eltern gewohnt hat in dem Alter. Dass man dann nie bei seiner Freundin schläft, weil man die Mutter nicht allein lassen will, IMMER mit den Eltern isst, findest du das normal? Und dass der Partner dann einfach absolut in den Familienalltag integriert wird, aber seine eigene Familie sieht ihn dann nie am Wochenende.... Also das hat für mich nichts damit zu tun, dass man aus Kostengründen noch daheim wohnt. Sondern eine extrem enge Bindung an die Eltern, die logischerweise die Bindung an jemand "Externen" sehr erschwert.
Ich kenne auch eine Freundin, die noch immer, jetzt samt Mann und Kind, bei ihren Eltern im Haus wohnt. Die haben ein großes Haus und sie oben eine eigene Wohnung mit eigener Küche. Die frühstückt wenns hochkommt einmal die Woche mit den Eltern, auch schon in Single-Zeiten, und hat ihr eigenes Leben gelebt. SIe hätte auch auswärts geschlafen. Das machen doch eigentlich auch schon Teenager? Und als ich nach dem Studium 8 Monate wieder bei meinen Eltern wohnte (ein bisschen argwöhnisch beäugt, ob ich dann auch wieder ausziehe irgendwann..), da hab ich zwar mit ihnen den Haushalt geteilt und auch mal gegessen, wenn es gepasst hat, aber ich hatte keine Sorge, da jemanden allein zu lassen oder hätte nie von meinem Partner erwartet, dass er jedes Wochenende alle Mahlzeiten mit den Eltern einnimmt. Der einzige, der so mit den Eltern in Symbiose gelebt hat, den ich kenne, ist der komische Nachbar meiner Eltern, der auch mit 65 noch in seinem Kinderzimmer in der Wohnung der verstorbenen Eltern wohnt und nie eine Partnerin gefunden hat.
w, 37
 
  • #33
Ich denke auch, er liebt Dich nicht. Du bist ihm nützlich, bequem, anpassungsfähig und hartnäckig, und so läuft eure Beziehung einseitig und für ihn komfortabel. Du kommst die Tage zu ihm, passt die seinem Leben an, steckst dein Leben & Haushalt, wegen ihm & um bei ihm zu sein, zurück; hast keine Wünsche. Er ist ein Couchpotatoe, ohne eigene Ziele, Ehrgeiz und Biss, ein verwöhntes „Muttersöhnchen“, bzw. er nutzt eigennützig und egoistisch die Vorzüge die so ein Familienleben bietet, keine Miete, Möbel & Einrichtung durch die Eltern, Lebensmittel & Kochen, Haushalt kümmert sich mehrheitlich die Mutter, er scheint unselbstständig und nicht auf das Leben vorbereitet; bzw. er sieht den Vorteil so einer Allianz, er braucht keine Kämpfe/Herausforderungen, eher abgeschwächt, zu bestehen; und nun willst Du das er sich aus seiner gemütlichen und für ihn vorzüglichen Situation, herausbegibt, für Kinder und Wohnung mit Dir. Tust Du auch dann immer noch soviel für ihn, passt du dich an, braucht er bei Dir keine Miete und Lebensmittel kaufen, kann er bei Dir „Muttersöhnchen“ bzw. der Pascha sein? Oder hast Du dazu eine eigene Meinung, mit geteilten Aufgaben?
 
  • #34
Sorry aber ihr habt doch beide ein Problem!
Wie kannst du so etwas mitmachen? Was musst du denn kompensieren dass du dich jeden Morgen mit Schwiegermama an den Tisch setzt? Schmiert sie Euch noch die Brötchen und legt ihm die Kleider raus damit der Bub anständig angezogen ist?
Hast du kein eigenes Leben? Es ist immer wieder unglaublich was es hier zu lesen gibt!
Bleibt bitte bei der Trennung und werdet erwachsen, wird euch beide gut tun. Er wird sich nicht ändern und immer bei Mama bleiben. Und du hast die Chance, dich für eine normale Beziehung zu einem Mann statt einem Kind zu öffnen. Für dich habe ich zumindest Hoffnung das du bald über deinen eigenen post lachen musst unddich fragst wie du dich darauf einlassen konntest.
 
  • #35
Nee, er müsste sich von seiner Mutter befreien. Das tut er nicht und deswegen steht ihm im Weg, zu einer Frau eine gute Beziehung aufzubauen. Und was ist das für eine Mutter, dass sie ihn nicht loslässt und ihm nie vermittelt hat, dass er nicht für sie verantwortlich ist, sondern sie für ihn und zwar nur bis zu einem gewissen Alter. Dann sollte sie ihn loslassen. Es liegt immer an den Eltern, denke ich, wenn ein Kind nicht wegkommt und sich um die Eltern sorgt, obwohl das Quatsch ist. Der Ehemann, also sein Vater sollte ja wohl die Sorge um seine Frau übernehmen, wenn sie sich allein fühlt. Bzw. sollte die Mutter sich drum kümmern, statt den Sohn dafür einzuspannen bzw. es zuzulassen, dass er sich einspannt.

Er hat die Beschützerrolle für Mama übernommen, und ich denke, er wird einige Eigenschaften haben, die Frauen sehr anziehend finden. Wenn sie denn in diese Stelle kommen könnten, die bei ihm die Mutter hat.

Vielleicht löst er sogar Beziehungsprobleme der Eltern dadurch, dass sie nicht mit sich allein sein müssen als Paar, da das Nachzüglerkind nicht auszieht?

Vielleicht ist dem Mann auch früher als Kind irgendwas passiert, z.B. gemobbt worden zu sein, dass er eine gewisse Angst hat, allein in die Welt rauszugehen. Die Mutter und das Elternhaus sind vertraut, da funktioniert alles und es gibt keine bösen Überraschungen.

Dass er Kinder will, kann ich mir schlecht vorstellen. Ich denke, schon die Verantwortung für Mama, die er empfindet, wird ihn schon genug belasten. Und dann noch für ne Frau und ein Kind? Das geht möglicherweise nur, wenn die Frau sich allein um das Kind kümmert und er weiter bei Mama als Beschützer funktionieren kann, aber gleichzeitig ein bisschen mehr Luft hat, weil er, wenn er sich wirklich mal in eine Beziehung begibt und auszieht, auch von der Mutter endlich etwas entlastet ist. Dann kann sich endlich eine Frau um seine emotionalen Belange kümmern und er mehr Kind sein. Aber das ist dann die Partnerin.

Die Mutter sollte vermitteln, dass sie nicht vom Sohn beschützt werden will, aber ich denke, sie genießt es. Ich finde Elternteile, die ihren Kindern eine Beschützerrolle oder Kümmerrolle aufhalsen oder sie nicht davon abhalten, diese zu übernehmen, schlimm. Sie benutzen das Kind schon von Anfang an als Ergänzungsstück in ihrer Paarbeziehung, weil irgendein Defizit besteht. Hier vielleicht, dass die Mutter sich einsam fühlt und der Sohn dafür den Partnerersatz macht, wenn Papa nicht da ist.
 
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  • #36
Nee, er müsste sich von seiner Mutter befreien. Das tut er nicht und deswegen steht ihm im Weg, zu einer Frau eine gute Beziehung aufzubauen.
Von der Mutter befreit er sich auch noch. Ich weiß nicht, ob seine Beziehung zur Mutter einer solchen zu Frauen im Weg steht. Bauchgefühl eher nein.

Eher schon könnte angehen, dass er Frauen behandelt, wie er seine Mutter behandeln müsste. Vielleicht ist die Trennung von der Sexualpartnerin ein Testlauf für die Trennung von der Mutter.
 
  • #37
Ist ihm zu wünschen. Und dass er bestimmte Eigenschaften, wie sich und sein Leben aufzuopfern zum Schutz einer erwachsenen Frau, die für sich selbst sorgen könnte und müsste, ablegt.

Ich weiß nicht, ob seine Beziehung zur Mutter einer solchen zu Frauen im Weg steht.
Na doch, es ist doch so, dass die Beziehung zum gegengeschlechtlichen Elternteil das Bild dieses Geschlechts beeinflusst bei einem Kind. Und wenn es heterosexuell ist, ist es beim Mann die Mutter, die maßgeblich beeinflusst, wie er später Frauen wahrnimmt und was er denkt, wie Frauen sind speziell in der Partnerschaftsrolle, also was er da erwartet, was er kennt und was meint, geben zu müssen in seiner Rolle. Und ich würde sagen, wenn er denkt, die Mama darf nicht allein sein und er muss sie beschützen, sind für ihn erstmal erwachsene Frauen schwach und halsen ihm gefühlt viel Verantwortung auf. Wenn er damit wirbt, zieht er Frauen an, die drauf stehen, dass er sich so kümmert. Aber zerteilen kann er sich ja auch nicht zwischen Mama und Partnerin. Und irgendwo muss ja auch für seine emotionalen Belange gesorgt werden.

Eher schon könnte angehen, dass er Frauen behandelt, wie er seine Mutter behandeln müsste.
Schließt sich für mich ja nicht aus. Die Mutter steht im Weg, wenn es darum geht, sich ganz einer (anderen) Partnerin zu widmen (und zu lernen, dass er da viel Falsches mitgekriegt hat). Denn die Mutter wird ja die stärkste Bindung zu ihm haben, diese Frau will er am meisten glücklich machen, hier herrscht am meisten Druck. (Und sie wird vielleicht sogar später sagen, dass er doch nie ausziehen wollte, sonst hätte er es doch einfach machen können, sie wäre schon allein klargekommen.)
Und statt er die Mutter ihrem Schicksal, allein zu wohnen, überlässt, macht er lieber mit einer Frau Schluss, die er angeblich liebt und denkt, es sei die Richtige. Vielleicht ist das aber auch nur Gerede, weil er Frauen einfach nicht enttäuschen und ihnen nicht wehtun darf und kann.

Vielleicht kann er aber auch wirklich nicht ausziehen, weil er sich nicht in die Welt traut. Keine Ahnung. Wenn Eltern keine Zusicherung einer Unterstützung für seine eigenen Wege geben, weil sie mit sich und ihren eigenen Unsicherheiten beschäftigt sind oder seine Wege falsch finden, oder wenn sie nicht das Richtige taten, wenn das Kind früher gemobbt wurde oder andere Dinge erfuhr, die ihm die "Welt da draußen" als gefährlich und nicht einschätzbar erscheinen lassen, dann kann es schon auch sein, dass das Kind nicht weg"will" von dem Hort der Sicherheit.
 
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  • #38
Na doch, es ist doch so, dass die Beziehung zum gegengeschlechtlichen Elternteil das Bild dieses Geschlechts beeinflusst bei einem Kind. ... Und ich würde sagen, wenn er denkt, die Mama darf nicht allein sein und er muss sie beschützen, sind für ihn erstmal erwachsene Frauen schwach und halsen ihm gefühlt viel Verantwortung auf. Wenn er damit wirbt, zieht er Frauen an, die drauf stehen, dass er sich so kümmert.
Anderes Deutungsmuster: Wenn er glaubt, die Mutter beschützen zu müssen, hat er größten Abstand zu anhänglichen Frauen, weil er fürchtet, diese auch noch beschützen zu müssen. Das ist der Schlüssel zum Verständnis, warum er die Freundin abgeblockt hat, sobald sie mit ihm zusammen ziehen wollte! So wird ein Schuh daraus.

Und statt er die Mutter ihrem Schicksal, allein zu wohnen, überlässt, macht er lieber mit einer Frau Schluss, die er angeblich liebt und denkt, es sei die Richtige.
Wieder: Die Freundin ist zu dem Zeitpunkt, zu dem sie dem Wunsch nach Zusammenwohnen geäußert hat, der überfordernden Mutter zu ähnlich geworden.

Meine Prognose: Er wird sich eines Tages von der Mutter befreien, die anhänglichen Frauen aber dennoch außen vor halten.
 
  • #39
Wenn er glaubt, die Mutter beschützen zu müssen, hat er größten Abstand zu anhänglichen Frauen, weil er fürchtet, diese auch noch beschützen zu müssen. Das ist der Schlüssel zum Verständnis, warum er die Freundin abgeblockt hat, sobald sie mit ihm zusammen ziehen wollte! So wird ein Schuh daraus.
Ja klar. Weil er sich überlastet. Aber er wird das Bild dieser Frauen ja nicht los. Das ist genau das Szenario, das ich gezeichnet habe. Er fühlt sich SO verpflichtet, dass er sich auf keine weitere Bindung einlassen kann, und so steht ihm das, was ihm die Mutter anerzogen hat oder zumindest nicht wie eine erwachsene Frau abblockt und ihn damit loslässt, im Wege, um eine Partnerschaft zu beginnen. Er hat im Kopf, dass er für ne Frau, die Mutter, sorgen muss, indem er sich und seine eigenen emotionalen Wünsche opfert, und statt dass sie als Mutter mit Kind die emotionalen Belange des Kindes umsorgt hat, umsorgt er ihre. Das wird schon viel früher begonnen haben. Ich habe auch so eine Frau im Bekanntenkreis, die das, was ihr der Partner nicht gegeben hat, vom Sohn abverlangte im Bereich "emotional Umsorgen, Kümmern".

Es könnte eventuell auch noch was ganz anderes "Schönes" passieren, wenn er wirklich mal wegzieht von der Mutter. Da geht das Drama weiter mit der einzige Frau auf der Welt, die bei ihm die Königin darstellt. Dann wird die Frau, die er dann hat, mit ins Boot geholt, die Mutter auf Rosen zu betten. Und wenn die Mutter so intrigant ist wie ne andere Mutter, die ich mal kannte, wird sie gegen die Schwiegertochter hetzen, weil sie ihm den Sohn gestohlen hat. Dann wird sie sich niemals wohlfühlen bei ihm, wenn sie ihn besucht, und er nach diesem Besuch tagelang sauer auf seine Frau sein. Und auf die Kinder, wenn sie welche haben sollten.

Wieder: Die Freundin ist zu dem Zeitpunkt, zu dem sie dem Wunsch nach Zusammenwohnen geäußert hat, der überfordernden Mutter zu ähnlich geworden.
Ja natürlich, aber das liegt ja DIESBZGL. nicht an der Freundin, dass die was Falsches gewollt hätte. Es ist doch eigentlich, wenn man von der breiten Masse ausgeht, normal, dass man sich verliebt und wenn man meint, die richtige Person gefunden zu haben, mit ihr zusammenziehen zu wollen. (Jetzt mal vorausgesetzt, er fand die FS richtig.) Aber er kann nicht, weil er sich auch hier meint, aufreiben zu müssen fürs Kümmern, und sich dann ja auch nicht zerteilen könnte für zwei unselbständige Frauen. Was, wenn die andere auch nicht allein sein kann in der Wohnung? Ich wette, er geht davon aus, dass die dann auch gesagt hätte "ja, aber dann bin ich ja hier allein, findest du das gut?".
Oder er hat den ganz anderen Typus, aber dazu unten weiter.
 
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  • #40
Solche Männer haben einen gewissen Charme, weil sie Frauen so umkümmern. Das sieht aus wie ein Guter für Heiraten und Kinderkriegen.
Die Frau sieht ja nur die Oberfläche. Und vielleicht ist sie das kleine Mädchen wie die Mutter, die genau da gut manipulieren kann, wo er es braucht, um in seiner Kümmerrolle anzuspringen und sich komplett zu verlieben.

Vielleicht ist es aber auch anders und er sucht endlich eine, die sich um ihn kümmert. Dann steht er auf "die starke Frau", wo er unterschlüpfen kann. Eine, die ihn wie einen Sohn behandelt. Dort kann er seine Kindheit nachholen, die er immer gebraucht hätte - meint er (unbewusst). Die Frau, die sich selbst als "stark" sieht, wird sich was ganz anderes wünschen, nämlich einen, wo sie mal schwach sein kann.

Das ginge aber auch nicht zusammen, weil er ja seine Rolle als Mann definiert hat als "der Kümmerer". Also er wird sich bei so einer Frau auch nicht als PARTNER sehen können, sondern nur Erholung finden. Als Mann wird er sich nicht fühlen können.

Aber so lange er sich nicht "befreit von der Mutter" und Frau, also Mama, nur austauschen würde, gilt: ER selbst sieht ja alle Frauen so.

Ich denke, es wird auch eine Mischung beider Frauentypen sein, die er in einer Frau sucht. Denn obwohl er jetzt den Partner und Beschützer für die Mutter macht, ließ die Mutter ihn ja sicher durchaus auch ihre Macht über ihn spüren in der Kindheit und hat ihn ja aber auch gefüttert und warm angezogen. Also "körperlich umsorgt". (Vielleicht findet er irgendwann Gefallen an einer AE, die ja zu Hause ein Regelwerk haben muss, damit alles funktioniert, also wo er sich unterordnen muss, aber auch Essen und Sex kriegt. Dann macht er den Mann für schöne Stunden und sie kann sich auch bei ihm MAL anlehnen, darf aber nicht annehmen, dass er nun sich ganz als Mann in ihr Leben einbringen will.)

Das ist in der Psychologie ein wirkliches Thema: Wo spielen die Eltern beim Kind selbst Kind und lassen sich vom Kind versorgen und bekümmern, und wo stoßen sie es zurück in die Abhängigenrolle und lassen es Macht spüren, auch auf ganz willkürlichem und falschem Wege.

Sollte der Papa des Ex' der FS am WE nach Hause kommen, ist der Mann ja auch wieder komplett in der Sohnrolle (mit allen ihren Nachteilen), denke ich mal. Der echte Beschützer-Hausherr ist dann wieder da.

Keine Ahnung, ob es beim Ex der FS wirklich so ist. Aber diese Muster gibt es und er sieht aus wie ein Kandidat dafür.

Sollte die Mutter irgendwann mal einen Einbruch erlebt haben und deswegen nachts nur noch schlafen können, wenn eine vertraute Person da ist, dann ist es schon was anderes, obwohl ich auch hier denke, dass es nicht sein kann, dass dieses Problem dem Sohn verhindert, in seinem Alter eine richtige Beziehung aufzubauen.

Vielleicht war er als Nachzüglerkind auch ein Eherettungskind. Dann gibt es noch ganz andere Verstrickungen, weil er in dem Fall gar nicht leichten Herzens ausziehen könnte, wenn der Vater wieder bei der Mutter wohnt.
 
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  • #41
Ja natürlich, aber das liegt ja DIESBZGL. nicht an der Freundin, dass die was Falsches gewollt hätte. Es ist doch eigentlich, wenn man von der breiten Masse ausgeht, normal, dass man sich verliebt und wenn man meint, die richtige Person gefunden zu haben, mit ihr zusammenziehen zu wollen.
Das stimmt so nicht. Viele wollen LAT. In so fern hat die Freundin schon etwas Falsches von ihm gewollt.

Was ich sagen wollte: Die Mutter blockiert ihn nicht für Beziehungen zu Frauen. Sie hat ihn dahin gehend geformt, enge Beziehungstypen nicht zu wollen. Kommt eine Freundin, die etwas lockerer ist, passt es für ihn. Ich denke da zB an den Typus meiner Heilpraktikerin und deren Freundinnen, die keine engen Beziehungen wollen.
 
  • #42
Ich bin bei @Andreas1965, Ich glaube auch, er hat es zu Hause bequem und preiswert, genießt die Vorzüge von daheim, und nun kommt die FSin mit Verantwortung für eine gemeinsame Wohnung, Absprachen, Kompromisse, er muss seinen Anteil an der Beziehungarbeit/Haushalt leisten, und bald schon die Verantwortung für Kinder (er wusste laut FSin nicht einmal, ob er Kinder überhaupt will). Dafür ist er noch nicht bereit, sein Nest zu verlassen und diese umfassende Verantwortung tragen zu müssen. Bisher war es auch so, dass die FSin ständig bei ihm war, bei ihm genächtigt hat, er hat dort seine eigene Wohnung, sein Geld und wird von seinen Eltern finanziell unterstützt, weil er zahlt keine Miete und zeitweise verwöhnt, um Einkäufe braucht er sich nicht zu kümmern, es wird bei den Eltern gegessen. Er hat dort seinen ultimativen Freiraum. Das sie zu ihm zieht, wollte er auch nicht, auch wenn er immer wollte, dass sie bei ihm war; so war sie manchmal dann doch nicht da und er weiterhin Herr in seinem kleinen Reich. Ich glaube auch, er hat einfach kalte Füße bekommen, seine Wohnung und bisheriges bequemes Leben aufgeben zu sollen, um verbindlich mit der FSin 24/7 unter geänderten Bedingungen zu wohnen, einfach nicht wollte, und auch nicht darüber dauernde Diskussionen.