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Gast

  • #31
Auf ihre Anmerkung dass er doch auch gelogen habe (zB Brille) wird er noch wütender
Natürlich. Weil durch das Schnüffeln eine Scheinwahrheit noch weiter zementiert wird.

Es ist durchaus glaubwürdig, daß persönliche Gegenstände auf Abwege geraten, ich habe auch schon einen liegen gelassenen Schal mitgenommen, den sich die Kollegin dann rasch bei mir abhgeholt hat, weil sie nicht bis Montag warten wollte.

Für eine eifersüchtige Frau ist "Brille in der Wohnung der Frau" gleich bedeutend mit "Mann in der Wohnung der Frau". Und weil der Mann das weiß (z.B. weil ähnliches schon einmal vorgefallen ist) und er sich unbegründete Phantasie-Fremdgeh-Szenen ersparen will, geht er den Weg einer Notlüge. Was bleibt ihm denn anderes übrig, bei so "klaren Indizien"?

Ich halte das für völlig legitim, da er durch ihre Eifersucht praktisch dazu gezwungen war. Und ich wäre auch genauso wütend, wenn das Not-Konstrukt dann durch die Handy-Schnüffelei erst recht aufgebauscht wird - und er als Betrüger UND Lügner dasteht, wegen einer an sich völlig harmlosen Sache.
 
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Gast

  • #32
FS: Jedenfalls ist er total ausgerastet und überlegt sich Schluss zu machen, weil sie ihm nicht vertraut - tut sie aber sonst hätte sie sich schon getrennt.
Die Argumentation deiner Freundin ist doch nun wirklich hanebüchen. " ... wenn sie ihm nicht vertraut, hätte sie sich getrennt." - Ach ja? Und solange man sich nicht trennt, ist jede Unterstellung, jeder Vorwurf, jede Kontrolle ihr persönliche Art von ganz speziellem Vertrauensbeweis? Ja nee, is' klar.

FS: ... Wie ist es jetzt mit denen, die oben von einer sofortigen Trennung sprachen? Revidiert jemand seine Meinung oder ist es trotzdem ein absoluter Trennungsgrund?
FS, du verwechselst Ursache und Wirkung. Wenn jemand fremd geht, dann erfolgt die Trennung wegen Untreue, alles andere ist nur Rosenkrieg. Die Frau soll sich trennen und gut.

Wenn die Frau NUR den Verdacht hat, ihr Partner ginge fremd, dann soll sie mit ihm reden. Wenn sie ihm nicht glaubt - ihm also mißtraut - dann soll sie sich trennen. Mißtrauen selbst ist Grund genug für eine Trennung, dafür braucht es keine weiteren Beweise. Mit einem Partner ist man gerne zusammen, in Liebe und Vertrauen. Für Mißtrauen ist kein Platz in einer Beziehung.

Noch einmal zur Handy-Kontrolle mit "berechtigem Verdacht": Wenn eine Frau gegen ihren Partner mißtraut, das Handy kontrolliert, oder den Mail-Verkehr, oder eine Freundin eher glaubt als ihrem Partner, dann fehlt die notwendige Basis für eine vertrauensvolle Partnerschaft. DU(!) und deine Freundin stellen ihren Partner unter Generalverdacht, dabei werden nur Indizien aufgeführt (keine Beweise!), Situationen werden nach Belieben interpretiert (... läßt nur diesen Schluß zu? Unsinn.), und der Partner soll sich nun vertreidigen, und alle Anschuldigungen gegen ihn widerlegen. Plötzlich gilt die Beweisumkehr, der Partner ist solange schuldig bis er das Gegenteil beweisen kann, und die Frau (und ihre Freundin) schwingen sich zur Anklägerin und Richterin auf. - Wenn das eine Frau bei mir je versuchen sollte, dann darf sie das gerne bei ihrem nächsten Freund ausprobieren.

m
 
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Gast

  • #33
Mein Privathändy liegt frei zugänglich in der Wohnung und ich hätte überhaupt keine Probleme, wenn mein Partner heimlich "reinschaut". Würde mich nur amüsieren, wenn ich es wüsste.

Mich beschleicht nur das Gefühl, Menschen die darin einen krassen "Vertrauensbruch" sehen:
"Wo Rauch ist, ist auch Feuer".

Ich selbst mache das nicht!

(m)
Ich bin absolut der gleichen Meinung.
Mein Mann könnte meine SMSen, meine Mails, meine Kontoauszüge sehen, wenn er wollte, was ist daran so schlimm? Lustigerweise interessiert es ihn aber gar nicht...warum wohl? Und wer "eindeutige" Nachrichten auf seinem Computer oder Handy belässt, dem ist sowieso nicht zu helfen....
 
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Gast

  • #34
Wer seien Brille wirklich braucht, gibt sie nicht seiner Kollegen in die Handtasche und vergisst sie dann. Hier ist ja die Rede davon dass er sie wirklich braucht. Hat er in der Disko an eine Tastführung teilgenommen? Auch wenn das durch übermäßigen Alkoholkonsum vorkommen sollte, braucht sie die aber dann dennoch nicht so dringend, dass das dann nicht noch warten kann. Schlecht war, dass er lügt. Einer lügt hier: Entweder ist er doch nicht alleine mit ihr ins Taxi gestiegen, oder eben nicht und da ist noch wer übersehen worden. So oder so ist es normal, das man sich ein Taxi teilt. Deine Freundin scheint aber eine Neigung zu haben ihm eh nicht zu vertrauen. Interessant ist in dem Zusammenhang auch das hier ständig von "einer Blonden" die Rede ist. Was ist daran so wichtig? Macht das einen Betrug wahrscheinlicher, weil sie keine Brünette ist? Das Verhältnis zur Kollegin scheint so oder so enger oder freundschaftlicher zu sein und nicht nur professionell kollegial, sonst würde man sich nicht zusammen betrinken. Ich gehe davon aus, das nichts passiert ist und sich der Freund auch unreif verhält indem er das Misstrauen seiner Freundin irgendwie vermeiden und abwimmeln will. Letztendlich sollte se sich trennen, wenn sie ihn nicht alleine vor die Türe gehen lassen kann ohne danach das Handy durchzuschnüffeln. Davon hat man letztendlich nichts außer seinem eigenen mangelnden Selbstwertgefühl und Vertrauen ins Auge zu blicken. Ein Partner der mir nachschnüffelt kann weg. Einer der statt ehrlich zu sagen was ist, rumeiert aber auch. So was hat an für sich niemand nötig.
 
  • #35
Dann gibt's auch noch den üblen Fall, dass der Partner nicht den Mumm hat, den Seitensprung zu gestehen, und so lange Andeutungen streut, bis der Betrogene nachsehen MUSS - und damit die Verantwortung übernimmt... Klar, spielt sich das unterbewußt ab!
 
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Gast

  • #36
Mich beschleicht nur das Gefühl, Menschen die darin einen krassen "Vertrauensbruch" sehen:
"Wo Rauch ist, ist auch Feuer".

Ich selbst mache das nicht!

(m)

Klasse- dann soll der der Staat bitte auch alle e-mails überwachen, alle Briefe öffnen und Telefonate abhören etc -warum?
Na wer nichts zu verbergen hat, darf sich doch darüber nicht beschweren...
Du würdest das nicht wollen?!?
Nein, nein, deine Gründe interessieren jetzt nicht, denn eines steht fest: "Wo Rauch ist ist auch Feuer"

Ich bin auch in einer Beziehung immernoch ein eigenständiger Mensch- nur darum geht es.
Und jeder hat ein Recht auf Privatsphäre und für dieses Recht muss man sich nicht rechtfertigen.
Wenn man es nicht in anspruch nehmen möchte- kein Problem, aber eine Rechtfertigung dafür zu verlangen bzw Behauptungen darüber aufzustellen warum jemand sein Recht in anspruch nimmt ist unverschämt.
Und wenn mir mein Berreich nicht gelassen wird, weil mir nicht vertraut wird, dann brauche ich das wirklich nicht.

Definitiv ein Trennungsgrund, wenn der Fehler nicht eingesehen wird und nie wieder vorkommt.

M32 dessen Freundin zu jeder Zeit seine Mails etc lesen darf wenn sie vorher fragt, weil es einfach ums Prinzip und um Anstand geht
 
  • #37
Ich habe mich noch nie in meinem Leben auf ein derart niedriges Niveau begeben und einem Mann hinter her geschnüffelt. Bei meinem Partner und mir gibt es aber auch keine Geheimnisse. Wir tauschen die Handys, nur ein Passwort am Rechner. Ich kann alles lesen, ich tu es aber nicht. Das ist Vertrauen. w51
 
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  • #38
Krass, weswegen sich manche trennen. Kein Wunder, dass es so viele Singles gibt. Ich würde mich deshalb niemals trennen. Es wäre mir peinlich, wenn in meinen Sachen geschnüffelt würde und ich wäre wütend, verdächtigt zu werden. Das würde ich zum Ausdruck bringen. Aber niemals trennen. Ich würde mich auch nicht trennen, wenn ich mal übel beschimpft werden, wenn die Fetzen fliegen oder andere Fehler begangen werden. Lieber so als eine fehlerlose Beziehung, die dann irgendwann wegen Einschlafens endet... und keiner hat's kommen sehen.

Wenn ich mit einem chronischen Untersteller zu tun hätte, der alles kontrollieren muss, würden meine Gefühle natürlich über kurz oder lang einfrieren. Aber nicht wegen eines Ereignisses wie Handy gucken. Ein bisschen Eifersucht ist süß, die muss aber nicht in Kontrolle ausarten.
 
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  • #39
Wenn ich mit einem chronischen Untersteller zu tun hätte, der alles kontrollieren muss, würden meine Gefühle natürlich über kurz oder lang einfrieren. Aber nicht wegen eines Ereignisses wie Handy gucken.
Tatsache ist doch: das Vertrauensverhältnis ist erst einmal dahin. Man weiß, daß der andere einem nicht vertraut, und das verändert alles. Man kann weiter zusammenleben, vielleicht spricht man sich ja auch aus, oder es wächst im Laufe der Zeit Gras über die Sache. Aber geschehen ist geschehen, die Beziehung hat einen Knacks und wird bei der nächsten Beanspruchung zerbrechen.
 
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  • #40
Tatsache ist doch: das Vertrauensverhältnis ist erst einmal dahin. Man weiß, daß der andere einem nicht vertraut, und das verändert alles. Man kann weiter zusammenleben, vielleicht spricht man sich ja auch aus, oder es wächst im Laufe der Zeit Gras über die Sache. Aber geschehen ist geschehen, die Beziehung hat einen Knacks und wird bei der nächsten Beanspruchung zerbrechen.
Nein, wegen einmal Handy nachgucken ist für MICH definitiv kein Vertrauensverhältnis dahin. Und die Beziehung bekommt deshalb auch keinen Knacks. Kann man seine negativen Gefühle nicht etwas in Schach halten? Ich halte das Ganze für eine Lappalie, wegen der ich niemals eine Beziehung auf Spiel setzen würde.

Was ist denn daran schlimm, wenn der Partner einem nicht vertraut? Es ist doch gut, wenn er es zeigt, dann kann man darüber sprechen und versuchen, das Vertrauen zu gewinnen. Vertrauen ist nichts, worauf man ein Anrecht hat. Man sollte dem Partner zugestehen, dass er evtl. ein Vertrauensproblem hat. Darauf würde ich in jedem Fall verständisvoll reagieren. Es sei denn, er wäre unhöflich, bestimmerisch, so dass für Mitgefühl kein Raum bleibt.
 
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  • #41
Ja, ich denke das kann nun zum Trennungsanlass werden.

Hat sie ihn zurecht verdächtigt wird sie mit ihm nicht mehr glücklich wegen seiner Untreue.
Hat sie ihn zu unrecht verdächtigt wird er sich in der Beziehung nicht mehr wohlfühlen, wegen ihrem fehlenden Vertrauen.

Ich wollte auch weder einen Partner dem ich nicht vertrauen kann, noch möchte ich einen, der mir nicht vertraut obwohl ich ehrlich bin.

Diese Beziehung hat keine Basis mehr.
 
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  • #42
Vertrauen ist nichts, worauf man ein Anrecht hat. Man sollte dem Partner zugestehen, dass er evtl. ein Vertrauensproblem hat.
Doch. Vertrauen ist etwas, worauf man sehr wohl ein Anrecht hat, denn derjenige hat Dir keinen Anlaß gegeben, ihm zu mißtrauen, also warum behandelst Du ihn wie einen Lügenbolzen? Es verletzt die Ehrlichen, wenn man sie wie Lügner behandelt, bis sie ihre Ehrlichkeit "bewiesen" haben. So kannst Du mit jemandem umgehen, der Dich schon einmal belogen hat, der muß sich in der Tat das Vertrauen neu erarbeiten. Aber doch nicht der Ehrliche! Ich für meinen Teil mache so etwas nicht mit und habe dafür auch absolut kein Verständnis.
 
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