• #1

Ü 40 Beziehungsanbahnung kompliziert?

Zurück auf dem "Singlemarkt" habe ich das Gefühl, dass ü40 eine Beziehungsanbahnung extrem schwierig geworden ist. Nicht, weil es zu wenig Interessenten gibt. Ich habe eher das Gefühl, dass jeder den anderen unter ein Mikroskop legt und seziert.

Mir ist schon bewußt, dass man seine Erfahrungen gemacht hat und weiß, was man will, oder nicht mehr will. Aber während des ganzen Abcheckens geht irgendwie das Gefühl verloren, romantische Stimmung kommt gar nicht mehr auf. Davon abgesehen werde ich persönlich auch unsicher, wenn ich das Gefühl habe, jede Geste und jedes Wort wird interpretiert und -vielleicht- in eine falsche Schublade gesteckt.

Onlinedating habe ich mittlerweile aus diesem Grund ganz aufgegeben, aber auch bei Begegnungen im real life gestaltet sich jedes Kennenlernen zäh und mühselig.

Ziehe ich einfach nur die falschen Männer an, oder ist so etwas Normalzustand?
 
  • #2
Man verliebt sich mit ü/40 oder 50 einfach nicht mehr so locker wie mit 20, wo ein hübsches Gesicht und ein charmantes Lächeln alleine quasi ausgereicht hat um Schmetterlinge im Bauch zu haben.

Mit Mitte 40 ist man reif, hat Lebenserfahrung im positiven und im negativen, man ist skeptischer (zum Glück) und, ich spreche für mich als Frau, wesentlich wählerischer als in der naiven Jungmädchenromantik-Zeit.

Unter wählerischer will ich noch garnicht so die Optik in den Vordergrund stellen, aber die Art eines Mannes, seine Manieren, seinen Stil, seine Ausdrucksweise, seine Kleidung, seine Gepflegtheit, sein sozialer Status, der in dem Alter gefestigt und nicht "immernoch" auf wackeligen Beinen steht, seine Familienherkunft (es ist sehr wichtig aus welcher Familie ein Mensch stammt) seine Bildung.

Umgekehrt wird es Männer geben, welche bei einer Frau eben nicht nur auf Busen und Po gaffen, sondern ebenfalls ein gewisses Anspruchsverhalten in reifen Jahren haben - nicht alle - aber Alphamänner schon.

Die FS sollte sich gedulden, ihren eigenen Ansprüchen unbedingt treu bleiben, das zeigt ihren eigenen Selbstwert und wirkt attraktiver auf Männer, welche ebenfalls nicht die Zwecklösung, sondern die Frau suchen, die Frau für den Rest des Lebens.
 
  • #3
Ziehe ich einfach nur die falschen Männer an, oder ist so etwas Normalzustand?
Normalzustand. Du hast ja selbst geschrieben, jeder hat seine Erfahrungen hinter sich und es sind in der Regel eher keine positiven, also wird man vorsichtiger. Du kannst hier das (negative) Männerbild vieler Frauen deutlich spüren. Es werden nicht nur die Männer sein, die schwieriger werden, sondern die Frauen genauso.
Onlinedating ist aus meiner Sicht ebenfalls noch komplizierter, habe ich auch aufgegeben.
 
  • #4
Nein, kann ich ganz und gar nicht unterschreiben. Es ist nur so kompliziert, wie man es sich macht.
Ich denke, du gehst einfach nur zu verkrampft an die ganze Angelegenheit heran. Die beste Voraussetzung ist, mit deinem Leben vollständig zufrieden zu sein, glücklich und gelassen, und das auch auszustrahlen.
 
  • #5
Hallo Mariga
Ich bin auch Ü40 und weiss, wovon zu sprichst. Ich glaube auch, dass es generell viel schwieriger geworden ist, aber möglicherweise nicht nur wegen dem Ü40, ich vermute, dass es auch jüngeren Personen so geht.
Ich habe mir deine Fragen auch schon gestellt. Ich vermute, das Ganze ist ein gesellschaftliches Problem. Sagen wir vor 20 oder 30 Jahren waren noch andere Zeiten. Online-Dating gab es wohl noch nicht oder war in den Anfängen. Man lernte sich im Real life kennen. Es gab noch nicht die Auswahl von mehreren Hundert oder gar Tausend potentiellen Partnern. Also kam wahrscheinlich auch nicht das Gefühl so schnell auf, man findet noch jemand besseren. Dadurch gab man wahrscheinlich einem Interessenten oder einer Interessentin eher mal die Chance, ohne wie du sagst zu "sezieren". Heute haben wir nun mal das Online-Dating. Man kann es gut finden oder nicht. Ich höre immer wieder von Personen, die einen guten Partner via Online-Dating gefunden haben. Es ist ja auch statistisch erwiesen, dass immer mehr Menschen sich online kennen lernen, obwohl es die meisten vielleicht gar nicht mögen. Es scheint wohl ein "notwendiges Übel" zu sein... zumindest für einige.
Ich vergleiche es manchmal so: heutzutage hat man in einem grossen Supermarkt vielleicht 20 - 30 verschiedene Erdbeermarmeladen zur Auswahl. Das mag manche überfordern. Ich will zwar nicht Menschen mit Marmeladen vergleichen, es geht mir um den Effekt. Die (vermeintlich) grosse Auswahl an potentiellen Partnern mag manche Menschen überfordern, sie können sich dann nicht entscheiden. Selektionieren und sortieren aus, wo es vielleicht falsch ist. Nicht jede/r verfügt über gute Menschenkenntnis und manche kennen sich selber auch gar nicht oder nur wenig. Dann gibt es Leute, die noch der romantischen Vorstellung anhangen, es muss beim ersten Date "knallen", sonst ist es nichts... und dann gibt es natürlich die Leute, die zwar in Partnerbörsen sind, aber aus verschiedenen Gründen da nicht hingehören...
Vielleicht solltest du dir trotzdem nochmals die Chance geben, online zu suchen. Allerdings muss man dann Geduld mitbringen und natürlich ist es ja nicht verboten, weiterhin im Real Life nach Mr Right Ausschau zu halten. Viel Erfolg :)
 
  • #6
Ziehe ich einfach nur die falschen Männer an, oder ist so etwas Normalzustand?
Jemand der "unter das Mikroskop legt und seziert" davon würde ich mich fern halten genauso wie vor Anbahnungen die zäh und mühselig verlaufen. Wenn das erste Kennenlernen sich schon so gestaltet wie sollte das dann wohl weiter gehen? Vielleicht fehlt dir oder generell dem ein oder anderen eine gewisse Unbeschwertheit und Lockerheit auf Bekanntschaften zuzugehen. Bevor ich anfange, verbissen zu suchen, bleibe ich lieber alleine und hab meine Ruhe.
 
  • #7
Nicht jede/r verfügt über gute Menschenkenntnis und manche kennen sich selber auch gar nicht oder nur wenig.
Das ist der Knackpunkt, er liegt immer bei einem selber und alles fängt bei einem selber an! Wer bin ich? Herausfinden, wer man ist, ist also ganz wichtig!
Selbsterkenntnis ist ein langer und intensiver Prozess. Ich kann hier nur einige Denkanstöße geben, mit denen du dich FS einmal auf den Weg machen kannst, um mehr über dich zu erfahren. Nehme dir einfach vor, sich selbst liebevoll zu beobachten, um sich besser kennenzulernen. Wenn wir lernen, unser eigenes Verhalten nicht zu verurteilen, sondern einfach nur anzunehmen, lernen wir uns automatisch besser kennen. Dann hören wir nämlich auf, uns vor uns selbst zu verstecken, das ist der wunde Punkt beim ersten Kennenlernen! Onlinedating ist eine supergute und supertolle Möglichkeit schnell herauszufinden, inwieweit man passt oder eben nicht passt, viel schneller und viel besser als im Real life, Bedingung ist: man kennt sich eben selber gut!
Hab dazu eine ganze Reihe von Fragen, mit denen man sich selbst besser kennen lernen kann:
Wie würde man sich selbst für jemanden beschreiben, der man nicht kennt? Was sind meine besonderen Stärken? Was sind meine größten Erfolge gewesen?
Worauf bin ich in meinem Leben richtig stolz und warum? Welche verschiedenen Rollen haben mich im Moment in meinem Leben inne? Welche mag ich, welche nicht so sehr? Die Drei Dinge, die ich am allerliebsten mache sind? Die berühmten drei Wünsche an die Fee – welches sind meine?
Was möchte ich, was man später einmal über mich und mein Leben sagen soll? Am Anfang ist es wichtig schon beim Erstkontakt auf Aufrichtigkeit, auf Authentizität, auf Kompatibilität zu achten ohne gleich mit Kompromissen agieren zu wollen/müssen! Eine gute Entscheidung ist eine Wahl, die du hinterher nicht bereuen musst. Mit Herz und mit Verstand. Meist ist das spätere Beziehungsproblem schon gleich zu Beginn unbewusst gesät worden!
 
  • #8
Das Thema finde ich sehr interessant, wirft es doch einen Spiegel auf die Partnersuche jenseits der 40, welche sehr wohl schwieriger als mit 20 ist.

Auch weil die sozialen Netzwerke nicht mehr so ausreichend sind wie in den 20-zigern, wo man von Party zu Party zog und jedes WE unterwegs war.

Mit 40 inkl. Vollzeitjob, Familie, evtl. Kinder oder Elternbetreuung geht das nicht mehr so easy. Somit könnten Dates stressig werden, welche früher "Standard" waren.

Da Frauen wählerischer und Männer in der Regel pragmatischer im Alter vorgehen wird es doppelt schwer. Eine Frau will nicht die Notlösung für einen Mann sein, der länger nicht fündig wurde und ein Mann sucht nicht die Traumfrau, sondern will so wenig Energie wie möglich verschwenden und so macht es auch eine Frau, welche nicht in sein Beuteschema passt.

Bei den Dates entpuppt sich in Gesprächen somit die unschöne Wahrheit. Frau merkt wenn ein Mann sie super toll findet, aber auch schon vor ihr andere Frauen toll findet, weil er endlich fündig werden will. Mann spürt dass er den Ansprüchen gerade von reiferen Frauen nicht gerecht wird.

Hm....der Sechser im Lotto.....auch aus diesen Gründen ist Partnersuche für mich nichts mehr, ich habe nichts gegen die Liebe auch im reifen Alter, aber sie sollte sich ergeben, aktiv danach suchen will ich definitiv nicht und wenn es sich nicht ergibt, geht das Leben auch solo weiter und das nicht mal schlecht.
 
  • #9
Ich habe als Mann die gleichen Erfahrungen mit Frauen ab 40 und ab 50 gemacht. Erst mit den Frauen ab 60 scheint es wieder normal zu sein.

Partnersuche und Beziehungen sind primitiv und lieblos geworden. Man muß sehr mühsam kämpfen, und jede Kleinigkeit oder Misverständnis kann schon zur Absage der Frauen führen. Datings sind wie Bewerbungsgespräche geworden.

Eine Frau (46) stellte gleich folgende Bedingungen: Stets getrennte Wohnungen. Aber der Mann soll möglichst jeden Tag bei ihr sein. Ich war geneigt zu fragen: Zu welchem Stundenlohn ?

Ich habe den Glauben an die Liebe, und die weitere Nervenkraft zur Partnersuche verloren. Beides scheint MEIN Irrtum zu sein.

Das Schlimmste war Online-Dating / Singlebörsen. Da werden Gefühle und Hoffnungen "geschreddert" Sowas hält man nur mit ganz dicken Nerven aus.

Die guten Frauen können sich bei den Schlechten "bedanken", dass sie die Männer so weit getrieben haben. Ich glaube keiner Frau mehr, und schon gar nicht von wegen Liebe.

Aber Liebe scheint unwichtig geworden zu sein. Und meine Vorstellung davon eine romantische Duselei, mit der man sich heutzutage nur noch lächerlich macht ?

Wie schlimm ist es geworden, dass man solche Threads und Postings schreibt ? Und als Frau stelle ich es mir noch schlimmer vor.
 
  • #10
Ziehe ich einfach nur die falschen Männer an, oder ist so etwas Normalzustand?
Was sind denn für Dich die falschen Männer? Männer die eine Affäre wollen, sezieren Dich nicht. Die gucken auf die Optik und wollen möglichst schnell wissen, wie es im Bett läuft. Wenn sie gebunden sind, versuchen sie maximal vorsichtig zu eruieren, ob Du ihnen bei ihrer Hauptfrau Ärger machen kannst.
Ich vermute mal, dass nur die Männer richtig hingucken, die eine ernsthafte Beziehung suchen und sich überlegen, ob es aufgrund ihrer Erfahrungen und Wünsche passen könnte. Wenn das für Dich die falschen Männer sind, dann halte Dich an die Ersteren - bei denen passiert Dir das nicht, sondern Du bekommst ein den Blick trübendes Romantikfeuerwerk abgeschossen. Das hat zwar keine inhaltlichen Wert, aber wem's gefällt - bitteschön.

Ich finde es normal, mit 40+ genauer und erfahrungsbasiert hinzuschauen - mache ich auch. Es ist mir auch ziemlich wurscht, ob dabei die Romantik auf der Strecke bleibt, Romantik wird ohnehin überbewertet und soll den Blick trüben.
Von einem trüben Blick halte ich in Beziehungssachen herzlich wenig. Das ist nicht der Weg, der zum dauerhaften Glück führt. Beziehungselend brauchen mit 40+ allerdings die wenigsten Menschen.

Das Onlinedating habe ich auch schon lange eingestellt. Wenn sich in den letzten Jahren mal im Alltag eine Option ergab, habe ich mir im Zuge des näheren Kennenlernens sehr genau überlegt, ob der Mann mit seinen Rahmenparametern in mein Leben (stabile Lebensbedingungen) und zu meinen Beziehungswünschen (Verbindlichkeit, passendes Nähe-Distanz-Konzept) passen könnte und wenn es nicht passte, dann habe ich konsequent den Stopschalter gedrückt - lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig und in einer unbefriedigenden Beziehung zu landen.

Das Kribbeln im Bauch hat definitiv keine Chance bei mir, wenn der Kopf "nein" sagt, denn ich bin nicht der Sklave meiner Gefühle und will es auch nicht sein.
 
G

Ga_ui

  • #11
Ich kann mir unter deiner Person nichts vorstellen. Wer bist du? Was suchst du? Was meinst du mit Romantik? Und wie wirst du unangenehm seziert?
Ich lerne im Internet eigentlich zum Großteil sehr freundliche Männer und Kumpeltypen kennen. Menschen, die für alles mögliche offen sind, jeder Altersrichtung und ausgesprochen viele mit selben seltenen Hobbies wie ich, die ich in Realleben nie getroffen hätte. Natürlich gibt es auch da das andere Extrem: gefährliche und abnorm psychisch kranke Typen, die richtig ausrasten und stalken können. Oder Männer, die nur Gefallen dran finden, Frauen zu beleidigen. Aber ohne das Böse, auch nichts besonders Gutes. Damit kann man lernen umzugehen, besser zu selektieren und sich abhärten.

Du suchst vermutlich falsch, bist zu festgefahren mit dem, was du willst. Wärst du z.B. auch offen für einen 5 Jahre jüngeren Mann? Oder einen 20 jahre Älteren? Das wissen wir alles nicht.
Wenn du dich jetzt nur auf 40 jährige Männer fixierst, die so und so und so sind, wird es vermutlich ganz ganz schwer. Das haben uns irgendwie unsere Mütter beigebracht. Heutzutage muss man viel offener sein und seine Extrawünsche und Erwartungen massiv in den Keller packen.

Unsicherheit Worte auszusprechen, weil der andere es falsch interpretieren könnte und wegrennt, kenne ich zwar, war früher aber auch schon da, nur unterschwellig. Nur muss man sich im Internet nichts gefallen lassen. Basta. Nicht mal eine fremde Meinung anhören. Ich übertrage das auch gerne mittlerweile in echte Leben.
 
G

Ga_ui

  • #12
Ich habe als Mann die gleichen Erfahrungen mit Frauen ab 40 und ab 50 gemacht.
Ich gebe dir nicht unrecht. Ich als Frau habe mit den derzeitigen Frauen zwischen 40 und 50 auch so meine Probleme. Ab 40 kommen die meisten aus langen Beziehungen und Ehen, sind praktisch verlebt, vielfach betrogen und ausgenommen worden, das bringt eine Grundnegativität mit sich, inklusive haben sie in jungen Jahren immer beim Sex zurückgesteckt und konnten sich nie ausleben oder hatten erst 1 oder 2 Männer (Ich weiß das alles von meinen Freundinnen). In der Regel sind die Frauen mit 40 soweit, dass sie nur noch Affären möchten zu jüngeren Männern zwischen 20 und 30 und erstmals das Leben entdecken. Und ja, ich kenne sogar einige, die sich in dem Alter prostituieren, und von der Liebe praktisch enttäuscht sind. Geld spricht wenigstens die Wahrheit. Ursache? Da ist der Mann auch nicht ganz unschuld. Der hätte die Frauen in jungen Jahren besser behandeln sollen.

Natürlich sieht es umgekehrt genauso aus. Manche Männer sind auch arm dran.
 
  • #13
Gib die Hoffnung nicht auf. Es gibt für jeden auch jenseits der 40 einen passenden Partner. Die These, dass es mit 20 so viel leichter war, halte ich für falsch. Die meisten von uns haben mit 20-30 einiges ausprobiert. Auch damals hatten wir große Hoffnungen, große Angst und haben große Enttäuschungen erlebt, wurden verletzt, betrogen, verehrt, haben Eifersuchtsdramen bester Güte erlebt und jede Menge Mist gemacht. Der Unterschied mit Ü40 ist, dass die meisten glauben, es klappt sofort. So nach dem Motto: "Jetzt weiß ich ja, wie es geht, im Job kann ich es auch, also her mit dem Richtigen/der Richtigen." Es herrscht die Überzeugung vor, dass man Liebe planen kann. Daher auch die Partnerbörsen. Man kreuzt x Kriterien an, füllt einen Test aus, und schwupps, da ist der Traummann/ die Traumfrau. Nein, es ist auch mit Ü40 Trial and Error, und entscheidend ist, dass man weder das Vertrauen in sich selbst noch in die Liebe als solche verliert! Man muss sich eben wie mit 20 darauf einstellen, dass man möglicherweise mehrere Frösche küssen muss, bis man den/ die Richtige findet. Entscheidend ist, dass man die Geduld von 20 zurückgewinnt! Was Du bei Deinen neuen Kontakten erlebst, ist die oben genannte Einstellung. Sie schleift sich bei allen mit der Zeit ab. Und ab und an wirst Du jemanden treffen, mit dem Du Dich so trefflich verstehen wirst, dass es doch ein paar Schritte weitergeht - vielleicht bis zu einem gemeinsamen Leben. Planbar ist dies jedoch nicht. Ermöglichen tust Du es dadurch, dass Du offen bleibt, unverkrampft, optimistisch und flexibel.

Ohne Verlieben geht es übrigens meines Erachtens nicht. Man kann einen Partner nicht aussuchen wie eine Jeanshose.
 
  • #14
Mach dir keinen Kopf, liebe FS, das geht heutzutage so gut wie jeder Frau so, die sehenden Auges durchs Leben geht und weder naiv, noch vernagelt, sondern 35+ ist.
Leider werden die meisten Männer -besonders auf Onlinebörsen- in dem Alter unbrauchbar.
Verkorkst, mangelnde Sozialkompetenz, Altlasten, geizig, psychisch krank, unattraktiv und häufig Schulden bis an die Schädeldeldecke. Der Klassiker, natürlich, die böse, sie natürlich grundlos verlassen habende EX ist schuld.
Diese Männer hassen Frauen und haben durch die Onlinebörsen, in denen sich bedürftige Frauen nach Strich und Faden anlügen lassen ein leichtes Spiel.
Was Vikky schreibt, ist darüber hinaus auch naiver Quatsch. Die meisten Männer geben sich als beziehungssuchend aus, glauben das vielleicht sogar selber oder wollen einfach den Kick einer 3-monats Beziehung mit Illusionen von Seiten der Frau und ganz viel Egopampern erleben. Kann man hier in dem Forum ja auch lesen, wie einige Männer sich noch damit brüsten, für Chancen (natürlich Sex) Frauen gezielt falsche Gefühle vorzuspielen.
Ich lasse jeden Mann, der sowas in freier Wildbahn bei mir versucht bitter büßen, durch die Scham und die Verletzungen die er erleidet lernt er was.
Liebe FS, schau bei deiner Partnersuche ganz genau hin und was du da beschreibst ist eher Alltag und Realität, lass dir da ja nichts anderes einreden.
 
O

oh ja

  • #15
Natürlich ist das Eingehen einer Partnerschaft mit ü 40 viel schwerer als mit 20...

Mal abgesehen, von den Lebenserfahrungen, die dich geprägt haben... hast du natürlich auch deinen Lebensrhythmus.. deinen Stil.. deine Leidenschaften/ Hobbys.. dein soziales Umfeld.. deine Bindungen.. - und dann haben wir noch gar nicht von den Charaktereigenschaften gesprochen oder von der jeweiligen Vorstellung eine Partnerschaft zu leben.

Dies alles ist mit 20 noch gar nicht so ausgeprägt und man entwickelt es dann gemeinsam. Dann passt es natürlich.

Jetzt ü 40 muss schon von vorn herein recht viel passen.. und damit wird die Gruppe der möglichen Partner kleiner.

Vielleicht ist man mit ü 40 auch nicht mehr so offen, auf jemanden zuzugehen, um jemanden neuen kennen zu lernen... man meint ja vielleicht auch, dass die / der andere interessante sicher verpartnert ist.

Die Plätze an denen man jemanden kennen lernen kann werden auch rarer. So viele neue Menschen kommen nicht mehr in dein Leben...

Ich finde Partnerplattformen da eine echte Option. Aber eben nur eine Option!
 
  • #16
Umgekehrt wird es Männer geben, welche bei einer Frau eben nicht nur auf Busen und Po gaffen, sondern ebenfalls ein gewisses Anspruchsverhalten in reifen Jahren haben - nicht alle - aber Alphamänner schon.
Herakles überzeugt immer wieder davon, dass sie ihren Zarathustra offenbar sehr gründlich gelesen hat, aber ich würde hier die folgende Gegenthese entwickeln:

Selbst das Anspruchsverhalten des (männlichen) Übermenschen in seinen reiferen Jahren hängt davon ab, was er von der Frau will. Und auch das spontane Verlangen nach rein sexuellen, flüchtigen Begegnungen ist dem Übermenschen alles andere als fremd: Nicht nur im Fellinischen Idioten schreit es manchmal überlaut: „Voglio una donna!“, sondern auch in der Seele des Übermenschen, zumal er ja über den kleinlichen moralischen Fragen steht, die kleinere Geister mit solcherlei trivialen und unedlen Wünschen verknüpfen könnten.

Und dann geht es ganz schnell und leicht mit romantischer Stimmung und Gefühlen – bis der Alpha-Übermensch der Frau überdrüssig geworden ist. Wenn er dagegen eine Lebenspartnerin in ihr sucht, tut er sich schwerer.
 
  • #17
Vielleicht ist man mit ü 40 auch nicht mehr so offen, auf jemanden zuzugehen, um jemanden neuen kennen zu lernen... man meint ja vielleicht auch, dass die / der andere interessante sicher verpartnert ist.
Genau da muss man bei sich selbst anfangen: Wieder jung werden im Kopf und im Körper, offen für neue Menschen, für neue Lebenskonzepte und für die Änderung der eigenen Gewohnheiten. Wenn man das ist, erhöht man nicht nur deutlich die Chancen auf eine neue glückliche Partnerschaft, sondern macht eine Verjüngungskur durch, die Leuten, die brav bis ins Grab verpartnert bleiben, entgeht. Man muss sich seine Mitmenschen nur genauer ansehen, um dies zu verstehen. Männer, die sich auf Partnerbörsen rumtummeln und nichts Entsprechendes bieten, kann man dann einfach mal selbst abhaken. Man merkt es recht schnell an deren eigener Vorstellung, und spätestes bei der Frage des ersten Dates kann man die Verkrusteten von den Frischen trennen. Die offene Einstellung verhindert auch, dass man "bedürftig" wird und damit ein leichtes Spiel für nicht bindungsfähige Player.
 
  • #18
Leider werden die meisten Männer -besonders auf Onlinebörsen- in dem Alter unbrauchbar.
Verkorkst, mangelnde Sozialkompetenz, Altlasten, geizig, psychisch krank, unattraktiv und häufig Schulden bis an die Schädeldeldecke. Der Klassiker, natürlich, die böse, sie natürlich grundlos verlassen habende EX ist schuld.
Diese Männer hassen Frauen und haben durch die Onlinebörsen, in denen sich bedürftige Frauen nach Strich und Faden anlügen lassen ein leichtes Spiel.
Was Vikky schreibt, ist darüber hinaus auch naiver Quatsch. Die meisten Männer geben sich als beziehungssuchend aus, glauben das vielleicht sogar selber oder wollen einfach den Kick einer 3-monats Beziehung mit Illusionen von Seiten der Frau und ganz viel Egopampern erleben. Kann man hier in dem Forum ja auch lesen, wie einige Männer sich noch damit brüsten, für Chancen (natürlich Sex) Frauen gezielt falsche Gefühle vorzuspielen.
Na ja, ob Frauen über 35 nun wesentlich "brauchbarer" (Was für eine Wortwahl für Menschen!) sind als die gleichaltrigen Männer, wäre zu hinterfragen, aber auf jeden Fall ist festzustellen: Wenn auf beiden Geschlechterseiten ein so negatives und offenbar fest beschlossenes Bild vom jeweiligen anderen Geschlecht herrscht, dann dürfte es reichlich schwer werden mit dem Zueinanderfinden ...
 
  • #19
... aber auf jeden Fall ist festzustellen: Wenn auf beiden Geschlechterseiten ein so negatives und offenbar fest beschlossenes Bild vom jeweiligen anderen Geschlecht herrscht, dann dürfte es reichlich schwer werden mit dem Zueinanderfinden ...
So sehe ich das auch.

Ich finde, es gibt jede Menge nette, interessante Frauen auch jenseits der 40. Und sicher auf beiden Seiten die (hier im Forum nach meinem Eindruck geballt vorkommenden) Frustrierten, die sich nur über das andere Geschlecht beklagen und solche Äußerungen tun. Natürlich sind sie selbst völlig schuldlos.

Das hier klar erkennbare sehr negative Männerbild einiger Frauen macht sie für mich völlig unattraktiv, denn sie haben offensichtlich einen "Beziehungsschaden" und nicht mehr die Fähigkeit, eine Beziehung ohne pauschale Voreingenommenheit aufzubauen. Das mag an ihren Erfahrungen mit Männern liegen, aber mit "allen" Männern werden sie keine Erfahrung haben, sondern sich vielleicht immer "die falschen" herausgesucht haben?
 
  • #20
Frauen zwischen 30 und 50 haben leider das Problem, dass ihre Ansprüche wachsen aber leider ihr "Marktwert" sinkt. Dazu kommt, dass sie das Sinken dieses Marktwertes gar nicht erfassen bzw. sie schätzen dies falsch ein (ganz nach dem Motto "die guten Männer achten doch gar nicht auf mein Aussehen, denen ist mein Verstand/Karriere/Charakter/Abschluss..usw. wichtig").
Nein liebe Frauen, das ist nicht so. Im Gegensatz zu euch wollen wir eine gut aussehende Frau die uns regelmäßigen Sex erlaubt und charakterlich einigermaßen passt, was eigentlich nur bedeutet, dass sie nicht andauernd meckert (auch nicht dann wenn wir etwas machen das euch nicht passt). Das ist bei den allermeisten Männern auch schon alles.
Da der Forderungskatalog der Damen hingegen extrem lang ist und vor allem mit Empörungen gespickt wird, können die meisten Männer da leider längst nicht mehr mithalten (oder sie wollen es gar nicht). Die Wenigen die hingegen mithalten können, die "Alphamänner", suchen aber trotzdem lieber nach einer pflegeleichten Frau - der ganze Quatsch wie Karriere/Verstand/Abschluss usw. ist denen genauso egal wie dem Betamann - es spielt keine Rolle.

Deswegen haben Männer, die wie ich nur nach Sex suchen, es auch so leicht - da keine von euch den Traummann findet, viele aber bis es soweit ist aber gerne etwas sexuelle Zuneigung brauchen, kommen Männer wie ich ins Spiel die euch dies geben, bist der Richtige kommt.

Aber: der kommt nie und deswegen habe ich noch lange Zeit meinen Spaß.
 
  • #21
Nein, kann ich ganz und gar nicht unterschreiben. Es ist nur so kompliziert, wie man es sich macht.
Ich denke, du gehst einfach nur zu verkrampft an die ganze Angelegenheit heran. Die beste Voraussetzung ist, mit deinem Leben vollständig zufrieden zu sein, glücklich und gelassen, und das auch auszustrahlen.
Bei allem bizarren, negativen, was einem so begegnet, gerade beim Online Daten - obiges trifft es ganz exakt.

Ich finde es inzwischen als Ü40 einfacher, ich weiß wer ich bin, weiß was ich möchte. Weiß, wo ich Kompromisse machen kann, wo nicht. Bin insgesamt gelassener, entspannter geworden.
Familiengründung , biologische Uhr, berufliche Karriereaufbau - erledigt, kein Thema.

Ja, ich bin auch hier eingetragen, weil ich gerne mit jemanden eine Partnerschaft hätte, aber wenn es sich nicht ergibt, dann eben nicht.
Motiv war eher, für mich zu sagen, ich bin bereit und offen für eine neue Beziehung, als Signal an mich selbst und auch nach außen.
Es ergibt sich, ob hier oder woanders. Und es gibt viele Möglichkeiten, das Leben zu genießen - auch ohne Partner.
Ich bin mir sicher, dass das was man ausstrahlt, zurück kommt.

DEN RICHTIGEN zu treffen, ist in jedem Alter schwer, früher hat man sich den Falschen nur solange schön geredet bis es zumindest für eine gewisse Zeit passte.

Ach @Ga_ui, in Deinem Charakteristikum finde ich mich irgendwie wieder einmal nicht. Weder verhärmt, verbittert, verlebt, wurde nie ausgenutzt oder betrogen, war nie ein Opfer, stehe nicht auf Jungs U30, brrr, oder... Komisches Soziotop, in dem Du Dich bewegst - auch in meinem Bekanntenkreis findet sich dieser Typus Frau eher selten.
Ich lebe gerne und bin neugierig, wem ich noch so alles begegne.
Hatte auch über EP zwar bizarre Dates, ich lache immer noch, aber genauso sehr schöne, an die ich immer noch gerne denke.

Also unabhängig vom Alter - offen bleiben und das Leben mit allen Facetten genießen.
Und irgendwann auch mit dem passenden Partner.
 
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  • #22
Also ich halte das mit dem "sinken des Marktwertes" ab einem gewissen Alter für Kokolores bzw. subjektives Empfinden.

Gerade im "reifen" Alter hat man nicht mehr den Druck der jungen Jahre, wo eine Familiengründung bzw. Erzeuger, Kinder und Vatertyp her muss. Im reifen Alter "muss" man garnichts mehr "müssen".

Gerade junge Frauen posten hier ständig, dass Männer die Flucht ergreifen, weil sie nicht "reif" für Ehe und Vaterschaft sind - also wer hat da den miesen Marktwert?

Den hat derjenige, der Druck hat. Und reife Leute können, müssen aber nicht mehr unbedingt eine Partnerschaft haben, denn sie haben alles schon erlebt, es reizt nicht mehr das, was junge Leute noch nicht erfahren haben.

Ein Mensch, der keinen Partnersuchdruck hat, sondern mit sich und seinem Umfeld in Harmonie lebt, wird immer einen höheren Marktwert und mehr Ausstrahlung haben, als ein Mensch (egal welchen Alters) welcher bedürftig, anbiedernd und voll Torschlußpanik daherkommt.

Ich frage mich ohnehin, wozu Partnersuche im reifen Alter?
 
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  • #23
Frauen zwischen 30 und 50 haben leider das Problem, dass ihre Ansprüche wachsen aber leider ihr "Marktwert" sinkt. Dazu kommt, dass sie das Sinken dieses Marktwertes gar nicht erfassen bzw. sie schätzen dies falsch ein (ganz nach dem Motto "die guten Männer achten doch gar nicht auf mein Aussehen, denen ist mein Verstand/Karriere/Charakter/Abschluss..usw. wichtig").
Nein liebe Frauen, das ist nicht so. Im Gegensatz zu euch wollen wir eine gut aussehende Frau die uns regelmäßigen Sex erlaubt und charakterlich einigermaßen passt, was eigentlich nur bedeutet, dass sie nicht andauernd meckert (auch nicht dann wenn wir etwas machen das euch nicht passt). Das ist bei den allermeisten Männern auch schon alles.
Da der Forderungskatalog der Damen hingegen extrem lang ist und vor allem mit Empörungen gespickt wird, können die meisten Männer da leider längst nicht mehr mithalten (oder sie wollen es gar nicht). Die Wenigen die hingegen mithalten können, die "Alphamänner", suchen aber trotzdem lieber nach einer pflegeleichten Frau - der ganze Quatsch wie Karriere/Verstand/Abschluss usw. ist denen genauso egal wie dem Betamann - es spielt keine Rolle.

Deswegen haben Männer, die wie ich nur nach Sex suchen, es auch so leicht - da keine von euch den Traummann findet, viele aber bis es soweit ist aber gerne etwas sexuelle Zuneigung brauchen, kommen Männer wie ich ins Spiel die euch dies geben, bist der Richtige kommt.

Aber: der kommt nie und deswegen habe ich noch lange Zeit meinen Spaß.
Da liegt ein ganz gewaltiger Irrtum deinerseits vor, lieber Forst. Männer die so denken wie von dir beschrieben, zählen eben nicht zum "Alphatum" oder der Elite, sondern werden von jeder Frau, die halbwegs was hermacht, als das gesehen was sie wirklich sind, und um die frau besser einen Bogen macht. Besser unbemannt sterben, anstatt sich derart unter Wert zu verkaufen. Deshalb sind die meisten Männer 35 + auch so frustriert, sie bekommen immer noch keine willige und gutaussehende Frau mehr ab, egal wie sehr sie Frauen einen niedrigeren Marktwert einreden und mit zunehmendem Alter wird es für diese Männer leider nur noch sehr viel schwieriger.

Mod: Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl.
 
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  • #24
Also ich habe es NIE anders erlebt als krampfig! In der Jugend will niemand der Loser sein, der als Letzter in der Klasse noch Jungfrau ist. Also muss ein Partner her. Dem Schulhofmacker fliegt die Klassenschönste einfach so zu; die haben vielleicht wirklich ein paar fette Jahre auf dem Partnermarkt...für den pickeligen Rest ist es ein harter Kampf, der sich durchaus bis in die frühen Zwanziger (für einige Unglücksraben auch noch weitaus länger) hinziehen kann.

Tja, und kaum ist das ausgestanden (zumindest für die Mehrheit), meldet sich auch schon die biologische Uhr. Also muss ein Partner her.

Man wird mit dem Thema "Partnersuche" doch vom ersten feuchten Traum an nicht in Ruhe gelassen. Grund, sich Druck zu machen, gibt es immer.

Und sobald Menschen das Gefühl haben, endlich "unter die Haube" zu müssen, wird es krampfig. Man will unbedingt eine Beziehung, will sich auch verlieben; weiß eigentlich genau, dass das nicht auf Knopfdruck klappt, versucht es aber trotzdem zu erzwingen. Zugleich hat man noch Angst, verletzt zu werden, will sich also doch lieber nicht verlieben oder zumindest nicht zu schnell; das wäre ja gefährlich.

Der andere soll sich bitteschön zuerst verlieben, damit man dann gefahrlos nachziehen kann. Doof nur, dass der genauso denkt...

Ich halte gar nichts mehr vom "Suchen"...ich will nicht irgendeine Beziehung, weil das halt dazugehört, sondern, so kitschig es auch klingt, wahre Liebe. Und die kann m.E. nur zwischen Menschen entstehen, die sich frei von Bedürftigkeit und Torschlusspanik begegnen. Nur dann kann man davon ausgehen, dass echte Begeisterung füreinander die Grundlage der Beziehung ist und nicht der Druck, sich endlich verpartnern zu müssen.

Leider scheint es wenige Singles zu geben, die frei von irgendwelchen Ex-Geschichten und offen für Begegnungen, aber nicht krampfig auf der Suche sind.

In meinem Alter geht es halt um Familiengründung. Ich treffe auch immer auf Männer, die Familie wollen. Leider hat man bei denen meist das Gefühl, nicht wirklich als Mensch gemeint zu sein, sondern nur als "geeignete Kandidatin" für die vakante Position "künftige Mutter meiner Kinder". Man ist ja anständig, intelligent und Nichtraucherin; sprich, grundsolide.

Nein danke...ich verzichte.

Ü40 könnten sich die Leute doch eigentlich wieder etwas lockermachen (es sei denn, man will auf den letzten Drücker noch ein Kind...).
 
  • #25
Frauen zwischen 30 und 50 haben leider das Problem, dass ihre Ansprüche wachsen aber leider ihr "Marktwert" sinkt. Dazu kommt, dass sie das Sinken dieses Marktwertes gar nicht erfassen bzw. sie schätzen dies falsch ein (ganz nach dem Motto "die guten Männer achten doch gar nicht auf mein Aussehen, denen ist mein Verstand/Karriere/Charakter/Abschluss..usw. wichtig").
Nein liebe Frauen, das ist nicht so. Im Gegensatz zu euch wollen wir eine gut aussehende Frau die uns regelmäßigen Sex erlaubt und charakterlich einigermaßen passt, was eigentlich nur bedeutet, dass sie nicht andauernd meckert (auch nicht dann wenn wir etwas machen das euch nicht passt). Das ist bei den allermeisten Männern auch schon alles.
Da der Forderungskatalog der Damen hingegen extrem lang ist und vor allem mit Empörungen gespickt wird, können die meisten Männer da leider längst nicht mehr mithalten (oder sie wollen es gar nicht). Die Wenigen die hingegen mithalten können, die "Alphamänner", suchen aber trotzdem lieber nach einer pflegeleichten Frau - der ganze Quatsch wie Karriere/Verstand/Abschluss usw. ist denen genauso egal wie dem Betamann - es spielt keine Rolle.

Deswegen haben Männer, die wie ich nur nach Sex suchen, es auch so leicht - da keine von euch den Traummann findet, viele aber bis es soweit ist aber gerne etwas sexuelle Zuneigung brauchen, kommen Männer wie ich ins Spiel die euch dies geben, bist der Richtige kommt.

Aber: der kommt nie und deswegen habe ich noch lange Zeit meinen Spaß.
Wenn man (du) deutlich jünger bist als die Frau, aussiehst wie ein Supermodel oder eben großzügig und spendabel wie Krösus bist, wird das kleine Abenteuer von Seiten der Frau sicher gerne mitgenommen aber sonst? Ab und in die lange Schlange der Männer einreihen, die seit Jahren nicht mehr bei einer Frau landen können.
Merke: Wer als Mann nur Sex will, der muss nicht nur freundlich, sondern entweder verdammt großzügig oder verdammt gutaussehend und am Besten noch jünger sein. Ansonsten hat die Frau leider keine Lust auf dich/euch.

Mod: Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl!
 
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  • #26
Aber während des ganzen Abcheckens geht irgendwie das Gefühl verloren, romantische Stimmung kommt gar nicht mehr auf. Davon abgesehen werde ich persönlich auch unsicher, wenn ich das Gefühl habe, jede Geste und jedes Wort wird interpretiert und -vielleicht- in eine falsche Schublade gesteckt.

die Art eines Mannes, seine Manieren, seinen Stil, seine Ausdrucksweise, seine Kleidung, seine Gepflegtheit, sein sozialer Status, der in dem Alter gefestigt und nicht "immernoch" auf wackeligen Beinen steht, seine Familienherkunft (es ist sehr wichtig aus welcher Familie ein Mensch stammt) seine Bildung.

Das klingt alles so ein wenig wie wenn jemand einen guten Bullen(bzw. eine Kuh mit guten Knochen und ner ordentlichen Milchleistung) kaufen will. Vielleicht liegt das am Anspruch der Klientel an einem Ort der sich "elitepartner" nennt.....aber wie oft bei solchen Zusammentreffen wirklich eine Partnerschaft erwächst bleibt die Frage.

Einen Menschen treffen, seine Gesellschaft genießen, einfach Spaß zu haben egal ob die Familie den oberen 10.000 der nächsten Provinzhauptstadt entstammt und auch ohne dass derjenige einem ein Plus an Status, Annehmlichkeiten etc. verschaffen kann -einfach nur den Mensch gut finden und sich freuen wenn er da ist- ist zum Schluß immer noch unkompliziert auch wenn man über 40 ist.

Man sollte sich von einem anderen Menschen nicht erhoffen dass der einem sonstwas beschert. Für sein eigenes Glück ist man immer noch selbst verantwortlich. Selbst positiv sein, Spaß haben, sich am Leben freuen! Und das Gegenüber, das eine "falsche Geste" gleich zum Drama macht ist wohl auch nicht gerade der Schlüssel zum entspannten Zusammenleben. Bei Jemandem der mich beäugt als würde er nach Defekten, Fehlverhalten etc. suchen, wäre ich in Sekunde 5 spätestens absolut desinteressiert, würde uU gleich komplett auf Provokation gehen (was "falsche Gesten" und sowas angeht und zur Sicherheit noch meine Familie in buntesten Farben schildern wenn die so wichtig zur Beziehungsknüpfung ist).

Einen Partner holt man am Ende eben doch nicht auf dem Viehmarkt.
 
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  • #27
Nein liebe Frauen, das ist nicht so. Im Gegensatz zu euch wollen wir eine gut aussehende Frau die uns regelmäßigen Sex erlaubt und charakterlich einigermaßen passt, was eigentlich nur bedeutet, dass sie nicht andauernd meckert (auch nicht dann wenn wir etwas machen das euch nicht passt). Das ist bei den allermeisten Männern auch schon alles.
Da der Forderungskatalog der Damen hingegen extrem lang ist und vor allem mit Empörungen gespickt wird, können die meisten Männer da leider längst nicht mehr mithalten (oder sie wollen es gar nicht).
Ja, der Mann hat recht. So ist es. Das Aussehen muss möglichst gut sein und der Charakter nicht unerträglich; außerdem sollen sie nach Möglichkeit monogam sein, aber dann ist es auch schon alles wunderbar – während Frauen dagegen einen viel längeren und breiter gefächerten Anforderungskatalog haben. Aber daran ist überhaupt nichts verwunderlich, wenn man sich die Lastenverteilung bei der Fortpflanzung und die unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien der beiden Geschlechter bei Säugetieren anguckt.

Nur wollen Frauen das häufig – und auch einige Männer – nicht sehen und, selbst wenn sie es sehen, nicht wahrhaben, und wenn sie es schon wahrhaben, dann nicht zugeben, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf – der moralische Kleister erweist sich da immer wieder als ausgesprochen zäh.

Deswegen haben Männer, die wie ich nur nach Sex suchen, es auch so leicht - da keine von euch den Traummann findet, viele aber bis es soweit ist aber gerne etwas sexuelle Zuneigung brauchen, kommen Männer wie ich ins Spiel die euch dies geben, bist der Richtige kommt.
Na ja, das ist allerdings nur wenigen gegeben. Für die Mehrheit gilt doch vielmehr, dass ein Single-Mann über 40 so gut wie überhaupt keine Chance hat, weder nur für Sex noch für eine Beziehung. Im Allgemeinen trifft er nicht mal Frauen, die eines von beiden suchen, geschweige denn hat er eine Chance.
 
  • #28
Ich fand die Partnersuche mit 40+ einfacher als in jungen Jahren, weil ich sehr viel Lebenserfahrung hatte und die Familienfrage sich nicht mehr stellte - es gibt keinerlei Zeitdruck, irgendwas entscheiden zu müssen.
Mit 40+ wusste ich, wie ich ticke, was mir gefällt, woran ich mich anpassen kann und woran nicht, ich erkenne Lügner etc - es gibt einfach keine Fehlversuche mehr mit Männern, die ohnehin nicht passen. Dass Männer sich nicht verändern wollen, ist dann auch bekannt und ich habe sogar beschlossen, mich auch nicht mehr zu verändern, außer ich sehe die Notwendigkeit für mich ein, weil etwas schlecht läuft - nicht für einen Mann.

Beziehunsganbahnung ist für mich nur noch ganz schlecht einzupassen ins Leben zwischen Jobanforderungen, Sport, Hobby, sonstige Freizeitaktivitäten/Ehrenamt, Pflege des sozialen Netzwerks, denn alles das ist in meinem Leben substanziell/dauerhaft, was sich von Beziehungen nicht sagen lässt. Für eine 2-jährige Affäre/Beziehungsversuch vernachlässige ich keinen Bereich meines Lebens mehr, der mir dauerhaft gut tut.

Da spielt auch mein vermeintlich sinkender "Marktwert" keine Rolle, denn alles was nicht zu mir passt, mir nicht gefällt, hat keinerlei Marktwert für mich und umgekehrt ist es genauso - ich verschwende meine Lebnszeit nicht mit Bemühungen um Männer, denen ich nicht als Partnerin genüge, sondern die eine Kurzzeitaffäre mitnehmen wollen.
Ich nehme nichts, was ich nicht brauche - gilt für den Partner genauso wie für irdische Güter (außer Schuhe und Taschen), der Benefit muss klar erkennbar/begehrenswert für mich sein.

Das Angebot an verfügbaren Partnern ist mit 40+ reduziert, weil so viele gebunden sind und es reduziert sich weiter, weil ausgereifte Persönlichkeiten aufeinander treffen, die zueinander passen oder eben meistens nicht. Zudem tu' ich mir Fernbeziehungskrampf u.ä. nicht mehr an.

Mit 40+ gab es für mich kein "muss offen sein" oder ähnliches mehr. Ich musste endlich garnichts mehr - ich habe die Freiheit zu tun, was ich will. Alle Kämpfe des Lebens sind gekämpft, alle Schlachten geschlagen, jetzt ist nur noch easy going.
Zuwendung, Anerkennung, Respekt meiner Person bekomme ich aus diversen Quellen, sodass Partnerschaft dafür nicht mehr erforderlich ist. Partnerschaft wäre die Kirsche ganz oben auf dem Sahnehäubchen der Torte des Lebens. Und die Torte geht auch wunderbar ohne diese eine Kirsche - sie ist sogar besser ohne, als wenn die Kirsche einen Mangel hätte.
 
  • #29
Aber daran ist überhaupt nichts verwunderlich, wenn man sich die Lastenverteilung bei der Fortpflanzung und die unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien der beiden Geschlechter bei Säugetieren anguckt.
Alle Lasten sind am Ende für beide Geschlechter ausgeglichen.
Müssen wir schon wieder in den Biologie-Unterricht ?
Wir leben nunmal nicht in grauer Vorzeit und sind durchaus imstande , auch unser Gehirn einzuschalten.
Da kann man den einen oder anderen Kandidaten auch ruhig mal etwas objektiver beurteilen und muss nicht immer auf die Gefühle von Mutter Natur vertrauen.
 
  • #30
Frauen zwischen 30 und 50 haben leider das Problem, dass ihre Ansprüche wachsen aber leider ihr "Marktwert" sinkt.
Lieber PfefferundSalz: In diesem Post geht es absolut NICHT um "Marktwert", sondern um kompliziertes Kennenlernen.

Im Gegensatz zu euch wollen wir eine gut aussehende Frau die uns regelmäßigen Sex erlaubt und charakterlich einigermaßen passt, was eigentlich nur bedeutet, dass sie nicht andauernd meckert
Ich weiß nicht, in welchem sozialen Umfeld du dich bewegst, aber die Männer, die ich bisher kennen gelernt habe, hatten ein gewisses Niveau und waren deshalb anspruchsvoller.

Worum es mir geht, ist, dass die Leichtigkeit beim Kennenlernen fehlt. Ich habe eher das Gefühl, das beim Daten Aktien oder eine Eigentumswohnung gekauft wird. Können sich unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch Gefühle entwickeln, oder sind diese gar nicht mehr erwünscht und Beziehungen werden eher nach praktischen Erwägungen eingegangen?