• #91
Du wirst nicht gesehen, weil du dich selbst nicht siehst, du wirst nicht gefunden, weil du dich selbst nicht gefunden hast, du wirst nicht geliebt, weil du dich selbst nicht liebst, deine Einstellung mit deinen vielen Entschuldigung sind es, die dich
verunsichern und frustrieren!

Das sagst du einfach so dahin, lebst aber nicht danach!
Das klingt für mich nach schlagfertiger Rhetorik und Theorie. Auf dem Papier hört sich das vielleicht "sehr weise" an. Aber es trifft nicht den Nagel auf den Kopf.

Vielleicht würdest Du jetzt denken, ich hätte da blinde Flecken und würde es nicht wahrhaben wollen.

Nun, ein kleines bisschen trifft es wohl auf jeden zu. Ich glaube, dass es nur äußerst wenige Menschen gibt, die sich selbst zu 100% lieben. Die meisten Menschen haben in irgendeiner Form einen inneren Kritiker, was mit Prägungen und Verletzungen zusammen hängt. Unterm Strich kommt es darauf an, ob man trotz seiner Imperfektion mit sich im Reinen ist. Von daher weiß ich, dass ich einzelne Teile an mir nicht 100% liebe und akzeptiere, dass das so ist. Das wiederum hebelt den inneren Kritiker aus und unterm Strich bin ich mit mir im Reinen.

Worauf Deine Argumentationslogik aus meiner Sicht auch hinausläuft ist, die Frage, was menschliche Liebe ultimativ eigentlich ist. Man könnte die Frage aufwerfen, ob das Gefühl von Liebe nur deswegen erzeugt wird, weil man einen äußeren Spiegel braucht. Entweder, um das innere Delta an WErtschätzung der eigenen Person zu füllen. Oder um die Muster zu bedinenen, in denen man sich "zuhause" fühlt - auch falls sie destruktiv sind. Das fatale ist ja, dass Menschen dahingehend einen unerklärlichen Sog fühlen, auch wenn es ihnen schadet.

Ich für mich möchte aber gerne all diese "Philosophie" beiseite lassen und einfach nur meinem Gefühl folgen. Welches ich ja dargelegt habe.

Bzgl. eigenen Glückes Schmied sage ich das nicht nur so dahin. Täglich lebe ich es. Aber es erfüllt mich nicht vollständig, sondern nur zu x/100. Daher suche ich den Partner für das y/100 (unter der Nebenbedingung x+y=100). Ich lebe nicht nur im Kopf, sondern habe eine trainierte Fühl-Fähigkeit. Dadurch halte ich mich für autorisiert, so zu schreiben, denken und zu fühlen.
 
  • #93
Deshalb bekommen glücklich gebundene Frauen auch viele Komplimente und sind bei Single Männern begehrter als Single Frauen. Die Gesetze des Lebens muten oft grausam an...
Da stimme ich nicht zu. Glücklich wirkende Menschen oder mindestens zufrieden wirkende Menschen, sind attraktiver. Dass vergebene Frauen bei Männern begehrter sind als Singelfrauen, würde ich in der Pauschalität bestreiten. Tendenziell interessieren sich nach meiner Wahrnehmung eher Frauen für gebundene Männer als Männer für gebundene Frauen.
 
  • #94
aber ich merke gerade, dass das auch an Grenzen stößt, weil wenn man sich nicht wirklich kennt, dann wird das schnell in irgendeine Richtung gedeutet.
Was heißt schon kennen, ich möchte den Menschen von innen kennen, wie denkt er, wie fühlt er, jeder Mensch zeigt sich von innen nach außen, meist mehr unbewusst, ausschließlich über die Kommunikation, das geht relativ sehr schnell. Ich möchte mir nicht sagen müssen, ich kenne ihn, weil ich ihn mal oder paar mal gesehen habe! Ich mache ständig die Erfahrung, dass viele Menschen glauben, einen Menschen zu kennen, indem sie lediglich die äußere Hülle kennen gelernt haben, das reicht für mich nicht wirklich, diese Denke ist überwiegend fremd konditioniert!
Ich vermisse einen Partner ja auch nicht "non-stop". Ich habe einen fordernden Beruf und viele nette Kollegen, damit verbringe ich einen großen Teil meines Alltags. Ich mache viel Sport und habe auch sonst so einige Hobbies, die mich erfüllen. In den Momenten fühle ich mich auch glücklich.
Wer so spricht, der lebt überwiegend im Außen, nicht im Innen!
D.h. also, ich bin keine dauer-frustrierte Frau, die ständig nur nach einem Mann Auschau hält. Zudem hatte ich auch viele längere Beziehungspausen
Du bist frustriert und enttäuscht, so wirkst du auf mich! Lese doch immer wieder einmal, deinen Eingangstext im Thread, da geht alles deutlich hervor, nicht beim Zurückruderntext!
Aber in meiner derzeitigen Stimmung vermisse ich einfach immer mehr einen Partner und ich bin auf Online Plattformen aktiv, aber teilweise verliere ich auch echt so langsam die Motivation.
Wer ganz bei sich glücklich und zufrieden im Innen zu Hause ist, verliert niemals seine Motivation, es ist die größte und stärkste Kraftquelle beim Menschen!
Und dann kommen bei mir solche Gedanken auf, ob mit ü50 halt nicht mehr viel in der Richtung zu erwarten ist und es ein großer Glücksfall ist, wenn man da noch einen Partner findet.
Du bist ein großer Glücksfall erst dann, wenn du dich selbst im Glück gefunden hast und deine innere Quelle dich versorgt!
 
  • #95
Ich warte nicht den ganzen Tag, dass einer die Cola bringt (wie jemand schrieb), aber mich verlässt langsam die Hoffnung und die Vorstellung, das war's jetzt gewesen, macht mich traurig. Ich denke an die glücklichen Momente, die ich in meinem Herzen bewahre, und denke, ach, warum kann ich im Leben nicht nochmal so was Schönes erleben.
Du wirkst sehr verknittert auf mich!
Ich habe nach "Vorbildern" im Sinne von Inspiration gefragt. Ich will nicht jemand kopieren, weil ich denke, dass man sich glücklich erst fühlt, wenn man immer mehr sich selbst findet. Sondern einfach, weil "Vorbilder" motivieren und mir Mut und Hoffnung geben und vielleicht ist da auch eine gute Idee dabei, die mir auch gefällt.
Nichts mehr motiviert und inspiriert als die Selbstfindung, du lebst in fremden Programmen, das ist dein Problem!
Das klingt für mich nach schlagfertiger Rhetorik und Theorie. Auf dem Papier hört sich das vielleicht "sehr weise" an. Aber es trifft nicht den Nagel auf den Kopf.
Ich lebe nicht nach schlagfertiger Rhetorik und Theorie, ich lebe von innen nach außen, nur da triffst du den Nagel auf den Kopf!
Vielleicht würdest Du jetzt denken, ich hätte da blinde Flecken und würde es nicht wahrhaben wollen.
Das ist so und genau das blockiert dich!
Nun, ein kleines bisschen trifft es wohl auf jeden zu. Ich glaube, dass es nur äußerst wenige Menschen gibt, die sich selbst zu 100% lieben. Die meisten Menschen haben in irgendeiner Form einen inneren Kritiker, was mit Prägungen und Verletzungen zusammen hängt. Unterm Strich kommt es darauf an, ob man trotz seiner Imperfektion mit sich im Reinen ist. Von daher weiß ich, dass ich einzelne Teile an mir nicht 100% liebe und akzeptiere, dass das so ist. Das wiederum hebelt den inneren Kritiker aus und unterm Strich bin ich mit mir im Reinen.
Was auf jeden zutrifft, nehme ich lediglich zur Kenntnis, das möchte ich aber nicht bei mir so haben! Unter dem Strich kommt es drauf an, ob ich ausschließlich mit mir glücklich und zufrieden bin und das echt sein kann, nichts anderes!
Worauf Deine Argumentationslogik aus meiner Sicht auch hinausläuft ist, die Frage, was menschliche Liebe ultimativ eigentlich ist. Man könnte die Frage aufwerfen, ob das Gefühl von Liebe nur deswegen erzeugt wird, weil man einen äußeren Spiegel braucht.
Ich brauche keinen äußeren Spiegel, um das Gefühl von Liebe zu erzeugen und zu erleben! Für mich ist Liebe Ausdruck meines inneren Spiegels, das in den "S" Werten lebt und ich ausschließlich Aufrichtigkeit und Authentizität für mich lebe, Punkt!
 
  • #96
Entweder, um das innere Delta an WErtschätzung der eigenen Person zu füllen. Oder um die Muster zu bedinenen, in denen man sich "zuhause" fühlt - auch falls sie destruktiv sind. Das fatale ist ja, dass Menschen dahingehend einen unerklärlichen Sog fühlen, auch wenn es ihnen schadet.
Was andere Menschen fühlen, hat zunächst einmal mit meinen Gefühlen nichts zu tun, es geht primär um meine Gefühle! Da die allermeisten Menschen die eigenen Gefühle leider sehr vernachlässigen, sich somit selbst vernachlässigen, müssen sie zwangsläufig in ein Loch, bzw. in Löcher fallen, auch Punkt!
Ich für mich möchte aber gerne all diese "Philosophie" beiseite lassen und einfach nur meinem Gefühl folgen. Welches ich ja dargelegt habe.
Du lebst eben nicht für deine Gefühle, und in deinen Gefühlen, das ist ja das Hauptproblem bei dir! Bist wie so viele, durch den programmierten Kopf im eigenen Gefühl gespalten und blockiert, ein allgemeines Gesellschafts-Problem!
Bzgl. eigenen Glückes Schmied sage ich das nicht nur so dahin. Täglich lebe ich es. Aber es erfüllt mich nicht vollständig, sondern nur zu x/100.
Würdest du das so leben, so würdest du dich vollständig erfüllen können!
Daher suche ich den Partner für das y/100 (unter der Nebenbedingung x+y=100). Ich lebe nicht nur im Kopf, sondern habe eine trainierte Fühl-Fähigkeit. Dadurch halte ich mich für autorisiert, so zu schreiben, denken und zu fühlen.
Aus meiner Sicht funktioniert dieses Denken eben nicht!
Deshalb bekommen glücklich gebundene Frauen auch viele Komplimente und sind bei Single Männern begehrter als Single Frauen. Die Gesetze des Lebens muten oft grausam an...
Sie sind sehr dünn gesät, glücklich gebundene Frauen!
Glücklich wirkende Menschen oder mindestens zufrieden wirkende Menschen, sind attraktiver. Dass vergebene Frauen bei Männern begehrter sind als Singelfrauen, würde ich in der Pauschalität bestreiten. Tendenziell interessieren sich nach meiner Wahrnehmung eher Frauen für gebundene Männer als Männer für gebundene Frauen.
Ja, das sind auch meine Erkenntnisse, in meinem Leben, ich lebe in einer Liebes-Beziehung, trotzdem interessieren sich nach wie vor und das schon immer, attraktive junge Frauen für mich, auch solche, die wissen, dass ich in einer Beziehung bin, auch solche, die meine Partnerin sogar kennen!
 
  • #97
Dass vergebene Frauen bei Männern begehrter sind als Singelfrauen, würde ich in der Pauschalität bestreiten. Tendenziell interessieren sich nach meiner Wahrnehmung eher Frauen für gebundene Männer als Männer für gebundene Frauen.
Ich meine einerseits dass Gebundene weniger verzweifelt agieren, natürlich nicht pauschal aber doch viele und andererseits das Wirken der Gebundenen allgemein wo das andere Geschlecht noch gar nicht weiß ob die gebunden sind oder nicht.
 
  • #98
Deshalb bekommen glücklich gebundene Frauen auch viele Komplimente und sind bei Single Männern begehrter als Single Frauen. Die Gesetze des Lebens muten oft grausam an...
Genau, aber sie muten nur so an, eigentlich zeigt sich schon sehr richtig, dass die Singlefrau mit diesem Mann keinen Blumentopf gewinnen kann. Denn ich würde sagen, es gibt einen ganz anderen Hintergrund, wenn das so läuft, dass die glücklich gebundene Frau bei einem SINGLE-Mann besser ankommt als eine Singlefrau. (Nicht jede Singlefrau wirkt unglücklich, das mal dazu gesagt.)
Ich vermute viel eher, dass der Singlemann nur flirten will und sich bei einer glücklich gebundenen Frau nicht in Gefahr sieht, dass sie ernsthaft was von ihm will. Also nach seiner Flirtaktion dann Stress macht, weil sie dachte, es läuft jetzt auf mehr hinaus.
Die Frau ist ungefährlich und der Mann kann an ihr sehr gut ein paar Streicheleinheiten für sein Ego abholen. Und Flirtstrategien testen. Sobald die glücklich gebundene Frau sich ernsthaft in so einen Mann verliebt und von Scheidung anfängt zu reden, wird er sich meist sofort zurückziehen. Vielleicht sogar vorher noch Sex mit ihr haben, wenn er gern mit dem Feuer spielt.

Das ist genauso bei den vergebenen Männern, die mit Singlefrauen rumflirten. Sie sind in Sicherheit, dass die Frau das niemals ernst nehmen sollte, denn sie können immer sagen "aber ich bin doch verheiratet", wenn sie das Gebaggere für ernsthaftes Interesse hält und irritiert ist, wenn er den Abstand wieder herstellt, nachdem sie näherkommen wollte.
Es gibt natürlich auch Singlefrauen, die das für sich nutzen und selbst den Abstand einhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass dann mancher vergebene Mann doch anfängt zu träumen, wie es mit ihr wäre (dann kehrt sich das um, weil er sieht, dass er in keiner Gefahr ist). Aber nur, solange sie kein ernsthaftes Interesse zeigt.
 
  • #99
Mein Posting jedoch spiegelt eine gewisse Unzufriedenheit und Traurigkeit, die sich in letzter Zeit bei mir teilweise einstellt. Ich kann grundsätzlich gut alleine sein, habe viele exotische Reisen alleine gemacht und weltweit neue Leute kennengelernt beispielsweise.
Es ist halt jetzt die Zeit der limitierten Möglichkeiten. Das was Dein Leben vorher erfreulich gemacht hat, kannst Du seit einem Jahr nicht tun und es hinterlässt eine nicht zu füllende Leerstelle.

Ich bin emotional ja eher eine tumbe Nuss, aber selbst ich bin im Moment manchmal niedergeschlagen, weil mir bestimmte Dinge fehlen, kein Mann, den habe ich und der ist ok, ich habe sogar einen lustigen Hund bekommen, segeln kann man auch wieder und trotzdem ist da eine Leerstelle von etwas ganz wichtigem für mein Leben - geistige Anregung.
Mir fehlen Theater, Ausstellungen, Lesungen - viele geistige Anregungen, mit denen ich mich dannn wieder in meine innere Festung zurückziehen kann.

Dier Frage ist also, ob ein fehlender Mann wirklich das Problem ist oder nicht nur die pandemiebedingt fehlenden sonstige Möglichkeiten.

Und dann kommen bei mir solche Gedanken auf, ob mit ü50 halt nicht mehr viel in der Richtung zu erwarten ist und es ein großer Glücksfall ist, wenn man da noch einen Partner findet.
Ich halte das für die richtige Fragestellung. Wenn man ein eher spezieller Typ ist, dann wird es schwer. In dem Alter treffen nunmal auusgereifte Menschen mit sehr viel Lebenserfahrungen aufeinander und sehr vielen "was ich nicht mehr will in meinem Leben" aufeinander. Bei wenigen ist daraus eine große Gelassenheit entstanden und die sind mit sehr vielen Menschen kompatibel - die Frage ist, ob sie alles wollen, womit sie eine gute Beziehung führen können.
Die meisten haben aber eine ausgeprägte Persönlichkeit mit Ecken und Kanten und wollen trotzdem eine Beziehung ohne große Ärgernisse. Dann passen nur ganz wenige Menschen und die sind halt schwer bis garnicht zu finden, weil es immer beidseitig passen muss und dann muss auch noch beidseitiges Gefallen aufeinander treffen. Da sind die Chancen gering und genau darum würde ich dem Thema Partnersuche keine Energie widmen, weil es auf die Stimmung schlägt. - es einfach dem zufall überlassen und mit offenen Augen durchs Leben gehen: kommt oder kommt nicht.

Eine Beziehung käme für mich nur dann in Frage, wenn sie in echter und wahrer Liebe beidseitig gelebt wird. Dann ist sie eine Bereicherung und auch eine Ergänzung, wenn nicht, verzichte ich freiwillig und bin tausendmal lieber zufriedener und glücklicher Single!
Ist so und selbst wenn ich nur zufriedener Single wäre, dann wäre mir das immer noch lieber als eine unerfreuliche Partnerschaft.
 
  • #100
vermisse ich einfach immer mehr einen Partner und ich bin auf Online Plattformen aktiv, aber teilweise verliere ich auch echt so langsam die Motivation.
Das ist doch klar. Indem Du erfolglos datest, fokussierst Du immer stärker auf den erlebten Misserfolg, d.h. befasst Dich mehr mit dem negativen als den positiven, d.h. das negative wird immer wichtiger, nimmt immer mehr Raum ein.
Ist Dir klar, dass ein neagtives Erlebnis ca. 7 positive Erlebnisse braucht, um neutralisiert zu werden? - biologisches Warnsystem beim Menschen, funktioniert so, kannst Du nichts gegen machen.
Du befeuerst durch Dein erfolgloses Onlinedating also Dein negatives Gefühlsspektrum ohne die Chance zu haben, wegen der pandemiebedingten Restriktionen (nochmal dauerhaftes Futter für das negative Gefühlsspektrum) für ausreichend positive und damit ausgleichende Erlebnisse sorgen zu können.

Mach einfach eine lange Datingpause, um die negative Befeuerung zu unterbrechen.

mich verlässt langsam die Hoffnung und die Vorstellung, das war's jetzt gewesen, macht mich traurig. ..... denke, ach, warum kann ich im Leben nicht nochmal so was Schönes erleben.
Du solltest "was Schönes erleben" nicht an die Existenz eines Partners heften. Ich liebe meinen Mann über alles und erlebe trotzdem viel Schönes ohne ihn.
Es langt ohne ihn nicht für das ganz große Glück, aber für ein sehr gutes Leben.

Ich habe nach "Vorbildern" im Sinne von Inspiration gefragt..... weil "Vorbilder" motivieren und mir Mut und Hoffnung geben und vielleicht ist da auch eine gute Idee dabei, die mir auch gefällt.
Ja, verstehe ich - habe ich mir in meinen dunkelsten Stunden auch gewünscht, aber ich denke, Du hast den falschen Vorbildbegriff. Entweder hast Du ein Vorbild in Deinem Leben, d.h. ist schon lange Teil Deines Lebens und so nah dran, dass Du es vollständig siehst und auch beurteilen kannst, es also als Vorbild fungiert.

Mit 50 kommt so jemand nicht dazu und eine entfernte Kunstfigur ala Madonnna taugt dazu nicht - kennest Du nicht, sind also alles nur Deine Projektionen. Schau Dich also um, ob in Deinem engsten Umfeld eine Frau ist, die als Vorbild für Dich taugt und wenn das nicht der Fall ist, dann lös Dich davon, dass ein Vorbild Dir helfen kann, einen schönen Weg in Dein Alter zu finden - musst du selber schaffen.

Das Klügste ist nach meiner Erfahrung: Dinge aufzugeben, die längerfristig frustrierend (Onlinedating) sind und sich einen neuen Ansatzpunkt zu suchen.
 
  • #102
Ich bin emotional ja eher eine tumbe Nuss, aber selbst ich bin im Moment manchmal niedergeschlagen, weil mir bestimmte Dinge fehlen, kein Mann, den habe ich und der ist ok, ich habe sogar einen lustigen Hund bekommen, segeln kann man auch wieder und trotzdem ist da eine Leerstelle von etwas ganz wichtigem für mein Leben - geistige Anregung.
Mir fehlen Theater, Ausstellungen, Lesungen - viele geistige Anregungen, mit denen ich mich dannn wieder in meine innere Festung zurückziehen kann.
Dier Frage ist also, ob ein fehlender Mann wirklich das Problem ist oder nicht nur die pandemiebedingt fehlenden sonstige Möglichkeiten.
Da gibt es noch sehr viel an sich zu arbeiten, diese ganzen äußeren Ablenkungen, inclusiv die Frage nach dem fehlenden Mann, können nicht einen weiterbringen, auch nicht die Pandemie, die hoffe ich, mal enden wird! Das sind letztendlich alles Ausreden, ICHVORWÄNDE, was die eigenen persönlichen Defizite angehen!
. Schau Dich also um, ob in Deinem engsten Umfeld eine Frau ist, die als Vorbild für Dich taugt und wenn das nicht der Fall ist, dann lös Dich davon, dass ein Vorbild Dir helfen kann, einen schönen Weg in Dein Alter zu finden - musst du selber schaffen.
Kein Vorbild kann mich im innern ersetzen, warum denn immer im Außen das Glück suchen, was nicht möglich ist, nur weil es mal so gelernt worden ist?! Man muss doch einmal beginnen, mit sich und bei sich selbst zu lernen beginnen!
 
  • #103
Ich mache ständig die Erfahrung, dass viele Menschen glauben, einen Menschen zu kennen, indem sie lediglich die äußere Hülle kennen gelernt haben,
Habe ich das geschrieben?
Ich denke nicht
Du bist frustriert und enttäuscht, so wirkst du auf mich! Lese doch immer wieder einmal, deinen Eingangstext im Thread, da geht alles deutlich hervor, nicht beim Zurückruderntext!
Du hast Dir aufgrund von ein paar Sätzen ein Bild geformt und nun passt Du jegliche Äußerung Deinem inneren Bild an.
wer ganz bei sich glücklich und zufrieden im Innen zu Hause ist, verliert niemals seine Motivation, es ist die größte und stärkste Kraftquelle beim Menschen!
Aha, dann bist Du uns allen sicher weit voraus.
Es klingt wie das 1x1 eines Motivationstrainers, der anderen das beibringen will, was er selbst nicht kann, nur in seinem Kopf darüber referiert.

Bei Deinen weiteren Posts und wie hochentwickelt Du Dich beschreibst, frag ich mich, ob Du ein Erleuchteter sein könntest, doch nein, es fehlt die Empathie.
Du sezierst die Sätze der anderen rhetorisch und in Abgleich mit Idealen. Ich wollte mich hier nicht duellieren, mich persönlich bringt das nicht weiter. Die Heilung liegt im Mitgefühl. Les mal bei den Buddhisten nach (aber hast Du sicher alles schon in Deinem großen Bücherschrank)
 
  • #104
Du lebst eben nicht für deine Gefühle, und in deinen Gefühlen, das ist ja das Hauptproblem bei dir! Bist wie so viele, durch den programmierten Kopf im eigenen Gefühl gespalten und blockiert, ein allgemeines Gesellschafts-Problem!
Totale Fehleinschätzung. Du schienst ein paar Schritte auf dem Selbstfindungspfad gegangen zu sein, aber ich denke, Du lebst noch mit einem Bein im Nebel. Diese Zwischen-Entwicklungs-Stufen sind schwierig, manche neigen da zur Hybris.

Bei mir erweckst Du den Eindruck, als würdest Du mit Deinen Kommentaren/Projektionen gegen Deine eigenen Dämonen kämpfen, die Du glaubst, hinter Dir gelassen zu haben. Das könnte eine aufschlussreiche Erkenntnis für Dich sein.
 
  • #105
Es ist halt jetzt die Zeit der limitierten Möglichkeiten. Das was Dein Leben vorher erfreulich gemacht hat, kannst Du seit einem Jahr nicht tun und es hinterlässt eine nicht zu füllende Leerstelle.
Liebe Vikky, Du sagst es. Das ist sicher ein wichtiger Faktor. Und ein ganzes Jahr ist ziemlich lang für dauerhafte Introspektion und aus der eigenen inneren Quelle leben, wie manche hier predigen. Ich traue das ehrlich gesagt kaum jemandem zu, dazu dauerhaft fähig zu sein. Ausnahmen sind Mönche, Meditierende oder Menschen mit einer psychologischen Anomalie.

Bezüglich dem cerebralen Bias zum amygdala-induzierten Negativdenken, hast Du auch einen guten Anwendungsfall in mir entdeckt. Mir ist auch schon aufgefallen, dass es mir besser geht, wenn ich nicht online date, weil ich dann nicht diese negativ-Feedback-Schleifen habe.

Ich liebe meinen Mann über alles und erlebe trotzdem viel Schönes ohne ihn.
Du bist gesättigt. Ich bin hungrig.

Aus der Perspektive von Menschen, die einen Partner haben oder aus einer langen Partnerschaft kommen und erst mal ihre neue Freiheit genießen wollen, würde der Vergleich passen zwischen jemandem, der genug zu essen hat oder sogar jemandem, der sich am Kuchen überessen hat wie Marie Antoinette. Ich fühle mich wie jemand, der kaum Brotkrumen hatte seit langem.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #106
Und dann kommen bei mir solche Gedanken auf, ob mit ü50 halt nicht mehr viel in der Richtung zu erwarten ist und es ein großer Glücksfall ist, wenn man da noch einen Partner findet.
Du warst ja nun mit Deiner großen Liebe zusammen.
Vielleicht kannst Du es mal etwas anders betrachten. NUR betrachten! Nicht als Zukunftsvision ansehen, die sich zu hundertprozent so erfüllen wird.

Du hattest mehr als viele Menschen haben. Ja, es sind viele verpartnert, aber wieviele mit "der großen Liebe"?
Wieviele Menschen können sich überhaupt sehr verlieben, wieviele lieben und wieviele haben das, was Du hattest - verliebt und geliebt in der Beziehung (so würde ich "Beziehung mit der großen Liebe" definieren).

Dafür kannst Du Dich erstmal total freuen. Und DAS schon mal als großes Glück betrachten, das Du das hattest, auch wenn es zu Ende war. Ich glaube, bislang siehst Du es als Normalität. Ich hatte eine große Liebe (von der ich weiß, dass ich auch die große Liebe bin) ohne Beziehung (hätte sowieso nicht funktioniert) und eine große Liebe, mir der ich 10 Jahre zusammen war. Bevor die Liebe kaputt geht in einer Beziehung, die nicht mehr passt, aber aus Gewohnheit und Angst vor Veränderung aufrecht erhalten wird, war die Beziehung beendet, und das war richtig für beide.
Als ich mir das mal angesehen hatte und auch mir Ehen in meiner Umgebung ansah, dachte ich, dass ich es besser als manch anderer getroffen habe. Ob ich deren Beziehung mit gegenseitigen Verletzungen vor anderen nun verstehe oder nicht, ist ja egal. Vielleicht lieben die sich halt SO und bleiben nicht nur wegen des Hauses zusammen. Mein Ding ist es nicht.

Worauf ich hinaus will: Du suchst ja nun nach dem Glück after50. Wobei ich nicht denke, dass es mit dem Alter zu tun hat. Auch mit Mitte 30 wird hier schon manchmal geklagt, dass man niemanden findet, der passt, in den man sich verlieben kann, der einen anmacht.
Kannst Du Deine Sicht nicht umdrehen und Dir denken, das, was Du hattest, ist schon so großes Glück, dass zweimal im Lotto den Jackpot zu knacken, ziemlich großer Zufall wäre?
Ich betone noch mal: Das soll keine Zukunftsvision sein, die eintrifft so in Richtung "nu sei mal dankbar, noch mal kommt das nicht". Es geht nur darum, die Unzufriedenheit zu bearbeiten. Du kannst Dir ja keinen Mann backen.

Wenn Du die Unzufriedenheit für Dich selbst losgeworden bist, wirst Du ja sehen, was Dir so über den Weg läuft. Denn offensichtlich ist Nachhelfen mit Onlinedating nichts für Dich.
Die Frage für mich wäre auch, ob Deine Einstellung dazu überhaupt passt, die ich mir vorstelle als "ich suche große Liebe" und nicht "mal sehen, ich bin auf die Leute gespannt" und wenn es dann per Zufall super passt, dann ist das großes Glück.
 
  • #107
Zwei Dinge empfehle ich Dir:
1. Zu erkennen dass man zum Lernen da ist auf der Welt, und darum akzeptiere einfach dass es bei Dir nicht rund lief. Übrigens ust das bei vielen Menschen so. Statt zu sürmeln Haken setzen und ad acta legen- Du kannst nicht daran ändern. Sei streng mit Dir und banne sofort die Gedanken welche Dich runter ziehen oder Dich in die Vergangenheit schicken. Konzentriere Dich auf das Jetzt.
Gelingt Dir das nicht, kaufe ein Büchlein und notiere mal alles was Du von all dem gelernt hast. Aber auch da gilt: Positives sehen! Und plötzlich war die Vergangenheit nicht nur nutzlos...Du erkennst und wirst Dir bewusst dass es Lerngeschenke waren.

Dann beginnst Du zu tricksen. Bis Du im anders Denken und Fühlen dann sattelfest bist und verankert.

Achte Dich zum Beispiel nicht auf das was Du nicht hast, sondern achte Dich mal auf die Leute, denen es noch schlechter geht als Dir, die weniger hübsch aussehen, die mit Krankheiten leben müssen, die Terror und Unglück haben in den eigenen vier Wänden. Sei einfach dankbar dass Du nichtvzu denen gehörst und dass Du eine mega Chance hast, so frei zu sein, dass Du wählen darfst.

Das ist ein Geschenk von oben!
 
  • #108
Bei mir erweckst Du den Eindruck, als würdest Du mit Deinen Kommentaren/Projektionen gegen Deine eigenen Dämonen kämpfen, die Du glaubst, hinter Dir gelassen zu haben. Das könnte eine aufschlussreiche Erkenntnis für Dich sein.
In aller Deutlichkeit möchte ich noch einmal unterstreichen, dass ich dein Problem und überhaupt keine Probleme habe, ich lebe im wahren Glück, in der vollkommenen Zufriedenheit, das kommt nicht von ungefähr, dafür muss man ständig und beständig einiges tun, Punkt.
Mit deinem konditionierten Denken stehst du dir echt selbst im Weg, ich lebe zu 100 % genauso, wie ich hier schreibe, in Aufrichtigkeit in Authentizität, dazu brauche ich außer mich, nix, keine Religion, keine Sekte, keine Esoterik, kein Buddhismus, etc., nix! Man sollte meinen, dass Menschen, die mit einem Problem-Thema als Thread sich hier zeigen, von anderen Meinungen und Erfahrungen mit deren Erkenntnissen profitieren und lernen wollen, oft ist genau das Gegenteil der Fall, manche FS werden sogar grantig, garstig und/oder rudern dann später zurück, da sie vorab dachten, sie bekommen hier ausschließlich Mitleid und Zuspruch, für ihr dargestelltes Problem, was jedoch nicht weiterhelfen würde, kluge Menschen verhalten sich anders, nämlich positiv und konstruktiv!
 
  • #109
Du darfst entscheiden wo und wie will ich wohnen, was will ich essen , was will ich lernen, welche Hobbys möchte ich ausüben, welche Hgarfarbe, welcher Haarschnitt, wo arbeiten...

Wenn es Dir schwer fällt, stelle Dir vor, was Du tun würdest, wüsstest Du Du hättest nur ein Jahr Zeit. Wieder ein tricksen-?? Nicht unvedingt meine Liebe. Ich bin nun 52 Jahre alt, habe aber schon 5 Menschen mit meinem Jahrgang gekannt die über Nacht einfach Herzstillstand hatten. Weiter: Ein Exfreund starb mit 25 weil ein Auto in ihn hinein fuhr. Mein bester Kollege mit 22 weil bei der Arbeit eine Mauer auf ihn einstürzte.
Es kann also plötzlich vorbei sein.

Was möchtest Du also nicht verpassen? Und wenn Dir nichts einfällt, dann gucke mal was andere aktive Menschen in unserem Alter so tun. Du darfst ruhig abkupfern. Es fällt Dir schwer so was alleine zu tun? Dann inseriere wer macht mit bei, ich will es mal probieren....

Weisst Du, normalerweise hast Du noch 30 Jahre vor Dir, und manch 80 Jährige ist fit wie ein Turnschuh, geistig und körperlich. Es ist also noch lange nicht vorbei!!!

Bevor Du aber Panik schiebst oder langfristige Lebensziele suchst,wäre es vielleicht gut, Du würdest Deine Innere Einstellung etwas ändern, wie schon Andere Dir hier raten, so denke ich auch.

Lebe zuerst im Jetzt. Schreibe jeden Tag drei Dinge auf, die schön waren und für die Du dankbar bist.

Machst Du all die Ratschläge wirklich, ist der Schrecken und die Chnürze plötzlich kleiner.

Es ist eine Chance, kein Todesurteil.

Und es gibt noch einen Trick: Mache Dich nützlich. Hilf Nachbarn, arbeite ehrenamtlich , geh in einen Vortstand. Das hilft Dir über die Krise hinweg zu kommen und Du hast Deine Aufgabe. Und erst noch eine Sinnvolle. Gib statt zu verlangen dass Andere Dir geben sollen.
 
  • #110
Und ein ganzes Jahr ist ziemlich lang für dauerhafte Introspektion und aus der eigenen inneren Quelle leben, wie manche hier predigen. Ich traue das ehrlich gesagt kaum jemandem zu, dazu dauerhaft fähig zu sein.
Dein Problem ist, dass Du sehr andere Menschen für unfähig oder unwahr/lügend erklärst - ist ein schlechter Zug an Dir. Warum kannst Du nicht einfach hinnehmen, dass andere Menschen können, was Dir nicht gelingt. Das ist doch eine Temperaments- und eine Einstellungsfrage.

Du bist gesättigt. Ich bin hungrig...... würde der Vergleich passen zwischen jemandem, der genug zu essen hat oder sogar jemandem, der sich am Kuchen überessen hat wie Marie Antoinette. Ich fühle mich wie jemand, der kaum Brotkrumen hatte seit langem.
Für eine 50-jährige hast Du einen ziemlich ausgeprägten Hang zur Dramatik. Ich glaube, das finden Männer bei gleichaltrigen Frauen zu unsouverän. Wenn sie Theater wollen, dann gehen sie ins Theater, statt das täglich zuhause zu haben.

Erst bist Du ziemlich und glücklich, dann das altbekannte zurückrudern und nun wieder kurz vorm Hungertod.
Ja, was denn nun? - alles etwas unausgeglichen und da wird erkennbar, warum es in dem Alter mit einem Partner nicht klappt.
Wer will mit 50+ täglich so ein Wechselbad durchleiden - ich kenne keinen. Entweder haben die Männer so eine unausgeglichene Frau seit Jahrzehnten an ihrer Seite und wissen damit umzugehen, oder sie wissen genau, warum sie das nicht mehr wollen.
Ich habe schon beim Eingangsthread gedacht: liest sich wie eine hochgetaktete 30-jährige, nicht wie eine 50-jährige und ja, dann nehmen die Männer lieber die 30-jährige.

Ich war lange genug allein, um einschätzen zu können, dass man ein gutes Leben auch ohne Mann haben kann und wie man sich das macht.
Es gibt ja keine Garantie dafür, dass Du mit einem Mann das angestrebte höchte Glück erreichst. Nach meiner Feststellung gelingt das den Menschen mit hohem Dramapotenzial eher nicht.

Mir ist auch schon aufgefallen, dass es mir besser geht, wenn ich nicht online date, weil ich dann nicht diese negativ-Feedback-Schleifen habe.
Und warum machst Du dann trotzdem weiter? Gut gestimmte Menschen haben es einfacher bei der Partnersuche.

Nutz doch die Restlaufzeit der Pandemie um zu mehr innerer Ruhe zu finden und vor allen Dingen herauszufinden, wie Du auch ohne Mann ein glückliches Leben haben kannst. Dann bist Du wahrscheinlich weniger stimmungsschwankend und das ist immer ein Vorteil.

Das ist auch nicht der Sinn eines Vorbildes, sondern eine Hilfestellung auf dem Weg zum Ziel zu sein.
 
  • #111
Und ein ganzes Jahr ist ziemlich lang für dauerhafte Introspektion und aus der eigenen inneren Quelle leben, wie manche hier predigen. Ich traue das ehrlich gesagt kaum jemandem zu, dazu dauerhaft fähig zu sein. Ausnahmen sind Mönche, Meditierende oder Menschen mit einer psychologischen Anomalie.
Für mich völliger, unreifer Unsinn, bin weder Mönch noch sonst was ähnliches, auch kein Prediger, sorry! Ich schreibe lediglich meine Meinung zu diesem Thema, nicht mehr und nicht weniger, wie das andere auch tun! Hoffe es wird freigeschalten, nach deiner unkontrollierten und "S" defizitären Schelte zu mir!!
 
  • #112
Hm, ich weiß nicht, ob dieser Gedanke die FS nicht eher noch mehr stressen würde. So nach dem Motto: "Beeile dich mit dem Glücklich sein, bevor es zu spät ist".
Genau das Thema treibt sie ja gerade um, dass es zu spät wäre.
Ich verstehe zwar die Motivation hinter diesem Gedanken, dass man doch froh sein solle, überhaupt am Leben zu sein. Aber das ist ein bisschen zu grob über das Problem gefahren.
Die FS hat ein ganz normales Bedürfnis. Sie möchte lieben und geliebt werden. Sie möchte sich austauschen können, inspirieren und inspiriert werden.

Ich würde so nicht leben und denken wollen, dass es jederzeit zu spät für irgendwas sein könnte.
Sollte man plötzlich in die Kiste fahren, dann gibt es dieses "ich habe was verpasst"-Gefühl nicht. Im Gegenteil, sollte man das Ableben mitbekommen, wird einem eher bewusst, wie unwichtig viele Dinge sind, wo man vorher ein riesen Drama sah.

Meine Priorität hat sich z.B. etwas gewandelt.
Wo ich vorher die Liebe als inneren Antrieb oder eine Art "Erfüllung" sah, möchte ich nun lieber so viel wie möglich im Leben von diesem schönen Planeten gesehen haben.
Wenn mir die Liebe über den Weg läuft, dann freut es mich. Aber ich werde mir da keinen abringen, um unbedingt einen Partner zu finden.

Von daher kann ich der FS nur raten, das ganze entspannter zu sehen. Das Leben macht ohnehin was es will. Klar kann man versuchen nachzuhelfen. Aber diese Garantien gibt es nicht.
Ihre Chancen stehen 50:50 das zu bekommen, was sie sich wünscht. So wie schon das ganze Leben lang.
So wie sie schon morgen ableben könnte, könnte ihr auch schon morgen der Mann "der Träume" begegnen. Ob nun online oder offline.
 
  • #113
Da stimme ich nicht zu. Glücklich wirkende Menschen oder mindestens zufrieden wirkende Menschen, sind attraktiver. Dass vergebene Frauen bei Männern begehrter sind als Singelfrauen, würde ich in der Pauschalität bestreiten. Tendenziell interessieren sich nach meiner Wahrnehmung eher Frauen für gebundene Männer als Männer für gebundene Frauen.
Ich glaube auch; dass es eher mit der Ausstrahlung des Glücks/ Zufriedenheit zu tun hat und nicht mit dem Stand ( vergeben- Single)
 
  • #114
Ich finde, der Thread triftet in eine relativ gehässige Richtung ab. Mir wird alles mögliche unterstellt, projeziiert, beurteilt und ein Bild von mir skizziert, das überhaupt nicht zutrifft. Ich fragte nach Inspiration, aber zurück kommt ein Shitstorm von lauter hochentwickelten und halb erleuchteten, völlig autonomen und mit Weisheit beglückten Genies. Daher sage ich, ihr seid mir zu hochentwicklet, da kann ich einfach nicht mithalten und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Austausch eurer Weisheiten. Ich klinke mich hier aus.
 
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  • #115
Meine Priorität hat sich z.B. etwas gewandelt.
Wo ich vorher die Liebe als inneren Antrieb oder eine Art "Erfüllung" sah, möchte ich nun lieber so viel wie möglich im Leben von diesem schönen Planeten gesehen haben.
Danke. Das ist mal ein freundlicher Kommentar. So in etwas ticke ich auch. Ich habe die Lernkurve hinter mir, dass nur das Erreichen hoher Ideale das einzige Ziel und Sinn des Lebens ist (Autonomie, innere Quelle etc. pp). Dieses Ziel ist einfach sehr hoch gesteckt und die meisten erreichen es nie. Vikky behauptet ja das Gegenteil und meint, nur ich sei zu blöd, es umzusetzen. Das ist eine sehr angriffslustige Art. Ich bin aber eher der Typ fürs Miteinander und Unterstützung. Man kann konträre Haltungen auch anderes fomulieren. Nur verletzte Leute, die mit sich selbst einen inneren Kampf ausfechten, werden im Außen so getriggert. Witzig, da frag ich mich, wo die hohe Entwicklung und innere Quelle bleibt.
Nach der oben erwähnten, durchlaufenen Lernkurve habe ich für mich entschieden, diese ganze Selbstfindung parallel laufen zu lassen und zurück ins (banala....haha) Leben. Wie Schnuppe es schreibt, möchte ich nicht eines Tages abdanken und dann vorher daran denken, was ich alles verpasst habe. Ich glaube weder an das Paradies im Himmel, noch an eine bessere Wiedergeburt im nächsten Leben, wenn man jetzt schön fleißig war.
 
  • #117
Ich finde, der Thread triftet in eine relativ gehässige Richtung ab. Mir wird alles mögliche unterstellt, projeziiert, beurteilt und ein Bild von mir skizziert, das überhaupt nicht zutrifft. Ich fragte nach Inspiration, aber zurück kommt ein Shitstorm von lauter hochentwickelten und halb erleuchteten, völlig autonomen und mit Weisheit beglückten Genies. Daher sage ich, ihr seid mir zu hochentwicklet, da kann ich einfach nicht mithalten und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Austausch eurer Weisheiten. Ich klinke mich hier aus.
Da hast du absolut recht. Fällt mir auch bei dem Schwesterthread ü 60 auf. Ich glaube tatsächlich, die Frage ist hier im Forum falsch. In der Pandemie fällt das sowieso schwer, bei Partnersuche erfolgreich zu sein. Und über 25 hat jeder seine Eigenheiten, die kommen früher nur nicht raus. Gib nicht auf, irgendwann findest du den richtigen Partner. Sogar gar meine Mutter, die wirklich nicht gut zu händeln war, hat mit Ende 60 einen Partner gefunden, der sie wirklich gern hatte. Und wenn sie das schafft, dann schaffst du das locker. Alles Gute zum Mai!
 
  • #118
Es gibt ja keine Garantie dafür, dass Du mit einem Mann das angestrebte höchte Glück erreichst. Nach meiner Feststellung gelingt das den Menschen mit hohem Dramapotenzial eher nicht.
Hier werden einem die Worte im Mund umgedreht. Da ist nur das eigene Bild im Hinterkopf und alles wird gematcht. Das Gehirn funktioniert über Mustererkennung, manchmal nützlich, manchmal hält es nur den eigenen Tunnelblick aufrecht.
Es werden hier Schlussfolgerungen abgeleitet, die ich nie aufgestellt habe, wie z.B. "nur mit Partner kann ich glücklich sein". Wo hab ich das geschrieben? Nirgendwo. Das ist Deine Interpretation.

Und was Du als "ausgeglichen" definierst und als Ideal anpreist, erscheint mir bei vielen Menschen, wo ich das beobachtet habe, als abgestumpft und gefühlstaub, weil das innere Chaos und Leid durch eine oberflächlichere Persönlichkeitsschicht abgewehrt werden muss, um die Person pychologisch stabil zu halten. Gerade wenn Manschen zu schwach sind, die innere Zerrissenheit auszuhalten, dann können sie es nur noch wegdrücken. Aber das macht es viel schlimmer. Ich kenne genug arrivierte Persönlichkeiten, die viel im Leben erreicht haben beruflich und privat das perfekte Heim, aber die, wenn der Druck zu groß wurde, zusammenbrachen und in einer Psychoanstalt landeten (Burnout). Ich habe beobachten können, was mit solchen Personen irgendwann passiert. Da stehe ich doch lieber nonstop zu meinen inneren Schwächen und räume mich auf. Das ist wesentlich gesünder.

Zudem, Menschen bestehen aus verschiedenen Facetten, wer das leugnet, ist erstarrt und negiert eigene innere Anteile.
 
  • #119
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