• #121
Wir sind eben extrem verschieden. Ich empfinde Dich als zynisch und eiskalt. Mit hohen Idealen und andere abwertend. Aber macht ja nichts, ist ja nur ein Forum.
Was ist daran schlimm, extrem verschieden zu sein, du empfindest mich zynisch und eiskalt, weil du dich mit meiner Meinung in deinen "S" Defiziten angesprochen fühlst. Ich bin ein sehr warmherziger Mensch, sonst könnte ich all das gar nicht von mir schreiben, bin auch überhaupt nicht abwertend, ich sage dir nur, was ich aufnehme, wahrnehme und was ich aufgrund dessen, was du uns hier mitteilst, mit meinen Lebenserfahrungen und mit meinen Lebenserkenntnisse reflektieren kann!
Du brauchst auch nichts annehmen von mir, es ist lediglich ein Dialog!
 
  • #122
Ich finde, der Thread triftet in eine relativ gehässige Richtung ab. ( ... ) Ich fragte nach Inspiration, aber zurück kommt ein Shitstorm von lauter hochentwickelten und halb erleuchteten, völlig autonomen und mit Weisheit beglückten Genies.
Möglicherweise hast du falsche Vorstellungen von einem Forum wie diesem hier: du wirst nicht aus dem Stand DER Seelenverwandten begegnen, die versteht was genau du meinst, die weiß, wie es dir bisher ergangen ist.
Statt dessen antworten dir hier Menschen, die nichts anderes als »Beurteilungsgrundlage« haben als das, was du in deinem Eingangsthread zu dir geschrieben hast. Und das klang (für jemand völlig Unbeteiligtes) fast ein bisschen verzweifelt, vorsichtig ausgedrückt: orientierungslos. Willst du solch' einen Eindruck vermeiden, musst du dich klar und verständlich ausdrücken. Im nächsten Thread bist du deutlich zurück gerudert.

Wie soll ich auf deine Eingangsfrage antworten? Indem ich dir sage, kauf dir doch ein hübsches Kleid, geh zum Friseur o.ä.? Das wäre recht übergriffig, da du deinen eigenen Weg und deine eigene Vorstellung von dir hast.
Also beschreibe ich (und einige andere ähnlich) dir, wie ich meinen eigenen Weg in mein Glück gefunden habe. Daraus kannst du dann für dich ableiten, was du als nachahmenswert empfindest - oder auch nicht.
»Mit Weisheit beglückte Genies« sind wir (bzw. ich) damit noch lange nicht; schade, das dies die einzige Essenz ist, die du aus vielen Antworten ziehst.

Auf welche Art von »Inspiration« wartest du denn? Ja, es kann sein, dass die eine oder andere Frau für sich zu dem Ergebnis kam, lieber weiterhin ohne Partner durchs Leben zu gehen. So what? Das kannst du nachmachen oder diesen Hinweis überlesen. Böse (gehässig) gemeint war das sicher nicht, einfach nur ein Impuls, auch darüber einmal nachzudenken.

Es wird schwierig (und damit frustrierend) für Fragende, wenn sie (eigentlich) nur darauf warten, in ihren eigenen Gedanken bestätigt zu werden. Nur würde ICH mir dann meine Frage ins Forum verkneifen - was soll sie, wenn ich die Antwort selbst längst kenne?
 
  • #123
Ich finde, der Thread triftet in eine relativ gehässige Richtun ab. Mir wird alles mögliche unterstellt, projeziiert, beurteilt und ein Bild von mir skizziert, das überhaupt nicht zutrifft. Ich fragte nach Inspiration, aber zurück kommt ein Shitstorm von lauter hochentwickelten und halb erleuchteten, völlig autonomen und mit Weisheit beglückten Genies. Daher sage ich, ihr seid mir zu hochentwicklet, da kann ich einfach nicht mithalten und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Austausch eurer Weisheiten. Ich klinke mich hier aus.

Servus,

Du hast die Freiheit zu entscheiden, was Du (tun) möchtest. Nutze sie.

Das Forum ist was ist. In Deiner gefühlten Verfassung scheinbar nicht das Richtige. Die überwiegenden Beiträge sind das, was der Name sagt: Beitragend. Selbst IM seine. Kann ich getrost immer überblättern, monoton dasselbe und viele, und schaffe dadurch besser den Anschluss.

Kurz und gut:
Zuerst bist Du dran,
dann vielleicht ein Mann.
Denn Du merkst, umgekehrt,
bleibt es Dir verwehrt.
:cool:
 
  • #125
Ich habe die Lernkurve hinter mir, dass nur das Erreichen hoher Ideale das einzige Ziel und Sinn des Lebens ist (Autonomie, innere Quelle etc. pp). Dieses Ziel ist einfach sehr hoch gesteckt und die meisten erreichen es nie.
Schön. Unabhängig davon, dass ich mit solchen esoterischen Begriffen nichts mehr anfangen kann (das ist meine persönliche Lernkurve), ist es ja nicht verkehrt, Dir aus Deiner Sicht hohe Ziele zu setzen.
Ich würde das nie erreichen, denn ich habe andere Ziele. Ich lese hier aber auch relativ häufig, gerade von Frauen, man habe sich unterschiedlich entwickelt oder sie sich weiter als er, weil er stehengeblieben sei. Oder suchst Du einen Partner, der sich in die gleiche Richtung mitentwickelt?

Wie möchtest Du mit diesem Konflikt umgehen?
Nach der oben erwähnten, durchlaufenen Lernkurve habe ich für mich entschieden, diese ganze Selbstfindung parallel laufen zu lassen und zurück ins (banala....haha) Leben. Wie Schnuppe es schreibt, möchte ich nicht eines Tages abdanken und dann vorher daran denken, was ich alles verpasst habe. Ich glaube weder an das Paradies im Himmel, noch an eine bessere Wiedergeburt im nächsten Leben, wenn man jetzt schön fleißig war.
Klingt für mich nach „den ganzen seichten Kram mitnehmen“, aber nebenbei abends ein Viertelstündchen zur höchsten Stufe meditieren. Zum üblichen ganzheitlichen Ansatz von Weiterentwicklung passt das wenig, finde ich.

Klingt eher dem üblichen „Ich will alles“. Wie man das realisiert, da wäre ich neugierig(?) Ich fliege da wegen Überladung aus der „Lernkurve“...😉
 
  • #126
Da hast du absolut recht. Fällt mir auch bei dem Schwesterthread ü 60 auf. Ich glaube tatsächlich, die Frage ist hier im Forum falsch. In der Pandemie fällt das sowieso schwer, bei Partnersuche erfolgreich zu sein. Und über 25 hat jeder seine Eigenheiten, die kommen früher nur nicht raus. Gib nicht auf, irgendwann findest du den richtigen Partner. Sogar gar meine Mutter, die wirklich nicht gut zu händeln war, hat mit Ende 60 einen Partner gefunden, der sie wirklich gern hatte. Und wenn sie das schafft, dann schaffst du das locker. Alles Gute zum Mai!
Danke. Solche Kommentare tuen mir wohl. Ich habe wohl eher nach Unterstützung und Mitgefühl gesucht aus Lebensweisheit heraus und nicht eine eiskalte Sezierung, gemessen an fast unerreichbaren Zielen. Ich erlaube mir, volatil zu sein, weil ich lebendig, kreativ und emotional bin. Ich bin kein vertrockneter, alter Schuh, der immer in der gleichen Position verharrt.

Sollte ein Mann sich ein ausbalanciertes, ewig ausgeglichenes, pflegeleichtes Püppchen wünschen, sollte er lieber drüber nachdenken, ob er sich lieber einen Oldtimer kauft und damit Spaß hat. Mit den Reparaturen hat er dann weniger Scherereinen als mit unterschiedlichen Stimmungen, mit denen er nicht klar kommt.

Vielleicht hat ja Udo Jürgens recht, "mit 66 fängt das Leben erst richtig an". Nur wie geht das? Mit ü50 möchte ich schon mal gerne anfangen zu üben.
 
  • #128
Ja, es kann sein, dass die eine oder andere Frau für sich zu dem Ergebnis kam, lieber weiterhin ohne Partner durchs Leben zu gehen. So what? Das kannst du nachmachen oder diesen Hinweis überlesen. Böse (gehässig) gemeint war das sicher nicht, einfach nur ein Impuls, auch darüber einmal nachzudenken.
Solche Statements fand ich ok. Aber mir wurde von ein paar Diskussionsteilnehmern alles mögliche unterstellt, wie z.B. ich würde nur im Partner oder im Außen mein Glück suchen, etc. Auch empfand ich manche Aussagen als sehr absolutistisch, als ob ich mich jetzt auch nach solchen Weisheiten richten muss oder wenn nicht, einfach zu unwissend wäre. Es kommt mir auf die Art an, wie jemand was äußert, dann bin ich sehr tolerant und sehr gut fähig, Diversität und unterschiedliche Einstellungen zu akzeptieren.
wenn sie (eigentlich) nur darauf warten, in ihren eigenen Gedanken bestätigt zu werden.
Da gebe ich Dir recht, da muss man sich selbst reflektieren. Ich bin ja hier, um diverse Meinungen, Lebensmodelle anderer zu erkunden, um verschiedene Perspektiven kennenzulernen. Die mutmachenden Beiträge tun mir gut. Das empfinde ich als unterstützend, denn ich will auch nicht jemanden, der mit mir jammert. Manchmal braucht man eben etwas Zuspruch (gerade jetzt in Pandemiezeiten).
 
  • #129
Ich brauche zum Glücklichsein einen Mann an meiner Seite. Kinder, Freunde, Haustiere, Natur, können niemals die Liebe eines Mannes ersetzen. Natürlich respektiere ich Menschen, die das nicht so sehen, aber ich verstehe sie nicht. Punkt.
 
  • #130
Apropos:

Es hat 10 Jahre gedauert, um an meinen bis dahin tiefsten Punkt, man weiß nicht was noch kommt, aufzuschlagen und der Gedanke hat mich getröstet, dass es weitere 10 Jahre dauert bis es wieder gut ist. Nun sind die zweiten 10 Jahre fast um und ich merke nach vielen, vielen kleinen Schritten vorwärts sowie weniger Rückschlägen, dass es einerseits besser geworden ist und nie mehr so wird wie es war. Mir bleibt die Aufgabe, das Beste daraus zu machen was ist und kommt. Dunkle Momente werden bleiben.
Geholfen hat mir in der Natur zu sein. So wie Heute. Auf einen Berg setzen, über Hügel und Täler schauen, so stelle ich mir das Auenland vor, in weiter Ferne den Horizont erahnen, hinter dem es weiter geht, und die Kraft des hereinbrechenden Frühlings in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit aufsaugen und zu bewahren.

Mehr braucht es kaum. Jedenfalls jetzt. Für mich.

Schönen 1. Mai

M52
 
  • #131
Vielleicht hat ja Udo Jürgens recht, "mit 66 fängt das Leben erst richtig an". Nur wie geht das? Mit ü50 möchte ich schon mal gerne anfangen zu üben.
Hallo @cherishlove, ich lese Deinen Strang schon aus Selbstinteresse mit, da ich ja sozusagen von bald 47 Lenzen auf die magische 50 rauf gucke....

Wenn man Deine Eingangsfrage liest, muss ich sagen, ich habe sie auch erst anders wahrgenommen, als es sich jetzt so mit liest.
Die kommt sehr freundlich fragend rüber, offenbart aber lange nicht den geistigen Gehalt und "Bums" , der sich jetzt bei der Entwicklung der Fragen und Antworten deinerseits offenbart.

Eine Frage vorweg hätte ich aber. Lernst Du wirklich keine Männer kennen, hier jetzt mal rein in der Menge der wirklichen Kontakte gesprochen, oder - "keine Männer" - soll in Deinem Fall heißen: Nicht die richtigen Männer?

Das wäre für mich noch mal klar zu stellen, um Dir in die richtige Richtung zu raten, wobei Du danach ja sowieso eigentlich nicht gefragt hast, sondern, nach der Art und Weise der Glückfindung über der 50-Jahres-Grenze.

(Wenn ich darf, würde ich dann auch etwas schreiben, obwohl ich ja noch 46 bin....;)..., wobei ich wie gesagt, ja auf dem Weg bin...rein altersmäßig gesehen...)
 
  • #132
Dieses Forum sind weder Therapeuten noch deine Freunde . Einige sind emapthisch, andere weniger . Es ist ein hoher Anspruch im Rahmen einer Frage und ein paar Informationen gesehen zu werden wie man wirklich ist . Einige sind wirklich nicht nett , andere sind hart aber ehrlich . Genauso habe ich das auch bei meinen Fragestellungen erfahren . Du solltest dir die Antworten aber genau anschauen , manchmal triggert uns auch Wahrheit . Was nicht für dich ist überlies einfach . Ich denke der Schlüssel heißt loslassen. Was wir loslassen im Leben erhalten wir oft zurück . Erkenne dass es dein Leben ist mit allem Licht und allen Schatten und sei dankbar . Nicht immer aber oft . Viel Trost spenden mir auch alte und neue gute , männliche Freunde. Männer können uns auf andere Art trösten als Frauen . Und freundschaftliche , männliche Wertschätzung tut einfach gut . Leicht dramatisch kommst du rüber , aber das bin ich auch . Manche Männer nervt es manche finden es charmant und sehen darüber hinweg . Wir sind halt alle anders und es gibt für jeden ein passendes Pendant . Mir helfen meine Kinder mein Gleichgewicht zu halten , egal wie ich mich fühle muss ich aufstehen, homeschooling machen, kochen und ein offenes Ohr haben und meist habe ich dann schon wieder meine eigenen Traurigkeiten vergessen . Sei für andere da, suche dir ein Ehrenamt und du wirst abgelenkt sein . Nicht nur Paare sind immer glücklich , Corona , Krankheit , Stress im Job , das macht auch mit Paaren was . Dieses Leben ist für niemanden einfach . Mir hilft auch die Natur und der Frühling. Und mein Therapeut . Und meine Freundinnen . Ein Gedicht , ein gutes Buch , Blumen. Und meine Träume , die mir niemand nehmen kann. Und der Mann, für den ich etwas empfinde ist immer noch da . Trotz Corona und aller Müdigkeit, blanken Nerven und Überlastung .Aber wäre er nicht da würde ich auch zufrieden sein .
 
  • #133
Vielleicht hat ja Udo Jürgens recht, "mit 66 fängt das Leben erst richtig an". Nur wie geht das? Mit ü50 möchte ich schon mal gerne anfangen zu üben.
Liebe FSin, seit über 130 Antworten, versucht man Dir zu sagen,

Sei dankbar für das was du hast und du wirst zufriedener. Wenn du dich nur darauf konzentrierst was du nicht hast, wirst du niemals zufrieden sein.
Und Du kannst Dinge nicht herbeizaubern, nur wünschen, wie eine zweite große Liebe und das Glück einer erfüllenden Partnerschaft. Ob der Wunsch durch das Schicksal in Erfüllung geht, weiß keiner.

Sei aufgeschlossen und gehe mit offenen Augen durchs Leben und sei einem spontanen Plausch oder Flirt nicht abgeneigt.

Ich finde viele Foristen, i.B. @Amytan, @Vikky und @void haben gute Empfehlungen gegeben, Onlinedating nicht verbissen zu betreiben, sondern als nettes Add On oder einfach mal zum aIch Treffen und mal so Kontakte knüpfen, sonst geht es schnell an den Selbstwert, wenn man abgelehnt wird und selbst ablehnen muss, dazu die 7 positiven Momente, die das wieder aufwiegen müssten; und auch die Demut, die große Liebe überhaupt im Leben erleben zu dürfen, dass ist nicht selbstverständlich und auch nicht für jeden vorgesehen.

Wenn ich könnte, würde ich Dir den passenden Partner gern schenken, aber ich wünsche ihn dir von Herzen. Viele sind alleine wie Du und sehnen sich nach Partnerschaft, aber versuchen halt das Beste aus dem Single-sein zu machen, weil es ist halt so.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #134
Zudem hatte ich auch viele längere Beziehungspausen und kann sehr wohl alleine sein.
Liebe FS, viele Beziehungspausen bedeutet ja wohl auch viele Beziehungen.

Weshalb hat das nie gehalten? Weshalb bist Du jetzt alleine? Weshalb sind alle diese Beziehungen (fünf? acht? zwölf?) gescheitert? Wer hat sie beendet? Wann? Welche Auslöser?

Ich würde sehr dringend über diesen Punkt nachdenken, sonst scheitert der nächste Beziehungsversuch vielleicht wieder ganz schnell und Dir ist nicht geholfen.
 
  • #135
Tja, ich weiss auch nicht was sie hören wollte.

Vielleicht auch nur " ja Du hast recht" und "wir leiden mit." Sie hat ja recht, und ich kenne das Problem auch. Jünger war es wirklich komplett anders.

Vielleicht erwartete sie tolle Tipps wie konkrete Adressen oder Möglichkeiten.

Mit " ja Du hast recht" ändert sich die Situation nicht, auch nicht mit der Akzeptanz.
 
  • #136
Wenn man Deine Eingangsfrage liest, muss ich sagen, ich habe sie auch erst anders wahrgenommen, als es sich jetzt so mit liest.
Die kommt sehr freundlich fragend rüber, offenbart aber lange nicht den geistigen Gehalt und "Bums" , der sich jetzt bei der Entwicklung der Fragen und Antworten deinerseits offenbart.
Das kennt man doch von sehr vielen, FS, die dann nach gewisser Zeit zurückrudern, es ist dann plötzlich nicht mehr so schlimm, wenn sie Gegenwind bekamen, jedoch ist der 1. Eingangangstext immer der entscheidende!
Ich brauche zum Glücklichsein einen Mann an meiner Seite.
Wow, welche Aussage einer Abhängigkeit!
Einige sind wirklich nicht nett , andere sind hart aber ehrlich .
Was heißt schon nett? Wie nett kommen denn z. T. die FS rüber, wenn sie manche Meinung nicht ertragen können??
Mit " ja Du hast recht" ändert sich die Situation nicht, auch nicht mit der Akzeptanz.
Als Kind war es mir sehr unangenehm, wenn mir was zugestoßen ist und meine Tante dann zu mir aus Mitleid sagte, du Armer!
 
  • #137
Mit " ja Du hast recht" ändert sich die Situation nicht, auch nicht mit der Akzeptanz.
Eben doch, dass sagen hier im Forum viele. Sie müsste den IST-Zustand akzeptieren, er ist nunmal so eingetreten. Da helfen keine Zaubergesänge und Hexenschwüre, Akzeptanz und Loslassen, dass befreit und bringt Zufriedenheit, das Leben verläuft nie so wie man es gerne hätte und klar ist es ungerecht. Wenn man das akzeptiert, dass wird man nicht verbittert.
Das Leben ist bei keinem supertoll, außer vielleicht bei unserem IM, aber sonst haben alle ihre gesundheitlichen/vergangenen Päckchen, Probleme und Belastungen, bei manchen unterstützt einen der Partner und beflügelt, das ist bei den wenigsten der Fall, wenn ich mein Umfeld betrachte; bei den meisten jedoch lässt der Partner einen hängen, weil er die emotionale Gefühlswelt nicht versteht (oder auch nicht verstehen will/kann, weil zu kompliziert, zu anstrengend) oder er mit sich selbst beschäftigt ist oder andere Dinge, Prioritäten haben.
Ohne Partner kann man sich all seine Wunschvorstellungen in einen Menschen und die ideale Partnerschaft erträumen, die keinem Ideal gerecht wird und bei den wenigsten vollkommen erreicht wird. Jedoch die meisten sind Kompromissfähig, mit ein paar Abstrichen geht’s auch wunderbar.
Was ich sagen möchte, ein Partner hat auch seinen eigenen Kopf und macht davon Gebrauch, auch um mir mal eine Absage zu geben oder mich nicht willentlich zu enttäuschen, aber es passiert dennoch oft genug. Ein Partner ist kein Heilsbringer, nur ein Mensch, mit Ecken, Kanten, Stimmungsschwankungen.
Die FSin beschreibst sich als der gesellige und extrovertierte Typhus, deswegen verstehe ich, dass ihr das Single-Sein schwer fällt, aber welche Tipps kann man ihr in Zeiten von Corona geben, neben Online-Dating? Flirten an der Eisdiele; mit einem Buch im Park setzen; Sporttreffen mit Maske, Abstand und Coach unter freien Himmel; Supermarkt und Internet-Hobbygruppen-Austausch. Aber alles kein Garant, dass ein Mann auf sie aufmerksam wird, und umgekehrt, dass der aufmerksam gewordene Mann gefällt. Einfach akzeptieren, denn 50 % der Singles geht’s genauso, siehe @irgendeiner2 und diverse andere. Nur mit Jammern und Wehklagen, bekommt auch heutzutage kein Mitleid, sondern mach‘ was, und wenn man es nicht aktiv beeinflussen & bestimmen kann, also den Zustand aktiv ändern, dann akzeptiert man es. Denn die „Gesetze“ der Liebe lassen sich nicht bestimmen.
 
  • #138
Das Leben ist bei keinem supertoll, außer vielleicht bei unserem IM,
Bei mir läuft das Leben nicht in Selbstverständlichkeit und automatisch von alleine supertoll ab, da arbeite ich ständig daran, sprich ich arbeite ständig an mir, an meiner Persönlichkeitsentwicklung! Dies ist eine höchstkonsequente, intensive, konzentrierte und disziplinierte Arbeit, genau deswegen meiden die meisten Menschen diese Arbeit an sich selbst, viel lieber jammern sie anderen Menschen ständig was vor, das ist doch viel einfacher! Ich weiß sehr genau, wovon ich spreche, da möchte ich hier gerne Leute treffen, mit denen ich aufrichtigen und authentischen Meinungsaustausch haben kann. Blabla Stammtischgespräche bringen nichts! Mir ist auch völlig klar und bewusst, warum ich glücklich und zufrieden mit mir bin, genau so sein kann, genau so leben kann, wie ich lebe, das ist eine lange Geschichte!
Das war ja nicht immer so, ich habe ganz andere Zeiten hinter mir, aus denen ich gelernt habe und meine reichen Erkenntnisse reflektiert und gewonnen habe!
 
  • #139
Das kennt man doch von sehr vielen, FS, die dann nach gewisser Zeit zurückrudern, es ist dann plötzlich nicht mehr so schlimm, wenn sie Gegenwind bekamen, jedoch ist der 1. Eingangangstext immer der entscheidende!
Huch, ich hätte heute nicht mehr so zwischendrin ins Handy linsen sollen, daher nur ganz fix, ich schreibe aber morgen gern mehr dazu.
Ich empfinde die FS gar nicht so, als würde sie zurückrudern.
Nein, sie erklärt wie es ihr geht, was ihr fehlt. Und sie geht sehr genau auf die Antworten ein. Ich jedenfalls halte sie für ziemlich schlau. 👍
Ihre Eingangsfrage kam fast unbedarft daher, und nun zeigt sich, dass da so einiges an geistiger Tiefe in ihr ist, jedenfalls nach meiner Lesart.
Sie ist momentan unglücklich in ganz genau einem Punkt ihres Seins, EINEM ganz bestimmten. Sie vermisst die Gemeinschaft mit einem Mann. So einfach.

Ich könnte mir also, so wie ich das lese vorstellen, dass sie eventuell ZU ernsthaft und bei der Suche zu verkopft rüber kommt, weil es nämlich gar nicht leicht ist, beim daten leichten Herzens rüber zu kommen, wenn man soviel Sehnsucht in sich hat, und merkt, dass die Männer ihr geistig nicht das Wasser reichen können. Jedenfalls nicht die, die sie trifft. Wenn sie sie überhaut treffen mag, und nicht vorher schon Unbehagen in diesem Punkt der geistigen / intellektuellen Passung verspürt.
Soweit erst mal eine vorsichtige Vermutung meinerseits.
w46
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #140
Geholfen hat mir in der Natur zu sein. So wie Heute. Auf einen Berg setzen, über Hügel und Täler schauen, so stelle ich mir das Auenland vor, in weiter Ferne den Horizont erahnen, hinter dem es weiter geht, und die Kraft des hereinbrechenden Frühlings in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit aufsaugen und zu bewahren.
Ich war heute auch in der Natur auf einem Berg mit einem netten Bekannten und viel Spaß. Das baut mich natürlich in diesen schwierigen Zeiten auch total auf. Natur und Musik sind auch meine Quellen, aus denen ich schöpfe. Aber nachts sitze ich alleine hier und ich würde gerne auf einer Dachterrasse unterm nächtlichen Sternenhimmel mit einem Partner sitzen und ihm tief in die Augen schauen mit tiefer Resonanz von Herz zu Herz. Und ich hab Angst, dass ich mit ü50 keinen Partner mehr finde, mit dem das möglich ist, der offenherzig genug ist und nicht zu abgstumpft wegen einer langen Liste schlimmer Erfahrungen.
 
  • #141
@Ikigai exakt so empfinde das auch. Für mich ist das jetzt auch kein Zurückrudern, ich habe eher den Eindruck, dass die FS immer weiter in die Tiefe geht ...

Und ich kann vieles davon unterstreichen, man trägt diese Sehnsucht in sich und sitzt dann plötzlich jemandem gegenüber und denkt WTF?

Und ja, trotz einiger Telefonate vorher kenne auch ich das Gefühl und das ist richtig übel.

Das ist mit ein Grund, warum ich das Online-Dating nicht mehr mag.
Momentan ist es einfach schwierig für uns alle, die gerne rausgehen und kommunizieren, sich treffen.
 
  • #142
Ich bin ein sehr warmherziger Mensch, sonst könnte ich all das gar nicht von mir schreiben, bin auch überhaupt nicht abwertend, ich sage dir nur, was ich aufnehme, wahrnehme und was ich aufgrund dessen, was du uns hier mitteilst, mit meinen Lebenserfahrungen und mit meinen Lebenserkenntnisse reflektieren
Ich glaube Dir, dass Du es irgendwo auch gut meinst. Mir erscheinst Du so, als hättest Du irgendwann ein Heureka gehabt, wo Du erkannt hast, dass man zu sich selbst stehen muss und all das, was Du schreibst. Aber es erscheint, als wärst Du dabei von einem "Extrem" ins andere gefallen. Ich mag Reflektieren auch und finde unauthentische Menschen schwierig, weil ich dann das Gefühl habe, ich spreche mit einer Maske und nicht mit dem Menschen dahinter. Daher versteh ich schon, was Du meinst. Aber Du kommst sehr hart rüber beim Schreiben. Aber was ich geschrieben habe, dass man aus einem kleinen Posting halt nicht den Mensch dahinter kennt, gilt hier auch. Also keine Ahnung, wie Du im real life bist.
 
  • #143
Ich glaube Dir, dass Du es irgendwo auch gut meinst.
Nicht irgendwie, nicht irgendwo, nicht irgendwann, sondern ganz allgemein und grundsätzlich überall! Das steht bei mir an erster Stelle, was anderes gibt es bei mir nicht, meine Motivation hier zu schreiben!
Mir erscheinst Du so, als hättest Du irgendwann ein Heureka gehabt, wo Du erkannt hast, dass man zu sich selbst stehen muss und all das, was Du schreibst.
Es war kein Heureka, es war ein sehr, sehr langer, intensiver und harter Prozessweg in der Selbsterkenntnis!
Aber es erscheint, als wärst Du dabei von einem "Extrem" ins andere gefallen. Ich mag Reflektieren auch und finde unauthentische Menschen schwierig, weil ich dann das Gefühl habe, ich spreche mit einer Maske und nicht mit dem Menschen dahinter.
Auch dss stimmt nicht, es waren bittere, harte und sehr lange Veränderungsprozesse in meiner ganzen Persönlichkeit, bis ich mit mir soweit gekommen bin, es war ausschließlich meine Erkenntnis-Entscheidung, mein Antrieb, meine Motovation, von tief innen, die aus der Notwendigkeit meinen brachliegenden Bedürfnissen heraus, ausgelöst und deshalb entsprechend konsequent ausgetragen werden musste!
Daher versteh ich schon, was Du meinst. Aber Du kommst sehr hart rüber beim Schreiben.
Es scheint für dich und evtl. auch für weitere sehr hart zu sein, ich sehe und empfinde es nicht so, für mich ist es ausschließlich: konsequent, diszipliniert und konzentriert in Verbindung mit den "S" Werten inkl. in der Aufrichtigkeit und Authentizität zu mir selbst! Solange jemand nicht soweit sein kann, weil er damit noch gar nicht begonnen hat, solange werde ich eben anders wahrgenommen, wie z. B. ein Theoretiker, ein Mönch, ein Prediger etc., nicht als der Mensch, den ich wirklich bin, wie ich für mich bin, damit bin ich das perfekte Problem für andere, weil ich eben extrem positiv, inspirativ anders bin, nämlich in meinem Innern aufgeräumt, sortiert, sehr glücklich und sehr zufrieden bin, Einsamkeit kenne ich daher nicht! Mir etwas vorzumachen ist sehr schwierig, mich zu beleidigen ebenso, mich zu motivieren braucht niemand!
 
  • #144
Ich war heute auch in der Natur auf einem Berg mit einem netten Bekannten und viel Spaß. Das baut mich natürlich in diesen schwierigen Zeiten auch total auf. Natur und Musik sind auch meine Quellen, aus denen ich schöpfe. Aber nachts sitze ich alleine hier und ich würde gerne auf einer Dachterrasse unterm nächtlichen Sternenhimmel mit einem Partner sitzen und ihm tief in die Augen schauen mit tiefer Resonanz von Herz zu Herz. Und ich hab Angst, dass ich mit ü50 keinen Partner mehr finde, mit dem das möglich ist, der offenherzig genug ist und nicht zu abgstumpft wegen einer langen Liste schlimmer Erfahrungen.
Hallo cherishlove,

bei dem Posting eines Users ging es darum, dass man sich gedanklich vorstellen sollte was man alles im Leben erreichen, machen möchte, wenn man wüsste, einem bleibt nur 1 Jahr Zeit übrig.

Beim Durchlesen Deiner obigen Antwort dachte ich, genau das meinte wohl der User mit verbleibender 1Jahr Zeit. Und zwar, was ist, wenn Du gar auf niemanden mehr triffst, der Dein Herz berührt. Wie würde dann Dein Leben ausschauen? Trostlos?

Wie fast jeder Mensch habe auch ich viel Schicksalsschläge ertragen müssen, auch in meinem Beziehungsleben lief es überwiegend nicht gut, so dass mein Vertrauen in Männer letztendlich abhanden gekommen ist Und ich habe Angst wieder an Männer mit Labilität zu geraten. Und auch ich frage mich, das war es? Werde ich nie mehr lieben und geliebt werden?
Ja, das mag sein.
OK.
Was passiert, wenn ich tatsächlich alleine bis Ende meines Lebens bleibe? Und da überlege ich mir einen Plan B. Wohlgemerkt beschäftige ich mich damit noch nicht intensiv, da ich derzeit vor einer anderen Baustelle stehe (mein krebserkrankter Papa liegt am Sterben). Aber ich denke, wenn man sich einen optimalen Plan B zurechtgelegt hat, wird man nicht mehr verzweifelt und/oder unzufrieden sein. Dieser Plan B kann alles mögliche beinhalten, die Schwerpunkte sind ja bei jedem unterschiedlich.

Und noch was... Ich denke, wenn man sich stark mit etwas beschäftigt, die Sache seines Lebens gefunden hat, wird man ausgeglichener, auch ohne Partner.
Anrecht auf einen Partner gibt’s in diesem Leben eh nicht.
Und was ich mir immer wieder vor Augen führe, wenn mich doch Tage der Traurigkeit packen, a) das vergeht wieder, einfach aushalten und b) alle Gedanken sind steuerbar, wir haben den Prozess (noch) in unseren Händen.

Zum Schluss. Meine Großmutter sagte immer: schlechte Phasen vertreibt man durch Arbeit, Beschäftigung.

Ist ein Gedankenstoss von mir.
 
  • #145
Das mag überheblich klingen, ist es aber nicht, ich kann mit wenigen Worten tief in die Seele, in den Geist blicken, die mir mehr sagen, als nur der Körper gesehen zu haben!
Noch ein guter menschlicher Tipp zum Schluss von mir, unterstreiche all das was dich tief innen getroffen hat bei allen Antworten hier, arbeite damit um dich in deiner Persönlichkeitsentwicklung weiter voranzubringen!
Luebe Grüße IM
 
  • #147
jedoch ist der 1. Eingangangstext immer der entscheidende!
Der 1. Text ist der aus einer starken Emotionen heraus geschrieben. Es war Dampf im Kessel, der sich wochenlang immer mehr angestaut hat. Was Du als Zurückrudern empfindest, ist die Relativierung vor dem Hintergrund meines "psychologischen Gesamtkontextes". Dieser Partner-Frust ist nur eine von vielen Strömungen in mir.

Wie einige auch geschrieben haben, muss man auch einfach mal lockerer sein und sich mit jemand zum Spaß treffen. Genau das habe ich gemacht und danach ging's mir besser. Ich dachte, ich könne gut allein sein und der bisschen Videochat-Kontak mit meinen Arbeitskollgen reiche aus, um die Pandemiezeiten sozialkontakt-mäßig zu überstehen.
sprich ich arbeite ständig an mir, an meiner Persönlichkeitsentwicklung!
Du wirst es vielleicht kaum glauben ;-) aber ich mach das auch. Ich habe so tief in mir rumgewühlt, kam immer tiefer und da merkt man erst wie unendlich komplex das alles ist. Nachdem ich das jahrelang gemacht habe, eröffnet sich mir seit einiger Zeit ein neuer Horizont, wo ich einfach nur noch mich an den super einfachen Dingen des ganz banalen Lebens erfreuen möchte und das Leben leben, nicht nur dauernd mich optimieren und heilen. Ich für mich glaube, dass es für mich der richtige Weg ist. Ich hab auch gemerkt, dass es was mit den Männern ändert. Früher fanden viele mich immer total spannend und inspirierend, aber irgendwie auch verunsichernd. Jetzt, wo ich "banaler" geworden bin, fühlt es sich auch für mich viel menschlicher an. Das hab ich mit meiner Lernkurve auch gemeint. Ich habe so viele unterschiedliche Dinge im Leben gemacht, habe mich analysiert und bin um die halbe Welt gereist und jetzt führt es mich zurück zu den eigenen Wurzeln und den ganz super simplen Dingen.

Vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche an die Liebe, wie auch einige schrieben, dass ich wieder so die ganz große Liebe suche, mit tiefer Verbundenheit, wie ich es mal hatte. Ich bin zu fixiert darauf lange gewesen. Es ist aber nicht so leicht umzudenken für mich und Freude an einer Beziehung zu haben, die oberflächlicher ist. Aber ich will jetzt probieren, einfach potentielle Partner unvoreingenommen kennenzulernen und schauen, ob ich sie liebgewinnen kann und wir ein gutes Leben miteinander führen können. Eine Vernunftbeziehung und nur, dass man jemanden hat, ist aber nichts, was mich anspricht.
 
  • #148
  • #149
@Labenia ich wünsche Dir viel Kraft. Ich habe das gleiche erlebt und weiß, wie das ist.

Aber genau dies mit einem Sterbenden durchzumachen hat mich auch sehr verändert und ist ein Element, das meine Gefühle beim 1. Eingangsposting in diese Richtung getrieben hat.

Mit Beschäftigung ablenken ist eines meiner "Hauptwerkezeuge". Nur leider bin ich für mich zur Erkenntnis gekommen, dass wenn man sich dem Vermissen und den traurigen Gefühlen nicht hinwendet und sich selbst in den Arm nimmt, dann sucht sich das andere Ventile. Deswegen stehe ich dazu, dass ich einen Partner einfach vermisse.

Das Gedankenspiel mit 1 Jahr zu leben ist interessant. Ich würde leben, als gäb's kein Morgen. Würde ich aber länger leben, statistisch wahrscheinlicher ;-), geht das nicht ;-)

Danke für Dein Posting und LG :)
 
  • #150
Vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche an die Liebe, wie auch einige schrieben, dass ich wieder so die ganz große Liebe suche, mit tiefer Verbundenheit, wie ich es mal hatte.

Eine Vernunftbeziehung und nur, dass man jemanden hat, ist aber nichts, was mich anspricht.
Das sind zwei Extreme. In der Regel wächst eine Beziehung mit der Zeit. Das, was Du als "ganz große Liebe" empfunden hast, wird erst nach Jahren und auf einem "Höhepunkt" der Beziehung so gewesen sein.
Wenn Du mit dem Anspruch in eine Kennenlernphase gehst, kannst Du nur scheitern...
 
Top