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Gast

  • #31
Die Frage ist vielleicht auch, mit wem man sich umgibt. In meinem Freundes und Bekanntenkreis finde ich weder die Frau ohne sexuelle Erfahrung, noch die Frau, die dauernd ihre Partner wechselt. Was ich durchaus finde und auch selber erlebt habe, sind Frauen um die 40, die lange in Beziehungen waren oder sind (ups, allerdings in der Summe auch mal mehr als die von dir geforderten max.1-2 Beziehungen), die verlassen werden, betrogen werden, sich selber trennen, Kinder haben oder nicht, verheiratet oder unverheiratet mit ihrem Partner zusammenleben. Ich selber bin jetzt seit 1,5 Jahren Single und habe mich von meinem letzten Partner nach 8 Monaten getrennt, weil ich herausgefunden habe, dass er eine Art "Bigamist" (nur ohne Ehe) war und parallel zu mir noch mit einer anderen Frau eine Beziehung hatte. Hätte ich mit ihm zusammen bleiben sollen, nur damit sich die Zahl meiner Sexualpartner nicht erhöht? Na, vielen Dank ;-) Und was dich betrifft, muss ich zustimmen, wenn gesagt wird, dass dein letzter Kommentar nicht wirklich das Problem widerspiegelt - Ansatzpunkte wurden dir doch eigentlich nun schon sehr viele geliefert, oder?
41, w
 
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Gast

  • #32
Tatsache ist, dass heutige 40jährige, ein sehr ausschweifendes Sexualleben haben, ja. Männer aber genauso oder?
Mehr als früher, ja. Aber keinesfalls "alle" - weit gefehlt. Der Zusatz "heutige 40jährige" soll wohl einen Gegensatz zu "gestrigen 40jährigen" konstruieren - was für eine (bitte verzeihen Sie mir die deutliche Formulierung) bornierte Anmaßung. Analoges gilt für Männer, wenn auch vielleicht nicht in Ihrem Bekanntenkreis.

Und es ist das gute Recht des FS, die Gruppe mit einem "sehr ausschweifenden Sexualleben" als Partnerin für sich auszuschließen. Das halte ich für sehr nachvollziehbar.
 
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Gast

  • #33
Was stellst Du denn lieber FS für mittelalterliche Anforderungen?
Welche Frau mit 40 hatte denn nur 2 Sexualpartner??
Wie viele hat denn der durchschnittliche Mann?
Eine Hand voll ist mit 40 ja immer noch jämmerlich wenig?! Aber zumindest normal.
Ich kenne keine 40jährige, die eine alte Jungfer ist.
In der Frage hört es sich aber so an, als ob alle Frauen, die mehrere Beziehungen hatten mit also auch mehreren Sexualpartnern alle Schlampen sind. Was soll das?
Eine Frau mit 40 hat natürlich mehrere kurze, mittellange und wenn sie Glück hat auch lange Beziehungen hinter sich.
Für mich hört sich deine Fragerei maximal negativ und maximal frustriert an.
Du liebst Frauen gar nicht und wenn Du ehrlich bist, willst Du auch gar keine und wenn, dann so eine bestimmte, dass es sie eigentlich gar nicht gibt.
Aber selbst, wenn es sie gäbe, hätte sie sicher an einem so negativen Mann kein Interesse.

Ich bin sowieso Out of interest, da ich 2 Kinder habe und geschieden bin.
Wer mit über 30 das Glück hat, eine funktionierende Beziehung zu haben, der bekommt dann Kinder und heiratet. Die Frau, die Du willst, lieber FS, die gibt es nicht.
Was ist denn eine Dauerwechslerin? Einebei der die Beziehungen nichts werden?
Wie sieht es denn bei Dir selber aus, lieber FS?
Wie viele Langzeitbeziehungen hast Du denn auf die Reihe bekommen?
Und hattest Du auch nur 2 Sex-Partnerinnen?
Also ich hatte nach meiner Trennung 2 Affären und die Männer waren sehr glücklich darüber, dass ich nicht nur 2 Männer vorher in meinem Leben hatte - schließlich lernt man aus jeder Begegnung etwas.
Ein naives Frauchen, welches in über 20 Jahren nur 2 Männer hatte, wäre vielen Männern ein Graus.

w,40
 
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Gast

  • #34
Lieber FS,
ich bin so eine Frau, wie Du sie suchst, ein paar Beziehugsversuche vor und im Studium, dann mit Ende 20 geheiratet, kinderlos nach Langezeitehe geschieden, berufstätige Akademikerin, aber nicht mehr in Deiner Altersklasse (ü50).
Wenn ich mich auf das an Beziehungen eingelassen hätte, was mir hier die Männer angeboten haben, wäre ich auch so eine von Dir geächtete Dauerwechslerin gewesen. Schade, dass die Intelligenz Deiner Frau nicht auf Dich abgefärbt hat, denn sonst wärst Du selber darauf gekommen, dass es sich so verhält.

Ich kenne viele Singlefrauen, die so sind wie ich, alle kinderlos mangels geeignetm Partner zur rechten Zeit, keine einzige wäre gern Dauerwechselerin gewesen. Manche wurden es zwangsläufig, weil sie sonst garkeine Beziehungsversuche gemacht hätten. Alle haben es nach ein paar Jahren aufgegeben und sich damit abgefunden Dauersingle zu sein.

Obwohl ich selber keine Kinder habe, entspreche ich damit nicht dem statistischen Durchschnitt (hätte Dir auch Deine Frau sagen können). Normal ist, dass Frauen mit den von Dir gesuchten Parametern (ü40, 1-2 Langzeitbeziehungen) Kinder haben. Über 60 % dieser Frauen suchen garkeinen Mann, weil sie verheiratet bleiben. Bei den Geschiedenen ist die Kinderquote ohnehin hoch. Dann gibt es die, die nie geheiratet haben, auch da kommen Kinder vor und dann gibt es die Frauen wie mich (langjährige Ehe und kinderlos, geschieden) und das sind die mit Seltenheitswert, die Grenzwerte in jeder Statistik. Um die zu finden brauchst Du Ausdauer und dann brauchst Du auch eigenen Qualitäten, jenseits von jammern und Deiner tollen Frau. Das sind dann die Frauen, die richtig Ansprüche stellen , nämlich genau die, die sie selber erfüllen.

Das, was Du als Frau suchst, hätte ich auch gern als männliches Modell, aber ü50/u57, keine Schulden, guter Job, keine Fernbeziehung sondern verbindliche Lebenspartnerschaft - gibt's aber nicht und so bleibe ich lieber allein.
 
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Gast

  • #35
Typisch für viele Männer: Selber sexuell als "toller Hecht" gelten zu wollen, aber den Frauen nicht das Gleiche zuzugestehen.

Ich habe niemals Frauen nach ihrer Vergangenheit ausgefragt. Weder betreffs Beziehungen noch sexuell. Auch nicht meine Partnerinnen. Weil es mich nicht interessiert und zu intim ist.
Selbst wenn die Frau bereits mit 100 Männern Sex hatte, oder gar als Prostituierte gearbeitet hätte, würde mich das nicht stören.

(m,52)
Das sehe ich (m48) etwas anders. Ich will wissen, was meine potenzielle Partnerin vorher in ihrem Leben gemacht hat. Das aber nicht aus Neugier oder um es zu bewerten, sondern um sie besser kennenzulernen. Denn das ist ein Teil ihres Lebens, das untrennbar mit ihr verbunden ist. Ich mache allerdings ihr Vorleben nicht davon abhängig, ob ich die Kennenlernphase abbreche oder weiterführe. Das Vorleben hinterlässt immer Spuren und prägt einen Menschen. Wenn ich weiss, wie sie bisher gelebt hat, kann ich mir ein deutlich besseres Bild von ihr machen. Auch wie offen sie damit umgeht, zeigt ob sie wirklich mit ihren früheren Beziehungen abgeschlossen hat.

Das frage ich natürlich nicht beim ersten Date...auch nicht beim zweiten, aber wenn es dann intensiver wird, schon.

Bisher bin ich aber entgegen dem FS weder auf Dauerwechslerinnen noch auf alte Jungfern gestossen. Dafür habe ich mehrfach Frauen kennengelernt, die nach einer zerbrochenen Beziehung (meistens Ehe) einige Jahre alleine waren und sich nun wieder auf Partnersuche machen. Die sind dann aber so in ihrer aktuellen Situation gefestigt, dass sie kaum eine verbindliche Partnerschaft eingehen können oder wollen. So habe ich nun einige sehr gute rein platonische Freundinnen gewonnen, die ich nicht mehr missen möchte. Aber die Partnerin war nicht dabei...
 
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Gast

  • #36
Ich (m36) habe es eigentlich anders kennengelernt, auch wenn ich eher in einer etwas jüngeren Altersklasse suche, so hatte ich doch auch Verabredungen mit älteren Frauen. Die meisten dieser Kontakte in den letzten zwei Jahren (war vorher acht Jahre in einer Beziehung) hatten eine überschaubare Anzahl – soweit ich es erfahren habe – von Sexualpartnern. Wobei die Anzahl mir persönlich wirklich egal ist. Ist doch toll wenn Frau sich austoben und ihre Sexualität genießen kann! (Kommt mir doch auch zugute :)).

Und zur „Bindungsangst“ der Männer, die hier ständig angesprochen wird. Ich will Kinder, würde gerne heiraten und gemeinsam etwas aufbauen. Aber ich will eine Partnerschaft und niemanden der eine Beziehung „konsumiert“. Letzteres ist leider meine traurige Erfahrung. Frauen wollen zwar eine Beziehung, jemand der ihnen zuhört, Zeit für sie hat, sie auf Händen trägt, usw. aber eine gleichberechtigte Partnerschaft wollen oder können sie nicht leben. Vermutlich nicht einmal ihre eigene Schuld, wird wohl so erwartet von den meisten Männern!?
 
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Gast

  • #37
Ich, M46, kann Ihre Beobachtungen zumindest aus aus eigener Erfahrung bestätigen.

Bei der einen Gruppe, den Dauerwechslerinnen, liegt die Ursache in einem grotesk übersteigerten Anspruchsdenken (nicht in materieller Hinsicht; aber der Partner muss "perfekt" sein, Eigenheiten, Schwächen werden nicht toleriert).
Diese Frauen verdienen meist gut, sind unabhängig und oftmals auch recht attraktiv. Wirklich glücklich sind sie aber nicht, ist mein Eindruck.
Es gibt solche und solche Eigenheiten und Schwächen. Wenn die Schwächen und Eigenheiten des Mannes, aber den gesunden Aufbau einer Beziehung stören oder hindern, dann ist es logisch, dass eine kluge Frau mit so einem Mann keine verbindliche Beziehung eingeht.

Ich glaube, dass ist das, was die Männer nicht wahrhaben wollen. Ich bin so eine halbwegs gut verdienende Frau, fühle mich auch ganz attraktiv, bin ein kleiner Wirbelwind, viele Männer schauen, aber wenn ich dann Dates habe, dann legen die Männer ihre Karten auf den Tisch. Schulden, böse Ex, gesundheitliche Probleme, noch nicht geschieden, Egozentrik und Infantilität, chaotisch sein, Unverbindlichkeit usw. . Sind damit die Schwächen und Eigenheiten des Mannes gemeint, oder welche?

w
 
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Gast

  • #38
Dein erster Satz gibt Dir schon die Antwort:
"Ich habe schon länger eine ganz merkwürdige Wahrnehmung der Vorpartnerschaftsstruktur im weiblichen Singlemarkt meiner Altersklasse."
Es ist DEINE merkwürdige Wahrnehmung! Im übrigen brauche ich mich hier nicht weiter auszulassen, Gast #32 trifft es genau.
w,49
 
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Gast

  • #39
I'm FS

Wie sieht es denn bei Dir selber aus, lieber FS?
Wie viele Langzeitbeziehungen hast Du denn auf die Reihe bekommen?
Und hattest Du auch nur 2 Sex-Partnerinnen?
Eine und Eine und zwar die selbe ;)

Und auch wenn jetzt die Vermutung nahe liegt, aber ich bin kein Mann, bei dem sich in Gegenwart meiner Frau immer alle gefragt haben, wie dieser Schrat an die tolle Frau gekommen ist. Im Gegenteil, wenn wir uns z.B. gegenseitig am Flughafen abgeholt haben, dann haben (uns unbekannte) Leute schon vermutet, dass wir beide gleich aufeinander zulaufen und keinen Zweifel daran gehabt, dass wir uns gleich küssen, weil wir ein Paar sind.

Ein gerne genommenes Spiel ist ja auch immer wieder das Aufstellen der Hypothese, dass meine Frau und ich uns vielleicht zufällig jetzt gerade getrennt hätten, wenn sie nicht krank geworden und gestorben wäre. Diese These soll dann immer dazu dienen, dass ich meine Vorstellungen korrigiere ...aber das Gegenteil ist der Fall! Warum? Na weil "sie" dann doch auf dem "Markt" wäre und auch wenn sie dann natürlich nicht mehr in Frage käme, würde ihre bloße Existenz beweisen, dass es diesen Typus ...attraktive Person ohne tonnenweise Exbeziehungen ...geben kann.

Die Frage ist also wieder: Wo sind die Frauen, aus solchen (wenigen) Exbeziehungen, die so ähnliche Historien haben, wie sie meine Frau hätte, wenn wir uns gerade getrennt hätten?

m43

PS: Die "Sozialpädagogin" war fiktiv! (für sowas habe ich keine Zeit und auch keine Lust)
 
  • #40
Lieber FS,

bitte bau Deiner Frau einen Altar und verbring Deine Freizeit damit, die Fotos darin anzubeten. Verschone bitte die armen, jämmerlichen Normalofrauen, lass die Daterei, bis Du vielleicht irgendwann diesen Verlust bewältigt hast.

Stell Dir vor, es könnte passieren, dass Du Dich in ein süßes freches kleines Ding verliebst, mit strubbeligen kurzen Haaren und dem hinreissendsten Lachen der Welt. Dann hast Du es geschafft und kannst das ewige Licht am Altar löschen und weiterleben - aber das wird noch ein weiter Weg.
 
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Gast

  • #41
Die Frage ist also wieder: Wo sind die Frauen, aus solchen (wenigen) Exbeziehungen, die so ähnliche Historien haben, wie sie meine Frau hätte, wenn wir uns gerade getrennt hätten?
Meine Antwort: Es gibt sie nicht. Denn deine Frau und du hätten sich bestimmt nicht getrennt (behaupte ich jetzt einfach mal). Ihr wäret ewig glücklich zusammengeblieben. So. Nun musst du dich damit abfinden, dass es die gesuchten Frauen nicht gibt, oder nur sehr wenige. Du hast also die Wahl, wie saepe_inscia ja auch empfielt, weiter deine Frau anzubeten, oder irgendwann unvoreingenommen an andere heranzugehen.

Dass es schwer fällt, sich umzustellen (die Gewohnheit ist eine ungeheure Kraft), kann ich sogar verstehen. Aber ein erster Schritt wäre es, wenn du zunächst bei dir und in deinen Gefühlen das Problem siehst, anstatt die Menschen abzuwerten, die nunmal existieren und mit deinen derzeitigen Vorstellungen nicht zusammenpassen. Wenn du dazu noch nicht bereit bist, bete weiter deine Frau an. Die Frau, die du derzeit suchst, existiert nicht, und wenn, dann würdest du sie mit einer äußerst geringen Wahrscheinlichkeit finden. Es ist ja nicht nur das Vorleben, von dem du so konkrete Vorstellungen hast. Vergiss es! Es gibt sie nicht.

Und die, die es geben könnte, würden wahrscheinlich nicht wollen, wenn sie dahinter kämen, wie du vergleichst und kategorisierst. DAS ist das Problem, das du angehen musst. Oder wolltest du hier Orte genannt bekommen, an denen sich andere Frauen finden als die, die du kennenlernst?
 
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Gast

  • #42
Ich denke mal, dass kein Mann erfreut sein würde, wenn seine Partnerin ein so ausschweifendes Sesvorleben hatte. Ich bin 35 Jahre alt und hatte bis jetzt gar keinen Sex. Nicht weil ich gestört bin oder häßlich bin, nein, es hat sich einfach nicht der passende Mann für mich ergeben und somit lief die Zeit weiter. Warum sollte ich mich dafür schämen. Ich bin sozusagen unbelastet und rein. Und ja, es gibt Frauen die nicht schon zig Männer hatten!
 
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Gast

  • #43
Ich denke mal, dass kein Mann erfreut sein würde, wenn seine Partnerin ein so ausschweifendes Sesvorleben hatte. Ich bin 35 Jahre alt und hatte bis jetzt gar keinen Sex. ...Warum sollte ich mich dafür schämen. Ich bin sozusagen unbelastet und rein. Und ja, es gibt Frauen die nicht schon zig Männer hatten!
Dies spricht nicht gerade dafür, dass es leicht fällt, damit umzugehen. Warum fällt es dir so schwer zu akzeptieren, dass andere Frauen anders lebten? Warum musst du behaupten, Männer fänden deinen Lebensweg besser? Glaubst du es vielleicht selbst nicht? Falls doch, dann freu dich doch, dass Männer sich alle nach einer 35 jährigen Jungfrau verzehren. Dann hast du es jetzt ja total einfach, während andere sich für ihre schlimme Vergangenheit schämen müssen. Leider bin ich noch nie zu meiner Vergangenheit ausgefragt worden, aber bei dir müssten die Männer jetzt ja Schlange stehen, weil du "unbelastet" bist.

Der FS schloss Jungfrauen übrigens auch aus.

In einem anderen Thread war vom FS die Rede von einem IQ von 140, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich muss sagen, dass sehr intelligente Menschen sich nicht auf so ein Schubladenniveau begeben. Auch über den IQ und den Vertrauensbereich um so eine Zahl wie 140 sollte man schon informiert sein. Plakatives Vorbeten des "IQ" spricht eher weniger für Schläue. Und genauso ist es mit einer intelligenten Beurteilung der Vergangenheit. Wie zeigt sich denn Intelligenz? Ich fand z. B. den Kommentar von #25 intelligent:

"Sorry, aber ich finde es sowas von unglaublich oberflächlich, jemanden (egal ob Frau oder Mann!) danach zu beurteilen, wie viele Beziehungen sie/er hatte..."

So etwas hätte womöglich auch die Frau des FS gesagt, wenn sie wirklich so schlau war. Der FS sollte sich also mal fragen, ob er mit seiner Oberflächlichkeit die Tiefgründungen nicht von alleine aussortiert. Selbstkritik ist hier angesagt.
 
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Gast

  • #44
Ich selber habe letzteres Profil (OK, durch Verwitwung, vor ein paar Jahren, eher unfreiwillig) und empfinde die meisten Singlefrauen, meiner Altersklasse, in ihrem bisherigen Lebenswandel als inkompatibel zu mir.
Ist ja auch so, weil sie eben nicht die EINE sind, die du leider verloren hast. Und umgekehrt funktioniert es auch ebenso wenig. Welche Frau, die womöglich deinen (hochgesteckten) Kriterien entspricht, hat schon Lust darauf, insgeheim immer mit dieser einen "Überfrau" verglichen zu werden? saepe_inscia hat schon ganz recht: Bau ihr bitte einen Altar und lass die Sucherei. Oder lass einfach mal die Vergangenheit ruhen und komme im heutigen Leben an.
 
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Gast

  • #45
Vielleicht versuchst du zuerst mal herauszufinden was deine Gefühle - ja, deine Trauer, Wut uns Schmerz - sind, bevor du das "Problem" mit dem Kopf löst.
Mit deiner Art alles zu rationalisieren hältst du dich über Wasser und merkst nicht mal, dass du schon nur uns hier total vor den Kopf stösst. Wie muss es da erst deinen Dates ergehen. Du erfindest sogar eine fiktive "braunhaarige Sozialpädagogin" (na danke, ich bin eine solchige) als negatives Beispiel nur um noch mehr Gift und Galle sprühen zu können gegen die Frauen, dein Leben, deine Situation.
Auch wenn du uns nicht zuhören magst, sollte dir doch auch rein rational einleuchten dass du so nicht weiter kommst.
 
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Gast

  • #46
@42: Entschuldige bitte, aber sehr wohl kann man über die Anzahl der Beziehungen einer Person über den Charakter schließen lassen.
Mir sagt es schon eine Menge, wenn ich erfahre, dass eine Frau schon sagen wir 20+ Partner aufzählen kann. Viele schnelle wechselnde Partner gehabt zu haben sind keineswegs Pluspunkte mit denen sich eine Frau rühmen sollte, dann sind mir doch eher die Frauen lieber, die achtsam mit ihrem Körper umgehen und nicht jeden ICE durch ihren Tunnel fahren lassen! ;-)
 
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Gast

  • #47
Du ist doch de Mann, der in anderen Threads angibt, das "Hammerteil" zu suchen: 1,80, BMI unter 20, lange, blonde Haare und IQ über 140?
Der zugibt, sich in der Zwischenzeit mitder braunhaarigen Sozialpädagogin zu trösten?
Würde jemand so lieb sein und hier den Link zu dem o.g. Thread posten. Leider ist es mir nicht gelungen, ihn zu finden. Ich würde es gerne lesen.

Vielen Dank!

w/39
 
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Gast

  • #48
@42: Entschuldige bitte, aber sehr wohl kann man über die Anzahl der Beziehungen einer Person über den Charakter schließen lassen.
Jeder Zusammenhang hängt von einer Vielzahl an Variablen ab. Das, was du hier machst, ist eine grobe Vereinfachung. Das deutet nunmal nicht auf Tiefe hin, zumindest nicht in dem Bereich. Jedem Sozialwissenschaftler würden sich die Fußnägel umdrehen, solche Vereinfachungen zu lesen.

Aber, wenn man bei seinen Vorurteilen bleiben möchte, dann kann man das. Es kann ja sein, dass man dann sein nach diesem Schema berechnetes Gegenstück findet. Dann ist alles gut.

Ich persönlich finde die Herangehensweise nach wie vor oberflächlich, und kenne viele Leute, die meine Sicht teilen. Das ist mein gutes Recht. Es gibt immer zwei Seiten. Und in diesem Fall würde ich so einen Mann bereits ablehnen, ganz egal, ob ich nach seinen Berechnungen in Frage käme. Da hilft dann auch kein Erklären.

Würde jemand so lieb sein und hier den Link zu dem o.g. Thread posten. Leider ist es mir nicht gelungen, ihn zu finden. Ich würde es gerne lesen.
https://www.elitepartner.de/forum/warum-seid-ihr-noch-single-39227.html
 
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Gast

  • #49
I'm FS

https://www.elitepartner.de/forum/warum-seid-ihr-noch-single-39227.html
Sorry nein, der ist es nicht! Dort gibt es weder eine fiktive Sozialpädagogin, noch eine Wortwahl a la "Hammerteil".

Es ist #12 im Fiktiv Thread von Fäulein Wunder:

http://www.elitepartner.de/forum/wie-damit-umgehen-dass-er-sich-noch-einloggt-38860.html

Ich habe dort nie behauptet, dass "ich" das so mache oder gemacht habe. Das dort Geschriebene ist so relevant, wie "Andreas" von Fäulein Wunder! Außerdem gibt es hier keine Zahlen

Interessant ist es, dass Aussagen und Angaben des einen Thread einfach in Sätze des anderen Thread eingebaut und dann hier als Zitat verkauft werden. Manipulation vom Feinsten...

m43
 
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Gast

  • #50
Also meine Güte! Du verglorifizierst Deine Frau aber ganz schön - verständlich. Ist ja auch eine traurige Geschichte, wenn die wahre Liebe einem durch den Tod genommen wird!
Aber Deine Frage ist eigentlich eher: "Wo ist meine Frau?" "Ich will genau so eine wiederhaben"

Nur: Das funktioniert nicht!
Und wenn ihr Euch getrennt HÄTTET, hätte sie natürlich auch die eine oder andere Affäre erst einmal gehabt - das ist so nach Langzeitbeziehungen. Da kann man sich nicht gleich wieder fest binden.
Ich hatte einige Affären im Laufe der Jahre, 2 lange Beziehungen und alles andere als "tonnenweise Affären". Brauch ich nicht.
Aber ich habe 2 Kinder und mit denen ist es nicht so einfach, einen Mann zu finden, der neugierig auf uns alle 3 wäre. Die finden mich eben scharf, wollen mit mir den Abend verbringen, das WE, gerne auch Treffen unter der Woche, aber natürlich kein Kinderprogramm leider. Dabei wäre das lustig - auch für die Männer - aber die haben davor viel zu viel Angst.

Ich glaube, Du musst erst einmal den Tod deiner Frau wirklich verarbeiten - das kann Jahre dauern. Dann hast du vielleicht mal die ein oder andere Affäre und erst dann hast du wirklich wieder den Blick offen für Frauen.
Im Moment bleibe ich bei der Behauptung von oben: Du willst eigentlich gar keine andere Frau tief in Deinem Herzen.

w,40
 
G

Gast

  • #51
Lieber FS,

im ersten Moment musste ich lachen als ich hier dein Anforderungsprofil las. Bei all deinen Wünschen was bietest du als Partner an. Ich bin 39 J. meine letzte Beziehung hielt 6 Jahre und ich bin Kinderlos.
Dennoch würde ich von mir nicht behaupten ich wäre Pflegeleicht denn ich habe auch wünsche. Eine alte Jungfer bin ich mit Sicherheit nicht - dafür lebe ich viel zu gern. Selbst wenn ich mich durch die Betten schlagen würde - wäre das mein gewähltes Lebensmodel. Also ... sage mir was du einer Frau wie ich es bin zu bieten hast? Ich sehe bei dir Tränen über die Vergangenheit ... diese hat jedoch in einer neuen Partnerschaft nichts verloren. Ich möchte nicht immer mit einer unerreichbaren Frau verglichen werden. Du würdest mir wahrscheinlich ständig erzählen wie toll sie war und wie schlecht ich doch bin ....

Das will keine Frau.... ich möchte für meinen Partner die Nr. 1 sein und nicht hinter einer Toten stehen.

LG

W/39
 
G

Gast

  • #52
Zitat von Gast;:
Interessant ist es, dass Aussagen und Angaben des einen Thread einfach in Sätze des anderen Thread eingebaut und dann hier als Zitat verkauft werden. Manipulation vom Feinsten...
m43
na ja... Du hast in den letzten Tagen zu fast jedem Thema irgendwie geschafft eine Antwort zu geben, die mit deiner toten Frau und den hier genannten Kriterien versehen war ( nur die Sozialpädagogin ist ein Unikat im Fräulein Wunder Thread). Dass eine brave Frau mit wenigen Partnern, blonden langen Haaren usw. als Belohnung dich kriegt, hast du ja gebetsmühlenartig oft genug wiederholt.
Und hier gibt es halt Frauen mit IQ über Zimmertemperatur, die nach dem 20. thread in 2 Wochen langsam gelangweilt sind.
 
G

Gast

  • #53
Was hat eigentlich die Frage, was ich zu bieten habe, oder wie toll meine Frau war, damit zu tun, wieviele Intimkontakte ich akzeptieren müsste?

Wenn ich jetzt ein kleiner, hässlicher Schrat wäre, mit einem fast debilen IQ ...müsste ich dann mit um so mehr Intimkontakten einer Frau zufrieden sein? Komische Logik!

Also ... sage mir was du einer Frau wie ich es bin zu bieten hast?
Wenn man die objektivierbaren "hard facts" betrachtet? ...tja, dann bin ich so ziemlich genau der Mann, den man hypothetisch angenommen hätte, wenn man meine Frau kennengelernt und mich noch nie gesehen hätte. Vielleicht kann man es auch so umschreiben ...Es gibt bestimmt eine Menge Frauen, die irgendwie nicht auf mich stehen, aber jede von deen hätte das Problem, ihren Eltern, ihren Freunden, oder ihren Arbeitskollegen zu erklären, warum denn nun genau nicht...

...ich möchte für meinen Partner die Nr. 1 sein und nicht hinter einer Toten stehen.
Die Nummer 1 ist man, wenn man die Nummer 1 ist! So einfach ist das!

Nehmen wir als Beispiel mal die berufliche Entwicklung. Da meine Frau schon ein paar Jahre tot ist und vorher auch noch eine Zeit krank war, hatte sie gar nicht so besonders viel Lebenszeit, in der sie sich beruflich herausragend entwickeln konnte.
Jede Frau, die ernstzunehmend in der selben Liga spielt (spielen möchte), müsste sie, aufgrund der längeren Lebenszeit längst überholt haben (immer bezogen auf ihre jeweilige professionelle Disziplin).

Die Frage nach der Nummer 1 stellt sich also gar nicht mehr ...leider in vielen Fällen nur theoretisch...

Beim Aussehn ist es ähnlich. Als meine Frau noch gesund war, da war sie in einer Altersklasse, in der es noch relativ viele Frauen gibt, die sehr attraktiv aussehen. Gerade in der Phase zwischen 30 und 40 dünnt sich das schon sehr extrem aus. Im Grunde genommen würde es für eine Frau um die 40 ausreichen, wenn sie ihr schlankes Gewicht behalten hat, um sie in eine Art "virtuellen Nummer 1 Status" zu katapultieren. Bei meiner Frau könnte ich das ja schließlich nicht mehr sicher sagen, auch wenn die Interpolation durch ihre weibliche Verwandschaft das eigentlich nahelegt.

m43 (FS)
 
  • #54
Lieber FS, es klingt nicht so, als könntest Du mit der Liebe einer Frau, die Deiner Ex nicht das Wasser reichen kann, irgend etwas anfangen. Solange Du aber keine Sehnsucht nach einer real möglichen Liebe hast, ist die Suche danach auch nicht zielführend.
Es ist gut möglich, dass Deine Ex in allen Bereichen, die Dir wichtig sind, Extraklasse war.
Es ist ebenfalls wahrscheinlich, dass ähnliche Frauen in ihren Beziehungen bleiben und dort mit den Männern, die sie haben, glücklich sind. Das zu akzeptieren, ist schmerzlich. Wir suchen alle im Restepool. Wenn Du neben Intelligenz und Aussehen auf ein bestimmtes gelebtes Wertesystem Wert legst, ist das in aller Konsequenz auch ganz allein Deine Entscheidung und hinzunehmen.
Wollte Deine Frau Kinder? Hättet ihr schon welche, wenn sie nicht krank geworden wäre? Bist Du in diesem Punkt so abwehrend, weil es Dich so sehr schmerzt?

Übrig bleibt für Dich nur die Frage:
Beeinflusst die reale Sehnsucht nach Nähe irgendwann Deine Ausschlusskriterien so stark, dass du weniger streng urteilen kannst?
Oder ist es gerade umgekehrt: Ist der Altar, den Du Deiner Frau gebaut hast, gerade diese Idealisierung und innere Fixierung auf Ähnlichkeit zu ihr? Dann solltest Du Dir einfach die Zeit nehmen. Gegebenenfalls ist Dir lebenslange Trauer um das Verlorene auch wertvoller als alles Mögliche.
 
G

Gast

  • #55
Die Nummer 1 ist man, wenn man die Nummer 1 ist! So einfach ist das!

Nehmen wir als Beispiel mal die berufliche Entwicklung. Da meine Frau schon ein paar Jahre tot ist und vorher auch noch eine Zeit krank war, hatte sie gar nicht so besonders viel Lebenszeit, in der sie sich beruflich herausragend entwickeln konnte.
Jede Frau, die ernstzunehmend in der selben Liga spielt (spielen möchte), müsste sie, aufgrund der längeren Lebenszeit längst überholt haben (immer bezogen auf ihre jeweilige professionelle Disziplin).
...
Meine Frage wäre warum du überhaupt noch auf Partnersuche bist? Scheinbar hattest du dann doch bereits die große und einzige Liebe im Leben.
Tendenziell kann alles was danach kommt deiner Aussage nach doch nur noch bescheiden bis mies sein.
Das Gewicht zu halten ist mit ein wenig Sport wohl kein Problem aber dennoch wird es schwer werden. Frauen sehen sich nicht gerne auf den 2. Platz. Ich möchte das mein Partner aus Liebe mit mir zusammen ist und nicht weil ich seiner toten Frau ähnlich sehe.
Scheinbar gibt es bei dir noch viel Potential den Verlust deiner Frau aufzuarbeiten.

Dieser tut mir unendlich leid ... ich hoffe das du das irgendwann verkraften kannst - bis dahin spare dir und den Partnerinnen eine herbe Enttäuschung. Menschen sind einmalig und du wirst keinen Zwilling deiner verstorbenen Frau finden. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen das sich dafür jemand hergeben möchte.

Lieben Gruß + alles gute.

W/39
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Gast

  • #56
I'm FS

Das wohl beste Wort in diesem Thread ;)

Wollte Deine Frau Kinder? Hättet ihr schon welche, wenn sie nicht krank geworden wäre? Bist Du in diesem Punkt so abwehrend, weil es Dich so sehr schmerzt?
Wir wollten beide Kinder und wenn es geklappt hätte, dann hätten wir inzwischen auch schon welche bekommen. Ich bin eigentlich auch nicht zu 100% ablehnend gegen vorhandene Kinder ...aber nur, wenn dann auch noch ein eigenes möglich wäre. Ausschließlich für fremde Kinder möchte ich mein Leben nicht total umkrempeln.
Da ich aber keine superjunge Frau suche, wäre eine Kandidatin mindestens Ende 30. Zusätzlich braucht man schon 2-3 Jahre, um einigermaßen sicher zu sein, dass eine Beziehung stabil genug für gemeinsame Kinder ist.
Neben der biologischen Umwägbarkeit kommt dazu, dass viele Frauen mit Kindern dann nicht nochmal wieder mit weiteren Kindern von vorne anfangen wollen.

Also ist das unrealistisch und dann möchte lieber gar keine Kinder.

m43
 
G

Gast

  • #57
Wenn ich jetzt ein kleiner, hässlicher Schrat wäre, mit einem fast debilen IQ ...müsste ich dann mit um so mehr Intimkontakten einer Frau zufrieden sein? Komische Logik!
Du musst mit überhaupt nichts zufrieden sein. Aber anscheinend beschäftigst du dich doch mit deinem Problem. Was erhoffst du dir von dieser Diskussion? Dass dir plötzlich der Geheimtipp gegeben wird, wo plötzlich das Ebenbild deiner Frau vor dir steht?

Oder ahnst du vielleicht in dir, dass irgendetwas nicht stimmt und sich verändern muss, auch wenn du zugleich dagegen ankämpfst? Wenn du einfach nur feststellen willst, dass keine Frau für dich in Frage kommt, dann ist uns das doch egal. Wir Frauen reißen uns nicht um dich. Aber DICH bewegt es doch. Es gibt keine Frau, die dir gefällt. Das macht dich wahrscheinlich unglücklich, weil du Sehnsüchte hast, die niemand erfüllt.

Es gibt aber nunmal nur die Menschen, die da sind. Und du wirst umso glücklicher sein, je mehr du dich mit denen verstehst und dich ihnen näher fühlst. Den anderen ist das egal. Für die gibt es auch noch andere als dich. Das eigene Unglück bertrifft einen selbst, nicht die anderen. Auch wenn du alle Frauen überzeugen solltest, wie schlecht sie im Gegensatz zu deiner Frau sind, macht dich das keinen Stück glücklicher, sondern entfernt dich nur mehr von den anderen.

Die Nummer 1 ist man, wenn man die Nummer 1 ist! So einfach ist das!

Nehmen wir als Beispiel mal die berufliche Entwicklung. ...
Jede Frau, die ernstzunehmend in der selben Liga spielt (spielen möchte), müsste sie, aufgrund der längeren Lebenszeit längst überholt haben
Merkst du nicht, wie eindimensional deine Betrachtung ist? Du legst ein Maßband an, das du bei deiner Frau angelegt hast. Wenn man einen neuen Menschen kennenlernt, verändert sich aber das Maßband! Das ist das Entscheidende, wenn man über jemanden hinwegkommt!

Da du nie eine Trennung nach einer ernsten Beziehung überwunden hast, hast du das wohl noch nie erfahren. Es verändern sich dabei regelrecht Verknüpfungen. Es kann sein, dass du eine Frau kennenlernst, die beruflich nicht erfolgreich ist, aber etwas ganz anderes. Vielleicht eine Mutter. Oder eine Frau, die sich für etwas einsetzt. Vielleicht etwas, das du jetzt als "No-Go" betrachtest, und das dir dann plötzlich so erscheint, als hättest du es immer gesucht.

Du KANNST keine Frau finden, die in allen dir aktuell wichtigen Disziplinen so gut ist wie deine Frau. Weil deine Frau dich erst dahingehend geformt hat, dass diese Disziplinen dir wichtig sind, andere dagegen wirst du ignorieren. Dir erscheint es jetzt so, als sei das schon seit deiner Geburt deine Vorstellung von einer Traumfrau gewesen, aber das ist nunmal genau das, was passiert, wenn man sich verliebt oder liebt!
 
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Gast

  • #58
Du musst ja keine Partnerin nehmen, du kannst gern allein bleiben: viele Frauen werden sogar froh sein, wenn sie einem Mann wie dir nicht begegnen, weil du in deinem Schmerz deine Wut auf völlig unschuldige Frauen projizierst. Und damit nur Frauen verletzt, die vielleicht ganz nett wären und aufrichtiges Interesse an dir hätten.
Wenn dir keine gut genug ist, ist doch alles klar! Willst du hier nur deinen Frust auslassen? Warum gehst du denn auf Suche? Du siehst doch, dass es so wie es jetzt läuft, aussichtslos ist.
Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl, denn du musst sehr traurig und verletzt sein, wenn du andere so herabwürdigst.
Und mit nur einer Sexualpartnerin bist du auch eine alte Jungfer, wenn dich jemand fragt ;)
 
  • #59
Da ich aber keine superjunge Frau suche, wäre eine Kandidatin mindestens Ende 30. Zusätzlich braucht man schon 2-3 Jahre, um einigermaßen sicher zu sein, dass eine Beziehung stabil genug für gemeinsame Kinder ist. Neben der biologischen Umwägbarkeit kommt dazu, dass viele Frauen mit Kindern dann nicht nochmal wieder mit weiteren Kindern von vorne anfangen wollen.
Also ist das unrealistisch und dann möchte lieber gar keine Kinder.
Du gibst Dir aber richtig Mühe, jede mögliche Beziehung von vornherein auszuschließen, oder?
- in Deinem Alter findest Du auch noch eine nette Frau Mitte 30
- auch 40jährige und leicht Ü40er könnten noch Kinder bekommen
- man braucht, bitte!!, keine zwei Jahre, um zu wissen, ob man einen Menschen so liebt, dass man mit ihm Kinder will. Eines reicht völlig, gegebenenfalls auch weniger. Schließlich haben wir doch alle schon Lebenserfahrung, wissen, was wir wollen bzw. eben nicht mehr!
- Gerade Frauen, die mit ihren Kindern gut zurecht kommen, sind oft bereit, mit einem neuen Partner noch ein, zwei zu haben.

Wenn ich Deine Antworten so lese, glaube ich immer weniger, dass Du aus narzisstischen Gründen danach strebst, die gleich pompöse Außenwirkung mit einer möglichen Partnerin zu erzielen wie mit Deiner vorherigen. Das war nach einigen Äußerungen von Dir nicht ganz klar. Ich denke inzwischen vielmehr, Du hängst wirklich noch so sehr an ihr, dass Du Dich selbst blockierst, wo es nur geht, und über die Idealisierungsschiene funktioniert es in Deinem Fall ja wirklich gut.

Aber verletze dann nicht Frauen, die sich für Dich interessieren. Dir bleibt wirklich nur, Deiner Trauer Raum zu lassen, vielleicht therapeutisch daran zu arbeiten, und Dir immer wieder klar zu machen, dass ein individuelles Maß an Passung (gerade bei der Intelligenz und den Werten) zwar nötig ist, um sich verstanden und angenommen zu fühlen, aber etliche Außenaspekte nur die eigene Eitelkeit kitzeln und Aufmerksamkeit und Bewunderung von außen hervorrufen, aber nicht relevant sind für das Gefühl, wieder geliebt zu werden.

Und zuletzt: Viele der Menschen, die inzwischen mehr Sexualpartner als jemals gehofft haben, hätten die Erfahrungen zwar nicht machen wollen, weil sie auf der Suche nach der einen großen Liebe waren, haben aber keinen weiteren Schaden davon getragen. Ich hoffe, Du hättest keine wie auch immer gearteten Hemmungen, weil Du Dich unerfahrener fühlst. Auch diese Unterschiedlichkeit sollte in einer Partnerschaft zu bewältigen sein.
 
G

Gast

  • #60
Lieber FS, der Punkt ist, dass Du einfach den Eindruck machst, als ob eigentlich sowieso KEINE Frau gut genug für Dich wäre.
Du schmollst, weil keine so ist wie Deine verstorbene Frau und merkst dabei gar nicht, dass Du gar nicht bereit für eine neue Frau bist.
Das wärest Du nur, wenn sie so wäre, wie Deine Frau war.
Du vergleichst!
Das wird dann aber nichts!
Und es ist eigentlich ziemlich egal, ob eine Frau 3 Männer hatte oder 10 oder 20. Wenn Du sie liebst und sie Dich, spielt das keine Rolle.
Aber Du willst gar nicht.Und keine Frau wird jemals Deine Nummer 1 werden können, denn die Nummer 1 ist noch durch deine Frau besetzt!

w,40
 
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