L

laura 2000

  • #1

Umgang mit den Kindern meines Mannes abbrechen?

Ich habe meinen Mann hier bei EP kennengerlernt. Ich hatte bereits ein Kind, er lebte damals getrennt und hat zwei Kinder mit seiner inzwischen Ex-Frau. Sie hatte sich damals wegen eines Seitensprungs getrennt, von dem sie dummerweise dachte, da warte die Liebe ihres Lebens. Mein Mann hatte damals um seine Kinder gekämpft und wie üblich vor Gericht verloren, das kann nur die Mama. Na ja, jedenfalls nachdem sie festgestellt hatte, dass der andere nur eine Bettgeschichte war, wollte sie natürlich gern zum gutverdienenden Ehemann zurück, dummerweise war ich da schon. In der Folge gab es einen jahrelangen Rosenkrieg, von dem ich nie gedacht hätte, dass es so etwas wirklich in der Realität gibt. Zum Schluss siegte dann doch ein bisschen die Gerechtigkeit, Mutti muss mit zwei Schulkindern tatsächlich arbeiten.

Das heutige Problem sind aber leider die beidem Kinder aus der ersten Ehe. Sie waren all die Jahre zwei WE im Monat bei uns, wir haben uns auch um gemeinsame Urlaube bemüht, das hat die Mutter nicht erlaubt, ebenso wenig Besuche an Heiligabend oder auch die Teilnahme an unserer Hochzeit. Ich frage mich immer noch, warum ein sorgeberechtigter Vater eigentlich dafür die Einwilligung der Mutter braucht. Na ja, jedenfalls sind die Kinder mit den Jahren so aufgehetzt und bekommen so viele Lügen erzählt, dass sie ständig zu mir sagen, ich hätte ihnen den Vater weggenommen, ohne mich wären die Eltern noch zusammen etc. Mittlerweile haben wir noch ein gemeinsames Kind, ich arbeite voll und ertrage es einfach nicht mehr. Jedes WE mit dem Kindern ist von Freitag bis Sonntag nur Provokation gegen mich, an den anderen WEs arbeitet mein Mann (Schichtdienst). Wir haben eigentlich gar kein Familienleben mehr. Ja, ich habe gewusst, dass er Kinder hat, aber ich wusste natürlich nicht, dass eine Exfrau auch Jahre später hauptsächlich Stänkern und die Kinder über alle Details unseres Familienlebens Aushorchen als Hobby hat. Was soll ich tun? Eigentlich will ich dieses alle zwei WE nicht mehr, mein Mann hat durch die jahrelangen Manipulationen auch kaum noch eine wirkliche Verbindung, leider ist es mehr nur noch eine Pflichtübung. Die Mutter haut uns dann auch jeden Sonntagabend, nachdem die Kinder ausgehorcht wurden, um die Ohren, was alles ihrer Meinung nach nicht richtig war und dass sie beide sowieso gar nicht mehr kommen wollten. Sie nimmt dann aber doch gerne wieder das nächste freie WE in Anspruch. Hat so ein Umgang noch Sinn für irgendjemanden?
 
  • #2
Liebe FS
Leider schreibst du das Alter der Kinder nicht.
Wie steht den dein Mann dazu ? Eigentlich müsste er den Kindern erklären, dass niemand jemanden weggenommen hat.
Ich kann verstehen, dass du die Besuchs WE nicht mehr möchtest oder nicht in dem Rahmen.
Als erstes würde ich mit deinem Mann sprechen, wie er es sieht.
Dann vielleicht mit den Kindern und ihnen erklären, dass ihr beide (!) die Besuche, so wie sie ablaufen nicht so schätzt und gerne etwas ändern würdet.
 
  • #3
Ich finde, der Umgang mit den Kindern muss weiter sichergestellt sein, anderenfalls wird der Exfrau nur in die Hände gespielt. Die Kinder (wie alt sind sie denn?) sollten wenigstens die Möglichkeit haben, den Abgleich zwischen der Hetze der Mutter und der Realität zu haben. Außerdem sollten sie Kontakt zu Eurem gemeinsamen Kind haben. Frechheiten musst Du Dir natürlich nicht bieten lassen, sondern setze Grenzen und sorge dafür, dass Dein Mann Dich darin unterstützt. Vielleicht ist es ein Trost, dass das Blatt sich wenden kann. Nach meiner Trennung hatte meine Exfrau auch durch dichte Lügengespinste einen Heiligenschein für sich errichtet und meine Frau und mich verleumdet - weniger war es nicht. Nach einiger Zeit ist mein Sohn trotzdem zu uns gezogen und besucht seine Mutter nur noch, wenn ich ordentlich auf ihn einwirke. Kinder werden älter und manchmal auch klüger.
 
G

Gast

  • #4
Zum Schluss siegte dann doch ein bisschen die Gerechtigkeit, Mutti muss mit zwei Schulkindern tatsächlich arbeiten.

Das heutige Problem sind aber leider die beidem Kinder aus der ersten Ehe.
Besuche an Heiligabend oder auch die Teilnahme an unserer Hochzeit. Ich frage mich immer noch, warum ein sorgeberechtigter Vater eigentlich dafür die Einwilligung der Mutter braucht.

Na ja, jedenfalls sind die Kinder mit den Jahren so aufgehetzt und bekommen so viele Lügen erzählt, dass sie ständig zu mir sagen, ich hätte ihnen den Vater weggenommen, ohne mich wären die Eltern noch zusammen etc.
Mittlerweile haben wir noch ein gemeinsames Kind, ich arbeite voll und ertrage es einfach nicht mehr. Jedes WE mit dem Kindern ist von Freitag bis Sonntag nur Provokation gegen mich, an den anderen WEs arbeitet mein Mann (Schichtdienst).
Man sollte mal in den Schuhen eines anderen gegangen sein, um sich in andere hineinversetzen zu können. Das scheint deine Stärke ja nicht zu sein. Aus Sicht der Kinder stimmt deren Vorwurf doch auch, das schreibst du doch selbst, dass die Eltern sich wieder vertragen hätten, wenn du nicht inzwischen dort gewesen wärest. Dafür muß sie niemand "aufgehetzt haben", Kinder wollen immer, dass ihre Eltern sich wieder vertragen und der neue Partner ist meist ein ungeliebter Störenfried. Nie gehört? Glaubst du etwa den happy Patchwork-Müll? (Buchtipp: "Die Patchwork-Lüge").

Offenbar hast du deinen Platz dort ja mit Zähnen und Klauen verteidigt und nun bist du verbittert und haßt die Exfrau deines Mannes. Warum arbeitest du denn eigentlich voll und stänkerst neidisch gegen seine Exfrau aufgrund der Berufstätigkeit? Wenn dein Mann der absolute Großverdiener ist, zu dem seine Ex deswegen zurückwollte, sollte es doch kein Problem sein, wenn du nicht arbeiten würdest oder Teilzeit? Der Gute war wohl doch nicht so ein finanzieller Glücksgriff wie erhofft und nun sind die Schuldigen die Exfrau und die armen Kinder.

Faß dich mal an deine eigene Nase, jeder bekommt das was er verdient, denn man baut sein Glück nicht auf dem Unglück anderer, was dabei rauskommt, siehst du ja an dir. - Die armen Kinder!
 
A

apus apus

  • #5
Wie steht denn dein Partner dazu? Ich finde du hast schon ziemlich viel Stärke bewiesen und ich kann dich sehr gut verstehen. Meine Ex-Partnerin macht auch ziemlich viel Stress, obwohl es noch weit und breit keine neue Partnerin für mich gibt. Ich glaube meine Ex würde jede anbahnende Beziehung irgendwie versuchen zu zerstören. Meine Kinder kommen (noch) gerne jedes zweite Wochenende zu mir. Aber ich merke deutlich den Einfluss der Ex auf sie … eine Art Spionage.


Kläre es mit deinen Mann, ganz dringend. Sicher wird auch er irgendwie „leiden“. Besprecht alles und macht eben auch als Paar dicht gegen die Ex. Meinetwegen macht auch mal eine Pause mit den Kindern. Aber auch eben nur eine Pause. Auch sie müssen den Kopf frei kriegen. Tankt irgendwie Energie. Ich würde mir wünschen das du noch mal schreibst und über den Standpunkt deines Mannes berichtest.


m
 
G

Gast

  • #6
Ich würde als Vater den Kontakt zu meinen Kindern abbrechen. Manchmal ist loslassen ganz einfach sinnvoller, gerade wenn das ganze so hochproblematisch wie bei euch abläuft.
Gegen manipulierte Kinder kann ein Vater ganz einfach nichts machen. Gar nichts.
Vielleicht kommen die Kinder später von allein wieder auf ihren Vater zu. Nämlich dann wenn sie festgestellt haben, dass ihre Mutter nicht alle Tassen im Schrank hat.
 
P

Provence

  • #7
Offenbar hast du deinen Platz dort ja mit Zähnen und Klauen verteidigt und nun bist du verbittert … Warum arbeitest du denn eigentlich voll und stänkerst neidisch gegen seine Exfrau aufgrund der Berufstätigkeit?
Faß dich mal an deine eigene Nase, jeder bekommt das was er verdient, denn man baut sein Glück nicht auf dem Unglück anderer, was dabei rauskommt, siehst du ja an dir. - Die armen Kinder!
Dieser Gast hat das Problem offensichtlich nicht verstanden.

Es geht nur gut, wenn die Kinder weder bei der Mutter noch beim Vater ausgehorcht und manipuliert werden. Doch das klappt nicht immer, wie wir hier lesen.
Also hilft es wohl nur, in Zusammenarbeit mit dem Vater (!!) vorübergehend eine - evtl. auch längere - Besuchspause der Kinder bei der neuen Familie der FS einzulegen. Das, wieder zusammen mit dem Vater, den Kindern verständlich nahe zu bringen. Irgendwann haben sie hoffentlich das Alter erreicht, in dem sie selbst, unbeeinflusst durch Mutter oder Vater, ihre eigene Besuchsregelung einfordern.
 
E

EarlyWinter

  • #8
Faß dich mal an deine eigene Nase, jeder bekommt das was er verdient, denn man baut sein Glück nicht auf dem Unglück anderer, was dabei rauskommt, siehst du ja an dir. - Die armen Kinder!
Äh... Du hast aber schon gelesen, dass die Ex Frau den Mann betrogen und verlassen hat für einen anderen, von dem sie geglaubt hat, er wäre ja die große Liebe ihres Lebens? Und das, BEVOR es die Fragestellerin überhaupt gab.
Also, wenn jemand das bekommt, was er verdient, dann wohl die Ex Frau weil der Mann nicht so blöd war, sich von ihr manipulieren zu lassen und zu ihr zurück zu gehen als sie ihn nach ihrem Scheitern wieder haben wollte, nach dem Motto, wenn gerade nix Besseres da ist, dann nehme ich ihn. Das von Dir erwähnte "Unglück" hat die Ex Frau selbst herbeigerufen und muss damit leben, dass sie nicht Menschen austauschen kann, wie ihr gerade gefällt.
Statt Verantwortung zu übernehmen und auf diese Weise ein gutes Beispiel für ihre Kinder zu sein, gibt sie anderen die Schuld, die dafür am wenigsten etwas können. Erst betrügt sie den Mann, dann verlässt sie ihn und weil er nicht überglücklich zu ihr zurück kommt weil ihr Experiment mit dem anderen Typ gescheitert ist, macht sie ihn schlecht. Super! Hätte sich der andere Mann nicht als Fehlgriff entpuppt, wäre es ihr sch...egal gewesen, wie es ihrem Ehemann geht, was sie ja mit ihrem Verhalten auch bewiesen hat.
Und obwohl sie sich so verhalten hat, sagt weder der Ex Mann noch die FS den Kindern, wie es wirklich war. Wer da also Größe beweist, müssen wir nicht darüber wirklich reden.
 
  • #9
Hee, hee Gast 3 - da klingt ja ordentliche Verbitterung aus dir!! Man könnte meinen, du machst es genauso wie die Exfrau des Mannes der Fragestellerin.
Aber gerade dieses Gehetzte ggü der neuen Partnerin und ggü dem Vater aus Verletztheit und Rachegefühl ist schädlich für die Kinder. Sie sollten zu beiden Elternteilen ein guten Verhältnis aufbauen können ohne die Beeinflussung des andren Elternteils, auch wenn es schwer ist, wenn man verletzt war.
Aber bei dir genau wie bei der Mutter der Kinder der FS klingt es einfach nach einen persönlichen Rachefeldzug gegen den Ex und nicht, als wenn es um die Kinder geht!
Liebe FS, lass dich von so einer haßgeplagten und rachsüchtigen Frau nicht runterziehen! Ich kann dich verstehen, aber es sind immer noch seine Kinder. Kontaktabbruch halte ich einfach nicht für gut. Zumindest nicht, was des Vater angeht. Das spielt der Mutter nur in die Hände und er macht sich vielleicht auch irgendwann Vorwürfe. Gute Ratschläge sind hier teuer und ich bin sicher, ihr habt schon jede Menge versucht. Vielleicht kannst du dich an diesen WE´s ein wenig abseilen, etwas für dich tun und der Vater mit den Kids. Vielleicht stärkt sich ja dann das Band wieder, wenn erstmal die Kinder und der Vater wieder einen Draht zueinander finden und dann wird die Situation wieder einigermaßen erträglicher??
Viel Glück und Kraft für die Zukunft!
 
  • #10
Man sollte mal in den Schuhen eines anderen gegangen sein, um sich in andere hineinversetzen zu können. Das scheint deine Stärke ja nicht zu sein. Aus Sicht der Kinder stimmt deren Vorwurf doch auch, das schreibst du doch selbst, dass die Eltern sich wieder vertragen hätten, wenn du nicht inzwischen dort gewesen wärest. Dafür muß sie niemand "aufgehetzt haben", Kinder wollen immer, dass ihre Eltern sich wieder vertragen und der neue Partner ist meist ein ungeliebter Störenfried. Nie gehört? Glaubst du etwa den happy Patchwork-Müll? (Buchtipp: "Die Patchwork-Lüge").

Offenbar hast du deinen Platz dort ja mit Zähnen und Klauen verteidigt und nun bist du verbittert und haßt die Exfrau deines Mannes. Warum arbeitest du denn eigentlich voll und stänkerst neidisch gegen seine Exfrau aufgrund der Berufstätigkeit? Wenn dein Mann der absolute Großverdiener ist, zu dem seine Ex deswegen zurückwollte, sollte es doch kein Problem sein, wenn du nicht arbeiten würdest oder Teilzeit? Der Gute war wohl doch nicht so ein finanzieller Glücksgriff wie erhofft und nun sind die Schuldigen die Exfrau und die armen Kinder.

Faß dich mal an deine eigene Nase, jeder bekommt das was er verdient, denn man baut sein Glück nicht auf dem Unglück anderer, was dabei rauskommt, siehst du ja an dir. - Die armen Kinder!
Selten so einen Quatsch gehört! Sie ist fremdgegangen. Ist dabei auf die Schnauze gefallen! Will dann doch zurück. Geht nicht, da der Junge in die FS verliebt ist. Exfrau fühlt sich gehörnt und wiggelt die pänz auf. Warum soll die FS denn an die eigene Nase packen? Das was du hier ablöst, könnte glatt darauf schließen, dass du die Ex bist. Die Exfrau hat beschissen und die Quittung bekommen. Selber schuld. Die FS ist also nun die böse oder was. So ein Schwachsinn
m45
 
G

Gast

  • #11
Die meisten Kinder sind nicht begeistert von der neuen Partnerin bzw. Partner eines ihrer Elternteile. Das ist einfach so! - Wer das Ganze nur mit Scheuklappen betrachten will, weil er selbst in so einer Situation steckt und sich mit dem Leid der Trennungskinder nicht befassen will, der sollte sich mal klar machen, dass Kinder eigenständige Wesen mit eigenen Gefühlen und eigenen Vorlieben sind. Kinder lieben i.d.R. ihre Eltern und diese sind nicht einfach austauschbar, wie (Ehe-)Partner!

Die FS ist derartig voller Abneigung und Gift und Galle, da wäre es für alle Beteiligten wahrscheinlich besser, die Kinder müßten nicht mehr zu Besuch in der neuen Familie des Vaters kommen.

Der Vater hat offenbar nur um seine Kinder vor Gericht gekämpft, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen, wie es bei vielen Männern der Fall ist, ansonsten hätte er seine zweite Frau längst in die Schranken gewiesen und ihr klargemacht, dass es nicht in ihrer Entscheidungsgewalt liegt, ob er seine Kinder sieht oder nicht, dass sie das akzeptieren oder gehen kann. - Ein Vater, der den Kontakt zu seinen Kindern abbricht wegen Empfindlichkeiten seiner zweiten Frau (Eifersucht), der liebt seine Kinder nicht wirklich, ist sexuell abhängig, ein Weichei o.ä., zu so einem "Fang" kann man jede Frau nur beglückwünschen.
 
T

Tanja66

  • #12
Liebe FS,

Du hörst dich sehr überheblich und triumphierend an. Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht. Offenbar möchtest du deinen Mann dazu bringen, den Kontakt zu seinen ältesten Kindern aufzugeben. Blut ist dicker als Wasser und sollte es soweit kommen, wird er dir das eines Tages sehr übel nehmen. Dann nämlich, wenn er nach abgebrochenem Kontakt den Kontakt eines Tages wieder will und seine Kinder lehnen das dann (übrigens völlig zu Recht) ab und lassen ihn nicht mehr in ihr Leben. Was glaubst du, wie du dann dastehst?
 
G

Gast

  • #13
zu 10 und 11
Gift und Galle, überheblich???
Habt ihr auch mal gelesen, was die FS alles probiert hat? Gemeinsame Urlaube, Kontaktverweigerung zu Weihnachten, etc... Sie haben doch versucht, die Kinder zu integrieren. Die MUTTER schießt hier quer und versucht Vater und Kinder auseinander zu bringen. Sie ist erwachsen und muss nicht über die Kinder ihren persönlichen Rachefeldzug austragen. Sie müsste auf der Elternebene um ein faires, ausgeglichenes Verhältnis bemühen. Diese Aufhetzerei tut allen nicht gut, am wenigsten den Kindern. Und das man irgendwann entnervt aufgibt und die Kinder die nur am nörgeln, stänkern und aushorchen sind nicht mehr ertragen kann und resigniert ist nur allzu verständlich.
Nicht die FS sollte hier von euch so niedergemacht werden. Wenn ihr doch ach so verständnisvoll für die Kinder seit, dann gebt ihr doch lieber Tipps, was sie tun kann, wie es besser wird bei der Gegenwehr der Mutter statt sie zu beschießen. Die FS sucht nach konstruktiven Lösungen!! Sie weiß nämlich nicht mehr weiter!!!
 
  • #14
Ich finds schon sehr traurig dass hier einige im Forum der Meinung sind, dass sich die FS als Stiefmutter alles gefallen lassen muss.

Ich selbst war als Kind übrigens genauso. Aufgehetzt vom Vater gegen meine Mutter und ihren neuen Freund. Es gab viel böses Blut und ich habe mich zwischen 11 und 15 aufgeführt wie noch was. So lang bis meine Mutter auf den Tisch gehauen hat und mir ganz klar gesagt hat was sie von mir und meinem Verhalten denkt. Und dass ich mir mal überlegen soll wer hier die Familie tatsächlich zerstört hat. (Selbe Geschichte wie die des Mannes der FS.. nur wars in unserem Fall mein Vater der in die Midlifecrisis gerutscht ist und hinterher nur Hass und Wut gesät hat.)
Da der Vater der Kinder augenscheinlich nicht in der Lage ist mal eine ordentliche Ansage an die beiden zu machen, sehe ich es übrigens wie die FS und kann keinen Grund sehen warum sie sich dieses bösartigen Verhalten, angestachelt durch die Kindesmutter weiterhin antun muss. Sie ist mit den Kindern nicht blutsverwandt, damit eigentlich keine Rechenschaft schuldig und solange ihr toller Mann nicht in der Lage ist mal seine Erziehungsaufgaben wahrzunehmen ist es ihr gutes Recht den Kontakt zu verweigern. Würde ich - die ja die Seite als Kind kennengelernt hat - übrigens genauso machen.
Das selbe gilt für die von Neid und Hass erstickte Exfrau.
Wenn man als Kind dauernd nur in Watte gepackt wird für sein Verhalten nicht geradestehen muss, lernt man nie verantwortungsbewusst zu handeln. Und wenn die Kinder nicht noch Grundschüler sind kann man das sehr wohl erwarten. Vermutlich ist die Jugend auch deshalb so verkorkst und bekommt nixmehr auf die Reihe.

Dann nämlich, wenn er nach abgebrochenem Kontakt den Kontakt eines Tages wieder will und seine Kinder lehnen das dann (übrigens völlig zu Recht) ab und lassen ihn nicht mehr in ihr Leben.
Auch Kinder werden mal erwachsen und reflektieren ihr Leben, vor allem wenn sie merken wie Mutti wirklich drauf ist und ihnen der Vater dann seine Handlungsgründe darlegt. Daher denke ich nicht - dass der Kontakt endgültig abreißt.

Sorry, kein Verständnis dafür. Einige sollten den Beitrag nochmal durchlesen und sich fragen wer hier Gift und Galle spuckt. Diese Beiträge voller Hass und Häme helfen hier niemandem.
 
G

Gast

  • #15
Erschreckend, welche Tiraden hier losgelassen werden. Grundsätzlich ist es Sache des Vaters, die Dinge in die richtige Richtung zu lenken, denn die FS kann weder für das Schicksal der Ex noch des Vaters der Kinder einstehen. Der Mann hat sich für sie entschieden, nachdem seine EX Mist gebaut hat und hat ein Kind mit ihr. Somit hat die Ex in dem Leben der beiden nichts mehr verloren, außer dem Nachgehen des gemeinsamen Sorgerechts. Und da sollte niemals etwas über die Kinder ausgetragen werden, weder Frust auf die Neue oder das eigene jetztige Leben ect. Das ist höchst bedenklich und unverantwortlich von
der Mutter. Wenn die FS sich bemüht um die Kinder und sich nichts zuschulden kommen läßt, dürfen keine Diskussionen über die Kinder stattfinden. Da sollte endlich mal der Vater der Kinder auf den Tisch hauen und klare Grenzen setzen. Auch wenn die vorherige Ehe des Vaters der Kinder nicht in Ordnung war und die Ex deshalb fremdgegangen ist, müssen sie sich wie Erwachsene verhalten und die Kinder schützen. Punkt.
 
W

wahlmünchner

  • #16
ich hab mir jetzt alles durchgelesen und kann keine rechte Meinung abgeben, weil mir wesentliche Infos fehlen:
- wie alt sind die Kinder
- wie lange geht das nun schon so
- was sagt dein Mann dazu.
Eine pauschale Lösung für Kinder jeden Alters gibt es meiner Meinung nach nicht.
Je nach dem wie alt diese sind, wie viel Zeit ihr schon so verbringt und was dein Mann zu diesem ganzen Hick hack sagt, gibt es mannigfache Lösungsansätze.

Liebe Fragestellerin:
Bring doch mal Licht ins Dunkel
 
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G

Gast

  • #17
Ich bin auch eine Stiefmutter. Ich kann beide Seiten verstehen und mir fehlt bei der FS ganz einfach das Feingefühlt.
Aus der Sicht der Kindsmutter ist es doch so, dass sie einfach Angst hat, nun auch die Kinder zu verlieren. Wenn die Kinder mit der neuen Familie Weihnachten feiern sollen oder in Urlaub fahren, dann wird sie Angst haben, dass sie die Kinder verliert. Natürlich nicht gerechtfertigt, aber sie fühlt einfach so.
Als neue Frau sollte man da einfach etwas feinfühliger sein und nicht nur auf die Ex eindreschen. Wennich das Eingansposting lese, dann lese ich da schon auch etwas Häme. Die Ex ging fremd, wollte den Mann dann wieder haben, aber nun war die siegreiche FS da.
Die FS mag die Kindsmutter nicht und auch wenn sie es nicht zugeben wird, sie wird dies auch die Kinder spüren lassen (wie umgekehrt eben auch).
Wenn sie nun aber doch in der besseren Position ist und den Mann hat, da könnte sie doch nachgiebiger sein.
Ich habe meiner Vorgängerin erstmal gezeigt, dass ich sie schätze und es toll finde, wie sie die Kinder erzieht und versorgt. Kinder spielen die Eltern auch mal gegeneinander aus und da habe ich sofort erklärt, dass sie bei uns nichts gegen die Mutter sagen. Sie wissen, dass ich ihre Mutter schätze.
Inzwischen kommen wir gut miteinander aus und sie hat auch kein Problem mehr, wenn die kinder mal mit uns in Urlaub fahren. An Weihnachten lassen wir sie aber immer bei der Mutter, sie kommen dann am 1. Feiertag. Weihnachten gehört der Mutter.
 
Z

Zuckerpüppi

  • #18
.. die ExFrau die die Kinder vermutlich tatsächlich irgendwie zu beeinflussen versucht, da sie gefrustet darüber ist jetzt arbeiten zu müssen, ausgewechselt und nicht zurück genommen wurde, und das es mit dem Mann den sie da kennengelernt hatte nicht funktioniert hat.
.. der Ex, der gekränkt ist durch die Liasion seiner ExFrau, Konsequenzen gezogen hat, dabei sicher auch etwas schadenfroh.. sich mit einer Neuen getröstet hat, aber genervt ist von dem ganzen Stress zwischen Ex, Neuer und Kids.
Fragen die bleiben: wie alt sind die Kids? War der Mann seiner ExFrau denn immer treu? Ist die Neue objektiv gesehen denn tatsächlich eine wirklich gute Wahl vom Charakter her, für die Kids - die Bestandteil des Mannes sind und bleiben werden -, und in dieser ganzen Situation? Wenn die Kids noch klein sind: welche Situation ist für sie die beste? - Sie sind nämlich diejenigen die abhängig sind und denen es gerecht zu werden gilt. (Sollen sich und die Ex & Neue doch kindisch an die Gurgel springen. .. Wenn zwei sich streiten freut sich irgendwann eine Dritte.)
Das meiste Handeln ist übrigens mM nach in dem geschilderten Fall vom Mann zu erwarten. Besonders dann wenn auch er nicht immer treu war.

w36, die Scheidungsheranwachsende war, lieber aber Scheidungskind gewesen wäre.

<Mod. Wir bitten Sie, keine mehrteiligen Beiträge einzustellen. Danke. Ihr Moderationsteam>
 
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  • #19
Aus der Sicht der Kindsmutter ist es doch so, dass sie einfach Angst hat, nun auch die Kinder zu verlieren. Wenn die Kinder mit der neuen Familie Weihnachten feiern sollen oder in Urlaub fahren, dann wird sie Angst haben, dass sie die Kinder verliert. Natürlich nicht gerechtfertigt, aber sie fühlt einfach so..............

Da wir nicht genug Informationen haben, in welchem Alter die Kinder sind, was der Vater dazu sagt und ob nun wirklich keine Annäherung an die Mutter der Kinder im guten Willen stattfinden kann, ist jede Spekulation sinnlos. In Fall meiner Vorschreiberin mag das Verhältnis ja gelungen sein, doch es ergibt sich nicht zwangsläufig bei jedem so, zumal die Mutter der Kinder nun den Mann, zu dem sie zurückwollte, vor der Nase weggeschnappt bekam. Das kann schon sehr verbittern, liegt aber nicht an der FS, denn dazu gehören ja immer zwei.
Vielleicht wäre es im Sinne der Kinder, einen Mediator hinzuzuziehen, denn irgendwann kann das Ganze mal eskalieren.
Aushorchen und Stänkern sind ein NoGo, weder von der FS oder der Mutter der KInder. Jedoch muß man es nicht der FS anlasten, wer weiß, was die schon mitmachen musste, wegen Scheidung, zwei Kinder vom Partner ect. Mich regt es immer auf, daß Frauen da feinfühlig sein sollen, Männer wären es doch auch bestimmt nicht immer.
 
L

laura 2000

  • #20
Ich bin die Fragestellerin und wundere mich z.B. über Gast 3:

Nein ich musste meinen Platz nicht verteidigen, denn mein Mann wollte eine Ex, die ihn betrogen, verleumdet und jahrelang verklagt hat NICHT zurück. Heute ist sie übrigens in der Privatinsolvenz und damit haben wir nichts zu tun. Voll arbeite ich, weil ich nicht jahrelang studiert habe, um Hausfrau zu sein, habe immer voll gearbeit, das hat auch schon meine Mutter mit drei Kindern und ich mach es auch GERN. Ich brauche auch sein Geld nicht, bei uns ist das Einkommen ungefähr gleich.
Dass es ohne mich eine Versöhnung gegeben hätte, bildet sich leider nur die Ex ein, bist du auch so eine, die ganz entrüstet ist, dass der Ehemann nicht gewartet hat, bis sie sich ein wenig ausgetobt hat? Die Kinder waren bei der Trennung noch sehr klein und sind jetzt erst 9 und 11. Mein Mann hat ihnen schon ganz oft erklärt, wie es war und ist, aber was nützt das, wenn man zu Hause täglich was anderes hört. Wem soll ein Kind da glauben? Sie sind doch die Leidtragenden so oder so.
 
W

wahlmünchner

  • #21
Ok bei Kindern im Alter von 9 und 11 den Kontakt abzubrechen fände ich übel.
Bei Teenagern sähe es anders aus.
Der Schlüssel ist dein Partner.
Er muss seine Kinder überzeugen, wenn das nicht geht, ihnen zumindest die Grenzen aufzeigen und Respekt einfordern.
Was sinnvoll wäre: ein Mediator, der für alle ein Fremder ist und die Gespräche verfolgt und unsinnigen Streit verhindert.
Das Beste wäre es mit allen, vor allem auch der Ex am Tisch zu sitzen und klar noch mal zu sagen, was Sache ist.
Lasst euch doch mal beraten im Jugendamt, wie das angegangen werden kann.
Ansonsten finde ich sollte dein Mann dir den Rücken stärken ohne die Kinder anzugreifen.
Vielleicht wäre es besser, er macht regelmäßig was mit ihnen ohne dich um überhaupt wieder Vertrauen zu schaffen.
Wenn die Kinder nicht mehr kommen wollen, dann muss das glaube ich rechtlich auch so beschlossen werden. Ich weiss nicht, wie alt die Kinder sein müssen um selbst bestimmen zu können.
Ein wenig seltsam finde ich es allerdings schon, das die Kinder die Verbindung zum Vater verloren haben. Jedes zweite Wochenende euch zu sehen, sollte doch bei Kleien Kindern schon Eindruck hinterlassen haben? Was hat ihnen denn bei euch gefehlt?
Ich frag nur so blöd, weil ich selbst ein Trennungskind war..aber das Hetzen hat bei mir nicht funktioniert..ich hatte schon immer auch eine eigene Meinung.
Die Frau meines Vaters mochte ich nicht. Das war leider ihre eigene Schuld. Sie mochte mich nämlich zuerst nicht und liess mich das deutlich spüren.
Sagen die Kinder bei euch, das sie nicht bei euch sein wollen?
 
G

Gast

  • #22
Die Kinder waren bei der Trennung noch sehr klein und sind jetzt erst 9 und 11. Mein Mann hat ihnen schon ganz oft erklärt, wie es war und ist, aber was nützt das, wenn man zu Hause täglich was anderes hört. Wem soll ein Kind da glauben? Sie sind doch die Leidtragenden so oder so.
Na ja, kein Wunder, dass die Kinder leiden und nicht mehr zum Vater wollen. Da schimpft nicht nur die Mutter auf den Vater - der Vater macht es anscheinend auch.
Kinder wollen es nicht, dass die Eltern ihren Streit auf ihrem Rücken austragen. Sie lieben beide Eltern und die Vermeidungsstrategie ist es eben, dass sie dann nicht mehr zum Vater wollen, selbst wenn sie ihn lieben. So müssen sie sich weder von der Mutter noch vom Vater die Beschimpfungen auf den anderen Elternteil anhören.

Ich habe das bei meinem eigenen Sohn auch erlebt, nur nicht so extrem. Sobald ich auch nur irgendwas negatives über meinen Ex gesagt habe, hat er mir den Mund verboten und erklärt, dass ihn das nichts angeht und ich das mit Papa alleine klären soll. Aber mein Sohn war damals auch schon 16. Mein Ex hat Ähnliches berichtet. Wir haben dann nie wieder etwas Negatives übereinander gesagt und haben uns vertragen - unserem Sohn zuliebe.

Der Weg führt also auf jeden Fall über die Mutter der Kinder. Eine Mediation wäre da sicher ein guter Weg. Die Kinder leiden unter der Situation und der Vater sollte so verantwortungsbewusst sein und das klären. ER muss sich mit seiner Ex einigen, damit ein normaler Umgang möglich ist. Die FS hat sich da absolut rauszuhalten.
 
G

Gast

  • #23
Schon erstaunlich:
Wenn die Väter möchten, dass die Kinder bei ihnen leben, wollen sie nur den Unterhalt sparen, während viele Frauen von Unterhalt und Kindergeld ganz gut leben und höchstens mal halbtags arbeiten.
Wenn es ein Vater schafft, dass die KInder wirklich mal bei ihm leben dürfen, wie viel Prozent der Mütter zahlen da wohl KU an den Vater? Das darf gern mal recherchiert werden. DIe Mütter würden da umgekehrt gleich mit Gericht, Pfändung, Verpflichtung zur Vollzeitstelle etc kommen.

Wer so etwas äußert, gibt eigentlich nur zu, dass sie selbst den (Ehe-)Mann als Versorgungsinstitution betrachtet, der nur zum Geld heranschaffen dient.

Ich bin eine Frau und finde, solche Äußerungen sind zum Fremdschämen, in anderen Kontexten haben solche Frauen meistens weniger Probleme mit der Gleichberechtigung der Geschlechter.
 
G

Gast

  • #24
...Ex-Frau. Sie hatte sich damals wegen eines Seitensprungs getrennt,
Na ja, jedenfalls nachdem sie festgestellt hatte, dass der andere nur eine Bettgeschichte war, wollte sie natürlich gern zum gutverdienenden Ehemann zurück, dummerweise war ich da schon. ..... siegte dann doch ein bisschen die Gerechtigkeit, Mutti muss mit zwei Schulkindern tatsächlich arbeiten.

Das heutige Problem sind aber leider die beidem Kinder aus der ersten Ehe. Sie waren all die Jahre zwei WE im Monat bei uns, ......Besuche an Heiligabend oder auch die Teilnahme an unserer Hochzeit. Ich frage mich immer noch, warum ein sorgeberechtigter Vater eigentlich dafür die Einwilligung der Mutter braucht. ...........dass sie ständig zu mir sagen, ich hätte ihnen den Vater weggenommen, ohne mich wären die Eltern noch zusammen etc. und ertrage es einfach nicht mehr. Jedes WE mit dem Kindern ist von Freitag bis Sonntag nur Provokation gegen mich, an den anderen WEs arbeitet mein Mann (Schichtdienst). Wir haben eigentlich gar kein Familienleben mehr. ......die Kinder über alle Details unseres Familienlebens Aushorchen als Hobby hat. Was soll ich tun? Eigentlich will ich dieses alle zwei WE nicht mehr, mein Mann hat durch die jahrelangen Manipulationen auch kaum noch eine wirkliche Verbindung, leider ist es mehr nur noch eine Pflichtübung.
Unter diesen Umständen wäre es wohl wirklich besser ihr würdet die Mutter und die Kinder in Ruhe lassen und du würdest ein anderes Ventil für deine Verbitterung und Aggression finden. Die Kinder sind jetzt erst 9 und 11 Jahre alt und ihr Rabenvater sollte sich etwas schämen, dass er die Kinder solchen Konflikten aussetzt. Er ist ja wohl sicher auch nicht besonders diplomatisch und um eine friedliche Koexistenz bemüht, denn zum Streiten und Herumprozessieren gehören immer ZWEI!!! Wenn der Vater genauso drauf ist wie die FS, deren Aggressionen durch jede Zeile klingt, dann paßt die FS ja gut mit ihrem Traumpartner zusammen, die beiden verdienen einander. - Die Kinder sind jetzt erst 9 und 11 Jahre alt - wie egoistisch können Erwachsene eigentlich sein?!?
 
G

Gast

  • #25
. Die Kinder sind jetzt erst 9 und 11 Jahre alt und ihr Rabenvater sollte sich etwas schämen, dass er die Kinder solchen Konflikten aussetzt. Er ist ja wohl sicher auch nicht besonders diplomatisch und um eine friedliche Koexistenz bemüht, denn zum Streiten und Herumprozessieren gehören immer ZWEI!!! Die Kinder sind jetzt erst 9 und 11 Jahre alt - wie egoistisch können Erwachsene eigentlich sein?!?
Zum Streiten und Herumprozessieren gehören nicht immer zwei!
Dazu reicht Eine schon und ein Zweiter der nicht "demutsvoll" seinen Kopf hinhält und alles schluckt was man Ihm noch vorwirft!
Und wenn dann nicht alles so läuft wie sich die "Prinzessin" vorstellt, dann werden die "Kinder" in Stellung gebracht!
Sehr effektiv! - Denn das ist meist der einzigste wunde Punkt, den Mann noch hat - wenn man(n) über alles (vielleicht auch durch eine
neue Partnerin) darüber hinweg ist.

Liebe FS - auch ich lebe in so einer Konstellation.
Auch bei mir wird quergetrieben und behauptet, dass beide wieder zusammen wäre, wenn ich nicht wäre.
DAS glaubt aber nur Sie und vielleicht die Kinder, die das gerne hören möchten. Dem ist nicht so! O-Ton von ihm "ich bin doch nicht verrückt".
Das wissen seine Kinder auch!
Aber es wird ihnen nicht jeden Tag gebetsmühlenartig vor getragen von ihm - steter Tropfen höhlt den Stein.
Wir lassen einfach Ihre Bösartigkeiten an uns abperlen.
Natürlich regen wir uns auch ab und zu über manches auf - aber dann reden wir untereinander und lassen uns Ihr gegenüber nichts an merken. Es wird ruhiger!
Und ich verhalte mich den Kindern gegenüber distanziert.
Ich muss aber auch nicht überall und immer dabei sein.

Liebe FS - ich wünsche Dir und Deinem Partner viel Gelassenheit und innere Ruhe.
Wenn die Kindern merken, dass ihr euch liebt (und es auch zeigt) merken sie bald, dass es bei euch viel schöner ist...
Lasst Sie stänkern und hetzen - das macht hässlich!
Schenk Ihr ein Lächeln - das kannst Du! - und sei großmütig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #26
Liebe FS
ich verstehe deinen Standpunkt sehr.
Allerdings hier ein Plädoyer für die Kinder.
Sie haben eine Scheidung miterlebt mit allem was dazu gehört, sie haben eine Mutter erlebt, die anscheinend keinen Halt im Leben hat, sie erleben die Tatsache, dass Papa die Mama ersetzt UND eine neue Familie gründet, ohne sie.
Was die Kinder brauchen, und was denen fehlt, ist Sicherheit und Halt. Vielleicht täuscht Papa ihnen auch demnächst auch aus - der Halbgeschwister ist schon da.
So gesehen, glaube ich, solltet ihr auf keinen Fall aufgeben. Der Vater ist m.E. den Kinder es Schuldig, immer wieder auf sie zuzugehen und sie es wissen zu lassen, dass sie geliebt werden und IMMER ein Zuhause bei euch haben, auch wenn die Kinder bockig sind. Deshalb ist er der Vater. Der erwachsene.
Ich verstehe wie schwierig die Konstellation ist für Dich, liebe FS, aber Patchwork bringt öfter solcher Probleme mit sich, und die Kinder und alles was dazu gehört sind ein Teil deines Mannes und können nichts für die ganze Situation.
In eurer Lage würde ich:
a) eine kompetente Beratungsstelle aufsuchen
b) den Kindern IMMER zeigen, wie willkommen sie bei euch sind
c) Nochmal erklären, dass die Trennung gar nicht so einfach zu erklären ist, wie die Mutter es sagt, aber NICHT weiter darauf eingehen und stattdessen einfach für klare Verhältnisse sorgen: Liebe zeigen, klare Strukturen anbieten, einen respektvollen Umgang einfordern(hier ist dein Mann gefragt) und respektvoll über die Mutter reden.
d) Vaterzeit einrichten. Evtl. können sie einen Nachtmittag den Vater nur für sich haben.
e) einfach dran bleiben und einen langen Atem haben. Irgendwann fällt der Groschen - hoffentlich ;)
Ich wünsche Dir und Euch vieeeel Kraft!
W 44 (nicht Muttersprachlerin, aber ehemaliges Scheidungskind UND "Stiefmutter" 2 teilweise recht anstrengende Jungs die es allerdings wahrlich auch nicht leicht hatten.)
 
G

Gast

  • #27
Was denken sich Frauen, wenn sie stolz damit angeben, sie hätten sich einen Mann geangelt, der seine Ehe zerstört und seine zwei kleinen Kinder verlässt? Du würdest die Zwerge ja jetzt schon am liebsten aus deinem Leben haben, von daher passen dieser Mann und du ausgezeichnet zusammen. Und sei dir sicher, dieser Mann hat auch keine Skrupel dich und dein Kind zu verlassen, zu einer neuen Frau warmzuwechseln und mit ihr einfach eine neue Familie zu gründen, in die dein Kind und du dann nicht mehr hereinpassen. Es stört deinen Mann ja auch nicht, seine Kinder nur jedes 2. Wochenende zu sehen. Jeder liebende Vater würde da auf die Barrikaden gehen und mehr Zeit mit seinen Kindern einfordern. Dein Mann hat dank dir und dem neuen Kind ja noch nicht mal mehr wirklich jedes 2. Wochenende für seine Kinder Zeit, so sehr ist er mits einer neuen Familie gefordert. Wer so kalt und abgebrüht ist, wird weder zu wahrer Liebe dir gegenüber noch eurem Kind gegenüber fähig sein. Für dich tut es mir nicht leid, wenn er dich eines Tages, sobald du unbequem wirst, wie eine heiße Kartoffel fallen lässt, dein Kind, gezeugt von zwei egomanischen Eltern ohne jede Herzenswärme bedauere ich dagegen sehr.
 
  • #28
Kompliment an Dich. Dein Mann wird seine Wahl sicher nicht bereuen, denn gerade mit etwas Reife verstehen Männer den wirklichen Wert einer Frau zu schätzen. Du gehst arbeiten und stehst auch materiell für die Familie ein und versteckst Dich im Gegensatz zu seiner Ex nicht faul hinter den Kindern. Ich muss mich immer wieder wundern, dass es immer noch Frauen gibt, die glauben, dass es genügt, ein Kind in die Welt zu setzen, um den Mann finanziell und emotional für den Rest seines Lebens auszunutzen und von "Kindern verlassen" faseln. Der Mann hat seine Frau verlassen, die ihn nicht geliebt hat - sonst hätte es keinen anderen Mann gegeben. Gut und konsequent so. Für die Kinder steht er finanziell ein und hätte sie auch gern zu sich genommen. Noch besser. Im Gegensatz zu einigen anderen Schreibern rate ich Dir, zusammen mit den drei Kindern und Deinem Mann möglichst viel Zeit zu verbringen. Vielleicht sagen die Kinder dann einmal, was mein Sohn (er versteht sich auch mit seiner Stiefschwester und unserem gemeinsamen Kind sehr gut) zwei Jahre nach der Trennung zu meiner Frau gesagt hat: "Ich verstehe Papa jetzt, eine Bessere als Dich kann ein Mann nicht kriegen und ich bin viel lieber bei Euch als bei Mama." Abwarten, erwachsen und geduldig und konsequent sein. Überlass den Kindchenpart der Exfrau.
 
G

Gast

  • #29
Was denken sich Frauen, wenn sie stolz damit angeben, sie hätten sich einen Mann geangelt, der seine Ehe zerstört und seine zwei kleinen Kinder verlässt?
Manchmal hilft es, wenn man (Frau) lesen kann und erst dann sich zu Themen äußert, wenn die Frage und die dazugehörigen Erläuterungen verstanden wurden. Die FS hat mehrfach erklärt, dass sie ihn nicht aus einer funktionierenden Ehe und einer glücklichen Familie geangelt hat.
Liebe FS, ich hoffe, du nimmst dich solchen Kommentaren nicht wirklich an, die nur darauf zielen dir ein schlechtes Gewissen machen zu wollen - dazu noch völlig unbegründet -, statt dir Lösungsvorschläge anzubieten! Bleib stark und versuche gute Lösungsansätze zu finden!!! Hier sind einige gute Ideen bei, die dich oder euch sicher auch Kraft kosten werden, aber ein Versuch ist es wert, es sind seine Kinder.
 
G

Gast

  • #30
Was denken sich Frauen, wenn sie stolz damit angeben....
Ich glaube langsam, irgendwas stimmt hier nicht...
Hast DU die die Ausgangslage der FS eigentlich genau gelesen??
Nein, hast du nicht.
Die Ex Frau ist hier fremdgegangen. Hat sich vom Mann getrennt. Da waren ihr wohl die eigenen gemeinsamen Kinder bzw. das Familienleben auch ganz herzlich egal.
Und nun, nachdem die Frau bemerkt hat, der neue Lover ist wohl doch nicht so toll, benutzt sie die Kinder als Waffe um dem ehemaligen Mann so richtig eine reinzuhauen.
Die Frau verdreht Tatsachen. (..aber gut, das ist bei Frauen im Trennungsfall ja kein neuer Erkenntnisgewinn).
Der Mann hat lediglich Folgendes gemacht: Er hat glücklicherweise eine neue Frau gefunden, welche einem ''altlastenverdächtigen'', zweifach unterhaltsverpflichteten aussortierten Familienvater, eine neue Chance auf ein intaktes Familienleben incl. gemeinsamen Kind, gegeben hat.
Und genau das ist der Punkt!
Der Ex-Frau passt das nicht!
Sie beeinflusst die Kinder negativ, stellt den Vater der Kinder in ein schlechtes Licht.
Ich sage dir da ganz ehrlich - wäre ich als Mann in der Situation des Mannes, für mich würde meine neue Familie klar vorgehen.
Ich habe bereits Kommentar 5 geschrieben.
All die gehässigen Frauen welche hier schreiben, bzw. geschrieben haben - diese Frauen sollte mal ganz ernsthaft ihre geheuchelten Worte überdenken.
Ihr habt einfach nur null Ahnung davon wie es ist, als Zwei-Wochenend-Zahlpapa mit gegen einen aufgehetzten Kindern, zu leben.
Hier kommt einmal mehr der Grundtenor zum Ausdruck, der Mann MUSS ja irgendwie schuld sein.
Langsam kann ich sowas wirklich nicht mehr lesen...