• #31
Also, ok, du willst also dein Vermögen verschweigen. Das ist zunächst erstmal legitim. Ganz ehrlich, wenn ich genau nachdenke, hab ich auch nie gewusst, was meine Partner auf der hohen Kannte hatten.
Aber, ich wäre super stinkesauer, wenn ich zb nach 10 Jahren erfahren müsste, das eigentlich Geld da ist und wir gesparrt haben wie sonstwas. Zb billig in einer Wohnung gelebt, obwohl es alleine für die Kinder toll gewesen wäre, in einem Haus mit Garten aufzuwachsen.
Und wie willst du deiner Frau erklären, woher das Geld kommt, mit dem du dann zweimal im Jahr ohne sie in den Luxus Urlaub willst?
Wird sie nicht fragen, wenn sie ihr mühsam erspartes für den gemeinsam Ostseeurlaub mit den Kindern hergibt und du sagst, das du aber ohne sie 3 Wochen auf die Malediven fliegst?
 
  • #32
Danke, das ist genau meine Ansicht. Wenn die Bestätigung nur aus der Kindererziehung geholt wird, kommt das tiefe Loch wenn sie flügge werden und man verliert wie du schreibst langsam den Bezug zur Realität. Den Kindern tut man damit auch keinen Gefallen. Manche Frauen flüchten dann in tagesfüllende Hobbys oder es wird die Bestätigung durch andere Männer gesucht.

Das ist so allgemein ausgedrückt schlicht Unfug.
Ich war sehr lange zu Hause, nicht unbedingt, weil es mein Wunsch war. Aber Realität hat man mit Kindern auch genug, keine Sorge. Bürotratsch ist mit Sicherheit nicht interessanter.

Und wer gern seinen Kopf benutzt, wird das auch mit Kindern schaffen. War für mich jedenfalls nie ein Problem. Ich bin seit ein paar Jahren wieder im Beruf, meine Jüngste (von vieren) ist vor eineinhalt Jahren ausgezogen und ich schaffe derzeit sogar noch so etwas wie eine kleine "Karriere", mit der ich eigentlich nicht mehr gerechnet habe. Ich genieße mein "neues" Leben.

Den Mann habe ich inzwischen in der Tat "ausgewechselt", aber hauptsächlich, weil er mich nie für voll genommen hat.
 
  • #33
Wir sind uns einig, sie möchte später wieder in den Beruf einsteigen. Meinungen können sich aber mit der Zeit ändern, wäre nicht der erste Fall den ich kenne, wo es nie einen Wiedereinstieg gab

Machen wir uns nichts vor: Du meinst faule Frau, die dauerhaft auf Kosten des Mannes leben will, auch wenn es dafür keinen Grund (kleine Kinder) gibt.
Gewöhn Dir an, die Dinge beim Namen zu nennen statt rumzueiern, denn nur dann bekommst Du Klarheit in Deine Gedanken.

Wenn Du keine Frau dauerhaft alimentieren und somit kein großes Zukunftsrisiko tragen willst, dann musst Du Dir eine suchen, die begeistert ihrem Beruf nachgeht.
Das hat den Nachteil, dass Du nicht immer das Wichtigste in ihrem Leben bist, sondern mal hinter ihrem Job zurückstehen oder die Kinder übernehmen musst, weil sie was auf der Arbeit hat.
Nur die Sahne von der Torte löffeln funktioniert nicht.

Wie kommst du überhaupt auf die Idee, dass deine eventuelle Freundin ihre Arbeit wegen eventueller Kinder aufgeben sollte und irgendwann halbtags arbeiten
Schreibt er doch - sie haben darüber geredet und das ist das gemeinsam gewünschte Modell.
Wobei er befürchtet, dass 1. die Frau nie wieder arbeiten gehen wird, wenn sie an sein Erspartes rankommt und/oder 2. ihn verlässt und er dann richtig zahlen muss, bis sie beruflich wieder Land unter den Füßen hat.

Ich will wissen, ob in Beziehungen mit ungleichen Vermögen ein Druck seitens des einkommensschwächeren Partners besteht, dieses für "gemeinsame Projekte" aufzuzehren.
Einfache Frage, einfache Antwort: in der Regel "Ja" und zwar nicht nur für gemeinsame Projekte sondern auch für persönliche Wünsche. Nur wenige sind so charakterfest, dass sie widersteen können, sich zu bedienen.
Darüber hinaus: Deine Freundin harkt den Acker bereits, weil sie wiederholt thematisiert hat, dass sie keine Rücklagen hat. Da solltest Du ihr mal mutig sagen "red nicht, fang an zu sparen" - machts Du nicht, weil Du schon ahnst, dass du sie dann los bist.
 
  • #34
Ich finde auch die Vorurteile bemerkenswert.

Klar, muss es der Mann sein, der mehr hat, und am Ende geplündert wird...
Die böse Frau, die am Ende Kinder bekommt und dann evtl. darüber nachdenkt, dass der Mann einen Beitrag leistet...

Und natürlich verlassen Frauen ihre tollen Männer grundsätzlich wegen eines anderen Mannes.

Berechnend, gierig und Betrügerinnen - böse Frauen.

Ich kenne genug Frauen, die ihren Mann verlassen haben - selten wegen eines anderen Mannes.
Ich bin gegangen, weil es nicht mehr passte.
Ich kenne allerdings doch mehr Männer, die erst dann gehen, wenn es Neues am Start ist.

Und es gibt, s. Statistiken, genug Männer, die sich vor dem Unterhalt für ihre Kinder drücken...

Wenn hier mal wieder solche Bilder gezeichnet werden, dann bitte alle Seiten.

Und damit abschließend - ich bin eine Frau, ich habe immer geteilt, war finanziell unabhängig - und habe nie einen Cent Unterhalt verlangt /bekommen.
Das zu reellen Erfahrungen.

Bei WIR denkt man nicht über "Begehrlichkeiten" des/der anderen nach.

Wenn einem das so wichtig ist
- geeignete Partner*in suchen, nie zusammen leben, nie heiraten, nie Kind*er bekommen.
Niemand muss.

W, 51
 
  • #35
Wenn ich mir ein teures Hobby aus meinem Vermögen leiste, wir uns etwas verzichtbares aber nicht kaufen, da das Einkommen nicht ausreicht, welche Erfahrungen haben andere Mitglieder in solchen Situationen gemacht?
Wem sollte das denn schmecken?
Damit machst du dir selbst als Chef keine Freunde. Selbst erlebt.
Alle keine Gehaltserhöhung, weil Firma hat kein Geld.
Dann aber neues Auto für den Chef, und gleichzeitig weniger Arbeitsstunden.
Da war ich dann auch motiviert nach 7 Jahren zu kündigen.
Wie kommst du überhaupt auf die Idee, dass deine eventuelle Freundin ihre Arbeit wegen eventueller Kinder aufgeben sollte und irgendwann halbtags arbeiten. Wir sind im Jahr 2021, da teilt man sich die Kinderaufzucht paritätisch. Was anderes ist no go! Dann musst du auch nicht mehr rechnen.
Ach was. Und wer kümmert sich in den endlosen Ferien und nachmittags um die Kinder? Und bei Krankheit, die vor allem bei Kindern in den ersten Jahren häufig ist?
Die arbeitslose Oma?
Vor allem bei Kindern! Da wird es mir verschiedenen Einrichtungen schon spannend mit bringen und holen.
Das ist heute doch viel zu abstrakt, daher interessieren mich Erfahrungen anderer Mitglieder
Du wirst aber deine Beziehung mit ihr führen und nicht mit den Forums Teilnehmer.
Zumal fast alle die hier schreiben in der Partnerschaft schon Mal ordentlich gescheitert sind.
Oder woher sollte sonst die Motivation kommen in einem derartigen Forum zu schreiben?
 
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  • #36
Ja, lieber FS, ist schon eine blöde Sache mit dem genaueren Hinsehen und vor allen Dingen mit dem Erkennen der eigenen Wünsche und der daraus resultierenden Konsequenz!
Ich fasse mal kurz zusammen, was ich verstanden habe, kann aber auch komplett daneben liegen😉
Du hast richtig viel gearbeitet, bist stolz darauf und möchtest das Resultat für Dich „behalten“. Dieser Verzicht in jungen Jahren treibt Dich in eine gewisse Wertung bezüglich der Lebenseinstellung anderer Menschen, die anders denken. Du solltest Dir also eine andere Partnerin suchen. Eine, die genau diese Einstellung hat. Aber das möchtest Du ja vielleicht nicht, denn Dir gefällt die Beziehung zu einer jüngeren Frau, Dir gefällt der Umstand, dass Du gefühlt die Zügel in der Hand hältst, Dir gefällt es, alleine so eine Aussage zu tätigen, dass es für Dich wichtig sei, dass die Frau an Deiner Seite zumindest Teilzeit arbeitet, wenn Kinder da sind, usw.
Ich bin nahezu 56 und wenn ich so etwas im Jahre 2021 lese, muss ich einfach nur lachen. Ich habe mich schon in früheren Jahren niemals auf solch ein Modell eingelassen. Du wolltest ja Erfahrungsberichte und ich kann dazu nur sagen, Männer, die solche Aussagen tätigen, bekommen genau die Frauen, die sie eigentlich ausschließen möchten😉
Ich möchte betonen, dass ich mir die Begründung hierzu erspare, ist mir mittlerweile zu doof. Die Älteren hier werden es eh kapieren.
@Vikky wie so oft superklar analysiert, ich bekomme es nach nem anstrengendem Tag nicht mehr hin, aber vielleicht auch generell nicht. Bin immer wieder begeistert ob der Analyse, ich bin da zu emotional🤔
 
  • #37
@Lionne69, auch das unterschreibe ich zu 100%! Ich frage mich wirklich oft, ob sich die männlichen FS hier mal die Frage nach ihrem „Beuteschema“ stellen? Verzeiht mir das Wort, aber mir fällt auf die Schnelle nix Besseres ein. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis definitiv keine „Räuberscheidungen“. Es gab Tränen, Verluste und Herzschmerz, aber kein „Blankziehen“.
Das sind aber auch alles Menschen, die gemeinsam an dem familiären Traum arbeiteten. Ist er gescheitert, versucht man eine halbwegs vernünftige Lösung zu suchen.
Ich habe damals nur auf Unterhalt für das Trennungsjahr bestanden wegen der Neugründung der Praxis und natürlich auf den Unterhalt meiner adoptierten Tochter. Man sollte fair bleiben😉
 
  • #38
Wenn Du keine Frau dauerhaft alimentieren und somit kein großes Zukunftsrisiko tragen willst, dann musst Du Dir eine suchen, die begeistert ihrem Beruf nachgeht.
So sieht es aus. Am Besten eine BWLerin, die nach dem Studium direkt bei Boston Consulting, Roland Berger und Co.KG einsteigt. 80 Stundenwoche wird dort erwartet, vielleicht bleibt noch ein Stündchen am Sonntag Nachmittag, um mit dem Oldtimer zu fahren. Kinder kriegen ist dort auch kein Problem, da Wiedereinstieg nahezu sofort vorprogrammiert, ansonsten ist die Karriere dann mal schnell futsch. Teilzeit generell nicht gewünscht, vielleicht klappts nach der Geburt mit 60 Stunden. Kinder hüten würde natürlich an Dir hängen bleiben, da weder Krippen noch Tagesmütter 60 Stunden in der Woche verfügbar sind. Ach ja, Kinder sollen manchmal auch ausserhalb der Reihe krank werden. Geld ist kein Problem, da keine Zeit zum Ausgeben und genug verdient wird. Nicht Deine Vorstellung vom Familienleben? Nun dann, lass es.
Sorry lieber FS, Du hast hier gerade einen schlechten Zeitpunkt erwischt. Ein Grossteil der Foristinnen inkl. meiner Wenigkeit ist derzeit genervt von der sich doch wiederholenden Thematik "Mann mit Geld will Frau, aber Frau will eh nur Geld." Die Namen der vorherigen Fragesteller zu diesem Thema sind mir leider entfallen. Aber hier gibts ja eine Suchfunktion.
Ganz ohne Ironie gemeint: Arbeite mal an Deiner Verlustangst.
W,56
 
  • #40
Danke, das ist genau meine Ansicht. Wenn die Bestätigung nur aus der Kindererziehung geholt wird, kommt das tiefe Loch wenn sie flügge werden und man verliert wie du schreibst langsam den Bezug zur Realität. Den Kindern tut man damit auch keinen Gefallen. Manche Frauen flüchten dann in tagesfüllende Hobbys oder es wird die Bestätigung durch andere Männer gesucht.
Funktioniert aber nur, wenn nicht wie meist üblich sämtlicher Family-Care an der Frau hängen bleibt. Bei uns ist der berufliche Einsatz aktuell zeitlich gleich, mein Verdienst nur geringfügig geringer. Trotz großer Bemühungen liegt ein großer Teil der familiären Verpflichtungen bei mir, wird aber kompensiert durch Haushaltshilfe u.ä. Unsere 3 Kinder sind aber so gut wie erwachsen. Will nur sagen, dass es nicht zu unterschätzen ist, um was man sich so alles kümmern muss. Und zum Thema Vermögen: das letzte Hemd hat keine Taschen und du weißt nie, wann du es trägst. Altersversorgung ist schön und gut, wir haben aber in den letzten Ü20 Jahren immer drauf geachtet, dass wir nicht für irgendwann sparen 6nd es war egal, von wem von beiden das Geld kam. Wir haben 6ns auch für eine Immobilie entschieden, wenn alle Kinder komplett eigene Wege gehen, dann verkaufen wir und überlegen, was dann für uns richtig ist.
 
  • #41
wenn ihr euch über die Jahre unter vielen Entbehrungen ein höheres sechsstelliges Vermögen erarbeitet habt und eure (jüngere) Partnerin selbst keine Rücklagen besitzt?
Selber schuld, wenn du dein Leben nicht genossen, sondern mit Geldsammeln verbracht hast. Und jetzt auf die Partnerin herabschauen? Außerdem hättest du ja keine jüngere nehmen müssen, sondern hättest eine ältere und vermögendere Frau zur Partnerin wählen können. Diese Frauen waren unattraktiv? Man kann nicht alles haben ...
Durch den Zugewinnausgleich würde im Falle einer Scheidung die Partnerin von dem Vermögenszuwachs ja ebenfalls profitieren.
Na und? Warum sollte sie nicht profitieren? Wenn du sie (und eure künftigen Kinder) liebst, dann willst du doch, dass sie versorgt und glücklich ist?
Wenn sie sich wegen eines anderen Mannes scheiden lässt und die Kinder mitnimmt, dann bin ich durch Betreuungs- und Kindesunterhalt für viele Jahre einkommenstechnisch sehr knapp dran.
Zu einer Scheidung gehören immer zwei. Sei ein guter Partner, dann hat sie keinen Grund, dich zu verlassen.
Wenn die Bestätigung nur aus der Kindererziehung geholt wird, kommt das tiefe Loch wenn sie flügge werden und man verliert wie du schreibst langsam den Bezug zur Realität. Den Kindern tut man damit auch keinen Gefallen. Manche Frauen flüchten dann in tagesfüllende Hobbys oder es wird die Bestätigung durch andere Männer gesucht.
Wer sagt denn, dass es so kommen wird? Du hast ein negatives Frauenbild und rechnest geradezu damit, ausgebeutet zu werden. Wenn du eine schlechte Meinung von deiner Partnerin hast, ihr misstraust, ihr nichts gönnst und sie für faul und verschwenderisch hältst, dann überlege dir das mit der Ehe besser nochmal.
Hast du Angst um dein Geld - hast du die falsche Frau. Und solltest die Finger von der Ehe lassen.
Diese Aussage enthält sehr viel Wahrheit. Männer, die ihre Partnerin toll finden und lieben, lassen sie an ihrem Glück teilhaben, teilen gerne und rechnen auch nicht vor der Ehe direkt schon mit der Scheidung. Eheverträge etc. mögen ja sinnvoll sein, aber wenn du deiner Partnerin misstraust und bereits vom Scheitern der Beziehung ausgehst, dann lass es besser gleich.
 
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  • #43
Wenn wir keinen Ehevertrag machen gilt der Zugewinnausgleich, was ich durchaus als fair empfinde, sie bekäme die Hälfte des Vermögenszuwachses. Ich will wissen, ob in Beziehungen mit ungleichen Vermögen ein Druck seitens des einkommensschwächeren Partners besteht, dieses für "gemeinsame Projekte" aufzuzehren.
Aber das ist doch jetzt klar: wenn ihr nur vom Zuwachs lebt, bleibt doch das Vermögen selbst unangetastet. Das Vermögen wird NICHT aufgezehrt. Wo liegt das Problem?

Also langsam wundere auch ich mich, ob du nicht arg geizig bist. Es gab in den letzten Wochen mind. 3 weitere gleiche Threads und darum sind wir hier im Forum schon arg sensibilisiert.

Heute wundert man sich übrigens eher über Frauen, die wegen der Kinder nicht arbeiten, also in meinem Bekanntenkreis ist es nur noch die ältere Generation, die 3 Jahre zu Hause blieb. Nach 1, 2 Jahren steigt frau wieder in Teilzeit ein und wenn man entsprechend gut aufgestellt ist, ist man damit vom Partner finanziell unabhängig. Dennoch wirtschaftet man zusammen, sonst braucht man doch keine Partnerschaft 🤔
W37
 
  • #44
Anm. der Mod:
Inhalt gelöscht.
Bitte keine frauenfeindlichen Äußerungen - die zudem mit der Frage nichts zu tun haben.
 
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  • #45
Heute wundert man sich übrigens eher über Frauen, die wegen der Kinder nicht arbeiten, also in meinem Bekanntenkreis ist es nur noch die ältere Generation, die 3 Jahre zu Hause blieb. Nach 1, 2 Jahren steigt frau wieder in Teilzeit ein und wenn man entsprechend gut aufgestellt ist, ist man damit vom Partner finanziell unabhängig. Dennoch wirtschaftet man zusammen, sonst braucht man doch keine Partnerschaft 🤔

So sehe ich das bei allen jungen Paaren in meinem Umfeld - mit einer Spezifikation.
Es ist nicht mehr nur die Frau, die auf Teilzeit reduziert, ich kenne einige junge Väter, die reduzieren, und die Frau kehrt nach der Mindestzeit zurück.
Oder etliche Väter, die aufgrund ihres Berufes - nicht wegen Corona - im Home Office arbeiten, angestellt, freiberuflich, und dann mit der Mutter gemeinsam die Betreuungszeiten organisieren.

Hier im Münchner Speckgürtel sind diese verschiedenen Modelle durchaus gängig, wer eine gute Ausbildung hat, legt diese nicht merkt komplett auf Eis. Die Versorgerkonstellation kenne ich nur bei einem Paar, da ist er deutlich älter, später Papa geworden - mit Absicht. Wobei beide nicht den großen finanziellen Background haben, er verdient nur gerade ausreichend für nun 4.

W, 51
 
  • #46
Eigentlich musst du dich doch fragen ob die Frau die richtige Partnerin für dich ist.
 
  • #47
Ich verstehe die Aggression von @Ina2020 nicht. Moechte sie, dass beide Partner alles Verdiente und Ersparte in einen Topf werfen und sich dann froehlich daraus bedienen?
Natürlich nicht. Zwischen ALLES in einen Topf werfen und dieser für mich unsäglichen Einstellung des FS zu teuren Hobbys und Reisen, gibt es ja noch ein paar Abstufungen.

Aber inzwischen ist ja völlig klar, dass der FS und seine jüngere Partnerin keine Beziehung auf Augenhöhe führen, da soll er bei der Zukunftsplanung mal schön vorsichtig sein.
 
  • #48
Im Falle einer Heirat einfach einen Ehevertrag abschließen und gut ist.
 
  • #49
Anm. der Mod:
Inhalt gelöscht.
Bitte keine frauenfeindlichen Äußerungen - die zudem mit der Frage nichts zu tun haben.


An die Mod.
Es gibt einige Frauen, die männerfeindliche Äußerungen schreiben, ich erkenne oft, dass die Moderation nicht geschlechtsneutral freischaltet. Bin mal gespannt, ob auch das freigeschalten wird?

Anm. der Mod.
Genau die Problematik soll ja nun umgangen werden. Wir möchten bzw. sollten alle wieder zum angenehmen Umgang miteinander zurück. Das gilt selbstverständlich für Mann und Frau gleichermaßen.
 
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  • #50
Noch eine kurze Anmerkung an den FS bezüglich seiner Finanzplanung: Wie kommst Du auf den Gedanken, dass eine Immobilie keine gute Investierung sei? Gerade in der momentanen Situation ist der Kauf einer rentablen Immobilie Gold wert! Natürlich kein einfaches Eigenheim, sondern ein Mehrfamilienhaus in guter/sehr guter Lage oder eine ETW ... damit schaffst Du Dir Bestand, der bleibt. Streuung ist das Zauberwort bei der Finanzplanung, alles nur auf Spekulation zu setzen, kann gefährlich werden😉
 
  • #51
Habe nicht alle Beiträge gelesen. Vermutungen gibt es immer viele, ich schaue immer auf die Tatsachen.

Schau bitte einfach mal auf ihr Leben , wie ist sie bislang mit ihrem Einkommen und den allgemeinen Verhältnissen umgegangen ist. Das beantwortet Dir schon viele Fragen.
 
  • #52
Ich frage mich wirklich oft, ob sich die männlichen FS hier mal die Frage nach ihrem „Beuteschema“ stellen?
- Sie wollen eine junge Frau, die sie engagiert bespielt, bewundert, bepampert, amüsiert - whatever.
Dass das dann aber auch die jungen Frauen sind, die sich mehr mit Amüsement als mit der beruflichen Laufbahn, mehr mit Geldausgeben als mit Rücklagen bilden beschäftigen, ist ihnen nicht klar. Noch weniger haben sie eine Idee, wie man an der Skala etwas drehen kann, um zu einer günstigeren Konstellation in der Partnerschaft zu kommen (z.B. sich klar aufstellen).
- Sie finden auch das Machtverhältnis gut, was sie in der Konstellation haben und dann kommt schon das große Aber: das Risiko viel zu verlieren, denn es sind ja zutiefst lebensängstliche Männer (Frau könnte mit ihrem Geld abhauen), ohne eine Idee, wie sie das verhindern und auch ohne die persönlichen Skills, sich klar aufzustellen und damit einen aktiv gestaltenden Part in der Beziehung zu übernehmen. Sie versuchen es ängstlich durchmogelnd, was bei dreisten Frauen noch nie zu was Gutem geführt hat.
- Es ist der Typ: er hat so viel gearbeitet, auf so viel verzichtet hat um was zusammenzuraffen, muss sich dafür entschädigen und den anderen strafen, weil der sich nicht bemüht hat (Neid).
Es ist nicht der kraftvolle Typ, der aus Freude am Schaffen was erreicht hat und mit gleicher Energie in der Lage ist, seine Beziehungen zu gestalten, auch mal bereit einen substanziellen Streit in Grundsatzfragen zu riskieren.

Es ist nicht mehr nur die Frau, die auf Teilzeit reduziert, ich kenne einige junge Väter, die reduzieren
Ich auch und das schon seit 30 Jahren, seit die Frauen bildungstechnisch, beruflich und somit einkommenstechnisch rasant aufholen.
Ich frage mich auch immer was das für Männer sind, mit diesen Problemen, dass keine andere Frau mit Verstand, Fleiß und Charakter sie haben will.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #53
Bei Geld hört die Freundschaft auf, dies gilt für Männer und Frauen. Ich habe vor, während und nach meiner Ehe auch Grundstücke verschwiegen, die ich früher geerbt hatte. Früher waren es Wiesen und jetzt Bauland im Großraum Hamburg. Ich hätte meinem Ex ca. 500.000 -1.000.000 € zahlen müssen nur durch die Wertsteigerung. Das vererbe ich doch lieber meinen Kindern oder verprasse ich selber. w59
 
  • #54
Schau bitte einfach mal auf ihr Leben , wie ist sie bislang mit ihrem Einkommen und den allgemeinen Verhältnissen umgegangen ist. Das beantwortet Dir schon viele Fragen.
Guter Tip, finde ich.
Aber richtige Sicherheit schafft der natürlich auch nicht.
Wie sich ein Mensch erstmal verhält wenn sie in einer festen dauerhaften Beziehung z.B. Ehe eingebunden ist, kann man vorher wohl nur schwer abschätzen.

Im Zweifel muss man wohl vom Schlimmsten ausgehen.
Früher waren es Wiesen und jetzt Bauland im Großraum Hamburg. Ich hätte meinem Ex ca. 500.000 -1.000.000 € zahlen müssen nur durch die Wertsteigerung. Das vererbe ich doch lieber meinen Kindern oder verprasse ich selber.
Womöglich ist sowas auch Betrug.
Ich könnte als Ex aber damit aber persönlich leben. Allerdings ist das Einstellungssache.

Ich finde, es reicht, wenn der FS mal durchklingen lässt, dass er unter Umständen noch ein paar Mittel freimachen kann, z.B. wenn ein Immobilienkauf erforderlich wäre.

Aber ansonsten rate ich dem FS , sein Leben so einzurichten, wie sein und ihr Einkommen das zusammen ermöglichen.

Wenn der FS meint, sein Vermögen auch für sich nutzen zu wollen, dann muss er hier transparent für sene Partenrin sein und sollte das dann auch genauer benennen.

Ansonsten ist der Ansatz von @Lilli vielleicht etwas kriminell aber auch nicht so ganz unplausibel.
 
  • #55
Bei Geld hört die Freundschaft auf, dies gilt für Männer und Frauen. Ich habe vor, während und nach meiner Ehe auch Grundstücke verschwiegen, die ich früher geerbt hatte. Früher waren es Wiesen und jetzt Bauland im Großraum Hamburg. Ich hätte meinem Ex ca. 500.000 -1.000.000 € zahlen müssen nur durch die Wertsteigerung. Das vererbe ich doch lieber meinen Kindern oder verprasse ich selber. w59
Wie kann man denn Grundstücke verschweigen? Ich nehme an, ihr habt euch friedlich getrennt, einander finanziell in Ruhe gelassen, er hat einfach nicht weiter nachgefragt? Denn wenn es hart auf hart kommt, kann man so einen Besitz doch nicht einfach verschweigen, da existieren ja Unterlagen, du zahlst Steuern dafür ... Oder hast du deinen Grund und Boden rechtzeitig an deine Kinder verschenkt?
w26
 
  • #56
Ansonsten ist der Ansatz von @Lilli vielleicht etwas kriminell aber auch nicht so ganz unplausibel.

Es ist nicht etwas kriminell und kein Kavaliersdelikt, sondern es ist rein rechtlich schlichtweg Betrug im Rahmen des Scheidungsverfahrens, was strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Was man selbst für sich treibt und verantworten kann und will ist das eine, aber es anderen anzuempfehlen oder sich dafür zu rühmen, halte ich für falsch.
 
  • #57
Aber, ich wäre super stinkesauer, wenn ich zb nach 10 Jahren erfahren müsste, das eigentlich Geld da ist und wir gesparrt haben wie sonstwas. Zb billig in einer Wohnung gelebt, obwohl es alleine für die Kinder toll gewesen wäre, in einem Haus mit Garten aufzuwachsen.
Was heisst, das Geld ist da. Sein Vermögen ist erstmal seins und er ist nicht verpflichtet, hier beizusteuern. Dass er sich an den laufenden Kosten beteiligt ist wohl klar. Dafür hat er sein Einkommen. Wenn er so ein Vermögen hat, hat er sicherlich auch ein gutes Einkommen.
Frau will Haus, Mann muss zahlen ? Es ist seine Sache was er mit seinem Vermögen macht. Wenn er die Frau und seine Kinder liebt, stellt sich keine Frage, sicherlich wird er seiner Familie etwas bieten wollen. Aber dieser Anspruch, er hat ja Geld, soll also für die Familie ein Haus kaufen, ich bitte dich.
Wenn die Frau im Haus leben möchte, hätte sie es sich früher überlegen müssen und vlt etwas besseres studieren, das Geld sparen.
Sicherlich hat er genug Einkommen um ein Haus zusamen mit seiner Frau zu bezahlen. Und dann teilen sie sich sich alles andere, Kindererziehung, was auch immer.
 
  • #58
Es ist nicht etwas kriminell und kein Kavaliersdelikt, sondern es ist rein rechtlich schlichtweg Betrug im Rahmen des Scheidungsverfahrens, was strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Nur ein großer Irrtum..
Der Wertzuwachs eines Vermögens, das so klar abzugrenzen ist, wie ein Aktiendepot oder hier Grundstücke, die eine Partei vor einer Eheschließung hätte, bleibt bei der Vermogensaufteilung im Scheidungsverfahren natürlich unbeachtet, wie auch das Vermögen selbst.

Also nicht kriminell, nur absolut irrelevant.

W, 51
 
  • #59
Aber richtige Sicherheit schafft der natürlich auch nicht.
Wie sich ein Mensch erstmal verhält wenn sie in einer festen dauerhaften Beziehung z.B. Ehe eingebunden ist, kann man vorher wohl nur schwer abschätzen.
Jeder der etwas auf der hohen Kante hat, ist in der Lage dieses auch zu schützen. Zu schauen was derjenige mit Geld macht was er verdient und wie er damit wirtschaftet ist zunächst die Basis. darauf baut sich alles auf. Ich glaube nicht wirklich das der TS mit der Thematik ein Problem hat. Das ganze wird sich bei ihm eher im überschaubaren Rahem bewegen.
 
  • #60
Wie kann man denn Grundstücke verschweigen? Ich nehme an, ihr habt euch friedlich getrennt, einander finanziell in Ruhe gelassen, er hat einfach nicht weiter nachgefragt?
Nein wir haben uns nicht friedlich getrennt. Und warum soll er mitbekommen das ich Grundsteuer zahle wenn ich mich darum kümmere. Warum soll er Unterlagen für etwas einfordern von dem er nicht weiß, dass es existiert. Und da er nicht einen Cent Unterhalt für die Kinder gezahlt hat habe ich jedes Recht ihn zu bescheißen.
 
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