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  • #1

Uneheliches Kind während Ehe gezeugt, wie oft kommt es vor?

Wie oft kommt es wirklich vor, dass ein Mann in der Ehe eine andere Frau schwängert? Ist es euch passiert oder kennt ihr jemanden? War es das direkte Aus der Ehe?
 
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  • #2
[Mod.= gelöscht]

Die sehr wenigen Paare, die ich (vom Hören-Sagen) kenne, haben ihre Ehe beendet nach dem "Ausrutscher" des Ehemannes. Teilweise wurde er (der Mann) überrumpelt von der außerehelichen Frau. Unfair dem Kind und dem Mann gegenüber.

Interessant wäre auch noch der umgekehrte Fall: Wieviele Frauen gibt es, die sich in der Ehe von einem anderen Mann schwängern lassen.
 
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  • #3
Das passiert mit Sicherheit weniger, als dass der Vater nicht der Erzeuger ist.
Leider ist es einfacher einen falschen Vater anzugeben, wenn schon einer da ist.
 
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  • #4
Dies ist, glaube ich, nicht so selten wie man denkt.
Sowohl, dass Männer außerhalb der Ehe Kinder zeugen, als auch, dass sie Kinder großziehen, deren biologische Väter nicht sind.

In meinem Bekanntenkreis gibt es beide Varianten.
Nur hat bisher keine Ehe diese Belastung überstanden. Das Geständnis des Fehltritts führte zur Scheidung und auch die falsche Blutgruppe bei einem Notfall beendete die Beziehung.
Zwar sieht der Zweite das Kind als sein eigenes ( auch außerhalb des juristischen Rahmen ) doch hat es immer eine Beigeschmack - auch wenn alle wissen, dass das Kind nichts dafür kann.
 
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  • #5
Wie oft kommt es wirklich vor, dass ein Mann in der Ehe eine andere Frau schwängert? Ist es euch passiert oder kennt ihr jemanden? War es das direkte Aus der Ehe?
Ich selbst bin das Produkt, was daraus entstanden ist!Mein Erzeuger war Verheiratet, lernte meine Mutter kennen und ging eine Beziehung mit Ihr ein. Er zeugte kurz zuvor mit seiner Frau auch ein Kind, haben ca. 1 1/2 Jahre unterschied. Als sie meinem Erzeuger, von der Schwangerschaft erzählte, meinte er, das er sie Heiraten würde, wenn ich ein Junge werden würde, aber fehlgeschlagen, ich wurde ein Mädchen. Er konnte sich nicht entscheiden, zwischen Frau und Beziehung. Meine Mutter setzte Ihn dann raus, weil sie sein hin und her satt hatte. Kurze Zeit später zeugte er eine weitere Tochter mit seiner Frau. Insg. hat er 3 Töchter, 2 davon wuchsen zum Teil mit Ihm auf und ich lernte Ihn per Zufall mit 17 kennen. Es gab nur ein Hallo... Aber egal, meine Mutter schaffte es alleine!!! ;)
Verheiratete Männer sollten einfach Ihrer Frau treu bleiben, ansonsten sie verlassen, wenn sie meinen etwas verpasst zu haben!!!
 
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  • #6
Ich kenne einen, meinen Cousin. Er hatte eine außereheliche Beziehung, als seine beiden Kinder noch sehr klein waren. Dann wurde seine Freundin/Geliebte schwanger. Nach ein paar Jahren war die Beziehung zu Ende und seine Exfreundin verlangte Unterhalt für das Kind (völlig zu Recht, vorher hatten sie sich irgendwie unter der Hand finanziell geeinigt, später hat sich dann das Jugendamt eingeschaltet). Erst da hat seine Frau von der ganzen Sache erfahren (alle anderen wussten davon). Die Ehe wurde noch einige Jahre aufrecht erahlten "wegen der Kinder", was absoluter Schwachsinn war, denn die beiden ehelichen Kinder wussten ebenfalls relativ früh von der ganzen Sache. Inzwischen har er wohl wieder eine Partnerin, ob mit oder ohne Kinder weiß ich nicht.
 
  • #7
Teilweise wurde er (der Mann) überrumpelt von der außerehelichen Frau. Unfair dem Kind und dem Mann gegenüber.
[mod]

Mein Großvater hatte eine Geliebte, mit der er ein Kind gezeugt hat. Gleichzeitig hatte er mit meiner Großmutter vier Kinder. Verlassen wollte er seine Familie nicht, aber er hielt lange Kontakt zu seiner Geliebten und dem Kind. Meine Großmutter hat ihm verziehen, rein wirtschaftlich hätte sie auch eine Trennung verkraften können.
 
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  • #8
ich kenne keinen solchen Fall in der Familie weder in der Bekanntschaft oder unter Kollegen/innen
 
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  • #9
Ich kenne in meinem privaten Umfeld drei Männer die ein außereheliches Kind gezeugt haben.

Mann 1: die Ehe dümpelte noch ein paar Jahre vor sich hin, dann wurde die Ehefrau Alkoholkrank (warum wohl?) und der Mann trennte sich und heiratete eine wesentlich Jüngere, jedoch nicht die Mutter seines außerehelichen Kindes.

Mann 2: Er hatte stets eine Affäre am Laufen, die Ehefrau und die ganze Stadt wußten es. Dann zeugte er, über 60jährig, mit einer 30jährigen ein Kind - und die Ehefrau lächelt immer noch! Der Toleranzfähigkeit mancher Frauen stehe ich sprachlos gegenüber. Mitleid wäre hier fehl am Platze!

Mann 3: Der Kerl hat richtig Kohle (ebenso wie Mann Nr. 2) und bereits zwei erwachsene Kinder. Die Geliebte, die ich gut kenne, legte es einzig darauf an, einen finanzstarken Vater für das Kind zu wählen. Die Affäre wird beibehalten - und die Ehefrau schweigt!

Nun, unsere Politiker gehen da ja beispielhaft voran und die Ehefrauen scheinen handlungsunfähig zu sein! Ich denke, mit "Liebe" hat das nichts mehr zu tun, sondern mit Angst oder mit knallharter Kalkulation.
 
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  • #10
Man kann darüber im Internet recherchieren: pro Jahr kommen in Deutschland angeblich ca. 25.000 Kuckuckskinder zur Welt. Will heißen: der Partner denkt er sei der Vater, aber die Frau hatte Sex mit jemand anders.
 
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  • #11
Ich bin Mutter eines Kindes, dessen Vater während der Entstehung verheiratet war. In unserer Gesellschaft werden Frauen, die Kinder von verheirateten Männern haben noch immer pauschal verteufelt. Sofort kommt das Klischee: sie hat den armen Mann reingelegt-Grauenhaft!!! In meinem Fall hatte sich der KV getrennt, meine Tochter ist ein Wunschkind, er hat dann aber gemerkt, es passt doch nicht und ist zu seiner Familie zurück gegangen. Hätte er sich eine andere neue Frau gesucht, wäre alles ok gewesen-ein Mann kann ja mehrere Beziehungen nacheinander haben. Da er aber aus Bequemlichkeit zu seiner ersten Frau (nach jahrenlanger Zweckgemeinschaft haben sie sich dann doch getrennt) zurück gegangen ist, trage ich meinen negativ Stempel und mein Kind dazu. Respekt den Männern, die zu ihren ausserehelichen Kindern stehen und ein Rat an die Gesellschaft: Aufhören mit dem Nasenrümpfen und mal in den eigenen Beziehungen fegen, dann gehört auch für die Männer nicht mehr soviel Rückgrat dazu, zu "Ausrutschern" zu stehen und müssen sie nicht untern Teppich kehren und die Saubermänner spielen. Wir sind alles nur Menschen.
 
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  • #12
Ich bin Mutter eines Kindes, dessen Vater während der Entstehung verheiratet war. In unserer Gesellschaft werden Frauen, die Kinder von verheirateten Männern haben noch immer pauschal verteufelt. ... Wir sind alles nur Menschen.
Sorry, da müssen Sie sich schon an die eigene Nase fassen. Sie sind - wie der Mann, ganz genau so - eine Ehebrecherin. Sonst wäre alles Weitere, das Sie beschreiben, niemals möglich gewesen.

Frauen, die Kinder von verheirateten Männern bekommen, werden als das angesehen, was sie sind: ehr- und charakterlose, triebgesteuerte Gestalten. Allerdings keine Teufel. Das wäre denn doch eine Nummer zu groß.
 
  • #13
Ich kenne zwei Fälle. Mein EX, hab mich getrennt. Der Mann einer Bekannten, da weiß ich aber nicht , ob sie es weiß.
@11 warum immer auf den Geliebten rumhacken. Der Ehemann hat seiner Frau die Treue versprochen, nicht die Geliebte. Warum soll die Geliebte sich zu einer Frau solidarisch verhalten, die sie nie kennt. Solche Gedanken habe ich mir über die Geliebte meines Ex nie gemacht. Mit der Frau hatte ich nichts zu tun. Für mich war mein Ex das A...loch. Er war für mich ehr- und charakterlos und triebgesteuert. w51
 
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  • #14
Mir ist es (in der Rolle der Ehefrau mit mehreren Kindern) passiert, Geständnis kurz vor der Geburt des Kindes. Ehe war am selben Tag beendet. Ich selbst kann mich weder in meinen Ex-Mann noch in die "Geliebte" reindenken (Beziehung hat die Geburt auch nicht überstanden). So viel verbrannte Erde und auch für das kleine Kind sicher nicht das was man sich wünscht.
Für mich selber sind gebundene Männer komplett tabu, das waren sie aber auch vor dieser Erfahrung schon. Ich werde niemals die Person sein, die einen Mann nimmt, der seine Verhältnisse nicht geklärt hat wenn ich ihn kennenlerne.

w/43
 
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  • #15
Das passiert mit Sicherheit weniger, als dass der Vater nicht der Erzeuger ist.
Leider ist es einfacher einen falschen Vater anzugeben, wenn schon einer da ist.
Allerdings! Alle in der Ehe gezeugten Kinder sind ja schließlich rein rechtlich die Kinder des Ehemannes, egal, ob er sie gezeugt hat oder nicht. Heimliche Vaterschaftstests zählen vor Gericht auch nicht.
Mein Exmann hat direkt nach der Trennung seine Affäre unvorsichtigerweise geschwängert.
Als er davon erfuhr, heulte er MIR tagelang die Ohren am Telefon voll, dass er kein Kind mehr wolle, "schon gar nicht von DER!"
Zum Glück - muss man leider sagen - wars dann ne Fehlgeburt.
 
  • #16
Hach, mir fällt noch einer ein: ein Freund von mir ist kürzlich Vater geworden, seine Noch-Ehefrau war daran allerdings nicht beteiligt.
 
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  • #17
Jeder Fall hat in dem Fall seine eigene Geschichte. Ich bin 65 Jahre alt und 45 Jahre mit dem Mann verheiratet. Vor einem viertel Jahr habe ich erfahren, dass er außerehelich eine 11jährige Tochter hat, für die er 2004 die Vaterschaft anerkannt hat und seit dem auch regelmäßig Alimente zahlt. Ich fühle mich auf das gröbste hintergangen und erniedrigt. Er hat mich über Jahre hinweg belogen und betrogen, in dem er nicht nur fremd gegangen ist, sondern mich über diese lange Zeit belogen und betrogen (um das Geld, dass er unserem gemeinsamen Haushalt für die Alimente abgezweigte) hat. Ich kann mich an diese Tatsache, die ich zufällig entdeckte (Schreiben vom Jugendamt war in der Post), gewöhnen. Der Gedanke an eine Trennung nach diesen langen Ehejahren kommt mir absurd vor - ich käm sicher in das Guinnesbuch der Rekorde! Ich glaube, ich kann auch nicht alleine sein. Wir werden wohl oder übel so neben einander her leben - keine schönen Aussichten für meinen Ruhestand.
 
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  • #18
Ich kenne zwar niemanden, aber ich muss auch sagen: gut so! Dann scheint das doch hoffentlich nicht so häufig der Fall zu sein.

Wenn mir das passieren würde, wäre das das absolute Aus der Ehe oder Partnerschaft. Das könnte ich niemals verzeihen! Und ich hätte keine Lust, mich um ein fremdes Kind zu kümmern-nicht unter solchen Voraussetzungen!
 
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  • #19
Ich kenne sogar zwei Fälle in meinem Bekanntenkreis. Mein Kollege hat ein Kind mit der Erzieherin seines jüngsten Sohnes gezeugt. Weil die Frau einen anderen Mann kennengelernt und später geheiratet hat, ist mein Kollege bei seiner Frau geblieben, gestanden hat er es ihr nicht. Rausgekommen ist es, als die Tochter fast volljährig war und Kontakt zu ihm gesucht hat. Weil er sehr gut verdient hat, ist es der Ehefrau bis dahin angeblich auch nicht aufgefallen, dass er Unterhalt gezahlt hat - immer freiwillig und großzügig. Die beiden sind nach wie vor unglücklich verheiratet und demütigen sich gegenseitig in Anwesenheit anderer Leute. Mein bester Freund hatte sich für seine jetzige Frau von seiner Exfrau getrennt, die daraufhin sehr schnell von einem anderen Mann schwanger geworden ist und versucht hat, das Kind meinem Freund noch "unterzujubeln". Weil er sich nicht mehr von ihr hat verführen lassen, ist ihr das nicht gelungen. Weil das Kind aber trotzdem noch zunächst als seins galt, war die Scheidung äußerst unerfreulich.
 
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  • #20
Ich kann auch noch eine sehr interessante Geschichte beitragen:

Vor 5 Jahren wurde ich von einem verheirateten Mann schwanger (war damals 22 und noch ziemlich naiv - im Nachhinein wundere ich mich selbst darüber was ich ihm alles für Blödsinn geglaubt habe). Als ich die Schwangerschaft bekannt gabe (der Kindsvater verließ mich natürlich auf der Stelle und behauptete steif und fest dass es nicht sein Kind wäre) wurde ich von vielen Leuten an den Pranker gestellt. Ich war die Böse, weil ich dem Mann ein Kind "anhänge" und ihn "zerstören" will...
Das Interessante: eine Nachbarin von mir kritisierte besonders laut, beschimpfte mich als Schlampe, warf mir vor mit jedem Typen ins Bett zu springen und dass kein Mann "sicher wäre" usw. Vor 6 Monate habe ich nun erfahren dass ihr Mann die Scheidung eingereicht hat. Der Grund war, dass der 9 Jahre alte Sohn nicht sein leibliches Kind war - rausgekommen ist dies lt. seiner Aussage Anfang des Jahres nur durch einen Zufall.

Was die NAchberin betrifft:
Tja, wie heißt es so schön: Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen!
 
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  • #21
mein onkel...hat brav all die jahre für das kuckuckskind gezahlt.
meines wissens hat er das kind nie gesehen.

er ist verheiratet , vater von 3 kindern.



nach außen alles heile welt und alles perfekte kirchgänger.....
 
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  • #22
Ich hatte für ca. 6 Monate vor etwa 3 Jahren eine Affäre mit einer verheirateten Frau. Sie hat auch schon mehrere Kinder und hatte eigentlich vor sich von ihrem Mann zu trennen. Der Schritt war dann aber wohl doch zu groß - sie hat sich aber blöderweise in mich verliebt. Ganz blöd, dass Sie dann auch noch schwanger wurde. Sie sagt das Kind wäre von ihrem Mann und das sie erst 1 Monat nach unserem "letzten mal" schwanger geworden ist. Zufällig ist das Kind eine Frühgeburt. Die Kleine ist doch tatsächlich einen Monat früher zur Welt gekommen :). Diverse Anzeichen für eine Schwangerschaft gab es auch schon vorher. Sie will aber wohl, dass ihr Mann als der Vater gilt. Rechtlich kann ich ohnehin nichts dagegen tun, da das Kind in sozialer Gemeinschaft lebt und eine Anfechtungsklage daher aussichtslos ist. Ihr Ehemann weiß um die Beziehung und er wird vermutlich lieber das Kind von einem anderen, als die zerbrochene Ehe mit den ganzen Kids wünschen. Mir ist das so letztlich auch lieber, auch wenn ich deutlich für Klarheit bin. Mir selbst geht es sehr gut mit der Situation. Meine Freundin (1 Jahr danach) ist informiert. Nicht gerade happy, dass da möglicherweise irgendwann ein Mädchen ihren Vater kennen lernen will aber sie akzeptiert es.
Ich hoffe, dass ich irgendwann mit der Mutter ganz normal über das Thema sprechen kann und das sie die Kleine nicht dauerhaft anlügt. Es kommt ohnehin raus!
 
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  • #23
...ich bin selbst als ein uneheliches Kind in eine Ehe hineingeboren worden, Ende der sechziger Jahre... ich selbst habe erst Mitte Zwanzig davon erfahren, dass es möglicherweise so sein könnte. Damals konnte ich nichts damit anfangen und dachte, O.K. ich kenne diese Person nicht und habe mich gescheut Kontakt aufzunehmen, da mein genetischer Vater eine bekannte wirtschaftliche und politische Persönlichkeit war.

Heute zwanzig Jahre später, nach eine Weile mehr Lebenserfahrung und LebensGefühl weiß ich warum ich meinem Vater (den den ich jahrelang dafür hielt) eigentlich gleichgültig war, ich war nun mal nicht sein "richtiges" Kind und das hat er unbewusst gespürt. Für viele Männer ist die genetische Abstammung immer noch sehr wichtig... kommt wohl noch aus Urzeiten, als es um Klan und Reviere ging.
Auch meine Mutter hat sich eigentlich dafür geschämt, durch einen "Fehltritt" schwanger geworden zu sein. Aber es wurde eben nicht darüber geredet. Ich wurde für mein "Dasein" unbewusst von ihr "bestraft", indem sie mich erst als Sündenbock benutzte und sich im Laufe der Jahre real und gefühlsmäßig komplett von mir distanzierte.
Für mich war es eigentlich so, als wäre ich eine Waise (nur ohne sentimentale Gefühle). Ich fühlte mich nirgends zugehörig.

Heute nach all den Jahren in denen ich mich für meine drei Elternteile schuldig gefühlt habe. Minderwertigkeitskomplexe mit mir schleppte,dadurch selbst falsche Entscheidungen traf... kann ich mich langsam davon befreien.

Meinen genetischen Vater werde ich real nie mehr begegnen können, denn er ist verstorben...was bleibt sind die Gene die er an mich weitergab (ob er nun wollte, oder nicht), Blut ist eben doch dicker als Wasser...
 
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  • #24
Ich bin Mutter eines Kindes, dessen Vater während der Entstehung verheiratet war. ... Wir sind alles nur Menschen.
Um es ganz deutlich zu sagen: die Mehrheit der Menschen hält das Ein- bzw. Ausbrechen in bzw. aus einer festen Beziehung - gar einer Ehe mit Kindern, also Familie - für moralisch äußerst fragwürdig. Und das gilt m.W. für Männer und Frauen gleichermaßen. Jedenfalls sehe ich hier (bei allen sonstigen Unterschieden zwischen männlicher und weiblicher Sexualität) keinerlei Grund für zweierlei Maßstäbe.

Außereheliche Kinder zu zeugen halte ich für eine Ausdruck fehlenden Verantwortungsbewusstseins, oder noch deutlicher: für einen Charaktermangel.

"Ausrutscher" oder "mal schwach geworden" - nur zwei von zig Beschönigungen dafür. Der Sachverhalt liegt klar zutage.

Richtig ist aber auch: Menschen machen Fehler. Sind sie sich dessen auch bewusst?
(Wissen sie denn wirklich [alle...], was richtig und was falsch ist?)
 
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  • #25
Ich hatte mal ein paar Dates mit einer Dame, die bei der Kripo im Bereich der Spurensicherung für Kapitaldelikte tätig ist. Dort werden auch eine Menge Genvergleiche im Bereich der Opferfamilien, bzw. von deren Umfeld gemacht, um bestimmte Spuren ausschließen zu können.

Obwohl das nicht die Fragestellung der Tests ist, kommen oft "Nebenbefunde" dabei heraus, dass die Leute nicht unbedingt genau die Verwandschaftsverhältnisse haben, die sie meinen zu haben. Diese Nebenbefunde behält die Kripo, bzw. das gerichtsmedizinische Institut allerdings für sich, wenn keine Relevanz zum Fall besteht...

Über den Daumen gepeilt würde die Leute, die diesen Einblick haben, sagen, dass 10-20% Kuckuckskinder existieren.

m43
 
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  • #26
@24

Ja, Minimum zehn Prozent...
Die meisten Männer ahnen nix, einige ahnen etwas, wollen es aber lieber nicht wissen.
Und dann gibt es auch Männer, die wissen es mit Sicherheit und spielen trotzdem heile Welt!
Aus den verschiedensten Gründen, Zeugungsunfähigkeit, Abhängigkeit zur Frau etc., etc...
Ich plädiere eh' dafür, Pflicht DNA Test bei der Geburt.
Dann sind alle Unklarheiten beseitigt.
 
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  • #27
Kenne auch einen, meinen Exmann! ;)
Damals eine Katastrophe für mich! Jedoch war ich nicht mehr bereit diese Ehe weiter zu führen.
Alles prima überlebt und hätte mir damals jemand gesagt, dass ich eines Tages mit den Beiden (ExMann und damaligen Geliebte) sowie mit dem Kind Feste feiern werde, gemeinsam Essen an einem Tisch und freundschaftliches Verhältnis haben werde, so hätte ich denjenigen für verrückt erklärt.
Aber die Zeit vergeht, heilt alle Wunden, soweit wir es selbst wollen und alles ist wieder gut.
Meine Kinder haben ein Geschwisterchen was nur 2 Jahre älter als unser Enkelkind ist. Tatsache, die keiner ändern kann und es ist ok so wie es ist.
Ich bin damals fast daran zerbrochen, so sehr tat es mir weh. Aber dafür nachher an all diesen Aufgaben und Schmerz gewachsen und wieder aufgestanden, so wie ich mich selbst vorher nicht kannte.
Warum fragst Du, TE? welche Rolle spielst Du in solchem Dreieck + Kind?
 
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  • #28
Teilweise wurde er (der Mann) überrumpelt von der außerehelichen Frau. Unfair dem Kind und dem Mann gegenüber.
Überrumpelt mit Sex? Achja, untreue Ehemänner schlafen mit der anderen Frau natürlich nur, weil diese sie mit ihrer Schrotflinte dazu gezwungen hat...

Unfair handelt derjenige, welcher seine Ehefrau betrügt.
Und wenn der Mann noch nicht weiß, dass durch Sex Kinder entstehen (dafür wurde dieser von der Natur "erfunden", nicht zum Vergnügen des Mannes), dann sollte er vielleicht nochmal die fünfte oder sechste Klasse besuchen. Ich glaube mich zu erinnern dass man in dem Alter im Biologie-Unterricht "Aufklärung" auf dem Lehrplan stehen hatte.

Das Kind findet es sicher nicht unfair, dass es nun existieren darf.

w, 44
 
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  • #29
Meine Mutter wurde mit 19 J. von einen verheirateten Mann schwanger. Dieser liess sie Anfang der 60 er Jahre sitzen.
Glücklichwerweise lernte sie dann meinen Vater kennen mit dem sie dann noch 2 weitere Kinder bekam.
Den Vater meiner großen Schwester habe ich nie kennengelernt. Für mich ist und bleibt sie meine Schwester und ich möchte sie nicht missen.

Zum Fremdgehen gehören immer 2 und Verhütung sollte nicht nur Frauenthema sein.

LG

W/39
 
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  • #30
Hallo,

für einen Artikel in der Zeitschrift Freundin DONNA suche ich Frauen ab 40, deren Ehemann ein außereheliches Kind gezeugt hat und deren Ehe zumindest zeitweise noch weiter bestand. Das Ganze geht natürlich anonym. Ich würde mich über Eure Hilfe freuen!
Infos an: iris.roell (at) freundin-donna.com

Viele Grüße,
Iris Röll
 
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