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  • #61
Immer diese Extremreaktionen...

Da treffen sich sich zwei und sind so angetan von einander, dass sie miteinander schalfen wollen. (Nach dem Posting gehe ich mal davon aus dass es nicht nur ne geile Nummer werden sollte, sondern mehr dahinter gesteckt hat.)

Ok - sie wollte ein Kondom, er nicht... und dann schmeißt sie ihn raus.
Alternativen: FEHLANZEIGE

Wie bereits geschrieben, gibt es zahlreiche Spielarten sich gegenseitig gutes zu tun. Wenn einem der andere wichtig ist, geht man auf dessen Wunsch zum ärztlichen Check. So lange lebt man mit Gummi und den anderen Möglichkeiten in einer wunderbaren Vorfreude auf einander.
Man wird sich körperlich entdecken und feststellen, dass / ob man auch sexuell zueinander passt.
Ich kann mir vorstellen, dass so eine Phase sogar die Partnerschaft stärkt.

Leider muss es heute immer so schnell gehen. Übrigens hatten wir die Testergebnisse nach 3 Wochen. Das haben wir dann gefeiert.
 
  • #62
Ich möchte einbringen, dass man sich auch bei Oralsex mit z. B. HIV anstecken kann. ...
Wie handhaben die User dieses Problem?

Mit Mitte 20 hatte ich ca. 4-5 Monate so etwas, was man F+ nennt. Da haben wir konsequent Kondome verwendet und Oralverkehr ausgespart. Das hat uns zwar durchaus gefehlt, aber das ist nun mal der Preis, wenn man Sex in einem solchen Kontext hat. Entweder man setzt sich dem Infektionsrisiko aus (und schluckt Sperma, was dann tatsächlich zu einer Infektion über die Mandeln und den Rachen führen kann) oder man verzichtet auf solche Spielarten.
Fast nichts im Leben ist risikolos und ohne Preis. Jeder muss seine eigene Risikobewertung vornehmen und zu einer Entscheidung kommen, mit der er am besten leben kann. Mir ist meine Gesundheit wichtiger als ein kurzer geiler Moment...
 
  • #63
In gewisser Weise sind Menschen die keine Kondome nutzen und trotzdem regelmäßig Sex mit wechselnden Partnern haben natürlich Trittbrettfahrer. Wie Impfverweigerer auch.

Würde jeder so handeln wie sie, Sexualkrankheiten (oder eben Masern etc.) würden sich rasend schnell verbreiten.

Ich halte die Angst vor Geschlechtskrankheiten (insbesondere HIV) in westlichen Gesellschaften auch tendenziell für übertrieben. Das fällt wohl in dieselbe Kategorie wie Angst vor Strahlen oder Angst vorm Fliegen.

Nichtsdestotrotz. Ein Grund, weswegen die Angst übertrieben ist, liegt nun einmal in der regelmäßigen Benutzung von Kondomen...
 
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  • #64
Ja, ist normal bei solchen Männern. In der Regel, wenn du über ihre Vergangenheit nachforscht, stellt sich raus, dass sie schon mindestens ein Kind durch solche Unvorsichtigkeiten haben!

Männer, die bis ins hohe Alter kinderlos sind, waren ihr Leben lang meist immer vorsichtiger.
Natürlich gibt es auch so Kandidaten, die meinen, es reicht, wenn man außerhalb der Frau kommt. Ich hatte auch mal eine Freundschaft+, der Mann hat das jahrelang so mit mir getrieben. Ich hätte ihm jederzeit ein Kind anhängen können und er hatte nie nachgefragt, ob ich verhüte.
 
  • #65
[Mod: Chat entfernt]

Ansonsten kann ich dieses Zeug echt weglassen.
Ich hatte zwei feste Beziehungen und ich habe nie die Pille genommen, Kondome waren die Regel und nein, es machte mir nichts aus, ob es ihm was aus machte weiß ich nicht, er hat sich zumindest nie darüber beschwert.

Der Sex is angenehmer und hygienischer es fließt nichts ab es klebt nichts und nichts läuft "heraus". Für mich war dies obendrein ein Genuß am Sex, Sperma gehört für mich sicherlich nicht dazu.

Männer, denen Kondome egal sind, sind auch die Frauen egal, Frauen sollen sich mit hormoneller Verhütung vollstopfen und erhalten am Ende Myome und sonstige Geschwülste, denn Hormonoe haben immer eine Langzeitwirkung und Inkubationszeit. völlig harmlos sind Hormone nie.

Männer gehen keinerlei gesundheitliches Risiko bei Kondomen ein, nicht das geringste wollen es aber dennoch nicht.
Fazit: die Frau soll mal machen, er genießt und schweigt - der Machoa....

Ich tat mir das gerade als junge Frau nicht an, ich nahm nicht zu und hatte somit nie irgendwelche "Hormonprobleme", bis heute nicht. Hatte allerdings einen Kalender wegen der unfruchtbaren Tage, tchja rational eben, besser als naiv.

Und wie erwähnt sehe ich im Sperma nur einen Vorteil - bei der Kindszeugung - wollte ich eh nicht, also Sex spermalos fand ich super.
 
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  • #66
Nachdem ich das hier alles lese; habe ich nun ein Erweckungserlebnis.

Immer habe ich mir selbst Vorwürfe gemacht , nie wirklich viel vom Leben gehabt zu haben; aus Schüchternheit auf viele ONS verzichtet zu haben; kaum jemals Sex spontan; war fast immer nur in Beziehungen.

Jetzt verstehe ich, das diese Erlebnisse fast immer nur mit Kondom gegangen wären und die Frauen darauf auch wohl immer bestanden hätten. Von wegen, die nehmen alle die Pille und gut is.....

Puh.....Gottseidank, soviel habe ich also nicht verpasst....
 
  • #67
@Herakles: Gibt ja noch andere Verhütungsmittel für die Frau als nur hormonelle.

Abgesehen davon würden viele Männer sicher liebend gerne eine hormonelle Verhütungsmethode benutzen (Progestin + Testosteron).

Dürfen sie ja derzeit noch nicht, obwohl die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Methode schon seit 10-15 Jahren erforscht wird.
 
  • #68
@Herakles: Gibt ja noch andere Verhütungsmittel für die Frau als nur hormonelle.

Abgesehen davon würden viele Männer sicher liebend gerne eine hormonelle Verhütungsmethode benutzen (Progestin + Testosteron).

Dürfen sie ja derzeit noch nicht, obwohl die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Methode schon seit 10-15 Jahren erforscht wird.

Ach, die armen Männer. Sie dürfen nicht. Dann sollen sie zum Kondom greifen oder eine Vasektomie machen lassen.
@65, na klar nehmen alle Frauen die Pille um Schwangerschaften zu verhindern. Ironie aus. Du gehörst also zu der Sorte Mann die ONS ohne Kondom praktiziert hätten. In der Annahme, alle Frauen nehmen die Pille. Im Jahr 2015 sollte Mann außer von ungewollten Schwangerschaften auch schon mal von Geschlechtskrankheiten gehört haben. Bei einer Einstellung, wie Du sie an den Tag legst, haben die Frauen nichts verpasst.
 
  • #69
@Kaktus:

Es greifen ja viele Männer zum Kondom. Und es gibt genug Frauen die zu Sex ohne Kondom drängen. Keine Ahnung wieso du daraus ein Genderthema machst.

Frauen haben nun einmal eine ganze Reihe von Verhütungsmitteln zur Hand. Männer nur eine, wenn man die Vasektomie mal ausnimmt. Denn die gehört für mich bei nur ~ 80% Erfolgsrate im Falle einer Refertilisierungsoperation nicht in dieselbe Kategorie wie ein Kondom oder eine hormonelle Verhütungsmethode...

Und das Kondom ist nun einmal, gerade in einer Beziehung, eine sehr unangenehme Art der Verhütung. Nicht nur für den Mann sondern für beide Partner.
 
  • #70
Man sollte die Ansteckungsgefahr mit diversen Geschlechtskrankheiten sicher nicht bagatellisieren. Aber ich, als kleiner Hypochonder, würde gerne die Foristen, die das als Totschlargument benutzen, fragen, ob sie hinsichtlich anderer deutlich verbreiteterer Infektionskrankheiten auch so kompromisslos und sorgsam agieren, um sich z.B. vor einer fiebrigen Erkältung oder eine Virusgrippe zu schützen. Und viel wichtiger, andere damit nicht anzustecken.
Lasst ihr euch impfen? Wisst ihr, wie man richtig niest in der Öffentlichkeit, wie man das Risiko von Tröpfcheninfektionen so gering wie möglich haltet?
Ich denke, wenn es z.b. wirksamen Inpfschutz gegen HIV oder ähnliches gäbe, hätte sie jeder. An Grippe sterben jedes Jahr eine nicht unbedeutende Zahl, aber sich impfen zu lassen, hat sicher nicht oberste Priorität. Schon komisch, oder? ;)
 
  • #71
Ich dreh's provokativ einfach mal um und behaupte, Frauen (nicht nur) verpassen viel, wenn sie sich mit ONS zufrieden geben. Nur bei schnellem (und verfrühtem, weil man den "Partner" noch gar nicht kennen kann) Sex stellt sich das Problem.

Wer seiner Triebe Herr statt ihr Sklave ist, hat nur noch einen Bruchteil des hier lebhat diskutierten Problems.

(Dass das nicht überall populär ist, ist mir sehr bewusst.)
 
  • #72
@Kaktus:

Es greifen ja viele Männer zum Kondom. Und es gibt genug Frauen die zu Sex ohne Kondom drängen. Keine Ahnung wieso du daraus ein Genderthema machst.

Frauen haben nun einmal eine ganze Reihe von Verhütungsmitteln zur Hand. Männer nur eine, wenn man die Vasektomie mal ausnimmt. Denn die gehört für mich bei nur ~ 80% Erfolgsrate im Falle einer Refertilisierungsoperation nicht in dieselbe Kategorie wie ein Kondom oder eine hormonelle Verhütungsmethode...

Und das Kondom ist nun einmal, gerade in einer Beziehung, eine sehr unangenehme Art der Verhütung. Nicht nur für den Mann sondern für beide Partner.

Frauen haben eine ganze Reihe von Verhütungsmitteln zur Hand?
Die Sterilisation, oder Hormone mit vielen Nebenwirkungen zu nehmen. Unfassbar, wie egoistisch Männer sind. Anstatt Kondome ohne Nebenwirkungen für Beide zu benutzen, soll Frau zu Pille oder Hormonspritze oder Hormonstäbchen greifen. Nur Männer empfinden Kondome als unangenehm. Keine Frau nimmt lieber Hormone, anstatt den Mann mit Kondom verhüten zu lassen geschweige denn, drängt auf Sex ohne Kondom.
 
  • #73
Man sollte die Ansteckungsgefahr mit diversen Geschlechtskrankheiten sicher nicht bagatellisieren. Aber ich, als kleiner Hypochonder, würde gerne die Foristen, die das als Totschlargument benutzen, fragen, ob sie hinsichtlich anderer deutlich verbreiteterer Infektionskrankheiten auch so kompromisslos und sorgsam agieren, um sich z.B. vor einer fiebrigen Erkältung oder eine Virusgrippe zu schützen. Und viel wichtiger, andere damit nicht anzustecken.
Lasst ihr euch impfen? Wisst ihr, wie man richtig niest in der Öffentlichkeit, wie man das Risiko von Tröpfcheninfektionen so gering wie möglich haltet?
Ich denke, wenn es z.b. wirksamen Inpfschutz gegen HIV oder ähnliches gäbe, hätte sie jeder. An Grippe sterben jedes Jahr eine nicht unbedeutende Zahl, aber sich impfen zu lassen, hat sicher nicht oberste Priorität. Schon komisch, oder? ;)

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich eine Grippe bekomme, d.h. mich unbewusst anstecke, oder bewusst ungeschützten Sex habe. Also, dieses dumm stellen von Männern und sich solche Vergleiche aus den Fingern saugen ist einfach infantil und arm. Moderation: unnötige Bemeerkung entfernt.
 
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  • #74
Ach, die armen Männer. Sie dürfen nicht. Dann sollen sie zum Kondom greifen oder eine Vasektomie machen lassen.

Eine Vasektomie schützt aber nicht vor Infektionskrankheiten und das ist hier das Hauptthema. Sterilisierte Männer finde ich infektionsmässig bedenkllicher als unsterilisierte, weil für diese sich das Thema Schwangerschaft garnicht stellt, d.h. umso mehr wahre D****schleudern sind, weil sie bedenkenlos ungeschützten Sex haben.

Bei Frauen, die nicht auf Kondomen bestehen, stellt sich die Verhütungsfrage garnicht. Entweder verhüten sie selber oder sie suchen einen Mann, der sie schwängert. Die Frau entscheidet für sich, ob sie deswegen eine Infektion riskiert.
Viele Frauen haben sich in jungen Jahren durch ungeschützten Geschlechtsverkehr bereits Infektionen eingefangen und stellen dann mit Mitte 30 fest, dass sie als Folge davon unfruchtbar sind, d.h garnicht hätten verhüten müssen, sondern sich um den Infekt kümmern sollen.
 
  • #75
Also dass eine Frau zu Sex ohne Kondom "drängt" habe ich noch nie gehört oder gelesen - es ist wohl ein heimlicher Männerwunsch.

Sogar Rotlichtdamen erwähnen dass Männer mehr zahlen für Sex "ohne", wie krank im Kopf müssen diese Männer wohl sein, denn eine Ansteckung betrifft immer beide Geschlechter.

Männer sind halt megabequem und im Grunde stört sie das Kondom nicht, nur die "Entsorgung" danach, sie wollen alles der Frau anlasten was Verhütung betrifft sowie sie im Alltag auch den Frauen den ganzen Beziehungsmüll gerne überlassen - sie macht und tut, er macht und tut nischt.

Wenn Männern das Kondom so zuwider ist, wie wär es dem Sex abzuschwören, dann hätte sie auch damit nie wieder Debatten - kopfschüttel.
 
  • #76
Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich eine Grippe bekomme, d.h. mich unbewusst anstecke, oder bewusst ungeschützten Sex habe.

Oder ungeschützt in der U-Bahn unterwegs bin. Ungeschützt Türgriffe anfasse. Nein, Götterfunke hat da schon recht, die Risikowahrnehmung ist da nicht immer korrekt. Geschlechtskrankheiten haben allerdings den Vorteil, dass die Übertragung schwieriger ist als bei einem Grippevirus und es deshalb wesentlich einfacher ist, sich mit Kondom zu schützen.

Keine Frau nimmt lieber Hormone, anstatt den Mann mit Kondom verhüten zu lassen geschweige denn, drängt auf Sex ohne Kondom.

Nein, das stimmt nicht. Es gibt auch Frauen, die Sex ohne Kondom wünschen, sogar mit Fremden. Mir hat mal eine erzählt, wie schön sie es fand, dass ein Typ, den sie um Urlaub kennengelernt hatte, kein Kondom wollte so wie alle anderen... Und der war auch noch Arzt! Und etliche Frauen bevorzugen die Pille in einer festen Beziehung, weil es für sie auch schöner ist (nicht weil der Mann sie drängt). Bitte hör auf, dein eigene Meinung als die Meinung aller Frauen darzustellen.

Bei mir gibt es ungeschützten Sex nur in festen Beziehungen nach einem Test und wenn ich genug Vertrauen habe, dass sie die Pille nicht einfach mal "vergisst".
 
  • #77
@Kaktus: Neben hormonellen Verhütungsmethoden gibt es für die Frau auch noch die Kupferspirale, das Diaphragma, Portiokappen, die Temperaturmethode usw...

Und natürlich hat Götterfunke recht wenn er darauf hinweist, dass Menschen sich hinsichtlich der Bewertung und Berücksichtigung von Risiken häufig irrational verhalten. Der Vergleich ist auch nicht aus den Fingern gesaugt sondern eine nahezu perfekte Analogie. Sich zur Grippezeit ohne Schutzimpfung im öffentlichen Raum zu bewegen ist vergleichbar mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Je nach Art der Geschlechtskrankheit vielleicht sogar gefährlicher.
 
  • #78
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich eine Grippe bekomme, d.h. mich unbewusst anstecke, oder bewusst ungeschützten Sex habe.
Es ist aber kein Unterschied, ob ich mich durch den Verzicht eines Kondoms bewusst der Gefahr für Geschlechtskrankheit aussetze oder durch den Verzicht einer Impfung vor der Virusgrippe oder durch Rauchen, der Gefahr anderer Krankheiten. Dies zu Bewerten steht niemandem zu. Da ist ja jeder frei bestimmend.
Wenn es dann um Wechselwirkungen mit anderen geht, ist dies natürlich schon anders. Nur sollte hier auch mit gleichem Maß gemessen werden. Nur sehe ich das nicht wirklich, wenn es z.B. ums Passiv-Rauchen geht oder um oben genannte Dinge, um seine Umwelt nicht unnötig mit anderen Infektionsmöglichkeiten wie z:b. Grippe zu gefährden.
Die besondere Verwerflichkeit des thematisierten Handelns hat sich daher mir noch nicht erschlossen. Und dies so zu bewerten, steht dann auch nur Leuten zu, die in anderen Alltagszenarien ähnlich strikt und kompromisslos handeln. Meiden NR konsequent Orte, an denen geraucht wird? Ich könnte auf diese Orte verzichten, tue das aber nicht, weil mir dadurch ein Stück Lebensqualität fehlt. Wer achtet darauf, dass Risiko für eine Tröpfcheninfektion für andere zu verringern, wenn man selber erkältet, in dem er z.b. Desinfektionstücher dabei und berührte Gegenstände abwischt. etc etc.
Vielleicht wird aber nächstes Jahr anstatt von einer Grippe-Welle von einer Chlamydien-Welle berichtet. Bin schon gespannt.:)
 
  • #79
...
Ich meine, man schnallt sich ja auch an...
Der Umgang mit Risiken ist eine Wissenschaft für sich, die nicht jeder beherrscht. Jeder trägt ein gewisses Risiko, immer und überall. Wenn ich das Risiko "minimieren" will, bleibe ich konsequenterweise morgens im Bett liegen. Ich zum Beispiel fahre wesentlich öfter Auto als ich mit meiner Liebsten im Bett liege. Die Eintrittswarscheinlichkeit eines Unfalls ist höher als im Bett, die Schadenshöhe (sofortiger Tod) ist höher als im Bett, also schnalll ich mich an. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Klar ist es ohne am besten, find ich auch, aber wieso meiden so viele Männer ein Kondom wie der Teufel das Weihwasser?..
Na du sagst es doch selber: Weil es ohne am besten ist! Es ist eben eine Sache der Abwägung!

Und die Pille hat dann doch wesentlich mehr Risiken - Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Brustkrebs, Leberschäden.... als so ein Kondom....
Wir sollten zwei Themenkreise trennen: Verhütung und Schutz vor übertragbaren Krankheiten. Zur Verhütung gibt es allerlei Methoden, die Pille ist eine davon, meine hat der Arzt schnippschnapp ambulant endgültig erledigt. Wunderbar, nie wieder Diskussionen. Aber beim Vergleich der Risiken von Pille und Kondom solltest du das Risiko Schwangerschaft nicht verschweigen, sonst ist der Vergleich unseriös. Und dann siehts für die Pille schon wieder wesentlich positiver aus, oder?

Finde das schon ziemlich egoistisch...!? Wieso ist der Griff nach dem Kondom nicht Routine ab einem gewissen Alter??w,41
Hm, egoistisch? Wenn zwei Leute die objektiv gleiche Gefahr unterschiedlich beurteilen, weil der eine ein anderes Risikoverständnis hat, als der andere, dann ist der mit mehr Angst der Gute und der andere der Egoist? Mit so einer Einstellung wärest du bei mir ziemlich schnell von der Frage befreit, wie die Verhütung stattfindet...
 
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  • #80
Kinder, Kinder... wie naiv seid Ihr denn?

Hier wird meinungsfest aber faktenarm argumentiert. Nach allem, was ich aus dem realen Leben mitbekommen habe, ist es keineswegs so, dass die Mehrzahl der Frauen auf einem Kondom besteht - oder es überhaupt möchte.

Da gibt es die, die keinen beliebigen Sex haben. Für die stellt sich das Problem nur mit Einschränkungen.

Dann gibt es die (auch wenn sie mittlerweile gebunden, verheiratet oder sogar verheiratete Mütter sind), die - wenn's juckt - mit einem gerade an diesem Abend attraktiven "Apha" (der ihnen für ein paar romantische Stunden "den Hof gemacht" hat) in die Kiste springen, weil es doch so ein tolles Gefühl, ist begehrt zu werden. Manche von denen meinen dann, sie hätten genug Menschenkenntnis, um Risiken zu erkennen. Haben sie aber nicht. Weil sie selbst ein (unerkanntes?) Risiko darstellen?

Der Klassiker: die "Eierstockentzündung", die natürlich rein gar nichts mit ihrer (überwiegend ungeschützten) Promiskuität zu tun hat?

Lach... Träumt weiter.

Meine Lebenserfahrung ist da weiter, als so manches apodiktisch vorgetragene Statement hier vermuten lassen könnte. Leider.
 
  • #81
@Herakles: Vertrau mir da einfach mal. Ich hatte schon oft genug Sex mit Frauen die lieber ohne Kondom Sex hatten und dann einen auf beleidigt getan haben. So nach dem Motto, ich würde ihnen nicht vertrauen dass sie wirklich verhüten... Oder ich würde ihnen nicht glauben, dass sie sich tatsächlich vor kurzem auf STDs getestet hätten...
 
  • #82
Ich kenne Präser innerhalb einer normalbürgerlichen Liebesbeziehung eigentlich nur als sehr seltenen Ausnahmefall. Mein erstes Mal lief im Vertrauen darauf, dass die Pille funktioniert und ansonsten war nichts dazwischen. Das mag zwar schon ein bischen her sein, als man sich darüber noch nicht so viele Gedanken machen musste, aber dennoch würd ich auch heute niemanden mit so einer Mikrobenphobie ohne Not vor den Kopf stoßen wollen und ihn/sie verdächtigen, ein Krankheitsherd zu sein, obwohl er/sie ein gewaschener Normalbürger ist. Der Ton macht die Musik und in einer negativen Erregung vorgetragen, würde ich halt auch eher auf dem Absatz kehrt machen.
 
  • #83
Es wird mir richtig übel, wenn ich einige Posts hier lese. Es gibt diverse (Geschlechts)krankheiten, ZUSÄTZLICH zu HIV, die oral, vaginal oder anal übertragen werden. HPV beispielsweise, hatte ich auch schon mit zutun und möchte es nicht wiederholen. Für Männer gibt es dafür bspw. keinen adäquaten Test.

Liebe FS, du hast vollkommen richtig gehandelt und das eine Ehe oder Partnerschaft nicht vor Geschlechtskrankheiten schützt, zeigen ja einige Posts in Verbindung mit Fremdgehen. Die meisten potenziellen Partner haben eine sexuelle Historie, die “mitschläft“.

Das Sex ohne Kondome, Lecktücher etc. schöner ist, sehe ich auch so aber Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich und Andere - besonders was die Gesundheit angeht - sollte wichtiger sein. Für mich ist es ein Muss und einen egoistischen und verantwortungslosen Mann lass ich nicht in mein Bett.
 
  • #84
Tja es gibt Menschen die wissen, dass sie HIV haben und trotzdem umgeschützten Sex haben. Ob dahinter Vorsatz oder Gleichgültigkeit steckt, dem Risiko einer Infektion mit so einem Typen entgeht man nicht durch Menschenkenntnis oder Bauchgefühl sondern nur geschützt. Besser als Kondome schützt da nur Enthaltsamkeit.

Menschen die so etwas in Kauf nehmen, die HIV Übertragung auf ihre Sexpartner, sind nicht nur Männer sondern auch Frauen. Ein prominentes Beispiel ist eine ehemalige No-Angels-Sängerin.

Ein HIV Test macht aber auch Sinn wenn man sich mit Kondomen schützt. Nicht nur Geschlechtsverkehr überträgt HIV und Kondome reißen auch das eine oder andere mal.
 
  • #85
Hallo... Dieses Verhalten ist heutzutage leider oft in einer bestimmten Zielgruppe so, oft Borderliner, Narzissten o.ä Sex mlt Gummi ist für Männer scheisse. Wenn wir Frauen, dass zu lassen& Wechselnde Partner haben, immer ohne Gummi , sind wir selber schuld. Man denkt darüber nicht bewusst nach was alles passieren kann & wer wie viele wechselnde Partner hat. Menschen die sich nicht binden möchte, für die ist es ein Kick wechselnd Sexpartner zu haben. Man ist immer nach etwas Neuem hinterher , ein Partner wird langweilig , deswegen gehen viele fremd & wollen nur vögeln & schalten das Gehirn aus& vertrauen den Menschen blind. Borderliner oder Narzissten brauchen diesen Kick, ich bin leider selber davon betroffen & hab Borderline. So eine sexuelle Einstellung kennen normale Menschen nicht& verstehen sie wahrscheinlich auch nicht . Auch Menschen die Drogen konsumieren haben starken sexualtrieb , die machen sich über sowas 0 Gedanken & müssen dann mit den Konsequenzen leben . Die Frauen,die sagen nein mach ich nicht ohne Gummi , machen es eigentlich richtig.
 
  • #86
ich bin leider selber davon betroffen & hab Borderline.

Zu ungeschützten promisken Verhalten und anderen riskanten bzw. blutigen Methoden der Selbstverletzung gibt es auch weniger brutale Alternativen.

Eine Exbekannte läuft km um km bis zum Geht nicht mehr über ihre Grenzen oder raucht Zigarren. Die bekommen ihr nicht. Alles ungesund aber weniger kritisch als Ritzen oder ungeschützt herum vögeln.

Allerdings ganz weg von harter Selbstverletzung ist sie nicht. Bulimie und riskantes Auto fahren.
 
  • #87
Hallo... Dieses Verhalten ist heutzutage leider oft in einer bestimmten Zielgruppe so, oft Borderliner, Narzissten o.ä Sex mlt Gummi ist für Männer scheisse.

Mir geht das echt langsam etwas zu weit mit solchen Aussagen.
Mitlerweile hat jede Verhaltensweise ein Krankheitsbild.
Wie wäre es dann, Menschen die sich so verhalten einfach mal Saudämmlich zu benennen?
Neulich erzählte eine Bekannte in einer Runde von einem Mann den sie trifft. Weil er nicht so tickte wie sie es sich wünschte und der hatte schon den ein oder anderen Klops bei ihr gebracht, hieß es direkt er wäre ein Narzisst der übelsten Sorte und dazu noch Borderline geschädigt.
Ich fragte sie, wie sie zu diesem Befund komme.
Sie sagte man könne das überall nachlesen!!!
Ich sagte ihr, sie solle nicht über einen Menschen überall so einen Stuss erzählen ohne medizinische Kenntnisse.
Vermutlich ist der Typ einfach nur ein Ar...l... und ansonsten Kerngesund.
Mensch, wir brauchen endlich wieder ganz normale Ar...l..., sonst ist die ganze Gesellschaft bald krank.
Jesus Christus

m48
 
  • #88
Wie wäre es, Verantwortung und eben auch Eigenverantwortung in den Vordergrund zu stellen. Opferrollen finde ich hier - solange einvernehmlich gehandelt wurde - komplett daneben.
 
  • #89
Ja, so sind alle Männer. Frag dich mal, warum so viele Männer bis spätestens 35 ein ungewolltes Kind haben? Es ist ihre eigene Naivität und Dummheit. Da siehst du mal, wie derart dämliche Menschen ohne jeglichen Intellekt unterwegs sind.

Es denkt halt irgendwie jeder Mann, die Frau nimmt die Pille, obwohl ich weiß, dass keine Frau mehr heutzutage die Pille nimmt. Schon gar nicht, wenn sie Single ist.
 
  • #90
Ja, so sind alle Männer. Frag dich mal, warum so viele Männer bis spätestens 35 ein ungewolltes Kind haben?

Sorry. Ich bin jenseits der 35 und die Mehrzahl meiner männlichen Freunde auch. Keiner von uns hat ein ungewolltes Kind. Bestenfalls die verheirateten mit ihrer Ehefrau. Und wir leben sich alle nicht abstinent. Ich weiß ja nicht, was die anderen tun. Ich jedenfalls benutze Kondome und ich gehe davon aus, die anderen Single-Herren in meinem Freundeskreis tun das gleiche.

Ich kann dir nur sagen, dass es auch genug Frauen in den 30ern gibt, die versuchen zu motivieren, ungeschützten Verkehr zu haben. Denn lt. ihrer Aussage sind sie gesund (waren gerade erst beim Arzt) und nehmen angeblich alle die Pille oder haben eine Spirale...
 
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