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Gast

  • #1

Unsere Tochter findet nirgendwo Anschluss - was tun?

Mein Mann und ich (beide Anfang vierzig) sind sehr kontaktfreudig und haben einen ziemlich großen Bekanntenkreis.
Umso schlimmer ist es für uns mitansehen zu müssen, dass unsere Tochter (14) nirgendwo Anschluss findet.
Sie ist ein nettes Mädchen, hat das ruhige Wesen meines Mannes geerbt und sieht richtig niedlich aus.
Sie ist und war allerdings schon immer sehr verträumt und langsam.

Schon im Kindergarten konnte sie keine Kontakte knüpfen, nahm Süßigkeiten mit, um Freunde zu gewinnen. Leider blieb es bei diesem Versuch, da er nicht erfolgreich war.
Als sie in die Schule kam, freundete sie sich ein wenig mit einem Mädchen aus unserem Bekanntenkreis an, das in die gleiche Klasse ging. Doch schnell wurde sie für dieses Mädchen uninteressant. Sie war ihr zu ruhig und ängstlich.
Ihre Lehrerin sorgte dann dafür, dass unsere Tochter Kontakt zu ihrer Nichte aufnahm, die in unserer Nachbarschaft wohnt. Doch auch die Nichte lehnte unsere Tochter schnell ab.

Immer wieder macht sie diese Erfahrungen, ausgegrenzt und abgelehnt zu werden.
Vor zwei Jahren fuhren wir mit einem befreundeten Ehepaar, die zwei Kinder haben, in den Urlaub.
Unsere Tochter baute nur Kontakt zu dem wesentlich jüngeren Sohn auf, während das gleichaltrige Mädchen nichts mit ihr zu tun haben wollte und einmal vor Wut auf sie einschlug.

Es tut mir sehr weh zu sehen, dass sie nirgendwo gemocht wird. Dabei provoziert sie niemanden, ist aber eben sehr introvertiert, verträumt, sehr gutmütig und hinkt der emotionalen Reife Gleichaltriger hinterher.
Die kognitive Entwicklung ist normal, obwohl ihr Leistungsprofil sehr stark entgegengesetzt ist.
In einigen Fächern ist sie überdurchschnittlich gut, in anderen Fächern unterdurchschnittlich.
Sie kann innerhalb kurzer Zeit seitenweise auswendig lernen und hat ein sehr gutes Zahlengedächtnis. Allerdings fehlen ihr logisches Denken und sie kann keine Texte und Gedichte interpretieren.

Da sie keine Freunde findet, liest sie sehr viel und hat jede Menge Brieffreunschaften, die wohl ein bisschen als Ersatz fungieren sollen.

Was können wir tun, damit unsere Tochter besser Anschluss findet und nicht gerade in der so wichtigen Jugendzeit total vereinsamt?
 
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Gast

  • #2
Ist die Tochter denn unglücklich mit der Situation? Wenn es ihr gefällt, ihre Bücher zu lesen, würde ich nicht auf sie einwirken. Ich hatte auch solche Phasen. Besorgte Erwachsene machen sie nur unsicherer. Sie sollte lieber lernen, zu sich zu stehen, zu ihrem Wesen, ihren Wünschen. Zunächst einmal ist sie selbst da gefragt. Wenn sie unglücklich ist, könnt ihr überlegen, wo ihr sie unterstützen könnt. Aber die Wünsche müssen von ihr kommen. Sie muss nicht eine Jugend nach den Vorstellungen der Eltern erleben. Es stimmt, dass es ungewöhnlich ist, wenn sie so gar keinen Anschluss findet, aber es gibt auch ungewöhnliche Menschen. Wisst ihr, was sie will? Vielleicht will sie auch noch ein bisschen vor sich hinträumen?
 
  • #3
Statt ihr zu suggerieren, daß irgendetwas an ihr nicht optimal ist, zeig ihr lieber, dass ihr sie so liebt, wie sie ist. (Ich war übrigens als Kind genau so.)
Bringt ihr bei, wie sie trotz Gutmütigkeit Grenzen setzen kann und zwingt sie nicht, unter Leute zu gehen. Wenige, aber gute Freunde reichen und solche Freundschaften entwickeln sich oft erst auf einer neuen Schule, vielleicht auch unter Leuten, die ähnlich ticken. Der Wechsel aufs Gymnasium ist für solche Außenseiterkinder oft die Möglichkeit, sich neu aufzustellen.
Zeigt ihr Alternativen der Kommunikation. Brieffreundschaften sind sehr sehr old school, um nicht zu sagen altmodisch, so ein Mensch würde mit den Kontaktmöglichkeiten des Internet richtig aufblühen. Für viele hier ist das Teufelswerk (das verkünden sie dann auch ganz laut in einem Kommunikations-Portal im Netz). Ich habe durch das Netz viele Freunde gefunden.
Mir fällt 1. auf, dass erstmal eine Latte scheinbar schlechter Eigenschaften kommt, wenn ihr sie beschreibt. Bitte, wer hat Bock und Begabung, Gedichte zu interpretieren?
2. Seid ihr sehr schnell qua Beschreibung bei einer Asperger/Autismus-Zuordnung. Vielleicht sehr ihr eure Tochter auch in so einem Filter. Die Inselbegabungen haben nur wenige Leute aus dem Autismusspektrum. Ich konnte mit 10, 12 Jahren auch Texte und Zahlenketten auch nach einmal Lesen auswendig. Das zeigt einfach ein gut funktionierendes, hungriges Gedächtnis. Vielleicht interpretiert sie keine Gedichte, Zahlen dagegen als Farben oder Töne.
3. Schaut, wie ihr sie in ihren Stärken fördern könnt. Laßt sie Schach spielen, malen (der Sohn einer Freundin malte immer Maschinenkonstruktionen), lesen, was ihr Spaß macht. Vielleicht wird sie Mathematikerin, Programmiererin oder ähnliches. Akzeptiert sie so wie sie ist.

Ihre Zurückgezogenheit und Sonderbarkeit und die ständige Botschaft, fremd zu sein, kostet das Mädchen einfach wahnsinnig viel Energie. Befreit sie doch von der Bürde, kontaktfreudig sein zu müssen.
 
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Gast

  • #4
Ich empfehle eine Teamsportart (zB Volleyball ), die deiner Tochter Spass macht.
 
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Gast

  • #5
Liebe FS,

gab es in der Kita-Zeit nie Untersuchungen beim Kindearzt bzw. Kinderpsychologen? Hat euch damals nie eine Erziehrin/Lehrerin usw. auf das nicht altersgerechte Verhalten der Tochter hingewiesen?

Jetzt, erst in der Pupertät damit anzufangen ist sehr schwierig. Ich würde euer Tochter sofort einem Kinderpsychologen vorstellen. Es ist 5 vor 12. Irgendwas stimmt nicht.

Mir kam auch sofort der Gedanke an Asperger bzw. leichter Autismus, als ich deine Beschreibung las. Ist dein Mann darauf schon mal untersucht worden? Asperger und Autismus sind vererbar.

Bitte holt euch sofort prof. Hilfe.

w, selber Mutter
 
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Gast

  • #6
Ich empfehle eine Teamsportart (zB Volleyball ), die deiner Tochter Spass macht.
Ja, kam mir auch in den Sinn. Auf jeden Fall in einen Sportverein.
Ich habe auch eine Tochter, die introvertiert ist und schlecht Anschluss findet. Bei einem Intelligenztest kam raus, dass sie hochbegabt ist. Ich will das gar nicht besonders rausstellen, aber solche Menschen haben häufig Probleme Anschluss zu finden. Ich selbst bin auch so eine Einzelgängerin. Das, was in der Schule passiert würde ich nicht so hochspielen. Schulen sind zwangsgemeinschaften, da ist Diskriminierung und Ausgrenzung vorprogrammiert. Aber bei einer Sportgemeinschaft handelt es sich um eine Interessensgemeinschaft. Alle haben gleiche / ähnliche Interessen, z.B. Turniere zu gewinnen. Außerdem hat man ein Gesprächsthema mit dem es einfacher wird Kontakte zu knüpfen. Ich bin Kampfsport-Trainerin und mache auch Kinderkurse. Dabei kann man die Entwicklung der Kinder sehr gut beobachten. Häufig hilft ein solcher Sport die Persönlichkeit zu entwickeln.

Es gibt in jeder Gesellschaft Einzelgänger, das ist normal! In England gibt es einen Spruch:
"The lonely one travels the fastest"
 
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Gast

  • #7
Die Tochter meiner Freundin war genau so. Sie war sehr zurückhaltend und fand einfach keine Freunde. Sie wußte einfach nicht, wie man mit anderen Kindern umgeht, sie schien ihre Sprache nicht zu sprechen. Es war traurig.
Es änderte sich, als sie in die Pubertät kam. Ob es daran lag, dass sie niedlich aussah und plötzlich die Jungs Interesse an ihr hatten, kann ich nicht sagen. Auf einmal hatte sie Freundinnen.

Ich würde Deiner Tochter nicht das Gefühl geben, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Dann hat sie auch noch das Gefühl, Euch zu enttäuschen.
Mit dem Sportverein wäre ich vorsichtig. Die oft etwas rustikale Kameradschaft und das Wettkampf-Geschrei sind für Stille unerträglich (Niemals würde ich Volleyball spielen, nur das nicht !)
Vielleicht ist eine liebevolle und sensible Kinderpsychologin wirklich hilfreich.
Und wenn sie euch nur sagt, dass mit Eurer Tochter alles in Ordnung ist.
Es muss auch Stille geben auf dieser Welt, wir haben auch unsere Daseinsberechtigung.
w55
 
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Gast

  • #8
Die TE:

Danke für eure Antworten.

@ #4

Der Gedanke an Asperger-Autismus kam mir auch schon mal. Wahrscheinlich gerade deshalb, weil man im Internet inzwischen viel über das Asperger-Syndrom und AD(H)S liest.
Mein Mann könnte vom Wesen/seinem Verhalten her ADHS haben. Er ist zwar ein ruhiger Mensch, aber hyperaktiv. Kann nicht mal fünf Minuten still sitzen, sondern muss immer in Bewegung sein. Hat oft spontane Einfälle, die er dann gleich umsetzen muss.
Er ist auch trotz seiner Intelligenz ziemlich weltfremd und naiv.

Ein Sportverein wäre mit Sicherheit eine gute Möglichkeit für unsere Tochter, Teamfähigkeit zu lernen und Kontakte zu knüpfen.
Doch leider ist sie völlig unsportlich. Gerade Ballspiele sind der Horror für sie. Sie leidet auch unter der Demütigung, beim Zusammenstellen der Mannschaften im Sportunterricht, immer als letzte auf der Bank zu sitzen. Unter großem Murren ihrer Mitschülerinnen wird sie dann einer Mannschaft zugeteilt.
Unsere Tochter hat Probleme mit der Motorik und wenig Körpergefühl.
Mein Mann ist allerdings auch sehr unsportlich, und so wird sie es wohl von ihm geerbt haben.

Im letzten Jahr hat ein Mädchen aus ihrer Klasse sie überreden können, mit ihr zu den Treffen einer Jugendgruppe zu gehen. Doch leider war unsere Tochter auch dort nicht beliebt und ging nach kurzer Zeit nicht mehr hin.
Das war schade, da sie im allgemeinen schwer zu irgendwelchen Aktivitäten zu bewegen ist.

Ich überlege wirklich schon, mit ihr mal eine Psychologin aufzusuchen.
Es wäre vielleicht falsch, das ganze auf die leichte Schulter zu nehmen und zu hoffen, dass sich die Probleme irgendwann einfach legen.
 
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Gast

  • #9
Vielleicht wäre mal ein "time-out" wegen dieses Themas für deine Tochter sinnvoll. Es wurde anscheinend schon ausgiebig versucht deiner Tochter zu neuen Kontakten zu verhelfen und alles hat nicht funktioniert. Dies muss sie einem unglaublichen Druck aussetzen und der Botschaft von allen Seiten "mit dir stimmt etwas nicht".

Sie muss sich die ganze Zeit als Versagerin fühlen. Unter diesen Umständen wird es nicht klappen... man kann Freundschaften nicht erzwingen.

Ich würde dieses Thema erstmal auf unbestimmte Zeit einfach lassen. Schauen, was dann passiert. Wenn ihr als Familie mit ihr schöne Dinge unternehmt und sie in ihren Stärken unterstützt, kann das auch vorerst mal reichen.

Um Freunde zu finden, muss man entspannt sein, nichts erzwingen wollen und sich so annehmen wie man nun mal ist.

Hat deine Tochter ein Hobby, dass sie sehr mag? Etwas, wo es an erster Stelle eben um das Hobby geht und nicht sofort der Zwang dabei ist "ich muss Freunde finden, damit meine Familie nicht enttäuscht ist"?

Dann könnte man eine Gruppe/Verein finden, wo sie diesem Hobby nachgehen kann und selbst wenn sie wieder abgelehnt wird, dann geht sie vielleicht trotzdem gerne dorthin - einfach wegen des Hobbys. Und möglicherweise ergibt sich dann doch der ein oder andere Kontakt einfach mit der Zeit...

Zu einer Psychologin zu gehen - da würde ich erstmal abwarten. Das würde ich nur dann tun, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Denn dadurch würde ja wiederum bei Deiner Tochter das Gefühl bestärkt "ich bin so seltsam, ich muss zum Seelenklempner..."

Übrigens: viele erfolgreiche Menschen wurden in jungen Jahren ausgegrenzt, weil sie eben anders als die anderen waren.
 
  • #10
Ich empfehle eine Teamsportart (zB Volleyball ), die deiner Tochter Spass macht.
oh no! Wirklich! Das haben meine Eltern versucht und ich habe es gehasst! Es war laut, schnell und es waren zu viele Leute da. Ich habe viel gelesen, geschrieben und Filme gesehen, das war die Grundlage für meinen Beruf.
Geh mit ihr zur Psychologin, dann kann die mal genau nachschauen, auch was interfamiliär passiert, ob ihr einfach zu besorgt seid, zu viel an ihr rumbiegt und sie kann im geschützten Raum sagen, was sie wirklich will.
Mein Vater ist ein Asperger, vielleicht habe ich die eine oder andere Sonderbarkeit von ihm geerbt, ich kann zB nicht automatisch Emotionen lesen, ich muss sie bewusst anlysieren.
Aber erwartet nicht, daß das Mädchen so ist wie ihr. Damit macht ihr sie wirklich unglücklich.
 
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Gast

  • #11
Es fehlt ihr an Selbstbewusstsein und wahrscheinlich auch an Körpergefühl.

Klagt sie, weint sie sich bei dir aus, hast du den Eindruck, sie wird depressiv über die Situation? Vielleicht ist es für dich schlimmer als für sie.

Hilf ihr dabei, mehr Selbstbewusstsein und eine bessere Motorik zu entwickeln. Bring ihr im Haushalt Dinge bei, bitte um ihre Hilfe, koche mit ihr zusammen, schau, dass sie aus dem Sessel herauskommt. Ermutige sie, sich hübsch zu machen und entsprechend zu kleiden.

Bestimmt gibt es außer Lesen irgendetwas, was sie gerne machen würde oder wovon sie träumt. Versuche, es ihr zu ermöglichen.

Und noch was, in fast jeder Klasse ist mindestens ein solches Kind. Aber viel wahrscheinlicher ist es, dass es sogar zwei sind. Rede mit ihr über ihre Klasse, über andere Mädchen. Mit ein wenig Glück finden sich manchmal zwei Ausgestoßene. Allerdings braucht es da elterliche Hilfe in Form von Einladungen und gemeinsamen Unternehmungen.
 
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Gast

  • #12
Zu einer Psychologin zu gehen - da würde ich erstmal abwarten. Das würde ich nur dann tun, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Denn dadurch würde ja wiederum bei Deiner Tochter das Gefühl bestärkt "ich bin so seltsam, ich muss zum Seelenklempner..."

Übrigens: viele erfolgreiche Menschen wurden in jungen Jahren ausgegrenzt, weil sie eben anders als die anderen waren.
Wer zum Psychologen geht, zeigt Stärke und Verantwortungsbewustsein. Wenn mein Auto seltsam fährt oder komische Geräusche von sich gibt, habe ich ja auch kein Problem damit, in eine Werkstatt zu gehen.

Ich würde als Mutter auf jeden Fall mir prof. Beratung suchen, nicht das mein Kind mir später vorwirft, ich hätte nicht alles getan, um zu klären, warum das Kind so anders ist.

Das Ausgrenzen hat massive negative Auswirkungen auf das spätere Leben. Man sollte alle Möglichkeiten nutzen, um dem vorzubeugen. Allerdings hätte das in diesem Fall schon viel früher beginnen müssen.

w
 
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Gast

  • #13
#Bärbel:

wie findet man denn übers Netz neue Freunde? Mögliche Lebenspartner vielleicht aber sonst?

Würde mich freuen, wenn Du noch antworten könntest. LG
 
  • #14
Bitte nicht in Gruppen stecken wenn sie ein Einzelgänger ist.. ich hab's gehasst wie die Pest wenn man mich zu Gruppenunterricht oder Gruppensport schleppen wollte..

deine Tochter ist jung und niedlich.. wenn sie in die Pubertät kommt, wird sich das alles von ganz alleine in Wohlgefallen auflösen.. Die niedlichen Stillen sind da oft der Renner bei den Jungs..
 
G

Gast

  • #15
Liebe FS,

als du deine Tochter beschrieben hast, hatte ich das Gefühl, du hättest meine Kindheit und Jugendzeit beschrieben...
Ich war zudem sehr überbehütet von zuhause aus und bin mit Anfang 20, 600 km weiter weg gezogen um dort zu studieren. Das war für mich ein Wurf ins kalte Wasser, von dem ich damals selber merkte, dass ich ihn brauche.

Mein erster Gedanke war beim Lesen jedenfalls: Hochsensibilität! Es gibt ein wunderbares Buch von Elaine N. Aron zu diesem Thema. Wenn du es kaufst und mal liest, wird dir das Wesen deiner Tochter sicher an sehr vielen Stellen klarer. Lass' dir nicht einreden, dass mit ihr etwas nicht stimmt und rede es ihr bitte auch nicht ein. Sie ist anders, ja. Aber in diesem Andersein steckt ein riesiges Pozenzial.

Ich selbst bin heute Grundschullehrerin. Das hätten weder meine Eltern noch sonst irgendjemand, der mich von früher her kannte, für möglich gehalten. Mir fällt es mittlerweile weitaus leichter Kontakte zu knüpfen und zu halten, was doch während der Selbstfindungsphase als Kind und Jugendliche noch ein großes Problem war.

Lasse deinem Kind sein Wesen, denn es ist kostbar. Informiere dich über das Thema Hochsensibilität und versuche anhand dessen, seine besondere Begabungen zu erkennen und zu fördern. Sie wird, wenn sie erwachsen ist, schon ihren Weg machen! Leichter gelingen wird es ihr, wenn ihr sie dabei in die richtige Richtung unterstützt. Denke von deinem Kind aus. Nicht von dem, was die Gesellschaft als "normal" erachtet!

Ganz liebe Grüße,
w/31
 
G

Gast

  • #16
Das Ausgrenzen hat massive negative Auswirkungen auf das spätere Leben. Man sollte alle Möglichkeiten nutzen, um dem vorzubeugen. Allerdings hätte das in diesem Fall schon viel früher beginnen müssen.
Auswirkungen hat eher das ständige Herumkriteln an einem Menschen, der etwas anders ist. Selbstbewusstsein aufzubauen bedeutet nicht, so zu werden wie alle anderen.

Ausgrenzung setzt voraus, dass sie aus eigenem Antrieb den Kontakt sucht. Gerade als Jugendliche lebt man noch sehr nach den Erwartungen der anderen, liest und hört Dinge, die "normal für das Alter sind". Gerade das sollte nicht noch verstärkt werden. Mir wurde ab etwa 18 Jahren klar, dass ich sehr zufrieden mit mir sein kann, auch wenn ich nicht in allem der Durchschnitt war, und dass mich nicht interessiert, wer mich beim Sport wählt, sondern dass mich einige wenige, besondere Menschen interessieren und mir deren Anerkennung sehr viel mehr wert ist, auch wenn sie selten zu finden sind.

Man kann der Tochter viele Ängste und Stress ersparen, wenn man sie sich Situationen wählen lässt, in denen sie sich wohlfühlt, für die sie sich interessiert und ihr nicht das Bild vermittelt, wie sie leiden müsse unter der Situation oder nicht normal zu sein.
 
  • #17
@FS im Netz einen Partner zu finden, ist 1% dessen, was dort passiert.
Vielleicht interessieren sie Online-Rollenspiele, vielleicht ist Twitter etwas für sie, vielleicht setzt sie ihre Korrespondenzen in Foren fort und lernt dort Leute kennen. Ich kenne Leute, die gebloggt und getwittert haben, seit sie 14 sind, die fangen jetzt an, zu studieren und haben ein Netzwerk in ganz Deutschland.
Macht sie fit, daß sie im Netz nichts tun sollte, was sie zu im richtigen Leben auch nicht tun würde: Fotos von sich an Unbekannte verschicken, sich mit Leuten ohne eure Erlaubnis treffen etc. Oder schickt sie zu einem Internet-Kurs für Schüler. Schaut euch diese Seite an: http://www.sicher-online-gehen.de/

Fühlt euch nicht verantwortlich dafür, eurer Tochter das Sozialleben zu organisieren. Die ist alt genug, zu wissen, was und wieviel sie braucht.
 
G

Gast

  • #18
Bitte nicht in Gruppen stecken wenn sie ein Einzelgänger ist.. ich hab's gehasst wie die Pest wenn man mich zu Gruppenunterricht oder Gruppensport schleppen wollte..

deine Tochter ist jung und niedlich.. wenn sie in die Pubertät kommt, wird sich das alles von ganz alleine in Wohlgefallen auflösen.. Die niedlichen Stillen sind da oft der Renner bei den Jungs..
Eben das ist wohl nicht der Fall.
Einige Jungen in ihrer Klasse sind besonders bösartig zu unserer Tochter.
Das Mädchen, mit dem sie im letzten Jahr zu der Jugendgruppe ging, sagte ihr, dass sie von ihrem Aussehen her schon einen Freund haben könne. Nicht aber von ihrem Wesen her...

Also jeder gibt ihr das Gefühl "nicht richtig" zu sein.
Da plagt mich natürlich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie manchmal zu Kontakten dränge oder sie auffordere, nicht ständig so herumzutrödeln!
 
G

Gast

  • #19
Einige Jungen in ihrer Klasse sind besonders bösartig zu unserer Tochter.
Das Mädchen, mit dem sie im letzten Jahr zu der Jugendgruppe ging, sagte ihr, dass sie von ihrem Aussehen her schon einen Freund haben könne. Nicht aber von ihrem Wesen her...
Sie ist auch erst 14! Sie muss mit 14 noch keinen Freund haben. Die Jungs in dem Alter sind oft noch sehr kindisch. Lass ihr einfach Zeit. Ich wurde mit 14 auch noch manchmal geärgert, was dann irgendwann in anderes Necken, überging. Mit 16 sah es schon anders aus. Mit 20 noch mal anders!

Ich glaube nicht einmal, dass die Freundin recht hat damit, dass deine Tochter mit ihrem Wesen nicht ankommt. Vielleicht aus Sicht der Freundin, die ihre14jährigen Klassenkameraden als Maßstab nimmt. Aber es ist gar nicht gesagt, dass deine Tochter sich für die interessiert. Deine Tochter kann auch Ansprüche stellen. Sie muss nicht bei jedem ankommen wollen, um irgendwelche Freunde zu haben.

Ich fände es an deiner Stelle sehr interessant, was deine Tochter will und wie sie von anderen denkt wen sie mag und wen nicht. Dann kann sie auch dazu stehen. Viele Menschen reagieren sofort, wenn sie eine Schwäche entdecken bei anderen und trampeln in die Schwachstelle. Ich kann mir vorstellen, dass es bei deiner Tochter in der Klasse ähnlich ist. Am besten wäre es, sie würde ihr Selbstbewusstsein nicht davon abhängig machen. Die meisten sind bei so etwas eh nur Mitläufer und uninteressant für eine ernsthafte Freundschaft.

Im übrigen muss ich sagen, dass ich erst richtig aus mir rauskam, als der Zwang dazu aufhörte. Dann wurde ich mir dessen bewusst, was ich wollte und mit welchen Menschen. Vielleicht reicht deiner Tochter schon das Pflichtprogramm.
 
G

Gast

  • #20
Eben das ist wohl nicht der Fall.
Einige Jungen in ihrer Klasse sind besonders bösartig zu unserer Tochter.
Das Mädchen, mit dem sie im letzten Jahr zu der Jugendgruppe ging, sagte ihr, dass sie von ihrem Aussehen her schon einen Freund haben könne. Nicht aber von ihrem Wesen her...

Also jeder gibt ihr das Gefühl "nicht richtig" zu sein.
Da plagt mich natürlich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie manchmal zu Kontakten dränge oder sie auffordere, nicht ständig so herumzutrödeln!

Das ist in Schulen aber leider keine Seltenheit. Ich (w) habe auch solche Dinge mitgemacht. Ist es wirklich so schlimm? Kannst du deine Tochter nicht einfach so nehmen, wie sie ist und sie in ihren eigenen Begabungen fördern und sie unterstützen, sodass ihr Selbstbewusstsein nicht durch die Schule leidet?

Wichtig ist, dass sie später zurechtkommen kann. Dazu muss sie aber nicht sein wie alle anderen.
 
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Gast

  • #21
Liebe FS,

mag deine Tochter Tiere? Wenn ja, wäre Reiten etwas für sie? Das schult ihre Motorik und oftmals verbringen Mädchen ganze Nachmittage/WE/Ferien im Stall und finden so leichter Anschluss. Ich kann mir außerdem vorstellen, dass der Kontakt zu Pferden/Tieren auch sehr gut zu dem Wesen deiner Tochter passt. Hier "gewinnen" oft die Sensiblen mit Einfühlungsvermögen. Langsam und verträumt zu sein macht da überhaupt nichts aus. Positiver Nebeneffekt ist, dass der Umgang mit so großen Tieren wie Pferden selbstsicherer macht.

Wenn dann aber unbedingt einen kleinen privaten Stall zum Reiten lernen suchen und keinesfalls einen leistungsorientierten Reitverein...
 
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Gast

  • #22
Ein Mädchen von 14 Jahren kann man als Elternteil nur noch bedingt beeinflussen. Ich würde es als sehr schadhaft ansehen, wenn das Mädchen von den Eltern in einem Sportverein angemeldet wird.
Ich bin (w/25) und demzufolge noch nicht so weit von dem Pubertätsalter entfernt. Mit 14 beginnt man eine junge Frau zu werden, legt zum Teil schon das kindliche Verhalten und Aussehen ab. Man möchte sich von den Eltern abnabeln und selbst entscheiden. Die Eltern sind in dieser Zeit zwar immer noch wichtig, aber nicht mehr als Bestimmer sondern als Heimathafen.

Man muss akzeptieren, dass es unterschiedliche Menschen gibt. Ich war in meiner Kindheit auch eher Einzelkämpferin. Statt Mannschaftssport war ich Leichtathletin und meine beste Freundin war meine Cousine. Rückblickend hatte ich immer nur eine oder zwei Freundinnen. Zu Klassenkameraden hatte ich kaum Kontakt, es sei denn sie luden mich zum Kindergeburtstag ein. Ich war eher ein schüchternes, in sich gekehrtes Kind. Konnte stundenlang bastel, malen, nähen ohne mich zu langweilen.

Zurückhaltend bin ich immer noch. Aber im Laufe der Zeit hat sich das von alleine geändert. Ich verstehe mich gut mit meinen Kollegen, kann Smalltalk anfangen, mit einigen quatsche ich gerne und viel. Ich bin oft Unterwegs, lerne Leute kennen, spreche Männer an. Klar, eine "Rampensau" wird aus mir nie...

... macht eure Tochter stark. Betont ihre Stärken und zeigt ihr bloß nicht, dass ihr sie für "nicht normal" haltet. Holt euch ggf. Hilfe bei einer Beratungsstelle!!!
 
  • #23
Liebe FS, wie Gast 20 hätte ich Dich auch fragen wollen, ob Deine Tochter gegebenenfalls am Reiten Freude hätte. Pferde werten nicht nach unseren Maßstäben, sie sind diesbezüglich Gott sei Dank unvoreingenommen, spiegeln aber die Persönlichkeit und den persönlichen Umgang eines Menschen mit ihnen (was Deiner Tochter sicher unglaublich gut tun würde) und sind sehr aufmerksam und dankbar. Ich habe durch das Reiten sehr viel Selbstbewusstsein, Körpergefühl und Ausdauer gewonnen... Teamsportarten wären für mich, ebenfalls introvertiert, auch viel zu laut und zu stressig. Zum Glück waren meine Eltern eindeutig musisch orientiert, zwangen mich nicht zu sowas.

So große Sorgen würde ich mir um sie nach Deiner Beschreibung nicht machen; sicher hat sie ihre Eigenheiten- aber selbst wenn sie als sehr introvertierter Mensch nicht die Erwartungen erfüllt, die ihr an sie und ihr Glück habt, so kann sie doch auf ihre Art erfüllt leben!

Ansonsten finde ich Bäärbels Vorschläge und Analyse wieder sehr gelungen! Ich wünsche Dir, dass vieles davon umsetzen kannst, Deine Tochter wird es Dir später danken.

Vielleicht noch was Verhaltenstherapeutisches: Nimm Dir vor, im Stillen für Dich allein täglich drei Sätze darüber zu formulieren, was Du an Deiner Tochter wunderbar findest.. den ein oder anderen kannst Du natürlich ihr gegenüber auch erwähnen. Demgegenüber solltest Du Deine sorgenvollen Gedanken möglichst nicht täglich pflegen, Kinder erspüren die Einschätzung ihrer Eltern wie Seismographen und übernehmen sie für sich.
 
G

Gast

  • #24
Ich finde es ein wenig gefährlich, von aussen konkrete Ratschläge erteilen zu wollen. Ausser jenen: sich professionelle Hilfe holen.
Vielleicht ist sie ja wirklich hochsensibel oder braucht/will gar nicht mehr Kontakt mit anderen Menschen. Vielleicht leidet sie aber auch an einer Krankheit (Asperger, Angststörung, Depression usw.). Anhand deiner Beschreibungen kommen sicherlich viele Aspekte in Frage. Welcher zutrifft kann aber sicher niemand hier im Forum sagen.

Auf alle Fälle ist das Verhalten deiner Tochter sicher nicht der Norm entsprchend, was grds. mal weder schlecht noch gut ist. Aber aus diesem Grunde scheint es mir schon richtig, abzuklären, ob das Verhalten einen krankhaften Grund hat. Und wenn das nicht der Fall ist, dann kann man sie mit gutem Gewissen so leben lassen, wie sie es jetzt tut.
 
G

Gast

  • #25
Bitte nicht in Gruppen stecken wenn sie ein Einzelgänger ist.. ich hab's gehasst wie die Pest wenn man mich zu Gruppenunterricht oder Gruppensport schleppen wollte..

deine Tochter ist jung und niedlich.. wenn sie in die Pubertät kommt, wird sich das alles von ganz alleine in Wohlgefallen auflösen.. Die niedlichen Stillen sind da oft der Renner bei den Jungs..
Ich sehe es genauso. Laß' sie einfach in Ruhe ihr Ding machen und setzte sie nicht dermaßen unter Druck. Nicht jeder ist ein Dieter Bohlen oder eine Katzenberger.

Ich selber bin auch eher der "gesellige Einzelgänger" und fahre hervorragend damit.
Mein Freundeskreis weiss wie ich ticke, d.h. ich treffe mich mit ihnen wenn ich Lust habe und lasse es bleiben, wenn ich keinen Bock habe.
 
G

Gast

  • #26
Schade, dass die FS nicht schon viel früher was gegen die fehlende Motorik gemacht hat. Eigentlich fällt sowas ja schon in den ersten 3 Lebensjahren auf und hätte durch Ergotherapie usw. gut gefördert werden können.

Ein weltfremder und naiver Vater als Vorbild ist sicherlich auch nicht hilfreich.

Also, ich würde schnellstens alle Möglichkeiten der Förderung, die es auch für Mädels in diesem Alter gibt, holen, um depressive Störungen usw. vorzubeugen.

Als Pferdebesitzerin finde ich das mit dem Reiten sehr gut. Das Pferd wird das Mädel gut widerspiegen.

w
 
G

Gast

  • #27
Ich hätte auch den Umgang mit Tieren empfohlen.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit 13 / 14 eine extrem schwierige Phase hatte. Bis dahin durfte ich Reiten und der Umgang mit meinem Lieblingspferd war für mich wie eine Insel. Dort war ich einfach ich, musste mich nicht mehr für meine Eltern oder sonstwen verstellen. Auch andere Tiere, z.B. Hunde können einen sehr guten Einfluss auf Menschen haben.

Ich habe heute auch ein Pferd, welches ganz lieb und ruhig ist. Ich lasse ab und zu ein 12-jähriges Mädchen, welches auch recht problematisch erschien und irgendwie seltsam vom Verhalten war, mit meinem Pferd etwas machen. Sie ist oft auf unserem Hof und macht auch mit anderen der Besitzer und Pferde etwas, z.B. Reiten, Pflegen, Stallarbeiten.

Ich finde, dass sie sich in ein paar Monaten unglaublich zum positiven entwickelt hat, sie ist sehr fröhlich geworden und irgendwie "normaler".

W43
 
G

Gast

  • #28
Mir hat damals Musikunterricht geholfen. Dadurch bin ich wesentlich selbstbewusster geworden.
 
G

Gast

  • #29
Ich war als Jugendliche genauso, habe auch Ablehnung oder Gleichgültigkeit bzw. keine richtige Anerkennung durch Gleichaltrige erfahren, wobei ich nicht wirklich introvertiert war, sondern eher unsicher, nicht selbstbewusst. Es hat ungefähr in der 5. Klasse begonnen. Auch heute denke ich manchmal noch, dass ich mit meiner Art nicht so gut ankomme, da ich evtl. als langweilig usw. erscheine.
Ein Hobby (Reiten, Instrument usw.) wäre sicher eine gute Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein zu stärkn. Ich hatte zwar auch zahlreiche Brieffreundschaften, aber im „Real Life“ kaum Gleichgesinnte. Auch habe ich einige Sportarten und andere Aktivitäten ausprobiert, war aber nie begeistert genug, um sie langfristig zu betreiben.
Mir wurde früher von meinen Eltern immer alles abgenommen. Ich musste nicht im Haushalt helfen oder zwingend mein Zimmer aufräumen. Dadurch war ich unselbständig, habe mir wenig zugetraut, habe die ersten zaghaften Schritte aus dem Elternhaus (Auszug, aber mit Wochenendheimfahrten) erst mit fast Mitte zwanzig unternommen. Davor habe ich es mir irgendwie nicht zugetraut, einen eigenen Haushalt zu führen, fühlte mich durch diese passive Rolle irgendwie hilflos/unfähig. Vielleicht könnt ihr eure Tochter auch in Richtung Selbstständigkeit etwas unterstützen, indem sie zur Mitarbeit angehalten wird, später auch mal einen Ferienjob ausübt. Ich habe durch Nachhilfe geben an Selbstbewusstsein gewonnen, da ich als "Lehrer" jüngeren Schülern etwas beibringen konnte.

Insgesamt würde ich aber sagen, dass die Zeit für und nicht gegen eure Tochter läuft. Mit zunehmendem Alter und Reife ändern sich die Prioritäten/Wertigkeiten/Beurteilungskriterien unter jungen Erwachsenen und sie findet sicherlich Menschen (z. B. im Studium), die ähnlich ticken. Sie erscheint dann vielen vielleicht als interessant (eben nicht „Mainstream“) und wird aufgrund ihrer Belesenheit, Besonderheit usw. geschätzt. Da spielt es dann keine Rolle, ob man sich beim Völkerball geschickt anstellt oder nicht.
 
G

Gast

  • #30
Kinder möchten immer anders sein als ihre Eltern oder finden das offensive Verhalten von Mama und Papa meist widerwärtig und wollen sich daher meist distanzieren, indem sie genau das Gegenteil von ihren Eltern werden.

Ich finde es nicht gut, die Persönlichkeit eines Menschen, und erst recht nicht der eigenen Tochter ändern zu wollen. Ihr verunsichert sie damit. Sie bekommt von außen schon genug Verunsicherung.

Vielleicht denkt sie über euch ja genau das gleiche und nimmt sich deswegen zurück, weil sie diese permanente Kontaktanfreundung extrem nervt.

Euro Tochter ist bald eine junge Frau und kann selbst sehr gut alleine entscheiden, wie ihre Kontakte aussehen. Ausgegrenzte Kinder sind nicht schlecht, sondern machen später mal meisterhaft ihren eigenen Weg ohne sich von anderen Gruppen hineinreden zu lassen.

Ihr solltest die Tochter eher in dem bestärken was sie tun will.
Und außerdem muss sie mit dem Problem Ausgrenzung alleine einen Lösungsansatz finden, denn dafür lebt man, Lösungen für Probleme zu finden.