• #31
Vielleicht wäre es besser, wenn man per Gesetzt einen Teil des Unterhalts direkt für das Kind anlegen müsste. Ich schätze dann würden auch einige Männer die Zahlungen anders sehen.
Das wird so nicht möglich sein, da viele vom Unterhalt gar nix übrig hätten, was sie anlegen könnten. Da meine ich nicht mal die schwarzen Schafe, die sich davon Schuhe und Täschchen kaufen, sondern die, die damit wirklich zum Überleben rechnen müssen. Und wieder neue Gesetze für etwas, was nur vage nachvollziehbar ist? Nein bitte nicht, sonst werden hier, wie in vielen anderen Bereichen nur die Anwälte gefüttert und die Gerichte auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigt. Da wäre ein Anfang, an der Wurzel mit einer Trennungsberatung mehr Wert ... wie soll's weitergehen, Kinderumgang (wie sollten sich Eltern verhalten) u.s.w.
 
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  • #32
Eine Trennung mit Kind ist mit einer Mehrbelastung für alle verbunden in vielerlei Hinsicht. Einen Teil der finanziellen Verantwortung muss die Frau auch selbst übernehmen.

Ich bleibe dabei: mit fast 600 Euro im Monat (die Wohnungskosten ausgenommen), kriege ich ein Kind versorgt und zwar inklusive Hobby.

m

Da stimme ich zu mit den 600,00 Euro zu und auch das Frau selber durch eigene Arbeit finanziell ihren Beitrag zahlen muss. Ich mache das schon seit dem 9. Lebensmonat meines Kindes, was inzwischen fast 19 Jahre alt ist. Bin aber auch eine ehem. Ost-Frau. Drum prüfe, wer sich bindet....

w 50
 
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  • #33
Das Optimale wäre, Kinder nur im Wechselmodell zu betreuen und die Kosten wirklich 50:50 zu teilen, ungeachtet der Einkünfte. Denn dann ist jeder Mann bereit, die tatsächlich angefallen und nachweisbaren Kosten auch zu zahlen. Jeder weiß genau, dass kein Kind insgesamt über 300 Euro monatlich kostet, Schulbücher eingerechnet, außer es hat Designerklamotten an und superteure Hobbies.

Bei den geldgeilen Müttern bleibt zudem völlig unerwähnt: Die meisten Männer müssen zusätzlich zu 400/500 KU noch viel mehr zahlen, da sie ebenfalls zusätzlich die Kosten für das eigene Kinderzimmer, den Sommerurlaub, die Verpflegung, die Transfers am WE usw. haben. Doch welche Mutter will schon das Wechselmodell, bei dem sie arbeiten muss und den KU nicht mehr steuerfrei nebst Kindergeld monatlich frei Haus erhält.
Wir praktizieren dies seit Jahren, deshalb weiß ich auch, dass ein Kind nicht mehr kostet! Wer etwas anderes erzählt, kann und/oder will einfach nicht mit Geld umgehen. Kind derzeit 13, wir leben in einer Kleinstadt. w/44
 
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  • #34
Es geht in erster Linie um das Wohlsein des Kindes - DEINES Kindes. Und so ein Kind verschleudert mehr Geld, als beide Eltern zusammen geben können. Mein Gott, die paar hundert Euro sind ja wirklich kein Geld! Was sind das für Väter heutzutage, die da noch jammern, obwohl sie gut verdienen. Ich verstehe ja die Kränkung, wenn man eine scheiß Frau geheiratet hat und diese Frau nun hasst, aber das EIGENE Kind sollte darunter nicht leiden.

w (kinderlos)
 
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  • #35
@23 und 24

Und für jemanden, der seine Kind/er nicht sehen darf, weil Mutter Umgang blockiert, ja, für solch einen Mann sind selbst 517 Euro bei 5000Euro netto Einkommen zu viel.
Aber umgangsblockierende Mütter gibt's ja im Denkschema einer Frau gar nicht, stimmt's?
Und wenn ja, dann ist garantiert immer der Mann mit seinem Verhalten schuld, richtig?

Dir geht es da aber doch auch nur um Rache an der Frau und nicht ums Kind.
Du gehst einfach davon aus, dass diese 517 € (oder wieviel auch immer) von der Frau für ihr eigenes Leben verwendet werden, sie sich davon neue Kleidung kauft oder für einen Wellnessurlaub verprasst.
Die Frage ist dann: Wovon wird das Kind satt? Was glaubt ihr, wer Kleidung, Schulzeug, Hobby, Nahrung für das Kind zahlt. Ein Kind lebt auch nicht von Luft alleine.
Also, liebe Väter - ist es euch egal, ob es dem Kind gut geht? Das Kind leidet unter der Trennung, das Kind kann nichts dafür. Soll es aufgerieben werden im Streit zwichen Mutter und Vater?
Das klingt so nach "es geschieht der Mutter recht, wenn das Kind verhungert, hätte sie dem Vater mehr Sorgerecht eingeräumt". Wacht auf, es ist euer eigenes Fleisch und Blut. Euer Denkschema ist auch manchmal fraglich.
Ich möchte hier nicht für die Frau sprechen sondern für die Kinder.
 
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  • #36
Warum arbeiten denn diese liebendem Väter nicht Teilzeit und betreuen ihre. Kinder zur Hälfte?
Wenn der große Posten Unterhalt ja wegfällt und man ein Kind zur Hälfte von 150€ groß kriegt:
Warum macht ihr es dann nicht?!?
(ich bin kinderlos - bevor mir unterstellt wird, ich wäre eine AE)
 
  • #37
Ich gebe zu bedenken, daß es auch in einer intakten Ehe eine große Anzahl an Vätern gibt, welche als Vater überhaupt nicht präsent sind. Da sind die Frauen zwar verheiratet, aber quasi alleinerziehend.
Wenn zum Beispiel der Mann auswärts arbeitet oder sich lange im Büro verkriecht und an seiner Karriere bastelt, sitzt man als Frau auch schnell ganz alleine da.

Das ist menschenverachtender Blödsinn, der mir im Herzen weh tut.

Die überwältigende Zahl der Väter möchte gerne kürzer treten, um mehr Zeit bei ihrer Familie und ihren Kindern zu verbringen.

Weil eine Familie Geld kostet, können sie es nicht.

Ich habe noch nie jemanden sagen hören: "Oh noch mehr Überstuden, super, dann muss ich
meine Familie ja nicht sehen. Ich spüre die Karriere steil bergauf gehen"

Das ist ein feministisches Märchen des sich die Karriere zuschanzenden Patriarchats, das seinen Job mehr liebt, als die eigene Familie. So ein Blödsinn. Ich kann mir tausend bessere Dinge
vorstellen, als zu arbeiten.

Viele Feministinnen haben nur den Eindruck, dass der Mann lieber arbeitet, weil der Mann in der Tat es vorzieht auf der Arbeit zu bleiben, um sich zu Hause nicht mit dem feministischen Hausdrachen rumzuschlagen zu müssen.

Über 90% der Menschen mögen ihren Beruf nicht und schleppen sich wegen des Geldes zur Arbeit.
 
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  • #38
Jeder weiß genau, dass kein Kind insgesamt über 300 Euro monatlich kostet, Schulbücher eingerechnet, außer es hat Designerklamotten an und superteure Hobbies.
w/44

Bei allem Respekt, vielleicht ist das der Kleinstadt-Geist, vielleicht sind da die Mieten auch ganz billig, aber ich bin eine sehr sparsame Mutter, mein Kind hat weder DesignerKlamotten noch teure Hobbys und ich kann mein 18jähriges Kind, was gerade ABI gemacht hat, nicht von monatlich 300,00 Euro gesamt finanzieren. Das bedeutet ja, das Vater und Mutter je 150,00 Euro nur Aufwand hätten.

Selbst gesetzlich ist ein Richtwert festgelegt, was einem Kind an finanziellen Mittel pro Monat zusteht.

Das ganze Thema Kindes-Unterhalt wurde hier z.B. schon mal ganz ausführlich, mit ganzen vielen Beispielen und Aufrechnungen von Eltern, was sie wieviel mtl. fürs Kind ausgeben müssen und können, heftig diskutiert. Ich hoffe, wir fangen damit wieder nicht an.

Aber ganz klar, selbst für mich als Sparfuchs und Schnäppchenjägerin, in Berlin, bei den immer mehr steigenden Mieten, könnte ich mein Kind mit 300,00 Euro mtl. nicht bedienen. Würde ja bedeuten, mein Kind könnte diese 300,00 Euro nehmen und sich davon eine Wohnung mieten, Gas, Strom, Telefon, Lebensmittel, Kleidung usw. selber finanzieren. Merkt ihr, die Rechnung geht nicht auf.

w
 
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  • #39
@37 von 32 - Es geht nicht darum, dass das Kind einen eigenen Hausstand hat. Aber Vater UND Mutter müssen bei Minderjährigen beide Kinderzimmer, Möbel etc. vorhalten. Damit kommen nur noch die tatsächlichen Kosten für Essen, mal Kleidung und Schuhe, Schulbücher, ggf. Sportverein. Fahrkarte entfällt in einer Kleinstadt, das Kind kann zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Dafür reichen nun mal 300 Euro monatlich. Und das ist sicherlich kein Kleinstadtgeist sondern einfach eine Frage von Wertvermittlung und Sparsamkeit. Man kauft eben reduzierte Kleidung oder Angebote im Supermarkt. Es muss nicht gleich das neuste Handy sein usw. Aber, und das dürfte für viele das größte Problem sein, man muss diese Werte authentisch vorleben.
 
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  • #40
300 Euro sind wirklich sehr knapp. Aber wer ein Kind mit dem Kindesunterhalt + Kindergeld (Minimum zw. 0 und 5 = ca. 409 Euro) nicht gut über den Monat bekommt (Mietanteil warm, Essen, Kleidung, sonstige Ausgaben), lebt entweder über seinen Verhältnissen oder kann nicht rechnen. Und sollte die/der Erziehende in teureren Regionen leben, verdient der Unthaltszahler i.d.R. ebenfalls mehr, weshalb der Unterhalt entprechend höher ausfällt.
Ich habe genügend Leute im Umfeld, die ihr Kind locker von Unterhalt und Kindergeld finanzieren, um mir nicht erzählen lassen zu müssen, dass das auch nur im Geringsten schwierig wäre. Schwierigkeiten gibt es nur dann, wenn nicht gezahlt wird oder gezahlt werden kann oder der erziehende Part eine realitätsferne Anspruchshaltung lebt.
 
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  • #41
@37 von 32 - Es geht nicht darum, dass das Kind einen eigenen Hausstand hat. Aber Vater UND Mutter müssen bei Minderjährigen beide Kinderzimmer, Möbel etc. vorhalten. Damit kommen nur noch die tatsächlichen Kosten für Essen, mal Kleidung und Schuhe, Schulbücher, ggf. Sportverein. Fahrkarte entfällt in einer Kleinstadt, das Kind kann zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Dafür reichen nun mal 300 Euro monatlich. Und das ist sicherlich kein Kleinstadtgeist sondern einfach eine Frage von Wertvermittlung und Sparsamkeit. Man kauft eben reduzierte Kleidung oder Angebote im Supermarkt. Es muss nicht gleich das neuste Handy sein usw. Aber, und das dürfte für viele das größte Problem sein, man muss diese Werte authentisch vorleben.

Ich lebe auch sehr sparsam, aber 300,00 Euro mtl. für einen Teenie, inkl. Miete, Strom, Telefon, Versicherung, Urlaub, bei Mädels normale Kosmetik, Waschpulver, rechne doch mal bitte alle Kosten rein!, allein beim Taschengeld da sollte ein Teenie mit 16 Jahren schon 10,00 Euro mindestens wöchentlich haben, oder nicht? Das sind dann alleine schon 40,00 Euro von 300,00 mtl., dann vielleicht noch Vereinsbeitrag, Nachhilfe-Unterricht (muss manchmal sein) und es ist sehr wohl Kleinstadtgeist, wenn man nicht bedenkt, dass eine Teenie in einer Grosstadt ein Montatsticket haben muss, wie z.B. in Berlin, was auch schon mit fast 30,00 Euro zu Buche schlägt.

Wenn man die Kosten aufführt, dann bitte alle und richtig kalkuliert. 300,00 Euro sind mtl. definitiv zu wenig.

w
 
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  • #42
Und wieder neue Gesetze für etwas, was nur vage nachvollziehbar ist? Nein bitte nicht, sonst werden hier, wie in vielen anderen Bereichen nur die Anwälte gefüttert und die Gerichte auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigt. Da wäre ein Anfang, an der Wurzel mit einer Trennungsberatung mehr Wert ... wie soll's weitergehen, Kinderumgang (wie sollten sich Eltern verhalten) u.s.w.

Also ich sehe dies ein wenig anders. Man kann mit dem Unterhalt einmalig Prozentual festlegen wie viel von dem Unterhalt direkt für das Kind angelegt werden muss. Wenn ich den Betrag von einen andern hier mit 517 € als Bsp. nehme dann könnten auch 20 % direkt für das Kind sein. Dies wären dann ca. 105 € und für die anderen Kosten der Erziehung/Ernährung usw. wären dann noch über 400 €.
Wer dann sagt dies würde nicht reichen, der hat in meinen Augen kein Bezug zum Geld mehr.
Die Argumente das ein Kind kostet beim Strom + Heizung mehr, dann ist dies nur Lächerlich. Die Heizkosten sind ob mit oder ohne Kind für dieselbe Wohnung gleich und die Stromkosten unwesentlich höher.

Ich glaube dass dies hier sowieso bei manchen nur ein Jammern auf sehr hohem Niveau ist oder diejenigen haben kein Bezug zum Geld. Ich z.B. wurde noch so erzogen den Wert des Geldes zu lernen. Dies ist übrigens auch ein Teil der Erziehung für mich.
Meine Eltern waren sicher nicht arm, aber ich bekam auch ab 15 gerade 100.- DM Taschengeld und wenn ich mehr benötige dann soll ich auch dementsprechend arbeiten. Ich habe Zeitungen ab 14 ausgetragen oder in den Ferien im Supermarkt gejobbt. Für gute Leistungen in der Schule bekam ich für jede 1 in einer Arbeit 10 DM und für eine 2 dann 5 DM. Für schlechtere Noten ab es Nothing.

Meine Eltern haben sicherlich nicht schlecht verdient. Meine Mutter ist Oberärztin im Klinikum gewesen und mein Vater hat über 200.000 DM p.a. verdient.

Ich habe auf jeden Fall den Wert des Geldes kennengelernt und dies spätestens wie ich als Student im Kinderhort beim IKEA gejobbt habe.

Aus diesen Grund bekommt mein Sohn(11) auch die Belohnung für gute Noten.
M,42

P.S.: Wenn der Vater nicht in der Lage ist zu zahlen(Arbeitslos usw.) dann beträgt der Unterhalt v. Staat bis 6 J. 133.- € und v. 6 -12 J.180.-€.+ Kindergeld. Vielleicht sollten sich einige diese Zahlen durch den Kopf gehen lassen und ob sie dann immer noch der Meinung sind, dass man mit 300 – 400 € kein Kind erziehen kann.
 
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  • #43
Vielleicht sollten sich einige diese Zahlen durch den Kopf gehen lassen und ob sie dann immer noch der Meinung sind, dass man mit 300 – 400 € kein Kind erziehen kann.

Ich kann ein Kind von 300-400 Euro tatsächlich nicht erziehen, das geht gar nicht. ERZIEHEN.... versteht ihr?

Ein Kind kann man von 300-400 Euro mit allem Notwendigen versorgen, je nach Wohnort reicht es mehr oder weniger.

Das mit dem Stromverbrauch stimmt nicht ganz, so oft und lange wie Teenie-Mädchen z.B. duschen, also wenn ich Single wäre, wäre mein Stromverbrauch wesentlich geringer, da ich den ganzen Tag im Büro wäre und erst abends Strom bräuchte und das auch nur für wenige Stunden.

Die ABI-Fahrt meines Kindes kostet ca. 600,00 Euro. Der Kindesvater gibt nichts dazu, er zahlt ja Unterhalt. Für die ABI-Feier habe ich inkl. Kleid, Schuhe, Schmuck, Eintritt, Fotos, Taxi-Geld (Grosstadt) für das Kind 300,00 Euro bezahlt.

Wer zahlt den Rest, ab und zu müssen neue Möbel sein, auch ein PC geht mal kaputt, es muss extra Bücher, Software für die Schule gekauft werden, da ist bei uns soviel Kleinkram angefallen, was sich im Laufe des Jahres auch schnell summiert.

Ich kann auch froh sein, dass mein Kind selten krank war, denn viele Dinge muss man extra bezahlen, ich hatte Glück einen guten Kieferorthopäden gehabt zuhabne, musste aber trotzdem viele Rechnungen erstmal bezahlen, auch wenn ich zum Schluss von der Krankenkasse vieles erstattet bekam. Da war mal plötlich eine Rechnung von 130,00 Euro fällig.

Mich würde interessieren, was diese Leute, die so stolz sind, ihre Kinder mit 300,00 "erziehen" wollen, genau in diese Summe reinrechnen und was nicht.

w
 
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  • #44
Musterrechnung Kosten Kind des statistischen Bundesamtes - die sollten ja geschlechtsneutral denken ;-) :
0-6 Jahre: ca. 470€/Monat - OHNE Kinderbetreuung - und ein Kita-Platz in einer Grossstadt schlägt schnell mal mit 150€ dabei
7-12 Jahre: 566€ (Ausgaben für Schule usw. kommen dazu)
13-18 Jahre: 650€

In all diesen Zahlen waren - wenn ich die Zahlen richtig lese, Kosten für Urlaube usw., die in der Ferienzeit ja immer 25-40% mehr kosten, noch gar nicht mit drin.

Nachzulesen auf den Seiten des Stat. Bundesamtes - denen wollen die 300€-Eltern hier im Forum sicher nicht unterstellen, dass sie zu Gunsten raffgieriger Frauen lügen...
 
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  • #45
Und von diesen 650 euro für ein Kind zw. 12 und 17 setzen sich im Minimalfall 518 Euro aus 334 Euro Kindesunterhalt und 184 Euro Kindergeld zusammen. Das sind 518/650 * 100 = 79.7 %. Hier wird sich also allen Ernstes Müttern daran gestört, dass sie tatsächlich 20,3 % der Lebenshaltungshaltungskosten für ihr Kind selbst aufbringen sollen ..... ;-D
Das sind im Monat von 650 Euro ganze 118 Euro. Wenn man dass mal weiterdenkt und annimmt, dass eine Mutter eigentlich den gleichen Beitrag, wie der Vater leisten müsste. Dann sollte sie monatl. 334 - 118 = 216 Euro/Monat sparen können. Und wer von 12 * 216 = 2592 Euro keinen Jahresurlaub und Klassenfahrten für sein Kind finanzieren kann, der lebt in einer mir völlig fremden Welt.
Das Problem an der weiblichen Denkweise ist hier, dass sie sich nicht bewusst sind, dass sie die gleiche materielle Verantwortung für ihr Kind tragen, wie der Vater.
Da vom Vater noch Geld für Urlaub und Klassenfahrten haben zu wollen, ist eine reine Dreistigkeit, wenn die Frau, was bei einem Kind von 12-17 erwartet werden kann, einer Berufstätigkeit in Vollzeit nachgeht. Väter sind keine Lebenshaltungseinrichtungen für Frauen, die in Mathematik zu oft Kreide holen waren.
 
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  • #46
Musterrechnung Kosten Kind des statistischen Bundesamtes - die sollten ja geschlechtsneutral denken ;-) :
0-6 Jahre: ca. 470€/Monat - OHNE Kinderbetreuung - und ein Kita-Platz in einer Grossstadt schlägt schnell mal mit 150€ dabei
Wann man aber dazu die finanzielle Unterstützung vom Staat sich ansieht, wenn der Vater z.B. nicht in der Lage ist seine finanziellen Pflichten zu erfüllen. Das statistische Bundesamt legt bei 0-6 J 470 € fest und der Staat würde nur 133.-€ + Kindergeld zahlen. Was lernen wir daraus?
Entweder setzt das Bundesamt die Beiträge viel zu hoch an oder der Staat zahlt viel zu wenig im Ernstfall.

In all diesen Zahlen waren - wenn ich die Zahlen richtig lese, Kosten für Urlaube usw., die in der Ferienzeit ja immer 25-40% mehr kosten, noch gar nicht mit drin.

Auch hier würde von Seiten des Staates im Ernstfall keine solche Zuschüsse gewährleistet.
Es ist doch so: Wenn Vermögen vorhanden ist dann werden diese min. Unterstützung hochgerechnet und man kein Vermögen vorhanden ist und der Staat muss dafür einspringen, dann wird dies auf ein Minimum runtergerechnet.

Welche Zahlen spielen jetzt das Minimum für den Unterhalt wieder?
Die vom statistischen Bundesamt sicherlich nicht!

M,42
 
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  • #47
Und dazu, dass von 0-6 470 Euro angesetzt sind, aber ein Kita Platz ja 150 Euro kostet.
Von 0-6 betragen Unterhalt und Kindergeld min. 409 Euro/Monat. Es wären also 61 Euro von der Mutter aufzubringen. Aber es ist wirklich eine Ungerechtigkeit, dass Mütter für Kind auch noch 61 Euro ihres eigenen Geldes ausgeben sollen ..... ^^ Wenn eine Frau schwanger bzw. frühzeitig zur AE wird, sind es sehr oft die Frauen, die das Kind als Einzige wollten. Aber der Vater soll dann alleine dafür aufkommen??? Das ist meines Erachtens ein fundamentaler Denkfehler bezüglich der Verantwortung, die eine Mutter für ihre eigene Entscheidung übernehmen können muss.
Und wer sein Kind in die Kita steckt, wird ja hoffentlich auch arbeiten. Und wenn das Kind in der Summe dann wirklich mehr als 470 Euro pro Monat kosten sollte, was eher unwahrscheinlich ist, dann muss die Frau eben mal etwas tiefer als 61 Euro ins eigene Porte*mon*naie greifen.
Ich sehe ein, dass Frauen, die keinerlei Unterhalt und Unterstützung vom Mann bekommen zum Teil schwer zu kämpfen haben, wobei auch da die Situation i.d.R. mitverschuldet ist.
Wer als Frau aber den vollen Kindesunterhalt, Betreuungsunterhalt und Kindergeld erhält und sich dann noch beschwert, eigenes Geld für das selbst gewollte Kind aufbrigen zu müssen, sollte mal probeweise für 6 Monate vollzeitarbeitender, unterhaltszahlender Vater für ein Kind sein, das er nicht wollte.
 
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  • #48
... ich bin mir sicher, dass diese Frauen ganz schnell wieder unterhaltsempfangende Mütter mit dem eigens gewollten Kind daheim sein wollen.
 
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  • #49
Unterhalt ist ne schwierige Geschichte, weil bei der Festlegung selten alle Fakten mit einfließen.

Im Idealfall sollten sich beide biologischen Elternteile um ein Kind kümmern, auch wenn sie getrennt sind. Der Elternteil, der aufgrund von eventueller Mehrbetreuung des Kindes höhere Kosten hat sollte vom anderen Elternteil dementsprechend finanziell unterstützt werden. Das ist alles. Und wenn sich Elternpaare nach einer Trennung nicht grundsätzlich zerfleischen würden könnten diesbezüglich faire Lösungen individuell abgesprochen werden.

Mein Exmann zahlt Unterhalt für seine Kinder, aber wesentlich weniger als er laut Düsseldorfer Tabelle müsste. Dafür kümmert er sich öfter um sie als die meisten Väter es nach einer Trennung tun, worüber ich zu Gunsten der Kinder sehr froh bin. Die Beilegung unserer Differenzen im Zuge der Scheidung verlief erwachsen und friedlich was dazu beigetragen hat dass unsere Kinder keine Schäden davon getragen haben und weiterhin eine Mama und einen Papa haben.

P.S. Dass Mutter und Vater eine gleich hohe finanzielle Verantwortung tragen sehe ich auch so. Man muss aber auch den Verdienstausfall des überwiegend betreuenden Elternteils berücksichtigen. Ich kann nicht 40 Stunden die Woche arbeiten gehen, weil die Kinderbetreuung hier lediglich 30 Stunden abdeckt (und da sind die Fahrtzeiten noch nicht enthalten).

Eine faire Lösung wäre die realen Kosten, die das individuelle Kind verursacht aufzuschlüsseln und durch zwei zu teilen und dann den Verdienstausfall des hauptsächlich betreuenden Elternteils zu berücksichtigen.
 
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  • #50
Hier wird sich also allen Ernstes Müttern daran gestört, dass sie tatsächlich 20,3 % der Lebenshaltungshaltungskosten für ihr Kind selbst aufbringen sollen ..... ;-D
Das sind im Monat von 650 Euro ganze 118 Euro. Wenn man dass mal weiterdenkt und annimmt, dass eine Mutter eigentlich den gleichen Beitrag, wie der Vater leisten müsste..

In dieser Diskussion wurde davon ausgegangen, dass das Kind bei der Mutter lebt (!) und sich diese auch um das Kind kümmert, also häufig nur Teilzeit arbeiten KANN (da schlicht nicht genug Ganztagsbetreuungsplätze da sind -> z.B. München und Umland!). Dazu kommt, dass ich als betreuende Mutter (und ich war lange Jahre alleinerziehend) keine freien Abende habe (zumindest, bis das Kind alt genug ist) bzw. mir diese teuer erkaufen musste (ein Kinoabend war dann mit 3 Stunden Babysitter bei ca. 40€), und die Rechnung ist ganz einfach: Vater zahlt mehr, Mutter betreut das Kind mehr - daher ist es völliger Unfug, auch noch zu verlangen, dass die Mutter auch noch 50% der Kosten für das Kind zahlen soll, meine lieben Männer! Wenn ich davon ausgehe, dass der typische TZ-Vater sein Kind an 4 Tagen im Monat betreut, also 4/30 = 13%, muss ich als Mutter, die das Kind den Rest der Zeit betreut, auch nur 13% der Kosten tragen!

So sieht die Rechnung fair aus!
 
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  • #51
300,- Eu für ein Kind mtl?

Eine solche Aussage finde ich nur noch peinlich!
Allein Essen und Mietanteil übersteigen doch schon locker die 300,-€

Und zum Thema "sparsam und Werte vorleben".....ich möchte meinem 19 jährigen Sohn nicht vorleben, dass eine der obersten Prioritäten, das sparen ist, ich und ich nur auf Flohmärkten und second hand einkaufe und täglich die Sonderangebote in der Zeitung studiere, die Zeit dafür hab ich auch gar nciht. Das können Leute machen, die arbeitslos sind.

Meine Prioritäten sind nämlich andere: gesunde Ernährung, möglichst frisch und bio, den Sport zu treiben, der uns jeweils Spaß macht, Bildung und dass wir uns auch kultuerelle Angebote leisten können. Und wegen niedriger Mieten auf dem Dorf zu leben, wäre für mich persönlich der Albtraum.

Wer 300,-€ mtl. für ein Kind ansetzte, hat entweder nen Säugling, der voll gestillt wird, oder lebt im abbezahlten Eigenheim und aufm Dorf. Oder schlüssel uns die Kosten die DU hast oder eben auch nicht, einmal auf.

Ich trage übrigens einiges an second hand Kleidung, aber eben nur solche, die mir auch gefällt und mir steht. Und ich kaufe sogar im ALDI, aber bewußt und natürlich ausschließlich vegetarisch!

w44, immer AE gewesen, und der Vater des Kindes bezahlt 100,-€ mtl an seinen Sohn
 
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  • #52
Hier wird sich also allen Ernstes Müttern daran gestört, dass sie tatsächlich 20,3 % der Lebenshaltungshaltungskosten für ihr Kind selbst aufbringen sollen ..... ;-D
Das sind im Monat von 650 Euro ganze 118 Euro.

Wie ich schon mal schrieb, setzt sich der Unterhalt des Kindesvater auch durch die Summe zusammen, die er der Mutter für die Betreuung des Kindes an sich zahlt.

Die Mutter leistes hier 20,3 % bares und den Rest in praktischer Leistung, indem sie rund um die Uhr, das Kind betreut, inkl. Arzttermine, Elternabende usw.. Rechnet das mal aus, was da für ein Stundenlohn dabei rauskommt.
 
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  • #53
...
Die Mutter leistes hier 20,3 % bares und den Rest in praktischer Leistung, indem sie rund um die Uhr, das Kind betreut, inkl. Arzttermine, Elternabende usw.. Rechnet das mal aus, was da für ein Stundenlohn dabei rauskommt.

Eine Frau, die unbedingt Kind/Kinder wollte, rechnet die Tatsache, dass sie endlich Kinder, um die sich ja kümmern wollte, dann in Stundenlohn auf? Interessant. Wer so tickt, der sollte m.M.n. keine Kinder in die Welt setzen dürfen. Da die einem ja nu leid tun können, ihrer Mutter solch eine Last zu sein.
Wenn mir etwas solch ein Gefühl des Eingeschränkseins gäbe, würde ich doch nicht erst damit anfangen.

Wenn das Kind dann vielleicht noch ein "Pille-vergessen-Resultat" ist, sind solche Argumente wirklich ganz großes Kino.
 
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  • #54
@50 - ich kaufe weder Second-Hand noch bin ich arbeitslos. Ich bin selbstständig mit zwei Unternehmen, also mehr als Vollzeit beschäftigt, nehme mir die Zeit, die Angebote im Supermarkt zu studieren, weil sie bares Geld sparen. Denn irgendwann ist fast alles mal im Angebot - man muss auch verzichten können. Und was bitte ist so schlimm daran im Aldi einzukaufen?

Es müssen außerdem nicht duzende von Shirts und Hosen sein, ein paar anständige qualitativ gute Stücke reichen aus. Schließlich gibt es Waschmaschinen und den oft benutzten Satz: Die Kinder wachsen sooo schnell raus - dieser verliert dann ebenso an Bedeutung.

Kindern mit extrem teurem Nachhilfeunterricht das Abi zu erkaufen scheint ja Mode zu sein - nun ja, wer es braucht. Wenn das Kind die Begabung nicht hat, gehört es nicht aufs Gym. So einfach ist das.

Mietanteil darf nicht gerechnet werden, da auch ein Vater genau die gleichen Mietkosten aufbringen muss, um dem Kind ein Kinderzimmer zu ermöglichen. Somit würde ein Vater ja zwei Kinderzimmer bezahlen. Wenn die Mutter in Urlaub fahren will, soll sie dafür arbeiten - warum sollte ein Vater dem Kind den Urlaub mit der Mutter finanzieren? Dann macht er diesen Urlaub mit dem Kind lieber selbst, dann haben er und das Kind wenigstens etwas davon.

Dieses Gejammere, dass AEs so viel Zeit mit den Kindern verbringen müssen, ist lächerlich. Schließlich wollen die meisten AEs die Kinder eben nicht im Wechselmodell mit dem Vater betreuen, weil ihnen dann der Unterhalt und das Kindergeld wegbrechen. Dumm gelaufen, oder?

Ich sage nochmal, ich wohne in der Kleinstadt, Kind geht aufs Gym ohne Nachhilfe und mein Ex und ich teilen uns die Kosten hälftig, betreuen auch das Kind im Wechselmodell.

Zudem, wer hier über Kigakosten spricht sollte als Frau dann auch arbeiten - also Geld verdienen. Ältere Kinder benötigen keine Betreuung vergleichbar dem Kleinkindalter - also kann die Mutter ebenfalls arbeiten gehen! Mütter müssen endlich lernen, dass sie nicht nur Kinder als Eigentum ansehen und in schweren Fällen als Waffe gegen den Vater missbrauchen können. Sondern dass sie auch die Verantwortung - emotional wie finanziell - für die Kinder übernommen haben!

Gruß 32
 
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  • #55
@42 - wie oft und lange Teenie-Mädchen duschen und wie viel Kosmetik sie benötigen liegt auch an der Erziehung durch die Mutter.

Die Abifahrt war lange bekannt, die circa-Kosten hierfür sicherlich auch. Es ist sicherlich keine Schande, wenn Teenager etwas dazuverdienen, damit sie sich besondere Wünsche leisten können. Dann wissen sie auch, wo das Geld herkommt und wie schwer es manchmal ist, es zu verdienen!

Schuhe und Schmuck für die Abifeier können auch danach noch angezogen werden, dann gibt es eben ein Paar andere Schuhe weniger. Neue Möbel müssen nicht sein - oder wer randaliert, damit ständig etwas neues gekauft werden muss?

Prioritäten setzen hilft, die Kosten überschaubar zu halten.
 
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  • #56
Eine Frau, die unbedingt Kind/Kinder wollte, rechnet die Tatsache, dass sie endlich Kinder, um die sich ja kümmern wollte, dann in Stundenlohn auf? Interessant. Wer so tickt, der sollte m.M.n. keine Kinder in die Welt setzen dürfen. Da die einem ja nu leid tun können, ihrer Mutter solch eine Last zu sein.
Wenn mir etwas solch ein Gefühl des Eingeschränkseins gäbe, würde ich doch nicht erst damit anfangen.

Wenn das Kind dann vielleicht noch ein "Pille-vergessen-Resultat" ist, sind solche Argumente wirklich ganz großes Kino.

Ein Vater, der ein Kind unbedingt wollte, sollte sich über den gesetzlich festgelegten Unterhalt nicht aufregen und seinen Beitrag zum Wohle des Kindes selbstverständlich zahlen.

Ein Vater, der ein Kind unbedingt wollte, versteht und sieht ein, dass die Hauptlast dennoch bei der Mutter ist, den die Zeit, die sie für das Kind aufbringen muss und möchte, bringt ein getrennter Vater meistens nicht auf, es sei denn es ist wirklich alles 50 zu 50 geteilt. Aber solche Fälle gibt es doch relativ selten.

Übrigens gibt der Gesetzgeber es so vor, dass im Unterhalt auch die Betreuungsleistung der Mutter= fast rund um die Uhr, enthalten ist.
 
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  • #57
@50 - ich kaufe weder Second-Hand noch bin ich arbeitslos. Ich bin selbstständig mit zwei Unternehmen, also mehr als Vollzeit beschäftigt, nehme mir die Zeit, die Angebote im Supermarkt zu studieren, weil sie bares Geld sparen. Denn irgendwann ist fast alles mal im Angebot - man muss auch verzichten können. Und was bitte ist so schlimm daran im Aldi einzukaufen?
Gruß 32

Wow, zwei Jobs, selbstständig, dazu Kinder und noch Zeit, die Angebote im Supermarkt zu studieren. Dazu noch so jung und die Kinder mit 19 bekommen?

Ich bitte darum, auf die bisher gestellten fragen richtig zu antworten, was alles in den 300,00 Euro enthalten sind, die angeblich reichen sollen, um ein Kind monatlich mit allem notwendigen versorgen zu müssen.

Übrigens, ich kaufe fast nur alles bei Aldi, Lidl usw. ein, dazu noch fast nur die ganze Bio-Palette, mein zweiter Name ist Geizhals, aber selbst ich kann mein Teeniekind nie und nimmer mit 300,00 (inkl. Miete, Strom, Ticket, Taschengeld) Euro finanzieren.

Wenn ich nur das Essen nehme und pro Tag nur 5,00 rechne, dann sind das pro Monat auf 30 Tage gerechnet schon 150,00 Euro, dazu Taschengeld, Ticket usw. und sofort, wie machst du das nur? Zahlst du keine Miete, Strom usw.?

w
 
  • #58
300,- Eu für ein Kind mtl?
Eine solche Aussage finde ich nur noch peinlich!
Peinlich ist maximal die Aussage einiger Damen hier, die ihre "Betreuungsleistung" als Mutter bezahlt haben möchten. Im Übrigen vergessen die AE recht oft, sie selbst müssen ebenfalls die gleiche Leistung erbringen. Dann reden wir in diesem Fall über 600,- pro Monat/Kind. Mit diesen Betrag sollte man gut auskommen.

Ich habe im Bekanntenkreis einige Fälle, bei denen die Kinder beim Vater leben und die Mutter keinerlei Zahlungen tätigt. Ich habe die Männer noch nicht klagen hören.

AE-Vater, die Mutter hat sich 2 Jahre geweigert zu zahlen und kümmert sich bis heute nicht um ihr Kind
 
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  • #59
@56 - ich bin nicht 32 Jahre, sondern Posterin Nr. 32 - damit jeder den Zusammenhang findet.

Ich habe ein Kind und mein Haus, das abbezahlt werden muss. ABER, im Gegensatz zu dir rechne ich diese Kosten nicht mit ein - denn selbst wenn das Kind nicht mehr hier wohnt, reduzieren sich weder Wohnfläche noch Darlehenskosten. Also fliest das schon mal nicht in die Berechnung mit ein. Zudem benötigt auch der Vater ein Kinderzimmer, das er entweder mit Miete oder durch Eigentum ebenfalls zahlen muss.

28,- Euro Taschengeld ist in meiner Rechnung dabei, Ticket braucht das Kind nicht. Ich koche jeden Tag frisch - ok, dem Glück geschuldet, dass ich zuhause arbeite und mir die Zeit einteilen kann. Fastfood oder Fertigessen sind zu teuer und naja...
In den 300,- Euro sind noch die Kosten für Schulbücher (auf den Monat gerechnet, sollte bei euch eine Schulbuchausleihe möglich sein, wird es noch günstiger) enthalten, Kleidung, Essen und kleine Schulaktivitäten oder Geburtstagsgeschenke für Freundinnen.

Für das andere Unternehmen bin ich oft im Ausland - doch dann ist das Kind bestens beim Vater betreut, so dass am Ende wirklich 50:50 Betreuung rauskommt. Es ist vielfach eine Sache der Organisation. Heizen muss ich sowieso - ob das Kind da ist oder nicht, ein Niedrigenergiehaus hilft zusätzlich. Und viel mehr Strom wird auch nicht verbraucht. Wäsche waschen muss ich auch für mich - ob da ein paar Socken oder Shirts mehr drin sind, fällt definitiv nicht ins Gewicht. Im Gegenteil, so wird die Waschmaschine eher voll, statt nur halbvoll laufen zu müssen.

Wenn ich oder der Vater einen größeren Urlaub mit Kind machen, dürfen aus meiner Sicht diese Kosten nicht in den mtl. KU mit einfließen, denn das ist mein bzw. das Privatvergnügen des Vaters - und ganz egal wohin. Jugendherbergen kostet auch weniger als das 5 Sterne Hotel auf den Malediven. Das muss jeder für sich entscheiden.
 
G

Gast

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  • #60
Ein Vater, der ein Kind unbedingt wollte, sollte sich über den gesetzlich festgelegten Unterhalt nicht aufregen und seinen Beitrag zum Wohle des Kindes selbstverständlich zahlen.

Hier ging es im Ausgang um deutlich mehr als den Unterhalt. Nämlich um 650 Euro laut statistischem Bundesamt. Woran bemängelt wurde, dass der Differenzbetrag gegenüber dem Unterhalt rechtfertigen würde, vom Vater auch noch Zusatzahlungen für Jahresurlaube und sonstige Ausgaben zu erwarten.

Ein Vater, der ein Kind unbedingt wollte, versteht und sieht ein, dass die Hauptlast dennoch bei der Mutter ist, den die Zeit, die sie für das Kind aufbringen muss und möchte, bringt ein getrennter Vater meistens nicht auf, es sei denn es ist wirklich alles 50 zu 50 geteilt. Aber solche Fälle gibt es doch relativ selten.

Deine Argumentation ist gültig, wenn das Kind wirklich von beiden Seiten ein Wunschkind war und nicht, weil der Mann mal geäußert hat, dass er es sich in 5 Jahren vorstellen kann, Vater zu werden.
Und als ob Männer Frauen ein Kind aufzwingen könnten ..... das ist eine absolute Verdrehung der Realität und das Abschieben der Eigenverantwortung auf den, der laut Gesetz ohnenhin zahlen muss, ohne dass es jemanden interessiert, ob das Kind sein Wunsch gewesen ist. Ich finde @bigger überwiegend zu extrem in seiner Haltung. Da radikale Haltungen in meinen Augen gefährlich, sowie fremd- und selbstzerstörerisch sind. Aber den halben thread über drängt sich mir immerwieder sein Begriff des "fermale hypoagency" auf.
Und gerade unter AE Müttern, die frühzeitig (während der SS und unter 3 Jahren) alleinerziehend werden, ist die Quote der einseitig von der Frau gewünschten und "Pille-vergessen-Kindern" beträchtlich.

Übrigens gibt der Gesetzgeber es so vor, dass im Unterhalt auch die Betreuungsleistung der Mutter= fast rund um die Uhr, enthalten ist.

Damit bestätigst Du meine Kritik am Ausgangsbeitrag ja, statt sie zu widerlegen. Nämlich, dass die gesetzlich festgelegten Zahlungen bereits deckend sind. Und eben da noch zu jammern, es sei ja nicht genug, ist absolut armseelig.
 
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