G

Gast

  • #1

Unterhalt für die Kinder

Hallo,

ich habe mal eine Frage an euch. Wie seht ihr das? Mein Ex-Mann und ich haben uns vor 7 Jahren getrennt und seitdem war mein Ex-Mann oft arbeitslos. Ein Jahr lang konnte er den vollen Unterhalt für die Kinder zahlen und hat einen Unterhaltstitel unterschrieben.

Dann war er wieder arbeitslos.

Jetzt ist er seit 1 1/2 Jahren wieder berufstätig, verdient aber nicht sehr viel und hat 75 Fahrtkilometer. Diese wurden ihm während der Probezeit angerechnet und somit musste er während der Probezeit keinen Unterhalt zahlen. Zu der Zeit bekam ich für den kleinen noch Unterhaltsvorschuss und für die Große nicht mehr, da sie schon 13 ist. Nach der Probezeit hat das Jugendamt ihm dann nicht mehr die vollen Fahrtkosten angerechnet, so dass er 130 Euro für beide Kinder zahlen sollte. Das tut er auch im Moment, ist aber zum Anwalt gegangen und hat gesagt, das wäre nicht rechtens, eigentlich bräuchte er garnix zu bezahlen und er bietet 50 Euro (gesamt) für zwei Kinder an. Aufgrund dessen bin ich jetzt natürlich auch zum Anwalt, welcher auf den vollen Unterhalt pocht (verhandeln kann man noch später sagte er) Wir haben dann gepfändet, weil kein verhandelbares Angebot gemacht wurde.

Nun geht mein Ex-Mann vor Gericht - Vollstreckungsgegenklage hat er eingereicht und klagt auf Änderung des Unterhaltstitels.

Mein Ex-Mann ist Epileptiker, aber auf Tabletten gut eingestellt.

Von daher sagt mein Anwalt, wir haben gute Chancen den vollen Unterhalt zu kriegen, da mein Ex-Mann umziehen könnte, damit ihm die Fahrtkosten nicht anfallen und er zur Not einen Nebenjob machen könnte.

Ich habe meinen Ex-Mann gefragt, ob es nicht besser wäre, dass aussergerichtlich zu klären und habe angeboten, dass er die Hälfte des Mindestunterhalts für jedes Kind bezahlt plus die Hälfte von Klassenfahrten, oder der Konfirmation die dieses Jahr ansteht. Ich finde das eigentlich sehr fair von mir, oder habe ich da nen Gedankenfehler?

Es kam keine Reaktion darauf. Habe ich da so unglaublich überzogene Forderungen? Ich meine, ich arbeite auch 30 Stunden in der Woche und mache noch einen mittlerweile 450,- € Nebenjob. Und ich habe die Kinder hier und die Wäsche, höhere Kosten etc. Kann er nicht auch seinen Beitrag dazu leisten?

Wie meint ihr, wird das Gericht entscheiden?

[Mod.# Bitte beachten Sie, das hier Laienmeinungen geäußert werden, die keine Rechtsberatung ersetzen! ]
 
G

Gast

  • #2
Wie ein Gericht entscheiden würde - keine Ahnung!

Was mich interessieren würde: Wie stehst Du denn finanziell da; sprich: bist Du sehr davon abhängig, ob Du 50-100 EUR mehr pro Monat von ihm bekommst oder nicht?

Ich verstehe, dass Du möchtest, dass auch er sich einbringt - falls Du aufs Finanzielle nicht sooo sehr angewiesen bist, könnte das ja z.B. auch ein größerer Beitrag zu der Kinderbetreuungszeit sein, dass er einfach mehr Zeit mit den Kindern verbringt, was Dir dann andere Vorteile verschafft.
 
G

Gast

  • #3
Zu den 30 Std. (niedrig geschätzt 1000 netto) und dem 450 EUR Job bekommst du noch Kindergeld für zwei Kinder monatlich in Höhe von insgesamt 368,- EUR ergibt 1.818 EUR. + 50 von ihm sind 1.868 Euro - davon kannst du doch mit zwei Kindern gut leben. Er hat sicherlich viel weniger - woher soll er den Unterhalt zahlen? Mit seiner Krankheit kannst du und auch er froh sein, dass er überhaupt Arbeit hat und sich selbst versorgen kann. Sonst würdest du noch Unterhalt an ihn zahlen, denn du schreibst, ihr seid getrennt, nicht geschieden!!

Allein die Pfändung war schon eine Frechheit von Dir und eine Bloßstellung in seiner neuen Firma, die die völlig egal ist! Uund jetzt aber hier heucheln, du willst dich aussergerichtlich einigen?!? Dann nimm sofort deine Forderungen zurück und pfeiff vor allem den Anwalt mit diesen unendlich überzogenen Forderungen zurück - wenn dir irgendetwas daran liegt, dass den Kindern der Vater erhalten bleibt, einigt euch bitte ohne RA und Gericht! w/43
 
G

Gast

  • #4
Hallo FS,

#1 Hier geht es nicht darum, ob sie auf das Geld angewiesen ist oder nicht bzw. wie viel. Hier geht es um das Geld für die Kinder, denen natürlich die volle Summe zusteht. Auch wenn Mann/Frau das Geld nicht benötigt, so kann man es z. B. in Wertpapieren anlegen, damit die Kinder es selbst entscheiden können, was sie mit der Summe später anfangen wollen.

#FS:
Du sollst natürlich die volle Summe verlangen. Und nein, du verlangst nicht zu viel, denn…
Dein Mann hat das Recht, später eure Kinder auf Unterhalt zu verklagen, sollte ihm wirtschaftlich nicht gut gehen. Und dann…?

Sollte er absichtlich wieder arbeitslos werden und sich um keine Arbeit bemühen, hast du die Möglichkeit ihn anzuzeigen. (bei Staatsanwalt) Er wird dann verurteilt, meistens mit Bewährung. Er wird aufgefordert sich zu bemühen, eine Arbeit zu suchen. (nicht zu finden)

Mit der Verurteilung sind deine Kinder vom jeglichen Anspruch aufs Unterhalt seitens deines Mannes geschützt. Denk nur an das Wohl deiner Kinder. Ihm ist das Wohl deiner Kinder offensichtlich egal. Und wenn du dich um deine Kinder nicht kümmerst und ihre Zukunft nicht sicherst, wer denn sonst? Ich hätte da keine Skrupel.

w
 
G

Gast

  • #5
Sag mal? Einige Männer hier checken das wohl nicht. Will den ganzen Spass mit den Kindern aber kein Geld zahlen, noch nicht mal einen Bruchteil der reellen Kosten. Wie denkt er denn, dass die Kinder gross werden? Nächstes Mal dann besser vorher nachdenken und ein Kondom überstülpen.... w34
 
  • #6
da mein Ex-Mann umziehen könnte, damit ihm die Fahrtkosten nicht anfallen und er zur Not einen Nebenjob machen könnte
Umziehen = weniger Fahrtkosten = mehr Geld übrig, z.B. für mehr Unterhalt.
So einen Vorschlag halte ich für gut, wenn ihm sowas zumutbar wäre.

Allerdings, wie wäre es dann mit seinem Besuchsrecht für die Kinder ?
Dann 75 km. längerer Anfahrtsweg ?
Vorschlag: Umzug und höherer Unterhalt. Dafür könnte die Mutter ihm etwas beitragen, bei seinen höheren Fahrtkosten zum Besuchsrecht ?

Ob und wie er einen Nebenjob schaffen und verlangt werden kann, ist offen.
z.B. welche Belastungen bei seinem aktuellen Job ?
Und ob er als Epileptiker überhaupt noch mehr belastbar ist ?

Wer Kinder hat, ist für sie verantwortlich. Auch für deren Lebensunterhalt.
Aber nur soweit man dazu leistungsfähig und zumutbar ist. Ansonsten hilft der Sozialstaat.

Die Pfändung erscheint übertrieben. Andererseits haben viele Mütter sonst keine Möglichkeit, den erforderlichen Unterhalt zu bekommen.
Besonders hier, wo der Unterhaltsvorschuss tlw. ausgelaufen ist. Aber dieses Kind ja weiter das nötige Geld zum leben braucht.
 
G

Gast

  • #7
@Gast 2: bei deiner Antwort stellen sich mir die Haare hoch! Wir wissen doch gar nichts über diese Familie. Der Ehemann kann doch genauso froh sein, dass die Frau so tough ist und für die Kinder und sich selbst sorgt, sonst wäre die Familie natürlich schon ein Sozialfall! Was wir auch nicht wissen: lebt die Frau mit den Kindern allenfalls im Haus, für das der Mann noch tilgt. Oder hat er ihr gar alles gelassen? Vielleicht lebt die Frau mit den Kindern mitfrei, dürfte das Auto behalte etc. Vielleicht auch nicht. Vielleicht hat sie alles erschaffen oder in die Ehe eingebracht?

Wir können das doch alles nicht einschätzen. Warum greifst du die FS so an?

Das Gericht wird das regeln.

W
 
G

Gast

  • #8
Hallo FS,

#1 Hier geht es nicht darum, ob sie auf das Geld angewiesen ist oder nicht bzw. wie viel. Hier geht es um das Geld für die Kinder, denen natürlich die volle Summe zusteht. Auch wenn Mann/Frau das Geld nicht benötigt, so kann man es z. B. in Wertpapieren anlegen, damit die Kinder es selbst entscheiden können, was sie mit der Summe später anfangen wollen.

#FS:
Du sollst natürlich die volle Summe verlangen. Und nein, du verlangst nicht zu viel, denn…
Dein Mann hat das Recht, später eure Kinder auf Unterhalt zu verklagen, sollte ihm wirtschaftlich nicht gut gehen. Und dann…? w
Dem kann ich nur zustimmen, bin in einer ähnlichen Situation. Das Geld steht den Kindern zu und soll verwendet werden, um die monatlichen Kosten teilweise zu decken. Da ist es völlig unerheblich wieviele Millionen die Mutter auf dem Konto hat. Und der Vater kann tatsächlich nachher seine eigenen Kinder zur Zahlung auf Unterhalt verklagen, es sei denn er hat seinen Anspruch verwirkt. Dies wäre der Fall, wenn er seinen eigenen Unterhaltszahlungen den Kindern gegenüber nicht, nur durch Aufforderung oder verzögert nachgekommen ist.

Wie willst du deinen Kindern später mal erklären, dass sie jetzt monatlich eine Summe x für ihren Vater zu zahlen haben, nur weil du so nachlässig warst nicht im Sinne des Kindeswohls zu handeln. Den Vater hast also davonkommen lassen!

Ich will das für meine Tochter nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass du dieses Schicksal für deine Kinder willst.
 
G

Gast

  • #9
@6 - die Frau könnte den Mann aber auch betrogen haben, ihn dann verlassen und die Kinder entzogen - nun soll er zahlen, nachdem er schon am Boden liegt!?

Ich mag dieses unausweisliche "Die Männer - diese Schweine - sind schuld und sollen gefälligst zahlen" nicht! Denn so ist die Welt nicht. Und es gibt sooo viele Frauen, die den Mann nur leiden sehen wollen. Warum gleich die Lohnpfändung, wo er doch gerade wieder nach Jahren einen Job hat? Warum prangert die Mutter ihn gleich beim neuen Arbeitsgeber an - so kurz nach der Probezeit, statt froh zu sein, dass er arbeitet? Warum fordert der RA mehr Geld als notwendig?? Das sind alles Schikane - Schikanen einer Mutter - leider vor deutschen Gerichten noch geschützt. Ich hoffe jedoch, nicht mehr lange - dass auch endlich Gerechtigkeit für die Väter einziehen kann!

Von wegen die Kinder müssen dann für den Vater zahlen - das ist doch ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, nur um vor sich selbst und der Welt zu rechtfertigen, dass man den Vater und Exmann fertigmachen will und ihn finanziell bitte bis auf die Knochen ruinieren möchte.
Ich betone nochmal - die Frau kann froh sein, dass der Mann überhaupt noch arbeitet und sich trotz langer Arbeitslosigkeit und Krankheit !! überhaupt bemüht, Arbeit zu finden! Aber dies scheint ja nicht respektiert zu werden! Gruß von 2
 
G

Gast

  • #10
Warum sollte die FS auf den Kindesvater Rücksicht nehmen? Sie erwartet von ihm nur das, was sie selber leistet.

Er ist mit seinen Tabletten gut eingestellt, also ist er in Lage seinen Anteil zu leisten. Er ist dazu gesetzlich verpflichtet. Es ist nicht ihr Problem, dass er so lange Arbeitslos war. Darauf kann sie keine Rücksicht nehmen, weil sie ihre Kinder unterhalten muss. Sie muss ihrer Pflicht als Mutter nachkommen.

w, selber AE-Mutter, die 2 Jobs hat
 
G

Gast

  • #11
liebe fs,

nein, du machst keinen fehler.
was er nicht zahlt ist nicht dein geld, sondern das der kinder. in wieweit er wirklich zur zahlung verpflichtet ist, wird ein gericht klären.
wenn er seit 1,5 jahren arbeitet, scheint er ja arbeitsfähig zu sein. es arbeiten viele menschen trotz einer erkrankung und kommen ihren verpflichtungen nach.
wenn das nicht außergerichtlich zu klären ist - und ich denke dein angebot, die hälfte zu zahlen - er wird ja mehr als die hälfte von dem ursprünglichen verdienst, bei dem die vereinbarung entstand, haben, ist ein absolut faires angebot.

die unterstellungen von @2 hier soll ein mann auf die knochen ruiniert werden, sind völlig absurd. er will pro kind 25 in worten fünfundzwanzig € im monat zahlen, obwohl mehr vereinbart und möglich (vom Jugendamt überprüft). das ist einfach nicht anständig. wenn er krank ist und arbeitsunfähig, kann er nicht zahlen, aber er ist ja arbeitsfähig, arbeitet und verdient, bloß für die kinder ist nichts da.... aber die kindsmutter ist die böse....völlig neben der kappe so eine anschuldigung

w
 
  • #12
In diesem Leben werde ich die krasse Misogynie von Frauen untereinander wohl nicht mehr begreifen.
Was soll diese unglaublich ideologische Aufladung des Themas Kindesunterhalt? Wozu ist das gut? Wieso ist eine Mutter, die für den Unterhalt ihrer Kinder kämpft, ein männermordendes Biest?

Sie hält sich doch an Recht und Gesetz. Wenn #2 diese Gesetze kritisieren würde, wäre es ja im Rahmen der Meinungsfreiheit und absolut in Ordnung. Aber jemanden so anzugreifen, bloß weil er den rechtsstaatlichen Weg beschreitet... Das begreife ich ebenfalls nicht. Die Frau ist doch nicht bei ihrem Exmann in die Wohnung eingestiegen und hat ihn beklaut. Sie bestiehlt ihn nicht und verlangt auch nichts für sich selbst, sondern sie handelt im Interesse der Kinder.
 
G

Gast

  • #13
Liebe FSin,
sorge dich nicht, das Gericht wird zugunsten deiner Kinder entscheiden! Zunächst gilt folgendes: wer Kinder in die Welt setzt muss auch dafür zahlen. Du leistest deinen Beitrag für die Kinder indem sie bei dir leben, du dich um sie kümmerst und sie erziehst - trotz eigener Berufstätigkeit und zusätzlichem 450,-€-Job! Dies entspricht dem sogenannten Naturalienunterhalt. Das ist mehr als genug. Nun muss auch der Vater einen entsprechenden Beitrag leisten und zwar in Form von Barunterhalt. Bei minderjährigen Kinder besteht für den unterhaltsverpflichteten Elternteil, in diesem Fall für den Vater, eine sogenannte "erhöhte Erwerbsobliegenheit", d. h. er muss jeden Job, und notfalls auch einen zusätzlichen Job annehmen, um seinen Unterhaltsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Pfändungsgrenze liegt für ihn mit minderjährigen Kindern bei 950,- €. Alles was er darüber hinaus verdient steht für den Kindesunterhalt zur Verfügung.
Der Richter wird ihm zumuten, an seinem Arbeitsplatz eine Wohnung zu beziehen, um die 75 km Fahrstrecke langfristig einzusparen.
Dein Anwalt wird den Kindesunterhalt anhand der Düsseldorfer Tabelle berechnen. Sobald du einen Unterhaltstitel vom Gericht hast, kannst du diesen von seinem Gehalt pfänden lassen, sofern er nicht freiwillig bezahlt.
Da ist es geradezu lachhaft, dass er dir freiwillig 50,-€ Unterhalt für zwei Kinder bezahlen möchte. Selbst einen Richter dürfte dieses Angebot amüsieren! Dein Ex wird sich noch darüber wundern was ihm alles zugemutet werden wird, um den Kindesunterhalt auch bedienen zu können. Notfalls wird ihm auch ein fiktives Einkommen angerechnet werden, falls er nicht beweisen kann, dass er entsprechende Arbeitsbemühungen, d.h. Bewerbungen um einen Nebenjob, unternommen hat.
Lasse dich bloss nicht einschüchtern, oder dein Mitleid erregen, sondern pfände gnadenlos den ausgeurteilten Unterhaltstitel des Gericht.
Als letztes probates Mittel um den Unterhaltsschuldner zu zwingen seinen Verpflichtungen nachzukommen, bleibt dir noch eine Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung. Dann kommen die Herren Väter in den Knast. Diese Prognose bewirkt oft Wunder - plötzlich fliesst der Unterhalt!
In deiner Situation solltest du nur mit Anwalt agieren - keine außergerichtlichen Vereinbarungen, denn du brauchst einen Titel - sonst zieht dich dein Ex übern Tisch und macht einen auf Mitleid. Mitleid haben einzig deine Kinder verdient, ob so eines Vater!
 
G

Gast

  • #14
Ich kenne auch einen Herren, 3 Kinder, und zahlt für keines dieser Kinder Unterhalt. Das ist unter aller Sau. Die armen Mütter müssen zusehen, wie sie zurecht kommen.
 
G

Gast

  • #15
Hier nochmal die 2 - warum wundert mich nicht, dass Mütter auch hier zu Hyänen werden, wenn es darum geht, dem Mann den letzten Pfennig aus den Rippen zu schneiden, vor Pfändung und Knast nicht zurück schrecken usw. Der Mann wollte zahlen (sonst hätte er wohl kaum den Unterhaltstitel unterschrieben. Und er hat gezahlt - im Rahmen seiner Möglichkeiten. Es ist rechtens, dass er versucht, weil er wohl am Minimum lebt, den Unterhalt zu schmälern. Ich frage mich immer, welche erwachsenen Menschen bei solchen Müttern am Ende herauskommen sollen. Immer unter dem Deckmäntelchen zum Wohl der Kinder und mit dem Rückenwind des Gesetzes. Ich kenne diese Art von Mutter - entsetzlich, denn zu dem RA-Kram kommt auch noch die Manipulation der Kinder und die Entfremdung zum Vater. Erwachsene Menschen regeln das außergerichtlich - aber wer hier nur noch einen Weg kennt, nämlich Hass, Verachtung, RAs und Gerichte - der kann einem wirklich leid tun. Vielleicht hätte die FS in den Jahren zuvor mal mit dem Vater reden sollen, ob eine Betreuung der Kinder im Wechselmodell möglich ist. Wochenweise ist für Kinder ideal. Dann hätte auch er die Kinder betreut und er hätte keinen KU mehr gezahlt, aber die FS hätte mehr Zeit für sich oder zum Arbeiten gehabt. Aber nein, Frauen schauen lieber, dass sie Geld bekommen und die Kinder betreuen, denn letzteres benötigen sie zum Jammern und Mitleid erhaschen. Armes Deutschland.

w/43 - selbst Mutter, Vollzeit berufstätig, Betreuung im Wechselmodell mit dem Vater - weil ein Kind zur Entwicklung beide Elternteile braucht!
 
G

Gast

  • #16
Er hat sicherlich viel weniger - woher soll er den Unterhalt zahlen? w/43
Er braucht auch weniger, weil er keine Kinder zu erziehen und zu versorgen hat. Bis zur Pfändungsgrenze muss er alles abgeben. Das ist Gesetz. Sicherlich gab es auch eine Vorgeschichte, bevor es zur Gehaltspfändung kam. Das hätte er einkalkulieren müssen. Und für beide Kinder 50,00 Euro Unterhalt zahlen, das ist ja lächerlich. Schämt der Mann sich nicht?

Er hat einen Unterhaltstitel unterschrieben, der ist rechtskräftig, da muss er durch.

Auch wenn er gesundheitlich angeschlagen ist, hatte er genug Grips im Kopf um Kinder zu zeugen und sich gegen Unterhaltszahlungen zu wehren. Also wird er auch genug Grips haben, jetzt zu klären, wie er auch die Unterhaltsschulden beim Jugendamt noch abzuhalen hat.

Er verhält sich seinen Kindern gegenüber auch respektlos. Die Kindesmutter muss 2 Jobs machen, um über die Runden zu kommen. Somit hat sie weniger Zeit und Kraft, um sich um die gemeinsamen Kinder zu kümmern.

w
 
G

Gast

  • #17
Selbstverständich muss er alles tun um seiner gesteigerten Erwerbsobliegenheit nachzukommen.
Das dies schwer durchzusetzen ist sehe ich in meinem Fall.
Mein Lebensgefährte ist alleinerziehend mit zwei Kinder und die gesunde Mutter der Kinder macht nicht einen Finger krumm um Unterhalt leisten zu können. Sie verdient immer genau passend an der Selbstbehaltsgerenze. Zufällig halt..........

Aber eines ist klar, je älter die Kinder werden umso mehr kapieren sie was der eine Part für sie leistet und was der andere Elternteil halt nicht leistet. So reagieren die Kinder dann auch auf die Personen.

In meinem Fall waren die Kinder seit drei Monaten nicht mehr bei ihrer Mutter und wollen auch nicht mehr das wir sie bringen ( abgeholt wurden sie von der Mutter noch nie).

Dein Ex bekommt nocheinmal seine Quittung dafür wenn er dann aus dem Leben der Kinder fliegt.
 
G

Gast

  • #18
Diese Diskussion über Kindesunterhalt ist doch völlig daneben. Sollte man sich das nicht vorher überlegen , bevor man Kinder in die Welt setzt? Ob man überhaupt finanziell für die Kinder aufkommen kann? Ein Kind nach dem anderen und der Staat bezahlt, weil es Mütter/ Väter gibt, die es nicht die Bohne interessiert, was die Kinder morgen zu Essen haben....Schulartikel...Kleidung usw.
Ich kenne auch einen Vater der - seit die Kinder auf der Welt sind-(3 an der Zahl) keinen Unterhalt bezahlt. Er hat nie mit den Müttern zusammen gelebt.....Ständig ist etwas anderes. Entweder er ist krank- und das dann lange Zeit- oder er " sucht" ja Arbeit.
Unterhalt steht den Kindern einfach zu.....ohne wenn und aber.
 
G

Gast

  • #19
@Unterhalt steht den Kindern einfach zu.....ohne wenn und aber.

Das finde ich auch....der andere Part- wo die Kinder NICHT leben, muß alles erdenklich mögliche tun, damit er für den Unterhalt aufkommen kann.Und sei es, das er mehrere Arbeitsstellen annehmen muß.
In meiner Nachbarschaft wohnt eine Mutter mit zwei Jungs. Der Vater zahlt auch keinen Unterhalt, so das sie gezwungen ist, 2 Jobs anzunehmen, um über die Runden zukommen.Sie kommt erst abends um 21 Uhr nachhause....ko und müde....ausgelaugt. Das kann ja nicht Sinn und Zweck sein.
 
G

Gast

  • #20
Liebe FS ,
ja Dir bzw. den Kindern steht Unterhalt zu ..Punkt ..
Die Höhe richtet sich nach der -LEISTUNGSFÄHIGKEIT- des Vater ,sollte er immer mal wieder arbeitslos oder krank sein ..ist das halt so und auch deutsches Recht ,dass der Unterhalt sich verringert.
Nach Deiner rechtlich sauberen Pfändung ,siehst Du doch was rauskommt ;)
Und wenn Du soweit gegangen bist ,empfinde ich es völlig legal von dem Vater ,auch seine Möglichkeiten rechtlich auszuschöpfen .
Wenn keine emotionale Bindung zu den Kindern besteht ,geht es doch nur ums Geld und da sind ja bekanntlich alle Möglichkeiten erlaubt .
Selbst AE Vater mit 15 Jährigem Sohn
 
G

Gast

  • #21
@2
Als Gast im Beitrag 14 schreibst du, dass ein wochenweisser Wechsel (Betreuung Vater Mutter) ideal sei. Es kann sein, dass sich eure Kinder damit wohlfühlen und dass es für sie, deinen ExMann und dich stimmt. Das ist euer Familienmodell/-konzept. Toll, dass ihr euch hier gut gefunden habt und es für alle passt. Schön auch für die Kinder.

Familienmodelle und -Konstellationen sind unterschiedlich. Was mir an deinen Beiträgen ins Auge springt: du urteilst sehr hart und stellst deine Einstellung als "die beste" dar. So wirken deine Antworten auf mich. Es mag sein, dass du sehr viel entbehrst/entbehren musstest. Es gibt halt einfach nicht nur schwarz und weiss / gut und böse / falsch und richtig. Das Leben hat viele Facetten und Scheidungskinder z.b. unterschiedliche Bedürfnisse.

Mein Patenkind (9) lebt in diesem wochenweisser Wechsel und sie erzählt mir, dass das das Schlimmste für sie sei. Immer diese Umgewöhnung! Ergo: was für dich, deine Kinder, deine Familie gut ist, muss für andere nicht zutreffen.

Harmonie entsteht durch das Akzeptieren der Gegensätze in der Welt.

Lieber Gruss
(Gast 6)
 
G

Gast

  • #22
So, hier nochmal die Fragestellerin ;)

Ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt. Wir sind seit 6 Jahen geschieden. Seit 7 Jahren getrennt. Und wir haben sofort per Vertrag gegenseitig auf Unterhalt verzichtet. Damals hätten mir ein paar Euro zugestanden.

Auch wenn hier einige meinen, hier hätte ein Rosenkrieg stattgefunden - so ist es nicht!

Mein Ex-Mann hat mich jahrelang betrogen und dennoch habe ich zum Wohle der Kinder eine Trennung ohne Theater und mit nur einem Anwalt bevorzugt. Wir haben alle Vermögenswerte (Bausparvertrag, unser gemeinsames Auto ect. geteilt) Ich bin mit den Kindern im Haus wohnen geblieben und habe die erheblichen Schulden damals auf mich umgeschuldet. Er ist ohne Schulden aus dem Haus rausgegangen. Und zahlt auch nichts mehr. Wenn wir es verkauft hätten, hätte jeder von uns 10.000 € Schulden gehabt, da ein großer Käufermarkt herrschte. Die Prozeßkosten von der Scheidung habe ich komplett bezahlt. Da kam auch schon kein Cent von ihm.

Es ist immer alles ganz gut gelaufen, er ist zu den Kindergeburtstagen gekommen sowie an Weihnachten, sogar mit seinen neuen Freundinnen, alles kein Problem, solange ich die Bälle flach gehalten habe.

Ich habe ihn öfter darauf hingewiesen, dass ja der Unterhaltsvorschuss irgendwann weg fällt und ihn gefragt wie wir das hinbekommen können. Und dass ich auch nicht für alles alleine aufkommen kann. Das Jugendamt hatte dann 134,- € gerechnet, die er zahlen sollte und erst als er da noch drunter wollte und mir ein Anwaltsschreiben hat zukommen lassen, bin ich auch zum Anwalt gegangen, weil ich das jetzt langsam echt unverschämt fand. Ich lasse mir zwar viel gefallen, aber irgendwann ist auch Schluß. Vorher habe ich nie einen Anwalt eingeschaltet.
 
G

Gast

  • #23
2. Text geht weiter (Fragestellerin)
Die Pfändung war keine Lohnpfändung, gerade weil der Arbeitgeber nichts wissen sollte. Es stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür und das hatte den Grund, dass wir endlich mal von ihm ein verhandelbares Angebot haben wollten, was absolut nicht kam. 50,- Euro war das Angebot. 25,- Euro pro Kind.

Die Besuchsregelung wäre nicht das Problem, denn ob er nun jeden Tag 75 km fährt, oder einmal in der Woche. Da ist doch wohl einmal in der Woche wesentlich einfacher?!

Das Modell eine Woche bei ihm und eine bei mir, würde wunderbar bei unserem Sohn funktionieren, aber bei unserer Tochter nicht, da sie ungerne zu ihm geht, weil er raucht und trotz mehrmaligem Bitten ihrerseits selbst an einzelnen Tagen wo er die Kinder hat, nicht auf den Balkon gehen möchte. Die würde nie eine ganze Woche bei ihm bleiben. Und ich mache ihn ganz sicher nicht vor den Kindern schlecht und ich dränge meine Tochter sogar oft, doch zum Papa zu gehen, mit der Begründung es ist ihr Papa und er liebt sie doch...Wenn ich sie ließe, ginge sie kaum noch hin. Außerdem finde ich dass so ein Modell gut geht, wenn man in etwa die gleiche Vorstellung von dem hat, was angeschafft werden muss, denn dann muss ja auch das was ausgegeben wird zur Hälfte getragen werden. Mein Ex-Mann meint, Schuhe für 12 Euro reichen. Die sind dann aber schnell durchnässt, recht schwer, hart wie ein Brett und haben kein Fußbett. Ich bevorzuge da für die Kinder die Mittelklasse so 30-50 Euro je nach Schuh. Winterschuhe eben mit Wasserdichtigkeit und Luftdurchlässigkeit. Das würde ja ständig nur noch mehr Theater geben. Ich bin kein Mensch, der meint, dass Kinder immer alles haben müssen und auch nicht, dass es immer neu sein muss. Fahrräder oder andere Gebrauchsgegenstände können gerne gebraucht sein, solange sie in Ordnung sind. Genauso wie gut erhaltene Kleidung, wenn sie den Kindern gefällt. Es müssen auch keine Markenklamotten sein. Aber gerade Schuhe z. B. die sich auf den Bewegungsapparat auswirken sollten schon eine gewisse Qualität haben. Also da gäbe es ständig Streit. z. B. jetzt bei der Zahnspange von unserem Sohn, da hab ich gefragt, ob er vielleicht etwas zum Versiegeln der Zähne beisteuern kann. Das wollte ich bei ihm unbedingt machen, da der kleene einen Zahnschmelzdefekt hat. Kostet 200,- Euro. Nö, ist doch nicht nötig! Also ich würde bis auf das Essen, was dann nur 14-tägig anfallen würde wahrscheinlich eh alles selbst bezahlen. Super! Außerdem käme mein Ex-Mann dann ja auch garnicht mehr mit seinem Geld hin, wenn er eine größere Wohnung nehmen müßte, damit die Kinder ein Kinderzimmer haben (bzw. zwei, denn die kommen ja jetzt auch in das Alter wo sie dann nicht mehr gemeinsam auf Dauer in einem Zimmer wohnen wollen) und noch die Hälfte zu allem beitragen soll. Da käme er ja über den Mindestunterhalt, wie soll er das denn machen?
 
G

Gast

  • #24
3. Rest-Text - Fragestellerin

Zu meinem Einkommen - der bisher 400,- Euro-Job ist keine feste Größe. Dort werde ich eingesetzt wie sie mich brauchen. Mal sind es nur 150,00 Euro und mal 350,00 Euro, 400 werden es selten.
So, dann kommt dazu, dass ich kürzlich eine Aufstellung meiner Ausgaben gemacht habe für Haus, Grundbesitzabgaben, Strom, Wasser Versicherungen (vor allem Haus und Kinder), Auto etc. Da komme ich auf 1698 € die monatlich weg sind, ohne dass wir irgendwas zu essen haben, ohne dass wir irgendwelche Kleidung gekauft haben. Ich habe keinen Selbstbehalt nach Miete von 950 Euro - und das zu dritt. Außerdem, warum ist er arm dran, wenn er noch einen Nebenjob macht? Ich mache den auch nicht aus Langeweile. Ich habe echt genug zu tun. Und wenn man die Epilepsie vorschiebt um nicht noch einen Nebenjob machen zu müssen, aber Alkohol trinkt in rauhen Mengen, wenn es was zu feiern gibt, dann frage ich mich doch ob das hier nicht nur mit Wollen und Nicht-Wollen zu tun hat. Das schlimmste für Epileptiker ist nämlich der Alkohol. Epileptiker dürfen normalerweise nichts trinken. Saufen kann man, aber einen Nebenjob machen nicht? Sehr witzig!

Jetzt könnte ich natürlich das Haus verkaufen. Aber die Kinder hängen hier enorm dran. Als ich nur mal andeutete, dass wir vielleicht irgendwann umziehen müssen, weil mein Geld nicht reicht, hat unser 12-jähriger schon tagelang Bauchschmerzen gehabt. Hätte ich das alles früher gewußt, dann wäre ich damals lieber mit 10.000 Euro Schulden sofort mit den Kindern hier ausgezogen. Die wäre ich inzwischen sicher los und er hätte auch seinen Anteil an den Schulden gehabt. Wenn ich es jetzt verkaufe gehe ich mit 20.000 Euro Schulden hier raus. Das war ja aber damals alles geplant und berechnet und dabei war nicht berechnet, dass ich für die Kids alleine aufkommen muss und das weiß mein Ex-Mann auch.
 
G

Gast

  • #25
Es ist rechtens, dass er versucht, weil er wohl am Minimum lebt, den Unterhalt zu schmälern. Ich frage mich immer, welche erwachsenen Menschen bei solchen Müttern am Ende herauskommen sollen.

Immer unter dem Deckmäntelchen zum Wohl der Kinder und mit dem Rückenwind des Gesetzes. Ich kenne diese Art von Mutter - entsetzlich, denn zu dem RA-Kram kommt auch noch die Manipulation der Kinder und die Entfremdung zum Vater. Erwachsene Menschen regeln das außergerichtlich
Wir leben auch am Existenzminimum und noch mehr arbeiten kann ich auch nicht! Zuwenig zum Leben und zu viel um ergänzend H4 zu bekommen, wobei mir dabei auch nicht wohl wäre, habe noch nie auf Staatskosten gelebt und will ich auch nicht.

- Ich gehe nicht vor Gericht, er geht, und zwar weil er den Unterhaltstitel abändern lassen will, da er eben nur die 50,00 Euro bezahlen möchte. Ja, ich manipuliere meine Kinder, aber eher indem ich sie glauben lasse, dass der Papa ein ganz toller ist und dass er sie liebt und dass auch meine Tochter doch bitte bitte zu ihm geht, weil er ihr Vater ist, auch wenn sie eigentlich garnicht mehr hin möchte.

Warum kann er denn nicht auch nebenher arbeiten gehen wenn er nicht umziehen möchte?. Er hat keine starke Epilepsie und ist mit Tabletten gut eingestellt. Er hat um 16.00 Uhr Feierabend. Kenne noch einen Epileptiker, der geht auf Schichtarbeit und hat nebenbei am WE noch einen Kellnerjob, der die ganze Nacht durch geht - und es geht ihm gut.
Nein, bei meinem Ex-Mann ist es pure Faulheit, Das einzige was er macht, ist Weihnachten zwei Wochen Weihnachtsbäume zu verkaufen. Ich habe ihn da auch nie angeschwärzt, wollte auch davon kein Geld haben. Aber wenn man schon so gut wie garnichts zahlt, kann man nicht dann wenigstens sagen, hey, ich kaufe den Kindern jetzt mal jedem ein Paar vernünftige Schuhe und jedem ne Hose und ein paar Pullis, oder wenn er keine Zeit dazu hat gibt er mir mal was, damit ich mit den Kindern dafür los ziehe?!. Beim Weihnachtsbäume verkaufen, hat er locker 2000 Euro. Es kommt aber nichts!!! Gar nichts!! Und irgendwann ist meine Gutmütigkeit dann auch mal erschöpft.
Von den 2000 Euro macht er zwar was mit den Kindern, hier auf Schützenfest, da auf ne Kirmes, hier ins Kino. Ja, gut dastehen, das will er. Und jetzt kommt gleich wieder, ah das ist der Neid! Nö, ich finde es schön, wenn er etwas mit den Kindern unternimmt, nur, wenn er mal mehr Unterhalt zahlen würde, würde von meinem Geld ja vielleicht auch mal etwas für solche Unternehmungen übrig bleiben. Und wie sagte mein Psychologe. Das ist kein Vater, das ist ein Clown. Denn ein Vater ist nicht nur für die Bespaßung der Kinder zuständig!
 
G

Gast

  • #26
Als letztes probates Mittel um den Unterhaltsschuldner zu zwingen seinen Verpflichtungen nachzukommen, bleibt dir noch eine Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung. Dann kommen die Herren Väter in den Knast. Diese Prognose bewirkt oft Wunder - plötzlich fliesst der Unterhalt!
In deiner Situation solltest du nur mit Anwalt agieren - keine außergerichtlichen Vereinbarungen, denn du brauchst einen Titel - sonst zieht dich dein Ex übern Tisch und macht einen auf Mitleid. Mitleid haben einzig deine Kinder verdient, ob so eines Vater!
Erstmal vielen Dank für Deine Antwort, im übrigen auch für die anderen Antworten, ich kann nicht auf jede im Detail eingehen.

Über die Möglichkeit einer Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung wurde ich auch informiert. Aber dann muss mein Ex-Mann sich wirklich in ganz Deutschland bewerben, tut er das nicht, oder nimmt er einen Job am anderen Ende Deutschlands nicht an, bzw. schreibt zu wenig Bewerbungen, dann geht er in den Knast. Diese Möglichkeit habe ich für uns ausgeschlossen, weil den Kindern ein Vater in 500 km Entfernung nichts nutzt und ein Vater im Gefängnis nutzt auch niemandem was. Wie soll man das denn den Kindern erklären? Und mehr Geld hätte ich dann für die Kinder auch nicht. Außerdem nach einem Gefängnisaufenthalt hat er doch im Arbeitsleben überhaupt keine Chance mehr und er wäre tatsächlich ruiniert. Da kann ich ihm ja gleich nen Strick geben. Wenn man da aus der Nummer wieder aussteigen könnte, bevor er im Knast landet, wäre das sicher für diese faule Socke mal ein Tritt in den Hintern gewesen. Er hat sich als er zwei Jahre arbeitslos war innerhalb von einem halben Jahr nur bei 9 Stellen beworben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Ich war in einer ähnlichen Situation. Mein ex-Mann war nie der fleißigste, hat da schon immer mit dem Kindes-Unterhalt geknausert (am liebsten hätte er noch welchen von mir gehabt) ich habe viel gearbeitet, u.a. vor der Scheidung sein Studium finanziert und dann wurde er krank und brauchte ein paar Jahre, um wieder in die Gänge zu kommen.
Unterhalt? Ging ja garnicht. Engagement? Auch nicht, er wollte, daß ein 10jähriges Mädchen sich um ihn kümmert. Ich habe beim Jugendamt eine Unterhaltsbeistandschaft beantragt. Damit hat das Amt die Titel erwirkt und ihm klargemacht, was er zu zahlen hat. ich mußtem ich nicht mehr mit Krankheit und schlechtem Gewissen erpressen lassen.
Er hat später allen Ernstes versucht, unsere Tochter runterzuhandeln, als sie studierte. Redete immer von den Zuwendungen, die er großzügig bereit wäre, ihr zu zahlen. Meist bot er ihr 20% unter dem Betrag der Düsseldorfer Tabelle. Das hat sie sich aber ziemlich flott verboten, als zukünftige Sozialarbeiterin...
 
G

Gast

  • #28
24 und 25 war auch ich, die Fragestellerin :)
 
  • #29
Fünfzig Euro für zwei Kinder sind eine Unverschämtheit. Der Mann handelt gewissen- und verantwortungslos und ist eine faule Socke.

Es gibt eine Menge Epileptiker, die mit Tabletten eingestellt sind und jedwede Arbeit machen. Da gibt es kaum einen Unterschied zu Leuten, die anderes Zeug schlucken müssen (z.B. Blutdrucksenker).
 
G

Gast

  • #30
Aus Deinen weiteren Beiträgen schließe ich, dass Du Deinem früheren Ehemann zu lange zu viel hast durchgehen lassen. Es klingt für mich fast so, als wäre er ein weiteres Kind von Dir (gewesen?). Er wird noch etwas Zeit für die Umstellung brauchen, sich dann aber hoffentlich seiner (auch finanziellen) Verantwortung bewusst werden. Irgendwann werden die meisten Menschen erwachsen und kommen ihren Verpflichtungen nach. :)

Alles Gute für Euch.

w/50