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  • #1

Unterschied zwischen Sex mit einer Prostituierten und Sex mit der eigenen Partnerin.

Kann man den unterschied merken beim Sex zwischen einer Prostituierten und mit der eigenen Partnerin? Wie kann man unechte von echter Liebe unterscheiden beim Sex? Wo ist mehr Liebe und wo ist mehr leidenschaft bei einer von beiden? Wie kann man als Mann echte Liebe erkennen beim Sex?
 
  • #2
Du gehst meiner Meinung nach an die Frage falsch heran! Du fragst, "Wie kann ein Mann echte Liebe erkennen beim Sex?" und gehst davon aus, dass es vorallem davon abhängt ob die FRAU ihn liebt und man diese entgegengebrachte Liebe spüren kann. Das ist der falsche Ansatz!

Entscheidend für die Emotionen beim Sexualakt, für den Moment des Verschmelzens, der eigenen Glücksgefühle, des sich vollends vereint und befriedigt Fühlens ist doch in allererster Linie das EIGENE Gefühl, in diesem Falle also das des Mannes. Damit kannst Du Dir die Antwort doch schon selbst geben: Ein Mann, der wahnsinnig verliebt ist in seine Partnerin oder seine Partnerin tief und innig liebt, der spürt ja selbst diese Gefühle, der erlebt, wie sich sexuelles Erleben und emotionales Liebesgefühl in ihm potenzieren. Genau deswegen ist Sex mit einer geliebten Partnerin so viel intensiver, so viel befriedigender als der rein mechanische Akt mit jemanden, für den man nicht einmal Zuneigung verspürt, egal ob ONS, Prostituierte oder entliebte, lustlose Partnerin. Der Mann weiß ja, dass er nichts empfindet und kann sich das auch nicht einreden: Was bleibt ist der mechanische Akt, die reine Triebbefriedigung.

Bei den Allerweltprostituierten kommt dann aber sicherlich hinzu, dass fast immer Küsse verboten sind, auch der Hygieneaspekt nicht gerade dazu verführt, sie überall zu küssen oder zu lecken, sondern schon die äußeren Umstände gewiß zu einer distanzierteren, mechanischeren, lieblosere, egozentrischeren Vorgehensweise führt. Letztlich weiß der Mann ja auch ganz klar, dass sie es nur für Geld macht und er sonst wahrscheinlich nicht das dürfte, was er gerade macht. Die Illusion der Liebe kommt ja bei gewöhnlichen Nutten auch gar nicht auf. Viel Fingerspitzengefühl braucht ein Mann sicherlich nicht, um zu erkennen, wie die Lage gerade ist.

Ich denke, bei Sex geht es ja auch gerade um Emotionen, um Hingabe, um Erregung, um Körpergeruch, um Kuscheln, Streicheln, Küssen, Liebkosen, um Varianten mit gegenseitigem Oralverkehr und so weiter. All dies ist mit Prostituierten ja nur stark eingeschränkt möglich oder begehrenswert. Von Leidenschaft kann ja bei Prostituierten gar nicht die Rede sein. So tumb kann ein Mann gar nicht sein, als dass er weiß, dass alles bestenfalls gespielt ist, wenn eine Durchschnittsnutte überhaupt so etwas vorspielt und es nicht einfach nur geschehen lässt.

Möglicherweise schaffen es einige Edel-Callgirls etwas mehr Atmosphäre zu kreieren, keine leeren Augen zu haben, gepflegt, sauber und appetitlich zu sein, attraktiv und hübsch zu sein, aber die Durschnittsprostituierten gewiss nicht.

Freier müssen schon psychisch und moralisch verdammt gestört sein, damit sie unter diesen Bedingungen überhaupt können und wollen. Der Abstand zu liebevollen Sexalverkehr ist extrem groß. Bei Nutten geht es um Triebabfur, um Bumsen und Mechanik im negativsten Sinne, nicht aber um Erotik und begehrenswerte körperliche und emotionale Nähe.
 
  • #3
echte Liebe kann man beim Sex gar nicht erkennen. Allerdings gibt es natürlich auch Spielarten, wie langsamen, sehr zärtlichen Sex bei dem man sich die ganze Zeit anschaut, den die meisten Menschen nur praktizieren können, wenn die Gefühle stimmen.
Nun habe ich noch nie für Sex bezahlt und habe nie eine Prostituierte besucht, aber ich denke schon, dass man natürlichg spürt, dass man nicht geliebt sondern bedient wird. Das hat ja für die Männer gerade den Reiz.
Vielleicht erklärst du, was dich zu der Frage geführt hat, dann kann man auch gezielter antworten denn es wird bei dir wohl ja einen Anlass geben, oder? Bist du dir der Gefühle deiner Partnerin nicht sicher?
 
  • #4
@#2: Ich finde diese Anmerkung von Dir sehr gut: Der Mann bezahlt ja gerade für das Gefühl des Bedientwerdends.

Genau so ist es wahrscheinlich wirklich oft. Das Gefühl, eine Frau zu kaufen, machen zu können, was man möchte ohne Rücksicht auf die Lust der Frau, ist sicherlich das, was den Kick gibt. Genau deswegen wird der Konsum von Prostitution ja auch so oft mit "gestört" oder "krank" assoziiert, denn Sex zu kaufen, die Aufgabe der innersten Intimität einer Frau mit Geld zu bezahlen, ist schon drastisch und übt genau den Kick aus, den der Man sucht: Triebhaftes Ausleben, eine Frau, die weit unter ihm steht, mit der er einfach ficken kann. Da sind keine Gefühle der Liebe, die überhaupt fraglich wären. Da sind Triebe und nichts weiter.
 
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  • #5
Wenn ein Mann ins Bordell geht, dann tut er das in der Regel, weil seine Partnerin zu Hause entweder für ihn nicht experimentierfreudig genug ist, oder weil immer derselbe Körper auf die Dauer langweilig wird, oder aber weil auf erotischem Gebiet die Luft raus ist bzw. die Partnerin sich teilweise oder ganz verweigert. Ganz selten gehen Sigles in den Puff. Bei dir nehme ich, der Frage nach zu urteilen, an, dass du in einer Partnerschaft lebst.

Es ist ja allgemein bekannt, dass Prostituierte eine Serviceleistung erbringen. demzufoge sind sie angehalten, diese bestmöglich zu erfüllen. davon ist natürlich auch ihr Erfolg bei den Gästen abhängig, sprich, wenn eine Hure gut ist, wird sie in relativ kurzer Zeit eine größere Anzahl Stammgäste haben, die regelmäßig speziell zu ihr gehen. Sie täuscht zu etwa 95% einen Orgasmus vor, das aber meist sehr gut, so dass es für einen Mann sehr schwer ist festzustellen, ob der Orgasmus gefakt ist oder nicht. Es ist immer möglich, dass eine Prostituierte auch mal Gefühle für einen Gast entwickelt, aber es wird stets verhindert, dass privater Kontakt oder gar der Austausch von Telefonnummern stattfindet. Obwohl es sympathischere oder völlig unsympathische Gäste, angenehme oder furchtbar unangenehme gibt, muss die Prostituierte allen Gästen gegenüber den gleichen Service bieten.
Und der Service ist in den meisten Fällen besser als das, was "Mutti" zu Hause zu bieten hat, denn Prostituierte sind ja dafür da, den Männern erotisch etwas zu bieten. Ob sie jetzt leidenschaftlicher als die Partnerin zu Hause sind, kann ich so nicht beantworten. Auch in diesem Punkt gibt es sowohl wilde, leidenschaftliche Frauen als auch ausgeglichenere, ruhige und zärtliche in beiden "Lagern".
 
  • #6
@#4: Ich halte Deine Analyse der Gründe für das Kaufen von Prostituierten für unzutreffend. Mit dem Wort "experimentierfreudig" verniedlichst Du als allererstes die wahren Beweggründe: Unzumutbare Fetische oder begehrte Praktiken außerhalb des Normalbereichs, also z.B. Analverkehr, Dominas, Sado-Maso. Genau diese Bereich sind zwar typische Einsatzgebiete von Prostituierten, aber keineswegs besonders häufig. Das sind eher Spezialfälle, während die breite Masse Missionar und Blasen bietet und somit nur der Triebabfuhr dient. Man muss wirklich ganz klar unterscheiden zwischen der billigen Durschnittsnutte mit der Durchschnittsdienstleistung, die zu 95% konsumiert wird und den seltenen Spezialfällen und Callgirls. Hier nützt es nichts, mit den Ausnahmen zu argumentieren.

Männer gehen auch nicht unbedingt in den Puff, weil es zuhause langweilig oder eintönig geworden ist, sondern vorallem weil sie es KÖNNEN und einen miesen CHARAKTER haben. Das sind die Hauptgründe -- da kann die Frau noch so normal und lustvoll sein. Du vergisst nämlich die typischen Szenarien von Prostitution: Zum Beispiel auf Dienstreisen eingeladen zu werden (typisch im Ostblock, aber siehe auch VW-Betriebsratsskandal) und aufgrund mangelnden Charakters nicht nein zu sagen; das gleiche gilt für Gruppenzwang bei gemeinsamen Nächten mit den Kumpels; oder einfach das völlig moralbefreite Ausleben der Triebe, das typische für BWLer und Führungskräfte ist. man bestellt sich eben eine Nutte, weil man es kann, weil es einen Kick gibt -- ganz unabhängig davon, ob die Frau zuhause durchaus gut im Bett ist.

Kein Mann, der nicht völlig umnachtet ist, glaubt einer Prostituierten den Orgasmus. Machen Nutten wirklich einen vor? Kann ich kaum glauben, so blöde kann doch kein Freier sein. Nein, es geht doch eher um Benutzen, um Sex wider Willen, nur weil der Mann bezahlen kann. Das gibt den Kick: Machtgefälle, Geld, das Kaufen der Selbsterniedrigung. Die Frau als Objekt und Nichts.

Im übrigen ist doch aus zahlreichen Reportagen allgemein bekannt, dass Nutten keineswegs besonders gut aussehen oder besonders knackig sind. Das sind überwiegend ganz normale Typen, gesundheitlich oft abgehalftert, leere Augen, perspektivloses Leben, die Seele weit weggepackt oder schon ausgebrannt. Macht Euch doch nichts vor! Klar, Edelcallgirls sehen schick aus, aber weniger als 1% der Akte finden mit Edelcallgirls statt. Die meisten Freier sind schon froh, wenn sie eine x-beliebige Durchschnittsnutte vögeln dürfen, meist nicht sehr gepflegt, mittelprächtig aussehend und abgehalftert. So sieht die Wahrheit aus.
 
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  • #7
<MOD: Angriffe entfernt. Bleiben Sie beim Thema!>

Es handelt sich hier zumindest in den besseren Etablissements oft um durchaus gutaussehende, intelligente und selbstsichere Frauen, ganz und gar nicht "abgehalftert", wie du es bezeichnest. Und ich habe auch nicht legitimiert, dass viele Ehemänner halt in den Puff gehen. Ich weiß, dass sie es tun, obwohl die Frau zu Hause durchaus gut im Bett sein kann, aber derselbe Körper ist eben oft langweilig.<MOD: Angriffe entfernt.>
 
  • #8
@#6: Träum weiter!

"Gutaussehend, intelligent, selbstsicher" -- und warum machen sie dann den übelsten Job der Weltgeschichte? Werden gezwungen, geprügelt, vergewaltigt und müssen den Großteil ihres Lohnes abgeben?

Du hast eine sehr idealistische Vorstellung von der Welt der Prostitution. Realistisch ist das alles nicht.

Eine wirklich intelligente Frau prostituiert sich nicht. Warum sollte sie? Da könnte sie schnell einen normalen Job finden, der wesentlich gefahrloser und weniger gesundheitsgefährdend ist, weniger entwürdigend und in dem sie nciht eklige, x-beliebige Männer rauflassen müsste.

Stell Dir mal ja nicht vor, dass es für Prostituierte angenehm ist, einen x-beliebigen Mann so intim werden zu lassen. Die Mehrheit der Kunden ist abstoßend.

Schau Dir Dir doch mal hundert Fotos von Frauen an, von denen Du denkst, sie würden keinen Mann abkriegen. Mit welchen von denen könntest Du Dich überwinden, Sex zu haben? Entgegen schlechter Körperhygiene, Mundgeruch, Körpergeruch, Übergewicht, entstellenden Flecken, Pickeln, Speichelfäden zwischen den Lippen, fettigen Haaren und fordernden Verhalten, als ob sie plötzlich Hannibal persönlich wären? Du hast gar keine Vorstellung davon, wie es ist, x-beliebige Männer raufzulassen -- nicht einmal im Ansatz.
 
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  • #9
Aha - anscheinend fühlen sich einige Frauen prädestiniert, eine Frage zu beantworten, die nur Männer beantworten können. <MOD: Hier darf sich jeder beteiligen und viele inhaltliche Aspekte hängen deutlich mehr vom Wissen als vom Geschlecht ab! Unterlassen Sie das Sticheln!>

Sex mit einer Prostituierten kann ziemlich erregend und befriedigend sein. Die Damen sind mitunter verdammt attraktiv und zudem nicht selten mit emotionaler Intelligenz und Selbstbewustsein gesegnet.

Leidenschaft und Liebe finde ich bei Prostituierten die falschen Begrifflichkeiten.

m, 45
 
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  • #10
@ Frederika: Ich bin eine Frau und habe keinen Sex mit Frauen. Woher willst du über mich Bescheid wissen, ob ich eine Vorstellung davon habe, wie es ist? Viele Frauen arbeiten in diesem Job, um sich z.B. ihr Studium zu finanzieren oder weil sie als Alleinerziehende mit kleinem Kind keinen entsprechenden Job finden, zumindest vorläufig nicht. Du würdest dich wundern, wie viele patente Frauen diesen Weg zumindest vorübergehend gegangen sind.
 
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  • #11
Eine extreme Meinung hier stellt doch nicht zwingend die Wirklichkeit dar.

Ob die Frau nun zuhause im Bett oder im Bett als Arbeitsstätte nett zum Mann ist, muss nichts mit Liebe zu tun haben. "Wer ficken will, muss freundlich sein" - das gilt für alle Beteiligten.

Bei der eigenen Frau KANN der Schlüssel zu ihrem Schatzkästchen die Voraussetzung von Liebe sein, muss aber nicht - bei der professionellen ist es sicher nur das Geld. Bei manchen Partnerinnen ist Geld aber manchmal auch wichtiger als Liebe. Da können die Grenzen schon mal verwischen. Ich kannte eine Prostituierte, die hat sich in einen Freier verliebt - das hat sie aber nicht davon abgehalten, Geld zu nehmen. Da kommt mann ins Grübeln.

Ich bin mir nicht sicher, ob Frauen diese Frage aus Männersicht kommentieren können und sollten. Mich schreckt das eher ab, da die Argumente m.E. rein theoretischer bzw. rhetorischer Natur und nicht zielführend sind.
m
 
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  • #12
@10: Was meinst du genau mit "aus Männersicht kommentieren"? Wieso sollten denn Frauen nicht über Frauen schreiben und urteilen können?
 
  • #13
@#10: Ich kommentiere ganz sicher nicht "aus Männersicht", sondern einfach aufgrund von Wissen, Bildung und Meinung -- letzteres natürlich aus Frauensicht. Es wäre hilfreiche gewesen, wenn Du einfach eine eigene Meinung, Deine Erfahrungen und Dein Wissen mitgeteilt hättest.
 
  • #14
@#9: Du bist eine Frau? Sorry, das konnte ich mir nicht vorstellen. Dann sollte Dir klar sein, wie unfassbar ekelhaft es ist, einfach x-beliebige Männer, die noch so abstoßend sein können, raufzulassen. Kannst Du Dir das wirklich vorstellen? Wie groß muss die Not dazu sein, vorallem in einem Staat, in dem das Sozialsystem extrem gut ist und man weich fällt. In Deutschland muss sich NIEMAND prostituieren. Fast immer steckt Zuhälterei und Kriminalität dahinter: Menschenhandeln, Erpressung, Gewalt, Vergewaltigungen. Freiwillig kommt kaum eine Frau zur Prostitution. Einige Edel-Callgirls und studentische Callgirls vielleicht, Betonung auf "vielleicht".
 
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  • #15
Ich kehre das ganze um und denke, wenn ich als intelligente und selbstbewusste Frau mir einen Callboy bestellen würde, dann könnte ich mich nicht so fallen lassen wie bei einem Mann, den ich liebe und dem ich vertraue. Ich denke Prostituerte "fühlen" ähnlich. Sie geben etewas Geborgenheit und Wärme für den Augenblick, sie befriedigen die Triebe und dann tschüss.

<MOD: Angriffe entfernt.> Bisher habe ich immer gelesen und gesehen, dass gerade bei der Zwangsprostitution und dem Mädchenhandel besonder hübsche und attraktive Frauen ausgewählt werden. und er übelste Job der Weltgeschichte kann es auch nicht sein, dann würde ihn keine Frau machen und den Mätressen vergangener Jahrhunderte ging es nicht schlecht, wenn sie nicht gerade nach ihren Diensten in alte Burgen abgeschoben wurden.
 
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  • #16
die Männer, die zu einer Prostituierten gehen, wollen doch gar nicht wissen, wie sie sich fühlt, ob sie bei ihrer 'Arbeit' leidet. Das törnt doch ab. - Schließlich will auch keiner wissen, wie das leckere saftige Schnitzel als Schwein gelitten hat, sonst würden 'alle' bio kaufen, und vielleicht auch mal selbst schlachten, oder aber konsequenterweise kein Fleisch mehr essen.
- Dieser Umstand hebt den Fragesteller etwas ab, zumindest fragt er sich, ob es einen Unterschied zw. Sex mit einer Prostituierten und einer geliebten Frau gibt. Die Frage beantwortet sich doch eigentlich schon von ganz allein. Wer gern 'beschissen' werden will und wer kein Problem hat getäuscht zu werden, und wer gern die Not anderer ausbeutet, der geht weiter zu Prostituierten und lässt sich was vormachen. - Ich denke obige Frage kann man nur stellen, wenn man noch nie geliebt hat.
Alles Gute.
 
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  • #17
@12 von #10:
Na, dann lies doch einfach meine Meinung zum ambivalenten Verhalten von Frauen bzgl. Liebe, Sex & Geld einen Absatz darüber. Ich hatte mehrere Jahre lang freundschaftlichen Kontakt zu drei Prostituierten in St. Georg (kein Straßenstrich und ohne Zuhälter), also nicht als Freier. Ich habe einiges über die persönlichen Beweggründe von anschaffenden Frauen erfahren. Und ja - eine der meistgestellten Fragen ist die nach dem Empfinden während des Aktes.

Deshalb kann ich einige Behauptungen, die Du (speziell) hier anbringst, nur auf Vermutungen, Vorurteile, Halbwissen, Boulevardpresse oder ähnliches zurückführen. Stell Dir vor, dass jede dieser Frauen ein Mensch ist und kein heruntergekommender Zombie sein muss.

Mittlerweile gibt es immer mehr Frauen oder Mädchen, die sich mangels anderer Qualifikation auf ihr Geschlechtsteil als Geschäftsmodell konzentrieren und damit immerhin aus der sozialen Hängematte raus sind. Das ist Fakt - nicht, dass ich es billigen würde. Als Ursache könnte man vorrangig das Sparen am Bildungssystem mitverantwortlich machen. Selbstverständlich gibt es aber auch Akademikerinnen, die anschaffen gehen. Ich erwähne das nur, weil Frauen mitnichten ausschliesslich durch Zwang und Gewalt (wie von Dir behauptet) zum gewerblichen Sex kommen, sondern freiwillig und vorwiegend aus pekunären Gründen.

<MOD: Angriffe entfernt>

m
 
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  • #18
Ich möchte hier nur einige Denkanstöße in den virtuellen Raum werfen.

Diejenigen, die denken, Prostituierte arbeiten per se freiwillig - wenn nicht Zwangsprostitution - im Übrigen nicht immer der "Zwang" und die "Verschleppung, die man sich gemeinhin vorstellt, sondern z.B. der Zwang, eine Familie zu ernähren:
Ich empfehle euch, sich darüber zu informieren, wieviel Prozet der Prostituierten in ihrer Kindheit (sexualisierte) Gewalt erlebt hat. Die Schätzungen schwanken je nach Studie erheblich, dass es ein Mindestanteil von 20% ist, empfinde ich als bezeichnend. Nun sollte man in Erwägung ziehen, inwieweit wir Ergebnis unserer Kindheit oder zumindest von frühkindlichen Erfahrungen mitbestimmt sind und dann nochmal zum Thema "Selbstbestimmung" kommen. Wer sich schonmal mit derartigen Traumata befasst hat, weiß, dass da eine (sexuelle) Selbstbestimmung nicht einfach ist...

Ich denke nicht, dass die Frauen "heruntergekommene ZOmbies" sind [Mod.], aber ich glaube, dass der Großteil der Prostituierten es nicht als angenehm empfindet, da jede Menge Männer "rauf zu lassen".

Frederika hat einen guten Vergleich gebracht, mir scheint, da wurde nicht darauf eingegangen: würdet ihr Männer jede Frau "drauflassen"? Oder würden Frauen, die sich so für Prostitution aussprechen, jeden Mann als angenehm empfinden?

Hinter Prostitution stecken SEHR häufig Nöte jedweder Art, die nicht zwingend von außen erkennbar sind. Das zu verleugnen bedeutet nur, sich zu rechtfertigen und es sich schönzureden.

w25
 
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  • #19
mein ex-chef (ex-liebhaber und noch heute guter freund) unterhielt über mehrere jahre zusammen mit dem ein oder anderen geschäftspartner eine "mätresse", jeweils knackige studentinnen die sich so ihren lebensunterhalt (ob sie wirklich zielorientiert studiert haben lass ich mal dahingestellt) verdient haben.
ich fand das war in allen fällen eine win-win-situation:
männer die auf diesem niveau fremdgehen (dauerhafte sponsoren) müssen schon ein paar mark in der tasche haben, ergo:
erfolgreich sein und damit i.d.r. "sexy" - mag ein klischee bedienen aber so ist es nunmal:
erfolg macht sexy.
bei den herren handelte es sich durchweg um vorstände nicht unbedeutender unternehmen.
den zweiten der mir bekannten beteiligten hätte ich sicher selber auch nicht von der bettkante geschubst.

der sex mit diesen herren dürfte den in frage stehenden madels also zumindest nicht all zu schwer gefallen sein - im gegenteil, der teilbereich den ich aus eigener erfahrung beurteilen kann war zumindest für mich stets vom feinsten (wobei empfindungen sicher subjektiv variieren, keine frage).
die herren haben die "frische"abwechslung genossen und gleichzeitig zu ihrer verpflichtung gestanden, die madels waren "versorgt" - harz4 dürfte heutezutage weit weniger bequem und vor allem psychsich belastender sein.


wenn ich also die eingangsfrage "Unterschied zwischen Sex mit einer Prostituierten und Sex mit der eigenen Partnerin" auf diese o.g. konstellation anwenden sollte lautet die antwort:
da muss es nicht viel unterschiede geben.
die möglichkeiten sind in beiden fällen unendlich gegeben von rein physisch/gefühlslos bis zum himmel auf erden während des aktes.

w40
man lernt eben nie aus.
 
  • #20
Ich kann die Frage leider nicht genau beantworten, da ich kein Mann bin und somit die Erfahrung mit einer Prostituierten nie machen werde. Was ich aber sagen kann ist das Sex mit Liebe, den eigenen Gefühlen, nicht zu vergleichen ist mit sex ohne Liebe. Sex mit Liebe ist wunderschön, sex ohne Liebe gibt mir nichts.

@#7-Frederika. Lass mich dir versichern das, so wie Du die Prostitution beschreibst, reines Klischeedenken ist. Es gibt Zuhälterei und Zwangsprostituion aber das sind allerhöchstens 20%, in Deutschland zumindest. #17 hat es in den beiden letzten Absätzen zutreffender beschrieben. Aufgrund deiner Beiträge halte ich dich für durchaus gebildet und belesen, aber wo Du deine Bildung diesbezüglich her hast würde mich wirklich mal interessieren und sag bitte nicht, irgendwelche Fernsehreportagen.

<MOD: Hier darf JEDER seine Meinung schreiben, solange er sich an die Regeln hält. Bitte versuchen Sie nicht, Maulkörbe zu verhängen.>
 
  • #21
Leider hat keiner darauf geantwortet (außer #17, die es erwähnt):

Schaut Euch doch mal hundert Fotos von gegengeschlechtlichen Menschen an, die offensichtlich schlechte Chancen haben, einen Partner zu finden: Mit welchen von denen könntet Ihr euch überwinden, Sex zu haben? Entgegen schlechter Körperhygiene, Mundgeruch, Körpergeruch, Übergewicht, entstellenden Hautläsionen, Pickeln, Speichelfäden zwischen den Lippen, fettigen Haaren und fordernden Verhalten, als ob sie plötzlich Hannibal persönlich wären?

Tut einfach mal so, als ob es EUCH betreffen würde und dann sagt mir: Könntet Ihr Euch vorstellen, Euch zu prostituieren? Und bitte nicht an das Edelcallgirl denken, sondern an die Situation wie oben beschrieben. Das ist nämlich die Realität.

@#18: Ich habe selten so etwas menschenverachtendes gelesen. Hartz-IV ist übler als Prostitution? Was genau soll an Sozialhilfe so schlimm sein, dass es Prostitution rechtfertigt?
 
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  • #22
Es ist traurig, wenn ein erwachsener Mensch diesen Unterschied nicht kennt bzw. überhaupt nicht wahrnehmen kann. Wie gefühlskalt muss die Gesellschaft sein, um solche, leider wohl ernst gemeinten Fragen zu posten.
 
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  • #23
also ich für meinen teil kann dazu nur sagen das ich seit 8 monaten mit meinem partner zusammen bin, davor war ich 4 jahre singel, der sex zwischen meinem partner und mir war von anfang an gut, aber jetzt mittlerweile ist er großartig!
ich bin davon überzeugt das dass die Liebe ausmacht!
w 25
 
  • #24
#18
...und warum bist du nicht mit einer der knackigen, cleveren Studentinnen zusammen? Dann müsstest du dich nicht auf dieser Seite tummeln :)
 
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  • #25
Ich würde es mal so auf den Punkt bringen: Sex in einer Liebesbeziehung ist wie ein Gourmet-Menu, Sex mit einer Prostituierten ist im Vergleich dazu ein Dosengericht.
Aber wenn man wirklich Hunger hat, gibt auch eine Dose Ravioli ein angenehmes Gefühl.
Der Vergleich passt natürlich nur, solange jemand Sex auch genießen kann, wenn keine Liebe im Spiel ist. Ich hab dir Erfahrung auch schon gemacht bzw. gesucht (nach vielen Monaten ohne Sex). Man(n) muss natürlich einiges ausblenden dabei, aber für den Augenblick war es ganz ok. Lag aber sicher auch daran, dass die Frau wirklich nett, überhaupt nicht 'nuttig' und ziemlich hübsch war.
 
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  • #26
schade, dass sich zu diesem Thema nur Frauen äußern, wir können hier unsere theoretischen Wahrheiten kundtun.

Mich würden Antworten von Männern interessieren, die hier schon Erfahrungen gemacht haben und das dürften ja nicht zu wenige sein, wenn man bedenkt, welche Umsätze im Bereich der Prositution gemacht werden.

w,44
 
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  • #27
Das ist ja gewaltig, wie dieses Thema die Leute bewegt. Super.

Einen Punkt habe ich noch nicht gelesen. Neben den armen Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, sowie die armen Frauen, die nichts anderes können, giebt es noch weitere Künstlerinnen.
Sehr viele Damen. prostituieren sich doch auch um etwas zu erreichen.
Kenne wenig Männer, die für ihr gutes Aussehen, oder ihre zärtlichen Aktivitäten, mit Schmuck, Kosmetik, Essen, Kleider, usw verwöhnt werden. Auch sehr selten wird ein Mann dafür befördert. Höchstens nach draussen.

Ich bin ganz sicher, dass mir die meisten Männer recht geben, dass sie es schon erlebt haben, Dass Frauen nicht nur aus Liebe, sondern aus anderen Beweggründen sich freiwillig prostituieren.

Eine Frau kann nunmal mit weniger Problemen mit einem Mann schlafen, der ihr eigentlich nicht gefällt. Wenn er einem Mann nicht steht, ist das problematisch.

Es ist nun mal so, dass wir Männer es nun mal nicht wissen, ob es Liebe oder professionalität ist. Viele Männer können auch nicht mit Bestimmtheit sagen ob ihre Partnerin einen Höhepunkt hatte ioder nur vorgespielt hat.
Und noch schlimmer, viele Männer intressiert es auch nicht wirklich.

Aber ich glaube an die Liebe und bin sicher, dass es alle Frauen gut mit mir gemeint haben.
 
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  • #28
Ich kenne zwei Männer, die sich für das Finanzieren ihres Studiums prostituiert haben, und das bereits in den 70-gern Jahren, als Bonn noch unsere Hauptstadt war. Als die Ehemänner aus dem Haus waren, manchmal einige Tage, dann öffneten ihnen die Ehefrauen nicht nur die Türen ihres Hauses und zahlten sehr gut für den Service. Oder glaubt noch irgendjemand, dass es nur Frauen tun? Vor ein paar Jahren gab es ja auch einen gewaltigen Aufwand wegen einer sehr reichen Dame, die bestochen wurde. Eben !
Zur Frage: sehr traurig so etwas von einem (jungen) Mann zu lesen. Da haben scheinbar die Eltern sehr schlechte Arbeit geleistet. Oder meine Vermutung, er liebt eine Prostituierte, dann hätte das alles einen Sinn.
 
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  • #29
Mein Mann sagte mir mal folgendes: "ich könnte nie mit einer Prostituierten Sex haben, weil mir der ... nicht hochkommen würde" und schaute dabei zu sich runter, worauf ich laut lachen musste. "Wieso würdest du nicht können? Du bist doch recht männlich und sexy" "Nee, da würde bei mir nichts gehen, ehrlich. Wenn ich nur daran denke, wie viele da schon reingestoßen haben, iiiihhh, da dreht sich mein Magen um. Pfui Deuwel !! Und außerdem, ich habe doch die schönste Frau der Welt. Die liebe ich vom ganzen Herzen. Ich könnte Sex ohne Gefühl nicht haben. Ich bin doch keine Maschine !" Seine Worte.
 
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  • #30
@6: Spielst du auf die Luxusweibchen an, die sich hochschlafen? Ich dachte, sowas gibt's nur im Film. Welche Frau ist denn so blöd und verkauft ihre Seele für einen gehobenen Lebenstandard? Dafür wär ich mir eindeutig zu schade! Sex nur mit Liebe, jawoll!
 
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