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  • #31
haha, ausgerechnet ein Professor behauptet in seinen Kreisen wäre so etwas verpönt? Du wirst doch wohl wissen wie viele deiner Kollegen mit den Studentinnen schlafen. Das ist weit verbreitet. Habe ich zu meinen Studienzeiten zu genüge mitbekommen.
 
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  • #32
Gegenfrage:
Welche Frau möchte schon Bekannten mitkriegen, das der Partner schon zig Frauen gevögelt hat?
Nicht gerade wenige!

Aus eigenen Beobachtungen scheinen solche Casanovas eine magische Anziehungskraft selbst auf die "bravesten" Frauen auszuüben. Warum, wird sich mir als Mann wahrscheinlich für immer verschlossen bleiben, Frauen ticken halt anders.

Ich mutmaße so etwas wie: "Vorgängerinnen schaut her, ich bin diejenige, die den wilden Hengst gebändigt hat".
 
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  • #33
haha, ausgerechnet ein Professor behauptet in seinen Kreisen wäre so etwas verpönt? Du wirst doch wohl wissen wie viele deiner Kollegen mit den Studentinnen schlafen. Das ist weit verbreitet. Habe ich zu meinen Studienzeiten zu genüge mitbekommen.
1. Ich bin hauptberuflich Vorstand eines großen Unternehmens. Ich weiß von daher sehr genau, wie in meinen Kreisen (ganz überwiegend) gedacht wird. Natürlich weiß auch jeder, welche Begründungen "offiziell" gegeben werden können - das sind schon rein arbeitsrechtlich (um das Extrem zu nennen) natürlich oftmals nicht die "wahren" Gründe, da sich niemand an einen öffentlichen Pranger stellen lassen will. Sog. "emanzipierte Frauen" sind schnell damit bei der Hand - mit dem ergebnis (u.a.), dass wir unseren Fürhungskräften in vielen Ländern empfohlen haben, den Aufzug zu verlassen, wenn sie ihn alleine benutzen und eine Frau zusteigt. Noch Fragen?

2. Natürlich bin ich nicht blind und weiß von gewissen Auswüchsen an Hochschulen. Normsetzend sind die aber in keiner Weise. (Und wie häufig sie wirklich sind, wäre auch noch festzustellen.) Das Argument sticht nicht. Es gibt keine Norm (nicht einmal das "Du sollst nicht töten"), die nicht schon verletzt worden wäre. Deshalb ist die Norm nicht falsch.
 
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  • #34
haha, ausgerechnet ein Professor behauptet in seinen Kreisen wäre so etwas verpönt? Du wirst doch wohl wissen wie viele deiner Kollegen mit den Studentinnen schlafen. Das ist weit verbreitet. Habe ich zu meinen Studienzeiten zu genüge mitbekommen.
Was ich krasser finde, ist, dass hier von angeblich einem aus "solchen Kreisen" damit hausieren gegangen wird, dass Frauen bei Beförderungen diskriminiert werden. Es wurde behauptet, dass sich Promiskuität speziell bei Frauen negativ auf die Beförderung auswirke. Aus solchen Gründen einen Mann für einen Posten auszuwählen, wäre ein recht klarer Fall von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, und wenn dies in einem Fall nachgewiesen werden kann, hat dies spürbare Folgen für das Unternehmen und die Verantwortlichen.

Ich kann nicht so recht glauben, dass es sich tatsächlich um ein Vorstandsmitglied handelte, das hier schrieb, da diese Personen normalerweise entsprechend geschult sind. Hinzu kommt, dass nicht nur aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen Frauenfeindlichkeit in solchen Kreisen wohl eher nicht so offen geäußert wird, da es genügend Kollegen oder auch anwesende Frauen gibt, die davon nichts halten. Da kann ich mich natürlich auch irren, es gibt viele Vereinigungen in der weiten Welt. Aber in rechtlicher Hinsicht ist damit nicht zu spaßen, schon gar nicht wenn es um die Vergabe von Posten geht.

Lästereien über zu freilebige Frauen sind eher auf den Dorfstammtisch zu verorten als unter gebildeten Männern und Frauen. Natürlich kann jeder seine subjektive Meinung haben, aber abwertende Äußerung zu Frauen sind in bestimmten Kreisen nicht gerade angesehen.
 
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  • #35
Mir stellt sich die Frage, woher ich denn wissen kann, ob der/die TATSÄCHLICH promisk lebt. Es wird wohl kaum jemand mit einem Schild herum laufen "ich hatte schon xig Männer/ Frauen im Bett".
Selbst wenn eine Frau viele Männer kennt und sich mit diesen gut versteht, flirtet (was ist eigentlich Flirt), lässt sich daraus doch nicht schließen, dass sie mit diesen auch ins Bett geht. Umgekehrt geht auch: Ich kenne zwei Frauen (hoch geachtet, beruflich erfolgreich, verheiratet usw.), bei denen würde keiner auf die Idee kommen, dass sie ca. alle zwei Wochen einen anderen Mann "vernaschen".
w/46
 
  • #36
Ich (w) lebe zwar nicht promisk und war auch noch nie untreu, aber nur deshalb, weil mir zu selten jemand gut genug gefällt, um mit ihm zu schlafen.
Amüsant - gefällt mir sogar.
Sinngemäs:"Ich würde gerne promisk sein - wenn die Auswahl nicht so besch..... wäre"

Zugegeben: Das Aussehen des Gegenübers ist nicht unwichtig - sonst klappt es mit dem Sex nicht.
Wäre das anders, würde ich "nichts anbrennen" lassen, aber auf keinen Fall damit hausieren gehen!
Auch diese Einstellung akzeptiere ich - auch bei Frauen.
Denn leider kommen eben viele Leute (Männer und Frauen) mit einer realistischen Einstellung, in der lebenslange Treue und Entsagung nicht vorkommt, noch immer nicht zurecht.
Ich schon.
- mich interessiert nicht, wieviel Männer meine Partnerin vor mir hatte
- ich könnte vielleicht sogar sexuelle Untreue in einer festen Beziehung akzeptieren, und hatte mal so eine Partnerin.
- ich selber war und bin nie untreu. Mir reicht eine Frau. Wozu der Stress mit Mehreren ?

Die größte sexuelle Promisk wäre dann der Swinger-Club ?
 
  • #37
Ich bin der Meinung, dass Vorwürfe im sexuellen Bereich entweder aus Neid gemacht werden oder ein Zeichen von Schwäche sind.

Bei Neid geht es ganz klar darum jemanden zu diffamieren weil er/sie die Wunschperson selber nicht haben konnte. Neben dem Vorwurf viele Sexualpartner gehabt zu haben, gibt es natürlich auch die Möglichkeit Verklemmtheit oder Abhängigkeit vorzuwerfen.

Wegen einiger Posts würde ich aber auch ganz klar Schwäche als weiteren Grund für den Vorwurf von Promiskuität nennen. In meinem Alter bzw. etwas darunter gibt es ja viele Frauen, die sich Familie/Kinder wünschen. Es ist da kaum eine Kunst oder gar eine besondere Leistung sich diesen Wunsch zunutze zu machen und Frau ins Bett zu bekommen. Dumm für Frauen ist nämlich, dass auf dem Weg zur Gründung einer Familie, die Kür vor der Pflicht steht und nicht umgekehrt ...

Eine Leistung wäre es den Wunsch nach Familie und Kindern nachzukommen und sich der damit verbundenen Verantwortung zu stellen. Da bekommt man natürlich keine Schulterklopfer von den ebenfalls so tollen "Freunden" sondern muss sich die Anerkennung durch die entsprechenden Arbeiten eben verdienen.

Zumindest in einem Umfeld: Metropole, hoch gebildete, gut verdienende, aktive, selbstbestimmte, weltoffene und beruflich erfolgreiche Menschen zwischen 30 und 60 mit vollkommen unterschiedlicher sexueller Orientierung, war und ist die Bewertung vorhergehender sexueller Aktivitäten nie ein Thema.
Ich schließe mich da Bäärbel an, auch wenn ich selber jetzt aus einer ländlichen Region komme. Wichtig ist die geringere Anzahl von Sexualpartnern nur den Männern, die grundsätzlich nur aus der Position der Stärke heraus agieren wollen. Bei einer solchen Partnerin können sie leichter den Standard setzen während sie bei einer erfahreneren Frau sich vielleicht auch mal Kritik gefallen lassen müssten oder Angst vor dem Vergleich mit anderen Männern scheuen. Einen Mann, der mit sich im Reinen ist, den interessiert eine höhere Zahl von Sexualpartnern nicht wirklich. Der nutzt einfach seine Beobachtungsgabe und erkennt sehr schnell was "Frau" gefällt.

Männer, die unbedingt auf einer geringeren Anzahl von Sexualpartnern bei der Frauen bestehen, hätten auch mit einem höheren Verdienst oder dem höheren Bildungsgrad der Frau ein Problem ...
 
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  • #38
Ob Prof. oder Arzt etc. Wie Motten um das Licht. Wie Mädels um den Geldsack.
Irgendwie versucht man sich hochzuschlafen. Da wirds dann eben mal ein bischen mehr.

Geheiratet wird dann aber die anständige Frau.
 
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  • #39
Das diskutiere ich doch nicht, wenn ich einen Mann neu kennenlerne. Aus meinen Erzählungen kann er sowieso entnehmen, dass ich mehrere längere Beziehungen und ein paar nicht gelungene Versuche dazu hatte und nichts von mehreren sexuellen Kontakten parallel halte.. Über die Tücken der nicht wirklich immer gelungenen kurzen Affären oder einen Notstands-ONS in längeren Singlephasen unterhalte ich mich nur mit sehr wenigen Menschen, die das auch kennen und mit sich genauso im Reinen sind ( wie z.B. meine Schwester, gute Freundinnen oder schwule Freunde).
Explizit ausgefragt hat mich noch keiner, das fände ich auch grotesk und Männer sind oft extrem fixiert auf ihre sexuellen "Leistungen". Soll ich dann im Gegenzug noch notieren, wie oft jemand onaniert oder Pornos sieht ?
Noch dazu geht es vielen Frauen so, dass sie immer wieder nach einer Pseudo-Beziehungsanbahnung von seiten des Mannes auf das Gelegenheitssex-Gleis geschoben werden sollen. Demnach kann sich NICHT jede Frau aussuchen, wie es nach 3-5 mal Sex weitergeht, und die versierten / verkorksten Herren kommen gerade ab 35, 40 in Serie vor: verlassen, enttäuscht, frustriert, kaputt, usw...ja, ich kann natürlich auch bis 80 warten, bis der ideale Mann in mein Leben tritt. Aber ob es dann überhaupt noch Sex gibt..? :)
Ich selbst trete auf die Bremse, wenn sich ein Mann als Swinger bzw.-Gruppensex-Fan outet. Das ist NOT MY CUP OF TEA und ich halte da auch gesundheitliche Risiken nicht für wirklich kontrollierbar. Das ist meine Grenze. Aber jede/r tickt anders und es bringt ja nichts, wenn die Bedürfnisse so extrem unterschiedlich sind. Und ein Mann, der über 30 ist und eine schüchterne Jungfrau zum Vamp exklusiv "umbauen" will, darf gerne weiterträumen oder sich eine kaufen:D
w.44
 
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  • #40
Natürlich weiß auch jeder, welche Begründungen "offiziell" gegeben werden können - das sind schon rein arbeitsrechtlich (um das Extrem zu nennen) natürlich oftmals nicht die "wahren" Gründe, da sich niemand an einen öffentlichen Pranger stellen lassen will. Sog. "emanzipierte Frauen" sind schnell damit bei der Hand - mit dem ergebnis (u.a.), dass wir unseren Fürhungskräften in vielen Ländern empfohlen haben, den Aufzug zu verlassen, wenn sie ihn alleine benutzen und eine Frau zusteigt. Noch Fragen?
Noch Fragen? Das ist wirklich lustig. Auf der einen Seite beschwerst du dich über "sogenannte" emanzipierte Frauen, die schnell mit dem öffentlichen Pranger bei der Hand sind, so dass der arme Mann noch nicht einmal mehr mit der Frau Aufzug fahren darf. Auf der anderen Seite stellst du selbst dar, dass die Ablehnungsgründe tatsächlich nicht arbeitsrechtkonform sind. Es muss also keine gemeinsame Fahrt mit dem Aufzug als Beispiel her, aus dem eine hinterlistige Frau einen Strick dreht, sondern die Frauen haben ganz real Gründe, rechtliche schritte gegen das angebliche, hier als frauenfeindlich dargestellte Vorgehen des Vorstands einzuleiten. Wozu also das Aufzugsbeispiel? Sind die Männer dann am Ende doch wieder das Opfer, obwohl sie zunächst selbst zugeben, Frauen faktisch zu benachteiligen? Welch einfältige Strategie.

Ja, ich habe noch Fragen: Weißt du, was Gleichberechtigung bedeutet? Was hältst du von der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau?

Es ist aber definitiv eine Fehldarstellung, wenn du behauptest, einen Überblick über die Meinung deiner Kollegen zu haben, als würde dieselbe offen in der Runde geäußert. Woher willst du wissen, dass nicht auch ein Mann anwesend ist, der die Benachteiligung von Frauen verurteilt. Da du mit deiner Meinung rechtlich und gesellschaftlich am Rande stehst (es ist gegen das gesetz, eine Frau bei der Beförderung zu benachteiligen, und es ist zudem gesellschaftlich nicht mehr anerkannt), hättest du in so einem Fall schlechte Karten.

Es kann also höchstens sein, dass du dich mit ein paar engen Kollegen halbwegs offen austauscht. Dass im Vorstand offen über die Benachteiligung sexuell offener Frauen gesprochen wird, halte ich für absolut unwahrscheinlich. Im letzten Kommentar hast du selbst eingeräumt, wie schwierig dafür die Situation ist, und sogleich wieder den Mann als Opfer der Emanzipation hingestellt. Was den nun, Opfer oder Täter?

Die Meinungen über ein Thema wie Promiskuität gehen auseinander, auch innerhalb von menschen mit ähnlicher Stellung. Diese Vorstandsmeinung zeigt aber, warum kaum eine selbstbewusste Frau so ein Urteil von Männerseite begrüßen wird, ob sie selbst promisk lebt oder nicht. Das Ganze hat nämlich einen unterdrückenden Hintergrund. Und ein Mann, der so etwas vertritt, kann noch so eine tolle Stellung haben, damit wird er kaum eine Frau beeindrucken, die nicht völlig masochistisch veranlagt ist.
 
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  • #41
Jeder kann seine Sexualität so ausleben wie er es gerne möchte, solange er keinen anderen Menschen dabei verletzt. Trotzdem halte ich selbst nichts von Promiskuität auf beiden Seiten der Geschlechter, weil sich dahinter meist Menschen verstecken, die mit den Gefühlen von anderen Spielchen spielen und lügen um an ihr Ziel, den Sex zu kommen. Von daher zeigt sich, dass Promiskuität "meist" mit anderen negativen Charaktereigenschaften einhergeht.
 
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  • #42
Träum(t) ruhig weiter.

Mir ist (fast) kein Kontext bekannt, in dem Promiskuität positiv konnotiert ist. Warum wohl? Wirklich so gar keine Idee?

Die Grenzen haben sich verschoben, was durchaus gut so ist. Aber Frauen, die durch etliche ONS aufgefallen sind, haben (auch beruflich) keinerlei Vorteile davon. Das ist eine Realität, die auch EU-Programme zu Gender Mainstreaming u.ä. nicht nivellieren werden.

Und bevor jetzt die üblichen Verdächtigen reflexartig aufschreien: Manager, die bei Dienstreisen durch Escortbegleitung o.ä. auffallen, sind ganz genauso wenig als zuverlässig einzuschätzen.
 
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  • #43
Mir ist (fast) kein Kontext bekannt, in dem Promiskuität positiv konnotiert ist. Warum wohl? Wirklich so gar keine Idee?
Aber Frauen, die durch etliche ONS aufgefallen sind, haben (auch beruflich) keinerlei Vorteile davon. Das ist eine Realität, die auch EU-Programme zu Gender Mainstreaming u.ä. nicht nivellieren werden.
Warum sollte sich diese Realität auch verschieben? Welche Frau möchte Vorteile aus ihrem Sexualleben? Die rechtlichen Rahmenbedingungen stellen sicher, dass im Berufsleben auf die Qualifikation und nicht auf das Geschlecht geachtet wird. Das ist keine Träumerei, sondern (harte) Realität. Nicht umsonst jammern manche Männer ja schon, dass sie nichts falsches mehr sagen oder tun dürfen (was eine Übertreibung ist, diese kommen einfach mit der heutigen Zeit und der Stellung der Frau nicht klar). Aber mal so eben über das Sexleben der Frau öffentlich lästern, in einer Position, die mit Einstellungen zu tun hat, und die Sexualität mit ihrer Qualifikation in Zusammenhang bringen, das können sie alle ja gerne im Berufsleben mal ausprobieren und sehen, was passiert.

Dass Frauen nun auch noch VORTEILE aus ihrem Sexleben haben wollen oder den Männern ihre persönliche Privatmeinung vorgeben wollen, ist natürlich Quatsch. Sie können denken, was sie wollen, wir müssen auch nicht träumen, wir kommen damit klar, dass es verschiedene Männer gibt. Wir lasen hier aber nunmal auch von AndreasM, Bernd50 und anderen männlichen Gästen andere Meinungen, sind die nun alle Träumerei oder wie?

Ich weiß nicht, ob ich einen Kontext kenne, in dem Promiskuität positiv konnotiert ist, in meinem nicht, und ich kann Ihnen sagen warum: Weil in meinem Umfeld nicht so platt über andere geurteilt wird, weder in die eine, noch die andere Richtung. Wir sind eher ein offenes Umfeld, darin wird aber eine unerfahrene Frau genauso wenig heruntergemacht wie eine sehr erfahrene. Eine meiner Freundinnen ist noch Jungfrau und ich würde mich hüten, deshalb irgendwelche Urteile über sie auszusprechen. Sie ist auch keine Jungfrau der Sorte, die über freilebige Frauen lästert und sich selbst als die Krönung der Unschuld hinstellt, sondern eine sehr sympathische, einfühlsame Person. Genauso wie ich mich in sie reindenken kann, kann sie sich in mich mit mehr Erfahrung reindenken.

Demnach, dass es Leute gibt, die Promiskuität nicht ablehnen, bedeutet nicht, dass diese umgekehrt anfangen, Promiskuität zum absoluten Ideal und Zwang für jeden zu erheben. Das wäre genauso plump wie das Umgekehrte.
 
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  • #44
ob Männer mit dieser Einstellung an sich selbst die gleichen hohen moralischen Anforderungen stellen?

Oder offener gefragt: Wird in der gesellschaftlichen Meinung heutzutage immer noch ein Unterschied gemacht zwischen promisken Frauen und promisken Männern
Der Ansatz ist falsch. Es geht hier um Eigen- und Fremdwahrnehmung. Viele Menschen (nicht alle) bewerten ihr eigenes Tun nach laxeren Maßstäben als das Tun der anderen.

Du hast explizit nach Maßstäben der Männer gefragt, also wirst Du das Phänomen feststellen, daß Männer Frauen strenger beurteilen. Würdest Du Frauen befragen, käme wahrscheinlich dasselbe unter umgekehrten Vorzeichen heraus.
 
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  • #45
Dazu passt auch die Problematik "Männer werden interessant, Frauen alt...", aber dazu gibt es ja auch schon einen eigenen Thread.

Wenn ein Mann eine erfahrene Frau im Bett haben möchte, dann muss er damit rechnen, dass sie vor ihm schon einige andere Männer zufrieden gemacht hat. Woher soll sonst die Erfahrung kommen? Aus der BRAVO-Lektüre? Und auch die aus langjährigen Beziehungen kommenden Frauen hatten während dieser Zeit zwar (meist) nur einen Sexualpartner, aber ob sie mit dem ihren "Erfahrungsschatz" in Sachen Sex immer positiv erweitern konnten, sei mal dahin gestellt.

Die Ü40-Männer, die erwarten, dass eine Frau +/- 40 nur maximal drei Sex-Partner (nicht gleichzeitig, versteht sich) hatte und trotzdem die Granate im Lakengeviert ist, die kann ich nicht wirklich ernst nehmen.

Den Herren, die hier schreiben, dass sie den Sex mit den "Schlampen" mal eben mitgenommen haben, sei gesagt, dass sie mit derart abfälligem Getue bei den "anständigen" Frauen - die sie ja suchen - keinen Fuß in die Tür kriegen.

Habt Sex, freut euch und steht dazu, wenn denn mal der oder die Neue nachfragt...

Ich selbst frage niemals nach, wieviele Frauen vor mir der Mann hatte, mit dem ich Sex habe. Mit Ü40 gehe ich davon aus, dass er entsprechende Erfahrung hat... Gottseidank...

W, ü40
 
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  • #46
Allerdings sehe ich eine Promiskuität (z.B. von mehr als 10 Partnern mit 30 Jahren ) schon als negatives Charaktermerkmal an. .
..in welchem Jahrhundert leben hier einige denn?? Also wenn mehr als 10 Partner in 30 (!) Jahren als promiskuitiv gilt, dann habe ich, 49, w, Akademikerin, kaum jemanden im Bekanntenkreis, der das nicht ist!!

Wenn ich diesen Begriff überhaupt verwenden würde, dann würde mir bei 30 Jahren eher 30 Partner einfallen!
 
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  • #47
Ich, w, Mitte 20, finde das ein "heikles Thema". Ich spreche aus eigener Erfahrung, dass ich bereits früh sexuelle Erfahrungen mit verschiedenen Männern gemacht habe. Oft aus Neugier, oft aber vielleicht auch aus unbewusster Suche nach Liebe bzw. Anerkennung. Naja, spielt ja eigentlich auch keine Rolle weshalb. Ich habe nun einen wunderbaren Mann kennengelernt, wir sind seit zwei Monaten zusammen und haben unglaublich guten Sex. Nun habe ich ihn darauf angesprochen, wie viele Frauen er schon hatte. Und es waren viiiiiele... Ich war zuerst schockiert aber nun muss ich sagen, wir sitzen ja "im selben Boot". Und es ist für uns klar, dass wir in der Beziehung keine anderen Sexualpartner haben, so lange alles passt, können wir von den früheren Erfahrungen ja nur profitieren... :)
Was ich nicht verstehe: Weshalb fragt eine Frau einen Mann (oder ein Mann eine Frau) so etwas? Und vor allem: Wieso antwortet da auch noch jemand drauf? Was bringen Vergleiche und das Wissen um Zahlen? Nichts. Es geht doch um gemeinsame Wünsche und Sehnsüchte. Heute und morgen und übermorgen und noch länger. Weshalb der Blick auf gesten - zumal es den anderen da an unserer Seite noch dar nicht gab?
 
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  • #49
Träum weiter...
Geheiratet wird die, die umgänglicher, netter, lieber und besser im Bett ist.
Einspruch!

Die Weiblichkeit sollte niemals das "Buschtelefon" der Männer unterschätzen. Welche Frau ein lockeres Vorleben hatte, ist jedem bekannt - dafür ist die Welt nun wirklich klein genug, das spricht sich schneller rum als Frau denkt und wird mit Sicherheit nicht in Vergessenheit geraten.

Sollte schon für den Normalo-Mann ein Haufen Selbstbewusstsein nötig sein, das Grinsen und anzügliche Bemerkungen der "Wissenden" an sich abprallen zu lassen, ist es für jemand der Karriere machen will, für diese schon "tödlich".
 
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  • #50
Einspruch!

Die Weiblichkeit sollte niemals das "Buschtelefon" der Männer unterschätzen. Welche Frau ein lockeres Vorleben hatte, ist jedem bekannt - dafür ist die Welt nun wirklich klein genug, das spricht sich schneller rum als Frau denkt und wird mit Sicherheit nicht in Vergessenheit geraten.
Also bitte, das nimmt ja religiöse Formen an, nach dem Motto, der Herr weiß alles, hüte dich!

Sehr interessant auch, das "Buschtelefon der Männer", von dem die Frauen nichts wissen, weil sie natürlich nicht über das Geheimwissen verfügen, am Buschtelefon teilzunehmen oder ein weibliches Buschtelefon zu errichten.

Und jetzt mal wieder zur Realität: Die Welt ist nicht so klein, als dass nicht ein einziger meiner Liebhaber (und dazu zähle ich alles, was man lieb haben kann) den vorherigen kannte. Ich glaube, manche berufen sich hier auf Einzelschicksale.

Und was die Männer hier immer mit der "Karriere" haben. Findet ihr alle eure Freundinnen in der Firma, oder handelt es sich um landbekannte Prominente? Oder lebt ihr schlicht auf dem Dorf. Ich weiß es nicht.

Aber ihr könnt ja bei der Meinung bleiben, alles zu wissen. Ich als Frau weise nur darauf hin, dass mich davon nichts abschreckt, im Gegenteil, ich bekomme, wenn ich so etwas lese, richtig Lust, mich mal mit solchen Männer "auseinanderzusetzen". Im echten Leben haben sie aber immer Angst, wenn es ihnen nur mal ein ganz kleines bisschen Richtung Kragen geht. Diese ganze Unterdrückung als Frau lese ich nur im Netz und bin erstaunt. Aber wahrscheinlich bekomme ich das nur nicht mit, ist ja heimlich. ;-) Männer, seid mutig, traut euch doch auch mal im real Life, so eine Meinung zu vertreten und euch mit uns zu streiten! Ich würde mich darüber sehr freuen,
Frau
 
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  • #51
Ich habe nie verstanden, warum in unserer Gesellschaft Promiskuität und offener Umgang mit Sexualität so negativ bewertet wird (hier anscheinend sogar von den meisten).
Ich persönlich habe damit kein Problem, meiner Meinung nach soll jeder seine Sexualität so ausleben, wie er sich wohl fühlt, unter der Einschränkung, dass alles auf Einverständnis des Partner/der Partner geschieht. Und ich finde auch nicht, dass alle Menschen mit wechselnden Sexualpartnern automatisch Lügner oder gestörte Persönlichkeiten sind, immerhin gibt es genug Menschen, die auch freiwillig und guten Gewissens Sex haben, ohne durch Lügen dazu gebracht werden zu müssen (hab' ich mal gehört).

Aus welchen Gründen führen manche ein promiskes Leben? Das wird von Person zu Person unterschiedlich sein. Was mir einfallen würde: Experimentierfreude, die Suche nach Nähe/Distanz, Bestätigung der sexuellen Identität, Rebellion, ... diese Liste lässt sich sicherlich noch fortführen. Wenn ich das Gefühl hätte, mein Partner ist unsicher in seiner sexuellen Identität, hat ein Nähe-Distanz-Problem, passt aus sonstigen Gründen nicht zu mir - dann lasse ich es doch einfach, und suche mir jemanden, der von seiner Persönlichkeit besser zu mir passt? Ohne abfällig über alle Menschen zu urteilen, die ihre Sexualität anders ausleben als ich?
Promiskuität kann ein Anzeichen für geistige Probleme sein - muss es allerdings auch nicht. Ich persönlich mache meine Partnerwahl von vollkommen anderen Faktoren abhängig.

Außerdem bin ich selbstverständlich der Meinung, dass Promiskuität geschlechterunabhängig betrachtet werden sollte, obwohl gesellschaftlich ein anderer Konsens herrscht. Das kommt meiner Meinung nach daher, dass Sex immer noch als etwas gilt, dass "die Frau hergeben kann, und der Mann sich erkämpfen muss". Finde ich so nicht sinnvoll. Für mich ist es etwas, das beide wollen, und für das beide das Vertrauen des anderen erringen möchte. Ein Zusammen, kein Gegeneinander.
 
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Gast

  • #52
Wenn ich hier den Schmonzes lese, wer wen wann für promiskuitiv hält, dann festigt sich bei mir immer mehr die Überzeugung: Die wenigsten wissen wirklich was Promiskuität bedeutet. Mal eben ein Fremdwort bei Wikipedia nachschauen reicht eben nicht.

Einige Männer, die hier über über angeblich promiskuitive Frauen herziehen, haben leider nicht auf die eigentliche Frage geantwortet. Das spricht für sich.
 
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  • #53
Ich habe nie verstanden, warum in unserer Gesellschaft Promiskuität und offener Umgang mit Sexualität so negativ bewertet wird (hier anscheinend sogar von den meisten).
Wahrscheinlich weil viele negative (oder vermeintlich negative) Eigenschaften mit Promiskuität verbunden werden. Ein gestörtes Nähe-Distanz-Verhältnis hast du ja schon genannt. Dazu kommt eine schlechte Trieb- und Impulskontrolle, Egoismus und Hedonismus, Abgestumpftheit, Hemmungslosigkeit, Beziehungsunfähigkeit, stärkere Neigung zu Untreue in Beziehungen usw.
Man könnte jetzt ewig darüber diskutieren, ob das gerechtfertigt ist, da kämen die beiden Seiten hier eh nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Aber so ist nunmal das Bild, was viele von einer promisken Lebensweise (oder etwas, was sie dafür halten) haben. Aber oft ist die Ablehnung auch nicht nur rationaler, sondern auch emotionaler Natur.
An Frauen werden jedenfalls grundsätzlich höhere Ansprüche gestellt, deswegen werden Männern negative Verhaltensweisen schon mal eher verziehen als ihnen.
 
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  • #54
..in welchem Jahrhundert leben hier einige denn?? Also wenn mehr als 10 Partner in 30 (!) Jahren als promiskuitiv gilt, dann habe ich, 49, w, Akademikerin, kaum jemanden im Bekanntenkreis, der das nicht ist!!

Wenn ich diesen Begriff überhaupt verwenden würde, dann würde mir bei 30 Jahren eher 30 Partner einfallen!
Zuerst: bei >30 scheinen wir uns einig zu sein?
Danach: wo darunter könnte man ein abgrenzungstaugliches Benchmark setzen?
Zuletzt: "Akademikerin" sagt heute längst nicht mehr viel, fast gar nichts mehr.

Promiskuität (nicht der einmalige ONS, nicht die drei oder vier Partnerschaftsversuche, vielleicht aber - zum Beispiel - die zwei bis drei Casual Sex-Partner parallel oder der ungeschützte Dreier mit zwei Männern?) ist eindeutig ein Zeichen der emotionalen Instabilität und damit ein starkes Indiz charakterlicher Schwäche. Meistens (nicht zwingend immer, aber darauf sollte sich besser niemand verlassen) geht es mit einer entsprechenden Reputation einher. Wer glaubt allen Ernstes, das sei kein Nachteil quer durch alle denkbaren Lebensbereiche? Wie naiv, wie "ungeordnet", wie dumm (sorry?) darf man denn heute (als "Akademikerin"?) denn sein???
 
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  • #55
Zum "Buschtelefon": Das funktioniert in Männerkreisen ebenso gut wie unter Frauen. Einen anderen Menschen aufgrund seiner Sexualität zu verurteilen, gehört in die unterste Schublade, zeigt aber, dass man um seine Pfründe fürchtet.

Wenn Männer Promiskuität so rigoros ablehnten, gäbe es mit einem Schlag keine Bordelle mehr. Sie wären überflüssig. Ebenso wären "Zweitfrauen", Geliebte und "Escortservices" umgehend verschwunden. Keine Frau würde mehr auf der Straße oder am Arbeitsplatz belästigt werden, gegen ihren Willen angefasst werden und müsste sich witzig gemeinte Bemerkungen sexueller Natur anhören. Sexuell übertragbare Krankheiten gingen drastisch zurück.

Der Mythos "die Frau ist promisk" wäre ebenso verschwunden wie die Erscheinung, dass Männer ihre Macht auch anhand der für sie verfügbaren Frauen schätzen.
 
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  • #56
Aber oft ist die Ablehnung auch nicht nur rationaler, sondern auch emotionaler Natur.
An Frauen werden jedenfalls grundsätzlich höhere Ansprüche gestellt, deswegen werden Männern negative Verhaltensweisen schon mal eher verziehen als ihnen.
Warum?
Einen promisken DSK (der Weltbank-mann mit der Zimmermädchen-affäre) findet eine Frau auch nicht gerade "schmackhaft" - oder etwa doch?? Oder zählt beim Mann einfach mehr die Macht und das Geld, und das "hilft über den Ekel hinweg", sozusagen?
 
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  • #57
Also für mich ist ein Mann, der in seiner SIngle-Zeit nichts anbrennen lässt auch eine "Schlampe" und käme für mich nicht in Frage. Vielleicht würde ich ihn allerdings auch mal kurz in die Kiste zerren, aber ernst nehmen kann ich so einen nicht. Da eilt ihm sein Ruf schon voraus.

Ich denke, dass es immer noch gilt (Frau=Schlampe, Mann=toller Hecht).
Mir hat neulich erst wieder ein Mann gesagt, dass Männer keine Schlampen sein können.
Sehe ich nicht so. Ein Mann, der mehrfach Sex nur just für fun hat und das jenseits der 20 wird von mir eher argwöhnisch betrachtet.
Ganz aussortieren würde ich ihn nicht - jeder hat ne Chance verdient :)

Allerdings ist die Definition von Promiskuität für Männer und Frauen ja auch ganz unterschiedlich!
Wenn ein Mann 2 Frauen pro Jahr hat, ist das eher wenig in seiner Singlezeit... wenn Frauen mit 40 sagen würden, sie hätten über 30 Lover gehabt, dann wäre das ein No-Go....dabei wären das ja dann durchschnittlich gesehen weniger als 2 pro Jahr (man rechne noch z.B. 1-2 längere Beziehungen mit ein).

Also mit 40 Jahren ist 20 nun wirklich nicht viel.
 
  • #58
@54
Wenn Männer Promiskuität so rigoros ablehnten, gäbe es mit einem Schlag keine Bordelle mehr.
Diese Verallgemeinerung ist nicht haltbar und es geht dort wohl eher um einen Prozentsatz aber nicht um die gesamte Männerwelt.

@56
Also für mich ist ein Mann, der in seiner SIngle-Zeit nichts anbrennen lässt auch eine "Schlampe" und käme für mich nicht in Frage. Vielleicht würde ich ihn allerdings auch mal kurz in die Kiste zerren, aber ernst nehmen kann ich so einen nicht. Da eilt ihm sein Ruf schon voraus.
Wenn ich das so lese würden sie aber gut mit ihm zusammen passen.

Ich denke, da gibt es keine unterschiedliche Wahrnehmung. Viele Frauen sind da etwas toleranter, bzw. fragen weniger danach aber es gibt auf beiden Seiten ähnlich viele, die sich daran stören oder eben auch nicht.
 
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  • #59
[...] frage ich mich seit Tagen, ob Männer mit dieser Einstellung an sich selbst die gleichen hohen moralischen Anforderungen stellen?
Ja, tue ich. Alles andere wäre Heuchlerei.

Mir persönlich ist das Sexualleben anderer Menschen vollkommen gleichgültig. Soll jeder den Weg finden, mit dem er/sie am glücklichsten wird. Dennoch schließe ich promiske Frauen für mich als Partnerinnen absolut aus. Das würde einfach nicht zusammenpassen.

Die oben zitierte Unterscheidung, obgleich ich selbst diese nicht treffe, ist allerdings vollkommen nachvollziehbar. Wenn man mal im Forum querliest, wird man schnell erkennen, dass viele Frauen eine regelrechte Checkliste an Kriterien vorzuweisen haben, die ein Mann unbedingt erfüllen MUSS um sie für sich begeistern zu können. Das kann schonmal in Arbeit ausarten. Wenn ein Mann nun bei vielen Frauen gut ankommt, kann man davon ausgehen, dass er flirttechnisch was auf dem Kasten hat bzw. verstanden hat, wie Frauen ticken. Das ist schon so eine Art Leistung.

Eine Frau muss hingegen gar nichts machen um schnell an Sex zu kommen. Sie kann sich einfach zurücklehnen und irgendeinen passenden Kandidaten aussuchen. Das ist keine besonders große Leistung. Daher die Unterscheidung.
 
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  • #60
Viele Frauen sind da etwas toleranter, bzw. fragen weniger danach aber es gibt auf beiden Seiten ähnlich viele, die sich daran stören oder eben auch nicht.
Genau, oder eben auch nicht. Ich hatte unter 5 Sexpartner (detaillierter beschreiben will ich das nicht) und für mich kommt ein Mann, der mit Wörtern wie Promiskuität um sich schmeißt und Theorien aufstellt, warum wer promisk gelebt hat, und welche Eigenschaften damit verbunden sind, nicht in Frage. Es nervt mich einfach. Ich habe selbst mit empirischen Wissenschaften zu tun, und davon abweichende, ich nenne es Küchenpsychologie, beleidigt meinen Verstand. Obgleich ich gerne diskutiere, hört es bei dem Punkt auch irgendwann mal auf.

Ich las soeben, es sei auch eine emotionale Sache, Menschen mit bestimmten Vorleben abzulehnen. Das mag ja sein, und ist in Ordnung. Ich bin in dem Punkt noch nicht emotional mit jemandem aneinandergeraten. Ich würde es allerdings nicht dulden, wenn jemand mich ausfragt, oder Misstrauen oder eine Machtstellung gegenüber Frauen durchklingen lässt, wie es hier teilweise zu lesen war. Das ist dann ebenso eine emotionale Sache - es nervt einfach, man bzw. Frau will so jemanden nicht. Ihr glaubt doch nicht, dass die Kommentare mancher Männer bei irgendeiner Frau,wie lieb und treu sie auch sein mag, einen Fuß in die Tür bekommen. Da stimmt der Takt einfach nicht, es wirkt verkrampft, ängstlich, nichtgönnerisch - das ist schlicht meine Wahrnehmung!

Es geht nämlich um Wahrnehmungen und nicht um richtig und falsch. Entweder man fühlt sich zu jemandem hingezogen oder eben nicht, was muss man da eigentlich groß begründen? Wer sich allerdings aufgrund von seinen Amateurtheorien daran hindert, seinem Gefühl zu folgen, und seinem eigenen Glück im Wege steht oder nette Menschen vergrault, der muss dies vor sich selbst rechtfertigen, vor niemandem sonst.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.