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  • #31
Ich brauche auch täglich Sex und finde es sehr schwierig eine sexuell aktive Frau zu finden. Das wäre mir schon sehr wichtig, dafür würde ich Abstriche beim Aussehen machen, nur einigermassen schlank müsste sie sein, auch nicht 100% treu müsste sie sein.
Wenn man dann nach Jahren heiratet und das Verlangen der Frau nachlassen würde, würde ich aber trotzdem zu ihr stehen und sie zu nichts zwingen, aber schöner wäre es, wenn das Verlangen bis ins hohe Alter bleiben würde.

Das mußt du auf jeden Fall sofort kommunizieren, damit die meisten auf dem Absatz kehrt machen können. Für mich wäre so ein Mann ein Alptraum, so schön, reich und großzügig kann der gar nicht sein, das ginge absolut gar nicht. Mein Traummann wäre ein Mann, der ständig arbeitet, gern Überstunden ohne Ende, einen Haufen Geld verdient, großzügig ist und der meist zu müde und erschlagen für Sex ist, das wäre der absolute Traum, aber heute haben die meisten Männer ja gar keinen beruflichen Ehrgeiz mehr und wollen ständig poppen :)

Oder bist du noch sehr jung? Das wäre etwas anderes, das läßt bei Männern ja normalerweise auch mit dem Alter nach oder hast du keinen anstrengenden Job, keine Hobbies, keine Sorgen?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Frau gibt, wo das Verlangen bis ins hohe Alter bleibt und das mit immer demselben Mann, habe jedenfalls noch nie davon gehört.

Dann mal viel Erfolg bei deiner Suche. Und vor allem mußt du das SOFORT kommunizieren, denn dann ist jedes weitere date für die meisten Zeitverschwendung und du hast auch nichts davon, wenn das nicht paßt.
 
  • #32
Ich muss jeden Tag sex haben? Was ist das denn? Ich habe auch gerne guten Sex! Aber ich brauche das nicht täglich und verspüre auch nicht so einen Druck. Ist ja Horror. Selbst in ganz jungen Jahren bräuchte ich das nicht mehrmals täglich. Das ist nicht normal und schon krankhaft!
M44
Naja, Du musst jetzt von Dir und Deinem individuell schwach ausgeprägtem Testosteronlevel nicht auf die restliche Männerwelt schließen. Auch wenn es bei mir nicht viel anders ist bei Dir, wer sagt Dir denn, dass Du mit Deiner "Norm" normal bist? Wo steht geschrieben, wie oft/selten Mann Sex zu brauchen hat.
 
  • #33
ich habe die Beiträge der FS nochmal gelesen ....

1) Es ist ein Traum, nur einen Sexualpartner im Leben zu haben und sicher nicht immer leicht.

2) Kinder bringen einen Wechsel im Leben. In der Phase seit Ihr grad.

3) frag mal Dein Herz was es will .. liebt es Deinen Mann ? Und wollen Deine Brüste und dein Hintern ihn ? Oder jemanden anders ?

4) Wenn klar ist, was Du willst dann lebe es und blicke in die Zukunft. Probleme sind lösbar und es gibt sicher nicht nur Probleme.

5) Der Ratschlag der Seelenklempnerin, es ginge um Mißbrauch und es würde nie wieder klappen ist etwas arg pauschal. Was wenn Du absolut NEIN gesagt hättest ? Dein Mann hätte das doch sicher respektiert.

6) Deswegen überlegt mal was Ihr tun könnt, um das Problem zu lösen. Was willst Du ? Was will er ? Ich denk, Ihr solltet mal überlegen, was in Euerer Beziehung alles gut läuft; den Rest kriegt Ihr dann sicher auch hin, es gibt Möglichkeiten genug; was ist mit andern Paaren ? Clubbesuchen ? mehr Pepp ?
 
  • #34
Warum quält man seinen Körper und eine Seele mit diesem aberwitzigen Monogamieterror?
Natürlich ist es nicht leicht, sich für neue Denkweisen zu öffnen.
Aber Treue ist doch viel mehr als das! Treue bedeutet doch, die Liebe erhalten zu wollen-auch wenn es mal anstrengend wird.
Wahrheiten tun manchmal weh, so wie die, dass früher oder später einer mehr begehrt als der andere, oder andere Wünsche auftauchen. Menschen sind doch keine statischen Gefüge.
Ich fand die "Aufpeppversuche" in einer sexuell schal gewordenen Partnerschaft peinlich; schön für die, wo es hilft.
Ich wünsche euch, dass ihr zusammen eine Lösung findet!
 
  • #35
Warum quält man seinen Körper und eine Seele mit diesem aberwitzigen Monogamieterror?
Natürlich ist es nicht leicht, sich für neue Denkweisen zu öffnen.
Aber Treue ist doch viel mehr als das! Treue bedeutet doch, die Liebe erhalten zu wollen-auch wenn es mal anstrengend wird.
Wahrheiten tun manchmal weh, so wie die, dass früher oder später einer mehr begehrt als der andere, oder andere Wünsche auftauchen.
Wenn Monogamie per se eine Qual wäre, dann sollten die Menschen von Anfang an überhaupt keine feste Beziehung eingehen, sondern sich tatsächlich auch von Anfang an sexuell mit anderen Menschen vergnügen. Polyamorie ist nur Flucht aus Angst vor nur einem einzigen Partner körperlich und emotional abhängig zu werden.

Emotionale Bindung kann nur am besten und am sichersten gerade mit der Sexualität entstehen. Wie soll man sich dann sexuell mit jemand anderem austoben und beim eigenen Partner bleiben, wenn doch das Ausleben der Sexualität mit jemand anderem ihn anderweitig emotional bindet und während ein Mann im Bett neben seiner Partnerin liegt an seine Geliebte denkt und sich nach ihr sehnt.

Das ist alles eine Selbsttäuschung und Selbstbetrug zu glauben, dass man das könne mit jemand anderem Sex haben aber mit der eigenen Partnerin, wie Bruder und Schwester zusammen zu leben. Sicher das kann man aber das verdient dann nicht mehr die Bezeichnung Liebesbeziehung, sondern die Bezeichnung Zweck-WG.

Denn sexuell begehren kann man kaum parallel und gleichzeitig mehrere Menschen und sie auch nicht lieben, wie die polyamor lebenden uns weis machen wollen. Am Schluss tut gerade diese Wahrheit weh, dass man sich selbst in die Tasche belogen hat und wenn es zu spät und alles zerstört ist kommt die Erkenntnis, dass man mit dem Herzen nur eine einzige Person 100 % lieben kann - unabhängig davon wie lange eine solche Liebesbeziehung dauert.
 
  • #36
Was ich auch nicht verstehe wie man - jahrelang - in dieser sexuellen Disharmonie "ausharrt" und nun "eben Jahre später" hier fragt, was wohl zu tun sei?

Warum nicht viel eher??

Also so unerträglich kann es wohl nicht gewesen sein, wenn man jahrelang aushält, ich glaube ein sexuell sehr aktiver Mensch hätte da schon nach einigen Wochen/Monaten große Probleme und würde nach einer Lösung suchen, aber über Jahre hinweg nix dagegen tun?? Hm...
 
  • #37
Wenn Monogamie per se eine Qual wäre, dann sollten die Menschen von Anfang an überhaupt keine feste Beziehung eingehen, sondern sich tatsächlich auch von Anfang an sexuell mit anderen Menschen vergnügen. Polyamorie ist nur Flucht aus Angst vor nur einem einzigen Partner körperlich und emotional abhängig zu werden.
[...]
Denn sexuell begehren kann man kaum parallel und gleichzeitig mehrere Menschen und sie auch nicht lieben, wie die polyamor lebenden uns weis machen wollen.

Dass Menschen nicht die dauerhafte Monogamie im Blut haben, ist längst wissenschaftlich belegt (und statistisch sowieso). Monogamie ist eine halbwegs junge Erfindung, die darauf ausgelegt ist, die Sexualität der Frau zu kontrollieren. Insofern finde ich es immer wieder interessant, dass ausgerechnet Frauen so sehr darauf beharren...

Was mir bei solchen Beiträgen immer unangenehm aufstößt, ist der Anspruch, dass die eigene Lebens- und Gefühlswelt die für alle Menschen einzig gültig sein soll. Nur weil es bei euch so ist, sind alle anderen, die anders leben, gefühlskalte Psychopathen. Unsinn. Nur weil ich blau mag, müssen nicht alle andern Menschen auch blau mögen. Und diese unzulässigen Generalisierungen werden mit einer Bestimmtheit vorgetragen, als wären dies die absolute Wahrheit, wo doch die Wissenschaftler, die wirklich fähig dazu sind, diese Aussagen zu treffen, die gegenteilige Meinung vertreten.
 
  • #38
Hey,

ich kann euch beide verstehen (ok, ausser das er zu dir zurück gegangen ist...1x alle 3 Monate?...vielleicht mit 70 oder so, aber davon bin ich noch weit weg), trotzdem gehört Sex IMHO zu einer Beziehung (öfter als das eine mal alle 3 Monate -.-) und vielleicht solltet ihr beide (ja, auch er!) mal eine Therapie machen -.-

Ich mein du hast nicht gesagt das du Schmerzen dabei hast etc. - vielleicht ist es auch ein körperliches Problem? (Hormonhaushalt?)...das solltest du vielleicht auch mal Untersuchen lassen!

mfg LAX
 
  • #39
Was mir bei solchen Beiträgen immer unangenehm aufstößt, ist der Anspruch, dass die eigene Lebens- und Gefühlswelt die für alle Menschen einzig gültig sein soll. Nur weil es bei euch so ist, sind alle anderen, die anders leben, gefühlskalte Psychopathen. Unsinn. Nur weil ich blau mag, müssen nicht alle andern Menschen auch blau mögen. Und diese unzulässigen Generalisierungen werden mit einer Bestimmtheit vorgetragen, als wären dies die absolute Wahrheit, wo doch die Wissenschaftler, die wirklich fähig dazu sind, diese Aussagen zu treffen, die gegenteilige Meinung vertreten.
Nein, bewiesen ist gar nichts, schon gar nicht wissenschaftlich. Und Monogamie ist keine Erfindung, die Monogamie ergibt sich von alleine und zwar dann und wird gelebt, sogar tatsächlich von Anfang an einige Jahre lang, wenn zwei Menschen sich ineinander verliebt haben.

Wenn du parallel mit mehreren Frauen Sex hast sagen wir mal mit drei oder vier zu welcher Frau fühlst du dich dann emotional hingezogen und mit welcher Frau könntest du dir dann vorstellen dein Leben zu leben? Mit den Parallelkontakten und Sex mit mehreren Frauen verhinderst du die emotionale Bindung und indirekt bzw. viel mehr unbewusst verhinderst du damit die emotionale Abhängigkeit von nur einer einzigen Frau. "Oh Schreck ich habe mich ja in Clara so sehr verliebt, dass ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen kann".

Deshalb die Polygamie, um genau das zu verhindern aber nicht weil es dem Menschen im Blut liegt. Oder anders gefragt, wenn zwei Frauen mit denen du parallel Sex hast und beide ins Wasser fallen und am ertrinken sind, welche würdest du retten?

Übrigens, warum gibt es in der Tierwelt auch einige monogam lebende Tierarten, die ein Leben lang eine Partnerschaft leben, wenn die Monogamie ein Irrtum der Natur ist? Ansonsten begattet ein Männchen ein Weibchen, dann geht es zum nächsten Weibchen und wieder zum nächsten usw. aber geht nicht wieder zurück zum ersten Weibchen - das wäre eigentlich die so genannte serielle Monogamie, nur dauert sie bei den Tierarten viel kürzer vielleicht nur mehrere Begattungen nacheinander.
 
  • #40
Naja, Du musst jetzt von Dir und Deinem individuell schwach ausgeprägtem Testosteronlevel nicht auf die restliche Männerwelt schließen. Auch wenn es bei mir nicht viel anders ist bei Dir, wer sagt Dir denn, dass Du mit Deiner "Norm" normal bist? Wo steht geschrieben, wie oft/selten Mann Sex zu brauchen hat.
Da hast du sicher recht. Das möchte ich auch nicht bestreiten. Nur diesen Druck den er anscheinend ständig verspürt, der sein Leben ziemlich beeinflusst, bzw sein Liebesleben. Das finde ich schon krankhaft! Ist nicht böse gemeint und er sucht sich das ja auch nicht aus. Und ich stelle mir auch vor, dass Frau das auf Dauer auch nicht so prickelnd findet. Das kann auch schnell in Zwang und Arbeit ausarten.
 
  • #41
Übrigens, warum gibt es in der Tierwelt auch einige monogam lebende Tierarten, die ein Leben lang eine Partnerschaft leben, wenn die Monogamie ein Irrtum der Natur ist?

Z.B. die Vögel, mit denen wir unseren letzten gemeinsamen Vorfahren vor 300 Mio Jahren hatten? Oder sollen wir uns nicht lieber unsere nächsten Verwandten, die Bonobos, anschauen? Dass Menschen nicht von Natur aus monogam sind, ist wissenschaftlich recht gut abgesichert.
 
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  • #42
Monogamie ist eine halbwegs junge Erfindung, die darauf ausgelegt ist, die Sexualität der Frau zu kontrollieren. Insofern finde ich es immer wieder interessant, dass ausgerechnet Frauen so sehr darauf beharren...

Die Erfindung der Monogamie ist mMn weniger der Versuch über die Kontrolle weiblicher Sexualität als der Versuch durch Reglements ein zivilisiertes Zusammenleben zu ermöglichen.
 
  • #43
Z.B. die Vögel, mit denen wir unseren letzten gemeinsamen Vorfahren vor 300 Mio Jahren hatten? Oder sollen wir uns nicht lieber unsere nächsten Verwandten, die Bonobos, anschauen? Dass Menschen nicht von Natur aus monogam sind, ist wissenschaftlich recht gut abgesichert.

Dem kann ich nur beipflichten - Monogamie (bei Primaten - und der Mensch ist eben nur ein sehr intelligenter Primat!) ist nicht wirklich natürlich bzw. ist eine Erfidung des Menschen (vor allem von Religionen!), was nicht heißt das ich sie generell verurteile (monogame Beziehung: ok, warum nicht - aber z.B. Heiraten, nur um sich dann scheiden zu lassen, wenn Probleme auftauchen die man nicht Kitten kann? (z.B. das hier genannte unterschiedliche Sexuelle verlangen, was leider sehr häufig vorzukommen scheint - nennt mich Triebgesteuert wenn ihr wollt, aber bei aller Liebe würde ich nicht wie ein Mönch leben wollen bzw. wie ein Single (der weder Reich ist, noch extrem schön - sodass man entweder (wegen Geld) ins Bordell gehen kann oder aber so hübsch ist, das man jederzeit nen ONS haben kann (das geht vielleicht als Frau, als Mann tut man sich da um einiges schwerer!)) der auf Pornos angewiesen ist und seine Lust zu stillen -.-))

Wäre für mich ein absolutes No-Go, d.h. ich würde es mit meiner Partnerin ansprechen und wenn keine Lösung in sicht ist (z.B. das sie bereit ist sich erst mal beim Arzt checken zu lassen), dann würde ich wohl oder übel (Schluss machen tut nun mal weh - ausser man ist ne verdammte Maschine -.-) den Schlussstrich ziehen!

mfg LAX
 
  • #44
@Hugo Das Sexualverhalten der Menschen wird immer mit den Tieren verglichen und das nicht nur in diesem Forum aber wo sind denn diese gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse? Ich wäre - und wohl viele auch - froh, um diese wissenschaftlichen Quellen, denn behaupten kann jeder Mensch irgendetwas.

Auch die Primaten führen so gesehen nur serielle Monogamie, denn die Männchen begatten nacheinander verschiedene Weibchen und die Weibchen werden von mehreren Mänchen begattet aber niemand von den Primaten lebt dann eine offene Zweierbeziehung! Das ist doch Unsinn hoch 3! Oder glaubst du ein Affe denkt sich: "So jetzt kuschele ich mich für den Rest meines Lebens mit meinem Lieblingsweibchen aber habe Sex auch mit allen anderen aus meinem Rudel."
 
  • #45
Egal wie man es dreht und wendet, der Mensch hat einen Instinkt, und der reagiert mit sexueller Erregung auf attraktive Partner.
Passiert das nicht handelt es sich um eine psychische oder physische Störung.
Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist nicht, dass er diesen Trieb kontrollieren könnte, kann man nämlich nicht! aber man kann die Entscheidung treffen, ob man dem Trieb nach gibt oder nicht.
Findet man einen Grund der einem wichtig genug ist, wird man dem Trieb nicht nachgeben, fragt man sich "Warum sollte ich?" wird man es tun.
 
  • #46
Es wird behauptet, der Mensch sei biologisch dazu bestimmt, seinen Samen weit zu streuen und möglichst viel Nachkommen zu zeugen.

Ein Mann hat naturgemäss viel häufiger Geschlechtsverkehr mit seiner eigenen Partnerin und er kann wenn nicht jedes sogar alle zwei Jahre mit seiner Partnerin ein Kind zeugen. Für einen Mann ist es viel schwieriger eine Frau für Geschlechtsverkehr zu finden als ein Affe in seinem Rudel, alle Weibchen zu begatten. Dafür sind die wenigsten Frauen bereit und er müsste in ein Bordell gehen aber dort wird ja Kondom benutzt; wo ist dann der biologische Sinn der Polygamie? Auch wenn Menschen fremdgehen und Affären beginnen, benutzen sie trotzdem ein Kondom, damit es eben nicht zur Schwangerschaft kommt.

95% aller Geschlechtsakte dienen nicht dazu, ein Nachkommen zu zeugen, sondern sie geschehen aus purer Lust und, um die Bindung der Liebespartner zu sichern bzw. die monogame Beziehung durch Ausschüttung von einem Hormoncocktail (darunter auch das Bindungshormon Oxytocin) zu festigen. Erst dieses Hormon verleitet den Menschen zu einem monogamen Verhalten. Das Vertrauen, die Innigkeit, die Nähe, die Geborgenheit wird dadurch gestärkt und die beiden Partner werden aneinander gebunden. Es ist so ähnlich wie wenn man einen Knopf an das Hemd annähen will. Nur den Faden einmal durch zu ziehen ist der Knopf locker gebunden und fällt leicht ab. Man muss einige Male den Faden durch das Knopfloch ziehen, damit er fester an den Stoff gebunden ist.

So ist das auch mit dem Sex. Hat ein Mann oder auch eine Frau nur selten oder zu wenig Sex mit jemandem und dann wieder mit anderen, so können sie sich gar nicht aneinander fester binden.
 
  • #47
Warum stellt ihr sie denn jetzt an den Pranger? Ich finde, solange jemand nicht etwas Gleichartiges mitgemacht hat, sollte er sich mit Vorwürfen zurückhalten!
Außerdem ist erst letztens wieder ( sorry, heikles Thema! ) bei der German Wings-Katastrophe zum Ausdruck gekommen, dass depressive Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, rational zu denken!
Übrigens, gute Antwort Thomas, sehe ich genau so!
 
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  • #48
Sorry, aber nach 17 Jahren ist es wirklich Zeit sich neu zu orientieren. Kein Wunder, dass euer Sexleben quasi nicht mehr existiert, sondern ein mechanisches Programm ist.

Das klingt wirklich richtig übel.

Eure Zeit ist vorbei. Sucht euch andere PartnerInnen und werdet wieder glücklicher.

Dieses zwanghafte Kämpfen um Beziehungen ist erbärmlich. Anstatt einfach loszulassen und sich friedlich zu trennen. Man kann einfach befreundet sein. Nein, Menschen versuchen panisch ein bestimmtes Fantasiegebilde aufrecht zu erhalten, diese perfekte Ehe oder Beziehung.

Obwohl einfach grundlegene Anziehung fehlt. Und das ist natürlich. Nach 3 - 15 Jahren ist irgendwann einfach die Luft raus. Die meisten Paare die länger zusammenbleiben haben entweder Angst alleine zu sein, sind religiös oder glauben tatsächlich ein Beziehung müsse ständig hart erklämpft werden und Spaß und positive Gefühle seien nicht zwangsläufig ständige Begleiter.

Irrtum. Orientiert euch neu. Niemand zwingt euch zusammen zu bleiben. Eure Kinder schon gar nicht.

Als mein Vater und meine Mutter sich trennten - nachdem sie vor allem für uns die letzten Jahre trotz eben dieser andauernden Distanzierung weiter ein Paar blieben - wurden wir alle viel glücklicher.

Kinder wollen vor allem glückliche und zufriedene Eltern.
 
  • #49
Sorry, aber nach 17 Jahren ist es wirklich Zeit sich neu zu orientieren.

Eure Zeit ist vorbei. Sucht euch andere PartnerInnen und werdet wieder glücklicher.

Nein, Menschen versuchen panisch ein bestimmtes Fantasiegebilde aufrecht zu erhalten, diese perfekte Ehe oder Beziehung.

Komisch, sowas hört man nur von Leuten in Singlekreisen, die es selber nicht auf die Rille bekommen haben. Von Ehepaaren in Altenheimen, die gerade eiserne Hochzeit gefeiert habenm hört man nur selten, dass es besser gewesen wäre, wenn man sich getrennt hätte. (auch geheim, oder nach den Tod des Partners befragt!)

Als mein Vater und meine Mutter sich trennten...

Wer hätte jetzt gedacht, dass sich die Eltern, des Erstellers dieses Postings, trennten ....

Es sind doch immer die selben (Familien)biographien!

V.m45
 
  • #50
Wer hätte jetzt gedacht, dass sich die Eltern, des Erstellers dieses Postings, trennten ....

Es sind doch immer die selben (Familien)biographien!

V.m45

Ja und? - Meine Eltern haben sich auch getrennt und auch wenn es mir geschadet hat (sicher hat es das, keine Frage), glaube ich ich doch, das es mir mehr geschadet hätte, wenn mein Eltern versucht hätten mir die heile Welt vor zu spielen (bzw. trotz Problemen zusammen zu bleiben...Kinder merken das, wenn auch vielleicht nur unterbewusst!)

Ausserdem haben auch Eltern das Recht auf eine glückliche Beziehung (wobei ich eines Anmerken möchte: Unmöglich finde ich, wenn die Eltern den Kindern den neuen Partner aufnötigen z.B. muss dieser unbedingt Einziehen? - Ich finde nicht...und das dieser die Kinder rumkommandieren darf finde ich auch falsch (der neue Partner ist nun mal kein Elternteil und man sollte auch nicht versuchen ihn dazu zu machen...das verursacht nur Streit und produziert Ablehnung bei den Kindern (ich selbst bin ein gutes Beispiel...meine Stiefmutter, der ich übrigens sehr viel verdanke, wurde mir aufgenötigt und ich war nicht glücklich darüber und habe deshalb (immer noch) eine gewisse gefühlsmäßige Distanz zu ihr (ich kann einfach nicht anders -.-) die ich immer noch nicht überbrücken kann!)

Es ist doch besser wenn beide Elternteile glücklich sind - auch wenn sie sich getrennt haben (ich bin nicht der Meinung das man um eine Beziehung kämpfen muss - ein Streit hier und da, ja sicher, aber dauernde Differenzen? Nein, irgendwann hört es auf...wenn die Harmonie komplett raus ist sollte man gehen (solange man sich noch in die Augen schauen kann - vor allem wenn man Kinder hat!))

mfg LAX
 
S

sugamama

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  • #51
Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt getrennt.

Das Problem ist, dass ich ihm einfach nicht verzeihen kann, auch wenn ich es will. Es ist soviel vorgefallen. Deshalb kann keiner von uns beiden mit dem Thema Sexualität in unserer Beziehung noch entspannt und "normal" umgehen.

Jemand schrieb hier: wenn ich deutlich "Nein" gesagt hätte, hätte er es akzeptiert. Dem war leider nicht so. Dann gab es entweder Streit, Drohungen oder tagelanger Psychoterror. Solange bis ich wieder eingeknickt bin, weil ich einfach zu schwach war um das auszuhalten. Nachdem er dann hatte was er wollte, kamen noch blöde Witze : "jetzt fühl ich mich wie so ein Vergewaltiger" Ha Ha.

Wir waren vor ein paar Wochen wieder bei der Eheberatung bei einer richtigen Psychologin zum Erstgespräch, Da kam alles wieder hoch. Es war so eine Überwindung dort alles zu erzählen und gleichzeitig eine Befreiung.

Die schwangere Frau hat sich gerade mal wieder übergeben und seit Tagen kaum was im Magen behalten. Da kommt der Ehemann direkt im Anschluss und fragt ob sie ihm nicht mal eben einen runterhxxx könne. "Brauchst doch nur die Hand bewegen, was ist daran so schwer"

Unseren Sohn, sollte ich schreien lassen, wenn ich ihm gerade einen runtergehxxxx habe." Ich bin kurz davor, jetzt mach weiter, lass ihn schreien da passiert nichts" Jeden Abend hatte ich meine eheliche Pflicht zu erfüllen. Und jahrelang hat er mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn ich das nicht wollte. Dass ich ne schlechte Ehefrau bin, dass er immer alles für mich getan hat. Dass er für mich da war wenn es mir schlecht ging, dass ich undankbar bin. Er ist doch treu und geht nicht fremd wie alle anderen Männer, warum ich das nicht zu schätzten wisse.

Die letzte Vereinbarung seit ca. 1 Jahr war dass ich ihn zweimal die Woche befriedige.

Seit ca. 2 Wochen bin ich meiner "Verpflichtung" (2 mal die Woche ihn zu befriedigen) nicht mehr nach gekommen und ich fühlte mich, als hätte jemand einen Sack Steine von meinem Rücken genommen. Miteinander tatsächlich geschlafen haben wir seit Monaten wieder nicht und es fehlt mir auch nicht. Da wurde mir klar, dass ich keine Beziehung mehr mit ihm führen kann bzw. will.

Er ist jetzt auch Wohnungssuche. Wir gehen ganz normal hier zuhause miteinander um. Ich finde es schade dass wir es nicht geschafft haben. Aber ich kann das einfach nicht mehr. Die Hälfte meines Lebens habe ich mit Ihm verbracht. Wir haben es versucht und es sollte halt nicht sein.
 
  • #52
ich habe mich jetzt getrennt.

(...)

Jemand schrieb hier: wenn ich deutlich "Nein" gesagt hätte, hätte er es akzeptiert. Dem war leider nicht so. Dann gab es entweder Streit, Drohungen oder tagelanger Psychoterror. Solange bis ich wieder eingeknickt bin, weil ich einfach zu schwach war um das auszuhalten. Nachdem er dann hatte was er wollte, kamen noch blöde Witze : "jetzt fühl ich mich wie so ein Vergewaltiger" Ha Ha.

ich hab das geschrieben. Wenn er natürlich ein Nein nicht akzeptiert ist der Fall klar. Trennung.

Willkommen im club der singles. Finde zu Dir, komme zur Ruhe und blick nach vorn.
 
  • #53
Du bist auf dem richtigen Weg. Knicke nur nicht wieder ein. Setz dir Ziele. Viel Glück dir
M44
 
  • #54
Ich habe deinen Eingangspost und die letzte Rückmeldung gelesen und werde das Gefühl nicht los, dass dein Mann oder bald Exmann entweder "nur" sexsüchtig ist oder eine Zwangsstörung hat mit Zwangsgedanken an ständigem Sex! Ich kannte einen solchen Mann auch noch zusätzlich von den Erzählungen seiner Exfrau mit der er drei Kinder hatte und dasselbe Verhaltensmuster entstand bei ihm noch bevor er 20 war. (Deiner war 19 als ihr ein Paar wurdet). Nicht nur, dass er dauernd fremdging mit verschiedenen Frauen, sondern er konsumierte mehrmals täglich Pornographie. Er konnte an nichts anderes ausser an Sex denken.

Die Tatsache, dass deiner nicht nur jeden Tag, sondern mehrmals pro Tag Sex braucht (auch wenn es nicht direkt ein Geschlechtsverkehr ist, sondern anders befriedigt wird) ist ein Zeichen, dass er überhaupt keine Befriedigung bzw. Zufriedenheit und Ruhe findet. Bei Süchtigen allgemein ist es so, dass sie eine Unruhe und Unzufriedenheit empfinden, sobald der Stoff - sei's Alkohol oder harte Drogen - aufhört zu wirken. Das passiert vermutlich nach einigen Stunden und so scheint es auch bei deinem Mann zu sein. Kaum hat er die Befriedigung gehabt, wenige Stunden später geht es wieder los. Kein Wunder fühlst du dich nur benutzt aber nicht geliebt! Sein Verhalten hat nicht das Geringste mit Liebe dir gegenüber zu tun. Es geht nur um seine Triebbefriedigung mit deiner Hilfe!

Wenn er an nichts anderes denken und wenn er sich kaum auf etwas anderes konzentrieren kann und nur ständig und an viel Sex denkt und wenn er auch noch dazu Pornographie konsumiert, dann hat dein Mann ein sehr ernsthaftes psychisches Problem und nicht du!

Deshalb hast du den richtigen Schritt getan, dich von ihm zu trennen und hoffentlich bleibst du konsequent und stark.
Lese auch im Netz Informationen über Sexsucht und Zwangsstörungen oder bespreche sein Verhalten, seine Handlungen und seine Äusserungen am besten mit der Therapeutin und zwar allein! Er bräuchte m.M. nach eine psychotherapeutische Behandlung, wenn er jemals die Chance auf ein normales, gesundes Leben haben will.
 
  • #55
Irgend etwas mache ich wohl falsch. Meine bisherigen Partnerinnen hätten sich das nie bieten lassen...und haben es immer nur getan, wenn sie Lust hatten und fit genug waren...
 
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  • #56
Ich habe deinen Eingangspost und die letzte Rückmeldung gelesen und werde das Gefühl nicht los, dass dein Mann oder bald Exmann entweder "nur" sexsüchtig ist oder eine Zwangsstörung hat mit Zwangsgedanken an ständigem Sex!

Er bräuchte m.M. nach eine psychotherapeutische Behandlung, wenn er jemals die Chance auf ein normales, gesundes Leben haben will.

Sei mir nicht böse, aber Du unterstellst einem Menschen, nur weil er täglich Lust auf Sex hat, irgendwelche Störungen oder eine Sexsucht, bei der heute kein Mensch sagen kann, ob es so etwas überhaupt gibt oder nicht. Daß jemand Pornos schaut, wenn er gar keinen Sex mit seiner Frau hat, ist ja wohl nicht besonders außergewöhnlich und alles andere als unnormal.
Und das auf Basis einer persönlichen Erfahrung mit einem Mann aus Deinem Bekanntenkreis - weil der so war, muß der andere auch so sein. Spekulation ole.

Was Du wiederum großzügig überliest ist die Tatsache, daß die Betroffene unter Depressionen und Angststörungen litt - und zwar schon bevor es zu dem Sex-Problem kam. Das war ja sozusagen inital. Insbesondere ausgewachsene Depressionen sind kein Honiglecken und werden auch nicht besser, wenn man sich ein paar Mal in der Woche mit einem Psychotherapeuten trifft. Es gibt nun mal Menschen, die eine angeborene Neigung dazu haben und denen kann man derzeit nur mit Medikamenten helfen. Ob das hier in irgendeiner Form passiert ist, weiß ich auch nicht. Die Libido ist jedenfalls bei dieser Frau nicht wieder zurückgekehrt und die Sexzwangsdiskussion offenbar erst dann entstanden, wo der Mann schon sexuell ausgehungert war. Daß ihre Libido weder mit Zwang noch durch nicht-Behandlung einer möglichen Depression einfach mal so zurückkehren wird, ist auch klar.
Wie soll denn bitte so eine Psychotherapie bei dem Mann aussehen ? Den Sexualtrieb wegtherapieren wird wohl nicht ganz funktionieren. Und daß Zwang nicht die Lösung ist, dürfte er ja schon verstanden haben, wenn er zwar täglich Lust auf Sex hat, aber damit einverstanden ist, nur 1x in 3 Monaten mit seiner Frau schlafen zu dürfen.
Die Kernfrage ist hier für mich, wie man dieser Frau ihre Libido zurückbringt - allerdings nicht dafür, daß sie für ihren Mann funktioniert, sondern daß sie für sich selbst wieder erleben kann, was sie ja schon erlebt hat.
 
  • #57
Die Depression hat nichts mit seinem Sexualverhalten zu tun! Falls sie gut und erfolgreich behandelt wurde, so hat das Verhalten ihres Ehemannes sich gar nicht verändert, sondern es schien sogar schlimmer zu werden.

Man spricht mittlerweile auch von Internetsucht und einige Experten sind sich einig, doch nicht alle, dass es auch eine Sexsucht gibt. Die Frage ist nur: welche Experten haben Recht?

Wenn ich zig Tausende verschiedene Krankheiten bekomme, dann hat das keinen Einfluss auf das Libido meines Partners. Und ich habe differenziert, dass es dann eine Sucht und krankhaft ist, wenn die betreffende Person an nichts anderes denken kann, so wie der Alkoholabhängige oder Drogenabhängige an seinen Stoff denken muss, weil er keine Ruhe keine Entspannung und keine Befriedigung findet, genau wie der noch Ehemann der FS, mehrmals pro Tag sexuell in irgend einer Weise befriedigt werden will. Er würde sich vermutlich genau gleich bei einer anderen Frau verhalten.
 
  • #58
Hat jemand aufmerksam gelesen, was die FS schrieb? Ich zitiere und markiere die Abschnitte fett, welche beweisen, dass der Mann völlig psychisch krank ist! Er ist gestört und dazu noch nötigte er seine Frau zu sexuellen Handlungen!
wenn ich deutlich "Nein" gesagt hätte, hätte er es akzeptiert. Dem war leider nicht so. Dann gab es entweder Streit, Drohungen oder tagelanger Psychoterror. Solange bis ich wieder eingeknickt bin,(...) Nachdem er dann hatte was er wollte, kamen noch blöde Witze : "jetzt fühl ich mich wie so ein Vergewaltiger"
(...)
Die schwangere Frau hat sich gerade mal wieder übergeben und seit Tagen kaum was im Magen behalten. Da kommt der Ehemann direkt im Anschluss und fragt ob sie ihm nicht mal eben einen runterhxxx könne. "Brauchst doch nur die Hand bewegen, was ist daran so schwer"
(...)
Unseren Sohn, sollte ich schreien lassen, wenn ich ihm gerade einen runtergehxxxx habe." Ich bin kurz davor, jetzt mach weiter, lass ihn schreien da passiert nichts" Jeden Abend hatte ich meine eheliche Pflicht zu erfüllen. Und jahrelang hat er mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn ich das nicht wollte.
usw. usf.
Entweder ist er ein Psychopath oder narzisstisch oder zwanghaft gestört und es ist schade, dass die FS ihn nicht schon vor Jahren aus der Wohnung rausgeschmissen hat!
 
W

wahlmünchner

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  • #59
Wie soll denn bitte so eine Psychotherapie bei dem Mann aussehen ? Den Sexualtrieb wegtherapieren wird wohl nicht ganz funktionieren. Und daß Zwang nicht die Lösung ist, dürfte er ja schon verstanden haben, wenn er zwar täglich Lust auf Sex hat, aber damit einverstanden ist, nur 1x in 3 Monaten mit seiner Frau schlafen zu dürfen

Anscheinend hatte er kein Problem mit dem Zwang:
Unseren Sohn, sollte ich schreien lassen, wenn ich ihm gerade einen runtergehxxxx habe." Ich bin kurz davor, jetzt mach weiter, lass ihn schreien da passiert nichts" Jeden Abend hatte ich meine eheliche Pflicht zu erfüllen. Und jahrelang hat er mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn ich das nicht wollte. Dass ich ne schlechte Ehefrau bin, dass er immer alles für mich getan hat. Dass er für mich da war wenn es mir schlecht ging, dass ich undankbar bin. Er ist doch treu und geht nicht fremd wie alle anderen Männer, warum ich das nicht zu schätzten wisse.

Ich denke schon auch, das es keine gesunde Lust ist, einen Menschen zu "beschlafen, benutzen" wenn dieser keinen Sex will.
Meines Erachtens trennt dies gesunder von krankhafter Sexualität.
Lust auf jemanden zu haben und diesem auch Lust schenken zu wollen, ist etwas anderes als Triebbefriedigung.

Wenn der andere nicht will, nicht begehrt und trotzdem Sex gewünscht wird, geht es um eine Triebbefriedigung des Sexwollenden.
Das hat nichts mit Liebe oder Zuneigung zu tun, meiner Meinung nach, das ist die Grenze zur Vergewaltigung.
Das jemand sexuellen Druck hat und den ablassen will, kann ich verstehen, ich denke sowas ist ein Lernmuster.
Ich hab früh zu onanieren begonnen ( mit 9, da wusste ich nichtmal was das ist)..
..wenn ich gestresst bin, onaniere ich mehrmals täglich, in schlimmsten Phasen bis zu 20 mal am Tag.
Tue ich es nicht beginne ich zu knirschen oder bekomme Schlafstörungen.
Für mich ist es ein deutliches Alarmzeichen, wenn ich ständig " Druck " habe.
Gott sei Dank hab ich nicht "gelernt" diesen mit/an einem anderen Menschen abzureagieren ( ja, das trifft es dann wohl, abreagieren...)
Tatsächlich habe ich auch viel Lust auf Partnersex, doch da steht auch die Lust des andern mit auf der Prioritätenliste.
Vermutlich hat der (EX)Mann der FSin, dieses "Druckabbauen, in der Partnerin" als Sexualität mit der Partnerin abgespeichert.
ein Wunder, das die FS Depressionen bekommen hat ( vielleicht war das sogar mit ein Auslöser)
 
G

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  • #60
Das mußt du auf jeden Fall sofort kommunizieren, damit die meisten auf dem Absatz kehrt machen können. Für mich wäre so ein Mann ein Alptraum, so schön, reich und großzügig kann der gar nicht sein, das ginge absolut gar nicht. Mein Traummann wäre ein Mann, der ständig arbeitet, gern Überstunden ohne Ende, einen Haufen Geld verdient, großzügig ist und der meist zu müde und erschlagen für Sex ist, das wäre der absolute Traum, aber heute haben die meisten Männer ja gar keinen beruflichen Ehrgeiz mehr und wollen ständig poppen :)
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Wir liegen von unseren Vorstellungen gar nicht so weit auseinander.
Ich arbeite sehr viel, verdiene viel Geld, bin wohlhabend, gebe es großzügig an die Partnerin weiter und habe kaum Hobbies.
Nur ist das Verlangen nach täglichen Sex mit der Partnerin vorhanden, die es natürlich auch wollen sollte.
Ich hatte auch eine langjährige Partnerin, die sich aber wegen einem anderen von mir getrennt hat.
Meine Traumfrau sollte kaum arbeiten und sich dafür viel mit Kosmetik und Mode beschäftigen
Jedenfalls kann ich die Eingangsfrage sehr gut nachvollziehen und weiß aber auch keine Lösung
Sport kann man auch alleine machen, wenn der eine Marathon laufen möchte und dafür täglich lange Strecken laufen möchte, während dem anderen einmal die Woche ein Spaziergang im Park reicht, dann geht das, aber Sex macht man halt gemeinsam
 
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