• #91
Ich kann zwar nicht mit meinem Freund über Dinge sprechen, die mich sehr belasten/ er nimmt auf meine Bedürfnisse wenig Rücksicht, aber ansonsten ist er ein toller Mann und unsere Beziehung super“
Merkst du was?
Nichts ist toll, nichts ist super, so könnte ich niemals in einer Beziehung sein, ist eine reine verkopfte lieblose Zweckbeziehung, nicht mehr, nicht weniger!❗Der Punkt fehlt noch, Punkt!
 
  • #92
Wie gesagt, seine Geschwister nehmen sich schon auch Zeit für sich, nur mein Freund hat halt die Angewohnheit, dass er immer daran teilnimmt, das heißt, überall dort, wo es erwünscht ist, mitkommt und unterstützt, sich anbietet...

Eigne Unternehmungen gingen also, wenn er wollte. Er will nicht, weil er Sozialkontakte außerhalb der Familie garnicht kann - siehe Anzahl Freunde (sehr wenige) und Treffen mit ihnen (eher nie).
Dein Freund ist so dran gewöhnt, dass die Familie sein einziges Sozialleben ist, dass er garkeine Konatkte zu anderen Menschen aufbauen und halten kann. Die Überladung mit Familie verhindert auch, dass bei ihm ein Defizit/Bedürfnis entsteht, was ihn das sehen lässt. Das ist eine schwierige Situation für Dich.

Wenn Du generell was anderes willst und den Mann ansich zu gut findest, um ihn in die Wüste zu schicken, dann solltest Du nicht so ein Theater um diesen einen Urlaub machen, sondern das Problem generell zuhause angehen.
Ihr habt noch ein halbes Jahr, bis der Urlaub stattfindet und wenn Du einigermaßen geschickt bist, dannn wird die Änderung auch imm Urlaub wirken.

Als erstes solltest Du mit ihm Klartext reden: was Du siehst und dasss Du von ihm erwartest, dass er weniger in Familie, mehr in Paarzeit macht. Dann muss die Paarzeit aber auch in für ihn interessanten Unternehmungen (auch mit anderen Leuten) bestehen, nicht nur auf dem Sofa glucken und "Erwachsenengespräche" führen.
Die Hauptlast dafür (Planung, Organisation) wird bei Dir liegen, weil Dein Bedürfnis, nicht seins. Mach feste Termine, wann ihr was mit Freunden unternehmt und mach ihm klar, dass Du sein Mitmachen erwartest, dass die Familie da nicht reinzupfuschen hat.
Wenn Dir dss nicht gelingt, wirst Du auch mit eigenen Kincdern nie ein Paar-/Familienleben mit ihm haben, denn seine Eltern sind alt und werden hilfsbedürftig wenn Du Kinder planst und ihn als Unterstützung in euerer eigenen Familie brauchst.
Er hat Geschwister, deren Kinder so klein nicht mehr sind. Auch die können sich einbringen. Das Fundament dafür musst Du jetzt bauen und Dich klar aufstellen.

Und genauso mach es mit dem Urlaub: er fährt früher hin, um bei den Vorbereitungen zu helfen? Lass ihn allein vorfahren, damit Du Dir nicht die nächste Enttäuschung bastelst.
Flieg später hin (wenn die anderen kommen) und bestehe auf eine Woche angehängten Paarurlaub an einem anderen Ort in der Region - direkt buchen. Dann ist der Großteil seines Jahresurlaubs verbraucht - macht nichts, seine Wahl. Hauptsache Du verschwendest Deinen knappen Urlaub nicht für einen unerfreulichen Urlaub.

Und ansonsten läuft es in den 10 Tagen mit der Familie so, wie das seine Geschwister machen - auch ihr macht eigene Unternehmungen und hockt nicht nur mit dem Clan zusammen im Ferienhaus und er macht sich für alle nützlich.
Sag ihm das und guck Dir jetzt schon einige Unternehmungen aus.
 
  • #93
Gut, ist alles doch nicht so schlimm...nennt man hier zurückrudern.
Genau.

Er wird sich nicht ändern. Weder heute, noch in 10 Jahren. Wenn es der FS gelingt, ihm "umzustimmen" werden beide ein schlechtes Gefühl haben. Er- weil er für sie seine Familie quasi aufgeben muss (in seinem Verständnis) und sie weil sie begreift, dass er damit gar nicht glücklich ist.

Seine Familie ist ein sicherer Hafen, er hat dort Gesprächspartner, er wird dort nicht bewertet, er fühlt sich dort wohl. Er hat wenig Freunde weil er sie nicht braucht. Seine Eltern sind seine besten Freunde. Mit ihnen teilt er seine Erfahrungen. Ein sehr passiver Mensch. Er ist zwar anwesend, aber nicht aktiv. Er macht zwar mit, wenn die FS etw. vorschlägt, selber ergreift er jedoch wenig Initiative. Mit Freunden trifft er sich zwar ab und zu, es gibt aber unter ihnen keine Vertrauensbasis, mit den Freunden bespricht er nicht seine Probleme, sondern mit den Eltern.

Ich erkenne Paralelen zu meinem Freund. Lieb, ruhig, höfflich und familienfreundlich..tja.. Eine Familie hat er schon (Eltern und Geschwister). Früher nahm er auf mich kaum Rücksicht.. Er wollte doch nur gut, er dachte/wusste nicht, wie man sich einer Partnerin gegenüber benehem soll. Er hatte doch keine schlechten Absichten.

Liebe FS, habt ihr über eure Zukunft gesprochen? Verbindlich? Vorstellen kann man sich viel, ob man das umsetzt ist ne andere Sache.

Ich habe den Kontakt zu der Mutter meines Freundes abgebrochen, nun wollen die Geschwister mit mir keinen Kontakt haben. Es werden über mich Sachen erzählt, die gar nicht stimmen. Eine Aussprache will diese Familie nicht, die Wahrheit wollen sie nicht hören. Alles was ich sage ist eine fiese Unterstellung.

Noch eine Frage liebe FS, zu eurem Sexleben, wenn ich fragen darf. Wie ist euer Sexleben? Fühlst Du Dich begehrt?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #95
Genau das ist der Punkt. Es geht nicht wirklich um diese spezielle Reise (50jähriger Hochzeitstag mit allen zusammen würde ich nicht schwänzen, das gäbe böses Blut für den Rest dieses Lebens), sondern dass der Partner dich liebe FS, in Gegenwart seiner Familie links liegen lässt.
Nein !!!! Es geht ja auch darum, dass die FS gar nicht das Bedürfnis nach so viel " Kontakt" zu der Familie hat. Sie schreibt ja, das sie eigene Freunde hat und gerne mit den Gleichaltrigen unterwegs ist ...
Es geht also nicht nur ums "links liegen lassen" ...
 
  • #96
@Goldi
So wird das nix.
Hier bei mir kommst du total defensiv rüber.
Du möchtest, dass dein Partner von selbst darauf kommt, was du dir wünscht und brauchst.
Du willst nicht s ansprechen um nicht die "Böse" zu sein.
Fast ein wenig bockig kommt mir das vor.



Meine Lebenserfahrung sagt mir: dann bist du unglücklich und er weiß nicht warum.

Irgendwann platzt alles aus dir heraus, unreflektiert und gemein.
Dann ist er verletzt und ihr vielleicht getrennt.
Das ist leider meine Einschätzung deiner Lage, wenn du nicht reden willst VOR dem Urlaub.
Du rückst keinen Millimeter von deiner Idee ab, dass er ja was ändern könnte, dass dein Verhalten normal sei ( gegenüber ihm, gegenüber der Familie)
Hier wird soooooo viel geschrieben.. nimmst du irgendwas davon an?
Scheint nicht so.
Du willst mit, aber er soll was erkennen, ohne dass du redest....
.. vergiss es.

Im übrigen hab ich schon oft fremde Kinder gewickelt, in der Familie und von Freunden, wenn es sich ergeben hat.
Bei sämtlichen Freunden und Verwandten in der Küche mitgeholfen und so weiter.

Es gibt kein NORMAL.

Nicht das du das tun solltest..meine ich nicht...
aber mach dir bitte klar, dass dein Weltbild und Konzept "Gast und Umgang mit Gästen" individuell ist und nicht für alle gilt.

Aber du solltest wissen, was du willst und das auch formulieren.
Dein Partner wird keine Gedanken lesen lernen und sich sicher auch nicht einfach so magisch anders verhalten.
 
  • #97
Trotzdem denke ich, dass man in einer Beziehung auch mal das machen sollte was einem nicht so gefällt. Also dem anderen zuliebe. Ich weiß du hälst nichts von Kompromissen. Du schreibst ja, dass du schon seit Jahren in einer glücklichen Beziehung bist. Macht ihr da niemals was was euch nicht so gefällt? Also tut ihr niemals was dem anderen zuliebe? Ansonsten kann eine Beziehung auch nicht funktionieren.
Nein, auf keinen Fall. Ich bin meinem Mann zuliebe in den Horrortrip Familie besuchen eingestiegen, was war ich für ein Schaf. Niemals wieder mach ich sowas. Wenn ich nicht will. Was für ein Desaster. 2 Wochen Urlaub sind übrigens keine Kleinigkeit, das kann richtig furchtbar sein.
 
  • #98
wird sich nicht ändern. Weder heute, noch in 10 Jahren. Wenn es der FS gelingt, ihm "umzustimmen" werden beide ein schlechtes Gefühl haben. Er- weil er für sie seine Familie quasi aufgeben muss (in seinem Verständnis) und sie weil sie begreift, dass er damit gar nicht glücklich ist.
Das sehe ich genauso!
Wer in einem solchen unstimmigen Bez. Kostrukt steckt und dennoch mit dem Clan Urlaub macht, dem ist nicht zu helfen, Reuegedanken sind danach nicht angebracht!
 
  • #99
Take it or leave it. Or check it out.
Der Mann wirkt passiv und zufrieden, die Familie auch. Ihm scheint nichts zu fehlen, wohl aber dir, liebe FS. Er kann keine Gedanken lesen. Oder gar Gefühle Entweder du sagst ihm, was los ist, dir fehlt und dich stört, oder er wird weiterhin davon ausgehen, alles sei in Ordnung. Dann beschwere dich irgendwann aber nicht über die vergeudete Zeit an seiner Seite.
Nimm doch den Urlaub als Prüfstein. Sag ihm, was du willst, plane Paarzeit. Wenn es klappt und du dich wohl fühlst, kann es ja weitergehen mit euch.
Wenn du aber über Fremdkörper-Sein nicht hinauskommst und dich permanent links liegen gelassen fühlst, würde ich eine Trennung andenken.
Mir persönlich wäre so ein Mann zu diffus und unabgenabelt. Ich möchte mit einem Partner zusammensein, einem Erwachsenen, keinem Lieblingsonkel oder Dauersohn.
 
  • #100
Nimm doch den Urlaub als Prüfstein. Sag ihm, was du willst, plane Paarzeit. Wenn es klappt und du dich wohl fühlst, kann es ja weitergehen mit euch.
Wenn du aber über Fremdkörper-Sein nicht hinauskommst und dich permanent links liegen gelassen fühlst, würde ich eine Trennung andenken.
Das sehe ich ganz genauso. Wichtig ist, dass Du Deine Gefühle und Deine Wünsche offen ansprichst. Nur wer redet, dem kann geholfen werden.
 
  • #101
Nein, auf keinen Fall. Ich bin meinem Mann zuliebe in den Horrortrip Familie besuchen eingestiegen, was war ich für ein Schaf. Niemals wieder mach ich sowas. Wenn ich nicht will. Was für ein Desaster. 2 Wochen Urlaub sind übrigens keine Kleinigkeit, das kann richtig furchtbar sein.
Sie soll ja auch keine 2 Wochen bleiben. Ich habe ja geschrieben, dass man als Kompromiss ausmachen kann, dass man höchstens 2 Tage mit geht und den Rest nur zu zweit Urlaub macht.
 
  • #102
Sie soll ja auch keine 2 Wochen bleiben. Ich habe ja geschrieben, dass man als Kompromiss ausmachen kann, dass man höchstens 2 Tage mit geht und den Rest nur zu zweit Urlaub macht.
Das wird er seiner Familie und den kiddies nicht antun wollen. Irgendwas zu zweit unternehmen können sie doch in DE. Die Eltern feiern halt einmal das Jubiläum..und die anderen kommen auch mit uns bleiben über 10 Tage...

Ich befürchte, dass ihm die Brisanz der Situation überhaupt nicht klar ist. Für ihn ist alles gut, er trifft seine Familie, er hat eine Freundin, ab und zu unternehmen sie etwas, wenn sie es möchte. Dass er ein gutes Verhältnis zu seiner Familie hat ist doch schön, das übliche Totschlagsargument.
Bisher hat sich doch keiner beschwert...

Die ex meines Freundes hat sich auch nicht beschwert, also doch aber nicht in dem Ausmaß wie ich. Sie hat die Ursache für sein infantiles Verhalten wohl nicht hinterfragt. Sie hat sich einfach einen neuen gesucht und ist quasi von heute auf morgen ausgezogen. Ich habe es hinterfragt und rausgefunden (zum Teil mit Hilfe des Forums) und habe nun null Kontakt zu dieser Familie.

Damit sich die Beziehung ändern kann, braucht es harte Arbeit und starke Nerven.
Ich befürchte, am Ende ist die FS eine nörgelndne Parterin die ihm die Zeit mit seiner Familie nicht gönnt.

Er müsste das Problem erkennen und das tut er nicht. Schließlich tut er nicht schlimmes. Ein Peter Pan.
 
  • #104
Ganz ehrlich: Du hast Luxusprobleme!

Ich würde mich total freuen, wenn meine Familie oder die meines Partners mich einladen würden. Leider ist das nicht der Fall. Du solltest mitgehen, sonst würde das glaube ich komisch kommen.

Oder willst du lieber einen Mann, der gar nicht in den Urlaub fahren will und nur zu Hause hockt? Dann könntest du alleine gehen! LG w32
 
  • #105
Mir wäre der Mann zu unreif. Die Familie scheint seine Komfortzone zu sein.
Das stimmt. Ich kenne auch Männer, die mit 30 noch komplett von der Familie abhängen. Die brauchen eigentlich keinen Freundeskreis, keine Partnerin, keine eigene Familie, da sie das ja alles bereits haben. Für ihn ist es ja auch bequem: Er bekommt dort Essen, hat seine sozialen Kontakte dort, bekommt den Urlaub organisiert und wahrscheinlich noch gezahlt usw. Alles eher unreif. Würde so ein Mann auch alleine in einer fremden Stadt klarkommen? Wohl kaum.

Du musst wissen, ob das etwas für dich ist. Meine Freundin ist mit einem ähnlichen Mann zusammen, nur ist er ein Einzelkind. Sie ist total angenervt: Seine Mutter ist sein Lebensmittelpunkt. Selbst Silvester war seine Mutter dabei. Fahr doch mit und schaue, ob du dich wohlfühlst und dieses enge Familienverhältnis dir zusagt. LG w32
 
  • #106
Das sehe ich ganz genauso. Wichtig ist, dass Du Deine Gefühle und Deine Wünsche offen ansprichst. Nur wer redet, dem kann geholfen werden.
Ja, nach 2 Jahren wird es Zeit, einen für alle Beteiligten akzeptablen Weg zu finden. Die Familie ist dabei insoweit betroffen, als das Verhältnis für den Mann passend sein muss.
Ich würde mich total freuen, wenn meine Familie oder die meines Partners mich einladen würden. Leider ist das nicht der Fall. Du solltest mitgehen, sonst würde das glaube ich komisch kommen.
Ist da sicher auch nicht grundsätzlich besser, nur eben anders herum.

Als Paar muss man seinen gemeinsamen Weg finden. Und wenn es keinen gemeinsamen Weg gibt, geht das schief.
 
  • #107
Ich glaube, es fehlt an Kommunikation.
Der Mann ist gewohnt, als Single, sich so zu verhalten.
Er mag Kinder, mag Familie, ihm ist es wichtig, in seinem Bereich kompetent und ein Kümmerer und Macher. Er hat die Familiienfeier rund bekommen.
Solche Menschen bekommen in einem Sozialgefüge ihre Rolle, es ist klar, wenn da jemand ist, der macht und kann.
Die FS schätzt ihn ja auch als jemanden, der zuhört, anpackt.
Das Problem, sie muss reden, nicht durch die Blume und hoffen, Er wird doch schon auf den Gedanken kommen, mit mir Kanu zu fahren. Das hat er nicht auf dem Radar.
Sie muss sagen, Du, mir fehlt Paar Zeit. Du, ich möchte, wenn wir dort sind, mit Dir alleine was machen, Du ich fahre gerne Kanu, am Datum x ist Markt dort, könnten wir.
Er wird nicht nein sagen, er wird es organisieren .
Nur solange sie nichts sagt, passt alles für ihn.
Es passt schon seit 2 Jahren, sie hat nie deutlich gemacht.
Im Alltag haben sie Zeit zusammen, es gibt die Feiern, keine negativen Rückmeldungen, alles ist gut.
Es ist nur, dass sie sich auf den Treffen nicht wohl fühlt, weil sie es so nicht kennt, die anderen in der Lebensphase Kinder sind, und sie dann nicht im Mittelpunkt steht, nicht böse gemeint, er kommt nicht auf den Gedanken, dass Du Dich da unwohl fühlst, er fühlt sich wohl, denkt es geht Dir auch so.
Rede und schau mal, warum Du nach 2 Jahren Dich immer noch als Satellit fühlst.
 
  • #108
Rede und schau mal, warum Du nach 2 Jahren Dich immer noch als Satellit fühlst.
Sie sind in wichtigen Bereichen nicht kompatibel, das wird deshalb so niemals gehen können, eine Frage der Zeit!
Zwei extrem verschiedeme Typen, da fehlen Gemeinsamkeiten, er kommt nicht darauf und sie hat nicht den notwendigen Mut mit ihm darüber zu sprechen, wie kann das gut gehen?
Ich schätze, sofern sie mitgeht, was sie tun wird, dass sie nach diesem Urlaub den Kontakt (mehr ist es nicht!) beenden wird!
 
  • #109
Vielen Dank für eure vielen Antworten!
Ich habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen, also eigentlich hatte ich auch davor schon öfters angesprochen, dass ich mir unsicher bin in Bezug auf den Urlaub und mich noch nicht entschieden habe (wir reden schon miteinander), aber jetzt habe ich ihm gesagt, dass ich mir den Ort und das Haus im Internet angeschaut habe und gerne mitkomme, aber deswegen unsicher war, weil ich mir Sorgen mache, dass er dann die ganze Zeit was mit seiner Familie macht und überall rumrennt und ich mir dann etwas ausgeschlossen und fehl am Platz vorkomme, eben weil das so seine Art ist, dass er sich überall nützlich macht. Er meinte: "Weil ich keine eigene Familie habe!" Ich habe dann erklärt, dass ich gewisse Hemmungen habe oder es für mich anders ist als für ihn, weil ich die einzige nicht-verwandte Person dort bin und es eben was anderes ist, ob es die eigene Familie ist oder nicht. Er meinte dann, ja, das versteht er, kann er gut verstehen.

Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich schon entschieden hat, wann er fahren möchte (weil er noch am Überlegen war, ob er zusammen mit den Eltern früher fährt als die Geschwister, um schon mal ein Mietauto zu organisieren und das Haus herzurichten und einzukaufen usw.), dann meinte er: "Ich habe mir gedacht, es wäre gut, wenn ich an dem und dem Tag ..." Daraufhin meinte ich, genau das meine ich, ich hätte mir oder würde mir wünschen, dass er das nicht so alleine plant, sondern mich miteinbezieht: "Wann wollen WIR fahren?" Also dass er mich auch mal fragt, was eigentlich praktisch und gut für mich wäre, dass er sich nicht nur nach seiner Familie richtet, sondern mir auch vermittelt, dass er sich freut, dort Zeit mit mir zu verbringen. Er meinte, ja, das war, weil er sich nicht sicher war, ob ich überhaupt mitkomme (eben weil ich unentschlossen war), aber ok, wir können uns gerne demnächst hinsetzen und zusammen Tickets gucken. Er meinte, es habe ihn ehrlich gesagt auch etwas geärgert, dass ich wollte, dass er mich "von der Reise überzeugt" (ich hatte zuvor schon mal angesprochen, dass ich gerne mit ihm schauen würde, was man überhaupt dort machen kann, um zu entscheiden, ob ich mit will), das hat ihn etwas genervt, weil ich eingeladen bin, also ich muss außer dem Flugticket nichts für die Reise zahlen, seine Eltern zahlen das Haus und haben alle eingeladen. Ich hatte gedacht, ich müsste zumindest einen Anteil schon zahlen, z.B. für das Essen, da meinte er, ja, das teilen sie alle irgendwie, aber ich sowieso nicht, wenn, dann zahle er das.
 
  • #111
Er meinte zu mir, niemand habe bisher irgendwas geplant, was man dort machen kann, es sei erstmal nur darum gegangen, einen Termin und ein Haus zu finden, das für alle groß genug ist und preislich passt, es sollte ein Haus am Strand sein, den Rest können wir jetzt in den folgenden Monaten gucken, jetzt ist das Haus gebucht und man kann sich damit beschäftigen. Der Fokus liegt darauf, dass alle zusammen Zeit mit der Familie verbringen und in einem Haus wohnen, das Haus ist jetzt gebucht und geklärt, das war das Hauptziel. Jetzt kann man gucken, was es dort für Möglichkeiten gibt, Ausflüge, Aktivitäten etc.

Ich selbst habe immer einen etwas anderen Ansatz, ich schaue mir vorher den Ort an und überlege, ob ich dort überhaupt hin will, eben weil ich normalerweise nur Urlaub an Orten mache, zu denen ich irgendeinen Bezug habe oder die ich interessant und spannend finde aus irgendwelchen Gründen, ich würde mir so was immer überlegen, bevor ich mir ein Haus und Tickets buche. Das hat bei dieser Urlaubsplanung hier aber bisher keine Rolle gespielt, "schönes Haus am Strand, wo alle reinpassen", war die einzige Vorgabe, deswegen fand mein Freund es komisch, dass ich von der Reise "überzeugt werden will", wie er es formuliert hat, um Aktivitäten sei es noch gar nicht gegangen.

Mir selbst ist das Haus überhaupt nicht wichtig, weil ich im Urlaub sowieso die meiste Zeit draußen verbringe und mir die Landschaft und das Land anschauen will, un Zimmer schlafe ich praktisch nur, aber sie wollen wohl auch viel Zeit im Haus verbringen, eben wegen der Kinder, da kann man ja nicht die ganze Zeit unterwegs sein. Ich sehe, dass ich einfach einen völlig anderen Ansatz bei Urlaubsplanung habe, bisher hat sich niemand irgendwie mit dem Ort beschäftigt, das wird erst im Nachhinein jetzt gemacht im Laufe der nächsten Monate irgendwann.

Ich selbst habe mir nun neulich diverse Online-Reiseführer/Webseiten dazu angeschaut und gestern gemerkt, dass ich viel mehr über den Ort weiß als mein Freund, historische Fakten, Interessantes, Sehenswürdigkeiten etc. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, dorthin zu gehen, aber bei meiner Recherche (habe mir auch Fotos angeschaut) habe ich gemerkt, dass es doch eigentlich ein ganz netter Ort ist, man da einiges machen kann und es eine neue Erfahrung für mich wird, und da ich sowieso komplett eingeladen bin, komme ich jetzt mit, es kann bestimmt ganz nett werden, ich nehme mir ein paar Bücher mit und werde dort bestimmt nicht die ganze Zeit im Haus am Pool sitzen, ich schaue dann einfach mal, wie es wird. Normalerweise mag mein Freund ja auch Kanufahren und Radtouren und Spazierengehen (wir zu zweit hatten schon viel Spaß mit so was, also wenn wir zu zweit sind, gefällt ihm das ja auch alles), daher werde ich mir Dinge überlegen, auf die ich Lust habe, und dann mal gucken, ob und in welcher Konstellation wir das machen.
 
  • #112
Sie sind in wichtigen Bereichen nicht kompatibel, das wird deshalb so niemals gehen können, eine Frage der Zeit!
Zwei extrem verschiedeme Typen, da fehlen Gemeinsamkeiten, er kommt nicht darauf und sie hat nicht den notwendigen Mut mit ihm darüber zu sprechen, wie kann das gut gehen?
Ich schätze, sofern sie mitgeht, was sie tun wird, dass sie nach diesem Urlaub den Kontakt (mehr ist es nicht!) beenden wird!
Ach komm, hast a du irgendwas was anderes auf Lager als Fremdkonditionierung und sofortige Trennung?
Es passt doch sehr viel da, es ist ein junges Paar, manches muss sich und kann sich finden.
Sich miteinander entwickeln.
 
  • #113
Goldi, richtig geredet ist das nicht.
Was Du konkret möchtest, sagst Du nicht.
So wird es schwierig.
Männer können nicht glaskugeln und ahnen, Klartext, das sind Deine Befürchtungen, die hast Du benannt, aber Du erwartest von ihm die für Dich passende Lösung, also nenne auch was Du brauchst um Dich da wohl zu fühlen.
Du willst etwas, nicht er, dann musst Du es kommunizieren.
 
  • #114
Ach komm, hast a du irgendwas was anderes auf Lager als Fremdkonditionierung und sofortige Trennung?
Es wird doch von unwissenden, naiven und unkritischen Menschen ausschließlich Süßholz geraspelt, schönreden und nach dem Mund reden, ich nenne dies: Schönwetter- Kommunikation, dient nur um Nichtpassendes passend zu reden und so zu erklären!
Es passt doch sehr viel da, es ist ein junges Paar, manches muss sich und kann sich finden.
Sich miteinander entwickeln.
Für dich passt es, die beiden sind doch in ihren Lebenseinstellungen, Lebensweisen und Selbstständigkeit so unpassend, mehr geht ja gar nicht, aber gut auch FS muss ihre Erfahrung selbst machen, auch wenn diese sehr bitter sein wird, sie hat ja noch genügend Zeit dazu!
 
  • #115
Goldi, richtig geredet ist das nicht.
Was Du konkret möchtest, sagst Du nicht.
So wird es schwierig.
Jep. Sehe ich genauso.
Der Fokus liegt darauf, dass alle zusammen Zeit mit der Familie verbringen und in einem Haus wohnen, das Haus ist jetzt gebucht und geklärt, das war das Hauptziel.
Nun wäre es an dir dieses Hauptziel zu akzeptieren oder endlich genau zu sagen, was du dir wünschst.
Machst du aber nicht.

Ich selbst habe mir nun neulich diverse Online-Reiseführer/Webseiten dazu angeschaut und gestern gemerkt, dass ich viel mehr über den Ort weiß als mein Freund, historische Fakten, Interessantes, Sehenswürdigkeiten etc.
@Goldi ...der Ort ist nicht der Grund der Reise... Willst du nicht wahrhaben oder?

Normalerweise mag mein Freund ja auch Kanufahren und Radtouren und Spazierengehen (wir zu zweit hatten schon viel Spaß mit so was, also wenn wir zu zweit sind, gefällt ihm das ja auch alles), daher werde ich mir Dinge überlegen, auf die ich Lust habe, und dann mal gucken, ob und in welcher Konstellation wir das machen.
Ja mach das. Nur ahne ich, was du dir vorstellst, wird nicht passieren.
Vor allem wenn keiner Initiative von dir gewohnt ist und du vor Ort zaghaft mal was sagst.
Wenn dein Freund sonst Babysitter ist, wäre der erste Schritt, die Eltern der Kinder früh darauf vorbereiten, dass ihr auch eigene Pläne habt.
Betonung auf IHR habt Pläne und früh (vor der Reise!)

Oder macht es dir echt nichts aus, ganz allein deine Unternehmungen zu machen?
Denke dann bist du sauer.
. Er meinte, es habe ihn ehrlich gesagt auch etwas geärgert, dass ich wollte, dass er mich "von der Reise überzeugt"
Er will seinen Eltern eine tolle Zeit bereiten.
Nicht dir.
Du darfst aber gerne mit ihm mitmachen.
Nur tust du das nicht.

Ich denke bei euch beiden wird eine deutliche Ernüchterung eintreten, wenn ihr vorher eure Pläne nicht abgleicht.

So, ich bin jetzt hier raus. Viel Erfolg.
 
  • #116
Liebe @Goldi, so richtig geredet habt ihr m.E. aber nicht, sondern es ist eher deutlich geworden, dass ihr aneinander vorbeikommuniziert.
Ich habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen, also eigentlich hatte ich auch davor schon öfters angesprochen, dass ich mir unsicher bin in Bezug auf den Urlaub
D.h., du hast mehrere Ansätze unternommen, ohne dass er etwas verstanden hat.
ich mir dann etwas ausgeschlossen und fehl am Platz vorkomme, eben weil das so seine Art ist, dass er sich überall nützlich macht. Er meinte: "Weil ich keine eigene Familie habe!"
Ist das deine Stellung als Partnerin?
Hast du dir schon mal überlegt, wie du später Paarzeit als Familie mit so einem Mann realisieren willst, wenn die vorher schon schwierig auszuhandeln ist? Auf was wollt ihr dann aufbauen? Dann endest du in Dauerschleife als "Mama" und "Papa".
Mein Mann und ich haben uns immer bei Neffen und Nichten eingebracht, aber uns dann auch wieder aufatmend abgesetzt und die Zweisamkeit sehr genossen. Das Bewusstsein hierfür fehlt bei deinem Partner komplett. Auch die Feinfühligkeit der Familie. Sie behandeln ihn nach wie vor wie den Single-Onkel.
Du kannst dich anpassen oder wegbleiben.
Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich schon entschieden hat, wann er fahren möchte (weil er noch am Überlegen war, ob er zusammen mit den Eltern früher fährt als die Geschwister, um schon mal ein Mietauto zu organisieren und das Haus herzurichten und einzukaufen usw.).
Seine Prioritäten sind klar. Du bist nachgeordnet.
Er meinte, es habe ihn ehrlich gesagt auch etwas geärgert, dass ich wollte, dass er mich "von der Reise überzeugt" (ich hatte zuvor schon mal angesprochen, dass ich gerne mit ihm schauen würde, was man überhaupt dort machen kann, um zu entscheiden, ob ich mit will),
Du hast zu funktionieren oder du nervst. Die Familie steht über allem. Er tut nichts, um sich in dich hineinzudenken. Ist dir das nicht zu infantil?
das hat ihn etwas genervt, weil ich eingeladen bin, also ich muss außer dem Flugticket nichts für die Reise zahlen, seine Eltern zahlen das Haus und haben alle eingeladen.
Mal ehrlich, Kroatien ist billig. Es sind nicht die Malediven. Eine Person mehr oder weniger im Ferienhaus ist nicht die Welt.
Ich hatte gedacht, ich müsste zumindest einen Anteil schon zahlen, z.B. für das Essen, da meinte er, ja, das teilen sie alle irgendwie, aber ich sowieso nicht, wenn, dann zahle er das.
Habt ihr überhaupt schon mal eine romantische Reise zu zweit unternommen?
 
  • #117
Vielen Dank für eure vielen Antworten!
Ich habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen, also eigentlich hatte ich auch davor schon öfters angesprochen, dass ich mir unsicher bin in Bezug auf den Urlaub und mich noch nicht entschieden habe (wir reden schon miteinander), aber jetzt habe ich ihm gesagt, dass ich mir den Ort und das Haus im Internet angeschaut habe und gerne mitkomme, aber deswegen unsicher war, weil ich mir Sorgen mache, dass er dann die ganze Zeit was mit seiner Familie macht und überall rumrennt und ich mir dann etwas ausgeschlossen und fehl am Platz vorkomme, eben weil das so seine Art ist, dass er sich überall nützlich macht. Er meinte: "Weil ich keine eigene Familie habe!" Ich habe dann erklärt, dass ich gewisse Hemmungen habe oder es für mich anders ist als für ihn, weil ich die einzige nicht-verwandte Person dort bin und es eben was anderes ist, ob es die eigene Familie ist oder nicht. Er meinte dann, ja, das versteht er, kann er gut verstehen.

Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich schon entschieden hat, wann er fahren möchte (weil er noch am Überlegen war, ob er zusammen mit den Eltern früher fährt als die Geschwister, um schon mal ein Mietauto zu organisieren und das Haus herzurichten und einzukaufen usw.), dann meinte er: "Ich habe mir gedacht, es wäre gut, wenn ich an dem und dem Tag ..." Daraufhin meinte ich, genau das meine ich, ich hätte mir oder würde mir wünschen, dass er das nicht so alleine plant, sondern mich miteinbezieht: "Wann wollen WIR fahren?" Also dass er mich auch mal fragt, was eigentlich praktisch und gut für mich wäre, dass er sich nicht nur nach seiner Familie richtet, sondern mir auch vermittelt, dass er sich freut, dort Zeit mit mir zu verbringen. Er meinte, ja, das war, weil er sich nicht sicher war, ob ich überhaupt mitkomme (eben weil ich unentschlossen war), aber ok, wir können uns gerne demnächst hinsetzen und zusammen Tickets gucken. Er meinte, es habe ihn ehrlich gesagt auch etwas geärgert, dass ich wollte, dass er mich "von der Reise überzeugt" (ich hatte zuvor schon mal angesprochen, dass ich gerne mit ihm schauen würde, was man überhaupt dort machen kann, um zu entscheiden, ob ich mit will), das hat ihn etwas genervt, weil ich eingeladen bin, also ich muss außer dem Flugticket nichts für die Reise zahlen, seine Eltern zahlen das Haus und haben alle eingeladen. Ich hatte gedacht, ich müsste zumindest einen Anteil schon zahlen, z.B. für das Essen, da meinte er, ja, das teilen sie alle irgendwie, aber ich sowieso nicht, wenn, dann zahle er das.
Der Urlaub ist aber doch nicht dein eigentliches Problem, sondern, du findest, dass er grundsätzlich zu viel Zeit bei seiner Familie verbringt und zu wenig mit dir zu zweit macht.

DAS solltest du eher mal ansprechen...
 
  • #118
Ich selbst habe immer einen etwas anderen Ansatz, ich schaue mir vorher den Ort an und überlege, ob ich dort überhaupt hin will, eben weil ich normalerweise nur Urlaub an Orten mache, zu denen ich irgendeinen Bezug habe oder die ich interessant und spannend finde aus irgendwelchen Gründen, ich würde mir so was immer überlegen, bevor ich mir ein Haus und Tickets buche. Das hat bei dieser Urlaubsplanung hier aber bisher keine Rolle gespielt, "schönes Haus am Strand, wo alle reinpassen", war die einzige Vorgabe, deswegen fand mein Freund es komisch, dass ich von der Reise "überzeugt werden will", wie er es formuliert hat, um Aktivitäten sei es noch gar nicht gegangen.
Ja, dein Freund hat ja auch recht: der Ort ist doch auch piepegal, hauptsache man ist mit den Leuten zusammen, die man gerne hat. So entstehen doch die schönsten Urlaube. Sowas scheinst du nicht zu kennen, was auch nicht schlimm ist. Aber wieso um alles in der Welt kannst du dich denn nicht einfach mal drauf einlassen, und mal schauen, was dich so erwartet dort? Wenn es total blöd wird, dann musst du das doch nicht wieder machen? Aber gib dem ganzen doch einfach mal eine Chance und fahr mit. Wahrscheinlich wird alles gar nicht so mies, wie du befürchtest, und wenn doch, dann hast du vor Ort einen Haufen Möglichkeiten, dir selbst einen schönen Urlaub zu gestalten.
Mir selbst ist das Haus überhaupt nicht wichtig, weil ich im Urlaub sowieso die meiste Zeit draußen verbringe und mir die Landschaft und das Land anschauen will, un Zimmer schlafe ich praktisch nur, aber sie wollen wohl auch viel Zeit im Haus verbringen, eben wegen der Kinder, da kann man ja nicht die ganze Zeit unterwegs sein.
Wenn man mit der Familie fährt, ist die Unterkunft eben wichtig, so what?
Ich sehe, dass ich einfach einen völlig anderen Ansatz bei Urlaubsplanung habe, bisher hat sich niemand irgendwie mit dem Ort beschäftigt, das wird erst im Nachhinein jetzt gemacht im Laufe der nächsten Monate irgendwann.
Das ist nun mal nicht ein ganz normaler Urlaub, sondern eine Reise mit seiner Familie.
habe ich gemerkt, dass es doch eigentlich ein ganz netter Ort ist, man da einiges machen kann und es eine neue Erfahrung für mich wird, und da ich sowieso komplett eingeladen bin, komme ich jetzt mit, es kann bestimmt ganz nett werden, ich nehme mir ein paar Bücher mit und werde dort bestimmt nicht die ganze Zeit im Haus am Pool sitzen, ich schaue dann einfach mal, wie es wird.
Na siehste. 🤷‍♀️ Ich gehe auch einfach mal davon aus, dass auch der Rest der Familie nicht den ganzen Tag im Haus hocken wird. Ihr werdet euch das schon schick machen dort.
 
  • #119
Seine Familie ist ein sicherer Hafen, er hat dort Gesprächspartner, er wird dort nicht bewertet, er fühlt sich dort wohl. Er hat wenig Freunde weil er sie nicht braucht. Seine Eltern sind seine besten Freunde. Mit ihnen teilt er seine Erfahrungen. Ein sehr passiver Mensch. Er ist zwar anwesend, aber nicht aktiv. Er macht zwar mit, wenn die FS etw. vorschlägt, selber ergreift er jedoch wenig Initiative. Mit Freunden trifft er sich zwar ab und zu, es gibt aber unter ihnen keine Vertrauensbasis, mit den Freunden bespricht er nicht seine Probleme, sondern mit den Eltern.



Noch eine Frage liebe FS, zu eurem Sexleben, wenn ich fragen darf. Wie ist euer Sexleben? Fühlst Du Dich begehrt?
Monikka, wie meinst du das ? Ist die Idee dahinter, dass der Mann in diesem Fall so sehr ein kleines Kind ist, (welches nur für seine Eltern lebt und dem nur das wohlwollen der Eltern wichtig )dass er deswegen weniger sexuelle Bedürfnisse hat, also auch tatsächlich körperlich hormonell auf einem kindlichem Level ist - weil der kindliche Charakter einfluss auf den Körper ausübt ?

Das ist aber nicht allgemein eine Sache die über Muttersöhnchen bekannt ist oder ?
 
  • #120
Henne und Ei. Für eine Familie ist jemand, bei dem seine Partnerschaft keine Priorität hat, nicht wirklich attraktiv. Das ist wie einer, der sich nicht um die Partnerschaft kümmert, aber dann Kinder möchte und sagt "Wenn wir erstmal Kinder haben, dann ...".
Sicher eine richtige Frage. Was ist denn Dein Gefühl in Bezug auf das "Wir"?
...geärgert, dass ich wollte, dass er mich "von der Reise überzeugt"..., das hat ihn etwas genervt, weil ich eingeladen bin, also ich muss außer dem Flugticket nichts für die Reise zahlen, seine Eltern zahlen das Haus und haben alle eingeladen.
Geschenkter Gaul, Maul ...
Ich hatte gedacht, ich müsste zumindest einen Anteil schon zahlen, z.B. für das Essen, da meinte er, ja, das teilen sie alle irgendwie, aber ich sowieso nicht, wenn, dann zahle er das.
Ich finde nicht, dass das ein Argument für Dich sein sollte. Was nützen Dich 10 Tage ohne Kosten, in denen Du Dich nicht wohl fühlst.
Ich selbst habe immer einen etwas anderen Ansatz, ..."schönes Haus am Strand, wo alle reinpassen", war die einzige Vorgabe, deswegen fand mein Freund es komisch, dass ich von der Reise "überzeugt werden will", wie er es formuliert hat, um Aktivitäten sei es noch gar nicht gegangen.
Nein, es geht um Zeit mit der und für die Familie.
Ich selbst habe mir nun neulich diverse Online-Reiseführer/Webseiten dazu angeschaut und gestern gemerkt, dass ich viel mehr über den Ort weiß als mein Freund, historische Fakten, Interessantes, Sehenswürdigkeiten etc.
Ich denke, das geht aneinander vorbei. Wenn, dann wird man den Ausflug zu Sehenswürdigkeiten eher auch wegen der Gemeinsamkeit machen.
 
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