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Gast

  • #1

Urlaubsflirt im Urlaub lassen?

Hallo Forum

im Urlaub haben wir den ganzen Tag Zeit und verlieben uns auch leichter als in Stresszeiten.
Aber das Ganze ist außerhalb des Alltags. Der harmlose Urlaubsflirt passt wohl schlecht ins Alltägliche. Wie geht ihr damit um wenn ihr euch im Urlaub verliebt ? Ist das eine Eintagsfliege ? Besucht ihr euch ? Oder belasst ihr es dabei einen netten Urlaub gehabt zu haben ?
 
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Gast

  • #2
Nach Möglichkeit sollte man sich im Urlaub erst gar nicht verlieben. Okay - wenn es nur ein Flirt ist und nicht so bierernst genommen wird, kann das wohl gehen. Aber wenn man sich richtig verliebt ...

Dann kommt es noch darauf an, ob man sich in einen Urlauber verliebt oder in einen Einheimischen.

Die sehen nicht selten Touristinnen als Freiwild oder Frischfleisch an und nehmen mit, was sie kriegen können - wohlwissend, dass die Frau bald wieder weg ist und die nächste nicht lange auf sich warten lässt.
 
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  • #3
Besser ist das. Besonders wenn der Flirt Einheimische betrifft.
Man/frau suche einfach mal nach "Bezness"
 
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Gast

  • #4
Ich kann nur davon abraten.Er war aus Deutschland (also kein Einheimischer) und ich habe mich wirklich aufrichtig in ihn verliebt. Niemals hätte ich gedacht dass mir sowas passieren könnte... Zu hause war es dann nicht mehr so unbeschwert wie in der Karibik. Bald tauchten Probleme auf die schlimmer waren als mein grösster Albtraum (kann nicht ins Detail gehen, die Geschichte ist einfach zu lange). Ich bereue die Geschichte zutiefst. Man sollte sich im Urlaub nicht verlieben, ONS mögen ja noch gehen, ich bin jedoch nicht der Typ dafür. Alles mit Gefühlen würde ich nicht mehr zulassen.

Viel Glück
w33
 
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  • #5
So ein Urlaubsflirt kann ja ganz anregend sein. Aber danach verläuft es doch eher im Sande. Zuhause halten die wenigsten die Distanz von Lüdenscheid zu Landshut aus.
 
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Gast

  • #6
Es kommt immer darauf an, ob der Flirt mit einem Urlauber aus Deutschland oder mit einem Einheimischen stattfindet. Dann kommt noch hinzu, ob der Einheimische in einem EU-Land lebt oder nicht. Letzteres beinhaltet immer das Risiko, dass es sich tatsächlich um “Bezness“ handeln könnte. Vor allem dann, wenn die Person sich nur als Saisonarbeiter durchschlägt. Meist bekommen diese Leute keine Ausreisegenehmigung von der Botschaft, da sie keinerlei finanzielle Sicherheiten bieten können. Somit besteht für die dortige Botschaft der dringende Verdacht, dass sie nicht nur für einen Urlaub nach Deutschland ausreisen wollen, sondern um sich dort eine goldene Nase zu verdienen. Und wenn sie dann noch eine Dumme finden, die sie wegen der Aufenthaltsgenehmigung heiratet... Gefährlich würde es dann für dich werden, wenn du für seinen Aufenthalt und sein Visum bürgen müsstest/sollst!

Treffen diese Punkte, die ich nannte, zu? Wenn ja, dann Finger weg!
 
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  • #7
Nein, aus einem Urlaubsflirt kann durchaus etwas Ernstes werden.

Hier meine Erfahrungen:
Eine meiner Cousinen hat in Tunesien im Hotel einen Einheimischen kennengelernt und ihn in Düsseldorf geheiratet.
Eine Bekannte hat in der Türkei einen Einheimischen kennengelernt und ihn in Hamburg geheiratet.
Meine beste Freundin hat ihren Mann in Griechenland kennengelernt und ist seit 20 Jahren mit ihm verheiratet.
Eine weitere Freundin hat ihren jetzigen Mann im Skiurlaub kennengelernt und ist ebenfalls sehr glücklich mit ihm.

Und mir würden sicher noch mehr Beispiele einfallen. Es ist völlig gleichgültig, wo man aufeinandertrifft, Partnerschaften können in allen Situationen entstehen.
 
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Gast

  • #8
Eine meiner Cousinen hat in Tunesien im Hotel einen Einheimischen kennengelernt und ihn in Düsseldorf geheiratet.
Eine Bekannte hat in der Türkei einen Einheimischen kennengelernt und ihn in Hamburg geheiratet.
Meine beste Freundin hat ihren Mann in Griechenland kennengelernt und ist seit 20 Jahren mit ihm verheiratet.
Eine weitere Freundin hat ihren jetzigen Mann im Skiurlaub kennengelernt und ist ebenfalls sehr glücklich mit ihm.
Mit Verlaub: Jede der Geschichten hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:1.000.000. Zusammengenommen aber 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000.
Ausserdem: "Hat geheiratet" heißt ja nur für maximal 5 Jahre. Danach haben Nicht-EU-Ausländer das Recht eingebürgert zu werden.
Zumindest die ersten beiden Fälle sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: Beznezz.
An alle Frauen (insb. ältere und übergewichtige, sorry is so...): Sucht über die bekannte Suchmaschine nach "Beznezz" und lest Euch mind. die ersten 20 Geschichten durch, falls Ihr vorhabt in ein muslimisches Land zu fahren.
 
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  • #9
Ja es kann tatsächlich funktionieren...

Ein guter Bekannter hat im Mai diesen Jahres im Mallorca-Urlaub!! seine Freundin kennengelernt. Sie aus Bremen, er aus Stuttgart. Er hat sie seit Juni bereits 2x für verlängerte WE besucht, sie ihn in BaWü auch schon 1x inkl. Kennenlernen des Freundeskreises. Die nächsten Besuche sind auch schon geplant und die beiden scheinen sehr glücklich. Ob es auf Dauer funktioniert weiß noch niemand aber sie wollen es versuchen. Es wurden auch schon Gedanken angestellt inwiefern sie sich langfristig hier unten jobmäßig niederlassen könnte. Das Ganze ist natürlich sehr kostspielig und wenn jemand nicht über die finanziellen Mittel für eine Fernbeziehung verfügt wirds schwierig.
 
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  • #10
Lieber Fragesteller

nein, ich nehme Urlaubsflirts wahr aber nicht mit.
Klar ist Flirten spassig. Aber das Leben ist nun mal nicht nur spassig.

Animateure und Sportlehrer können berufsmäßig flirten. Das sollte keiner persönlich nehmen.
Etwas anderes ist es im Urlaub einen anderen Urlauber kennenzulernen der einem gefällt.
 
  • #11
Lieber Fragesteller,

für mich wäre es durchaus vorstellbar, eine Urlaubs- oder Reisebekanntschaft zu heiraten.Ich denke, wir sollten uns klar machen, dass es verschiedenste Urlaubsbekanntschaften gibt, nicht nur Animateure oder Strand-Casanovas (und ihre weiblichen Gegenstücke). Beispielsweise die Reiseleiterin einer Rundreise, die in Athen Archäologie studiert und bei passender Gelegenheit ganze Dramen von Aischylos zitiert etc. Ich würde mir aber über folgende Punkte Gedanken machen und die auch mit meiner Herzdame ausgiebig besprechen:
a) Unterschiedliche Kulturen: In einer Beziehung können eine Rolle spielen beispielsweise Wohnen der Eltern im Alter bei der Tochter, Finanzhilfe für Familienangehörige etc...
b) Sprache: Wer lernt welche und kann sich auf Dauer mit wem in der Schwiegerfamilie verständigen
c) zukünftiger Wohnsitz: wo lebt man, wer muss wieviel aufgeben an Kontakten, Freundschaften, Beruf
d) Kultur"schock" (beispielsweise ist in Südamerika eine Vollzeithaushaltshilfe durchaus Standard und für einen Arzt oder Professor durchaus zu finanzieren, in D ist das schon schwieriger.....)
e) Integration in den Alltag, Erwartungen an die Zukunft.
f) Wie nimmt der eigene Umkreis (Eltern, Freunde, Verein) die Partnerin auf/würde der Umkreis sie akzeptieren, würde man sie dort gerne vorstellen? Wenn Nein - ist man bereit, den Preis zu zahlen?
"Nicht aufnehmen" muss nicht rassistisch oder ausländerfeindlich sein - Massive Zweifel an den Beweggründen der Partnerin, wie einige hier beschrieben wurden, können da auch schon reichen....

Ich kenne Paare, wo eine solche Beziehung seit langer Zeit gut funktioniert und Paare, wo die Beziehung nach kürzester Zeit scheitert und Paare, wo plötzlich Probleme auftauchen, weil es zum Beispiel für Sie völlig klar ist, den gerade arbeitslos gewordenen Bruder massiv finanziell zu unterstützen (um zu präzisieren in ca. 10 Jahren Ehe ist soweit ich weiß kein Euro in diese Richtung geflossen) und er die fliessenden Beträge von im wesentlichen seinem Geld für weit zu viel hält.).

Kurz gesagt: es ist sicher auf gewisse Weise anstrengender, fordert mehr Selbstkontrolle und mehr Kommunikation und Konfliktmanagement, aber es kann gut funktionieren.

Daniel1980
 
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  • #12
Mit Verlaub: Jede der Geschichten hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:1.000.000. Zusammengenommen aber 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000.
Ausserdem: "Hat geheiratet" heißt ja nur für maximal 5 Jahre. Danach haben Nicht-EU-Ausländer das Recht eingebürgert zu werden.
Ein komischer Zufall, dass ich dann so viele Beispiele für Urlaubsflirts kenne, aus denen eine ernsthafte Liebe wurde. Und Du irrst, die Nicht-EU-Ausländer sind bei ihren Frauen geblieben. Die tunesische Heirat zum Beispiel war vor 40 Jahren.
Aber wenn Du meinst, die Welt sei schlecht, dann nur weiter so.
 
  • #13
Ich würde mal sagen, das sich meistens daraus nicht wirklich was entwickelt..
Jedem dem es anders geht, vergönne ich es wirklich...
Ein bissl flirten ist immer drinnen, ein wenig rumknutschen auch... und das wars auch schon...
Wenn man danach in Kontakt bleibt, gut, wenn nicht, dann halt nicht...
Ich sehe das nicht so tragisch...
 
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  • #14
Es kann funktionieren! Meine Eltern haben sich vor 50 Jahren im Urlaub in Osttirol kennengelernt, als sie 16 und 19 Jahre alt waren, 10 Jahre später ist meine Mutter aus Deutschland zu meinem Vater nach Wien gezogen, und inzwischen sind sie schon 40 Jahre glücklich verheiratet!
 
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  • #15
Ich persönlich habe zwar nichts gegen Urlaubsflirts, aber ich habe den Eindruck, das selten daraus etwas Ernstes wird. Zunächst wohnt man oft weit weg von seinem Urlaubsflirt und nach dem Urlaub kommt dann bestens eine Fernbeziehung in Frage.

Zudem glaube ich, dass der Alltag ganz anders ist, im Urlaub sind die meisten von uns ganz ausgelassen und gut gelaunt, im Alltag scheitern denn diese Bekanntschaften meistens (damit meine ich nicht nur Urlaubsflirts, sondern Bekanntschaften im Urlaub allgemein). Deshalb ist für mich, obwohl ich einem Flirt nicht abgeneigt bin, der Urlaub keine wirkliche Option, um eine Partnerin zu finden.

m, 33