Laleila

Cilia
  • #151
Wir haben das Thema abschließend geklärt, die Freigabe wurde sozusagen erteilt :) Ich bin froh und dankbar für das Vertrauen meiner Frau.
Mein Sohn weiß von dem ganzen noch gar nichts und das wird auch erstmal so bleiben. Ich werde ihn damit überraschen sobald absehbar ist, dass die Reise auch stattfinden kann.
Gratuliere zu der völlig richtigen Entscheidung;
Ich hätte es auch verstanden, wenn Du diesen Männer-Urlaub auch gegen ihre ausdrückliche Zustimmung gebucht hättest.
Es ist Dein Kind, er ist wegen Dir auf der Welt, also gehörst Du ihm ein Stück weit auch
Deine Partnerin wusste, dass sie sich auf einen Mann mit Kind einlässt und das im Zweifelsfall das Kind, vor der Partnerin kommt.

Hätte ich einen Papa zum Partner, ich würde solche speziellen Vater-Sohn-Zeiten regelrecht anregen.
Also, alles richtig gemacht! genießt den Urlaub und viel Spaß weiterhin, auf der Piste.
 
  • #152
In einem Familiengefüge stehen die Eltern/ die Stiefeltern in der Entscheidung über 11-Jährigen. GröKaz will diesen Urlaub, aber seine Frau nicht.
Man muss nicht aus jeder Stunde, die ein Vater mit seinem Sohn verbringt, eine Grundsatzdiskussion machen, aber nun gut:

Es ist erfreulich und erstrebenswert, wenn sich Väter um ihre Kinder kümmern und auch positiv im Sinne der Mutter, die ja auch mal Urlaub für sich machen möchte. Der @GröKaz ist da vorbildlich.

Wenn daraus eine Frau eine Hierarchiediskussion machen möchte, dann ist selbstverständlich ganz klar, dass sie auf Platz zwei steht. So wie ich als Mann selbstverständlich hinter dem Sohn meiner Partnerin stehe, jedenfalls in bestimmten Punkten. Wer damit nicht umgehen kann, sucht sich einen Mann ohne Kinder.

Eine Frau, die daraus ein grundsätzliches Drama macht, macht dann auch Theater, wenn er mit dem Kleinen ins Kino geht.
Es geht hier ja nicht um den ganzen Urlaub, sondern um einen Teil. Bei uns ist das völlig zwanglos. Ich fahre auch mal eine Woche weg, wenn sie dafür nicht genug Urlaub hat oder ich passe eine Woche auf, wenn sie alleine fahren möchte.


Wenn es der Sohn mitbekommen hat, dann steckt GröKaz ernsthaft in der Zwickmühle. Er soll bedenken, dass seine jetzige Ehefrau bisher alles mitgetragen hat und dass sie ihre guten Gründe hat. Diese können sein: Eifersucht, Sich-Ausgeschlossen-Fühlen, die pädagogische Frage (Stiefkind über den Eltern, den Erziehungsstil von GröKaz kennen und nicht damit einverstanden sein, am Bsp. von der Filmauswahl), Wissen um ein schlechtes Gewissen bei GröKaz wegen Patchwork usw.
Na, ob die Gründe so gut sind, wage ich zu bezweifeln. Eifersucht auf 11jährige?
Jedenfalls hat sie Gründe und damit setzt sich GröKaz m. M. n. nur insoweit auseinander, dass er sich vom Forum zeigen lässt, wie er doch zu seinem Urlaub kommt.
Er fragt nach, wie andere das sehen. Und bekommt verschiedene Sichten. Er wird sicher auch Deine in Betracht ziehen und dann mit seiner Frau ein Gespräch führen. Wenn sie äußert, dass sie aus gutem Grund eifersüchtig ist und sich ausgeschlossen fühlt, kann er das einbeziehen.
Es ist die Aufgabe eines Forums, auch unangenehme Sachen anzusprechen. Es ist einem FS immer besser geholfen, wenn er nicht nur bestätigt wird.
Unangenehm für ihn wäre sicher, wenn sich herausstellt, dass er die falsche Frau geheiratet hat. Die nächste Diskussion könnte sich dann auch um Erbverteilung drehen. Aber das scheint sich ja geklärt zu haben.
 
  • #153
…in der Regel zu dritt 4 Wochen im Jahr auf Urlaub - über Weihnachten und in den HH Schiferien je eine Woche, die restlichen zwei Wochen in den Sommerferien auch zum Großteil in die Berge und zwar immer in meinen Heimatort, wo ich mittlerweile ein kleines Häuschen (neudeutsch: Chalet) besitze. Meine Familie wohnt um uns rum - dh. Nichten und Neffen, die Kinder meiner Cousinen und Cousins, und andere Nachbarskinder stehen ab spätestens 8 in der Küche wollen mit dem Hamburger Cousin spielen und abhängen. Im Winter wird fleissig Schneemann gebaut, Schi gefahren, im Sommer im Wald gespielt, gewandert, an den See geradelt und (seit neustem) geklettert. Also recht viel Natur - und (aus Sicht eines 11jährigen Jungen) ziemlich wenig Luxus und Abwechslung....aber trotzdem unbezahlbar schön!
Ich würde an Deiner Stelle dann mal über den weiteren Aspekt nachdenken, dass Urlaube sich offenbar insgesamt stark an Deiner Vorgeschichte, Deiner Herkunft und Deinem Sohn orientieren.

Vielleicht würde Deine Frau einfach gerne auch mal mit Dir woanders hinfahren - und mit Deinem Sohn machst Du das jetzt?
Wie wäre es, sie über den nächsten Zweierurlaub mal frei entscheiden zu lassen?
 
  • #154
Vielleicht würde Deine Frau einfach gerne auch mal mit Dir woanders hinfahren - und mit Deinem Sohn machst Du das jetzt?
Wie wäre es, sie über den nächsten Zweierurlaub mal frei entscheiden zu lassen?
Wahnsinn. Ich kann dir schon wieder zustimmen (das zweite Mal seit 2017).

Mit den nachgereichten Informationen sieht das schon anders aus.
Beim Freundinnen-Urlaub dürftest du aus Sicht deiner Freundin auch gerne dabei sein. Das willst du nicht. In den anderen Urlauben soll dein Häuschen genutzt werden. Deine Freundin hat sich anzupassen. Jetzt ziehst du den Vater-Sohn-Urlaub durch.
Ich denke, du solltest mehr auf die Wünsche deiner Freundin eingehen. Oder ist sie von vorneherein nur als Lebensabschnittspartnerin geplant, die entsorgt werden soll, wenn sie Mucken macht?
 
  • #155
Wahnsinn. Ich kann dir schon wieder zustimmen (das zweite Mal seit 2017).

Mit den nachgereichten Informationen sieht das schon anders aus.
Beim Freundinnen-Urlaub dürftest du aus Sicht deiner Freundin auch gerne dabei sein. Das willst du nicht. In den anderen Urlauben soll dein Häuschen genutzt werden. Deine Freundin hat sich anzupassen. Jetzt ziehst du den Vater-Sohn-Urlaub durch.
Ich denke, du solltest mehr auf die Wünsche deiner Freundin eingehen. Oder ist sie von vorneherein nur als Lebensabschnittspartnerin geplant, die entsorgt werden soll, wenn sie Mucken macht?
Hätt ich jetzt nicht so rausgelesen. Er hat am Anfang geschrieben, dass er gern Club Urlaub macht, sie aber nicht, daher machen sie das auch nicht. Das klingt ja nun nicht, als würde er ihr immer seine Wünsche aufpressen, wenn er den Urlaub, den er sonst gern machen möchte, dann nur allein macht, statt sie dazu für den Familienurlaub zu zwingen. Es klingt, als würde er sich zumindest nach ihr richten, was ihre Tagesplanung im Urlaub angeht (viel unternehmen, nicht nur rumhängen). Ob sie nun dem Urlaub in seinem Chalet begeistert zustimmt oder nur zähneknirschend, dazu gibt es keinerlei Aussage. Kommt ja auch darauf an, ob er das schon vor der Beziehung hatte. Genau wie beim Sohn ist das dann was, auf was ich mich als Partnerin eben auch einstellen muss, wenn der andere das so handhabt. Für mich persönlich wäre das wirklich gar eher nichts, aber sie kann das ja ganz anders sehen - wissen wir nicht.
Aber vielleicht äußert er sich dazu noch mal.
(Die Freundin würde sich sicher bedanken, wenn er beim Freundinnen-Urlaub mitkommt, nehme ich auch mal an... aber das ist hier ja nicht das Problem.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #156
Ich würde an Deiner Stelle dann mal über den weiteren Aspekt nachdenken, dass Urlaube sich offenbar insgesamt stark an Deiner Vorgeschichte, Deiner Herkunft und Deinem Sohn orientieren.
Das stimmt - die vier Wochen, die wir zu dritt unterwegs sind, sind wir überwiegend in meiner Heimat. Auch weil mir wichtig ist, dass mein Kind einen Bezug zu dem Ort, zur Familie dort und den Traditionen vor Ort aufbauen kann. Das ganze passiert aber nicht gegen den Willen meiner Frau, im Gegenteil: sie ist ebenfalls gerne dort, spricht sogar schon den Dialekt und wir haben geplant, in 10-12 Jahren die Zelte in HH abzubrechen und dahin zu ziehen.

Wie wäre es, sie über den nächsten Zweierurlaub mal frei entscheiden zu lassen?
Die Zweierurlaube verbringen wir nie in meinem Heimatort. In diesen zwei Wochen verreisen wir meist in den Norden - Norwegen oder Dänemark, die Lieblingsreiseziele meiner Frau.
 
  • #157
…meiner Heimat. Auch weil mir wichtig ist, …
Ich bin hier Betroffener und kann deswegen mitreden. Bis zu meinem 19. Lebensjahr kannte ich praktisch auch nur solche „Heimaturlaube“. Wenn es Dir wichtig ist, muss es ihr noch lange nicht recht sein. Und…
ist wieder eine andere Kategorie.
Die Zweierurlaube verbringen wir nie in meinem Heimatort. In diesen zwei Wochen verreisen wir meist in den Norden - Norwegen oder Dänemark, die Lieblingsreiseziele meiner Frau.
Vielleicht also einfach mal eine Woche zu dritt in einem Club oder sonstwo? Oder das Thema offen ansprechen?
 
  • #158
Vielleicht also einfach mal eine Woche zu dritt in einem Club oder sonstwo? Oder das Thema offen ansprechen?
Das Problem verstehe ich irgendwie nicht. Sie sind also bei einem Urlaub da, wo er sein will (Chalet in der Heimat), den anderen Urlaub da, wo die Frau sein will (Skandinavien). Ob es für das Kind jetzt schlimm ist, nur in die Heimat zu fahren ist ein anderes Thema. In der DDR konnten wir auch immer nur an die gleichen zwei Orte an der Ostsee und im Erzgebirge; ehrlich gesagt fand ich das als Kind nicht schlimm, solange ich da frei rumtoben konnte und jemanden zum spielen hatte. Mit 11 muss man ja nicht zwangläufig quer durch die Welt jetten. Ist auch völlig irrelevant für das Thema Zweier-Urlaub.
Warum soll jetzt die Frau irgendwo mit ihn wo sie keine Lust drauf hat, obwohl der Urlaub an sich ja nach beiden Interessen der Eltern geht? Und er den von ihr ungeliebten Club-Urlaub doch gut mit seinem Sohn verbinden kann?
 
  • #160
Ob es für das Kind jetzt schlimm ist, nur in die Heimat zu fahren ist ein anderes Thema.
Das Kind hat ja auch eine Mutter, die sicherlich auch Urlaub macht. Von daher hat das Kind wohl 2 Sichtweisen ........

Ja @GröKaz - hast du gut gemacht. Und so kannst du deinen Bauch auch mal wieder in die Sonne halten.
Dir und deinem Sohn wünsche ich einen herrlichen Urlaub, der bei euch beiden den Wunsch nach Wiederholung weckt.
 
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