• #91
Die zeitliche Dauer ist begrenzt und das Einkommen ebenso.
Ich weiß nicht wo Du die 69 her hast, ich habe nur gelesen, er ist über 60 und nicht fast 70.

Und warum es wichtig ist, das zu dokumentieren, dass der Vater nicht zahlt! Wurde hier erklärt: Das Kind soll definitiv vor möglichen Forderungen des Vaters geschützt werden. Das Kind ist jetzt 3, in 15 Jahren ist es 18. Wenn der Vater erst in 20 Jahren stirbt und nicht schon in 14, dann soll das Kind nicht weder für das Heim oder die Beerdigung des Mannes aufkommen müssen oder sich die Kosten mit den Halbgeschwister teilen.

Ich würde, an der Stelle der FS zu dem Mann den Kontakt komplett abbrechen und alles übers Jugendamt laufen lassen.

Nur Frauen können bei uns schwanger werden aber jeder Mann weiß wie ein Kind entsteht! Darum sollte auch jeder Mann selbst aufpassen, dass er nicht ungewollt Vater wird. Wenn ein Mann Vater geworden ist, muss er zumindest Finanziel dafür auch gerade stehen. Wenn er jetzt Rentner ist und nicht viel Geld hat, dann ist das so und im sollte die Rente bis zu H4 gekürzt werden.
 
  • #92
Ich weiß nicht wo Du die 69 her hast, ich habe nur gelesen, er ist über 60 und nicht fast 70.
Bei über 90 Antworten kann man halt schnell den Überblick verlieren und deshalb hier:
er ist Ende 60 und hat bereits Familie gehabt.
Wenn er jetzt Rentner ist und nicht viel Geld hat, dann ist das so und im sollte die Rente bis zu H4 gekürzt werden.
Da wird wohl wenig zu holen sein und deshalb ignoriert er ja schon seit ca. 4 J. die Briefe vom Jungendamt. Wer nichts zu verlieren hat, der kann da wesentlich entspannter an die Sache gehen.
Ich kenne in meinen Bekanntenkreis auch so einen Fall. Da verdient der Kindsvater ca. 1200.- und lacht nur über die Schreiben vom Jugendamt und Anwälten. Wer nichts zu verlieren hat, der kann da schon wesentlich lockerer sein, als diejenigen die viel zu verlieren haben.
Wenn der Vater erst in 20 Jahren stirbt und nicht schon in 14, dann soll das Kind nicht weder für das Heim oder die Beerdigung des Mannes aufkommen müssen oder sich die Kosten mit den Halbgeschwister teilen
Willkommen in Sozialstaat Deutschland.:)
Solange der Staat die Kosten an jemand anderes weiterleiten kann, solange muss man selber nicht dafür haften.

Die FS hat am Ende sogar noch Glück, dass sie nicht diesen Mann geheiratet hat. Dann dürfte Sie wohl anstatt Unterhalt für das Kind zu bekommen, noch Unterhalt an den Mann bezahlen.

Am Ende kann dann die FS schon eine Auflistung der fehlenden Unterhaltszahlungen aufstellen und dem Kind, dann dies in 20 oder 30 Jahren zeigen. Für mehr reicht aber diese Stück Papier nicht.
 
  • #94
Das Kind ist jetzt 3, in 15 Jahren ist es 18. Wenn der Vater erst in 20 Jahren stirbt und nicht schon in 14, dann soll das Kind nicht weder für das Heim oder die Beerdigung des Mannes aufkommen müssen oder sich die Kosten mit den Halbgeschwister teilen.
Nun, da gibt es ja Freigrenzen, die nicht ganz so niedrig sind, wie umgekehrt beim Kindesunterhalt. Das Kind wird mit 18 Jahren, oder auch mit 20, sicher noch nicht so viel verdienen, dass es über diese Freigrenze kommt und an den Heimkosten für den alten Vater beteiligt werden wird.
Aber, es stimmt schon, schaden tut es sicher nichts, wenn die FS darauf achtet, das Nichtzahlen des Kindesvaters beweisfest zu dokumentieren und aufzubewahren. Am Ende hat der Vater doch so gute Gene, dass er 98 wird, und wer weiß auch, wie sich die Gesetzeslage bzgl. der Freigrenzen bis dahin geändert haben kann - völlig unwahrscheinlich ist dein geschildertes Szenario nicht!


w50
 
  • #95
Hallo Nora,

ich denke, diese Sachen wg. Kindesunterhalt bzw. Unterhaltsvorschuss solltest du bei der Familienberatung bzw. beim Jugendamt klären lässen und ich denke, die Profis dort sollten das in die Hand nehmen und machen das normalerweise auch. Also Unterhaltsvorschuss durch das Amt und irgendwann versucht das Amt, den Vater in Anspruch zu nehmen.

hier ein kurzes Update:
Nachdem ich ihm gestern in aller Ruhe und Freundlichkeit geschrieben habe, dass ich diese Sms - Tipperei nicht mehr aushalte und diesen Stillstand und diese Ungewissheit, dass ich Angst habe, krank zu werden, wenn das so weitergeht und ich in diese Einbahnstraße so viel Energie gesteckt habe, Energie, die ich für mich und das Kind benötige, dass mir die Luft ausgeht...gab es seinerseits eine kurze, klare Ansage:
"Wie du meinst."
Und daraufhin schrieb er: "Dies ist meine letzte Sms."
Nora, was soll das?! Das ist weder ruhig noch freundlich. Das ist Drama. Ihr wohnt hunderte Kilometer auseinander und seht euch so gut wie nie. Und du machst Vorwürfe und hast Erwartungen, das ist völlig fern der Realität. Und du denkst, er müsste sich so und so verhalten wegen dem Kind. Je mehr du schreibst, umso mehr kann ich als Mann nachvollziehen, dass er auf Abstand geht. Du hast da m.E. auch selbst ein paar Baustellen, an denen noch gearbeitet werden sollte. Deswegen ja von mir auch der Tipp, das mit der Familienberatung zu machen bzw. zu intensivieren. Alleine kommst du da nicht auf´n grünen Zweig. Versuche, dir mehr Hilfe zu holen.
 
  • #96
Hallo Nick,
Mag sein, dass das "Drama" ist, was sich da abspielt. Es ist nun einmal so, dass ich tatsächlich Angst habe, krank zu werden, wenn mein Leben so weitergeht wie bisher.
Es ist schön, dass Du den Mann verstehen kannst in seiner Reaktion. Er ist ja weit genug weg, und ich kann jetzt in Ruhe meine unzähligen Baustellen bearbeiten, mich in Ruhe um mich und meine Kinder kümmern und er kann machen was er möchte, ich lass ihn bestimmt in Ruhe.
Dieser Mann "muss" gar nichts, selbstverständlich nicht.
Lieben Gruß
 
  • #97
(...)

Ich würde, an der Stelle der FS zu dem Mann den Kontakt komplett abbrechen und alles übers Jugendamt laufen lassen.

Nur Frauen können bei uns schwanger werden aber jeder Mann weiß wie ein Kind entsteht! Darum sollte auch jeder Mann selbst aufpassen, dass er nicht ungewollt Vater wird. Wenn ein Mann Vater geworden ist, muss er zumindest Finanziel dafür auch gerade stehen. Wenn er jetzt Rentner ist und nicht viel Geld hat, dann ist das so und im sollte die Rente bis zu H4 gekürzt werden.
Ja, ich breche den Kontakt komplett ab, hab viel zu viel Mühe, Zeit und Worte (und auch Taten) in diese Angelegenheit investiert.
Wegen der Unterhaltsfrage muss dann das Jugendamt sich kümmern, ich bespreche mit denen alles Nötige, vor allem auch, was die Frage, was die Verpflichtungen des Kindes gegenüber dem Vater sind, betrifft.
Es stimmt schon, jeder Mann weiß, wie ein Kind entsteht. Aber verantwortlich für alles, was folgt, ist wohl dann doch die Frau allein, in dem Moment in welchem sie sich für das Kind entscheidet.
Das ist schon ok. Hat die Natur bestimmt nicht umsonst so eingerichtet.
Das Wichtigste für mein Kind sind jetzt geordnete Verhältnisse, Menschen um ihn herum, die es lieben und sich freuen, dass es dieses Menschlein gibt und gerne Zeit mit ihm verbringen.
Den Kindesvater lasse ich in Ruhe, die brauchen wir ja alle jetzt.
Und mir tut der Kontaktabbruch richtig gut. Es hat mich fertiggemacht, ihm hinterherzusmsen.
Keine Mauer mehr einreißen zu wollen, die Mauer einfach lassen und sein Leben mit netten Menschen teilen.
Der Kindesvater mag lieber in seinem selbstgewählten Gefängnis sitzen bleiben, gut.
Leben und leben lassen.
Lieben Gruß
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #98
Es ist nun einmal so, dass ich tatsächlich Angst habe, krank zu werden, wenn mein Leben so weitergeht wie bisher.
Es zwingt Dich niemand, weiter "Drama" zu veranstalten.

Du hast Dich entschieden, nach relativ kurzer Zeit mit einem Mann ein Kind in die Welt zu setzen, der Hunderte Kilometer weit weg wohnt und fast schon der Urgroßvater des Kindes sein könnte. Du kanntest seine finanzielle Situation zu dem Zeitpunkt vermutlich, sonst wärst Du nicht immer zu ihm gefahren. Verhütung konnte ihm zu der Zeit (offensichtlich!) wurscht sein, umso mehr hättest Du darauf achten müssen. Hast Du nicht.

Übernimm die Verantwortung für das, was Du getan hast und kümmere Dich um Dein Kind. Schlimm genug, dass die Allgemeinheit jetzt in die finanzielle Pflicht genommen wird, weil Du die Verantwortung nicht übernehmen kannst oder willst. Schlimm genug, dass das Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt, Unterhaltverpflichtungen für das Kind zu vermeiden, die sowieso in weiter Ferne liegen.
 
G

grünewelle

  • #99
Es zwingt Dich niemand, weiter "Drama" zu veranstalten.
Meine Güte, nun ist aber auch mal gut. Wer rennt schon freiwillig in solche Lebenssituationen. Manchmal hat man eben 10 Bretter vorm Kopf und braucht eben, bis man begreift, was zu tun ist.
Verhütung konnte ihm zu der Zeit (offensichtlich!) wurscht sein, umso mehr hättest Du darauf achten müssen. Hast Du nicht.
Das ist doch gut so, jetzt gibt es ein Menschenkind mehr:) Das Kind ist schon da, es macht keinen Sinn mehr, darauf "rumzutrampeln". Die FS kann nur sehen, dass sie nicht noch einmal in so eine Lebenssituation gerät.
Schlimm genug, dass das Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt, Unterhaltverpflichtungen für das Kind zu vermeiden, die sowieso in weiter Ferne liegen.
Das waren die anderen, nicht die FS, die so gedacht haben.
Die FS hat schon "demütig" ihr Haupt gesenkt und ihre "Schuld" anerkannt. Was gibt es da noch drauf zuhauen? Verstehe ich nicht.
W
 
  • #100
Schlimm genug, dass das Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt, Unterhaltverpflichtungen für das Kind zu vermeiden, die sowieso in weiter Ferne liegen.
Also ich finde das Verhalten der FS auch nicht das Gelbe vom Ei aber es sollte nicht das Kind ausbaden oder für so einen Mann später zahlen - natürlich ist es nicht okay, dass der Staat für das Kind jetzt aufkommt. Aber dieses Kind wird später auch Steuern zahlen und wäre es nicht geboren, dann würde der Mann die Kosten für das Heim oder seine Beerdigung auch anders bestreiten müssen.

Ich bin der Meinung, solche Menschen, die ihre Pflichten auf den Staat abwälzen, die sollten auch vom Staat so behandeln werden.
 
K

KG XS

  • #101
@Lebenslust.....zum Thema, Nora 2 solle sich dafür verantworten, was sie "getan" hat.....also entschuldige mal, sie kümmert sich seit Jahren um Ihr Kind, macht Arbeit für 2, verzichtet auf Rentenansprüche, hat beruflich Nachteile, muss sich mit Ämtern rum schlagen, wird teilweise gesellschaftlich verachtet.....hingegen die Abtreiberinnen, die jahrelang in Psychotherpie gehen, nach außen hin die tollen Karrierefrauen darstellen.....hier zahlt auch die Allgemeinheit für die Psychotheraphie. Das sollte bei dem Thema nicht außer acht gelassen werden.
Die Kinderlosen, was haben die "getan"? Und wovon profitieren diese später? Wer soll sie pflegen, wenn sie mal alt sind??
Da wird der ein oder andere noch froh sein, über die "Kinder", die von den hier erniedrigten AEs in die Welt gesetzt wurden.
 
  • #102
KG XS unter 100! Also bitte jetzt mal nicht so übertreiben, auch AE Frauen können arbeiten gehen. Das Kind ist über 3 Jahre alt, da kann eine Frau auch zu 50% arbeiten gehen.

Solange die Menschheit nicht ausstirbt wird auch das Problem, wer pflegt die Kinderlose, regeln. Ich sage nur - Flüchtlinge! Außerdem sind es die Kinderlose, die die AE und ihre Kinder jetzt ernähren, wenn der Vater sich weigert und davon gibt es viele.

Dieses Kind ist jetzt da und wir können nur alle drauf hoffen, dass das Kind die nötige Erziehung bekommt und mal ein produktives Mitglieder unserer Gesellschaft wird. Wenn das Kind mal ein gutes Mitglieder wird und nicht nur vom Staat nimmt, dann war das Geld was die Gesellschaft heute für es ausgibt, nicht verschwendet.
 
  • #103
Übernimm die Verantwortung für das, was Du getan hast und kümmere Dich um Dein Kind. Schlimm genug, dass die Allgemeinheit jetzt in die finanzielle Pflicht genommen wird, weil Du die Verantwortung nicht übernehmen kannst oder willst. Schlimm genug, dass das Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt, Unterhaltverpflichtungen für das Kind zu vermeiden, die sowieso in weiter Ferne liegen.
Hallo Lebens -Lust,
Ich weiss nicht, was Du willst, ich übernehme doch die Verantwortung für das, was ich getan habe. ich kümmere mich doch um mein Kind.
Und keine Sorge, ich werde schon arbeiten gehen wieder, um eine Existenzberechtigung auf dieser Erde zu behalten!
 
  • #104
Schlimm genug, dass das Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt, Unterhaltverpflichtungen für das Kind zu vermeiden, die sowieso in weiter Ferne liegen.
Auf Unterhaltsvermeidung kann man Hauptaugenmerk legen wie man will - nützt nichts. Da kann die FS dokumentieren, was immer sie will. Ein Kind ist seinem Vater gegenüber auch unterhaltspflichtig, wenn dieser sich nie gekümmert, nie Unterhalt gezahlt hat.

In dem geschilderten Fall kann er mangels Einkommen seinen Unterhaltspflichten nicht nachkommen, deswegen zahlt ja auch das Jugendamt und unternimmt nichts, wenn er die Briefe nicht öffnet.
Das Jugendamt holt sich die benötigten Infos im Rahmen von Amtsersuchen bei Rentenversicherungen, Finanzamt, Sozialamt an seinem Wohnort, da muss er als Rentner nicht antworten.

Angesichts der Tatsache, wie die finanzielle Situation der Kommunen ist und in den nächsten Jahrzehnten noch sein wird, werden sie auf diese individuellen und begrenzt persönlichen Unrechtigkeiten keine Rücksicht nehmen (können). Das müssen sie auch nicht, denn die Allgemeinheit zahlt für das Kind nun den Unterhaltsvorschuß, anstelle des zahlungsunfähigen Vaters und so holt sich das Sozialamt spätr Unterhalt für den Vater zurück, wenn er bedürftig wird und das Kind zahlungsfähig ist.
 
  • #105
Das Kind wird im Mai 2 Jahre alt, ich bitte zu entschuldigen, dass ich noch nicht arbeite. Ich weiß, eine Mutter müsste eigentlich sofort, wenn das Wochenbett vorbei ist, ihre Existenzberechtigung wiedererlangen, denn als Gebärapparat hat sie ja ab Geburt des Kindes keine Verwendung mehr.
Ich habe hier eine Frage gestellt, ob ein Vater die Pflicht hat, sich um sein Kind zu kümmern, auch wenn man als Paar getrennt ist.
Nun ist dieser Thread verkommen zu einer Debatte über Finanzen, Finanzen, Finanzen.
Wenn alle Frauen und Männer an das Thema "Kind" so herangehen, wundert es mich gar nicht mehr, dass es zu wenig Kinder gibt in Deutschland.
Des weiteren verstehe ich nicht, warum ich angefeindet werde, weil ich mich nicht verhalten habe wie "man" sich in solch einer Situation verhält, also: Kind hat finanziell schlechtsituierten Papa, also weg damit in den Müll.
Unsäglich, dieses Denken. Wer weiss, was für herzallerliebste Menschen schon beseitigt wurden, weil sie finanziell nicht "tragbar" waren.
Und wer weiss, wieviele Kinder nur gezeugt wurden, damit sie später ein Rädchen im Getriebe sein mögen, gewinnbringend, ganzer Stolz von Papa und Mama, im Leben zu was gebracht.
Dass es im Leben auch noch um andere Werte geht als Geld zu machen, scheint bei einigen Foristen noch nicht angekommen zu sein.
Ich habe nun begriffen, dass der Kindesvater absolut keine Pflichten hat als Vater. Und ich habe begriffen, dass ich für das, was ich "getan" habe, allein verantwortlich bin.
Ferner habe ich begriffen, dass ich jetzt aufhören soll zu jammern, und ich mich gefälligst um das Kind, das immerhin ich geboren habe, zu kümmern habe und den Erzeuger in Ruhe lassen soll damit dieser sich nicht in irgend einer Art und Weise bedrängt fühlt.
Ich habe auch begriffen, dass es ratsam ist, den Vater seines Kindes nach wirtschaftlichen Aspekten auszusuchen, also, dass er im Falle der Trennung richtig gut Geld abwirft. In meinem Fall ist es nun zu spät, aber nachfolgende Generationen von Frauen werden es sicher besser anstellen als ich.
Danke für die Lehrstunden.
 
K

KG XS

  • #106
Nora 2 schreibt doch, dass sie, trotz AE und 3 Kindern arbeiten möchte, die Frage ist nur, ob sie mit dem Hintergrund überhaupt nen Job bekommt. Eine AE mit 3 Kindern wird ja nicht bevorzugt eingestellt und wenn sie nen Job hat, dann wissen mit Sicherheit so manche Vorgesetze und Kollegen ihre Notsituation für sich zu nutzen.

Und was das 50% arbeiten betrifft, in ihrem Fall sicherlich nicht sonderlich reizvoll, da sie, je nachdem welchen Beruf sie hat, vermutlich noch mit H4 aufstocken muss, aus dem einen Grund, weil der Vater des jüngsten Kindes keinen Unterhalt bezahlt.

Und wenn sie Pech hat, wird sie dann noch von ihrem Sachbearbeiter auf dem Amt gedrängt, noch mehr zu arbeiten, damit sie auch den H4 Leitstungen raus kommt. Tolle Aussichten.

Was die nicht Kindesunterhalt bezahlenden Väter betrifft: Ich finde hier sollte der Staat mal ansetzten. Denen wird es nämlich viel zu einfach gemacht, sich aus der (finanziellen) Verantwortung zu stehlen. Die erzieherische Verantwortung zu umgehen ist ohnehin kein Problem. Aber was das für den andern Elternteil bedeutet, will kaum jemand sehen. Nora 2 hat nicht ein einziges freies WE. Das täte ihr vielleicht auch einmal gut. Kindererziehung wird hier teilweise als Nullleistung angesehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #107
Du fragst, ob ein Vater die moralische Pflicht hat, sich um sein Kind zu kümmern, und bist enttäuscht, dass er es nicht tut.
Fühlst dich vermutlich im Stich gelassen.
Selbst wenn er diese Pflicht hat, er tut es nicht, und wenn du dich auf den Kopf stellst.
Also bleibt dir nur, mit dieser Enttäuschung umzugehen, dass er nicht interessiert ist auch wenn es weh tut.
 
  • #108
Liebe Nora,

Ich kann Deinen Frust gut nachvollziehen.
Nein, ich persönlich finde Dein Engagement für Dein(e) Kind(er) toll, und dass Du Deinem Kind den Vater bewahren möchtest, spricht ja für Dich.

Ich habe mir übrigens 3 Jahre Erziehungszeit gegönnt (waren insgesamt bei 2 Kindern dann 5 Jahre) und ich möchte keine Minute missen. Das letzte Jahr als AE, und danach Vollzeit wieder einstiegen - war nicht einfach, ging aber. Und weder ein Low Level Job, noch Ausbeutung, Ablehnung durch Chefs, KollegInnen.
Den oft von außen implizierten Anspruch, so schnell wie möglich zurück in den Job, finde ich unsäglich. Aber für mich hatten und haben meine Kinder oberste Priorität.

Es ist irrsinnig belastend, und schmerzlich, einen Fehlgriff bei der Partnerwahl gemacht zu haben, und bei der Wahl des Vaters erst recht - das badet nämlich ein unschuldiger Dritter aus.
Ich rede nicht von den finanziellen Aspekten, sondern den ganzen Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften.
Gerade mein jüngerer Sohn hat bis heute große Schwierigkeiten, mit der sehr deutlich erlebten Ablehnung klar zu kommen und diese jetzt zu verarbeiten.
Mit den Schuldgefühlen, dass ich das nicht verhindern konnte, muss ich heute leben. (Ich habe auch alles versucht - Erziehungsberatung, Jugendamt, moderierte Elterngespräche, hat außer dem Verlust immenser Energie und Kraft nur Frust gebracht).

Das Finanzielle ist nur ein Randproblem - hier möchte ich nicht, dass Kinder für einen Mann zahlen, der als Vater mehr als ein Totalausfall war. Wenigstens das.

Nur pauschalisieren möchte ich nicht, und einen zwar kritischeren, aber grundsätzlich positiven Blick bewahren.
Es gibt Männer, die als Partner und Vater aufgrund ihrer Denk- und Handlungsweise, ihrer Werte, ihres Charakters gut geeignet sind, und leider Totalausfälle. Das hat nichts mit ihrer Einkommenssituation oder dem Bildungsniveau zu tun. (Gilt analog genauso für Frauen).

Für die Zukunft besser hinzuschauen, etwas kritischer zu sein, was für einem Menschen begegne ich - das gilt für mich.
Das wünsche ich auch meinen Kindern, wenn sie mal soweit sind. Aber sie werden die gleichen Fehler oder dafür andere machen, das gehört dazu.
Wenn ich damals nicht so blauäugig gewesen wäre, gäbe es meine beiden nicht, und das werde ich nie bereuen. Auch wenn es hätte besser sein können...

Genieß Du Deine Kinder, die verbleibende Mutterzeit.
Und bei dem Rest bist Du doch auf einen positiven Weg.
Es wird.
 
  • #109
Ich habe hier eine Frage gestellt, ob ein Vater die Pflicht hat, sich um sein Kind zu kümmern, auch wenn man als Paar getrennt ist.
Nun ist dieser Thread verkommen zu einer Debatte über Finanzen, Finanzen, Finanzen.
Den agressiven Ton kannst du dir gerne sparen.
Die Foristen versuchen zu helfen, weil du offenbar sehr engstirnig an das Thema herangegangen bist, und sich deine Thematik auf eine finanzielle Beziehung zwischen Kind und KV reduziert.
Hoffentlich hast du wirklich erkannt, daß du niemand dazu bringen kannst, etwas zu tun was er nicht will, egal wie agressiv, passiv-agressiv, anklagend oder wie immer du dich verhalten hast.
Ohne diese Erkenntnis wirst du dir in sozialen Situationen echt schwer tun, und zwar nicht nur in dieser.
 
  • #110
Nora 2,
Was glaubst Du bitte, wie ein Sozialstaat funktioniert? Jeder bekommt was aber keiner bezahlt ein? Oder bist Du der Meinung, die anderen sollen so dumm sein und für Dich und Dein Kind bezahlen. Was ist Bitte an Dir oder Deinem Kind besser oder liebenswerter als einer Mutter und ihrem Kind im Afrika, die verhungern! Genau nichts! Der Unterschied ist, ihr lebt in Deutschland und die in Afrika. Wenn Deutsche kein Sozialstaat wäre, wo alle einzahlen die sich das leisten können und dann dafür Geld aus diesem Topf bekommen, wenn es ihnen schlecht geht, dann wärst Du mit Deinem Kind vielleicht schon verhungert. Du wärst auch sofort arbeiten gegangen, wenn Du es körperliche dazu in der Lage gewesen wärst.

Wir überleben nicht von Luft und Liebe! Wenn der Sozialstaat so schlimm ist und Du kein Mitglied sein möchtest, dann nimm auch Bitte jetzt das Geld von dem Sozialstaat nicht an, über den Du so meckerst.
 
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K

KG XS

  • #111
@Lione 69: Beim beruflichen Wiedereinstieg muss man noch erzänzen, dass es einen himmelweiten Unterschied macht, ob der FS momentan eine Stelle freigehalten wird oder nicht.

Warum gibt es denn in D eine so hohe Kinderarmut? Warum leben so viele AE von H4 oder müssen aufstocken?

Weil die Kinderbetreuungsangebote nicht der Nachfrage entsprechen und AEs eben ungern eingestellt werden. Vor allem AEs mit kleinen Kindern. Und wenn der Vater nicht mithilft und Null an Kindesunterhalt bezahlt ist die Situation noch schwieriger. @frei mag hier ne Ausnahme darstellen, da sie zum Zeitpunkt der Trennung bereits in der Promotion war, Nora 2 ist vermutlich in einer anderen Situation und hat außerdem 3 Kinder.
 
  • #112
Weil die Kinderbetreuungsangebote nicht der Nachfrage entsprechen und AEs eben ungern eingestellt werden. Vor allem AEs mit kleinen Kindern.
Es werden grundsätzlich ungern Frauen über 30 eingestellt, weil die Gefahr, dass die da plötzlich Schwanger werden, groß ist. Und wenn es ein Job in der Medizin oder Gastronomie ist, kann eine Schwanger dann auch nicht voll in ihrem Job arbeiten - da ist eine Frau, die schon Kind hat, das kleinere Übel. Gerade heute, müssen alle Frauen, Kinder und Job gut planen, damit sie nicht unter die Räder kommen.

Aber ich gebe Dir bei einer Sache absolut Recht, die Kinderbetreuung muss in Deutschland viel besser werden.

Die FS hat es schon selbst festgestellt - eine Frau muss sehr gut aufpassen, von wem sie ein Kind bekommen will.

Wir leben zwar in einem Sozialstaat aber darum wird nicht automatisch eine AE Mutter auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt behandelt - selbst im öffentlichen Dienst ist das nicht der Fall, auch wenn es da bei jedem Stellenangebote steht; Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Aber wir kommen wieder vom Thema ab! Aber ich denke, das eigentliche Thema ist schon durch, weil es steht fest; die FS kann den Kindsvater zu nichts zwingen.

Die FS sollte sich so schnell wie möglich um eine eigene Einkommen kümmern, denn es wird nicht leichter je länger sie wartet. Es ist auch die Frage, ob und wann sie das letzte mal gearbeitet hat. Wie lange sie bei den ersten Kindern im Mutterschutz war. Aber es gibt Jobs, auch wenn sie vielleicht nicht erste Wahl sind. Die FS wird beruflich ganz von vorne, sicher auch ganz unten anfangen müssen aber dafür kann die Gesellschaft auch nichts.

Jeder liegt, wie er sich bettet! Ich habe es als Frau Mitte 30 im Berufsleben auch nicht immer leicht - bei mit hat z.B. meine Chefin meine Bewerbung untergraben, damit ich die Stelle in einer Uni nicht wechseln kann und dabei kann sie mir keine volle Stelle mehr bieten. Ich habe den Wechsel jetzt erzwungen. Das Leben ist hart und wir müssen alle kämpfen. In jedem Alter, in jeder Situation kann man Probleme auf dem Berufsmarkt haben, gerade als Frau. Wenn die FS sich vor der Geburt der Kinder auf einem Gebiet etabliert hätte und wäre auch werdend des Mutterschutzes am Ball geblieben, dann würde sie jetzt in keine unsicher berufliche Zukunft blicken.
 
  • #113
Liebe FSin, er hat die Vaterschaft schriftlich anerkannt, dann ist alles gut und alles hat vor dem Gesetz bestand.
Ich hatte dies in den ganzen Posts überlesen, entschuldige!
 
  • #114
Den agressiven Ton kannst du dir gerne sparen.
Die Foristen versuchen zu helfen, weil du offenbar sehr engstirnig an das Thema herangegangen bist, und sich deine Thematik auf eine finanzielle Beziehung zwischen Kind und KV reduziert.
Hoffentlich hast du wirklich erkannt, daß du niemand dazu bringen kannst, etwas zu tun was er nicht will, egal wie agressiv, passiv-agressiv, anklagend oder wie immer du dich verhalten hast.
Ohne diese Erkenntnis wirst du dir in sozialen Situationen echt schwer tun, und zwar nicht nur in dieser.
Das stimmt nicht ganz. Einige Foristen versuchen zu helfen, andere, leider neigst auch Du Lily321 etwas dazu, glauben, sich anmaßen zu können, in einem oberlehrerhaften Ton mit Menschen zu sprechen, als wären diese geistig minderbemittelt oder sonst etwas. Es geht da weniger um Hilfe, denn um Belehrung und Besserwisserei.
Würdest Du Dir zum Beispiel Deine herablassende und teilweise übergriffige Art, mit der Du Dich meinem Thema näherst, sparen, würde das Echo entsprechend anders ausfallen.
Ich bezweifle stark, dass Du in Deinem (noch recht jungem, scheint mir) Leben bisher alles vollkommen richtig gemacht hast, in Situationen, in denen es in jeder Hinsicht drunter und drüber geht. Falls doch -freut mich das für Dich. Dann aber sei mal bitte etwas gnädiger mit denen, die es nicht so toll anpacken wie Du.
Vielleicht begreifst Du ja eines Tages, dass man "Hilfe" nur schwer geben kann, wenn man sich selbst als allwissend und unfehlbar gibt? Ich wünsche es Dir, denn Deine Gedanken sind nicht schlecht, zum Teil.
 
  • #115
Hallo Lionne69,
Danke für Deine aufmunternden Worte, Du sprichst mir aus der Seele.
Ja, das sage ich mir auch immer wieder: Für das Kind, das entstanden ist, war dieser Kraftakt gut. Hätte ich den Mann nicht getroffen, bzw mich nicht auf ihn eingelassen, gäbe es dieses Kind nicht und das wäre jammerschade.
Es ist wie es ist und es ist gut.

Ja, dieser Druck, das Kind so schnell wie möglich in Fremdbetreuung zu geben, ist wirklich schlimm.
Ein Kind zu bekommen bedeutet mehr, als es auszutragen und das erste halbe Jahr mit ihm zu verbringen.
Ich habe aber auch den Eindruck, dass sich viele Mütter nach einigen Monaten auch ziemlich langweilen und sie wie auf Kohlen sitzen und darauf warten, ihr Kind endlich abgeben zu können.
Man hat die Fähigkeit zur Mutterschaft bewiesen, hat ein gesundes Kind zur Welt gebracht und dann ist auch gut mit dem Muttersein, schnell weg bzw zurück in den Job, wo frau dann ihren WAHREN Wert gezeigt bekommt: als GELDverdienerin.
Ich stimme der Aussage von Foristin Darina zu, die Kinderbetreuung in Deutschland muss verbessert werden! Die Betreuung sollte mehr durch die jeweiligen MÜTTER UND VÄTER erfolgen. Statt die Kinder viel zu zeitig in eine Einrichtung abzuschieben, wo sie sich in einer völligen Überforderung durch Lärm, Menschengewusel und Krankheitserregern wiederfinden.
Nicht umsonst kann damit gerechnet werden, dass das Würmchen von 1,5 Jahren andauernd krank ist und man dann als Frau auch nur wieder zuhause bleibt.
Nein, dieser Druck und Zwang von außen ist unzumutbar. Die ersten drei Jahre im Leben eines Kindes sind entscheidend für das gesamte Leben und eine Kindergärtnerin sagte mir, dass das Kind bis zum dritten Lebensjahr am besten Zuhause aufgehoben sei.
Vorausgesetzt, die Mutter verbringt gern Zeit mit ihrem Kind und wünscht sich nicht insgeheim weg an ihren Arbeitsplatz, wo es freilich mehr Push fürs Ego gibt als daheim zwischen schreienden Kindern.
 
  • #116
Es stimmt schon, jeder Mann weiß, wie ein Kind entsteht. Aber verantwortlich für alles, was folgt, ist wohl dann doch die Frau allein, in dem Moment in welchem sie sich für das Kind entscheidet.
Liebe Nora,
dein Sarkasmus kommt deutlich ´rüber in all deinen Posts. Klar weiß ein Mann, wie ein Kind entsteht. Die Verantwortung dafür haben aber beide. Auch eine Frau weiß, was Verhütung bedeutet und eine Frau, die selbst nicht die Pille nimmt oder sonstwie verhütet, kann Sex ohne Kondom abbrechen. Du kannst die Verantwortung nicht abgeben. Du hast entschieden, es so zu machen, wie du es gemacht hast und du musst die Folgen tragen. Du wolltest es so und hast es herbeigeführt, dass ein neuer Mensch, dein Kind, entstanden ist. Der Mann genauso. Beide haben es gemacht und beide hatten gute Gründe, weil die Anziehung so groß war und das ist etwas sehr schönes.

Dein Sarkasmus und deine Ironie ist m.E. ein Schutz, den du dir aufbaust und vielleicht auch eine Form der Kommunikation, die du magst. Ich mag das auch sehr gerne. Manchmal ist es aber so, dass Sarkasmus und Ironie nicht passen. Manchmal muss man einfach sagen, was man genau möchte und sich verwundbar machen. Manchmal liegt die Wahrheit in der Mitte.
 
  • #117
].....zum Thema, Nora 2 solle sich dafür verantworten, was sie "getan" hat......
Weniger verantworten als vielmehr nicht beklagen, wenn sie mit einem Mann ein Kind in die Welt setzt, bei dem ganz klar abzusehen ist, dass die Situation so wird, wie sie jetzt ist. Bei einem Mann im Rentenalter kenne ich die Situation und weiß, dass sie sich nicht ändern wird.
Mir erscheint Nora2 insgesamt sehr naiv. Sie hat den Mann kaum mal gesehen, erkennt überhaupt nicht, dass er offensichtlich kein Interesse am Kind und erst Recht nicht an ihr hat und ist dann nach Jahren immer noch bedrückt von fehlender Nähe und träumt von einer Beziehung. Sie beklagt die "Trennung", wo ein Außenstehender nicht mal eine richtige Beziehung sehen würde.

Aber selbstverständlich muss sie auch die Verantwortung dafür übernehmen, dass sie sich entschieden hat, mit diesem Mann ein Kind in die Welt zu setzen. Für mich ist das (etwas übertrieben) wie mit einem Aidskranken schlafen, der von sich aus nicht verhütet und dann beklagen, wenn man infiziert wird.
Oder wie die von Männern, die sich beklagen, dass sie für die nicht arbeitsfähige Mutter und das Kind aufkommen müssen, wenn sie sich die Verhütung sparen und dann "plötzlich" Vater sind. Dem Mann konnte hier völlig egal sein, ob sie schwanger wird, er kann sich einfach aus der Affäre ziehen (was natürlich eine "Riesensauerei" ist, aber absehbar war).

Die Situation ist offensichtlich: die FS hat ein Kind mit einem Mann, der sich weder finanziell noch emotional einbringen will. Das Kind kam ohne vorherige Beziehung zustande, Streit war vorher schon an der Tagesordnung. Wir lesen auch nicht, dass das Kind ein "Unfall" war.
Rein sachlich: die FS wird sich darauf einstellen müssen, für das Kind alleine zuständig zu sein. Auf Vaterpflichten pochen dürfte nicht zielführend sein. Sie sollte schauen, dass sie dem Kind ein Umfeld schafft, das Alleinerziehende eben bieten können.
 
  • #118
Nora, lass dich hier nicht anfeinden. Du hast ein kleines Kind und einen Vater dazu, der sich nicht um das Kind kümmern möchte. Natürlich kannst du da jetzt nicht wieder (voll) ins Berufsleben einsteigen.

Ja, du hast nicht immer klug gehandelt, das weißt du auch. Aber jetzt ist dein kleiner Schatz hier und da verbietet es sich meiner Ansicht nach - obwohl ich alles andere als ein Pro-Life-Anhänger bin - ihr vorzuwerfen, sie hätte besser verhütet, abgetrieben oder was auch immer. Meine Meinung.

Ich erwarte von jedem Menschen ein Mindestmaß an Anstand, den man einfordern kann. Das sind hier die immateriellen Vaterpflichten. Es gibt keinen Grund, warum er diese nicht erfüllen kann (Krankheit oder so). Er ist einfach zu faul, sich um sein Kind zu bemühen. Bei all den Fehlern, die die FS macht, sollte man das doch als viel gravierender betrachten.
 
N

nachdenkliche

  • #119
Also Nora, ich wusste ja gar nicht, dass man hier kostenfreie Rechtsberatung durch "Fach"anwälte für Scheidungsrecht und Unterhaltsfragen bekommt...Bist Du eigentlich schon so weit, dass Du dahingehend Beratung brauchst? Ich würde Dir dann in diesem Fall einen wirklichen Fachanwalt in der Realität empfehlen. Ich kann nur wiederholen was Deine eigentliche Frage betrifft, Das ist keine Ehe. Von einem solchen Modell wie Du es beschreibst, habe ich noch nie gehört. Das Kind ist da..habe es lieb und sorge dafür...aber ich würde mich aus dieser Ehe verabschieden. Möchte noch bemerken, dass ich die letzten Tage hier nicht mehr gelesen habe...Alles Liebe für Dich!