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  • #1

Vegetarischer oder veganer Partner, was dann?

Würde für euch ein vegetarischer oder veganer Partner in Frage kommen, wenn alles weitere stimmen würde, wenn es genau euer Traummensch in allen anderen Dingen ist? Würdet ihr euch beim Zusammenleben anpassen und es auch mal versuchen? Oder wäre der Versuch bzw. so ein Partner ein absolutes NoGo? Hier mal ein Film zu dem Thema, sehr interessant: http://www.youtube.com/watch?v=xf9fO9KK_mI
 
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  • #2
Soll das ein Scherz sein?
Kauf dir ein Veganer-Kochbuch. Da stehen Veganer-Rezepte drin. Die kocht ihr. Dann isst dein Liebster sein Veganer-Essen und du isst das Veganer-Essen zusammen mit dem Steak, das du dir in die Pfanne gehauen hast. Darfst dir sogar Kräuterbutter drauf zerlaufen lassen.
Das Leben kann ganz einfach sein. Susanne
 
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  • #3
Wer es kann soll es tun. Für mich wäre das, glaube ich ein Nogo, denn ich esse zu gerne Fleisch, Käse und andere Tierprodukte. Wenn ich mir schon alleine das Kochen vorstelle, das grundsätzlich in 2 Gerichte aufgeteilt werden müsste, Toufu steak, Sojafrikadellen...uuuh neee! In diesem Fall bin ich leider ziemlich kompromisslos, da veganisch leben zudem dem Körper u.a. wichtige (tierische) Eiweiße, die für die Knochenbildung nötig sind, vorenthält. Insofern in meinen Augen auch nicht gesund sein kann.
Anfangs mag das ja alles noch ganz interessant sein, aber mit der Zeit würde es mich so nerven, dass es für Streit sorgen täte. Also lerne ich lieber gleich nur Menschen kennen, die die gleichen Essensvorlieben haben, wie ich.
 
  • #4
Für mich wäre es ok, solange er mir seine Einstellung nicht aufdrängt.
Ich akzeptiere ja auch sein. Aber wenn er das versucht, hätte ich ein
Problem,weil ich mich wegen einem Mann nicht verbiege.
 
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  • #5
Ich war 2 Jahre mit einem "nur" Vegetarier zusammen. Das ist natürlich machbar und sollte auch kein No-Go sein. Wir haben viel Fisch, Käse, Ei usw. gegessen und es hat gut funktioniert. Auch das gemeinsame Kochen haben wir genossen. Wenn ich mir jedoch vorstelle, dass ein Veganer auch diese Dinge nicht isst....furchtbar! Wie bei sovielen Dingen in einer Partnerschaft ist es für mich auch bei den Essgewohnheiten wichtig, dass man eine annähernd gleiche Einstellung hat.

Insofern: Vegetarierer ja, Veganer nein!
 
  • #6
Es ist in wirklichkeit ja nicht einmal die andere essgewohnheit, die meisten veganer sind sonderlinge in allen bereichen. Das fängt nur beim essen an und hört nicht mehr auf, es zieht sich durch die kleider wahl, kosmetik, schuhe, möbel usw.. da wirst du schon schräg angeschaut wenn Du zeitung liest weil die ja aus holz ist, holz=wald und wald=lebensraum und weniger lebensraum= tote tiere.
Das läßt sich in wirklichkeit auf alles auslegen und man darf sich das tag aus tag ein anhören nur wenn man betreffende auf ihren öko-fußabdruck aufmerksam macht... na dann ist alles anders. Auch vegetarier sind manchmal so.
Ausser in indien wo es eingfach zu kultur gehört, habe ich ehrlichgesagt noch fast keine "normalen" und angenehmen menschen hinter vegetarieren oder veganern erlebt.
Am anfang scheint immer alles normal und nach einem halben jahr würde man sie am liebsten zur therapie schicken.
 
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  • #7
Hallo Ihr Lieben,
Ich bin seit ewig langer Zeit Vegetarierin, einfach nur, weil mir Fleisch in welcher Form auch immer nicht schmeckt. (Trage schliesslich auch Schuhe aus Leder!) Ich esse aber sehr gerne Fisch. In meiner letzten Beziehung (mit einem Nicht-Vegetarier) war das auch überhaupt kein Problem. Er hat alles fleischlose, was ich so gekocht habe immer gerne gegessen und wenn wir dann im Restaurant waren, hat er dann eben was mit Fleisch genommen.
Bei mir gibt's aber auch keine Sojawurst oder ähnliches, schließlich geht es um den Geschmack, und wenn ich einen bestimmten Geschmack geniessen möchte, werde ich wohl kaum auf eine Geschmacksimitation zurückgreifen (Apfelpektin statt Leberwurst - so ein Quatsch - es sei den vielleicht bei Allergikern?!)
Veganische oder Makrobiotische Ernährung wäre mir persönlich aber auch zu einseitig (kein Käse:-(((...)
Solange jeder das essen kann, was ihm schmeckt und bekommt, und der Vegetarier nicht hinterher die Küche aufräumen darf, in der der Nicht-Vegetarier Fleisch gebraten hat, sollte das doch alles kein Problem sein?
 
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  • #8
Sehr gerne!

Weil es die ethisch vertretbarere und obendrein gesündere Ernährungsform ist. Ich bin selbst zu 85% Vegetarier. Bei den letzten 15% kämpfe ich noch mit Lukullus und würde mir gerne helfen lassen, diesen auch noch zu überwinden.

Tiere sind Mitgeschöpfe und ich wundere mich, wie gedankenlos und bereitwillig die mündigen Bürger beinahe täglich nach (möglichst billigem) Fleisch verlangen, dessen Bereitstellung die massenweise geplante (und mechanisch wie ökonomisch optimierte) Hinrichtung (= Mord auf Bestellung) der "Lieferanten" voraussetzt. Barbarisch!

Vegetarier also sehr gerne!

Weil sie oft auch die verantwortungsvolleren und nachdenklicheren Zeitgenossen sind, denen z.B. Haustiere wichtiger sind als Autos.
 
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  • #9
Dann kommen einfach weniger bis gar keine gebratenen Leichenteile mehr auf den Teller.
 
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  • #10
Bei dieser Frage geht es um gegenseitige Toleranz! Eine mir seeehr wichtige Eigenschaft!
Ich lebe seit Jahrzeiten vegetarisch. Früher strikt, in den letzten Jahren wegen meinen Lieben mit Kompromissen, dh z.B. ich brauche auf Essenseinladungen keine vegetarische "Extrawurst", sondern probiere eben vom Fleischgericht mit reichlich Beilagen oder bestelle im Restaurant Fisch und meine Kinder bekommen ca 1x wöchentlich ein Fleischgericht gekocht... Fisch, Käse, Milchprodukte, eiweißreiche Gemüse gibt es bei uns reichlich. Laut Untersuchungen, auch des Bundesgesundheitsamtes, ist es die gesündeste Methode nur einmal wöchentlich Fleisch zu essen. Auch das Bewusstsein und die Achtung vor dem Lebewesen spielt dabei für mich eine Rolle.
Menschen, die täglich Mengen vor allem von Schweinefleisch und viel Wurst essen müssen, belasten ihren Körper unnötig mit Stoffwechselprodukten, auch der Körpergeruch verändert sich für mich wahrnehmbar ganz typisch. So jemand ist mir dann einfach nicht sympathisch.
w49
 
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  • #11
# 5

Und wie ist das dann mit Allergikern, oder sonstigen Unverträglichkeiten, die der Mensch ja heutezutage immer häufiger bekommt? Ist der dann auch gleich anders, und ein Sonderling, weil er einfach keine Lactose, oder Getreide verträgt??
Mann, das ist schon ganz schön hart, was du da schreibst. Dass jeder Fleischlos, oder keine tierischen Produkte Essende, ein unnormaler Mensch wäre. So vielen schmeckt es einfach nicht.

Ich nehme also an, du kennst deinen eigenen öko-fussabdruck und fühlst dich dabei gut. Gerade in diesen Tagen ja ein heißes Thema.

Wenn du schon über Sonderlinge urteilst, dann solltest du wenigstens denen entscheiden lassen, wie sie das selbst handhaben. Entweder Fleisch und nicht Öko-Nachhaltige Nahrung etc., dann wenigstens auf die anderen Säulen, wie Verkehr und Heizen achten.

Findest du das also schlimm, wenn ein auf Nahrung, Kleidung, Möbel, Kosmetik,....- achtender, nachhaltiger Mensch, dann Flugmeilen zurücklegt, um eine längere Reise beispielsweise anzutreten? Also im Gesamt-Ergebnis schneidet der dann natürlich schon wieder schlechter ab, aber jeder muss es selbst wissen, wie er das Ganze kompensiert und mit der Lage umgeht.

Ich bezeichne mich als keine Vegetarierin, ich esse alles, und ich habe auch schon in der Vergangenheit einige Zeit rein vegan mal ausprobiert, um eben zu wissen, wovon ich wirklich spreche. Es hat in Partnerschaften gut geklappt, man kann das bezgl Nahrung leicht umstellen. Nur was die anderen Themen, die die werte Nr.5, anspricht, anbelangt, muss zumindest eine gewisse Offenheit des Partners, für Veränderungen und Kompromisse, vorhandensein, was eben genau die Themen der Nachhaltigkeit betrifft. Also natürlich von beiden Seiten aus, denn sonst kann eine Partnerschaft natürlich nicht klappen.


Umwelt-, Pflanzen- und Bodenökologin
 
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  • #12
Ich (39) bin vegan und habe das letzte Mal Fleisch 1982 gegessen. Und ja, ich leben noch!
Vegan lebe ich seit 9 Jahren, davor fast vegan da ich sowieso keine Milchprodukte vertrage.

Keineswegs bin ich ein Sonderling. Ich falle nicht weiter auf, es sei denn wegen dem guten Aussehen für mein Alter.
Es ist auch nicht schwer so zu leben, wenn mensch mal raus hat, wo was zu kaufen ist und wie was zu kochen ist. Es ist so einfach. Ich habe mein Standard-Repertoire und daraus konstruiere ich alles weitere. Ausserdem gehört sehr viel Frischkost (Rohkost, Obst) dazu. Den Anteil würde ich auf 80% setzen.

Die Geruchsänderung kann ich bestätigen. Allerdings riechen die Fleischesser dies nicht selbst, da es sich wie mit dem Knoblauch verhält - wer es selbst isst, riecht es auch bei anderen nicht.

Wer hier behauptet, Veganern würde was fehlen, den bitte ich hier zu nennen, was fehlen sollte.
Mein Blutbild ist übrigens nicht nur okay, es ist top! Ich habe einen extrem niedrigen Cholesterinwert, auch die Niere arbeitet sehr gut usw, es gab keinen Wert der nicht in der Norm lag, und es war ein grosse Blutbild.
 
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  • #13
Meine Cousine ist Veganerin. Sie hat zwei Kinder, einen Hund, ist Single und ich vermittel gerne!! Aber: bei jedem Familienfest - wir sind eine große Familie - sitzt sie mit ihren Kindern an einem Tisch, alle 3 essen nur Rohkost, die Kinder sind extrem zierlich und klein (in der Familie sind wir sonst normal bis groß), völlig unentspannt, sehr ernst, total überzeugt, noch nicht mal Eier oder Fisch dürfen echte Veganer essen, keine Milch, Käse, an Fleisch - Leichenteile - gar nicht erst zu denken...es ist ihre Überzeugung, aber muss sie auch noch ihre Kinder und sogar den Hund damit quälen?? Die Kinder dürfen auf keinem Geburtstag Torte, Eis, Würstchen essen, sie sind auch sehr ernst für ihr Alter und kennen sich mit dem Essen super aus. Und der arme Hund stürzt sich immer auf alles, was nach Kadaver riecht..Zugegeben, sie leben alle. Aber wie...?!

Eines wundert mich jedes Mal, wenn ich meine Cousine sehe: wie kommt es, dass sie trotz dieser strengen, eingeschränkten Ernährung ziemlich dick ist? Das verstehe ich einfach nicht...

Vegetarier find ich einigermaßen akzeptabel, in Folge der Fleischskandale und wenn man die Hintergründe etwas kennt, geht es mir auch so, dass ich manchmal kein Fleisch mag.

Jeder wie er glücklich wird. Nur bei Kindern hört der Spaß auf. Und als Partner wäre mir das zu angespannt.

Marie
 
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  • #14
@12
dass die Kinder zierlich sind, hat nichts mit dem veganen Leben zu tun. Du siehst ja selbst, deine Cousine ist dagegen dick. Es gibt wahrlich sehr fette Veganer.
Dass die Kinder ernst sind, hat ebenso wenig damit zu tun. Es gibt sehr lustige vegane Kinder und auch sehr ernste Kinder die alles essen.

Du sagst, Veganer dürfen dies und jenes nicht essen. Warum sollten sie es nicht dürfen? Veganer dürfen auch in eine Metzgerei gehen und kaufen, sie wollen nur nicht. Zwischen "nicht dürfen" und "nicht wollen" besteht ein grosser Unterschied.

Deine Cousine möchte das beste für ihre Kinder, deshalb hält sie die Kinder fern.
Es gibt tatsächlich erwachsene Veganer, die bereits bei Veganern gezeugt wurden und niemals in ihrem Leben etwas unveganes gegessen haben.

Ich finde schade, wenn Partnerschaften oder auch zwischenmenschliche Beziehungen egal in welcher Form an diesem Thema scheitern.
Du könntest mal versuchen mit deiner Cousine über das Thema zu reden und dir ihre Sichtweise erklären zu lassen. Oder hast du das schon versucht?
 
  • #15
#10 bei unverträglichkeit ist es im prinzip kein veganer, da derjenige sich einfach genau wie alle anderen ernährt, er ist halt einfach keine produkte die er nicht verträgt.
Der wird kein problem mit lederschuhen oder einem handelsüblichen duschgel.

Ich bin chikung trainer und habe auch sie trainerausbildung in yoga, in den breichen trifft man auf endlos viele vegetarier und veganer, wie aus meinen ersten posting schon hervorgeht, schere ich nicht alle über einen kamm, dennoch ist die zahl der angenehmen menschen in der speziellen gruppe eine minderheit hier im westen.
 
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  • #16
@ Nr. 7: Die restlichen 15 % schaffst du mit diesem Film "Earthlings"

http://veg-tv.info/Earthlings

Achtung, harte Kost


@all: In meinem Freundeskreis sind Vegetarier und Fleischesser und das funktioniert auch wunderbar bei gemeinsamen Treffen. Es gibt halt keine Fleischpfannen, sondern die Dinge einzeln. Jeder kann sich dann alles zusammenstellen. So müsste es doch auch in der Partnerschaft funktionieren. Solange die Partner nicht permanent versuchen, die Welt des anderen zu verändern, klappt das schon.
 
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  • #17
also ganz ehrlich..
..wenn die Ernährung jetzt auch noch eine Hinderungsgrund ist für eine Beziehung...

Ich bin 29 ( w ) und in meinem weiteren Bekanntenkreis wimmelt es nur so von Personen mit Laktoseintoletanz, Frucktoseunverträglichkeit, Nuss- und andere diverse Allergien,
freiwilligen Veganern und Vegetariern( bei manchen auch nur mal phasenweise..)
absoluten Fleischessern( auf Fleisch bekommen seltsamerweise die wenigsten Allergien).

Tatsächlich bekommen wir sogar gemeinsame Feierlichkeiten mit Essen hin..
Partnerschaften haben die meisten auch.

Ach ja mein letzter Partner mochte keinen Käse( auch keinen Frischkäse...)

Da ist dann eben jeder selbst verantwortlich für sich( und seine Nahrung) und bei gegenseitiger Rücksichtnahme ist das kaum ein Problem.

...Leute macht doch nicht alles so unnötig kompliziert...
 
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  • #18
@ 14

Vielen Dank für Deine freundliche, sanfte Rüge auf meinen lässig dahingeworfenen Beitrag! Du hast Recht, ich habe mich noch nicht wirklich mit diesem Thema befasst und noch nie mit meiner Cousine ernsthaft hierüber gesprochen.

Allerdings ergibt sich auch kaum ein Gespräch beim Familientreffen, da sie eben ziemlich streng sich selbst abseits hält und die Kinder einfach anders als die anderen 9 der restlichen Sippschaft sind.

Ich müssste beide Dinge trennen und separat betrachten. Sicherlich spielen etliche andere Faktoren eine wesentlich größere Rolle. Leider ist sie die einzige Veganerin, die ich kenne und präsentiert für mich - ganz oberflächlich, ehrlich - sämtliche Veganer dieser Welt. Ein echtes Vorurteil meinerseits. Hiefür entschuldige ich mich offiziell!

Nur: es ist bekannt, dass die veganische Ernährung Vitaminmangel in nicht unerheblichem Ausmaß verursacht, ein Kennzeichen ist hierbei durchaus Kleinwuchs. Allerdings weiss ich nicht, in wieweit sie die Kinder ärztilich checken lässt. Und ein großes Blutbild reicht eben nicht aus!

Also, ich werde meine Cousine beim nächsten Fest ansprechen. Bin schon gespannt..

Nix für ungut.

Marie
 
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  • #19
MadMax

bei vegetariern wäre es mir völlig egal.
bei veganern käme es darauf an-eher nicht. das problem bei denen ist einfach, das diese ausrichtrung oft etwas von religion bekommt. die haben oft etwas bekehrténdes an sich und das geht einem dann wirklich auf den geist.

was das "ernährungsproblem" der veganer betrifft, so nehmen sie keinerlei vitamin b12 zu sich.
wird das nicht z.b. über tabletten zugeführt, sind die vorräte im körper irgendwann aufgebraucht(ca. 1/2 jahr).
das resultat ist dann, dass es zur blutarmut /anämie kommt.
wissen die veganer das und achten darauf, ist gegen die ernährung nichts einzuwenden.
mir persönlich wäre sie aber zu reduziert.
 
  • #20
Wenn es meine Traumfrau ist, ist es mir völlig wurst was Sie isst- oder auch nicht. Vegetarisch würd ich mit Genuss zuhause mitmachen. Solange Sie nicht immer und überall eine Extrawurst gebraten bekommen muss.

Ich glaube aber dass eine Veganerin meinen Vorstellungen einer Traumfrau wohl eher nicht entsprechen würde. Wieso? Nun, ich mag es nicht wenn mir jemand vorschreiben will wie ich lebe. Ich kenne etliche Veganer, keiner davon legt nicht einen gewissen missionarischen Eifer an den Tag. Die die ich kenne müssen Ihre gefühlte moralische Überlegenheit auch zeigen. Die Posts in diesem Tread bestätigen das auf geradezu köstliche Art und Weise, alleine die Wortwahl (Leichenteile) zeigt das.
Dazu Staments wie das sei gesünder. NEIN- das ist es definitiv nicht. Der Mensch ist von seiner Biologie her ein Allesfresser und braucht auch diverse Stoffe die in rein pflanzlicher Nahrung nicht vorkommen. Wer Vegetarisch lebt muss auf seinen Speisezettel viel Sorgfalt verwenden um alles zu bekommen, wenn man aber dasselbe als Fleischesser tut lebt man mindestens ebenso gesund. Für Kinder kann Vegan sogar gefährlich sein und durchaus die körperliche wie die geistige Entwicklung behindern.

@11- es gibt auch gesunde Raucher. Zwar selten aber doch. Ich nehme an Dass Du eben sehr sorgfältig Deine Speisepläne zusammenstellst. Bewusste Ernahrung führt zu guten Blutwerten- Ich bin Allesfresser und habe laut Arzt die Vital-und Blutwerte eines 15 Jahre jüngeren. Die Dosis macht das Gift!

@14- der erwachsene Veganer hat die Wahl, die Kinder ja wohl eher nicht. Das beste für Ihre Kinder? siehe unten.

@17 Marie: Es mag ja jeder Leben wie er will, aber einen Hund nur Vegan zu füttern ist Tierquälerei und keine Artgerechte Haltung- die ja da gerne propagiert wird. Bei Kindern, nee ich sags jetzt nicht, Du kannst es Dir ja denken. Mit dieser Cousine würd ich mehr als nur ein erstes Wort reden.
 
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Hieronymus

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  • #21
Uralte Lebensweisheit: Liebe geht durch den Magen.
Vegetarisches Essen kann meine Liebe mit Sicherheit nicht wecken.

Veganer sind Sektierer, denn dahinter steht immer eine Ideologie, die jeglicher rationaler Grundlage entbehrt. Veganer schließe ich als Partner kategorisch aus, weil mir das Gesülze einfach zu blöde ist. Diese Weltanschauung ist übel und grotesk.

Eine Vegetarierin als Partnerin könnte ich mir nur sehr schwer vorstellen, da ich sehr gerne grille und Fleisch esse und sehr gerne zusammen koche und genieße. Wenn ich mich nun unsterblich verlieben würde, wer weiß, ob ich da Kompromisse eingehen würde, aber rational betrachtet, wäre eine Vegetarierin völlig inkompatibel mit mir.

Ich glaube, gerade die Gewohneheiten und Vorlieben des Alltags stabilisieren eine Partnerschaft deutlich, vor allem über die Verliebtheitsphase hinaus. Insofern suche ich schon eine Freundin, mit der ich vieles gemeinsam habe. Essen und Freizeit gehört auf alle Fälle dazu.
 
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  • #22
Madmax

@#20wo ist beim grillen das problem?
du legst dir dein fleisch auf den grill, der vegetarier nimmt sich seinen lachs oder die forelle. isst er auch keinen fisch, gibt es eben gemüseburger, gegrilltes gemüse etc.
vegetarier sind da sehr erfinderisch!

ich persönlich bin zwar kein vegetarier, aber auch kein passionierter fleischesser. viele meiner normalen gerichte sind fleischlos. es kommt schon mal vor, dass ich wochenlang kein fleisch esse, einfach weil ich darauf keinen appetit habe.
eigentlich esse ich nur fleisch, wenn ich essen gehe.

warum der fleischkonsum oft als das alleinig seligmachende dargestellt wird, entzieht sich mir.
jagen kann man mich mit steaks. ich esse sie zwar, aber nicht besonders gern.
wie manche fleischfreaks ein blutiges, fast rohes stück fleisch in der kombi mit einer folienkartoffel und einemk alibisalat als tolles essen empfinden und dafür auch noch ein horrendes geld hinlegen, ...für mich ist das kein essen!
 
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  • #23
@17
Kleinwuchs ist keine Folge von veganem Leben.
Leider hast du deine Verwandten tatsächlich zu den einzigsten Veganern erhoben.
Ich kenne einige vegane Kinder die gross, sehr gross aber auch etwas kleiner sind. Es ist bei den Veganern genauso gemischt, wie bei allen anderen.
Du kannst speziell mal nach Veganern suchen, die bereits als Kinder vegan waren und erwachsen sind.
Ich selbst bin 176 cm und verteile auf die Höhe etwa 65 Kilo.
Als Veganerin kann ich dir versichern, dass Mangelerscheinungen ausbleiben.
Im Gegenteil; Fleischesser haben häufiger Mangelerscheinungen, denn in Fleisch/Milch sind kaum Vitamine enthalten.
Aus dem Grunde sind Veganer durchschnittlich gesünder, leben länger usw.
 
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  • #24
MadMax

@#22
untersuchungen zu diesem thema kenn ich nur für vegetarier.
danach sollen vegetarier, aus den genannten gründen, gesünder sein. hinzu kommt noch der geringere verzehr gesättigter fette(tierischen ursprungs).

bei veganern halte ich das aber für kritisch. um mangelernährung vorzubeugen, muss man schon sehr viel zeit in information investieren und die entsprechenden lebensmittel geschickt kombinieren, anderenfalls wird es eng.

probleme seh ich auch bei der eiweisszufuhr. es gibt zwar viele pflanzen mit viel eiweiss, nur ist es mit der biologischen wertigkeit oft nicht so weit her.
sie sind für den körper oft nicht so einfach zu verwerten, wie tierisches eiweiss und man muss deswegen sehr viel davon zu sich nehmen.
das ist dann eigentlich nur durch geschicktes kombinieren verschiedener eiweislieferanten möglich.

...der körper besteht fast ausschliesslich aus eiweiss: muskulatur, immunsystem etc.
im grunde genommen ist die vegane ernährung für die menschliche natur, eine fehlernährung.
vegetarisch ist ok, da viele tierische produkte verzehrt werden, plus fisch.
hätte die natur für uns die vegane ernährung vorgesehen, hätten wir ein völlig anderes gebiss.

aber, wie schon gesagt, für die partnerwahl wäre das essverhalten nicht relevant für mich...so lange ich nicht missioniert werde.
ich hätte auch kein problem damit, mich phasenweise mal vegan zu ernähren. zufälligerweise kommt das bei mir eh schon mal vor.
 
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  • #25
@23

gerade Veganer haben noch weniger Mangelerscheinungen zu befürchten, da sie noch mehr hochwertige Nahrungsmittel als Mineralstoff- und Vitaminlieferanten zu sich nehmen.
Je höher der Anteil der Nahrungsaufnahmekapazität in Form von Gemüse/Obst ist, umso höher die Vitamin- und Mineralstoffzufuhr. Je geringer dieser Anteil, umso höher der Anteil von nichtsbringenden Nahrungsmitteln.

Eiweiss braucht der Mensch gar nicht viel, besonders nicht in der heutigen Zeit in welcher sich nur noch wenig am Tag körperlich betätigt wird.
Weil viel zu viel Eiweiss durchschnittlich verzehrt wird, folgt ein Folsäuremangel welcher einen erhöhten B12 Bedarf nach sich zieht. Es ist inzwischen bekannt, dass beispielsweise Demenzerkrankungen mit einem Zuviel an Eiweiss (und IN FOLGE DESSEn einem Folsäuremangel) einher gehen.

B12 ist das einzigste Vitamin auf welches bei veganer Ernährung geachtet werden sollte, weil die Böden ausgelaugt sind, kaum noch Bodenlebewesen behinhalten (dank massiver Ausnutzung, chemischer Keulen) und so die Pflanzen nur noch wenig B12 beinhalten.
Die zusätzliche Versorgung mit B12 ist überhaupt kein Problem.
Ich esse nach Lust und Laune vegan und nehme hin und wieder ein paar B12 Stückchen, oder Hefeflocken oder auch Algen. In manchen Salzen sind auch Algen drin.

Das Thema und das angebliche Risiko wird seitens der Fleischindustrie SOWIE der Pharmaindustrie hoch geschaukelt.
Und wer verstehen kann, wird spätestens jetzt verstehen.
 
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  • #26
MadMax
@#24
nun ja, der eiweissbedarf beträgt ca 1 gramm pro kg körpergewicht.
bei 60kg ist der eiweissbedarf also 60 gramm.

gemeint ist damit, das es die menge ist, die der körper verwertet HAT.
bei veganer, aber auch bei "normaler" ernährung muss aber mehr aufgenommen werden, da in der regel bei 60g aufgenommenen eiweisses, nicht alles umgesetzt werden kann.

es ist eben schwer zu sagen, wieviel der aufgenommenen menge an eiweis, vom körper wirklich verwertet wurden.
spätestens beim blutcheck kann man dann sehen, wie es um den eiweishaushalt bestellt ist.
optimal ist ein wert über 8. die meisten menschen haben einen wert von unter 6...

je älter man ist, umso mehr eiweis benötigt der körper, weil es ihm zunehmend schwerer fällt, das eiweis entsprechend aufzuspalten.
selbiges trifft übrigens auf alle vitalstoffe zu(vitamine/mineralien)
 
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  • #27
@25
ob dder Eiweissbedarf so ist, ist die Frage. Viele Normen wurden aufgestellt, die später widerrufen wurden.
Es hiess irgendwann mal, die Erde sei eine Scheibe.
Auch heutzutage halten sich wacker so manche Irrtümer.
Ich habe jedenfalls noch nie einen Mangel gehabt, weder Eiweiss noch sonst was. Und ich esse wenig mit Eiweiss. Heute z.b. waren es lediglich zwei Scheiben Brot.
Dafür bin ich total sportlich und sehr fit!

Mein Blutcheck ergab wie gesagt perfekte Werte. Wen ein genauer Wert interessiert, darf mich gerne fragen.
 
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  • #28
MadMax

@#26
ok, ich nehme dich beim wort: was ergab dein blutcheck beim eiweisswert?

mit dem eiweiss ist es übrigens ähnlich wie mit dem calzium.
bekommt der körper zu wenig, holt er es sich aus seinen reserven. beim calzium sind es knochen und zähne-im alter gibt es dann die osteoperose. beim eiweiss holt der körper sich seinen bedarf aus den muskeln.
wer also zu wenig eiweiss zu sich nimmt, baut seine muskulatur ab.
 
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  • #29
@27
dann besteht keinen Zweifel. Ich habe sehr straffes Bindegewebe und mein Körper ist zwar schlank, aber durch und durch muskulös. Meine Fingernägel sind hart, wie auch die Fussnägel. Letzere sind so hart, dass ich nachts hin und wieder meinen Schatz verletze.

<Persönliche Blutwerte gelöscht: dies ist kein Chat. Bitte zurück zum Thema>
 
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  • #30
MadMax
@#28
ok, offensichtlich hast du es ja im griff.
aber es ist ncht ganz einfach!
viele menschen haben schon probleme damit, sich bei normaler ernährung ausgewogen zu ernähren. bei veganer kost wären die meisten sicher überfordert.
da deine blutwerte gelöscht wurden, hier zu info die normal-eiweisswerte:
optimal 8+
noch ok im 7er-bereich
zu knapp im 6er-bereich

der zustand deiner fingernägel hat mit den eiweisswerten nichts zu tun!
 
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