• #31
Hi,
Ja vielleicht ist es auch nur die übliche Spanne, die er verdienen könnte. Bei uns ist es auch so, dass man Vermutungen über die Tarifeinstufung der Kollegen hat, aber nichts Genaues weiß. Aus der Einstufung leitet sich dann das Gehalt ab.
Aus individuellen Gründen kann dein Freund viel tiefer eingestuft sein als der Kollege, der das Gleiche macht, von daher wäre es auch erklärbar.
Mach dir nicht zu viele Sorgen 🙂
 
  • #32
Ich war noch sehr jung, hatte ohnehin nicht viel und mein Ex wollte das genau wissen - um dann mit meinem Geld zu kalkulieren. Er hat viel Druck aufgebaut, das war eine sehr mühsame Sache damals.

Hmm, das ist natürlich ärgerlich. Aber dennoch denke ich, dass der 'Fehler' nicht in deiner Offenheit lag, sondern eher in mangelndem Durchsetzungsvermögen /Grenzsetzung.

So wie sich hier mancher hinstellt und sagt, 'das ist meins und geht keinen was an' kann man diese Position doch auch dem Partner ggü vertreten und klarstellen, 'das ist meins und ich entscheide, was damit passiert'. Da muss man doch nicht lügen oder verheimlichen?

Das halte ich für ehrlicher, klarer und direkter. Und letztlich effektiver. Wenn es dem Partner partout nicht passt, kann er doch gehen. Oder ich mich trennen, wenn ich merke, dass er mein Eigentum und meine Entscheidung nicht respektiert.

Ich verstehe nicht, was an einem NEIN so schwer ist.

Mein Partner hat auch manchmal komische Ideen zB hinsichtlich irgendwelcher Umbauten an MEINEM Haus. Das diskutieren wir und wenns mir absolut nicht passt, dann habe ich eben noch das Totschlag-Argument. Nein. Meins. Punkt.
 
  • #33
Ich kenne aber auch Einige Frauen und Männer die Jobs nachgehen deren Gehalt deutlich über der Norm liegt.
Die z.b beim Kennenlernen eines neuen Partner/in grundsätzlich nie ihren genaue Job Position und auch in einer Beziehung nie ihren wirklichen verdienst offen legen.

Aussage unabhängig von fast allen. Möchte nicht das ich einen Partner/in erwische der mich nur des Geldes wegen ,,liebt " zweite Aussage Möchte keinen Neid Faktor in der Beziehung schaffen weil ich mehr verdiene.

Folgendes:
Ich bin kein Top-Verdiener aber mein Gehalt liegt schon sehr deutlich über dem Durchschnitt. Bisher hatte ich noch keine Frau, die mir in dieser Hinsicht das Wasser reichen konnte. Jetzt kann man natürlich sagen: Klar, der Neo der Schlawiner hat halt Angst vor starken, erfolgreichen Frauen ,... ja mei, es hat sich halt immer so ergeben.

Noch nie habe ich einer Frau gesagt wie viel ich verdiene, noch hab ich eine nach ihrem Verdienst gefragt. Es interessiert mich auch nicht. Ich bin - wie ich finde - sehr großzügig und zahle gern mehr, allein daran merken die Damen, dass das offensichtlich kein Thema für mich ist. Aber mich anhand meines Gehalts festnageln zu lassen auf irgendein krudes Kosten-Aufteilsystem, ...nein danke. Kann nur den Kopf schütteln, wie hier einige Damen fest überzeugt sind, sie hätten ein Recht darauf, das zu wissen.

Viele Grüße
Neo
 
  • #34
ch würde mir sonst eben wünschen, dass wir uns anteilig zu unserem Verdienst an den relativ hohen monatlichen Kosten beteiligen....

Dein Gesprächsansatz mit ihm ist: die monatlichen Kosten müssen runter, weil Dein Gehalt dafür nicht reicht.
Warum lässt Du Dich überhaupt auf Kosten (Wohnungsmiete und was sonst noch?) ein, die Deine Einkommmensverhältnisse überschreiten, wenn ihr kein entsprechendes Arragngement getroffen habt, daß er anteilig höhere Kosten trägt?

Es ist immer unglücklich, später die Regeln ändern zu wollen und bei so einem paranoiden Sparfuchs fast unmöglich:
Er hat in seinem Bekanntenkreis schon schlechte Erfahrungen mitbekommen nach Scheidungen, und spart nur noch Bargeld um nie Geld auf dem Konto zu haben.

Tut mir Leid, aber gib die Hoffnung auf, dass so ein Mann anders als 50/50 mit Dir wirtschaftet.
Ihr seid doch garnicht verheiratet, also kann es auch keine Scheidung geben. Warum also bunkert er Bargeld? Und selbst wenn ihr irgendwann mal heiraten würdet - was er vorher gespart hat bleibt immer seins.
Entweder hält er Dich für dumm oder er ist dumm - beides maximal unsexy.

Eskann ihr auch scheissegal sein, ob er 15000 mehr oder weniger im Jahr verdient.

Nicht ihre Baustelle, solange er seine Verpflichtungen nachkommt.
Lies ihren Nachreicher richtig durch: sie stellt nach einem Jahr fest, dass ihr Einkommen für ihren Lifestyle nicht reicht. Darum soll er mehr zahlen.

Wenn er nämlich im einiges mehr verdient wäre es ja ungerecht wenn beide genau das gleiche bezahlen.
Warum ist das ungerecht? Es ist nur ungerecht, wenn was anders vereinbart wurde, also, 50/50 weil ungefähr gleihes Gehalt und er jetzt mit dem gehalt schummelt.
Grundsätzlich ist 50/50 in dieser Art von (junger) Beziehung absolut ok wenn beide mindestens ein Durchschnittsgehalt haben.

Fakt ist aber, dass die FS offensichtlich über ihre Verhältnisse lebt und darum umverteilen will.

Ansonsten ist das eine WG, da geht mich das nichts an.
Die Frage ist, als was die FS das sieht und wie er dazu steht.

die Beziehung und den Partner muss man sich nicht "verdienen", nicht jede Frau strebt Karriere an, ausserdem ist das nicht immer und überall möglich.
Korrekt, aber dann muss frau ihren Lifestyle halt ihrem mangelnden beruflichen Ehrgeiz/Einkommen anpassen, wenn der Mann so agiert wie hier.

Tun sie das? Sie will vielleicht, er offensichtlich nicht.
Bei uns läuft das auch so wie bei Dir: ich mache unsere Steuererklärung und die Privatliquidationen meines Mannes, weil wir das beide so wollen.
 
  • #35
Für mich wäre das keine Beziehung, in der in dieser Beziehung kein Vertrauen herrscht.
Eben.
Deshalb wird eben auch nicht "gewühlt" und auch nicht "gesucht", auch wenn irgendein Arbeitskollege etwas anderes sagt. Genau das Vertrauen wird durch solche Aktionen zerstört.

Es ist so, wie er sagt. Solange man weder Motiv noch wirklichen stichhaltigen Grund hat das zu hinterfragen, bleibt es dabei.
 
  • #36
Es ist so, wie er sagt. Solange man weder Motiv noch wirklichen stichhaltigen Grund hat das zu hinterfragen, bleibt es dabei.

Na aber genau das hat doch die FS. Einerseits ihre Feststellung, dass sein Lifestyle nicht zu seinem Einkommen passt, andererseits eben die Aussage des Kollegen.

Ich hätte ja mehr Bedenken, dass er über seine Verhältnisse lebt und ich dann dort mit hineingezogen werde, wenn er dann zB. seinen Teil des Gemeinsamen nicht mehr leisten kann, als dass er zuviel verdient.

Er wäre ja auch nicht der erste, der trotz gutem Einkommen mehr ausgibt, als er hat.

Das Misstrauen ist an diesem Punkt ja nun bereits geweckt.

Eine Überprüfung würde dann doch aber letztlich Klarheit schaffen. Sagte er die Wahrheit, ist das Vertrauen wieder hergestellt, ohne dass man auch nur ein Wort darüber verlieren muss.

Ich finde ja auch der Umgang mit Geld ist ein ganz wichtiges Thema, bevor man zusammenzieht.

Ich kann diese ganze Heimlichtuerei hinsichtlich des Einkommens nicht nachvollziehen, habe ich so auch nie erlebt.

Die Männer, die ich kennenlernte, sprachen eigentlich alle völlig ungefragt über ihr Einkommen, sie waren dann schon auch ein bisschen stolz, wenn sie gut verdienten oder eine Prämie bekamen.

Selbst gute Freunde besprechen oft finanzielles mit mir, man weiss halt, was der andere ungefähr hat, wie es um die Finanzen steht.
 
  • #37
Also das kann ja gar nicht sein dass sie mit dem Lifestyle ihres Freundes nicht mithalten kann. Und dass die Miete eventuell zu hoch ist.
Bei ihrerseits 40.000 € brutto jährlich ohne Kinder und mit anteiliger Miete kann sie sich einen ganzen Batzen Geld jeden Monat für Urlaub und Luxus zur Seite legen.
Er verdient mindestens 50.000-65.000 €.

Mit so viel Geld zusammen ohne Kinder lebt man echt im Luxus. Da ist das echt Jammern auf hohem Niveau.

Wir hatten damals ca. 48.000 brutto zu fünft, haben davon eine Eigentumswohnung abbezahlt und waren zweimal im Jahr mit drei Kindern schön im Urlaub.

Also was willst du bitte???
 
  • #38
Aus individuellen Gründen kann dein Freund viel tiefer eingestuft sein als der Kollege, der das Gleiche macht, von daher wäre es auch erklärbar.
Mach dir nicht zu viele Sorgen
Die FS hat aber festgestellt, dass seine Ausgaben (Auto, technische Spielzeuge, Hobby) von 50.000 € nicht zu bestreiten sind - wird sie mit 40.000 € wohl beurteilen können. Da abzuwiegeln ist der falsche Ansatz.
Sie soll ganz genau auf sein unpartnerschaftliches verhalten gucken und für sich entscheiden, was der bessere Deal für sie ist:
1. sich aufgrund Kostenteilung trotzdem einen Lifestyle leisten zu können, der als Single nicht drin wäre und es hinnehmen
2. weitergehend über sein Verhalten nachdenken, resp. was Partnerschaftlichekit angeht. Nicht teilen zu wollen ist das eine, zu lügen schon eine ganz andere Hausnummer.

So wie sich hier mancher hinstellt ...' kann man diese Position doch auch dem Partner ggü vertreten..... Da muss man doch nicht lügen oder verheimlichen?
Der Meinung bin ich grundsätzlich auch (wobei ich gerade in jungen Jahren immer für Kostenteilung nach Einkommmen war, d.h. ich zahlte drauf).

Der Partner der FS verweigert das, weil er die FS nicht sponsern will. Er will aber auch nicht riskieren, dass es Auswirkungen auf die Partnerschaft hat - schlechte Stimmung bis Trennung.
Dafür wählt er den einfachen Weg: die Frau für dumm halten und lügen.
Der Plan geht aber nicht auf, weil er zu offensichtlich und zu teuer konsumiert und so hat die FS bereits beim Kollegenfreund interveniert und sein Einkommen recherchiert.
 
  • #39
Na aber genau das hat doch die FS. Einerseits ihre Feststellung, dass sein Lifestyle nicht zu seinem Einkommen passt, andererseits eben die Aussage des Kollegen.
Das ist doch nicht stichhaltig!

Mit 50000 ist es recht relativ ob das nun tollen oder weniger tollen Lifstyle ergibt (wie kann die FS das denn wirklich aschließend einschätzen ??) und zum Arbeitskollegen

Es kann keine Mißtrauen geben, denn die Frage ob er 50000 oder 65000 verdient (brutto oder netto ?) hat sie nicht zu interssieren, solange sie auf die Information nicht aus irgendwelchen Gründe angewiesen ist.

Ich könnte es ja wenigestens noch ein bisschen verstehen, wenn sie sich andersherum sorgen machen müsste, ob er mit seinem Geld auskommt, aber so gibt es keinen Grund für irgendetwas.

Es hat sie nicht zu interessieren und deswegen muss es auch kien Mißtrauen geben.

Sie kann ihn ja mal fragen "Sag mal kommt Du mit Deinem Geld auch aus ? ich kann mir nicht vorstellen, dass man dies ..... mit Deinen 50000 im jahr bezahlen kann "
Die Frage könnte sie zumindest mal stellen.
 
  • #40
Warum ist das ungerecht? Es ist nur ungerecht, wenn was anders vereinbart wurde, also, 50/50 weil ungefähr gleihes Gehalt und er jetzt mit dem gehalt schummelt.
Wenn das Gehalt ungefähr gleich ist dann wäre 50/50 in Ordnung. Ich meinte damit wenn er ein viel höheres Gehalt hätte als sie. Beispiel. Er verdient richtig gut und sie hätte nur einem Minijob auf 450 Euro Basis. Das wäre doch dann richtig ungerecht wenn man trotzdem 50/50 machen würde.
 
  • #41
Die Ansichten sind offensichtlich sehr verschieden, bei diesem Thema, aber wenn es dir wichtig ist solltest du es ansprechen. Weil wenn du ewig darüber nachdenkst, ob er dich "anlügt" stärkt es das Vertrauen und damit die Beziehung auch nicht.
 
  • #42
FS,

Ein paar Anmerkungen

Man sollte sich immer nur einen Lebensstil finanzieren, den man sich leisten kann.
Ihr seid zusammen gezogen - da schaut man sich die gesamten Kosten an, und gestaltet sie so, dass sie gut für einen passen.
Wenn Du feststellt, dass sie für Dein Einkommen zu hoch sind, dann müssen sie runter.

Wenn ein Mensch von negativen Erfahrungen erzählt, hört man hin...
Er hat in seinem Bekanntenkreis schon schlechte Erfahrungen mitbekommen nach Scheidungen, und spart nur noch Bargeld um nie Geld auf dem Konto zu haben
Da würde mir sowohl der erste Satz Abstand nehmen lassen, ich möchte einen Partner, der mir vertraut, als auch der 2.Satz, denn in dem Alter baut man sich was auf...

Aber da tickt Ihr ja ähnlich, denn Du gehst ja mit Deinem Einkommen, das auch kein schlechtes ist, schon mit Alltaglichem an die Grenze.

Die 3. Anmerkung, ein Mann, der mich anlügt, ist schnell Geschichte - mit so jemandem baue ich keine Zukunft auf.

Wenn ich mit einem Mann zusammen zog, wussten wir beide voneinander was da war, was jede:r verdiente - und ich weiß es von meinem jetzigen Partner auch.

Für mich gehört zu einer Partnerschaft Vertrauen - Schnüffeln ist für mich auch ein NoGo wie Lügen und Misstrauen.
Und zur Passung gehört eine ähnliche Haltung zu finanziellen Dingen.

Spätestens bevor man zusammen zieht, klärt man die wesentlichen Eckpunkte.

Redet miteinander.

Persönlich hatte ich am Anfang immer eine 50:50 Teilung, und wenn es dann verbindlich wurde, gab es ein gemeinsames Konto.

W, 51
 
  • #43
Na aber genau das hat doch die FS. Einerseits ihre Feststellung, dass sein Lifestyle nicht zu seinem passt
Das ist ihre subjektive Wahrnehmung.

Auch mit 50k lässt es sich sehr gut leben. Diese 15k BRUTTO die er angeblich mehr verdient, awerden sein Lifestyle nicht gravierend verändern können.

Sollte es mal zu einer Situation kommen, in der sie seine Gehaltsabrechnung sieht, kann sie ihn drauf ansprechen, aber jetzt nur weil sie etwas vermutet oder gehört hat, wäre meines Erachtens unangebracht.
Es wäre was anderes, wenn einer behauptet würde so und soviel zu verdienen, während er zb nur einen minijob hat und später der Familie nichts bieten kann.

Die FS möchte anscheinend, dass er sich finanziell mehr beteiligt, weil er ja mehr verdient. Genauso könnte er wollen, dass sie mehr arbeitet oder einen besser bezahlten Job findet. Er hat sich sein Einkommen erarbeitet, genauso wie sie. Jeder ist deines Glückes Schmied. Ich kann nicht erwarten, daß jemand der mehr hat, auch mehr zahlt. Ich würde mich freuen, wenn mein Partner, sofern er mehr verdienen würde, sich auch mehr beteiligen würde, aber ich würde es nie verlangen. Erst recht nicht nach 2 Jahren Beziehung.
 
  • #44
Also das kann ja gar nicht sein..... Mit so viel Geld zusammen ohne Kinder lebt man echt im Luxus. Da ist das echt Jammern auf hohem Niveau.
Das kann sehr wohl sein und ja, es ist jammern auf hohem Niveau.

Mag sein, dass jeder Lebensstil jeseits von Küche und Kindern Deinen persönlichen Horizont überschreitet, aber so zeimlich jeder junge Akademiker, der was anderes als Puddingwissenschaften studiert hat, startet mit 40.000 € ins Berufsleben. Die leben alle gut damit, fahren dicke Autos, machen Urlaube, gehen ständig essen und in Clubs, bestellen jeden Tag Pakete mit Fast Fashion und bezahlen ihre Rechnungen selber, statt sich von Männern aushalten zu lassen - was die jungen Männer auch garnicht mehr mitmachen.
So kann man nämlich auch leben. Ob man so leben muss oder auch anders leben könnte sei mal dahingestellt.

Sparen tut von solchen Gehältern kaum einer was, schon garnicht als Single. Bei einem halbwegs unternehmungslustigen Leben in der Großstadt mit entsprechender Miete ist das Geld als Single komplett weg. Willkommen inn der Neuzeit.

Bei genau diesem Lebensstil macht es erheblich was aus, ob man 40.000 € verdient oder 65.000. De 40.000 sind weg und bei den 65.000 bleibt zumindest wenn man zu zweit lebt gut was übrig.

Wir hatten damals ca. 48.000 brutto zu fünft, haben davon eine Eigentumswohnung abbezahlt und waren zweimal im Jahr mit drei Kindern schön im Urlaub.... Also was willst du bitte???
Damals war damals. Von 48.000 € Jahresgehalt für 5 Personen (ok, kommen ja noch Sozialleistungen drauf) kannst du heute keine Eigentumswohnung mehr bezahlen - jedenfalls nicht da, wo ein halbwegs normal getakteter Mensch leben will.

Was sie will?? Das gleiche wie Du in jeder Lebenslage: dass er mehr bezahlt als sie weil er Mann ist.
 
  • #45
Also das kann ja gar nicht sein dass sie mit dem Lifestyle ihres Freundes nicht mithalten kann. Und dass die Miete eventuell zu hoch ist.
Bei ihrerseits 40.000 € brutto jährlich ohne Kinder und mit anteiliger Miete kann sie sich einen ganzen Batzen Geld jeden Monat für Urlaub und Luxus zur Seite legen.
Er verdient mindestens 50.000-65.000 €.

Mit so viel Geld zusammen ohne Kinder lebt man echt im Luxus. Da ist das echt Jammern auf hohem Niveau.

Wir hatten damals ca. 48.000 brutto zu fünft, haben davon eine Eigentumswohnung abbezahlt und waren zweimal im Jahr mit drei Kindern schön im Urlaub.

Also was willst du bitte???
Damals, das scheint sehr lange her zu sein. Sowohl was die Preissteigerungen der Lebensmittel als auch der Immobilien betrifft. Brutto ist nicht netto, eine kinderlose Person bekommt auch nicht 700 Euro Kindergeld. Und 2100 netto ist als Verdienst ok, mehr aber auch nicht. Damit fährt niemand 3mal jährlich in Urlaub. Naja, vielleicht zelten, aber das muss man mögen.
 
  • #46
Mag sein, dass jeder Lebensstil jeseits von Küche und Kindern Deinen persönlichen Horizont überschreitet, aber so zeimlich jeder junge Akademiker, der was anderes als Puddingwissenschaften studiert hat, startet mit 40.000 € ins Berufsleben. Die leben alle gut damit, fahren dicke Autos, machen Urlaube, gehen ständig essen und in Clubs, bestellen jeden Tag Pakete mit Fast Fashion und bezahlen ihre Rechnungen selber, statt sich von Männern aushalten zu lassen - was die jungen Männer auch garnicht mehr mitmachen.
So kann man nämlich auch leben. Ob man so leben muss oder auch anders leben könnte sei mal dahingestellt.
Also, nur mal so: Ich kenne genug Akademiker, die gerade mal 40.000 verdienen, auch ohne Puddingwissenschaften.. Das gilt wohl eher nur für Ingenieure und generell den Technikbereich, dass man fett verdient. Mein Freund und ich sind da nicht so weit drüber (und ich arbeite ja schon zehn Jahre..), haben beide studiert, und er auch was technisches, ich halt Biologie, na gut, kann man zu Pudding zählen nach deiner Sicht. In jedem Berufszweig, in dem es ein großes Angebot an Akademikern gibt, die den Job machen, ist es so, dass man nicht mit 40.000 einsteigt. Und gerade, wenn man in der Forschung bleibt, sieht es da häufig bitter aus. Und die fahren dann keine dicken Autos und bestellen ständig Klamotten.. richtig ist, dass die meisten Akademikerinnen aber ihr Leben selbst bezahlen.
 
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  • #47
Eben.
Deshalb wird eben auch nicht "gewühlt" und auch nicht "gesucht", auch wenn irgendein Arbeitskollege etwas anderes sagt. Genau das Vertrauen wird durch solche Aktionen zerstört.

Es ist so, wie er sagt. Solange man weder Motiv noch wirklichen stichhaltigen Grund hat das zu hinterfragen, bleibt es dabei.
Vertrauen ist doch keine Ware mit der man nach Belieben herumwerfen kann wie man will (oder weil ein forum das sagt).

Vertrauen ist etwas, das Naturgesetzen folgt, man kann nicht selbst entscheiden. Ich kann darauf vertrauen, dass das Wetter schön wird wenn es Hinweise darauf gibt wie den Wetterbericht. Ich habe Vertrauen, dass mein Partner ehrlich ist wenn es keine Hinweise gibt, dass er lügt.
Das ist doch nicht stichhaltig!

Mit 50000 ist es recht relativ ob das nun tollen oder weniger tollen Lifstyle ergibt (wie kann die FS das denn wirklich aschließend einschätzen ??) und zum Arbeitskollegen

Es kann keine Mißtrauen geben, denn die Frage ob er 50000 oder 65000 verdient (brutto oder netto ?) hat sie nicht zu interssieren, solange sie auf die Information nicht aus irgendwelchen Gründe angewiesen ist.

Ich könnte es ja wenigestens noch ein bisschen verstehen, wenn sie sich andersherum sorgen machen müsste, ob er mit seinem Geld auskommt, aber so gibt es keinen Grund für irgendetwas.

Es hat sie nicht zu interessieren und deswegen muss es auch kien Mißtrauen geben.

Sie kann ihn ja mal fragen "Sag mal kommt Du mit Deinem Geld auch aus ? ich kann mir nicht vorstellen, dass man dies ..... mit Deinen 50000 im jahr bezahlen kann "
Die Frage könnte sie zumindest mal stellen.
Aber die Frage, ob der Mann mit dem man den Rest seines Lebens verbringt die Angewohnheit hat zu lügen, sobald er mit einer Situation überfordert ist (was in jeder Beziehung häufiger vorkommt), hat sie schon zu interessieren.

Wer will einen Lügner? Es ist ein deutlicher Hinweis dass er entweder feig und dumm oder innerlich respektlos herablassend ihr gegenüber ist . Ganz ehrlich, kannst du dir eine Persönlichkeit mit Format vorstellen, die es nötig hätte bei Stress herumzulügen? Das ist doch peinlich. Man stelle sich auch die peinlichen Situationen vor, wenn es Freunde und Bekannte erfahren, dass innerhalb der Partnerschaft gelogen wird. In meinem Bekanntenkreis kam das manchmal vor und dann wurde hinterm Rücken das Paar schon bemitleidet. Also für immer. Da denkt man sich dann "die Arme, mit ihrer schlechten Beziehung und so", für voll genommen wird das Paar nicht mehr. Auch wenn das Paar es vor allen anderen verheimlicht, ist es irgendwie blöd, weil selbst weiß man es ja doch dass man "so eine Beziehung hat", in der gegenseitig gelogen wird....
 
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  • #49
Folgendes:
Ich bin kein Top-Verdiener aber mein Gehalt liegt schon sehr deutlich über dem Durchschnitt. Bisher hatte ich noch keine Frau, die mir in dieser Hinsicht das Wasser reichen konnte. Jetzt kann man natürlich sagen: Klar, der Neo der Schlawiner hat halt Angst vor starken, erfolgreichen Frauen ,... ja mei, es hat sich halt immer so ergeben.

Noch nie habe ich einer Frau gesagt wie viel ich verdiene, noch hab ich eine nach ihrem Verdienst gefragt. Es interessiert mich auch nicht. Ich bin - wie ich finde - sehr großzügig und zahle gern mehr, allein daran merken die Damen, dass das offensichtlich kein Thema für mich ist. Aber mich anhand meines Gehalts festnageln zu lassen auf irgendein krudes Kosten-Aufteilsystem, ...nein danke. Kann nur den Kopf schütteln, wie hier einige Damen fest überzeugt sind, sie hätten ein Recht darauf, das zu wissen.

Viele Grüße
Neo
Sehe ich genauso.
Nur weil ein Partner mehr verdient als ich, muss er doch nicht anteilig mehr bezahlen - woher kommt denn diese Überzeugung? - 50-50 und gut is es.
Es hat mich nicht zu interessieren, wie viel mein Partner verdient.
Bitte nicht nachspionieren resp. Gehaltszettel suchen! Das wäre superweird.

w, 41

PS: Warum glauben alle, dass es ein Kollege des Partners war? Hab ich was überlesen? Es kann ja auch ein Kollege der FS sein, der annimmt, was der Partner verdienen müsste.
 
  • #50
Wenn das Gehalt ungefähr gleich ist dann wäre 50/50 in Ordnung. Ich meinte damit wenn er ein viel höheres Gehalt hätte als sie. Beispiel. Er verdient richtig gut und sie hätte nur einem Minijob auf 450 Euro Basis. Das wäre doch dann richtig ungerecht wenn man trotzdem 50/50 machen würde.
Ich finde, man kann so allerlei anbieten, aber als Empfänger nichts erwarten (im Sinne von Fordern) diesbezüglich.
 
  • #52
Vertrauen ist etwas, das Naturgesetzen folgt, man kann nicht selbst entscheiden. Ich kann darauf vertrauen, dass das Wetter schön wird wenn es Hinweise darauf gibt wie den Wetterbericht. Ich habe Vertrauen, dass mein Partner ehrlich ist wenn es keine Hinweise gibt, dass er lügt.
Genau. Aber die "Hinweise" gibt es doch hier gar nicht.

Ist es ein "Hinweis", dass irgendein Arbeitskollege (von wem eigentlich?) hier einen Zweifel sät ?
Ist es "Hinweis", dass sie auf Grund von Investitionen darauf rückschließt, ob er eher 65000 oder doch eher 50000 verdient ?

Das sind doch alles nur reine Vermutungen.

Die FS sollte auch wirklich mal klarstellen, welche Motivation sie eigentlich hat, seine Aussagen hierzu zu hinterfragen und zu bezweifeln. Warum sollte er sie denn auch angelogen haben ?
 
  • #53
Es hat mich nicht zu interessieren, wie viel mein Partner verdient.
Ich finde es kommt sehr auf das Alter bzw. die Lebensphase an! Die FSin ist 29, in einem Alter, in denen die meisten Leute so langsam überlegen zu heiraten, Kinder zu bekommen, gemeinsam etwas aufzubauen. Will man das mit einem Lügner bzw. einem Mann, der einen anscheinend nicht vertraut?! Die Beiden sind auch nicht seit kurzem zusammen, sondern bereits seit 2 Jahren.
 
  • #54
Ich lese hier vor allem eins: Misstrauen

Und ich habe nur eine Erfahrung: auf Misstrauen kann man nicht bauen.

Da ist ein Kollege, der irgendwas sagt und es gibt Tipps, doch mal zu suchen, um dann zu sagen: Dann zahl mehr.

Auffällig: E kauft "sich" jede Menge teure Sachen.

Da rede ich nicht mit Kollegen und suche auch nicht heimlich, sondern spreche mit meinem Partner.
Und zwar auf der Grundlage: ob er sich extrem verschuldet.

Ich möchte nämlich wissen, wie mein Partner wirklich ist, wenn ich mit ihm meine Zukunft plane.
Da ist die Höhe seines Einkommens an sich völlig egal.
Nur lebt er weit über seine Verhältnisse und macht Schulden und zwar unnötige, ist es nichts, was ich nochmal als Basis haben möchte.
Oder misstraut er mir und lügt aufgrund seines Einkommens, dann ist es auch keine Basis für gute Partnerschaft

Und das möchte ich von meinem Partner selbst hören und nicht schnüffeln.
Wenn ich soweit wäre, wäre mein Misstrauen schon zu groß, um noch eine gute Basis bieten zu können.

Nur wäre bei mir Ende, wenn er mich belogen hätte und sicher würde ich dann nicht höhere Zahlungen von ihm fordern.
Ich würde dann mein Leben wieder alleine leben, ohne ihn.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #56
Da ist ein Kollege, der irgendwas sagt und es gibt Tipps, doch mal zu suchen, um dann zu sagen: Dann zahl mehr.

Also meine Intention dabei wäre eigentlich nur zu erfahren, ob er ehrlich ist.

50 k oder 65 k macht doch im Monat netto nur paar hundert Euro mehr, je höher das Brutto, umso höher ja auch die Abzüge anteilig.

Aber Lügen gingen für mich gar nicht.
sondern spreche mit meinem Partner.
Und zwar auf der Grundlage: ob er sich extrem verschuldet.

Das ist zwar theoretisch so besser, und sicher moralisch einwandfrei.

Aber wenn man es realistisch betrachtet, ist es doch so, dass solche Leute entweder ihre Ausgaben nicht im Blick haben und dann abwiegeln oder eben lügen, weil es peinlich ist und sie im Grunde genau um das Problem wissen.

Ich denke auch, wenn es einem so außenstehend auffällt, dass einer über seine Verhältnisse lebt, dann sind das doch nicht nur ca 500 Euro netto zuviel.. So genau blickt man das doch nicht, gerade wenn man keine Unterlagen sieht.

Man redet.

Und dann? Dann hat man nach wie vor keine Fakten, sondern nur schöne Worte. Das wäre mir zu wenig, um wieder Vertrauen fassen zu können.
 
  • #57
Vielen Dank für die vielen Antworten!
Wir haben geredet und er hat tatsächlich ein Basisgehalt von 50000, bis zu 20000 sind aber variabel, je nach Erfüllung der zielvereinbarung.

die Anschaffungen basieren hauptsächlich aus einem Investment in Kryptowährungen, da inzwischen einen niedrigen sechsstelligen Betrag ausmacht. Davon hat er mir noch nie erzählt gehabt, das versteh ich aber.

Bezüglich des Horten von Bargeld, hat er selber gemeint dass das nicht so weitergehen kann.

noch offen ist, wie wir zukünftig die Haushaltskosten teilen
 
  • #58
Ist nicht nach Tarif, aber Bereichsleiter in einem KUM.

Wir haben geredet und er hat tatsächlich ein Basisgehalt von 50000, bis zu 20000 sind aber variabel, je nach Erfüllung der zielvereinbarung.
Dass Ihr geredet habt, ist doch schon mal gut und eigentlich geht es Dich auch wirklich nichts an.
Aber trotzdem wurde mein detektivischer Spürsinn geweckt.
Ich komme ursprünglich aus der Chemiebranche und dass man Gehälter aus einem chemischen Grosskonzern nicht mit Gehältern von KMU s vergleichen kann, ist mir schon bewusst.
Aber 50.000, 60.000 oder 70.000 für einen Bereichsleiter? Kommt mir schon sehr wenig vor, müsste dann aber schon ein sehr kleines K Unternehmen sein.
Ich habe dann doch mal Tante Google befragt, um zu testen, ob ich tatsächlich fernab jeglicher Realität liege. Also, wenn Dein Freund nicht gerade in der Gebäudereinigungsbranche oder bei dem größten deutschen Flughafen beschäftigt ist, müsste sein Gehalt als Bereichsleiter schon um einiges höher liegen - egal, ob im Osten oder im Westen.
Aber gut, Ausnahmen kann es immer geben und demnach gehört er ja dazu.

Meiner Meinung nach stehen solche Gelddiskussionen in einer Beziehung fast immer stellvertretend für andere Probleme. Und diese haben mit Geld meistens wenig zu tun.
W,56
 
  • #59
Wir haben geredet und er hat tatsächlich ein Basisgehalt von 50000, bis zu 20000 sind aber variabel, je nach Erfüllung der zielvereinbarung.
Reden hilft.
noch offen ist, wie wir zukünftig die Haushaltskosten teilen
Warum? Wenn man schon beim Thema Einkommen ist, ist der Schritt zur Verteilung der Ausgaben doch nicht groß? Oder möchtest Du an den Risiken seiner Kryptowährungen beteiligt werden?
 
  • #60
noch offen ist, wie wir zukünftig die Haushaltskosten teilen
Aha, darum geht es also !
Dachte ich es mir doch

Verbraucht er denn im Haushalt so viel mehr als DU ?

Bezüglich des Horten von Bargeld, hat er selber gemeint dass das nicht so weitergehen kann.
Dieser Satz ist für mich mindetens so kryptisch wie eine Kryto-Währung.
Meinst Du DAS mit "Bargeld"?

Sein Gehalt ist doch gar nicht hoch, wo soll neben seinem Investment in Krytowährung denn dann noch so wahnsinnig viel "Bargeld" herkommen?
Oder meinst Du eher fehlendes "Bargeld" im Haushalt?
 
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