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  • #1

Vergebene flirtende Männer

In letzter Zeit lerne ich immer wieder Männer kennen (auf der Arbeit, im Sportverein) die ich sehr attraktiv finde und mit denen ich mich sehr gut verstehe. Ich bin für eine Frau recht schlagfertig, dadurch schaukelt es sich manchmal in richtige "Flirt-Wortgefechte" hoch. Natürlich sind diese Männer alle vergeben, die Freundinnen kenne ich aber nicht. Mit einer Freundin von mir hatte ich letztens eine Diskussion, dass man wahrscheinlich die Frauensolidarität vergessen muss, wenn man "erfolgreich" sein will. Es ist wirklich so: alle Männer, die ich toll finde, mögen mich offensichtlich, aber da ist halt noch jemand. Soll man dran bleiben? Oder es als Kompliment auffassen und es dabei belassen?
 
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  • #2
Stell dir die Frage einfach umgekehrt: Wie würdest du es finden, wenn eine Frau sich an deinen Freund hängt und versucht, ihn dir "auszuspannen"? Wenn du das mit "nicht weiter schlimm", beantworten kannst, dann steht dir der Weg frei. Ansonsten solltest du vielleicht so handeln, wie du es dir von anderen auch wünschen würdest.
 
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  • #3
@ FS

Handle nach deinem Gefühl. Lass dich nicht behindern von Ansichten Dritter!
 
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  • #4
Vergebene Männer flirten immer offensiver. Sie haben weniger zu verlieren.
Wären sie Singles, wären auch diese zurückhaltender. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Man kann ausgelassener Flirten - aber für eine Beziehung reicht es da meistens doch nicht.

Es kann auch sein, dass Dir grundsätzlich nur jemand gefällt, der schon vergeben ist, weil es für DICH risikofreier ist. Was kann da schon passieren? Er ist ja schon vergeben.
Vielleicht bist Du Single-Männern gegenüber nicht so frei?
Vielleicht brauchst Du auch den Wettbewerb zu einer anderen Frau.
Du spielst da mit dem Feuer - wunder Dich nicht, wenn Du Dich daran verbrennst.

Meist geht es dabei aber nur um Selbstbestätigung und selbst, wenn Du Dich auf sie einlässt, dann bist du am Ende doch nur die Geliebte. Warum willst Du Dir diesen Stress antun?

Aber sind alles nur Vermutungen... die Antwort darauf kannst Du nur selber wissen.

w/31
 
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  • #5
im Sportverein = o.k.
im Beruf = nogo !
 
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  • #6
Zum einen sind vergebene Männer vielleicht temporär selbstbewußter als Männer, die schon lange Single sind. Schließlich gibt es einem viel Sicherheit und Bestätigung, von jemandem nicht nur gemocht und geschätzt, sondern sogar geliebt zu werden. Dies fehlt Langzeitsingles manchmal. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Diese vergebenen Männer sind auch bereit zu flirten, weil sie ja wissen, daß dieser Flirt nirgendwo hinführen soll - vorausgesetzt, sie sind treu. Sie flirten also tatsächlich nur um des Flirtens willen. Singles können zwar natürlich auch mal "nur so" flirten. Aber im Hinterkopf ist doch dann auch schnell die Frage, ob daraus nicht vielleicht doch was werden könnte. Insofern wirken Singles beim Flirten vielleicht weniger souverän und locker als die Vergebenen.

Bei Männern, die schon lange gebunden sind, kann es auch einfach sein, daß sie unverbindlich und gefahrlos ihren Marktwert testen wollen - nicht, um sich zu trennen, sondern, weil man seinen Marktwert nicht mehr so direkt mitbekommt, wenn man liiert ist. Die meisten Menschen versuchen ja, sich erst gar nicht in jemanden zu verlieben, der vergeben ist. (Was ich absolut richtig finde.) Und selbst, wenn sie sich doch verliebt haben, so respektieren die meisten Gott sei Dank eine bestehende Beziehung. Insofern kann man als Langzeitliierter schon mal auf den Gedanken kommen, daß sich sowieso kein anderer für einen interessieren würde. Flirten ist dann eine Methode, zu testen, wie es auf dem freien Markt so zugeht.

Ich habe auch mal - ganz kurzfristig - so gedacht wie Du, als mir mein damaliger Freund, mit dem ich fast 7 Jahre zusammen war, von einer anderen ausgespannt wurde. Ich dachte, daß es sich einfach nicht lohnt, redlich und anständig zu sein, wenn doch die Schlampen, die sich schamlos an einen Kerl ranmachen, der vergeben ist, gewinnen. Aber dann wurde mir schnell klar, daß ich so nicht bin und auch nie so sein möchte und darauf lieber stolz sein sollte. Ich möchte mich selbst im Spiegel anschauen können. Mein Glück auf dem Unglück eines anderen zu bauen - das kann und will ich nicht. Und selbst, wenn ich es versuchen würde, ich hätte dann ein solch schlechtes Gewissen, daß das die neue Beziehung total belasten würde und allein daher schon die denkbar schlechtesten Voraussetzungen herrschen würden für eine glückliche Beziehung.

Dies war der Aspekt des Anstandes und dem Mitgefühl für andere, die mich zu dieser Einstellung bringen. Dann gibt es aber auch noch einen durch und durch egoistischen Aspekt: Wenn ein Mann seine Freundin / Frau für mich verlassen würde, hätte ich ständig Sorge, seinen Träumen und Vorstellungen auch gerecht werden zu müssen. Schließlich hat er ja für mich das, was ihm bis dahin genug bedeutete, um die Beziehung nicht zu beenden, aufgegeben. Ich hätte dann das Gefühl, nun in allen Bereichen wie Aussehen, Intelligenz, Bildung, Warmherzigkeit, "gut im Bett" sein usw. besser sein zu müssen als die verlassene Frau. Ansonsten hätte ich bei jedem kleineren und größeren Streit die Sorge, ob er nicht bereits bereut, seine Ex verlassen zu haben. Es ist aber zum einen nicht möglich, in allen Belangen "die Bessere und Tollere" zu sein, zum anderen ist es sicherlich furchtbar anstrengend.

Nimm Dir lieber die vergebenen Männer als Übungsobjekt in Sachen Flirten und warte auf einen tollen Single. Wie sagte Senta Berger mal: Flirten ist das Üben an den Falschen für den Richtigen!
 
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  • #7
Kompliment für Deinen Beitrag #5 gefällt mir ausgesprochen gut und für die Einstellung von #1
-m 7E21FE00
 
  • #8
>Es kann auch sein, dass Dir grundsätzlich nur jemand gefällt, der schon vergeben ist, weil es für DICH risikofreier ist. Was kann da schon passieren?

Grundsätzlich wirken Männer die nicht so leicht zu haben sind, weil sie zB vergeben sind, sehr attraktiv auf die Frauenwelt. Frau weiß unbewusst, dass er bei einer anderen Frau beliebt ist, also kann er nicht so schlecht sein als Beschützer.
Suchende Singlemänner sind wiederum genau das Gegenteil davon.
 
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  • #9
Nach m.M. haben die verheiraten Männer den schwarzen Peter. Warum flirten sie auf Teufel komm raus? Besonders mit schwangeren Frauen? was soll das? Müssen sie jedes freundschaftliche Arbeitsverhältnis kaputtmachen? Sie mischen sich in Dinge ein, die sie nichts, aber auch gar nichts angeht. Wie viele Kinder soll es noch n i c h t geben?
 
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  • #10
Meine Erfahrung ist die, ich habe immer die besten und tollsten Frauen kennengelernt wenn ich in weiblicher Begleitung war, wie ist das zu verstehen, ihr Frauen??? -m 53
 
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  • #11
@7 Hier nochmal 4.

Ja klar, aber ein vergebener Mann ist eben auch wie ein Schwarm, den man nicht so einfach erreichen kann. Es gibt auch Frauen, die verlieben sich chronisch nur in vergebene Männer, weil sie eigentlich gar keine Beziehung wollen.
Das meinte ich mit "es ist ungefährlicher mit einem vergebenen Mann zu flirten".
Die Wahrscheinlichkeit, dass der mit mir wirklich in die Kiste will ist geringer. ;)

w/31
 
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  • #12
Hier die FS
Wenn wir hier schon das Schlampen-Wort in den Mund nehmen, dann bitte auch die männliche Schlampe beachten, die sich von der unaufrichtigen, unanständigen,unredlichen weiblichen Schlampe ausspannen lässt, deren einziger Vorzug es ist, nymphomanisch zu sein und intellektuell nicht mit halten zu können und sadistische Freude daran hat, andere ins Unglück zu stürzen. Die Beziehung, die das mit sich machen lässt, ist natürlich die wundervollste und heiligste und schützenswerteste überhaupt...
 
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  • #13
Es gibt keine männliche Schlampen, ihr Frauen, auch nicht in der heutigen Zeit, dieses Wort steht "ausschließlich nur bei Frauen." Beim Mann steht der " begehrte Playboy"...ein Mann mit viel FrauenErfahrung ist bei Frauen sehr begehrt...eine Frau mit viel MännerErfahrung ist eine Schlampe und wird nach wie vor überwiegend von den Männer abgelehnt, das war immer so, das ist so und das wird auch noch lange so bleiben!!! Ich möchte auch keine Frau, die mit x? Männer in der Kiste war!!! NEIN!!! Das geht fast allen Männer so, ich denke fast zu 100%., außer wenn es nur ausschließlich um sex geht, aber nicht als Partnerin oder als Frau, ad gibt es schon Unterschiede! Das ist eben so, auch wenn einige Frauen hier das gerne anders hätten!
 
  • #14
@#12: Richtig ist, dass die überwältigende Mehrheit der Männer als Lebenspartnerin gerne eine Frau ohne allzu schlampiges Vorleben hätten, als reine Sexualpartnerin aber geradezu dahingehend missionieren, dass an einem ONS nichts schlechtes dran ist.

Umegekrht hast Du aber nicht recht: Auch die meisten Frauen wollen keinen Mann, der durch allzu viele Hände gegangen ist. Wenn ich mich wie Nummer 21 fühle, dann verzichte ich liebe drauf. Nein, auch für meine Partner muss gelten: Intimität und körperliche Nähe sollten etwas besonderes sein, dass man nur mit ausgewählten, nahestehenden Personen teilt.
 
  • #15
@FS
Du musst Dir auf diese Flirtereien nicht allzuviel einbilden. Vergeben Menschen können es sich ganz einfach "leisten" zu flirten. Sie können ja immer noch die Beziehungskarte ausspielen, wenn es ernst wird.
Ein Single (und ich nutze absichtlich die neutrale Bezeichnung, weil sich Männer und Frauen hier nicht wirklich unterscheiden) flirtet ganz anders und wesentlich zielgerichteter.
Also: Bleib auf dem Teppich und suche Dir einen Mann, bei dem sich das Flirten lohnt. Denn selbst wenn Du (wie Du es nennst) erfolgreich bist: Du wärst letztendlich nur eine Affaire.
 
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  • #16
siri
für flirten und partnersuche gibt es verschiedene worte weil es sich dabei um verschiedene dinge handelt.
liebe frederika #13, du hast, meiner ansicht nach, vom flirten offenbar leider keine ahnung. ons und flirten sind zwei verschiedene welten. bisher dachte ich, daß nur ein paar unsensible männer diesen unterschied nicht erkennen - jetzt gibt es das auch noch in weiblicher ausgabe....

man (oder soll ich besser sagen ich?) flirte(t) nicht um eine beziehung anzufangen oder wegen eines ons, sondern um zu flirten. es macht spaß und versüßt den tag!
 
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  • #17
@ #11:

Ich bin # 5. Vielleicht hast Du Bezug auf meinen Beitrag genommen, da Du Dich über die Verwendung des Begriffs "Schlampe" aufregst. Du darfst das natürlich bezeichnen, wie es Dir beliebt. Für mich sind Frauen, die anderen Frauen bewußt, gewollt, planvoll und gerissen einen Mann ausspannen und dabei genau wissen, daß sie diese Frau in den Vorhof der Hölle stürzen, Schlampen. Ich war damals so am Ende, weil es einfach nochmal viel schlimmer ist, wegen einer anderen verlassen zu werden als "einfach nur so" verlassen zu werden (was natürlich auch schon im Normalfall schlimm genug ist). Man fühlt sich wie ein ausgedientes Spielzeug, das weggeschmissen wird, sobald ein neues da ist.

Ausspannen ist unanständig, unmoralisch, verwerflich und in höchstem Grade unsozial. Mir fällt einfach nichts ein, was ich zur Rechtfertigung eines solchen Vorgehens vorbringen könnte. Das ganze ist normalerweise auch für jeden einleuchtend, wenn er sich mal kurz zurücklehnt und überlegt, ob man selbst so behandelt werden will.

Falls Du Dich persönlich angegriffen fühlst: Ich denke nicht, daß Du eine Schlampe bist. Denn die Tatsache, daß Du Dir Gedanken darüber machst, ob es in Ordnung wäre, sich an einen vergebenen Mann ranzumachen, zeigt ja, daß Du selbst moralische Skrupel hast.

Was Deinen Einwand angeht, daß es so toll nicht um eine Beziehung bestellt ist, in welcher der Mann sich ausspannen läßt: Da gebe ich Dir absolut Recht. Eine solche Beziehung ist natürlich nicht oder nicht mehr so, wie sie sein sollte. Ansonsten würde das Ausspannen nicht klappen. Außerdem ist der Begriff "Ausspannen" auch nicht wirklich zutreffend. Ein Pferd kann man einspannen und ausspannen und es macht mit, weil ihm nichts anderes übrig bleibt. Ein Mann dagegen kann selbst denken und fühlen. Er selbst entscheidet und ist für seine Handlungen mithin verantwortlich. Und natürlich ist es der eigene Freund / Mann, der einem Ehrlichkeit und Treue schuldet und nicht eine (eventuell vollkommen fremde) andere Frau. Viele Ausgestochenen tendieren dazu, den Eindringling allein verantwortlich zu machen für das Elend. Dabei trägt natürlich der eigene Partner die Hauptschuld. Denn er war es, der sich hat weglocken lassen, er war es, der alles weggeschmissen hat, was ihm mal was bedeutete.

Dennoch finde ich es nicht richtig, überhaupt erst zu versuchen, einen Mann aus einer Beziehung herauszulösen. Denn keine Beziehung ist perfekt und schon gar nicht zu jeder Zeit. In einer Beziehung gibt es Höhen und Tiefen und dazwischen viel Alltag. Und je nachdem, welches Stadium eine Beziehung gerade durchläuft, sind die Beteiligten mal total immun, mal anfälliger für Verlockungen von außen. Das ist in etwa so wie mit dem Immunsystem. Mal wird man vom kleinsten Windhauch krank und holt sich ne fette Erkältung oder gar schlimmeres. Ein anderes Mal können alle um einen herum krank sein und man selbst bleibt fit.

Wenn ich mich in einen vergebenen Mann verlieben würde, würde ich zuerst einmal versuchen, mir diese Gefühle wieder abzugewöhnen und dem Mann so weit es geht, aus dem Weg zu gehen. Vielleicht geht das aber nicht. Ich würde trotzdem nichts unternehmen. Wenn der vergebene Mann und ich ein so tolles Paar wären, seine Beziehung wirklich in den letzten Zügen ist, wir füreinander bestimmt wären oder sonstwas, so wird das der Mann schon auch selbst merken. Es liegt dann an ihm - und zwar nur an ihm - erst seine Beziehung sauber zu beenden, um dann mich näher kennenzulernen und evtl. mit mir zusammen zu kommen - oder auch nicht. Das Risiko muß derjenige halt eingehen, evtl. auch nach der Trennung alleine da zu stehen. So ein "warmer Wechsel" ist einfach feige - wenn auch weit verbreitet.
 
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