• #1

Verhalten meines Mannes normal?

Hallo!
Ich bin hin und hergerissen was meinen Mann und seine Einstellung zu unserer Tochter angeht. Vielleicht habt ihr mir eine objektive Meinung?
Aktuelles Bsp.:
Sie (16) ist sehr reinlich saugt mindestens 2 mal die Woche ihr Zimmer und bittet uns die Schuhe vor Betreten ihres Zimmers auszuziehen.
Nun musste mein Mann was reparieren bei ihr. Auf ihre Bitte die Schuhe auszuziehen sagte er :" Warum soll ich so lang du mit deinen Schuhen durch den Rest vom Haus läufst! "
Mal abgesehen davon das er den Dreck nicht weg putzt. Er läuft immer mit Schuhen durchs Haus (und mein Gerechtigkeitssinn sagt mir das ich nicht jemand was ankreiden kann was ich selber tue) und sie die letzten 2 Wochen 2 mal weil sie was vergessen hatte.
Aber der Knackpunt ist für mich die Tatsache das er ihr Absicht oder Trotz unterstellt und es deshalb genauso macht!
Und solche Bsp gibt es fast täglich. Ich mein es mag ja sein das sie manches macht um Grenzen auszuloten aber da sollte er doch anders reagieren. Oder bin ich einfach nur empfindlich/ zu negativ weil ich grad grundsätzlich über den Bestand der Beziehung nachdenke? Was meint ihr?
 
G

Gast

  • #2
Reichlich kindisch/unsouverän ist das Verhalten deines Mannes.
In deinem Haushalt pubertieren zur Zeit zwei herum .....

Mir wär das deutlich zu dumm und ich würde mich da nicht einmischen.

Das Verhalten deines Mannes (auch wenn ich zu verstehen glaube, was er damit beabsichtigt) provoziert nur, es wird den von ihm gewünschten Effekt nicht haben.
 
  • #3
Oder bin ich einfach nur empfindlich/ zu negativ weil ich grad grundsätzlich über den Bestand der Beziehung nachdenke? Was meint ihr?
Liebe Alexis, ja, das meine ich. Das von Dir genannte Beispiel ist es nicht, warum Du Dich als "hin-und hergerissen" bezeichnest. 16 jährige Töcher sind manchmal anstrengend. Bei Eurer Tochter sehe ich das eigentlich nicht. Sie saugt ihr Zimmer zweimal in der Woche. Ganz normal. Ihr etwas widersprüchliches Verhalten die Schuhe betreffend, ist nicht gravierend.
Mir scheint, die Probleme, die Ihr miteinander habt, werden indirekt über die Tochter ausgemacht bzw. Dein Mann kritisiert ihr Verhalten, anstatt Tacheles mit Dir über Eure Beziehung zu sprechen. Also ein Nebenschauplatz. Du denkst bereits über den Bestand Eurer Beziehung nach. Also muss schon einiges vorgefallen sein, bzw. im Argen liegen. Das hat nichts mit Eurer Tochter zu tun. Ihr seid derzeit alle Drei unzufrieden. Du kritisierst das Verhalten Deines Mann, er kritisiert Eure Tochter und die Tochter fühlt sich gemaßregelt. Unterbrich diesen Kreislauf und sprich mit Deinem Mann über Eure Beziehung.
 
G

Gast

  • #4
Ich weiß ja nicht, was bei euch sonst so abläuft, aber das finde ich jetzt nicht so schlimm. Mein Vater hätte gesagt, dass er, so kange er derjenige ist, der meinen Wohnraum bezahlt, da so oft mit Schuhen durchläuft, wie er will (mal abgesehen davon, dass er auch der letzte gewesen wäre, der in meinem Zimmer etwas repariert hätte, weil er außerhalb der Arbeit eigentlich nichts gemacht hat).

w, 30
 
A

ak18

  • #5
Ganz normales pubertäteres Gehabe und die männliche Reaktion darauf ;-)

Er kümmert sich doch und repariert. Das ist doch die Hauptsache. Das Pubertiere die Grenzen ausloten, ist doch klar. Das der Umgang dann schwierig wird auch. Meiner ist knapp 17.

Wenn ihr Gemeinsamkeit und allgemein gültige Regeln haben wollt, (z.B. Schuhe in der Wohnung tragen...) müsst ihr sie miteinander beschließen. UND LEBEN!! Oder ihr fahrt die autoritäre Schiene unserer Altvorderen: so lange du die Füße unter meinen Tisch steckst....
...und manchmal geht es auch nicht anders!

Wichtig ist aber, dass du dich mit deinem Mann darüber auseinandersetzt wie ihr es gegenüber der Tochter halten wollt. Sonst entzweit ihr euch. Die Tochter ist bald weg. Dann habt (nur noch) ihr euch (wieder) - da solltet ihr keinen Riss reinbringen.
 
  • #6
Mein Vater hätte gesagt, dass er, so kange er derjenige ist, der meinen Wohnraum bezahlt, da so oft mit Schuhen durchläuft, wie er will
Dieses Totschlagargument kenne ich in verschärfter Form als „werde erst mal so alt wie ich, dann kannst du mitreden”. Nein, so geht es nicht, das Gewicht der eigenen Meinung bemißt sich nicht am Geldbeutel und auch nicht an den Lebensjahren, insbesondere nicht in der Übergangsphase zur eigenständigen Persönlichkeit. Der Herr Vater soll froh sein, daß seine Tochter überhaupt einen Standpunkt vertritt, und ihn zumindest im begrenzten Refugium ihres Zimmers respektieren. Stattdessen benimmt er sich bei ihr wie der Elefant im Porzellanladen.
 
N

nachdenkliche

  • #7
Ich glaube, Ihr müsst buchstäblich Euren eigenen, partnerschaftlichen, Dreck vor der Türe beseitigen! Verzeihe diese Ausdrucksweise, Du weißt, wie ich es meine. Was die pubertierende Tochter betrifft, würde ich das respektieren, wenn sie nicht möchte, dass der Vater mit Straßenschuhen in ihr Zimmer kommt, das mag ich in meiner Wohnung auch nicht so sehr. Der Vater ist erwachsen und sollte mit gutem Beispiel voran gehen und sich nicht selber wie ein Jugendlicher verhalten!
 
G

Gast

  • #8
Mein Gott, wo ist das Problem? Die 16-Jährige und dein Mann hatten einen kleinen Konflikt. Warum mischst du dich da ein? Und warum gleic hin- und hergerissen? Lass die beiden ihre Sträuße ausfechten und schalte auf Durchzug, solange es nicht eskaliert...
w, 48
 
  • #9
Hätte Dir ja beinahe die unverzügliche Trennung von diesem unreifen Mann empfohlen...

Nein, Ironiemodus aus: Ich finde, Du übertreibst.
 
G

Gast

  • #10
Finde dein Mann hat Unrecht, denn jeder hat unterschiedliche Hygienevorstellungen und die sollte man respektieren. Klärt eure Konflikte und baut die Spannungen nicht an eurer Tochter ab.
 
G

Gast

  • #11
Finde ich jetzt von Deinem Mann nicht so schlimm. Ich bin zwar der Meinung, dass es gerade für Eltern extrem wichtig ist, dass sie die Grenzen, die das Kind setzt, akzeptieren, so weit das geht.

Die Reaktion von Deinem Mann kenne ich auch von meinem Vater, der in dieser Richtung noch schlimmer war und zum Glück irgendwann erwachsen wurde und den Willen eines anderen respektieren lernte. Diese Niedertracht kam nämlich immer nur, weil er sich von seiner Mutter so manipuliert fühlte und dieses Frauenbild mit sich schleppte bis ins hohe Alter. Außerdem dieses Mackergehabe Frauen gegenüber, weil sie automatisch dümmer sein müssen.

Dein Mann soll was reparieren, nun fühlt er sich in Anspruch genommen, vermutlich jammert er innerlich, dass ihm nie genug gedankt wird, und rebelliert dagegen, indem er sich nicht die Schuhe auszieht. Na gut. Handwerkern würde man das auch durchgehenlassen, glaube ich, weil man froh ist, dass sie ihre Arbeit machen.

Was mich vielmehr wundert ist, dass ihr alle? eure Schuhe anbehaltet in der Wohnung. Das ist das erste, was hier bei mir außer manchen Gästen alle machen: Schuhe aus.
 
  • #12
Nein es ist nicht nur sein Verhalten ihr gegenüber aber ein grosser Aspekt der mich die Beziehung überdenken lässt.
Ich denk auch das wir Probleme haben aber er sagt dazu nichts. Und kritisiert weiter an ihr rum dabei find ich auch sie ist ein klasse Mädel.
Aber anstatt das zu honorieren sieht er immer nur das negative an ihr und vermutet Bosheit und Absicht hinter ihrem Handeln!
Ich vermute ihm ergeht es wie in vielen Beziehungen wenn erst mal der Wurm drin ist sieht man nur das negative und ist egal was der andere tut nur noch genervt. Aber ich kann da doch nichts tun die Kurve müsste er kriegen oder?
Wenn ich nur zuschau hab ich das Gefühl mein Kind im Stich gelassen zu haben. Den das so lange du deine Füße unter meinen Tisch.... Argument ist in meinen Augen kein Argument sondern nur der letzte Ausweg wen einem sonst nichts mehr einfällt!
Und wie kann und soll ich ihr beibringen sich an Absprachen zu halten wenn er ihr vorlebt das man das nicht tun muss?!
 
W

wahlmünchner

  • #13
Ehrlich gesagt hängt das sehr vom Tonfall zwischen den beiden ab. Wenn sie kreischt: zieh die Schuhe aus, obwohl er wegen ihrer Anliegen in ihr Zimmer geht, fände ich sein Verhalten nachvollziehbar.
Schliesslich muss man sich einen solchen Tonfall nicht geben und schon gar nicht beugen.
Wenn deine Tochter aber höflich den Wunsch äussert, dass ihr Zimmer ohne Schuhe betreten werden soll, finde ich deinen Mann respektlos.
Aber der Knackpunt ist für mich die Tatsache das er ihr Absicht oder Trotz unterstellt und es deshalb genauso macht!
Das finde ich echt albern.
Wenn ein erwachsener Mann sich auf das Niveau begeben muss, verspielt er nur ihre Vater / Tochter Beziehung.
 
M

Meeresrauschen

  • #14
Deine Tochter setzt Grenzen und will sich damit auch abnabeln, in dem sie ihre Regeln in ihrem Zimmer respektiert haben möchte. Es geht auch um Hygiene, was ich sher gut verstehen kann, denn ich hasse es, wenn die Schuhe nicht ausgezogen werden. Auch meine Eltern sind es gewohnt, das ganze Haus mit Straßenschuhen nahezu zu verdrecken. Ich ekel mich davor, sie nicht. Als ich noch dort gewohnt habe, gab es oft Streit deshalb.
Dennoch glaube ich, dass eure Tochter eher versucht ihre Intimsphäre und ihre Grenzen schützen möchte. Sie probiert aus, wie ihr darauf reagiert. Es ist wichtig, dass sie sich gegenüber den eigenen Eltern durchsetzen kann. Natürlich muss sie auch eure Grenzen akzeptieren, für ein Zusammenleben unabdingbar.
 
  • #15
Deine Tochter ist 16 und ihr Zimmer ist ihr Reich. Das ist zu akzeptieren. Immerhin saugt sie es selbst; das ist bei den wenigsten in diesem Alter der Fall (da müllt alles zu).

Und sie muss sich danach richten, was ihr in dem Rest der Wohnung für Regeln habt (Schuhe aus oder an).
 
  • #16
Ich (m) fühle mich gegängelt, und "wie ein Kind" behandelt, wenn man von mir verlangen würde, meine sauberen Schuhe trotzdem auszuziehen. Obwohl ich nur Fußböden betrete.

Anders, wenn ich z.B. eine Couch oder ein Bett betreten müßte. (z.B. um an der Wand oder Zimmerdecke zu arbeiten.) Dann würde ich unaufgefordert meine Schuhe dafür ausziehen.

Ich halte es für normal, wenn die Leute z.B. Frauen oder Mädchen ihren Wohnraum nur barfuß oder in (weißen) Socken betreten wollen. (z.B. weil für sie bequemer) Und dafür höhere Ansprüche an die Reinlichkeit ihrer Fußböden stellen.

In meinem Zuhause (Single) praktiziere ich es unterschiedlich. Je nach aktuellem Interesse. Entweder ziehe ich die Schuhe aus, oder behalte sie an. Aber ich bestimme darüber - nicht Andere.
(m,53)
 
  • #17
Dein Mann benimmt sich wie ein sturer Dummkopf. Versuche ihm mit Sachlichkeit zu begegnen.
NATÜRLICH wechselt Eure Tochter ihr Schuhwerk, wenn sie zwischen dem elterlichen Wohnbereich (in den Dreck durch Strassenschuhe getragen wird) und ihrem Zimmer (in dem sie Wert auf einen sauberen Boden legt), verkehrt.
So sollte es auch Dein Mann begreifen.
Gleichzeitig überzeuge Deine Tochter von dem Kompromiss "Übergangsschuhwerk" im Haus zu tragen.
Sprich: sie wechselt an der Haustüre zu Wohnschuhen, welche das Haus nicht verlassen und zieht diese vor ihrem Zimmer wieder aus.
So wird auch das Argument Ihres Vaters (solange Du....) entkräftet.
Eure Paarbeziehung ist eine andere Baustelle. Bitte tragt sie nicht über Machtkämpfe um und mit der Tochter aus.
Alles Liebe!
 
  • #18
Ich denk auch das wir Probleme haben aber er sagt dazu nichts.
Ich vermute ihm ergeht es wie in vielen Beziehungen wenn erst mal der Wurm drin ist sieht man nur das negative und ist egal was der andere tut nur noch genervt. Aber ich kann da doch nichts tun die Kurve müsste er kriegen oder?
Dann suche Du das Gespräch. Es ist doch offensichtlich, es geht bei den Reibereien um Euch und nicht um das Verhalten der Tochter. Er kritisiert die Tochter, scheint aber eigentlich Dich zu meinen. Ihr tragt Konflikte über die Tochter aus. Das merkt sie doch auch irgendwie und es wird sie verunsichern. Nimm Dir Zeit und Mut für ein klärendes und ehrliches Gespräch. Am Besten, wenn Eure Tochter unterwegs ist. Sonst verhärten sich die Fronten immer mehr. Du und die Tochter auf der einen Seite, der Mann und Vater auf der anderen Seite.
 
G

Gast

  • #19
Ich (m) fühle mich gegängelt, und "wie ein Kind" behandelt, wenn man von mir verlangen würde, meine sauberen Schuhe trotzdem auszuziehen. Obwohl ich nur Fußböden betrete.

Anders, wenn ich z.B. eine Couch oder ein Bett betreten müßte. (z.B. um an der Wand oder Zimmerdecke zu arbeiten.) Dann würde ich unaufgefordert meine Schuhe dafür ausziehen.

Ich halte es für normal, wenn die Leute z.B. Frauen oder Mädchen ihren Wohnraum nur barfuß oder in (weißen) Socken betreten wollen. (z.B. weil für sie bequemer) Und dafür höhere Ansprüche an die Reinlichkeit ihrer Fußböden stellen.

In meinem Zuhause (Single) praktiziere ich es unterschiedlich. Je nach aktuellem Interesse. Entweder ziehe ich die Schuhe aus, oder behalte sie an. Aber ich bestimme darüber - nicht Andere.
(m,53)
Das Zimmer ist aber der persönliche Rückzugsraum der Tochter über den sie auch, in solchen Dingen, die Entscheidungshoheit haben sollte.

Ich "nötige" jeden, der mein Haus betreten möchte, seine Schuhe aus- 5und Gästepantoffeln anzuziehen.
Niemand muss hinnehmen, dass Strassendreck in seine Wohnung getragen wird.
 
  • #20
Danke für eure Antworten!
Es geht mir vorrangig gar nicht um die Schuhe und den Dreck. Das war nur das aktuelle Bsp und ich finde eines das zeigt wie ungerecht er ist.
Ich hab schon oft das Gespräch mit ihm gesucht und versucht ihm klar zu machen das er mit Druck nichts erreicht. Das er doch auch nicht so behandelt werden möchte und das er nicht was tun kann und andere für die selbe Sache kritisieren.
Aber es hilft alles nichts. Das stimmt dann alles nicht oder ich bin zu lasch/inkonsequent
Wie soll ich den da raus kommen? Er hat ja kein Problem für ihn ist das normal
Nur ich hab das Problem mit seinem Umgang. Dachte schon daran eine Beratung aufzusuchen aber seine Antwort darauf war Er lasse sich doch von anderen nichts sagen!
Ich bin auch ab und an genervt von meiner Tochter, sie von mir bestimmt auch, aber ich versuche sie so zu behandeln wie ich behandelt werden möchte. Dazu gehört eben auch Respekt und die Chance mich zu beweisen. Nicht wenn ich einen Fehler gemacht hab mir den die nächsten 10 Jahre aufs Brot zu schmieren. Und genau das tut er wenn er ihr Absicht oder Boshaftigkeit unterstellt. Wie kann ich kann sie ihn davon überzeugen das dem nicht so ist?
 
  • #21
Liebe Alexis

Geh alleine in eine Beratung. Da scheint einiges nicht zu stimmen, aber vorallem finde ich bedenklich, dass dein Mann, eurer Tochter Boshaftigkeit unterstellt. Wie geht sie damit um? Oder wie geht sie mit ihm um? Respektiert sie ihn? Was tut sie, dass er ihr Absicht vorwirft? Eigentlich müsste dein Mann in eine Beratung gehen, denn sein Umgang ist vorallem auch nicht konstruktiv. Aber leider ist es meistens so, dass genau diejenigen die Probleme verursachen, andere dafür verantwortlich machen. Sie lassen nicht mit sich reden, haben niemals selbst ein Problem, sondern immer nur die andern.

Wünsche dir alles Gute
 
  • #22
Ich finde, er behandelt sie als wäre sie seine Stieftochter. Wie kommt das? Eindeutig will er dafür einen "Wer die Füsse unter meinen Tisch streckt" Machtkampf ausfechten. Wie kommt das? Steht er unterm Pantoffel? Wird er vom Müll runterbringen bis weiss nicht was gegängelt? Oder fühlt sich zumindestens so? So benehmen sich Männer die sich untergebuttert fühlen und nach Jahren des Geldranbringens und Müllrunterbringes langsam giftig werden. Hier ist Vorsicht geboten.
 
  • #23
Hey!
Danke für deine Antwort. So sehe ich das auch. Das ist einer der Gründe warum ich hin und hergerissen bin. Bis jetzt hat er sich mir gegenüber manchmal so verhalten aber jetzt macht er das bei ihr...
Sie hat nichts besonders schlimmes getan. Sie ist einfach wie jeder Mensch wenn sie keine Lust hat und trotzdem helfen muss sieht sie eben nicht besonders glücklich aus. Dann schickt er sie weg.
Aber wenn sie mal helfen will unterstellt er immer sie wolle was, dabei stimmt das gar nicht!
Ich war schon mal bei der Caritas aber die sagen ohne ihn können sie das nicht beurteilen. Aber es sei normal das es Reibereien gäbe. ..
Abet ich finde es nicht mehr normal!
Sie versucht ihm mit Respekt zu begegnen. Ich schreibe versucht weil er das meistens nicht so sieht ihr wieder was unterstellt oder verbietet und dann kann schon sein das sie bockig wird.
Ich hab auch schon versucht ihm zu erklären das er mit Druck nur Trotz erzeugt aber das glaubt er anscheinend nicht!
Sie ist nicht mehr gern mit ihm allein weil es dann meistens kracht
 
  • #24
Bis jetzt hat er sich mir gegenüber manchmal so verhalten aber jetzt macht er das bei ihr...
Wie ich schon schrieb: Hier ist der Knackpunkt! Leider gehst Du nicht darauf ein und schilderst immer wieder den Nebenschauplatz. Er überträgt seinen Frust auf Dich auf Eure Tochter. Wenn Du Dich dem nicht stellst, sehe ich schwarz. Er wird das nicht von selbst einstellen.
Befasse Dich mit den Ursachen, nicht mit den Auswirkungen!
 
  • #25
Ich "nötige" jeden, der mein Haus betreten möchte, seine Schuhe aus- 5und Gästepantoffeln anzuziehen.
Damit wirst Du aber nicht bei "Jedem" Erfolg haben!

Die handwerklichen Mitarbeiter eines guten Freundes haben nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen (Verletzungsgefahr) eindeutige Anweisung auch bei Kundenarbeiten Sicherheitsschuhe zu tragen. Bei Verweigerung werden sie unverrichteter Dinge wieder abfahren, die Anfahrt wird in Rechnung gestellt.

Da auch der Mann von FS für Reparaturarbeiten das Zimmer seiner Tochter betritt, bedarf es für einen solchen Fall keinerlei Diskussion.
 
G

Gast

  • #26
Damit wirst Du aber nicht bei "Jedem" Erfolg haben!

Die handwerklichen Mitarbeiter eines guten Freundes haben nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen (Verletzungsgefahr) eindeutige Anweisung auch bei Kundenarbeiten Sicherheitsschuhe zu tragen. Bei Verweigerung werden sie unverrichteter Dinge wieder abfahren, die Anfahrt wird in Rechnung gestellt.

Da auch der Mann von FS für Reparaturarbeiten das Zimmer seiner Tochter betritt, bedarf es für einen solchen Fall keinerlei Diskussion.
Zum Glück habe ich nicht nur einen Mann mit 'hoher formaler Bildung', wie es hier immer so schön gesagt wird, sondern auch mit goldenen Händen, so dass noch nie ein Handwerker mein Haus betreten musste. ;-)
Anderenfalls würde ich direkt am Telefon klar machen, dass sauberes Schuhwerk mitgebracht oder die Schuhe hier im Windfang gereinigt werden müssen. Zur Not gibt's Überziehen.
Nach anfänglichen Diskussionen mit der Schornsteinfegerin, klappt das jetzt problemlos. Sie trägt ihre Schuhe einfach aufs Dach und zieht sie da wieder an.
Ausnahmen würde ich natürlich im Havarie- oder Brandfall, etc. machen.

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.
Zwar sehe ich, dass das unerträgliche Verhalten des Vaters, offensichtlich als Nebenbaustelle für zwischeneheliche Probleme, herhalten muss, dennoch gehören dem Mann deutliche Grenzen gesetzt.
 
  • #27
Ich bin ein Mann mit "im technischen Bereich akademisch abgeschlossener Bildung" und Händen, die unter anderem mal einen Oldtimer bis zur letzten Schraube zerlegt und erfolgreich wieder zusammengesetzt hat.
Dennoch bezeichne ich diese Hände nur als "silbern", da ich gestehen muss: ihnen sind auch schon schwere und spitze Werkzeuge entglitten (gemäß Newton/Schwerkraft nach unten).

Auch bei mir bräuchte eine Partnerin nie wieder einen Handwerker, aber: niemals würde ich eine potentielle Verletzungsgefahr einem Reinlichkeitswahn oder Putzfimmel unterordnen - dafür habe ich mir als Ing. im Berufsleben in den Produktionen diverser Firmen zuviel ansehen dürfen. Schützendes Schuhwerk ist auch privat Pflicht und da gibt es für mich keine Diskussion!

Eigentlich sollten mir die Reparaturmethoden der "Goldenen-Hände-Männer" egal sein, dennoch zahle ich als Mitglied der Solidargemeinschaft Krankenkasse die Ergebnisse ihrer unverantwortlichen "Nummern" mit - und das stört mich"

Daher ging es mir nicht in erster Linie um den Nebenschauplatz von FS, sondern um einen Apell an Verstand, Vernunft und Verantwortungsbewusstsein in der Ausübung handwerklicher Tätigkeiten!

Und jetzt habe ich doch glatt bei meinem Freund noch mal nachgefragt. "Telefonische Klarmachungen" werden nach seiner Erfahrung als "Problemkunde" (nicht zufriedenzustellen, da kommt immer noch ein unendlicher Wurm nach) eingeordnet und mit einem Abwehrangebot bedacht. Er kann sich das leisten, weiss nicht wie das so bei SchornsteinfegerInnen ist?

Ich halte ich mich für einen Menschen mit gutem Gefühl für Ordnung und Sauberkeit. Aber wenn ich in einem Wohnmuseum leben müsste, in dem nicht mal bei Arbeiten zur Werterhaltung ein Krümel auf dem Boden "passieren" dürfte....
 
G

Gast

  • #28
Ich bin ein Mann mit "im technischen Bereich akademisch abgeschlossener Bildung" und Händen, die unter anderem mal einen Oldtimer bis zur letzten Schraube zerlegt und erfolgreich wieder zusammengesetzt hat.
Dennoch bezeichne ich diese Hände nur als "silbern", da ich gestehen muss: ihnen sind auch schon schwere und spitze Werkzeuge entglitten (gemäß Newton/Schwerkraft nach unten).

Auch bei mir bräuchte eine Partnerin nie wieder einen Handwerker, aber: niemals würde ich eine potentielle Verletzungsgefahr einem Reinlichkeitswahn oder Putzfimmel unterordnen - (....)
Und jetzt habe ich doch glatt bei meinem Freund noch mal nachgefragt. "Telefonische Klarmachungen" werden nach seiner Erfahrung als "Problemkunde" (nicht zufriedenzustellen, da kommt immer noch ein unendlicher Wurm nach) eingeordnet und mit einem Abwehrangebot bedacht. Er kann sich das leisten, weiss nicht wie das so bei SchornsteinfegerInnen ist?

Ich halte ich mich für einen Menschen mit gutem Gefühl für Ordnung und Sauberkeit. Aber wenn ich in einem Wohnmuseum leben müsste, in dem nicht mal bei Arbeiten zur Werterhaltung ein Krümel auf dem Boden "passieren" dürfte....
Dürfte Dir nun überraschend erscheinen, aber ich stimme diesem, Deinen Beitrag, vollumfänglich zu.
Auch mein Mann trägt entsprechende Schutzkleidung, nur achtet er eben darauf, dass die Schutzschuhe fürs Haus nicht auch im Freibereich und Keller getragen werden, und umgekehrt.
Auch leben wir nicht in Rein- oder Reinstraumatmosphäre, aber da ich zu Haus gerne barfuß gehe, kann ich da speziell Strassendreck nicht gebrauchen.

Mein Mann würde sich gegen die "goldenen Hände" auch verwehren, für mich sind sie nun aber mal Gold wert und das nicht nur im handwerklichen Bereich ;-)
Wenn Dein Freund es sich leisten kann, unter Einhaltung des Arveitsschutzes, Kundenwünsche zu respektieren, ist das doch völlig okay. Ich gehe davon aus, dass wenn ich freundlich bitte, einer solchen Bitte im zumutbaren Umfang entgegen gekommen werden kann.
Und wenn jemand seine Arbeit korrekt ausübt, zu geklärten Konditionen, wird es unter zivilisierten, freundlichen Menschen such nicht zu Nörgeleien kommen. :)
 
M

Mooseba

  • #29
Er kümmert sich doch und repariert. Das ist doch die Hauptsache. Das Pubertiere die Grenzen ausloten, ist doch klar. Das der Umgang dann schwierig wird auch. Meiner ist knapp 17.
Ja, genau, das ist ja eine Selbstverständlichkeit. Also meine Eltern, v.a. mein Vater, haben in der Phase unmissverständlich klargestellt, dass der Umgang nicht schwierig zu werden hat. Dank seiner starken Einschüchterungsgabe hat das auch gut gefunzt. So richtig rebelliere ich erst seit wenigen Jahren.

(m,33)
 
  • #30
Wenn du bereits den Fortbestand eurer Ehe in Frage stellst, heißt das, dass du ernsthaften Leidensdruck hast.
Dass du schon die Beratungsstelle der Caritas aufgesucht hast, finde ich daher unbedingt einen richtigen Schritt und wundere mich ein wenig, dass dir dort nicht weitergeholfen wurde, nur weil dein Mann nicht bereit ist, mitzugehen.
Ich weiß ja nicht, in was für einer Stadt ihr wohnt und wieviel Auswahl an Beratungsmöglichkeiten du dort hast. Aber ich würde dich dringend ermutigen, noch einen 2. Versuch, vielleicht bei einer anderen Beratungsstelle zu machen. Und versuche, bereit zu sein, dich auch zu öffnen und zu hinterfragen, und nicht nur auf deinen Mann als Ursache des Problems zu fokussieren.
Ich will dich jetzt hier nicht fragen, was noch alles in eurer Beziehung nicht stimmt, aber da wird vermutlich noch einiges sein …
Dein Mann allein ist nicht der Schuldige! In einem System, wie einer Familien, ist niemals nur einer alleine "schuld", wenn es Probleme gibt. Für mich hört es sich auch so an, als fühlte er sich untergebuttert. Du hältst zu deiner Tochter, ihr Zwei gegen ihn alleine. Das kann auch subtiler und sehr komplex sein. Jedenfalls besteht kein Gleichgewicht in eurer Dreierkonstellation.
Wenn du eure Ehe ernsthaft in Frage stellst, ist es ernst! Kümmere dich um Klärung für dich und sage nicht einfach: "Er müsste, er sollte, er macht ja nicht …" Das wird dir/ euch nicht helfen!

w50