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  • #1

Verheirateter Mann verliebt sich in andere - Chaos der Gefühle?

Es passiert, dass sich ein langjährig glücklich verheirateter Familienvater in eine andere verliebt, ernsthaft. Die Familie stand schon immer ganz oben auf der Prioritätenliste und des Verantwortungsgefühls. Die neue Liebe ist aber so stark, dass er ein heimliches Verhältnis beginnt. Wie kann er nun seine Gefühle sortieren? Ist es auf diesem Hintergrund überhaupt noch möglich, die Ehefrau zu lieben und die Ehe weiterzuführen oder ist sie in diesem Moment gescheitert? Gibt es Männer mit solchen Erfahrungen?
 
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  • #2
Das mit dem 'langjährig glücklich' ist doch wohl totaler Unsinn! Dann, Fragesteller, hättest Du Dich nicht anderweitig verliebt.

Das mit dem Verlieben kann passieren - BEVOR man dann aber mit einem/einer anderen in die Heia hüpft - sprich: eine Affäre beginnt, sollte man sich gefragt haben 'was will ich' und seine Ehe einer Prüfung unterziehen! Soweit sollte das Verantwortungsgefühl schon reichen.

Jetzt, Fragesteller, ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wenn Du jetzt mit Deiner Frau über Eure Ehe sprechen willst, macht das die Kränkung, die sie durch Dein Fremdgehen erfährt, unheimlich schwer. Du hast Vertrauen zerstört, wo Du viel eher hättest reden müssen - keine gute Basis.

Die Antwort: 'was will ich' kann Dir keiner abnehmen. Du mußt Dir die Frage beantworten, was Dir Deine Ehe wert ist (für die Du anscheinend überhaupt nicht gekämpft hast - welchen Beitrag hast DU geleistet, um ein Auseinanderdriften zu verhinder??)

Bedenke wohl, dass auch in die Beziehung mit einer 'neuen' Frau irgendwann der Alltag einzieht, wo es dann auch an Dir liegt, etwas zur Erhaltung Deines Glücks zu tun und nicht nur in die Arme einer anderen Frau zu flüchten!
 
  • #3
Lieber FS
Es passiert, dass sich ein langjährig glücklich verheirateter Familienvater in eine andere verliebt
sorry- ich muss Dir da mal Deine Selbsttäuschung nehmen. Es passiert nicht einfach so. Man muss dazu bereit sein, muss den Vorgang des verliebens zulassen. Wer wirklich glücklich liiert ist kann sich gar nicht naderweitig verlieben. Auch wenns manche gerne anders sehen- die romantische Liebe empfinden wir Menschen nicht ohne evolutionären Grund. Der Nachwuchs braucht einfach 12-14 Jahre um eigenständig überlebensfähig zu sein. Daher hat uns die Fähigkeit zur Langjährigen romatischen Monogamie und Liebe unser überleben als Spezies gesichert.

So, bei Dir ist es eben so dass Du es zugelassen und getan hast. Ergo hast Du Dich innerlich bereits von Deiner Frau gelöst, auch wenn Du Deinen Ausweg nicht Dauerhaft lieben würdest (was recht oft der Fall ist)

Das ist die bittere Wahrheit und Du schuldest es der Mutter Deiner Kinder und dem Menschen der Dich so lange begleitet hat Ihr die Wahrheit zu sagen und Ihr die Möglichkeit zu geben mit jemanden glücklich zu werden der Sie wirklich liebt.

Deine Ehe ist zumindest am Scheideweg- ob gescheitert könnt nur Ihr beide beantworten. Vor allem Deine Frau!

Deine Gefühle sortieren? Ich empfehle eine Auszeit im Kloster oder einer einsamen Insel. Auch das kannst Du nur selbst
 
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  • #4
Eine schwierige Situation. Kann mir vorstellen in welchem Gefühlschaos du dich befindest. Allerdings finde ich vorherige Antwort insofern nicht hilfreich, da diese Menschen aus meiner Sicht noch nie in so einer Situation waren, sonst würden sie nicht so kopfgesteuert schreiben. Das es nicht richtig war ein Verhältnis heimlich anzufangen, wirst du selber wissen.

Aus meiner Sicht hast Du nur eine Chance, das Gefühlschaos einigermaßen in den Griff zu kriegen. Luft holen, setz dich mit deiner Ehefrau an einen Tisch und erzähle ihr, was dir passiert ist. Sie wird es sowieso schon ahnen, wenn ihr tatsächlich in einer glücklichen Ehe lebt. Die Frage ist ja, was du willst, beide Frauen oder fällt dir die Entscheidung nur schwer, für welche du dich entscheiden sollst. Diese Frage solltest du dir allerdings vor dem Gespräch selber beantworten können. Natürlich wirst Du viel Schmerzen auslösen, jedoch ist es aus meiner Sicht der einzig gangbare Weg. Du hast Dich entschieden eine bestimmte Richtung einzuschlagen, jetzt solltest Du den anderen Beteiligten ebenfalls die Wahl lassen, ob sie die Richtung mitgehen wollen oder nicht.

w/46
 
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  • #5
Warum schreibst Du in der dritten Person?
Geht es nicht um Dich?

Man kann sich immer in eine andere Person verlieben. ER ist ja schließlich nicht tot, sondern nur verheiratet. Hätte genauso gut seine Frau treffen können ... da steckt man einfach nicht drinn ;-)
Er hat doch momentan alles: eine Familie die ihm wichtig ist, eine Geliebt in dkie er verliebt ist ... was will man(n) mehr. Ich würde es so weiterlaufen lassen. So long! M42
 
  • #6
@3
Richtig- bis auf dieses:
Allerdings finde ich vorherige Antwort insofern nicht hilfreich, da diese Menschen aus meiner Sicht noch nie in so einer Situation waren, sonst würden sie nicht so kopfgesteuert schreiben

Das man dazu bereit sein muss ist nicht meine Erkenntnis sondern die der Fachleute. Und jeder der in einer längeren Beziehung unterwegs ist oder war weiss es. Natürlich gibt da auch aufregende Frauen die einem begegnen und mit Dir flirten. Frauen mit denen Du Dir was hättest vorstellen können wärst Du Single. Und das ist dann eben der Moment wo Du Dich entscheidest- bist Du in einer wirklich glücklichen Beziehung ist es keine Entscheidung sondern ganz klar- die Frau hat keine Chance und Du machst Ihr das auch klar.
In dem Moment in dem Du ins Grübeln kommst ist es an der Zeit an Deiner Beziehung zu arbeiten. Entscheidest Du Dich aber die Affaire einzugehen ist es zu spät- dann hast Du eine Entscheidung getroffen.

Du hast insofern Recht- in der Phase 3 war ich noch nie. In den beiden anderen aber schon und habe seinerzeit in Phase 2 für mich entschieden an meiner Beziehung zu arbeiten (und die Versuchung war echt scharf!). Die Ex hingegen hat sich eben für Phase 3 entschieden was zunächst der leichtere Weg zu sein scheint (es aber oft nicht ist).

Man kann sich immer in eine andere Person verlieben
Nein, eben nicht. Man kann in die Versuchung kommen, ja. Das verlieben aber muss man zulassen.
 
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  • #7
Ja , so ging es mir auch mal ! Ich verließ meine Frau & Kind , nach 17 Jahren und entschied mich für diese tolle , unfassbar attraktive Affären - Frau. Hat 14 Tage gehalten , da Sie zu einer richtigen Beziehung gar nicht fähig war. Na ja finanziell ein Desaster , Haus & Garten weg , Cabrio weg , Hund weg und meinem Sohn unendlich weh getan. Heute , 6 Jahre danach , hab ich mir wieder alles neu aufgebaut und bin seit 4 Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung aber ich kann Dir trotzdem nur sagen : Du tanzt auf dem Vulkan , gaanz ganz Vorsichtig. Würde mir heute nie wieder passieren.
Und Rückblickend , weiß ich heute : es ging nur um Sex ! Nicht um Charakter , Lebenseinstellungen , Kompatibilität oder oder oder
 
  • #8
Manchmal passiert es eben, man verliebt sich Hals über Kopf. Wer glaubt dies mit dem Verstand steuern zu können, hat das nur noch nicht erlebt. Man kann auch zwei Leute gleichzeitig lieben. Allerdings wäre es deiner Frau gegenüber fair, wenn du ihr alles erzählen würdest.
 
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  • #9
Ich glaube wir Menschen können uns nicht Steuern und es wäre auch schade, wenn wir funktionieren würden. Ich glaube das Es viele Männer und auch Frauen gibt die das Hormon nicht unter Kontrolle haben doch letztendlich ist man(n) / frau dadurch kein schlechter Mensch. Meine Eltern haben sich nach 30 Jahre Bez. getrennt, weil meine Mutter sich Verliebte und es kam zu keinem Vorwurf. Es muss immer ein Grund haben, wenn ein Partner sich verliebt, in wen anders Beziehung zu eintönig oder Partner gefällt nicht mehr etc. der Mensch arbeitet unterbewusst immer weiter manchmal in der gleichen Richtung oder auch in die komplett falsche und verliert "Haus und Hof". Alles gute w31
 
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  • #10
Doch! Wir sind im Gegensatz zu den übrigen Vertretern der Gattung Säugetiere KEINE Sklaven unserer Hormone und können somit unser Verhalten sehr wohl steuern!

Natürlich hat es einen Grund, wenn man sich 'fremdverliebt', deswegen sollte man ja mit seinem Partner reden, BEVOR man in fremde Betten hüpft!
 
  • #11
@7
Manchmal passiert es eben, man verliebt sich Hals über Kopf. Wer glaubt dies mit dem Verstand steuern zu können, hat das nur noch nicht erlebt. Man kann auch zwei Leute gleichzeitig lieben.
Lass mich raten: Dir ist es auch "passiert", oder? Und damit Du Dich nicht ganz so schlecht fühlst brauchst Du die Einbildung dass Du gar nichts dafür kannst- es ist Dir Schicksalhaft "passiert".

Wärs anders müsstest Du Dir ja eingestehen dass es lediglich fehlende Impulskontrolle und ein schlechter Charakter ist.

Bitte- für Dich ist das ja ok- aber das dann entgegen der Erkenntnisse der Fachleute als "normal" zu verkaufen ist nicht in Ordnung.

@8
Ich glaube wir Menschen können uns nicht Steuern
Noch so einer- doch genau das unterscheidet uns von den Tieren. Wir können es in einer frühen Phase sehr wohl steuern- wenn wir denn wollen. Klar, wer mit dem Feuer spielt kann sich dran verbrennen. Das einzige was es dafür braucht das was der Mensch exclusiv hat- den Verstand einschalten.

Verlieben ist ja ein mehrstufiger Prozess- keiner verliebt sich aus dem Stand nur von anschauen. Da brauchts ein kennenlernen, Gespräche, flirten, Annäherung.... Zugegeben- manche gehen beim erobern von gebundenen recht raffiniert vor- nichtsdestotrotz kann der umworbene Nein sagen bevor seine Hormone das Kommando übernehemen.

Hört bitte auf die Verantwortung des eigenen Handelns und der eigenen Enscheidungen einem anonymen Schicksal zuzuschieben. Einem Schicksal, einem "ist mir halt passiert", einer übergeordneten Macht oder den Genen. Nein- es sind wir selbst! Wenn Dich ein Autofaherer auf dem Gehsteig plattfährt, das passiert einem. Aber alles was wir selbst tun und/oder zulassen ist die unmittelbare Folge unserer Taten.

Und das empfehle ich auch dem FS- übernehme die Verantwortung. Sag allen Beteiligten was Sache ist und lass auch Sie selbst entscheiden ob und wie sie weitermachen wollen. Und in zunkunft eben auch das Hirn einschalten.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

[Mod.= Wir bitten ALLE, sich wieder eng an den Fragetext zu halten. Sagen Sie ausschlich hierzu Ihre Meinung. Für Nebenthemen können ggf. neue Threads eröffnet werden, Danke.]
 
  • #12
Sich zu verlieben ist schön. Lebt man allerdings bereits in einer festen Beziehung, wird die Verliebtheit kompliziert. Dass die Zuneigung nicht dem Partner, sondern einem anderen Menschen gilt, merkt man oft nicht sofort: Am Anfang empfinden die meisten nur Sympathie für den Kollegen oder die Bekannte. Später merken sie, dass die Gefühle stärker werden. Viele Fremdverliebte sind geschockt über die unverhoffte Verliebtheit und und haben gegenüber dem Partner ein schlechtes Gewissen.

Hinzu kommt, dass viele innerlich zwischen neuer und alter Liebe hin- und hergerissen sind. Doch was soll man jetzt tun? Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren. Da die Gefühle erstmal nichts Schlimmes sind, sollte man dem Partner seine Fremdverliebtheit nicht sofort beichten. Denn ein solches Geständnis führt beim Anderen nur zu Ängsten und kann die Beziehung zerstören. Wer dennoch sein Gewissen erleichtern und mit jemandem über seine Gefühle sprechen will, sollte sich erst einem guten Freund anvertraue

Denn in den meisten Fällen ist die Verliebtheit nur eine vorübergehende Phase. Deshalb ist es empfehlenswert, sich Rückzugsräume zu schaffen. Denn nur so kann man sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen und begreifen, was die Emotionen ausgelöst hat. Dazu können Fremdverliebte zum Beispiel alleine übers Wochenende wegfahren und überlegen, wie es weitergehen soll. Auch ein kritischer Blick hilft, die Situation zu beurteilen: Ist man bereit, für den Neuen alles aufzugeben? Wer sich für eine neue Beziehung entscheidet, sollte sich darüber klar sein, dass der Alltag die Gefühle für den oder die Neue verdrängen kann.

Oft sind die Schmetterlinge im Bauch ein Hinweis darauf, dass in der alten Partnerschaft etwas nicht stimmt. Der oder die neue Geliebte hat meistens das, was der Fremdverliebte in der Beziehung vermisst. Wer die alte Partnerschaft nicht aufgeben will, sollte spätestens jetzt damit beginnen, an der Beziehung zu arbeiten: Das heißt mehr Zeit mit dem Partner verbringen und offen über das zu sprechen, was in der Beziehung zu kurz kommt. Denn wer in einer erfüllten Partnerschaft lebt, ist weniger anfällig für Fremdverliebtheit.
 
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  • #13
Richtig so sehe ich es auch. Verliebt zu sein ist eine Sache aber ob es von nutzen ist die Bez. daher zu beenden Denke ich eher weniger. Wenn man von Liebe spricht, dann klingt es real und man, muss handeln aber "verliebt" waren wir doch alle mal (während der Bez.)
ich war auch verliebt in meiner Ehe (Sympathie war da und dann knisterte es) was habe ich gemacht den Kontakt abgebrochen und fertig. Also man kann nur mitgehen oder laufen lassen.w/31





Sich zu verlieben ist schön. Lebt man allerdings bereits in einer festen Beziehung, wird die Verliebtheit kompliziert. Dass die Zuneigung nicht dem Partner, sondern einem anderen Menschen gilt, merkt man oft nicht sofort: Am Anfang empfinden die meisten nur Sympathie für den Kollegen oder die Bekannte. Später merken sie, dass die Gefühle stärker werden. Viele Fremdverliebte sind geschockt über die unverhoffte Verliebtheit und und haben gegenüber dem Partner ein schlechtes Gewissen.

Hinzu kommt, dass viele innerlich zwischen neuer und alter Liebe hin- und hergerissen sind. Doch was soll man jetzt tun? Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren. Da die Gefühle erstmal nichts Schlimmes sind, sollte man dem Partner seine Fremdverliebtheit nicht sofort beichten. Denn ein solches Geständnis führt beim Anderen nur zu Ängsten und kann die Beziehung zerstören. Wer dennoch sein Gewissen erleichtern und mit jemandem über seine Gefühle sprechen will, sollte sich erst einem guten Freund anvertraue

Denn in den meisten Fällen ist die Verliebtheit nur eine vorübergehende Phase. Deshalb ist es empfehlenswert, sich Rückzugsräume zu schaffen. Denn nur so kann man sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen und begreifen, was die Emotionen ausgelöst hat. Dazu können Fremdverliebte zum Beispiel alleine übers Wochenende wegfahren und überlegen, wie es weitergehen soll. Auch ein kritischer Blick hilft, die Situation zu beurteilen: Ist man bereit, für den Neuen alles aufzugeben? Wer sich für eine neue Beziehung entscheidet, sollte sich darüber klar sein, dass der Alltag die Gefühle für den oder die Neue verdrängen kann.

Oft sind die Schmetterlinge im Bauch ein Hinweis darauf, dass in der alten Partnerschaft etwas nicht stimmt. Der oder die neue Geliebte hat meistens das, was der Fremdverliebte in der Beziehung vermisst. Wer die alte Partnerschaft nicht aufgeben will, sollte spätestens jetzt damit beginnen, an der Beziehung zu arbeiten: Das heißt mehr Zeit mit dem Partner verbringen und offen über das zu sprechen, was in der Beziehung zu kurz kommt. Denn wer in einer erfüllten Partnerschaft lebt, ist weniger anfällig für Fremdverliebtheit.
 
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  • #14
Lieber FS,

ich bin mir sicher, dass Dein Verstand und Deine Moralvorstellungen sehr stark sind. Daher musst Du wohl letztendlich doch Dein Herz entscheiden lassen, denn das ist wohl stärker. Manchmal lebt man mit einem Selbstbild (feste Partnerschaft, Monogamie...) das von heute auf morgen einfach umgeworfen werden kann. Einfach weil man einen Menschen trifft bei dem es passt.
Da hilft dann der Verstand nicht weiter auch wenn man es noch so sehr versucht.

Wünsche Dir alles Gute!
 
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  • #15
Nein, lieber FS, noch ist nichts gescheitert!

Kann alles passieren. Und auch wenn es einige hier gib, die von sich behaupten, dass ihnen das niemals passiert. Hat für dich aber keine Bedeutung, weil dir ist es ja passiert.

Manchmal braucht man wohl - auch als glücklich verheirateter Ehepartner - einfach noch etwas anderes als das, was man in der Ehe findet. Geht doch wohl allen so, dass man in langen Ehen auch mal Krisen und Phasen des Zweifels oder der Einsamkeit hat. Und dann ist man anfällig. Ohne dass man sucht und ohne, dass es die Schuld des Partners ist.

Du wirst die Antwort nur mit deinen eigenen Werten und Zielen finden, nicht durch 100 Meinungen von 100 verschiedenen Leuten! Also, die Antwort ist in dir!

Alles Gute
w 44
 
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  • #16
@FS

Als verantwortungsbewußter Familienvater steht die Familie an oberster Stelle - Punkt !
Wenn Sie die Ehefrau mit einer anderen betrügen mit einem Seitensprung, dann tragen Sie alleine die moralische Verantwortung, ob Sie dies Ihrer Frau nun beichten oder nicht.
Sie müssen das vor sich selbst verantworten und sonst gar nichts und Rechtfertigungen à la Schwarzenegger "ich fühlte mich einsam und blablabla...", das zählt nicht.

Wenn Sie die andere Frau bereits lieben, dann ist die Ehe erledigt.

Erinnert mich sehr einen einen früheren Kollegen - ein guter Vater, aber ein schlechter Ehemann.
Fazit: Seine Frau hat ihn irgendwann rausgeworfen - zu recht.

m, 50
 
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  • #17
verantwortungsvolle menschen mit familie gehen nicht fremd, auch wenn sie den eindruck haben die neue liebe wäre ach so groß.
man denkt immer wenn man sich richtig verliebt, dass dieser mensch der allerbeste für einen ist und die ganz große liebe. aber das sind trugbilder, hormone. jede beziehung verliert irgendwann, zumindest teil- oder phasenweise die intensität des anfangs.

wenn man verantwortungsvoll ist und dazu gehört für mich daran zu denken, ob ich meinen partner und vor allem meine kinder, die ja zu schützen sind, nicht verletze, dann trenne ich mich BEVOR ich mich auf etwas neues einlasse. alles andere ist gegenüber allen beteiligten: noch-ehefrau, kindern und neuem partner einfach unfair.

wenn man sich in einer bestehenden beziehung nicht mehr wohl fühlt, dann liegt die lösung nicht darin mittels einer affaire vor einer klärung der probleme wegzulaufen. sondern die differenzen offenzulegen und nach einer klärung/kompromiss zu suchen. wenn dies nicht mehr möglich ist, dann sich eventuell trennen.
 
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  • #18
verantwortungsvolle menschen mit familie gehen nicht fremd, auch wenn sie den eindruck haben die neue liebe wäre ach so groß.
man denkt immer wenn man sich richtig verliebt, dass dieser mensch der allerbeste für einen ist und die ganz große liebe. aber das sind trugbilder, hormone. jede beziehung verliert irgendwann, zumindest teil- oder phasenweise die intensität des anfangs.

wenn man verantwortungsvoll ist und dazu gehört für mich daran zu denken, ob ich meinen partner und vor allem meine kinder, die ja zu schützen sind, nicht verletze, dann trenne ich mich BEVOR ich mich auf etwas neues einlasse. alles andere ist gegenüber allen beteiligten: noch-ehefrau, kindern und neuem partner einfach unfair.

wenn man sich in einer bestehenden beziehung nicht mehr wohl fühlt, dann liegt die lösung nicht darin mittels einer affaire vor einer klärung der probleme wegzulaufen. sondern die differenzen offenzulegen und nach einer klärung/kompromiss zu suchen. wenn dies nicht mehr möglich ist, dann sich eventuell trennen.

Sehr schön dargelegt. Soweit die Theorie.... Wenn man sich in jeder Hinsicht unsicher ist, bleibt einem doch nichts anderes übrig als sich langsam heranzutasten, oder? In Richtung Ausprobieren. Das kann dann evtl. zum "Warmwechseln" führen. Was man hinterher entweder einmal bereut - oder eben auch nicht!!
 
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  • #19
Du bist die Freundin von diesem Mann, stimmt´s ?
Eine plötzliche Verliebtheit mit viel Erotik ist etwas anderes als eine vertraute und eingespielte Ehe und Familie. Das sind unterschiedlich Gefühle.
Die Ehe ist langweiliger, aber sie ist auch vertraut und gibt Wärme und Sicherheit.
Ein Mann, der seine Frau verläßt, verliert auch seine Kinder. Er ist dann nur noch zahlender und bespaßender Wochenend-Besuchs-Papa. Das tut weh. Jahrelang.
Ob ein Mann, für den die Familie in der Prioritätenliste ganz oben steht, sich das antut ?
w50
 
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  • #20
Ich verstehe die Diskussion vielleicht nicht ganz, aber was macht man(n) denn wenn die Verliebtheit wirklich ernst ist. Schaut man jeden Tag seine Frau an und denkt "das wird schon wieder"? "Eigentlich sehne ich mich nach einer anderen, aber es ist wie es ist?" Ich finde es verlogener die moralische Fahne in diese Richtung hoch zu halten als sich einzugestehen, dass das Herz für jemand anderen schlägt. Die Kinder kann man(n) auch ohne Ehe lieben und groß ziehen. Und das materialistische, nun ja, wer daran in der Situation denkt, kennt wohl auch keine Liebe...
 
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  • #21
@19
Mann kann seine Kinder sicher auch ohne Ehefrau lieben, aber "großziehen" kann Mann sie nicht mehr. Die Kinder leben bei ihrer Mutter und folgen ihr, wenn sie in eine andere Stadt oder ein anderes Land zieht. Höchstwahrscheinlich wird früher oder später ein anderer Mann - der neue Partner der Mutter - die Kinder mit ihr großziehen.

Wer sagt, dass der verliebte Mann seine Ehefrau nicht trotzdem liebt, wenn auch nach vielen gemeinsamen Jahren auf eine ruhigere Art ?

w50
 
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  • #22
Ein Mann, der seine Frau verläßt, verliert auch seine Kinder. Er ist dann nur noch zahlender und bespaßender Wochenend-Besuchs-Papa. Das tut weh. Jahrelang.
Ob ein Mann, für den die Familie in der Prioritätenliste ganz oben steht, sich das antut ?
w50
Diese Aussage relativiert sich, wenn die Kinder mal so 15 Jahre alt geworden sind und langsam nichts mehr von den Eltern wissen wollen. Wartet man dann gemeinsam auf die gemeinsamen Enkel?
 
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  • #23
Wenn man ein Kind hat, das man liebt, und es kommt ein zweites hinzu: Liebt man dann das erste weniger? Ist die Liebe begrenzt? Ist sie begrenzbar? Auch in einer Ehe kann es passieren, dass plötzlich Gefühle für einen Anderen aufkommen, was man vorher gar nicht für möglich gehalten hat. Dies wird ja hier immer wieder von Forumsteilnehmern glaubhaft geschildert.

Die Frage ist, wie Frau oder Mann, wen auch immer es getroffen hat, in einer Familie damit umgeht. Ob man alles auf den Kopf stellt? Ob man Verantwortung spürt? Und wie geht jener Dritte mit der Situation um? Wie sehr drängt er in die Familie hinein?

Eine Familie ist mehr als die drei, vier oder fünf Personen, die ihr angehören. Wer ausbricht und sie zerstört, zwingt allen anderen eine Situation auf, die sie nicht gewollt haben, zerstört Lebensentwürfe und vernichtet das Grundvertrauen der Kinder zu ihren Eltern."Wenn schon auf die Eltern kein Verlass mehr ist..."

Es ist ein Märchen, dass eine Ehe nicht intakt sein kann, wenn eine dritte Person eine Chance hat; genauso wie es ein Märchen ist, dass eine Ehe über Jahre ein Ort permanenter, ungetrübter, konfliktfreier Heiligkeit ist. Eine Ehe ist ein Versprechen in guten und eben auch in schlechten Tagen. Meist wird dieses Versprechen heute in schlechten Tagen aufgekündigt.

Wenn es passiert, dass sich Ehemann/frau verliebt wird man irgendwann zwischen Begehren und Verantwortung wählen müssen. Wenn es zu einer Affäre gekommen ist, es still mit sich selbst ausmachen und nicht auch noch den Partner belasten, den/die Geliebte die Freiheit gewähren, einen anderen neuen Partner zu finden, der sich offen zu dieser Beziehung bekennen kann. Es geht nicht ohne Verzicht. Aber eine Familie ist durch nichts zu ersetzen.
 
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  • #24
Das "Chaos der Gefühle" könnte man auch Dummheit nennen. Diese Verliebtheit ist doch was für Teenies bzw. junge Leute. Bei einem verh. Mann entsteht daraus in den seltensten Fällen irgendein neues Glück. Am Ende haben wir nur Verlierer. Die betrogene Ehefrau, die doch nicht so passende Geliebte mit der es dann doch nicht klappt, der am Ende getrennte Mann mit Single-Status. Wenn noch Kinder da sind, sind sie die Mega-Verlierer.
 
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  • #25
Das "Chaos der Gefühle" könnte man auch Dummheit nennen. Diese Verliebtheit ist doch was für Teenies bzw. junge Leute. Bei einem verh. Mann entsteht daraus in den seltensten Fällen irgendein neues Glück. Am Ende haben wir nur Verlierer. Die betrogene Ehefrau, die doch nicht so passende Geliebte mit der es dann doch nicht klappt, der am Ende getrennte Mann mit Single-Status. Wenn noch Kinder da sind, sind sie die Mega-Verlierer.

Nein. Es ist keine Dummheit, erfordert aber viel Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen. Bei meiner Frau und mir hat es eine Weile gedauert, bis wir uns unser Zusammensein konsequent erkämpft haben. Ihr Kind und mein Kind leben bei uns. Sie freuen sich an ihren ausgeglichenen glücklichen Eltern. Sie kennen die vorherige schlechte Stimmung, bestenfalls Gleichgültigkeit, in unseren Erstehen schließlich auch. Hart ist es nur für den Exehepartner, der an der Ehe festhalten wollte und keinen neuen Partner findet, obwohl auch das meistens einen Grund hat. Wenn ernsthafte Gefühle da sind, was man erst nach einer Weile sicher weiß, würde ich jeden ermutigen, nach dem Herzen zu handeln, sonst wird es irgendwann unerträglich.
 
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  • #26
Nein. Es ist keine Dummheit, erfordert aber viel Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen. Bei meiner Frau und mir hat es eine Weile gedauert, bis wir uns unser Zusammensein konsequent erkämpft haben. Ihr Kind und mein Kind leben bei uns. Sie freuen sich an ihren ausgeglichenen glücklichen Eltern. Sie kennen die vorherige schlechte Stimmung, bestenfalls Gleichgültigkeit, in unseren Erstehen schließlich auch. Hart ist es nur für den Exehepartner, der an der Ehe festhalten wollte und keinen neuen Partner findet, obwohl auch das meistens einen Grund hat. Wenn ernsthafte Gefühle da sind, was man erst nach einer Weile sicher weiß, würde ich jeden ermutigen, nach dem Herzen zu handeln, sonst wird es irgendwann unerträglich.

Aha, der Ehepartner wird also irgendwann unerträglich. Wie denn das?
Emotionaler Egotrip und dann noch so tun, als sei es für die Kinder besser so.
Hat mal einer die Kinder gefragt?
 
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  • #27
Aha, der Ehepartner wird also irgendwann unerträglich. Wie denn das?
Emotionaler Egotrip und dann noch so tun, als sei es für die Kinder besser so.
Hat mal einer die Kinder gefragt?

@25 Es ist nicht gesagt worden, dass die Ehepartner unerträglich geworden sind, die Situation war es für alle Beteiligten. Die Kinder sind gefragt worden, in der sehr üblichen Weise, von Jugendamtsmitarbeitern, einer Richterin, einer Verfahrenspflegerin und auch ganz ungefragt haben sie gesagt, dass sie das Zusammenleben jetzt sehr viel schöner finden als den Zustand zuvor. Die Kinder werden doch immer nur vorgeschoben. Natürlich war es für die Exfrau meines Mannes frustrierend, dass das Kind sehr deutlich artikuliert hat, dass es beim Vater leben will, sie war aber definitiv die Einzige, die die Ehe (trotz längerer eigener außerehelichen Beziehung mit einem übrigens unverheirateten Mann, der sich nach dem Auszug meines Mannes sofort aus dem Staub gemacht hat) nicht aufgeben wollte. Hintergrund war, dass sie nicht arbeiten wollte, was sich sehr deutlich im Unterhaltsverfahren gezeigt hat. Wer war denn da wohl auf dem Egotrip?
 
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  • #28
Für den Rausch der Emotionen werden Familien und Ehen zerstört. Daraus entsteht selten etwas Gutes. Ich muss da einen Spruch denken: Ein altes Ehepaar wird gefragt, wie sie es geschafft haben, solange zusammen zu bleiben. "Wir wurden in einer Zeit geboren, in der man Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen."
Für die Kinder ist es NIE gut wenn Eltern sich trennen außer es sind Drogen, Kriminalität und Gewalt im Spiel.
 
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  • #29
Hier mal aus anderer Sicht. Ich war die Neue Liebe(2 Jahre) eines verheirateten Familienvaters .Es ist für alle Parteien nicht zufriedenstellend. Er schwankte generell zw. Verantwortung Familie und Gefühlen zu mir. Beides geht nicht zu vereinbaren. Er muß sich entscheiden um keinen großen Schaden anzurichten oder beide Frauen zu verlieren. In unserem Fall habe ich Ihm die Entscheidung nach dieser langen Zeit mit immernoch Herzschmerz abgenommen und die Ehe ist jetzt auch ganz kaputt. Eigentlich kann so einer einem leid tun.
Kopf hoch, reden miteinander warum wieso, Beziehungsarbeit leisten
w 40
 
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  • #30
Ich schwanke da zwischen Bedauern und Verachtung. Solche Männer verlieren alles was ihnen lieb und teuer ist für ein paar Emotionen.
 
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