Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #31
Ich schwanke da zwischen Bedauern und Verachtung. Solche Männer verlieren alles was ihnen lieb und teuer ist für ein paar Emotionen.

hier noch einmal 24 / 26: Ich habe nichts verloren, was mir wirklich lieb und teuer war, nur Geld. Wichtig waren mir nur meine damalige Freundin und jetzige Frau und mein Kind. Beide leben jetzt mit mir zusammen. Seitdem lebe ich wieder, vorher war ich nur ein Geldbeschaffungsroboter. Wenn ich so weitergemacht hätte - und die Versuchung war groß, denn ich hatte auch Angst vor dem Scheidungsstress und der Scheidungsabzocke -, wäre ich jetzt vermutlich in der Psychiatrie. Wem tut man denn etwas Gutes, wenn man sich zwingt, weiter mit der einen zusammenzuleben während man die andere liebt und ununterbrochen an sie denkt? Man wird dabei auch ungerecht gegenüber der Ehefrau, weil man an ihr aus Frust und Unzufriedenheit nur noch das Schlechte wahrnimmt.
 
G

Gast

Gast
  • #32
hier noch einmal 24 / 26: Ich habe nichts verloren, was mir wirklich lieb und teuer war, nur Geld. Wichtig waren mir nur meine damalige Freundin und jetzige Frau und mein Kind. Beide leben jetzt mit mir zusammen. Seitdem lebe ich wieder, vorher war ich nur ein Geldbeschaffungsroboter. Wenn ich so weitergemacht hätte - und die Versuchung war groß, denn ich hatte auch Angst vor dem Scheidungsstress und der Scheidungsabzocke -, wäre ich jetzt vermutlich in der Psychiatrie. Wem tut man denn etwas Gutes, wenn man sich zwingt, weiter mit der einen zusammenzuleben während man die andere liebt und ununterbrochen an sie denkt? Man wird dabei auch ungerecht gegenüber der Ehefrau, weil man an ihr aus Frust und Unzufriedenheit nur noch das Schlechte wahrnimmt.

Sorry, aber auch aus diesen Worten spricht der reine Egoismus. Was hat Dir Deine Frau getan, dass Du so schlecht über sie sprichst. Sie ist die Mutter Deines Kindes. Was ist mit Eurem Eheversprechen? Frust und Unzufriedenheit ist nicht dem Partner anzulassten sondern liegt in der eigenen Verantwortung. Zweite Ehe werden noch wesentlich öfter geschieden als die erste.
Ich finde, Trennungen sollten einvernehmlich sein und ohne Beleidigung des Expartners.
 
G

Gast

Gast
  • #33
Dieses Verhalten und das Chaos der Gefühle würde ich als Borderline-Störung einstufen. Es ist selbstzerstörend und zieht auch das Umfeld ins Unglück.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Sorry, aber auch aus diesen Worten spricht der reine Egoismus. Was hat Dir Deine Frau getan, dass Du so schlecht über sie sprichst. Sie ist die Mutter Deines Kindes. Was ist mit Eurem Eheversprechen? Frust und Unzufriedenheit ist nicht dem Partner anzulassten sondern liegt in der eigenen Verantwortung. Zweite Ehe werden noch wesentlich öfter geschieden als die erste.
Ich finde, Trennungen sollten einvernehmlich sein und ohne Beleidigung des Expartners.

Ja, sie ist die Mutter meines Kindes. Wenn sie nicht sofort nach Beginn unserer Beziehung schwanger gewesen wäre, hätte ich sie auf gar keinen Fall geheiratet. Übrigens bin ich der Vater ihres Kindes und sie hat ihr Eheversprechen sehr schnell gebrochen. Nachdem wir verheiratet waren, war sie sich sofort zu gut, um zu arbeiten, weder in meinem Betrieb noch zu Hause. Putzen wollte sie nicht mehr, dazu war sie sich - Friseuse - als Frau des Chefs zu vornehm. Von meiner Frau werde ich mich bestimmt nicht trennen, dazu habe ich viel zu sehr um sie gekämpft und erlebe viel zu sehr den Unterschied zu dem, was ich hatte und andere Männer nach wie vor hinnehmen. Die tun mir nur leid. Als es in meinem Betrieb schlecht ging, hat meine Exfrau mir zuhause immer die Hölle heiß gemacht, weil sie versorgt werden wollte. Meine Frau hat in der gleichen Situation - das kann in jedem Unternehmen mal vorkommen - die Ärmel hochgekrempelt, mir beigestanden und geholfen. Die primitive "Mutter Deines Kindes"-Floskel kann ich nicht mehr hören. Mein Kind lebt bei uns und sagt selbst, dass das Leben mit einer humorvollen, liebevollen und entspannten Frau im Haus wesentlich angenehmer ist als mit einer launenhaften, auch wenn es nicht die leibliche Mutter ist.
 
G

Gast

Gast
  • #35
Dieses Verhalten und das Chaos der Gefühle würde ich als Borderline-Störung einstufen. Es ist selbstzerstörend und zieht auch das Umfeld ins Unglück.

Oha, mit solchen Ausssagen sollte man eventuelle etwas sparsamer um sich werfen. Ich denke so etwas können nur Psychologen korrekt einschätzen. Zumal es wohl weit mehr Borderliner als vermutet gibt, wenn man von deiner These ausgeht.

FS, du wirst hier in etwa immer nur 2 Meinungen hören. Die derjenigen die selbst schon einmal in deiner Position waren und wissen, dass man nicht alles mit dem Verstand regeln kann und derjenigen die ihren Partner verloren haben bzw. ihre Beziehung ufgeben mussten aufgrund dessen, dass der Partner sich in jemanden anderes verliebt hat.

Ich würde raten: reden. Nur so kommt Licht ins Dunkel.
 
G

Gast

Gast
  • #36
Oha, mit solchen Ausssagen sollte man eventuelle etwas sparsamer um sich werfen. Ich denke so etwas können nur Psychologen korrekt einschätzen. Zumal es wohl weit mehr Borderliner als vermutet gibt, wenn man von deiner These ausgeht.

FS, du wirst hier in etwa immer nur 2 Meinungen hören. Die derjenigen die selbst schon einmal in deiner Position waren und wissen, dass man nicht alles mit dem Verstand regeln kann und derjenigen die ihren Partner verloren haben bzw. ihre Beziehung ufgeben mussten aufgrund dessen, dass der Partner sich in jemanden anderes verliebt hat.

Ich würde raten: reden. Nur so kommt Licht ins Dunkel.

Es gibt noch eine dritte Gruppe: Solche die solchen emotionalen Versuchungen widerstehen, die ihrem Partner bzw. ihrer Familie treu bleiben und kein Chaos anrichten.
 
G

Gast

Gast
  • #37
Es gibt noch eine dritte Gruppe: Solche die solchen emotionalen Versuchungen widerstehen, die ihrem Partner bzw. ihrer Familie treu bleiben und kein Chaos anrichten.

Und zu welchem Preis? Warum wird eigentlich derjenige, der lieblos in einer Ehe verhaften bleibt als der Gutmensch dargestellt? Wir kennen diese Ehen doch, aus alten Zeiten. Kalte, neben einander herlebende Menschen, die aneinander gekettet waren. Schweigend litten und die Kinder in einem völlig herzlosen Elternhaus groß wurden. Wer will das heute gut heißen?

Die Frage ob es ein Chaos werden und bleiben muss, bestimmen doch die Beteiligten! Ob die Kinder Schaden nehmen ebenfalls.

Wieso ist immer nur die Rede von einer emotionalen Versuchung! Es ist auch eine Rationale. Man entscheidet sich für ein anderes Leben! Darin sind alle Bereiche umfasst.

Wenn jemand wie ein Vorredner, seine Frau verlassen hat, weil sie in keinster Weise an ihm als Mensch interessiert war, sondern nur an dessen Versorgung. Wer verhält sich dann falsch?

Eine Ehe besteht aus Geben und Nehmen, viele sehen allerdings nur den Part Nehmen und sind nicht bereit auch zu Geben.

Eine Freundin von mir hat ihren Ehemann verlassen um den Preis, dass beide Kinder beim Vater bleiben wollten. Es war für sie sehr hart aber nachvollziehbar. Sie stützen gerade den schwächeren Part. Für sie war klar, dass in der Ehe zu bleiben, bedeutet sich selber weiter aufzugeben. Sie hat eine Beziehung zu einem anderen und ist insofern auch Untreu geworden.
Sie lebt aber mit aller Trauer, die die Trennung umfasste, nunmehr wieder viel mehr als vorher. Vorher war sie wie versteinert. Jedesmal wenn man sie sieht, weiß man, es war die richtige Entscheidung. Der Ehemann will das auch nicht erkennen. Für ihn stiehlt sie sich aus der Verantwortung für die Familie. Was er nicht erkennen will, seit 10 Jahren hat er nichts verändert, was trotz vieler Gespräche jedoch notwendig gewesen wäre.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Die Statistik spricht eindeutig gegen solche Egotrips. Zweite Ehen werden noch häufiger als die erste geschieden. Kinder aus Scheidungsfamilien haben eine höhere Scheidungsrate als solche von nicht getrennten Eltern. Krankheit und Armut ist bei Geschiedenen wesentlich stärker verbreitet als bei Familien die zusammenbleiben. Das Leid der Kinder bei Trennung der Eltern ist unermesslich.
Es gibt nur wenig gute Gründe für eine Trennung: Drogen, Kriminalität und Gewalt. Als andere ist purer Egoismus.
 
G

Gast

Gast
  • #39
Es gibt nur wenig gute Gründe für eine Trennung: Drogen, Kriminalität und Gewalt. Als andere ist purer Egoismus.

Und wie sieht es aus, wenn man schon mindestens 10 Jahre unter dem Wesen des Partners so stark leidet, dass man ihn nicht nur unsympathisch findet, sondern auch bereits körperlichen Widerwillen empfindet? Wenn man z.B. sehr jung geheiratet hat, nicht wirklich erfahren hat, was "Liebe" heißt, die eigentliche Persönlichkeit erst später wirklich "sichtbar" wird und zum Tragen kommt, was man vorher in dieser Deutlichkeit nicht absehen konnte?
 
G

Gast

Gast
  • #40
Und wie sieht es aus, wenn man schon mindestens 10 Jahre unter dem Wesen des Partners so stark leidet, dass man ihn nicht nur unsympathisch findet, sondern auch bereits körperlichen Widerwillen empfindet? Wenn man z.B. sehr jung geheiratet hat, nicht wirklich erfahren hat, was "Liebe" heißt, die eigentliche Persönlichkeit erst später wirklich "sichtbar" wird und zum Tragen kommt, was man vorher in dieser Deutlichkeit nicht absehen konnte?

Ohne Kinder und im gegenseitigen Einvernehmen ist eine Trennung natürlich zu verantworten wie in diesem Fall. Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zur Frage.
 
G

Gast

Gast
  • #41
Traurig, wie einfach sich es viele machen. Wenn ich mit meinem Partner aus gegenseitiger Liebe zusammenlebe, dann ist keiner offen für eine Affaire. Wenn ich jemanden liebe, dann kann ich doch nicht einen anderen Menschen genauso lieben. Das hieße ja, ich verletze und demütige meinen geliebten Partner zutieftst. Passt das? Ich denke nicht. Wie kann ich gleichzeitig jemanden lieben und ihn dann so hintergehen.
Auch, wie ein paar Beiträge vorher beschrieben, dass das langjährige miteinander Reden nicht weiterbrachte, ist das ein Grund? Nein, heißt das nicht, hier möchte mich jemand verbiegen, nach seinen Vorstellungen umfunktionieren... Gegenseitige Liebe heißt, den anderen so zu lieben, wie er ist. Mit seinen guten aber auch schlechten Seiten. (Ich rede hier nicht von Gewalt, Kriminalität, Drogen, Alkohol, Affairen ...)
In einer Beziehung leben, dass heißt für mich ständig an der Beziehung arbeiten, nicht um den Partner zu verändern sondern zu versuchen, ihn zu verstehen, seine Gefühle, Wünsche ... zu erkennen und mich mit dem Partner GEMEINSAM weiterzuentwickeln.
 
G

Gast

Gast
  • #42
FS@#40: leider schreibst du völlig an der Fragestellung vorbei! Es geht weder um eine "Affäre", noch darum, dass man eine unglückliche oder weniger erfüllte Ehe geführt hat. Man ist einfach einer Person über den Weg gelaufen, die einen völlig in ihren Bann gezogen hat, zu der man sich unwiderstehlich hingezogen fühlt und die sämtliche Träume verkörpert. Und bei der das alles auch noch auf Gegenseitigkeit beruht und man ihr im Alltag immer wieder begegnet.
 
  • #43
Lieber FS
Es geht weder um eine "Affäre", noch darum, dass man eine unglückliche oder weniger erfüllte Ehe geführt hat. Man ist einfach einer Person über den Weg gelaufen, die einen völlig in ihren Bann gezogen hat, zu der man sich unwiderstehlich hingezogen fühlt und die sämtliche Träume verkörpert.
Na endlich bekennst Du Farbe. auch wenn die dritte Person beibehalten wird.

Das heisst also im Klartext- Du führst eine gute, erfüllte Ehe und hast es dennoch zugelassen Dich in diese andere Frau zu verlieben und bist Fremdgegangen. Und jetzt hättest Du gerne die Absolution vom Forum...

Tja, das Leben ist kein Ponyhof. Du hast weder Deine Familie noch Dich selbst mit Respekt behandelt. Du bist ja sooooo schwach dass Du gegen diese Gefühle so gar nichts tun konntest. Du warst ihnen hilflos ausgeliefert mit Deiner guten Ehe im Rücken. Klar, ich würde die Erkenntnis ein Lamettabügler zu sein auch in der dritten Person leichter ertragen.

Nun, dann werd mal zu einem Mann der das leben aktiv lebt und nicht passiv über sich ergehen lässt. Deine Familie verdient es die Wahrheit zu wissen und sollte die Möglichkeit haben SELBST zu entscheiden wie Sie damit umgehen möchte.
 
G

Gast

Gast
  • #44
Es gibt nichts mehr zu sortieren. Du hast deine Familie betrogen. Es ist nur eine Ausrede, wenn Du schreibst, dass Du deine Familie Liebst. Du hast die Menschen, die dich lieben und für dich da sind, verraten, sie alleine gelassen, sie angelogen und jetzt willst Du auch noch Mitleid. Du muss dich richtig schämen. Ich schätze, dass Du sehr oft zu Hause sitzt und mit denen nicht reden willst. Sagst, dass die Arbeit im Moment schwierig sei, bla, bla, bla.
Es ist vorbei mit deinem frühreren Leben und irgendwann vielleicht nicht sofort aber irgendwann werden Deine Kinder dir auch zeigen, dass sie dich nicht mehr lieben, weil Du sie im Stich gelassen hast und nur an dich selbst gedacht hast.

Und komm ja nicht mit Moral und Ethik. Das zieht nicht. Was Du gemacht hast, ist unmoralisch und unethisch. Man betrügt Menschen nicht, die man liebt und wenn die Familie in der ersten Stelle war, warum hast Du sie verraten? Siehst Du, Du liebst sie nicht. Du liebst nur dich selbst.
Wie kannst Du eine Frau lieben, die hinbekommt eine Familie zu zerstören? Auch sie ist nicht anderes als eine egoistin, die das Leben von deinen Kindern und deine Ehefrau kaputt machen will, damit sie selbst glücklich ist.

Nein Du liebst seit Jahren Deine Familie nicht mehr und muss das endlich einsehen. Wenn Du sie geliebt hättest, hättest Du sie nicht angelogen, nicht verraten, nicht alleine gelassen. Ich habe nur Verachtung übrig für Menschen wie Du.
 
G

Gast

Gast
  • #45
@ 43: Bleib bitte ein bißchen auf dem Teppich. Die Familie sind die Kinder. Die kann man durch eheliche Untreue nicht betrügen, nur durch Vernachlässigung schädigen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn so argumentiert wird, liegt meistens Verbitterung darüber vor, dass man als Mann oder Frau selbst nicht gut genug ist, um den Ehepartner auf Dauer zu halten. Das kann man versuchen zu ändern. Das Argumentieren auf dem Rücken der Kinder - womöglich noch sie aufzuhetzen - wertet denjenigen, der es tut noch mehr ab, auch in der Wahrnehmung des Ehegatten.
 
G

Gast

Gast
  • #46
@43:

Also ich denke mal, dass Du eine betrogene Frau oder Mann bist. So zu schreiben und einen Menschen so schlimm zu verurteilen OHNE sich seine Geschichte wirklich vor Auge zu führen und zu verstehen..... Tut mir leid da fehlen mir die Worte!!

Sicher ist das nicht toll.... Ich spreche aus Erfahrung, führe seit über einem Jahr eine heimliche Beziehung zu einem verheirateten Mann.
Es ist für Ihn und mich nicht leicht... Es sind nicht nur Hormone oder Emotionen, sondern ein ganzes, was in unserem Leben wohl fehlt!
Es ist klar, dass man sich irgendwann für eine Seite entscheiden muss, aber das kann leider nur der Mann, der das Doppelleben führt treffen!
Jeder ist seines Eigenen Glückes Schmied!! Es ist in jeder Lebenslage so.
Und man kann sein Handeln manchmal nicht steuern! Jeder von uns handelt Tag für Tag so oft intuitiv und unbewusst.... So ist es auch in der Liebe! Es ist immer der Kampf zwischen Kopf und Herz.
Bei mir sagt mein Kopf auch ich soll es beenden und mich davon lösen, aber mein Herz.... Sagt leider was ganz anderes! Zur Zeit ist das Herz deutlich lauter und stärker!!!
 
G

Gast

Gast
  • #47
Ich habe gerade miene Antwort nochmals gelesen und kein einziges Mal habe ich geschrieben, dass der FS seine Kinder betrogen hat. Ich habe sehr oft das Wort "Verrat" und "Liebe" benutzt . Die Familie besteht zu deiner Information aus einer Mutter einem Vater und den Kindern. Ich habe auch nicht auf Rücken der Kinder argumentiert. Ich habe nur die Wahrheit gesagt. Der FS wird es sehen. Ich spreche aus der Erfahrung meiner eigenen Kindheit. Die Kinder haben Augen und sehen, wer sie verlassen hat und wer bei ihnen geblieben ist und sie nicht im Stich gelassen hat.

Es ist so einfach Menschen weh zu tun und dann auch sagen selber schuld. So machen auch die Vergewaltiger auch. Immer ist die Frau, die SChuld hatte. Nicht wahr. Der Täter hat nie Einsicht, was er anderen Menschen angetan hat.

Wenn ein Mann seine Frau verlässt, ist immer die Frau schuld. Entweder ist sie zu sparsam, zu verschwenderisch, zu alt, zu jung, zu dünn, zu dick, viel zu gebildet, zu blöd, kümmert sich sehr viel um die Kinder oder zu wenig etc. Mann findet immer eine Ausrede.

"This is a man world" nicht wahr?
 
  • #48
Frau auch. Fremdgeher brauchen das um sich selbst als nicht so schäbig zu empfinden. Völlig unabhängig vom Geschlecht. Da hilfts ganz enorm wenn der andere Schuld ist dass man Fremdpoppen musste.

Du aber hast die Möglichkeit Deine Wunden heilen zu lassen, Dein Leben aufzuräumen und neu zu starten. Der Fremdgeher mit seinen Ausreden tut das in aller Regel nicht- er hat ja eine vermeintliche Lösung.

Wenn Du dich als Opfer empfindest bist Du auch eines.
 
G

Gast

Gast
  • #49
FS@#40: leider schreibst du völlig an der Fragestellung vorbei! Es geht weder um eine "Affäre", noch darum, dass man eine unglückliche oder weniger erfüllte Ehe geführt hat. Man ist einfach einer Person über den Weg gelaufen, die einen völlig in ihren Bann gezogen hat, zu der man sich unwiderstehlich hingezogen fühlt und die sämtliche Träume verkörpert. Und bei der das alles auch noch auf Gegenseitigkeit beruht und man ihr im Alltag immer wieder begegnet.

wenn es SO ist, dann lieber FS musst Du dich trennen und eine ernsthafte Beziehung mit dieser Frau beginnen, die deine sämtlichen Träume verkörpert.

Warum tust Du das nicht? Eine Bessere gibt es ja anscheinend nicht, also warum noch zögern.

Manchmal muss man eben alles auf 1 Karte setzen. Zweigleisig fahren funktioniert doch nicht - oder nur sehr kurze Zeit.
 
G

Gast

Gast
  • #50
Na Du redest Dir dein Leben aber schon ziemlich einfach und schön! Wieso, bitte ist diese Frau, die sämtliche Träume verkörpert, keine Affäre? Du hast weder deiner Ehefrau davon berichtet, noch bisher in Erwägung gezogen, dich zu trennen. Genau das, bezeichnet man als Affäre. Die meisten Männer brennen für ihre Affäre und sagen, zu Hause ist alles ok, aber bei dir erfüllen sich alle meine Träume :)...Also bleib mal etwas ehrlicher zu Dir.

Sei ein Mensch mit Rückrat! Pack deine Gefühle, Sehnsüchte bei Deiner Ehefrau auf den Tisch! Sie hat ein Recht zu entscheiden, ob Sie weiter in der glücklichen und erfüllten Ehe lebt, trotz der Tatsache dass der Ehemann eine weitere Frau hat, die ihm sämtliche Träume erfüllt oder eben nicht.
Rosinenpickerei ist nicht!
 
G

Gast

Gast
  • #51
ich muss zwei Dinge nachfragen, sonst kann ich mir keine Meinung bilden:

- ist der Mann wirklich glücklich verheiratet, oder nur so, wie man das eben so landläufig sagt, aber von wahrem Glück ist schon lange nicht mehr die Rede?

- hat der Mann das Verhältnis mit der verehrten Dame schon begonnen, oder denkt er noch darüber nach, ob und wie er das tun soll?

- warum sollte danach überhaupt die Ehe noch weiter geführt werden? Hier kommt aber auch wieder die Frage ins Spiel, ist sie wirklich glücklich, diese Ehe, oder nicht wirklich.

w, 42
 
G

Gast

Gast
  • #52
Kluge Ehemänner und Familienväter mag es auch mal erwischen. Aber sie beenden so eine Sache bevor sie richtig anfängt. Lebensglück mit Verliebtheit zu verwechseln wäre auch reichlich dumm.
 
G

Gast

Gast
  • #53
FS@#50: es handelt sich um eine sogenannte Sandkastenehe, die in jungen Jahren geschlossen wurde. Die Familien passen zusammen, man kann die Ehe als Vernunftehe bezeichnen, sie währt fast schon 20 Jahre. Das Verhältnis zur neuen Liebe ist sehr innig und sexuelle Begegnungen haben schon stattgefunden.
 
G

Gast

Gast
  • #54
FS@#50: es handelt sich um eine sogenannte Sandkastenehe, die in jungen Jahren geschlossen wurde. Die Familien passen zusammen, man kann die Ehe als Vernunftehe bezeichnen, sie währt fast schon 20 Jahre. Das Verhältnis zur neuen Liebe ist sehr innig und sexuelle Begegnungen haben schon stattgefunden.

in dem Fall, ganz ehrlich, würde ich versuchen beides parallel laufen zu lassen. Allerdings mit dem Ziel, sobald als möglich zu einer Entscheidung zu kommen. Man lebt nur einmal.

w, 42
 
G

Gast

Gast
  • #55
FS@#50: es handelt sich um eine sogenannte Sandkastenehe, die in jungen Jahren geschlossen wurde. Die Familien passen zusammen, man kann die Ehe als Vernunftehe bezeichnen, sie währt fast schon 20 Jahre. Das Verhältnis zur neuen Liebe ist sehr innig und sexuelle Begegnungen haben schon stattgefunden.

Was spricht dann gegen eine entspannte friedliche Trennung? Und wieso ein Chaos der Gefühle?
 
G

Gast

Gast
  • #56
@#43 und #46

Wenn man sich ernsthaft in einen anderen Menschen verliebt, ist es das verantwortungsvollste, was man tun kann, sich zu trennen. Eine Ehe aufrecht zu erhalten, obwohl einer jemand anderen liebt, ist absolut würdelos. Wenn mein Mann sich ernsthaft verlieben würde, wäre für mich ganz klar, dass wir uns trennen müssen. Ich würde auf keinen Fall wollen, dass er aus vermeintlichem Verantwortungsgefühl bei mir und den Kindern bleibt. Ich würde allerdings erwarten, dass er weiterhin als Vater Verantwortung übernimmt und seine Kinder nicht vernachlässigt. -
Im übrigen bin ich auch selbst ein Scheidungskind und kann nur sagen, ich war froh als mein Vater ausgezogen ist und da meine Mutter dann bei mir ihren Frust abgelassen hat, bin ich ihm ein Jahr später gefolgt....
 
G

Gast

Gast
  • #57
Ich würde das nicht so ernst nehmen. Verliebtheit ist ein Tanz der Hormone und emotionale Achterbahn. Dafür die Liebe zur Familie über Bord zu werfen wäre reichlich dumm.
 
G

Gast

Gast
  • #58
Ich, w/35, erlebe als Ehefrau gerade das, was hier zahlreich beleuchtet wird: mein Mann hat mir vor zwei Tagen gesagt, daß er nicht weitermachen kann wie gewohnt.Er will mich nicht weiter verletzen, weil er weiß, daß er es tut, weil er überfreundschaftliche Gefühle für seine bis dato gute Freundin (auch von mir) entwickelt hat, wo er scheinbar das bekommt, was ihm fehlte. Er muß sich jetzt im Klaren werden, wie er weitermachen will und was er braucht, weil er absolut keinen klaren Gedanken mehr hegen kann und braucht dafür räumlichen Abstand. Ich gehe seitdem durch eine gefühlte Hölle.
Ich habe ihm seine Freiheiten gelassen, ihn nie eingeschränkt, er konnte oft mit ihr zusammen sein, hat mit ihr täglich getextet, sie und ihren Mann oft besucht - das hat im Laufe der Zeit zugenommen. Es hat sich aus dieser Freundschaft über viele Monate hin eine Innigkeit entwickelt, die er mit mir scheinbar nicht mehr fühlte oder hatte, obwohl wir auch in allen Lebenslagen über alles gesprochen haben, nächtelang, im Bett hat es gestimmt etc..
Ich mache ihm nicht mal einen Vorwurf, weil ich bis jetzt der Meinung bin, daß sich Gefühle verändern können und man einen Menschen nicht eingrenzen kann, daß man ihn nur für sich hat; dann verselbständigt sich das auch.
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, aus der es nun gilt, einen Weg für mich und meine Tochter (7) zu finden. Auch wenn ich nicht allein bin (Eltern, beste Freundin), fühlt man sich unsagbar leer und hat im Moment das Gefühl, es bohrt sich ein riesiger Dolch mitten durch´s Herz. Ob man lieber weiter mit dieser Situation lebt/leben kann oder ihn erstmal gehen läßt ...
Die Stärke wird wieder kommen und auch Weinen wird zunächst nichts daran ändern, daß er in den nächsten Tagen zu seiner Mama ziehen wird.
 
G

Gast

Gast
  • #59
Ich, w/35, erlebe als Ehefrau gerade das, was hier zahlreich beleuchtet wird: mein Mann hat mir vor zwei Tagen gesagt, daß er nicht weitermachen kann wie gewohnt.Er will mich nicht weiter verletzen, weil er weiß, daß er es tut, weil er überfreundschaftliche Gefühle für seine bis dato gute Freundin (auch von mir) entwickelt hat, wo er scheinbar das bekommt, was ihm fehlte. Er muß sich jetzt im Klaren werden, wie er weitermachen will und was er braucht, weil er absolut keinen klaren Gedanken mehr hegen kann und braucht dafür räumlichen Abstand. Ich gehe seitdem durch eine gefühlte Hölle.
Ich habe ihm seine Freiheiten gelassen, ihn nie eingeschränkt, er konnte oft mit ihr zusammen sein, hat mit ihr täglich getextet, sie und ihren Mann oft besucht - das hat im Laufe der Zeit zugenommen. Es hat sich aus dieser Freundschaft über viele Monate hin eine Innigkeit entwickelt, die er mit mir scheinbar nicht mehr fühlte oder hatte, obwohl wir auch in allen Lebenslagen über alles gesprochen haben, nächtelang, im Bett hat es gestimmt etc..
Ich mache ihm nicht mal einen Vorwurf, weil ich bis jetzt der Meinung bin, daß sich Gefühle verändern können und man einen Menschen nicht eingrenzen kann, daß man ihn nur für sich hat; dann verselbständigt sich das auch.
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, aus der es nun gilt, einen Weg für mich und meine Tochter (7) zu finden. Auch wenn ich nicht allein bin (Eltern, beste Freundin), fühlt man sich unsagbar leer und hat im Moment das Gefühl, es bohrt sich ein riesiger Dolch mitten durch´s Herz. Ob man lieber weiter mit dieser Situation lebt/leben kann oder ihn erstmal gehen läßt ...
Die Stärke wird wieder kommen und auch Weinen wird zunächst nichts daran ändern, daß er in den nächsten Tagen zu seiner Mama ziehen wird.

Mein tiefer Respekt gilt der Intelligenz, Stärke, Würde, Reife und Wärme, die aus diesem Beitrag spricht und der gar nicht dem Stil der Wer-mich-geheiratet-hat-ist-mein-Eigentum-Menschen entspricht. Bei einer solchen Haltung ist jede Wendung möglich, weil keine Brücken abgebrochen werden.
 
G

Gast

Gast
  • #60
#57
Deinen Beitrag zu lesen stimmt mich traurig!
Ich (m_39) habe mich auch in eine andere Frau verliebt und es meiner Frau gebeichtet.
Fast der schwierigste Schritt in meinem Leben für mich ... sie zu verletzen.
Haber mich hundeelend gefühlt und mich lange gegen die Gefühle zu dieser anderen Frau gewehrt.
Meine Frau hat nix falsch gemacht, ich glaube die Zeit und die Gewohnheit ist es.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top