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  • #1

Verhütung durch Mirena - wer trägt die Kosten?

Folgender Sachverhalt:

2009 habe ich mir ( während meiner Ehe ) die Mirena einsetzen lassen, welche in
Kürze, 5 Jahre Wirksamkeit, entfernt werden muss.
Die Ehe ist mittlerweile geschieden, und ich bin seit Herbst letzten Jahres wieder in
einer neuen Beziehung.

Nun meine Frage:
Da auch in der neuen Partnerschaft die Verhütung weiter gesichert sein muss, würde ich
mir die Hormonspirale, aufgrund guter Verträglichkeit, wieder einsetzen lassen.
Nur, die Kosten belaufen sich auf 350,-- Euro.
Allerdings, bin ich auch nicht bereit, diese alleine zu tragen.

Wie sind Eure Meinungen dazu?
w, 45 Jahre
 
  • #2
Sorry, frag Deinen Freund.

Was wir davon halten ist völlig unerheblich.

Gruss von Kalle, Sterilisiert, war teurer und hab ich weil ich schon gross bin komplett selbst bezahlt.
 
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  • #3
Jedes Verhütungsmittel kostet Geld. Die Spirale muss man eben für "5 Jahre im Voraus" bezahlen, andere Verhütungsmittel "bezahlt" man monatlich, vierteljährlich usw. Würdest du die Kosten dann auch teilen wollen? Grundsätzlich ist der Ansatz schon richtig, dass Verhütung beide Partner angeht, aber ich käme mir kleinlich vor.
 
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  • #4
Hallo,

zum Verhüten gehören 2. Wenn du eine feste Beziehung hast, kann er das mit finanzieren bzw. soll er doch etwas für die Verhütung machen (das ist auch als Mann möglich).

m47.
 
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  • #5
Liebe FS,

hast du es mal mit einer Kupferspirale versucht? Ich vertrage diese sehr gut. Die ist auch um Einiges günstiger. Die Frauenärzte versuchen ja einem IMMER die Hormonspirale aufzuschwätzen, weil sie nämlich daran verdienen ;-))! Außerdem gibt es auch gibt auch sehr verträglich Gold- und Silberspiralen (weiß nur fast niemand).

Und natürlich sollte sich dein neuer Freund an den Kosten mindestens zur Hälfte beteiligen, wenn nichtsogar diese sogar ganz tragen, weil du ja auch die Belastung in deinem Körper hast, aufgrund des Fremdkörpers ectr.!

Alles Gute!
 
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  • #6
350€ sind für die Verhütung auf 5 Jahre gesehen echt ein Schnäppchen. Mit der Pille und anderen Verhütungsmitteln auf Rezept ist man wesentlich teurer dran.

Und was willst du nun tun, wenn du es nicht alleine bezahlen willst? Von deinem Partner die Hälfte erwarten? Das fände ich lächerlich. Hat er dann - falls eure Beziehung kaputt geht - weiterhin Recht auf Sex, weil ihm ja die Hälfte gehört? Erst nach 5 Jahren trennen? Oder ihm im Falle einer Trennung den Rest auszahlen?

Wenn dir das nicht passt kannst du ja auch drauf verzichten und dein Partner verhütet zukünftig mit Kondom.
Sorry, aber da aufzurechnen finde ich irgendwie bescheuert. Wenn er eine Beteiligung vorschlägt okay, aber erwarten würde ich es mit Sicherheit nicht.

w25
 
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  • #7
Abgesehen davon, dass ich eine Kupferspirale Hormonen vorziehen würde (nicht wegen des günstigeren Preises), würde ich die Kosten alleine tragen. Die Kondome, die ich zusätzlich dabeihaben wollte, kann er dann zahlen.
 
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  • #8
Für die Verhütung sind immer beide verantwortlich. Daher: die Kosten selbstverständlich teilen. Vor allem, weil Du das Thema schon übernimmst. Wie Gast 6 schreibt, gibt es jedoch auch günstigere Varianten. Die Kupferspirale ist wesentlich günstiger (ich habe 170 € gezahlt).

w
 
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  • #9
Liebe FS,

ganz ehrlich, soll er sich sterilisieren lassen, oder ihr beide nutzt Kondome. Ist genauso sicher und gesünder für Frau.

w 50
 
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  • #10
Kleinlichkeit erzeugt Kleinlichkeit. Da Dein jetziger Partner ja nicht weiss , ob er in 5 Jahren noch dein Partner sein wird, fände ich es unfair sofort 50% der Kosten zu verrechnen da er ansonsten ja vielleicht für den Nachfolger löhnen müsste. Ich schlage vor dass er monatlich 5Euro 83 bezahlt (plus Zins &Bearbeitungsgebühr) .
M53 (Schwabe)
 
  • #11
Du kannst ja deinen Partner mal fragen, ob er sich an den Kosten beteiligen will.

Grundsätzlich denke ich jedoch, dass sich Jede/r bei der Verhütung um sich selbst kümmern muss - und 350 Euro (für ganze 5 Jahre) sind doch wirklich nicht die Welt, noch nicht einmal 6 Euro pro Monat!

Es kann dir schließlich passieren, dass deine neue Partnerschaft bald zu Ende ist. Würdest du ihm dann das zu viel Gezahlte zurück geben?

Die ganze, kleinkarierte Rechnerei wäre einfach nur unpassend und lächerlich, gerade bei diesem Thema.
Du wolltest unsere Meinungen dazu wissen, die meine ist:

Lass dir die neue Spirale, ohne großes, finanzielles Gedöhns einsetzen - und fertig. Dann hast du die nächsten 5 Jahre Ruhe, ganz unabhängig vom derzeitigen Partner.
 
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  • #12
Na, da wäre ich aber nicht so kniepig mit den Kosten... Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, von einem Partner die Beteiligung an "Verhütungskosten" zu forden und finde den Gedanken absurd. So knapp bei Kasse kann man doch gar nicht sien, daß man da den Partner beteiligen möchte.

Ich finde die Kosten halten sich in Grenzen und sind monatlich betrachtet eher gering.

Mein Körper, meine Verhütung, meine Sicherheit nicht schwanger zu werden.

Dein Partner kann sich ja um Kondome kümmern, wenn er mag und ihr zusätzlichen Schutz wollt oder die Kosten für einen Bluttest auf verschiedene Erkrankungen zahlen. Wäre es für Dich dann besser zu ertragen, daß Du die Spirale zahlst?
 
  • #14
Wenn ich wirklich knapp bei Kasse wäre und die 350 € ein echtes Problem wären, dann würde ich meinen Freund nach einer Kostenbeteiligung fragen. Ansonsten finde ich das auch extrem kleinlich. Rechnet Ihr auch beim Restaurantbesuch genau nach, wieviel jeder zahlen muss und verlangt Benzingeld, wenn einer mal den anderen mit dem Auto mitnimmt?
 
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  • #15
Ich dachte bisher, es ist ganz normal, dass man sich die Kosten teilt...
 
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  • #17
Also es kommt drauf wie ihr die Kosten bis jetzt geteilt habt. Habt ihr beim Kennenlernen euch gegenseitig eingeladen, oder er Dich deutlich öfter.

Habt ihr über die Verhütung geredet und wer was da möchte.

Wenn Du alleine über die Verhütung entschieden hast, weil Du sie bevorzugst. Es ist dann auch die Frage, wie lange seit ihr schon ein Paar, wenn ihr erst drei Wochen oder ein Monat zusammen seit... Wenn er Dich immer eingeladen hat.

Dann JA, dann solltest Du sie selber bezahlen. Wenn ihr nach diesen 5 Jahren immer noch ein Paar seit, dann kann er ja die neue zahlen ;-)
 
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  • #18
Ich dachte bisher, es ist normal, dass man so etwas selber zahlt. Insbesondere in frischen Beziehungen und insbesondere ab einem gewissem Alter. Meine Gynefix hat auch so um die 300 Euro gekostet plus halbjährlich 30 Euro Ultraschallüberprüfung. Es war meine Entscheidung, also zahle ich es auch selber. Käme nicht auf die Idee, meinen Partner für Geld anzufragen. Und ich muss sagen, ich habe es auch nicht so locker sitzen, aber dann spart man halt mal einen Monat und kauft sich nichts oder schaut, dass man Geld ranschafft.
 
  • #19
Man muss doch nicht immer alles sofort 1:1 teilen. Es gibt auch elegantere Wege.
Meine Freundin z.B. zahlt die Verhütungsmittel zu 100%. Dafür zahle ich in anderen Dingen eben mehr als sie, lade sie z.B. öfter zum Essen ein als sie umgekehrt mich, zahle oft das Benzin, Tickets für irgendetwas. Unterm Strich dürfte sie, wenn man das dann auf die Kosten für Verhütung umrechnet, sogar etwas weniger als die Hälfte zahlen. So genau weiß ich das aber nicht und will es auch nicht wissen, das käme mir kleinlich vor. Hauptsache keiner von uns beiden bekommt das Gefühl immer nur für den anderen zahlen zu müssen.
 
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  • #20
Hier die FS:

Danke für die bisherigen Antworten.

Ich finde die verschiedenen Meinungen und Ansichten sehr interessant.

Mit den Statements von Gast 1 und Gast 5 ( der lebenserfahrenen 25-jährigen )
kann ich leider überhaupt nichts anfangen.
 
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  • #21
Es ist echt schon peinlich, was man hier so liest...
Frauen bezahlen ihre Verhütung selbst, wie bescheuert kann Frau nur sein.
Ich dachte, wir wären im modernen Zeitalter...
 
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  • #22
Oh Gott, wie sich bei dieser Fragestellung hier die Gemüter erhitzen!!
Die FS hat doch nur eine Frage gestellt, um verschieden Denk- und Sichtweisen
zu erhalten.

w, Ende 40
Habe auch die Mirena. UND ja, die Kosten tragen mein Freund und ich selbstverständlich
zur Hälfte, obwohl ich sie mir auch alleine leisten könnte!!!!!
Selten so viel Schwachsinn gelesen...
 
  • #23
Mit den Statements von Gast 1 und Gast 5 ( der lebenserfahrenen 25-jährigen )
kann ich leider überhaupt nichts anfangen.

ok, Klartext: Das ist kleinlich ohne Ende. Auf diese Idee würde ich, obwohl Schwabe aus Überzeugung, nichtmal im Ansatz kommen.

Was wenn Er vor Ablauf der 5 Jahre dein nächster Ex ist? wie schreibt man das dann ab? Mit einem Koeffizienten aus Häufigkeit und Qualität geteilt durch das Quadrat des Treuekoeffizienten? Daraus entsteht dann der Rückzahlungsbetrag. Bei Untreue wird natürlich eine Vertragsstrafe fällig. Wasserdichte Vertragsgestaltung und den Notar nicht vergessen....

Es hat einfach ein Geschmäckle....Oder bist Du derart blank dass Du jeden Pfennig einzeln rumdrehen musst?
 
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  • #24
Nun meine Frage:
Nur, die Kosten belaufen sich auf 350,-- Euro.
Allerdings, bin ich auch nicht bereit, diese alleine zu tragen.

Wie sind Eure Meinungen dazu? w, 45 Jahre

Meine Meinung dazu ist: wenn man in einer Beziehung mit solchen Kleinlichkeiten und Prinzipienreiterei befasst ist, kann man nicht glücklich werden. Es wundert mich, dass sich da überhaupt die Frage nach Verhütung stellt.

Was bitte sind 350€? Ein Paar Schuhe, ein toller Ausgehabend mit meiner besten Freundin..... Und so viel ist Dir die Verhütung nicht wert, obwohl Du in Deinem Alter nun wirklich nicht mehr riskieren solltest, schwanger zu werden?

Für Verhütung habe ich mich immer zuständig gefühlt, wenn ich in der Situation oder mit dem Mann kein Kind wollte - also immer. Ich hätte schwanger werden können und die Konsequenzen tragen müssen, nicht der Mann. Dessen Unterhaltszahlungen wären bei den Auswirkungen, die ein unerwünschtes Kind in meinem Leben gehabt hätte, nicht ins Gewicht gefallen. Also steuer' ich sowas auch.
Für Kondome bei gesundheitlichen Bedenken zum Anfang einer Beziehung waren die Männer für die Finanzierung des Schutzes zuständig. Zur Not hätte ich aber auch welche gehabt - besser ist's.

Ich hatte ohnehin nur Partner, die sehr großzügig waren und ich bin selber goßzügig, sodass ich mir keine Gedanken darüber mache, ob ich mit 350 € Investment in Verhütung über 5 Jahre einen unerträglichen finanziellen Nachteil erleide. Die Partner schätzten meine Eigenverantwortlichkeit sowie Souveränität.

Ich finde die "lebenserfahrene" 25-jährige klüger sowie eigenverantwortlicher als Dich und auch deutlich humorvoller. Chapeau für den Youngster.
w, 50+
 
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  • #25
Da kämpft Frau seit Jahrzehnten für die sexuelle S e l b s t bestimmung.....und will jetzt die (anteiligen) Kosten dafür nicht s e l b s t tragen. Herrje, deine eigene Sicherheit und Unbeschwertheit beim Sex sollten Dir doch 6€ im Monat wert sein, als Gegengabe kann Dir Dein Partner ja eine gute Flasche Wein oder Sekt zum gleichen Preis nach dem Sex kredenzen, dann seid ihr quitt!
w/50
 
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  • #26
Oh je, also ich würde das einmal in einem ruhigen Moment einmal erwähnen, entweder er bietet es an oder nicht. Ein Drama wegen 175.- muss hoffentlich niemand machen.
Für mich wären die Hormone das grössere Problem.
Hast du deinem Ex eigentlich das Geld anteilig zurück gegeben? Schliesslich hat er bezahlt und ein anderer nun das Vergnügen (Ironie off)
 
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  • #27
Sexuelle Selbstbestimmung heißt für mich (w): wenn mein Partner seelenruhig zusieht, wie ich alleine die Kosten für Verhütung trage, dann ist er nicht lange mein Partner. Ganz einfach!

Normal ist: er beteiligt sich auch daran, ganz selbstverständlich.
 
  • #28
Ich mache das auch so: Vor einem One-Night-Stand bitte ich die Frau, mir die 0,45€ (50% des Kaufpreises des benutzten Kondoms) im Voraus zu bezahlen.

Ansonsten bin ich froh, genug zu verdienen, dass ich mir keine Gedanken wegen 5€ im Monat für meine Sicherheit machen muss.
 
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  • #29
Also ich kann die FS verstehen.

Der eine hat die körperliche Belastung mit Hormonen, der andere die finanzielle Belastung, die Hormone zu bezahlen. Das finde ich fair geteilt.

Und für meinen Teil weiß ich auch, welcher Part mir davon lieber ist :)
 
  • #30
5Jahre und 350€ ??? das sind 0,19€ am Tag!! Wie schlecht muss es einem gehen um das seinen Partner zu belangen?
Möchtest Du wirklich einen Mann der sich denkt, na geb ich ihr halt das Geld, ist billiger als ein Kind durchzufüttern.

Der unterschied ist nämlich, Du zahlst für die Verhütung, er zahlt für den Sex und nicht nur für seinen, weil wenn nach einem Jahr die Beziehung in die brüche geht, gibst Du ihm dann das Geld zurück und verrechnest es dem nächsten Lover aliquot? ..bzw. bekommt er die Tage an denen es keinen Sex gibt zurückerstattet?
Wie sieht das eigentlich aus mit deinem Eau de Toilette, weil das riechen eigentlich auch nur andere und vermutlich kostet das mehr als 350€ in 5 Jahren?

Es gibt einfach Dinge im Leben, die sollte man nicht auf eine Geschäftliche Ebene bringen.
 
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