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  • #31
Selbstverständlich sind die Kosten zu teilen!!
Geht`s noch???

Und überhaupt, hier wird der FS ständig unterstellt in finanziellen Schwierigkeit zu sein.
Wo schreibt sie das denn?
Schade dass es nicht möglich ist, hier sachlich, Themenbezogen und vor allem FREUNDLICH
zu kommunizieren.

w, Anfang 40
Eine, die sich auch die Kosten für die Mirena mit ihrem Partner teilt!
 
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  • #32
Hier die FS:
Mit den Statements von Gast 1 und Gast 5 ( der lebenserfahrenen 25-jährigen )
kann ich leider überhaupt nichts anfangen.
Wenn Lebenserfahrung dem entspricht, wie sich die FS hier verhält, (nämlich kleinlich, ignorant und herablassend) hoffe ich, dass in Zukunft keiner mehr welche macht.
Verhalten aus Lebenserfahrung ist nämlich auch, andere Meinungen als die eigene zu akzeptieren und vielleicht auch die eigene zu überdenken. Warum, liebe FS fragst du hier überhaupt wenn du anders lautendes eigentlich garnicht hören willst?
Von mir jedenfalls auch ein Kompliment an w25, ich finde es gut, dass du Eigenverantwortung und Selbstbestimmung erkennst und lebst. Ich hoffe dein Humor bleibt dir erhalten.
Die FS will davon ja offensichtlich nichts wissen.
Der eine hat die körperliche Belastung mit Hormonen, der andere die finanzielle Belastung, die Hormone zu bezahlen. Das finde ich fair geteilt.
Sie hat sich die hormonelle Belastung ja ausgesucht. Es gibt noch andere hormonfreie Möglichkeiten der Verhütung. Die FS ist nicht gezwungen Mirena zu nutzen. Ich würde es jedenfalls nicht tun, dafür gibt es genug gute Alternativen.

Und nein, mein Partner trägt nicht meine Verhütungskosten mit. Dies wäre sowieso nicht in meinem Interesse, da die Verhütung für mich und meinen Körper meine eigene Verantwortung darstellt.
Dafür gibt es öfter mal Blumen und eine Einladung zum Essen von ihm :)

w41
 
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  • #33
Immer wieder erstaunt, wie hier dann plötzlich Klingen gewetzt werden.

Ich w/49, auch Mirena Trägerin, finde es auch total kleinlich, den Partner um eine Beteiligung zu bitten. Hätte ich auch nicht gemacht beim Einsetzen der letzten Spirale, würde mir bisschen doof dabei vorkommen.

Interessanterweise hat aber mein Partner nachgefragt, ob es sich beteiligen könnte an den Kosten, es sei ja auch sein Vergnügen und er ist froh, dass ich mich um die Verhütung kümmere.

Nun gehe ich strammen Schrittes in die Wechseljahre und eine erneute Spirale wird dann wohl in 5 Jahren überflüssig werden....also ein Thema weniger zu dem ich dann hier mitschreiben kann ;-)
 
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  • #34
Also ich kann die FS verstehen.

Der eine hat die körperliche Belastung mit Hormonen, der andere die finanzielle Belastung, die Hormone zu bezahlen. Das finde ich fair geteilt.

Und für meinen Teil weiß ich auch, welcher Part mir davon lieber ist :)

Es zwingt sie doch aber keine die körperliche Belastung mit den Hormonen zu haben, wenn es mit anderen Verhütungsmittel genauso gut geht und für sie sogar gesünder.

w
 
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  • #35
Ich finde es selbstverständlich die Kosten zu teilen. Mein Freund hatte allerdings von sich aus sofort vorgeschlagen, dass er die Kupferspirale zur Hälfte mitfinanziert.
Es ist doch klar, dass dieses Thema zusammen besprochen und gelöst wird. Ich bin die, die schwanger werden kann, er der der mich schwängern kann - ob wir jetzt ein Kind wollen oder nicht liegt in beidseitigen Interesse. D.h. für den Mann ist es doch genauso wichtig, dass ihr jetzt kein Kind bekommt. Was in 5 Jahren ist spielt doch gar keine Rolle, sondern dass ihr BEIDE jetzt davon profitiert und ihr BEIDE dadurch jetzt Sicherheit genießt. Für ihn ist es sogar leichter, da er keine lästigen Kondome etc benutzen muss.
Warum sollst du dann alleine die Verhütungskosten tragen?

Allerdings würde ich einen Mann auch nicht dazu überreden wollen, sich finaziell zu beteiligen. Wenn er nicht von alleine darauf kommt, würde ich mir keine teure Spirale einsetzen lassen, sondern weiter mit Kondomen verhüten.Ich fand es früher übrigens auch selbstverständlich, Kondome mitzufinanzieren.
I
 
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  • #36
In den Beziehungen, wo Kondome zur Verhütung benutz wurden, wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Hälfte meiner Partnerin anzurechnen - und da ich die Dinger für mein Ding benötigt habe, habe ich sie selbstverständlich gekauft.
Wie manche Frauen hier eine Kostenteilung von nichtmal 6 € im Monat als selbstverständlich verkaufen wollen ist einfach nur lächerlich.
Diese "Damen" sprechen von "geizig" und" selbstverständlich muss geteilt werden" bei einem Fixkostenpunkt von unter 6 € im Monat?!
Im selben Atemzug dann aber sagen "warum zahlt der Mann denn den Kaffe nicht - sind doch nur 7 € zusammen" - das ist echt zum schießen.

Abgesehen davon - vielleicht trennen sich die beiden in 6 Monaten und dann?!
Das wäre exakt dasselbe, als wenn ich in meinen damaligen Beziehungen einen 5 Jahresvorrat an Gummis gekauft hätte und die Hälfte von meiner Partnerin hätte haben wollen.
Gehts noch?
Na den Aufschrei möchte ich aber mal hören, wenn ein Mann doch auf so eine, völlig absurde, Idee kommen würde.

Und wieder diese Schiene einfach mal dreist etwas absolut lächerliches einzufordern und den anderen geizig zu nennen, wenn er dem nicht nach kommt, so wie es manche "Damen" (zum Glück nicht alle!) hier tun ist ja ein Witz und an Frechheit nicht zu überbieten.
 
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  • #37
Kostenteilung ist selbstverständlich, weil diese Verhütung so teuer ist. Es geht eben nicht um 6 Euro pro Monat, sondern für die Sicherheit, die beide JETZT brauchen, auf einmal über 300 Euro zu bezahlen. So eine große Investition für beide, eine Investition für die Beziehung, wird in der Regel nunmal zusammen getätigt.

Auch sie geht doch ein Risiko ein, indem sie so viel bezahlt. Würden sie sich trennen, hätte sie 360 Euro für die Verhütung mit ihm bezahlt. Sie bleibt auf den Kosten sitzen, und dass sie sofort einen neuen Freund hat, ist doch auch nicht selbstverständlich.

Der Vergleich zur 5-Jahres-Kondompackung ist auch nicht richtig. Die Spirale gibt es nunmal nur als "5-Jahres-Packung", aber um sie jetzt zu nutzen, muss der Preis auf einmal bezahlt werden.
Der Vergleich ist also nur haltbar, wenn es Kondome NUR als 5-Jahres-Pack gäbe und ich bin mir sicher, dass dann der Mann sehrwohl nach einer Kostenbeteiligung fragen würde. Bzw. ist es doch zumindest traditionell eher die Aufgabe des Mannes, für das Finanzielle und gemeinsame große "Anschaffungen" zu sorgen.

Es ist nicht selbstverständlich zu fragen, ob die Frau "nach ihm" noch von der Spirale profitieren könnte. Es ist doch gar nicht sicher, dass sie dann einen Freund hat, mit dem sie davon profitieren könnte und dann hat auch sie das Geld "verloren". Außerdem könnte man sich dann gar nichts mehr gegenseitig "geben". Man dürfte keine Möbel für die gemeinsame Wohnung kaufen, der nächste Mann könnte ja davon profitieren. Man dürfte sich keine Geschenke wie eine Kette schenken, vielleicht trägt sie sie beim nächsten Mann. Nichtmal Sex dürfte man sich schenken, denn er/sie könnte ja durch die Erfahrung mit mir beim nächsten profitieren. Das ist absurd.

Es geht doch einzig darum, dass beide jetzt von der Verhütung profitieren und da es eine recht große finanzielle Angelegenheit ist, sprechen beide darüber und lösen das "Problem" zusammen!
 
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  • #38
Es zwingt sie doch aber keine die körperliche Belastung mit den Hormonen zu haben, wenn es mit anderen Verhütungsmittel genauso gut geht und für sie sogar gesünder.

Natürlich wird niemand zu einer bestimmten Verhütungsmethode gezwungen, aber 100% nebenwirkungsfrei sind nur Kondome und NFP. Oder habe ich etwas vergessen?

Die Pille und deren Derivate wirken belastend durch die Hormone, die Spiralen wirken u.a. belastend durch die Entzündungsreaktion in der Gebärmutter aufgrund des Fremdkörpers.

Wenn ein Paar sich bei der Verhütung aus welchen Gründen auch immer - z.B. Sicherheit oder Bequemlichkeit - dafür entscheidet, dass die Frau etwas nimmt, das körperliche Auswirkungen hat, sollte sie nicht auch noch dafür bezahlen.
 
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  • #40
Jett Wartensleben ich noch auf den Mann, der Viagra kauft und Kostenbeteiligung fordert...
Geht's noch absurder? Vielleicht sollte man mit so einer Grundhaltung besser gleich auf eine "Partnerschaft" (?) verzichten?
 
  • #41
Natürlich wird niemand zu einer bestimmten Verhütungsmethode gezwungen, aber 100% nebenwirkungsfrei sind nur Kondome und NFP. Oder habe ich etwas vergessen?

Yep- Sterilisation. Bei Beiden Geschlechtern möglich aber beim Mann einfacher. Keine Hormone, kein Fremdkörper, sehr sicher, keine Auffrischung nötig. Das komplette System bleibt wie es ist und da die FS mit 45 ja offenbar so gar kein Verlangen mehr nach Mutterschaft verspürt sollte die Endgültigkeit kein Problem sein

Ansonsten- man lernt hier richtig dazu! Ich wäre niemals auch nur Ansatzweise auf die Idee gekommen von einer Frau mit der ich gerade eine frische Beziehung angefangen habe eine Kostenbeteiligung an meiner Sterilisation zu fordern.

Und liebe FS- DU hast Dich für genau diese Methode alleine entschieden. Ich würds ja noch auf die Kette kriegen wenn Ihr das zusammen besprochen habt und gemeinsam diese Option beschlossen hättet.

So kriegt Mann halt schon auch das Gefühl für den Sex zu bezahlen.... Da zahl ich doch lieber den Kaffee und das Abendessen.

Aber rede mit Ihm, vielleicht findets Er ja romantisch....
 
  • #42
Na ja, also ein wenig merkwürdig würde ich mir schon vorkommen, wenn ich ihn wegen der 350 € fürs p....... angehen würde!
Dafür muß er dann halt andere gemeinsame Kosten übernehmen, was er selbstverständlich auch macht!
 
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  • #43
Also ich würde als Partner der FS die Kosten sofort ganz übernehmen , ich fände die Frage auch nicht daneben oder kleinlich, weil es eine direkte Investition in meinen Spass ist, das wäre mir lieber als Essen - Einladungen mal als Bsp
 
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  • #44
Mit den Statements von Gast 1 und Gast 5 ( der lebenserfahrenen 25-jährigen ) kann ich leider überhaupt nichts anfangen.

Tja, liebe FS, das ist halt hier so: Man kriegt nicht immer nur die Antworten, die man insgeheim gerne hören möchte. Und "leider" hat jede/r das Recht hier seine Meinung zu schreiben – wir leben ja immer noch in einer Demokratie mit Meinungsäußerungsfreiheit, oder??

Vielleicht täte es aber gerade DIR gut, mal deinen Horizont ein wenig zu erweitern? Na, wie wär’s?

Ferner: Nicht jede 25jährige Frau ist ein naives Dummchen – auch wenn ihr "alten" Frauen das hier immer wieder behauptet, u.a. und v.a., um Altersunterschiedsbeziehungen schlechtzureden (das nur nebenbei). Ich meine, eine Entschuldigung bei Gast #5 wäre angebracht...

Meine Meinung zum Thema: In einer Beziehung haben Kondome nichts verloren, und die Verhütung ist Sache der Frau – auch finanziell! Kondome sind was für Affären und ONS u.dgl. – eine Frau, die von mir in einer festen Beziehung Kondome erwarten würde, würde ich sofort auf den Mond schießen. Ebenso eine, die so eine kleinliche Kostenbeteiligung an so einer Spirale fordert.

m., 35
 
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  • #45
Ich mag als Mann auch keine Kondome und die 350€ sind für mich kein Betrag, eine Schwangerschaft käme mich richtig teuer. Also ich würde es auch der FS ganz bezahlen M49
 
  • #46
Nur, die Kosten belaufen sich auf 350,-- Euro.
Allerdings, bin ich auch nicht bereit, diese alleine zu tragen.

Wie sind Eure Meinungen dazu?
w, 45 Jahre

Ich wäre als Frau IMMER bereit die Kosten für Verhütung selbst zu bezahlen und obendrauf würde ich mir auch Kondome besorgen wenn ich einen neuen Partner kennenlerne. Ein Kind ist viel teurer, über Krankheiten rede ich schon mal gar nicht.

Wenn man in einer feste Partnerschaft lebt spricht aber nichts dagegen sich die Kosten zu teilen. Ich würde mich aber niemals abhängig machen ob der Partner sich beteiligen möchte.
 
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  • #47
Ich befinde die Diskussion ehrlich gesagt für sehr interessant, denn ich habe mir über Diese Thematik (des Zahlens, nicht der Verhütung) niemals Gedanken gemacht.

In meiner letzten Beziehung kam es zum ersten Mal vor, dass mein Partner die Rezepteeinlöste und das Geld nicht annehmen wollte. In den 2 Jahren hat er das häufiger so gemacht, aber wer wie oft könnte ich nicht aufrechnen.
Vorher habe ich meine Pille immer selbst bezahlt und wäre nicht auf die Idee gekommen meinen Partner zu bitten die Hälfte zu übernehmen.

Jemanden hier zu "beschimpfen" wie schlecht es ihm finanziell gehen kann finde ich unschön.
Wenn es dir finanziell wirklich nicht gut geht und dir die 350€ nun Mal weh tun, sprich das Thema an. In diesem Fall kann er ja auch nicht "verlangen" dass du das Geld alleine aufbringst.
Dann kann er sich entscheiden sich zu beteiligen oder ihr wechselt die Verhütungsmethode.
Sollte es dir aber nur ums Prinzip gehen musst du wissen was du willst. In diesem Fall würde ich persönlich meine Verhütung selbst finanzieren.
 
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  • #48
Die erste Spirale (Schülerin, 16 Jahre) haben meine Eltern bezahlt. Die Kosten für die zweite (21, Studentin) haben sich mein Freund und ich gemeinsam vom Munde abgespart. Über Bafög, Kindergeld und Putzjobs.
Jede weitere Spirale danach habe ich selbst finanziert. An den Op-Kosten für die Sterilisation meines jetzigen Partners habe ich mich nicht beteiligt.

----------

Liebe TE,
geht es um mehr als um Halbe-halbe für die Spirale? Spürst du ein Ungleichgewicht/"Ungerechtigkeiten" in eurer Beziehung? Geld hat oft Stellvertreterfunktion.
 
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  • #49
Meine Meinung zum Thema: In einer Beziehung haben Kondome nichts verloren, und die Verhütung ist Sache der Frau – auch finanziell! Kondome sind was für Affären und ONS u.dgl. – eine Frau, die von mir in einer festen Beziehung Kondome erwarten würde, würde ich sofort auf den Mond schießen. Ebenso eine, die so eine kleinliche Kostenbeteiligung an so einer Spirale fordert.

m., 35


Aha. Die Frauen dürfen sich also mit Hormonen vollstopfen, die sie vielleicht nicht vertragen, damit Du ja keine Kondome benutzen musst!
Was wenn die Frau Medikamente nimmt und die Wirkung der Pille ausgesetz werden könnte? Dann hast Du lieber 3 Wochen keinen Sex?

Ich finde diese Einstellung sehr egoistisch. verhütung ist Aufgabe beider!

Was wenn Du mal Vater werden wirst? Man sagt 2 Monate nach absetzen der Pille sollte man noch mit Kondomen verhüten, damit sich die Schleimhaut der Gebärmutter wieder aufbauen kann. Auch da würdest Du dann 2 Monate auf Sex verzichten?
 
  • #50
Auch wieder ein belustigender Thread. Erst groß über Selbstbestimmung reden ("mein Bauch gehört mir"), aber andere daran finanziell beteiligen lassen wollen. Dann hätte ich aber auch gerne eine eidesstattliche Versicherung darüber, daß sich die Dame in den fünf Jahren nicht anderweitig vergnügt.
 
  • #51
Was bin ich froh in der Vergangenheit immer liebevolle und solidarische Partner gehabt zu haben. Die Kosten der Spirale wurden von meinem Partner übernommen, ohne dass ich danach gefragt habe. Ich musste sie mir ja einsetzen lassen (was auch sehr schmerzvol ist), die darin erhaltene Hormone ertragen, sein Beitrag war dann eben die Kostenübernahme. Verhütung geht die beiden Partner an! Es geht nicht ums Geld, sondern um Respekt gegenüber der Partnerin. Doch der scheint für manche Herren hier ein Fremdwort zu sein!
 
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  • #52
Liebe FS,

die Frage klingt fast wie ein WItz, zumindest, wenn Du sie in einem solchen Forum stellst.

Einerseits stimmt es, dass beide Partner ein Interesse an Verhütung haben und das "Wie" selbstverständlich thematisiert werden muss, andererseits sollten die Kosten dabei nicht relevant sein. Mir wäre nie im Leben, nicht einmal zu Studentenzeiten, eingefallen, die Kosten für Verhütung - bei mir NuvaRing - einzufordern. Mir ist auch kein Fall bekannt, in dem eine Freundin von mir auf solch eine Idee gekommen wäre.

Aber als erfahrene Frau mit 45 Jahren sollten doch €350 kein Problem darstellen, das ist auch keine wahnsinns Investition, die man groß thematisieren müsste. Lass Dir also eine neue Mirena einsetzen und gut ist.

Wenigstens weiss ich jetzt, warum Männern so wichtig ist, dass Frau über ein gescheites Einkommen verfügt. Ach ja: finanzielle Verantwortung zu übernehmen ist auch Teil von Emanzipation!

w, 31 (und in Deinen Augen sicherlich unglaublich naiv)
 
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  • #53
Wenn du eine feste vertraute Beziehung hast, dann weihe deinen Partner ein, was du vor hast und dann wird er sich sicherlich daran beteiligen. Wenn die Beziehung noch frisch und nicht ganz so vertraut ist, kommt es drauf an, ob du es ihm erzählen willst. Oder du lässt es und bittest ihn einfach, ein Kondom zu nehmen. Ist natürlich, sicher und kostet nicht viel und er muss auch ein bißchen Verantwortung tragen für die Verhütung. Ich würde mir so einen Hormonschock nicht antun und schon gar nicht mit Mitte 40, so viel Chemie für 3-4 Empfängnistage pro Monat, das muss ja nicht sein.
 
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  • #54
Liebe Hannah,
<Mod.>.

M.
 
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  • #55
Liebe Fragestellerin, Deine Frage finde ich schon ok, aber sie wäre besser in anderen Foren gestellt, die nicht den EP-Anspruch an Bildung und Einkommen haben. Ich denke, viele Männer wollen auch deswegen eine Frau hier kennenlernen, da sie neben der Bildung auch eine gewisse finanzielle Situation bei der Frau vermuten, bei der die Summe für Mirena kein Problem für die Frau alleine wäre.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Du das Thema mit Deinem Partner besprichst, ohne eine Beteiligung von ihm zu fordern. Ein normaler Mann (muss nicht mal Elite-Mann sein), sollte automatisch von sich aus eine Beteiligung anbieten-der Busfahrer wie der Proferssor-für beide ist dies auch finanziell kein Problem. Stellt er sich taub, dann weißt Du Bescheid, wie er tickt und trägst die Kosten selber. Auf jeden Fall hast Du dann den Partner noch besser kennengelernt. Wenn Du aber über ein geringes Einkommen verfügst und dieser Betrag für Dich wirklich nicht leicht zu tragen ist, dann solltest Du ihm das auch so sagen und schauen, wie er darauf reagiert.

Die Verhütungsmethode sollte immer im Einvernehmen getroffen werden. Wenn ein Mann von sich aus keine Beteiligung anbietet, ist er für mich schon seltsam. Ich würde die Tatsachen über Mirena sagen, aber nicht eine Teilbeteiligung sofort vorschlagen, sondern auf die Reaktion des Partners warten und daraus auch Schlüsse ziehen, die auch in anderen Bereichen der Partnerschaft relevant sind.

Für eine berufstätige Frau ist die Summe wirklich nicht schlimm, dazu muss Du nicht mal Akademikerin sein. Es ist allein entscheidend, ob man partnerschaftlich die Verhütung ansieht oder es als eine Sache allein der Frau überlässt.

w
 
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  • #56
Diese Diskussion finde ich mehr als interessant. Denn auf die Idee, dass sich mein Partner an den Kosten für meine Mirena beteiligen könnte, kam ich noch gar nicht. Er auch nicht. Aber wozu auch. Wenn ich mir das nicht leisten kann (ich löse mein Rezept im Ausland ein - Ersparnis von ca. € 60,--), dann kann ich auch einpacken. Wofür gebt ihr Frauen jede Menge Geld aus? Da springt doch das auch mal raus. Und einladen lasst ihr euch doch auch. Oder etwa nicht?
Wenn in einer Beziehung so gerchnet wird, frage ich mich, was für eine Art Beziehung das ist. Hat das mit Liebe oder anderen tiefen Gefühlen zu tun? Offensichtlich nicht. Da könnt ihr es doch auch gleich sein lassen - oder?
w 49
 
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  • #57
Es ist völlig korrekt und keineswegs kleinlich, die Kosten für Verhütung zu teilen, evtl. einkommensabhängig.
Netter ist es natürlich, wenn dein Partner dich statt der direkten Verrechnung mal zum Essen einlädt oder die Kosten für einen Ausflug übernimmt, so dass dir dein Einsatz für die Beziehung einigermaßen gleichwertig vergolten wird.
Ein Partner, der es für selbstverständlich hält, dass ich die Verhütung in meiner aktuellen Finanzlage alleinverantwortlich bestreite, wäre in meinen Augen nicht sehr partnerschaftlich...
 
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  • #58
..also über manche Posts hier kann ich nur den Kopf schütteln .... Verhütung ist IMMER Sache beider - und wenn es sich nicht nur um einen 1-Night-Stand handelt, sondern um eine feste Beziehung, sollten auch die Kosten geteilt werden - ganz klare Sache! Und da geht es nicht um "leisten können", sondern um eine Selbstverständlichkeit, ist ja auch beider Vergnügen (...hoffentlich). Ich habe natürlich auch mal Kondome gekauft, genauso wie er, und genauso wurde meine Spirale aus der gemeinsamen Kasse bezahlt, logo.

Ich würde einen Mann mit der Parole "Verhütung ist nur Frauensache" sofort von der Bettkante (und auch gleich aus der Wohnung) verfrachten - aber pronto.
 
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  • #59
Bei einer solchen Frage wäre ich sofort weg, d.h. Du könntest es Dir danach aussuchen, mit wem Du die Kosten teilen magst...
 
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  • #60
Diese Diskussion finde ich mehr als interessant. Denn auf die Idee, dass sich mein Partner an den Kosten für meine Mirena beteiligen könnte, kam ich noch gar nicht. Er auch nicht. Aber wozu auch. Wenn ich mir das nicht leisten kann (ich löse mein Rezept im Ausland ein - Ersparnis von ca. € 60,--), dann kann ich auch einpacken. Wofür gebt ihr Frauen jede Menge Geld aus? Da springt doch das auch mal raus. Und einladen lasst ihr euch doch auch. Oder etwa nicht?


Du löst kein Rezept im Ausland ein um 60 EUR zu sparen, findest es aber kleinlich den Mann, mit dem Du schläfst um eine Kostenbeteiligung zu bitten?

Ja, ich lasse mich einladen. Und ich lade ein. Partnerschaft halt. Vielleicht ist es bei älteren Damen anders, ich (<30) bin es aber gewohnt, total ehrlich miteinander zu sein, und gleichberechtigt.
 
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