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  • #1

Verliebt in die Freundin meiner guten Freundin...

Tom (36) lernt Carmen (32) kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut und unternehmen daher viel zusammen. Im Laufe der Zeit wird Carmen für Tom zu einer guten Freundin, die er menschlich sehr schätzt. Seit einiger Zeit hat Tom das Gefühl, dass Carmen mehr als freundschaftliche Gefühle für ihn hat. Für Tom ist sie aber "nur" eine gute Freundin, mit der er sich nicht mehr vorstellen kann. Vor drei Wochen war Tom auf Carmens Geburtstagsparty, wo er ihre beste Freundin Sabine (32) kennenlernt - in die er sich verguckt. Sabine findet Tom auch sympathisch. Da Carmen sich aber meistens in der Nähe von Sabine und Tom aufhält, hält Tom sich gegenüber Sabine vornehm zurück. Letztes Wochenende trafen sich Sabine und Tom erneut, allerdings nicht alleine. Trotzdem hatten sie hier Gelegenheit, sich näher zu unterhalten. Dabei wurde beiden klar, dass da mehr ist... Wie bringt Tom Carmen nun schonend bei, dass er Sabine besser kennenlernen möchte, ohne Carmen dabei vor den Kopf zu stoßen?
 
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  • #2
Egal wie man es Carmen beibringt, sie wird verletzt sein. Es ist schließlich nicht enfach, wenn
der Mann den man mag die beste Freundin liebt. Carmen wird sich mit Recht von beiden
zurückziehen. Oder soll sie sich jeden Tag das Glück ansehen?
 
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  • #3
leider ist dieses Problem entstanden, weil Tom einfach nicht ehrlich zu Carmen war...der Zeitpunkt ihr zu sagen, daß er nur freundschaftliche Gefühle für sie hat, ist leider verpasst....
und nun wird aus einem "schonend Beibringen" nichts mehr werden, denn Carmen wird diese Situation nicht verstehen können und erstmal Abstand nehmen.....
denn selbst wenn "nur" eine Freundschaft bestehen bleiben sollte, sind da die Voraussetzungen auch nicht die Besten, denn Grundvoraussetzung ist doch dort die EHRLICHKEIT....

also einen wirklich guten Rat hab ich da nicht, ausser daß er die Sache schnellstens regeln sollte,
denn es wird nicht besser werden....
 
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  • #4
Da gibt es kaum eine schonende Lösung. Carmen wird zutiefst enttäuscht sein von Tom und von Sabine. Aber sie muss dadurch....wichtig wäre, Carmen nicht "hängen" zu lassen, sondern weiterhin mit ihr Zeit verbringen wie bisher, einzeln, sowohl mit Tom als auch mit Sabine, wenn Carmen es möchte.
 
  • #5
Hm, eine vertrackte Situation, bei der es auf jeden Fall einen Verlierer geben wird. Ich seh die Sache so:

Tom macht sich Gedanken um ein Problem, das im Wesentlichen eigentlich Carmen verursacht hat. Damit widerspreche ich gleichzeitig #2. Carmen hätte sich Tom gegenüber outen müssen, wenn wirklich Gefühle ihrerseits vorhanden sind. Tut sie das nicht, muss sie davon ausgehen, dass Tom weitersucht. Dass es nun ausgerechnet die beste Freundin von Carmen erwischt hat, ist natürlich misslich. Es ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Problem, dass Carmen immer enttäuscht wäre, wenn Tom mit einer neuen Flamme auftaucht.

Ich würde an Toms Stelle zunächst testen, ob Sabine Lust hat, sich mit mir alleine zu treffen. Diese Treffen würde ich vor Carmen auch nicht erwähnen. Entwickelt sich zwischen Tom und Sabine etwas, sollte Tom das Carmen frühzeitig mitteilen. Carmens Enttäuschung lässt sich in diesem Fall einfach nicht vermeiden. Entwickelt sich nichts zwischen Tom und Sabine, läuft alles so weiter wie bisher - platonische Freundschaft mit Carmen. In diesem Fall wäre es mal angebracht, mit Carmen über die Art der Freundschaft zu sprechen.
 
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  • #6
Wenn Carmen ein bisserl Feingefühl hat, dann hat sie längst gespürt, daß Tom nicht mehr als Freundschaft für sie hegt. Im besten Fall gönnt sie ihrer Freundin das Glück, denn Tom hat ihre evtl. Verliebtheit ja nie ausgenutzt, sie haben beide nie drüber gesprochen. Also hat nicht nur er den Zeitpunkt verpennt zu sagen, daß er sich nicht mehr vorstellen kann sondern auch sie den Zeitpunkt, wo sie ihn hätte sagen sollen/können, dass sie gern mehr haben würde, wenn es denn wirklich so wäre.

Fiktive Geschichten mit wenns und abers sind immer brisant.
 
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  • #7
Tom vermutet, dass Carmen sich in ihn verliebt hat.
Er weiss es aber nicht sicher.
Vielleicht ist es ja gar nicht so?

Sabine kann doch ihrer Freundin von Frau zu Frau erzählen, dass sie sich auf der Party in Tom verguckt hat.
Wieso muss Tom da etwas beichten? Er hatte doch gar nichts mit Carmen, also kein Seitensprung oder ähnliches.
Sowas ist doch schön, auf Parties verlieben sich oft Freunde einer Person.

Wenn Carmen auf der Party ständi bei Tom und Sabine klebte, hat sie vermutlich mitgekriegt, dass da etwas im Busch ist.
Von Frau zu Frau finde ich es besser.
Sabine kann das sicher besser rüberbringen als Tom. Sie fühlt sich ja nicht schuldig.
Existiert diese Konstellation oder ist sie fiktiv?

Habe ähnliche Sachen schon erlebt, es war aber nie ein langwieriges Problem.
Wie gesagt, Sabine hat sicher mitbekommen, dass die beiden aufeinander stehen. Sie kennt beide ja genug und sieht das, bevor die beiden wissen, dass sie Herzchen in den Augen haben.
Eine Freundin gönnt ihren besten Freunden das Glück.
Die beiden sollten aber eben noch Zeit für Carmen haben, wie früher auch.
 
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  • #8
@2: Sehe ich nicht so. Es ist ja nicht so, dass Tom Carmen etwas vorgemacht hätte. Und allein aufgrund einer Ahnung, dass sie womöglich doch mehr von ihm wollen könnte, zu sagen, dass da von seiner Seite aus nichts läuft, ist nun wirklich blöd. Ich stelle mir einfach mal vor, ich hätte eine gute Bekannte, die mir eines Tages an den Kopf knallt "Du, ich will übrigens nichts weiter von Dir!" Da würde ich mich aber echt toll fühlen und mir zunächst vermutlich denken "Was sollte das denn eben? Hat die 'nen Sockenschuss?"
Dieses Thema nicht auf Verdacht anzusprechen, hat meiner Meinung nach definitiv nichts mit Unehrlichkeit zu tun. Viel eher schon etwas mit Taktgefühl.

Zum eigentlichen Problem: Aus o.g. Gründen halte ich eine direkte Konfrontation für falsch, vor allem, wenn sie nur auf einer Ahnung beruht.
Was vielleicht diplomatischer wäre: Einfach unverfänglich mit Carmen über Beziehungen und Frauen an sich sprechen und dabei dezent durchblicken lassen, dass man sich gerade für eine gewisse Frau interessiert (dabei aber unbedingt den Eindruck vermeiden, es könnte sich bei dieser geheimnisvollen Unbekannten um Carmen handeln). Sollte sie tatsächlich etwas für Tom empfinden, könnte sie sich nun entweder outen, oder unauffällig den Rückwärtsgang einlegen, ohne sich dabei entblößen zu müssen.
Dass es sich bei besagter Frau um ihre beste Freundin handelt, würde ich mir allerdings je nach Situation ggf. für ein späteres Gespräch aufheben.

deBaer
 
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