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  • #1

Verliebt man sich ab 45 plus anders?

Viele meinen, wenn man verliebt ist, fühlt man sich wieder wie einst im Mai mit 18.
Dies verneine ich. Ich bin w48 Jahre und spüre, egal bei welchem Mann, nicht mehr so eine Begeisterung wie in jüngeren Jahren. Ich habe zwar niemals eine große Enttäuschung erlebt, war schon immer recht unabhängig, aber ich bin pragmatischer und realistischer geworden.
Mit 18 hatte man Schule, lag auf der Couch und träumte von der großen Liebe, die Eltern kochten, waschten und putzen und ich kümmerte mich um nichts. Heute betreue ich meine Mutter, habe Stress im Job in Vollzeit, habe ein Haus, an dem ständig was zu machen ist und bin irgendwie immer in Eile. Für die verträumte Verliebtheit bleibt leider wenig Zeit. Habe einen recht attraktiven Verehrer, der sich auch zurückgezogen hat, da ich nicht ständig für Dates und Mails zur Verfügung stehe, ich frage mich da, hat der sonst nichts zu tun??
Fazit: Man verliebt sich ab 45 plus nicht mehr wie mit 18, das ganze Umfeld hat sich verändert, man ist viel mehr beschäftigt, naja, das Rentenalter liegt noch vor mir, evtl. kann ich da entspannter suchen, was meint ihr?
 
  • #2
Ich bin gerade 50 Jahre geworden, ich hatte mich vor 5 Wochen in jemanden verliebt, es war ein so wunderschönes Gefühl, Mit Schmetterlinge im Bauch, Bauchschmerzen, kein Hunger, so intersiv habe ich es noch nie erlebt. Ich war vorher mit einem Partner 30 Jahren zusammen.Es ist was tolles, aber es hielt leider nicht an. Da der Jenige sich es anders überlegt hat. Aber es war wunderschön.
 
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  • #3
Natürlich verliebt man sich anders. Mit 18 geht das Verlieben mit Errungenschaften einher, die man bis dato nicht kannte: gemeinsame Wohnung, permanente Nähe des anderen, Pläne die den Partner einbeziehen, Entscheidungen die gemeinsam getroffen werden. Mit 45 ist das alles ein alter Hut, im Fokus steht nur noch der Mensch, für den man möglicherweise sogar einiges aufgeben müßte.

Logisch, daß ein Mann bzw. eine Frau heute nicht mehr für all diese Perspektiven steht. Deshalb kribbelt es auch irgendwie "anders". Und das ist gut so.
 
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  • #4
Genau das was du hier schreibst, erkenne ich bei einigen Frauen um dein Alter herum. Das ist sicherlich einer der Gründe, warum ich bzw. einige Männer lieber eine jüngere Frau haben möchte. Ich m/57 sehe das bei mir nicht so, bin total frei und reif und fühle mich genau so am Besten in all meiner ganzen Lebenszeit. Lebe seit 3 Jahren mit einer sehr reizvollen Frau (35) zusammen und genieße und lebe das Leben sehr glücklich und sehr bewusst und sehr ausgeglichen. Habe 2 erwachsene Kinder, die im Ausland leben und meine Lebenspartnerin möchte keine Kinder, auch da passt es sehr gut, wobei, wenn sie welche haben möchte, so würde ich nicht nein sagen.
 
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  • #5
Ich möchte da widersprechen.
Ich habe mich mit 56 noch einmal verliebt und es war nicht anders als mit 18. Mit Herzklopfen und mit Warten vor dem Telefon. Ich hatte ganze Schwärme von Schmetterlingen im Bauch und ich habe genau so verrückte Dinge getan wie in meiner Jugend.
Verliebt ist verliebt, egal wie alt man ist. Natürlich kann ich das heute besser handeln, ich weiß, dass meine Hormone verrückt spielen und ich weiß, dass diese Zeit vorbei geht. Mir ist auch klar, dass ich mein Leben nicht von diesen Verrücktheiten beeinflussen lassen darf - aber ich genieße es trotzdem (oder vielleicht gerade wegen meines Alters).
 
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  • #6
ich bin 42 jahre alt und das verlieben fühlt sich für mich immer noch genauso an wie mit 16j. habe da keinen unterschied bemerkt. herzklopfen, ständig an ihn denken, zeit verbringen wollen, lachen, rumalbern, sich viel erzählen usw, ist immer noch dasselbe.

nur trifft man nicht mehr soviele männer in die man sich verliebt bzw die sich auch in einen selbst verlieben. DAS ist anders, ja.

in jüngeren jahren war das kennenlernen leichter, da man unkomplizierter, mehr unterwegs und noch viele noch nicht gebunden waren.

w,42
 
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  • #7
Liebe FS,
du sprichst mir von der Seele!
Selber bin ich 43, seit zwei Jahren verwitwet, vollberufstätig, habe zwei Kidis und einen großen Hund...Man fragt sich, wo bleibt da noch Zeit für einen Mann, geschweige denn, sich zu verlieben. Denn, um sich verlieben zu können, braucht man einfach viel gemeinsame Zeit.
Da ich bei den Männern scheinbar gut ankomme, habe ich öfter (mehrfache) Dates. Allerdings merke ich, wie du, dass, auch wenn die Männer mir gut gefallen und sonst auch der Rest paßt, ich vom Verlieben weit entfernt bin!

Allerdings beschäftigt mich dann immer die Frage: Liegt es daran, dass ER nicht der Richtige ist, oder liegt es daran, dass ich täglich über 16 Stunden auf den Beinen bin, so gut, wie keine Pause habe, und deshalb auch nicht richtig mich auf den Mann einlassen kann?

Schwierig...
Alles Gute für dich!
 
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  • #8
Ich möchte da widersprechen.
Ich habe mich mit 56 noch einmal verliebt und es war nicht anders als mit 18. .... Ich hatte ganze Schwärme von Schmetterlingen im Bauch und ich habe genau so verrückte Dinge getan wie in meiner Jugend.

... so sehe ich das auch. Und ich denke, es kann sogar noch weitaus intensiver sein wie mit 18, denn schließlich weiß man, wenn man mal die 50 überschritten hat, dass das Leben eine zeitlich begrenzte Veranstaltung ist und dass ein Gefühl wie Verliebtsein eben nicht beleibig oft wiederholbar ist.

... Mir ist auch klar, dass ich mein Leben nicht von diesen Verrücktheiten beeinflussen lassen darf ....

.. das sehe ich allerdings anders. Ich sehe Verliebtheit auch als eine Chance, Leben wirklich noch mal völlig neu zu denken und zu definieren, die daraus resultierende Energie und Lebenslust auch für neue Entwicklungen und Weichenstellungen zu verwenden. Viele Dinge hat man ja bereits probiert und erlebt, deshalb kann Verliebtheit unmittelbar Anregung sein, die "Verrücktheiten" zuzulassen, neue Türen zu öffnen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen.
(m, Ende 50)
 
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  • #9
Bin noch Mal #3. Lebe seit 3 Jahren mit einer ganz tollen Frau zusammen, wir haben schon eine 5 jährige Beziehung und sind genauso wie zu Beginn heiß und innig verliebt und sehr glücklich, nein ich fühle jeden Tag mehr und es wächst ständig weiter. Es kribbelt so stark, wie ich in meinem ganzen Leben es nicht kannte, weder mit 14 mit dem ersten Kuss oder mit 16, 18, 20 etc. Ich bin fest davon überzeugt, wenn es in allen Bereichen (Seele, Geist und Körper) von Anfang an blind passt ohne Anstrengung, dann wird es so sein können und nicht anders. Genau das ist der Traumpartner! Wir hatten uns im Net kennen gelernt, mindestens 30 Mails geschrieben und mindestens 20 Telefonate geführt, einige Bilder ausgetauscht, bevor wir uns dann zum 1. Date verabredet haben. Unsere Distanz war ca. 500 km. Beim 1. Date war uns Beiden schon klar, dass wir zueinander gehören. tagelang, wochenlang, monatelang hin und her mit Treffen und mit Ausflügen etc. halten wir Beide nichts davon. Entweder es kribbelt von Anfang an oder eben nicht. Auf was anderes würde ich mich heute auch nicht mehr einlassen. Hatte zuvor mich mit mindestens 30 Frauen getroffen, bevor ich zu dieser Erkenntnis kam. Der Bauch ist tausendmal schlauer als der Kopf, sofern man ihn spürt und hört. Von Vernunft - und Zweckbeziehungen halte ich absolut nichts und käme für mich niemals in Frage, hab ich alles durch.
 
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  • #10
.. das sehe ich allerdings anders. Ich sehe Verliebtheit auch als eine Chance, Leben wirklich noch mal völlig neu zu denken und zu definieren, die daraus resultierende Energie und Lebenslust auch für neue Entwicklungen und Weichenstellungen zu verwenden. Viele Dinge hat man ja bereits probiert und erlebt, deshalb kann Verliebtheit unmittelbar Anregung sein, die "Verrücktheiten" zuzulassen, neue Türen zu öffnen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen.
(m, Ende 50)

Da hast du mich falsch verstanden, vielleicht hab ich mich auch unklar ausgedrückt.
Was du schreibst, kann ich voll unterschreiben.
Was ich gemeint habe: Ich kann meinen Alltag leben und schaffe es, meinen Schmetterlinge in dieser Zeit eine Pause zu verschaffen. Als Teenie konnte ich während der größten Verliebtheitsphase nicht, meinen normalen Alltag zu bewältigen, ich hab in der Schule nicht aufgepasst, war vergesslich, bin meinen Pflichten nicht nachgekommen. Heute kann ich trotz Verliebtheit leistungsfähig sein.
 
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  • #11
Keine Ahnung - ich (w46) bin derzeit mächtig verliebt und es tut fast weh, weil der Kopf so viel mitredet - und anscheinend hat es den anderen auch so "erwischt". Totale Achterbahn und aufregend. Mir wäre es fast lieber, es wäre nicht so, denn ich brauche keinen Versorger, sondern wünsche mir einfach eine tiefe Vertrautheit.

Die Gefühle können also so heftig sein wie mit 18 - aber natürlich sind die äußeren Umstände und die Lebenserfahrung anders als damals, so dass man äußerlich und vom Verstand her anders - gelassener bleibt.
 
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  • #12
Liebe FS,
du sprichst mir von der Seele!
Selber bin ich 43, seit zwei Jahren verwitwet, vollberufstätig, habe zwei Kidis und einen großen Hund...Man fragt sich, wo bleibt da noch Zeit für einen Mann, geschweige denn, sich zu verlieben. Denn, um sich verlieben zu können, braucht man einfach viel gemeinsame Zeit.
Da ich bei den Männern scheinbar gut ankomme, habe ich öfter (mehrfache) Dates. Allerdings merke ich, wie du, dass, auch wenn die Männer mir gut gefallen und sonst auch der Rest paßt, ich vom Verlieben weit entfernt bin!

Allerdings beschäftigt mich dann immer die Frage: Liegt es daran, dass ER nicht der Richtige ist, oder liegt es daran, dass ich täglich über 16 Stunden auf den Beinen bin, so gut, wie keine Pause habe, und deshalb auch nicht richtig mich auf den Mann einlassen kann?

Schwierig...
Alles Gute für dich!

Ein schöner Beitrag, lieben Dank.
Ja, da gibt es einen Mann, der recht gut ausschaut, altersmäßig passt und den ich beruflich kennenlernte, aber ich bin blockiert, ich empfinde nichts, früher war ich Feuer und Flamme.
Aber ich kann mich leider nicht zwingen. Der Alltag frist viel weg. Die beruflichen Termine, die Besorgungen, die anstehen, es läuft ja nichts von selbst.
Und alle, die hier viel Zeit für die Verliebtheit haben, super, evtl. haben sie kein Haus, keine kränklichen Eltern, keine Kids oder sonstwelche Verpflichtungen, ja da kann man sich ganz und voll der neuen Liebe widmen. Es ist ein gewisser Zeitaufwand nötig, den manche halt haben und andere nicht, evtl. überträgt sich dies auch auf die Gefühlswelt, keine Ahnung.
 
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  • #13
Bin #3 zu #11:
An diese Punkte als Gründe, die du hier nennst kann ich nicht glauben! Es ist einzig alleine die innere Einstellung zu diesem Thema und es wirklich von Herzen zu wollen. Meine reichhaltige Erfahrung die ich hier gemacht habe, bevor ich meine TraumPartnerin getroffen habe, ist die, dass die allermeisten Frauen, innerlich so blockiert sind, dass sie daran 1. nicht glauben und deshalb 2. keine so rechte Lust dazu haben und 3. glauben der Mann soll man schön machen! Dass das so nicht gehen kann, merken dann doch sehr viele. Keine Zeit lass ich so nicht gelten. Der älteste Vorwand heißt:"ich habe keine Zeit"! Jedoch hätte jeder Mensch sofort Zeit, wenn es ihm um etwas "ganz Wichtiges" geht!
 
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  • #15
Hallo #11, hier ist die #6
Je länger ich darüber nachdenke und auch die Beiträge hier lese, umso mehr bin ich mir sicher, dass unser Problem mit dem Verlieben nicht am Alter liegt sondern daran, dass es leider nicht der Richtige ist. Es reicht nicht, dass der Mann uns gut gefällt und alles Andere auch paßt. Es muss einfach auch noch das gewiße "etwas" geben, das im Unterbewußtsein stattfindet und das von Anfang an da sein muss...
Deshalb bleibe bitte optimistisch! Wenn der Richtige kommt, wirst du dich dann mit Sicherheit auch verlieben:)
 
  • #16
Ich (48,w)konnte mir nach 20 Jahren Ehe und einer großen Enttäuschung auch nicht vorstellen, dass ich mich nochmal richtig verliebe. Habe mich dann aber über EP nochmal so intensiv verliebt, wie ich es nicht einmal mit 20 konnte. Wir haben auch beide einen Stressjob, aber wenn man sich unbedingt sehen will, findet man einen Weg. Es hat zwar nicht gehalten, war aber eine gute Erfahrung, zu wissen, dass es auch mit über 40 noch kribbeln kann. Ich denke, wenn es wirklich der Richtige ist, überwindet man auch alle anderen Hindernisse, die Chemie muss einfach stimmen.
 
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  • #17
bin 45w, und stelle mir auch die gleiche frage wie du fs; habe nicht deine belastungen mit haus, sondern andere.

ziemlich rasch setzt in der liebe der kopf ein..möchte kontrollieren..hinterfragen und meistens behalte ich mit meinen gedanken auch noch recht. :-(

es ist wirklich schwierig geworden mit dem thema liebe...und möchte der formulierung jetzt auch nichts aufgesetzt positives geben.

vom hören-sagen weiß ich, dass die liebe sich im alter *anders* zeigen würde..
bin wegen dieser aussage verunsichert, ob es dann eben "nicht der richtige ist", oder ich einfach nicht mehr den (hormonellen?) verliebtheitsgefühlen unterliege wie damals.

ich habe begonnen rückschau zu halten:
inwieweit waren D A S (meine früheren) auf "liebe" begründete partnerschaften gewesen, oder wollte i c h sie einfach mit diesem gefühl ausschmücken.

ich verkläre nichts mehr in meiner vergangenheit, auch damals war eine gewisse zweckgebundenheit vorhanden auf dem partnerschaftsmarkt.

.....nur i c h war anders, denn ich hatte das leben noch in der vollen blüte vor mir..und potentielle partner ebenso, welche heutzutage zumeist altlasten und funktionierend ausgerichtenden lebensthemen unterliegen.
 
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  • #18
Ich finde diese Diskussion superspannend. Vor allem das Argument, vor allem von weiblicher Seite, dass man ja im späteren Leben soviel zu tun hat: Haus, Garten und Hund beispielsweise. Mit 30 hat man aber mindestens genauso viel zu tun, wie mit über 50. Aber, man hat sich eingerichtet. Objektiv braucht man keinen Partner mehr, denn eine Familie gründen, eine Existenz schaffen, so etwas hat man schon hinter sich. Und damit wird die Frage nach einer Partnerschaft zu einer Frage der Freizeitbeschäftigung, die in Konkurrenz zu vielen anderen, ach so wichtigen Dingen tritt. Man möchte auch gerne einen Freund, aber bitte Haus, Garten und Hund sind auch noch da. Damit meine ich nicht, dass man alles aufgeben sollte, keineswegs, aber wenn das Bedürfnis nach einem Partner nicht etwas Existentielles hat, klappt es mit dem Verlieben auch nicht. Und wenn man nicht bereit ist, bei Haus, Garten und Hund auch Abstriche zu machen, geht es schon gar nicht. Verlieben bedeutet, sich auf jemanden einlassen, von dem Partner fasziniert sein, und das ist anstrengend, kostet Zeit (auch mal Geld), Nerven und man nimmt bekanntlich ab.
 
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  • #19
Hmm, ich glaube ja, mit 18 und auch noch mit 35 gab es ganz einfach mehr Möglichkeiten sich zu verlieben, so viele, die auf der Suche waren. Und außerdem haben da auch noch die Hormone mitgespielt. Jetzt mit 50 hat es Seltenheitswert, überhaupt jemand zu treffen, in den ich mich verlieben könnte...egal ob im realen Leben oder online. Ich habe ein eigenes Leben, meine Werte, meinen Lebensstil.Er sollte ähnlich denken und fühlen. Und weder er noch ich sind noch taufrisch, da fällt auch die körperliche Annäherung schwerer. Ich habe einen Freund aus der Jugendzeit wieder getroffen. Mit ihm waren sofort alle Gefühle wieder da. Vielleicht, weil ich in ihm auch ein Stück meiner Jugend sehe und er ein Teil meiner Geschichte ist.Ich würde für ihn sogar den Wohnort wechseln und mir dort Arbeit suchen. Leider ist es von seiner Seite bisher nicht so, dass er sich verliebt hätte. Solche starken Gefühle für einen Fremden, der eben auch schon 50 ist, und nichts mit meiner Geschichte zu tun hat, kann ich mir schwer vorstellen. Schade irgendwie. Denn sich verlieben ist einfach so schön...Die meisten Frauen, die ich kenne, die mit 50 noch mal eine neue Beziehung eingehen, nehmen jemand, den sie schon kennen: einen langjährigen Kollegen oder Freund, oder eben jemand aus einer früheren Lebensphase. Das ist auch das, was ich mir am ehesten vorstellen kann.
 
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  • #20
Was mich betrifft: nein!
Eher würde ich sagen:seltener, da ich die meisten Männer Ü40/Ü50 nicht erotisch finde. Umgekehrt geht es sicher Männern auch oft so-in diesem Alter gibt es eben sehr große Unterschiede.
Mir hat nur Mut geholfen: letztes Jahr war ich kurz, aber heftig in einen jungen Mann (28) verliebt, es beruhte auf Gegenseitigkeit, für etwas längeres wäre er mir zu kompliziert gewesen (sehr attraktiv, witzig, impulsiv, aber auch besitzergreifend und rigide, emotional sehr instabil).
Wir verbrachten einen wunderschönen Sommer und Herbst miteinander-unvergesslich!
Das hat mich innerlich freier gemacht. Und in letzter Zeit flirten mich Männer UND auch so manche Frau an.
Wer weiß, was da noch kommt? Ich finde es wunderbar:))
(W/46)
 
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  • #21
Als Frau wundere ich mich immer wieder, dass Frauen mit ALLER GEWALT spätestens mit 30, 35 Kinder, Haus und Hund haben wollen, nebst dafür nötigen Mann, und dann darüber jammern, wie stressig das alles ist..ob mit oder ohne Mann.
Gut, ich kann da nicht mitreden..ich bin kinder-haus-und hundlos (obwohl ich einen Hund doch sehr vermisse:))
Findet sich nicht für das und DEN, den man liebt, ein Platz im Leben?
(w/46)
 
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  • #22
Ich bin davon überzeugt, beides!

- Ja, man verliebt sich anders, aber das muss ja nicht heißen, dass es schlechter ist, sondern auch intensiver sein kann, weil man eben schon reichlich Erfahrung hat.

- Es kann aber auch sein, dass manche schon derart abegekühlt, resigniert und verbittert sind, dass sie gar nicht mehr liebensfähig sind (meist eine selbst auferlegte Strafe) und auch keine Lust mehr haben, sich so richtig zu verlieben.

Möglich ist also alles. Ansonsten habe ich im Freundeskreis viele Leute, die sich mit 45 und 48 noch einmal so richtig verliebt haben, wie schon lange nicht mehr.
 
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  • #23
Man kann sich auch in fortgeschrittenem Alter verlieben und Gefühle wie mit 18 haben. Ich wollte es selbst nicht glauben, bis mir vor 2 Jahren ein Mann über den Weg lief, für den ich sogar meinen Ex verließ, mit dem ich schon seit Jahren nicht mehr glücklich war. Das Teeniegefühl gab mir die Kraft zu der Trennung und die Schmetterlinge sind immer noch da. Heute bin ich so glücklich, wie ich es mir mein ganzes Leben gewünscht habe.

w55
 
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  • #24
natürlich kann man sich im vortgeschrittenen Alter noch verlieben wie früher. Bin 49m und erlebe es gerade...so richtig immer intensiver..mit allem was so dazu gehört....total schön.
 
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