• #31
Bis ich 30 war hatte ich nie eine ernsthafte Beziehung und dachte, das wäre einfach nichts für mich. Habe mir Männer eher aus einem biochemischen Instinkt ausgesucht, aber nie wirklich geliebt und bin nach einiger Zeit geflohen, weil ich mir erdrückt vorkam. Ich wollte keine Beziehung und habe nicht danach gesucht.
Bis ich meinen Mann kennengelernt habe. Ich kannte ihn schon 3 Jahre, es war Liebe auf den 2. Blick und hat sich aus einer Freundschaft entwickelt. Vorher war ich zu blind ihn zu erkennen, da er nicht in mein übliches Beuteschema passte. Verliebt war ich nie in ihn. Aber ich habe noch nie einen Menschen so tief und wahrhaftig geliebt. Es war von Anfang an so, als seien wir zusammen aufgewachsen und hätten uns schon immer gekannt. Wir sind seit 6 Jahren zusammen und ich möchte mit ihm alt und schrumpelig werden, in unserem Garten wühlen, Nächte durch diskutieren, uns streiten und wieder versöhnen. Wir haben gemeinsam schöne Momente erlebt und auch traurige Ereignisse durchgestanden. Ich möchte ihn oder keinen anderen.

W, 36
 
  • #32
weil diese Partnerschaft in mir ein ganzes Bündel an warmen, guten Gefühlen auslöst.
Ich freue mich immer noch jeden Tag, dass es V gibt .
Ich habe mich noch nie so geliebt gefühlt und wurde noch nie so gut verstanden und wertgeschätzt.
Meine Liebe ist in der Beziehung nur gewachsen und wächst noch immer.
Meine Partnerin hat mir gestern abend gesagt
"Wie gut, das Du da bist, ich liebe Dich"
Ich bin jeden Tag dankbar, dass wir uns getroffen haben,
Ich freue mich abends aufs gemeinsam einschlafen
ich liebe seit einigen Jahren meinen Mann so sehr, dass ich dafür keine Worte finde.
Er ist mein Geliebter und mein bester Freund.
Er ist mein Freund, mein Liebhaber, mein Berater, mein Tröster uvm.!
Es passte einfach vom ersten Moment an und ich bin nach wie vor glücklich mit ihm.
ich hätte nie erwartet, noch einmal solch eine gute Beziehung führen zu können, gar zu heiraten. Dem konnte er zustimmen, grinste wie das berüchtigte Honigkuchenpferd.
er ist der freundlichste, integerste, liebevollste und über sich selbst lachen könnende Mann, den man sich vorstellen kann

Danke, das ist sehr schön zu lesen! 😊
w45
 
  • #33
Wie überall gibt es immer solche und solche Beziehungen.
Aber in Foren liegt es ja meist in der Natur der Sache das meist Probleme zur Diskussion gestellt werden.
Seltenst werden ja Threads erstellt mit dem Thema: Wollte nur mal sagen wie toll mein/e Partner/in ist.
Dann entsteht natürlich der Eindruck dass in jeder Beziehung irgendwas im Argen liegt.

Ich kann für mich sagen, bei uns ist alles tippitoppi. Keine Krisenherde, keine Streiterein, bei allem wichtigen Dingen immer auf einer Linie. Jeden Tag was gemeinsam zu lachen.
Sprich rundum zufrieden und glücklich.
Und das seit bald 14 Jahren.
Wir hätten in der ganzen Zeit keinen echten Streit, keine Krise, nicht mal die kleinste, dunkle Wolke. Nichts.
All die Jahre harmonisch, glücklich und mit Freude durchs Leben marschiert.
 
  • #34
Das stimmt, das hatte ich in meinem Beitrag vergessen zu erwähnen: der gemeinsame Humor, das gemeinsame Lachen, etc. Ohne das könnte es glaub ich nicht funktionieren. Vor allem das über sich selber lachen können wird häufig unterschätzt.
Ich finde, die humoristische Passung wesentlich wichtiger, als die sexuelle Passung. Würde mich alle machen, wenn mein Partner Witze oder Ironie nicht verstehen würde🙈.
 
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  • #35
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  • #36
Dann entsteht natürlich der Eindruck dass in jeder Beziehung irgendwas im Argen liegt.
Ich kann für mich sagen, bei uns ist alles tippitoppi. Keine Krisenherde, keine Streiterein, bei allem wichtigen Dingen immer auf einer Linie. Jeden Tag was gemeinsam zu lachen.
Sprich rundum zufrieden und glücklich.
Und das seit bald 14 Jahren.
Wir hätten in der ganzen Zeit keinen echten Streit, keine Krise, nicht mal die kleinste, dunkle Wolke. Nichts.
All die Jahre harmonisch, glücklich und
Sei weiterhin glücklich, du lebst eine Ausnahme - Beziehung wie ich auch, aber die allermeisten Bez. sind nicht stimmig, passen hinten und vorne nicht, eine Trennung wäre garantiert viel besser! Aber meist bleiben die Leute, weil sie nicht alleine sein können und/oder wirtschaftliche Vorteile haben, gewohnheitsmäßig eine Zweckbeziehung in Wohngemeinschaft leben!
Ich finde, die humoristische Passung wesentlich wichtiger, als die sexuelle Passung.
Dazu kommt für mich die kommunikative Passung, die steht bei mir an erster Stelle, denn wenn man sich inhaltlich schon nicht versteht, so kann man sich auch nicht gscheit unterhalten und austauschen! Einen reinen Kasper/Clown zu haben, der nur Witze macht, den man schon gar nicht mehr ernst nehmen kann, aber es halt viel zu lachen gibt, ist auch nicht das Wahre!
 
  • #37
Sei weiterhin glücklich, du lebst eine Ausnahme - Beziehung wie ich auch, aber die allermeisten Bez. sind nicht stimmig, passen hinten und vorne nicht, eine Trennung wäre garantiert viel besser! Aber meist bleiben die Leute, weil sie nicht alleine sein können und/oder wirtschaftliche Vorteile haben, gewohnheitsmäßig eine Zweckbeziehung in Wohngemeinschaft leben!

Dazu kommt für mich die kommunikative Passung, die steht bei mir an erster Stelle, denn wenn man sich inhaltlich schon nicht versteht, so kann man sich auch nicht gscheit unterhalten und austauschen! Einen reinen Kasper/Clown zu haben, der nur Witze macht, den man schon gar nicht mehr ernst nehmen kann, aber es halt viel zu lachen gibt, ist auch nicht das Wahre!
Nein, es ist mitnichten eine Ausnahme. Hast du unsere Antworten denn gar nicht gelesen? Viele von uns leben in wunderschönen Beziehungen. Und Humor hat nichts mit Clownerie zu tun, wie kommst du denn darauf?
 
  • #38
So, nun schreibe ich doch auch mal kurz was dazu.
Er ist der erste Mann, der mich optisch und menschlich umgehauen hat, dessen Texte und Worte mich immer wieder berühren.
Überrascht, dankbar und glücklich war ich, dass er mich als Partnerin wollte und das bin ich heute noch.
Ich bewundere ihn für seinen ruhigen, liebevollen und spielerischen Umgang mit unserem Kind und seiner Freude an der Arbeit.
Sein Humor rettet mich oft um Alltag.
Denken und fühlen wir gleich? Nein. Sind unsere Bedürfnisse gleich? Nein. Hatten wir nur gute Phasen? Nein
Aber über die Jahre lernten wir uns besser zu verstehen und sind jetzt im 8ten Jahr inniger als zu Beginn.
Ein Team, ein Liebespaar, Eltern und Freunde.
 
  • #40
Anm. der Mod.:
Bitte keine Beiträge anderer User abwerten/verhöhnen.
 
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  • #41
Das finde ich auch, @Trixie75 !
Und nach dem wiederholten Monogamie-Bashing im Nachbarthread möchte ich jetzt doch auch etwas Schönes beitragen:
Letzte Woche morgens, wir verabschieden uns an der Tür und der Mann, mit dem ich seit 34 Jahren das Leben teile, sagt zu mir: "Ich verzehre mich immer noch nach Dir."
Wir sagen uns oft, dass wir uns freuen, einander zu haben und auch die magischen drei Worte fallen regelmäßig. Aber diese Äußerung hat mich sehr berührt.
Schön, so viele positive Äußerungen hier zu lesen; ist irgendwie Balsam für die Seele in dieser irren Zeit!

Habt alle einen schönen Abend!
 
  • #42
Das mag bei dir so sein, wie auch bei mir, das ist aber bei den allermeisten Menschen nicht so, ich habe diese angesprochen, lese doch einmal vier Wochen lang alle Beiträge hier!
Ich glaube dies war nicht die Frage von Trixie 75. Sie bat darum eigene Erfahrungen zu beschreiben, dies habe ich getan. Im übrigen würde auch das Lesen aller Einträge mich hier nicht umstimmen, da ich aus den Beiträgen ganz andere Sachen herauslese als du und nicht annähernd so ein antiquiertes Frauenbild habe wie du.
 
  • #43
da ich aus den Beiträgen ganz andere Sachen herauslese als du und nicht annähernd so ein antiquiertes Frauenbild habe wie du.
Du musst mich verwechseln, oder weißt vermutlich nichts richtiges über mich! Wisse einfach, dass ich nicht zu den inhaltslosen und oberflächlichen Schönrednern gehöre, ich sehe das Leben sehr realistisch, mit gesundem Menschenverstand und mit guten, aktiven Gefühlen. Ich kann an den vielen Problemen nicht so oberflächlich hinwegsehen, wie das viele tun, als ob sie gar nicht existieren würden!
Auchhabe ich ein sehr ausgeprägtes und positives Menschenbild, das beinhaltet Frauen wie Männer und Männer wie Frauen, gleichermaßen. Ich könnte niemals erfolgreich sein, in meinem ausgebuchten und selbstständigen Beruf!
Ich werde in meinem gesamten Umfeld als ein Philanthrop genannt, habe einige soziale Ehrenämter auch als 1. Vorsitzender!
 
  • #44
Ich habe meine große Liebe mit Anfang 50 gefunden so vor 7 Jahren. Es war nach einem ONS, was ja nach diesem Forum gar nicht geht. Er ist jünger und hat auch noch Geld, sowas kann nach Meinung des Forums auch nicht sein. Ich habe mich noch nie so geliebt gefühlt und wurde noch nie so gut verstanden und wertgeschätzt.
Das ist sehr schön :)
Sei weiterhin glücklich, du lebst eine Ausnahme - Beziehung wie ich auch, aber die allermeisten Bez. sind nicht stimmig, passen hinten und vorne nicht, eine Trennung wäre garantiert viel besser! Aber meist bleiben die Leute, weil sie nicht alleine sein können und/oder wirtschaftliche Vorteile haben, gewohnheitsmäßig eine Zweckbeziehung in Wohngemeinschaft leben!
Ich weiß nicht, wie du immer auf solchen Aussagen kommst, vor allem hier bei diesem Thema, wo ja wirklich fast jeder schreibt, dass er glücklich ist mit seiner Beziehung. Das kann man doch auch einfach mal so stehen lassen und sich von außen auch drüber freuen. Bei dir geht alles mögliche gar nicht, was andere eben anders machen - jüngere Männer, Beziehung nach ONS, Seitensprung verzeihen, offene Beziehung, manche sind glücklich als Single - da hat doch jeder andere Ansichten und es wär doch traurig, wenn jeder genau gleich ticken würde? Du hast ein ziemlich egozentrisches Weltbild, nur wie ich, ich, ich es mache, ist es richtig, plus die ganzen geklauten Zitate, die gar nicht von dir selbst sind. Mich würde wirklich interessieren, ob du vor deiner Freundin und im echten Leben auch die ganze Zeit so "PUNKT!!1!"-dozierst. Die ganzen Ausrufezeichen tun ja schon beim Lesen weh.
Freu dich doch einfach mal über die ganzen zufriedenen Foristen, statt alles madig zu reden.
 
  • #45
Ich habe es nicht so verstanden, dass der IM sich auf die hier geschilderten Beziehungen bezieht, sondern auf Beziehungen im allgemeinen. Was das betrifft, kann ich seine Aussage nur bestätigen. Gewohnheit, finanzielle Abhängigkeit und Angst vorm Alleinsein spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Viele machen da auch gar kein Geheimnis draus. Es ist ja auch wie ein 6er im Lotto, einen wirklich passenden Menschen zu finden.
Überrascht, dankbar und glücklich war ich, dass er mich als Partnerin wollte und das bin ich heute noch.
Liebe Liviana, er hat sicher genauso eine tolle Frau mit Dir bekommen und ist sicher dankbar dafür. Ich finde, Du stellst mit Deiner Aussage irgendwie Dein Licht unter den Scheffel. Die Herren sollten doch auch dankbar sei, wenn sie uns bekommen. Warum stapeln Frauen bloß immer so tief? LG :)
 
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  • #46
Ich habe es nicht so verstanden, dass der IM sich auf die hier geschilderten Beziehungen bezieht, sondern auf Beziehungen im allgemeinen.
Auch da kann ich nicht zustimmen. In meinem Umfeld hat die Mehrheit (sicher 70%) ziemlich glückliche Beziehungen. (Was nicht ausschließt, dass diese nicht zwingend lebenslang gehen müssen.) Von meinen Eltern über fast alle Freunde hin zu meinen Kollegen, mit denen ich über sowas auch rede. Der IM tut, als wären 95% der Beziehungen furchtbar und es fast unmöglich, eine glückliche zu erwischen.
Die, die jedes Mal daneben greifen in meinem Umkreis, also wo es nicht einmal ein falscher Partner ist, sondern immer, haben häufig andere Probleme (mit sich selbst) und daraus resultieren dann die falsche Partnerwahl, Bindungsproblematiken, zu hohe oder gar keine Erwartungen, verzweifeltes Festhalten an unglücklichen Beziehungen usw., da geb ich dem IM allerdings recht. Aber das sind nicht 90% der Menschen. Hier im Forum melden sich natürlich vor allem Menschen mit Problemen, auch das ist klar. Das bildet nicht zwangsläufig die Realität ab.
 
  • #47
Ich habe bereits öfter gehört, dass das die Momente sind, die den Frauen dann verraten "Es ist der Richtige." In meiner kleinen Welt ist sowas der "klassiche Fall". Als Mann frage ich mich dann, wieviele Männer können dieses Niveau der ständigen Spontanität und der Überraschungen dann wirklich dauerhaft durchhalten?
Es geht ja gar nicht um das Ding an sich, also Hotel oder große Überraschung.

Es geht darum zu verstehen, was der Partner gerade dringend wünscht oder meint zu brauchen, und das klappt sogar manchmal ohne Worte.

Das kann auch ein Eis sein, das vom Einkaufen mitgebracht wurde aus irgendeiner Intuition heraus. Oder wenn man an irgendwas denkt, was für den anderen mitgedacht ist, und er es dann braucht.
Das alles zeigt "du bist mir wichtig, ich denke an dich und ich kenne dich". Man fühlt sich gesehen und der andere natürlich auch.
Das sind keine großen Gesten, auch wenn die Aktionen manchmal groß sind.

Manchmal sind die auch nicht ganz uneigennützig, aber das macht in einer intakten Beziehung nichts, wenn es mal nicht ganz selbstlos und NUR für den Partner gegeben wird.

Ansonsten kann sowas zum Übertünchen einer leeren Beziehungshülle werden, wenn es NUR als Geste gemacht wird, um irgendwas zu kompensieren oder Zweifel zu überdecken oder den anderen bei Laune zu halten. Ich meine, wenn Du Dir das jetzt als "Programm für die Frau" zurechtlegen würdest. So funktioniert das nicht. Es kommt einfach aus Deinem inneren Interesse für Deine Partnerin, dass Du dann auf Ideen kommst. Das ist kein Verwöhnprogramm oder ständiges Kreisen um sie in Richtung "was könnte heute der Knaller sein für sie". Es kommt aus der Situation und da beweist sich, ob man eine Ahnung hat vom anderen als Persönlichkeit oder ob es nur ein Statist oder eine Statistin ist fürs eigene Dasein.
 
  • #48
die Frage von Trixie 75. Sie bat darum eigene Erfahrungen zu beschreiben
Ja, genau, danke dafür :)

Vikky hatte gefragt, warum ich das Forum hier als Quelle nehme, und jemand hat es mit der Notfallaufnahme beschrieben. Ich denke, das trifft es ganz gut. Natürlich bildet das, was man hier im Forum liest, nicht repräsentativ alle Beziehungen ab, die es gibt.

Man entscheidet ja immer selbst, womit man sich umgibt und was einen somit auch beeinflusst. Tatsächlich lag Vikky gar nicht so daneben - in CoronaZeiten fallen viele Sozialkontakte weg, beim Dating lernt man logischerweise auch lauter Menschen kennen, die gescheiterte Beziehungen hinter sich haben und jetzt auf Besseres hoffen, und hier im Forum kommen dann sozusagen noch die Notfälle dazu. Klar, selber schuld, wenn man sich das alles gibt und reinzieht.

Ganz herzlichen Dank jedenfalls für eure wundervollen Geschichten 💕.
w45
 
  • #49
da hat doch jeder andere Ansichten und es wär doch traurig, wenn jeder genau gleich ticken würde? Du hast ein ziemlich egozentrisches Weltbild,
Ich lebe sehr glücklich, ausgeglichen und sehr zufrieden mit dem gefüllten und gefühlten "S" Werte-Weltbild, du kommst mir hingegen sehr stark fremd konditioniert rüber!
Ich kann kaum was wirklich Eigenes erkennen! Auch ist das Ausdruck meiner Persönlichkeit, Dinge zu markieren, die für mich wichtig sind!
Freu dich doch einfach mal über die ganzen zufriedenen Foristen,
Ich empfehle dir erstmal gründlich alle Beiträge zu lesen, bevor du was schreibst! Natürlich freue ich mich für die ganz wenigen, zufriedenen Menschen!
Ich habe es nicht so verstanden, dass der IM sich auf die hier geschilderten Beziehungen bezieht, sondern auf Beziehungen im allgemeinen. Was das betrifft, kann ich seine Aussage nur bestätigen. Gewohnheit, finanzielle Abhängigkeit und Angst vorm Alleinsein spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Viele machen da auch gar kein Geheimnis draus. Es ist ja auch wie ein 6er im Lotto, einen wirklich passenden Menschen zu finden.
Absolut meine Zustimmung!
Auch da kann ich nicht zustimmen. In meinem Umfeld hat die Mehrheit (sicher 70%) ziemlich glückliche Beziehungen.
Du brauchst bei keinem Punkt mir zustimmen, darauf lege ich keinen Wert!
2 Dinge:
Erstens siehst du nicht in die Beziehungen hinein, nicht mal in die eigene und zweitens zähle ich dich zu den perfekten Schönredner!
Der IM tut, als wären 95% der Beziehungen furchtbar und es fast unmöglich, eine glückliche zu erwischen.
Ja, das ist leider so, das stimmt absolut! Wenn ich alle Beziehungen die unzufrieden sind, jedoch ausschließlich deshalb zusammen sind, weil sie nicht alleine leben können, die Komfortzone nicht verlassen wollen, der nötige Mut zur Trennung fehlt und/oder aus Zweck - Wohngemeinschaften etc. deshalb zusammen sind und bleiben, diese abziehe, von den echten, wahren und glücklichen Beziehungen, dann bleiben in der Tat wirklich nicht mehr viel übrig!!
 
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  • #50
in CoronaZeiten fallen viele Sozialkontakte weg, beim Dating lernt man logischerweise auch lauter Menschen kennen, die gescheiterte Beziehungen hinter sich haben und jetzt auf Besseres hoffen, und hier im Forum kommen dann sozusagen noch die Notfälle dazu. Klar, selber schuld, wenn man sich das alles gibt und reinzieht.
Corona Zeiten haben auch etwas ganz Positives, sie räumen in vielen verschiedenen Bereichen konsequent auf, was längst ohne Corona hätte geschehen sollen, jedoch aus Bequemlichkeit nicht getan wurde! Gescheiterte Beziehungen ziehen in der Regel, weitere gescheiterte Beziehungen nach sich, das lesen wir doch auch täglich hier!!
Oft denke ich, dass die Threads nicht wirklich richtig verstanden werden!!
die ganzen geklauten Zitate, die gar nicht von dir selbst sind.
Nur weil ich 2 Zitate nicht gekennzeichnet habe? Es gibt Volksvertreter in unserem Lande, denen der Doktortitel abgenommen worden ist, weil sie viel gekupfert haben, die immer noch in der Politik sind und zu sagen haben!
 
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  • #51
Muss ein so schöner Thread derartig madig gemacht werden, Foristinnen beleidigt werden und beschimpft?

Es gibt gute Partnerschaften und es gibt weniger gute, es gibt schlechte und destruktive...

Schön, dass es doch auch viele gute Partnerschaften gibt - nicht nur hier, auch in meinem Umfeld kenne ich einige Paare, die miteinander sehr zufrieden wirken.

Trixie, danke für diesen Thread.

Und da mal wieder der Begriff Taubenschach - Hauptsache, man hat aufs Schachbrett gesch***.
Und sich wichtig gemacht, der EINZIGE MENSCH überhaupt, der den WAHREN Durchblick hat.

Nein, von solchen Dekonstruktivisten lasse ich mir zumindest mein Leben nicht vermiesen.

Ich mag meine Optimismus Schleifchen.

W, 51
 
  • #52
Muss ein so schöner Thread derartig madig gemacht werden, Foristinnen beleidigt werden und beschimpft?
Danke Lionne.

Im Grunde sehen wir hier doch, dass es unterschiedliche Wege zum Glück, zur Zufriedenheit gibt. Mir persönlich fällt auf, dass hier fast alle auf ihre spezielle Art und Weise sehr "Liebevoll" von ihrer besseren Hälfte sprechen.

Viel oder wenig Sex, exclusiv oder nicht, mit oder ohne Kinder, eng zusammen oder Freiräume geniessend .......
... eigentlich egal, solange sich 2 finden, die den Weg gut finden.

Was ist gut und was nicht ? Im Grunde müssen das 2 Menschen übereinstimmend festlegen. Sich vielleicht in ähnliche Richtungen entwickeln.
Wer kann von aussen wirklich beurteilen, wer wie glücklich ist ?
 
  • #53
beim Dating lernt man logischerweise auch lauter Menschen kennen, die gescheiterte Beziehungen hinter sich haben und jetzt auf Besseres hoffen

Das ist doch immer so, sowie Du über 16 oder 18 Jahre alt bist. Jeder hat dann mehr oder weniger viele gescheiterte Beziehungen hinter sich.
Ich finde gescheiterte Beziehungen per se nichts Nachteiliges, man kann ja richtig was draus gelernt haben.

Ich habe es nicht so verstanden, dass der IM sich auf die hier geschilderten Beziehungen bezieht, sondern auf Beziehungen im allgemeinen.
Danach war aber von der FS nicht gefragt, sondern es ging ihr explizit um das selbst erlebte Positive/um die eigene gut laufende Beziehung, als Kontrapunkt zu den überwiegend problembehafteten Themen hier im Forum, vielleicht auch wegen Eindrücke aus ihrem Umfeld - nicht um das "Hörensagen" über Beziehungen im Allgemeinen.

Was das betrifft, kann ich seine Aussage nur bestätigen. Gewohnheit, finanzielle Abhängigkeit und Angst vorm Alleinsein spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Viele machen da auch gar kein Geheimnis draus.
Mein Eindruck ist, es hängt von einem selber und seinem gewählten Umfeld ab. Wenn sich jemand gern unter chronisch unzufriedenen Menschen aufhält, deren Hobby Dauermeckern ist dann hat man diesen Eindruck.
Wer sein Leben erfreulicher gestalten kann und will, meidet solche Freunde/Bekannten/Verwandten/Kollegen und hat einen ganz anderen Eindruck über den allgemeinen Zustand von Beziehungen.

Ich weiß, dass es beides gibt und sehe zu, dass ich Leute um mich haben, die ihre Zeit anders gestalten können als zu meckern und nichts zu ändern.
Denn nichts zu ändern und unzufrieden sein treten in gleicher Korrelation in Erscheinung wie änderungsbereit zu sein und zufrieden zu sein, d.h. sind Persönlichkeitseigenschaften die für jede Art von Beziehung (also auch Freundschaften) relevant sind.

Mein Eindruck ist, dass durch das geänderte Scheidungsrecht sowie die hohe Berufstätigkeitsquote von Frauen in qualifizierten Berufen die Anzahl tot gelaufener Beziehungen, die nur wegen finanzieller Vorteile aufrecht erhalten werden drastisch abgenommmen hat.
Bei meiner Elterngeneration (sind fast alle tot) mag die Quote schlechter Ehen durchaus bei 80% gelegen haben - schon weil fast alle einen massiven seelischen Kriegsschaden hatten.
In meiner Generation ist das definitiv nicht der Fall, weil die Scheidungsrate so hoch war, d.h. der Unzufriedenheit wurde ein Ende bereitet. Und bei der Entscheidung für eine neue Beziehung sagten die meisten "lieber allein als zu zweit unglücklich" wegen ihrer Vorerfahrung.
Die noch eine Generation Jüngeren zeigen eher eine Null-Toleranz-Haltung bei schlechten Beziehungen, sind hier der Ausnahmefall, statt die angenommene 95% Horroregel.
 
  • #54
Muss ein so schöner Thread derartig madig gemacht werden, Foristinnen beleidigt werden und beschimpft?
Nun ja, er muss ständig alle anderen Menschen runtermachen um sich selbst zu erhöhen.

Lese ihn einfach nicht mehr, beachte ihn nicht.

Ach ich wollte noch etwas zum Thema schreiben.
Ich bin in keiner Beziehung. Ich brauche zur Zeit keine Beziehung um zufrieden zu seien.
Ich könne jedem und jeder ihre glückliche Beziehung aber es geht auch ganz ohne.
Vielleicht lande ich irgendwann mal wieder in einer Beziehung oder ich werde der alte Knacker im Altersheim der alle Damen beglückt - mit seinem freundlichen Wesen.
 
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  • #55
Als Mann frage ich mich dann, wieviele Männer können dieses Niveau der ständigen Spontanität und der Überraschungen dann wirklich dauerhaft durchhalten? Es wird scheinbar definitiv erwartet/gewünscht.
Da liegt schon der erste Fehler. Nicht schauen was "erwartet" wird, sondern sein.

Um überraschend zu sein, muss man nicht zwangsweise irgendwelche Materiellen Dinge bewerkstelligen. Es geht nicht um die Bezahlung eines Urlaubs. Sondern es geht um das Erkennen, was der Andere gerade braucht. Gegenseitig sich Gutes tun und für einander sorgen. Da gibt es nichts zum "dauerhaft durchhalten". Es geht um Gesten der Zuneigung und Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, indem man den anderen reflektiert. Sich auch mal was merkt, was dem Anderen wichtig ist usw.
Das kann auch das Engagement sein, sich zu zweit einen schönen Abend zu machen, mit Wein, Weib und Gesang sozusagen.
Das kann ein Gedankengang sein, mit dem man den Anderen in seiner eigenen Art überrascht.

In einer Beziehung geht es nicht um Einengen, um Streiten, um schlechte Laune, um "Erwartungen", um Frust, um Macht, um Rollen, um Eifersucht, um "macht sie die Wäsche", um "repariert er den Abfluss", um "wie oft am Tag schreibt er WhatsApp", um Pünktlichkeit, um Status, um Beruf usw.
All das ist Hühnerkacke.

Es geht darum sich Gutes zu tun (dauerhaft), den Anderen lassen wie er ist, entspannt das Leben genießen, sich gegenseitig befruchten (im Sinne von geistigem Austausch ;), für einander da sein. Nichts erzwingen.
Das ist Glück. Nicht mehr, nicht weniger.
Ja sowas muss man pflegen. Von alleine geht das nicht.
Drei Monate wild rumvögeln und danach ist wieder die Arbeit, das Hobby, die Kumpels wichtig und nur die, so wird das nichts dauerhaft. Klar sollte man drauf achten, einen Beitrag zu leisten. Geben und Nehmen.


Interessant, ist das in deiner glücklichen Beziehung auch so wie du es hier beschreibst???
Ach was woher. Das ist die einzig wahre und göttliche beidseitige und authentische Liebe. 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #56
oder ich werde der alte Knacker im Altersheim der alle Damen beglückt - mit seinem freundlichen Wesen.
Dann sucht Dir aber das richtige Altersheim aus, sonst erlebst Du ein grausames Erwachen.
Ich habe vorher auch so gedacht wie Du: ein netter Mann im Altersheim hat eine gute Position - bis ich regelmäßig wegen meiner Schwiegermutter im Altersheim ein und aus ging und auch, als mein Vater zur Kurzzeitpflege dort war.

Da sah ich: die Frauen hängen zusammen ab und die wenigen Männer sitzen jeder für sich allein. Die Frauen reagieren auch sehr ablehnend, wenn sich ein Mann auf durchaus nette Weise nähert. Die hatten ihre Männer im Eheleben und wollen so aktiv ablehnend keinen Mann mehr in ihrer Nähe, dass ich schwer verwundert war.

Ich habe vor Corona im Altersheim etwas ehrenamtlich unterstützt - 2 Mal in der Woche meine Schwiegermutter und ihre Freundinnen zu Ausfahrten (Cafe, Restaurant) und für Besorgungen (Friseur, Kosmetik, Fusspflege ...) abgeholt.
Nach dem Tod meiner Schwiegermutter war ein Platz im Auto frei und die Clique hatte sofort eine Frau parat, die den Platz meiner Schwiegermutter einnehmen sollte.
Interventionen des Pflegepersonals, einen "wirklich netten Mann" in die Gruppe aufzunehmen lehnten sie entschieden ab - keine Männer mehr in ihrem Leben außer Verwandte und uralte, seit Jahrzehnten bestehende Freundschaften.

Die Leitung fragte mich dann, ob ich regelmäßig mit einer Männergruppe was unternehmen würde, weil sich keine Ehrenamtlichen (allesamt Frauen) finden, die das wollen und die Männer somit außerhalb der Heimaktivitäten überhaupt nicht mehr vor die Tür kommen.
Die Männer haben sich früher nie um ihre Kinder/Familie gekümmert außer Geld zu verdienen, d.h. keine tiefe emotionale Verbindung, sodass sie kaum Besuch bekommen und einsam sind.

Und siehe da: wollte ich dann doch nicht, weil ein Leben lang zu viele schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, als dass ich freiwillig Zeit mit ihnen verbringen würde außerhalb bereits bestehender Kontakte, die sorgfältig ausgesucht wurden.
Ich finde mich nun zwar selber unfair und vorurteilsbehaftet, war auch erschreckt über die kompromisslose Ablehnung, aber ich will trotzdem nicht und bin in der Situation tun zu dürfen, was ich will.
 
  • #57
Da sah ich: die Frauen hängen zusammen ab und die wenigen Männer sitzen jeder für sich allein. Die Frauen reagieren auch sehr ablehnend, wenn sich ein Mann auf durchaus nette Weise nähert. Die hatten ihre Männer im Eheleben und wollen so aktiv ablehnend keinen Mann mehr in ihrer Nähe, dass ich schwer verwundert war.
Interessant. Vielleicht ändert sich das aber auch in den nächsten Generationen? Die Frauen, die jetzt im Altersheim sind, haben ja oft noch schlechtere Erfahrungen hinter sich, weil sie sich nicht so einfach trennen konnten. Aber ich kenne auch jetzt schon einige Ende 50, Anfang 60, die mit Männern komplett abgeschlossen haben nach einer schlechten Ehe. Fast alle Männer in dem Alter suchen aber nach einer neuen Frau.
Die Richtung, in die ich eher denke: Als meine Großmutter fürs letzte halbe Jahr ins Heim musste, waren da einfach die meisten überhaupt gar nicht mehr fit, sondern viele dement oder gesundheitlich extrem eingeschränkt. Ich weiß nicht, ob man da noch so gut flirten kann oder selbst dazu noch in der Lage ist.. Man stellt sich immer so einen Haufen lustiger alter Menschen vor, aber meist ist die Realität da ja ziemlich erschreckend, es sei denn, man geht in ein teures Heim, wo man schon vorher hinzieht und dann immer mehr Betreuung dazubuchen kann... Für mich wäre die ganze Vorstellung ein Horror und ich hoffe, ich falle einfach vorher mit Herzinfarkt zuhause um. Das wünschen sich auch meine Eltern.
Sorry, das war jetzt alles sehr Off-Topic :)
 
  • #58
Sollte ich jemals so alt werden um in ein Seniorenheim ziehen zu wollen, und darüber mache ich mir definitv Gedanken, finde ich die Vorstellung, zwischen Frauen zu sitzen, die kein anderes GEsprächsthema haben als Enkel, Kinder, Haushalt und so weiter, als extrem belastend. Ich glaube, ich möchte lieber bei den alten Herren sitzen. Ich erinnere mich an den Partner meiner Mutter, der als Gesellschaft deutlich angenehmer und witziger war als Muttern, die meinte, sie hat die Welt bewegt. Hat sie nicht.
Die Lebenswelt der Hausfrau und Mutter ist von meiner so weit entfernt wie der Mars. Was soll ich im Altersheim mt denen reden?
 
  • #59
Meine Oma hatte einen sehr netten Verehrer im Seniorenheim . Er hat ihr Blumen vor die Tür gelegt und mit ihr Bingo gespielt. Eine echte Beziehung ist daraus nicht mehr geworden aber es hat meine Oma gefreut . Es gab wirklich viel mehr Frauen als Männer dort . Ich lese gerne alle Geschichten, ich mag Liebesgeschichten , auch wenn ich schon lange keine mehr zu erzählen habe . Und ich bin nie neidisch , das finde ich einen guten Zug . Über die Liebe kann ich nie genug hören und ich finde es berührend in welcher Vielfalt und wie unterschiedlich sie jedem begegnet .
 
  • #60
Das ist heutzutage zwar sehr selten. Früher konnte man sich allerdings nicht so einfach trennen. Da war ja oft die Frau von Mann abhängig. Meine Eltern sind übrigens noch immer glücklich. Sie sind seit 1970 verheiratet. Ich habe das vor allem mitbekommen als ich noch bei ihnen gewohnt habe. Jetzt bekomme ich es noch immer mit da sie direkt hinter uns wohnen. Bei meinen Großeltern war es übrigens genauso.

Heutzutage trennen sich auch viele bei dem geringsten Konflikt. Ich habe auch schon ab und zu zur Trennung geraten. Allerdings nie bei einer Kleinigkeit.
 
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