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  • #121
Wenn ich mich übrigens in meiner Umgebung umsehe, sind die Tendenzen völlig klar: Fast alle FRAUEN ziehen es zumindest in den ersten Jahren der Mutterschaft vor, zuhause zu bleiben.

So ist es bei den Leuten auch, die ich kenne. Frauen wollen zum allergrößten Teil Mutter werden und dann fast alle auch erst mal beim Kind zuhause bleiben. Sie wollen es so, auch wenn Alice Schwarzer und Co. bei dem Gedanken die Krise kriegen. Da kann man mit der Quote rumfuchteln wie man will; wenn frau das möchte, ist das ihre Entscheidung. Zwangsarbeit ist in Deutschland verboten.

Meine Frau und ich haben uns anders organisiert; wir haben alles 50:50 geteilt: Job, Hausarbeit, auch z.B. den Erziehungsurlaub. Schwanger sein und Kinder zur Welt bringen musste sie allerdings allein, an der Biologie kommen wir halt nicht vorbei. Trotzdem bin ich ein Mann und deswegen böse und schuld daran, dass es nicht mehr Managerinnen gibt. Manchmal würd ich am liebsten eine meiner Bekannten oder Nachbarinnen, die ihre fast erwachsenen Kinder beglucken, zu meiner Firma schleppen, ihnen einen Job besorgen und sie am Schreibtisch anketten. :) Natürlich Spaß, aber dieser ständige latente Vorwurf, dass ich und andere Männer Frauen von der Karriere abhalten, nervt gewaltig.

Hast Du nicht Angst, als Verräterin und Nestbeschmutzerin hingestellt zu werden, wenn Du die Wahrheit sagst?
 
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  • #122
Es ist schon auch gut, dass es Menschen gibt, die den Anforderungen des A
Ich glaube, so hat Helleken das gemeint. Wer sich an den Anforderungen des Marktes nicht orientiert, der darf sich nicht wundern oder beschweren, dass einem der Markt die kalte Schulter zeigt. Deine eigene Karriere ist leider eine absolute Ausnahme, so schön sie für Dich persönlich auch ist. Niemand soll an einer Ausbildung gehindert werden, die rein an den Vorlieben orientiert ist. Aber das bei der Gehaltsdiskussion der armen benachteiligten Frauen auszublenden, das ist verlogen.

Ich denke, da ist noch etwas anderes im Spiel. Nicht jeder ist für Naturwissenschaften geeignet. Sie haben aber andere Talente und Begabungen. Nur werden diese eben in unserer Gesellschaft als minderwertig angesehen - und, siehe da, das sind genau die Begabungen, die eher bei Frauen zu finden sind.
Frauen sind meist kreativer, künstlerischer, haben mehr Begabung im Umgang mit Menschen. Warum ist nun z.B. ein Pflegeberuf weniger geachtet als ein herstellender Beruf? Schaut euch doch mal um: Der Beruf der Kranken-, Kinder- oder Altenpflege wird hier extrem schlecht bezahlt. Und genau das sind Berufe, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden. Nicht, weil sie zu nichts anderes fähig sind, sondern weil sie für diese Tätigkeiten eben besonders gut geeignet sind. Und das sind außerdem Berufe, die extrem wichtig sind.
Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine andere, gerechtere Sichtweise auf Berufe und Fähigkeiten.

Und nun erzähl mir bitte nicht, dass ein stinknormaler Ingenieur einen wichtigeren Job macht als die Frau, die Krankenschwester, die dir in deiner letzten Lebensstunde die Hand hält.
 
  • #123
Eine abnorme Trennungsrate und eine Geburtenrate die uns schon in 2 Generationen aussterben lässt - wie man so etwas noch gutheißen kann ist mir unverständlich.

Und der Begriff "Freiheit" ist wohl der mißbrauchteste Begriff überhaupt - frei von was?
Frei von Problemen damit.

Nicht heiraten, keine Kinder, sich ggf. aus schlechten Beziehungen trennen = Probleme vermeiden, verhindern, oder ggf. bekämpfen.

Die heutige Freiheit, nicht mehr von Ehe und Ehepartner wirtschaftlich abhängig zu sein.
Die Freiheit, ggf. nur für sich selber sorgen zu müssen, nicht für Andere.

Die Paare, mit den wenigsten Problemen: Nicht (miteinander) verheiratet, keine Kinder, getrennte Wohnungen. (In meinem Freundes- und Bekanntenkreis)

Die nächste Generation ist klüger, als die vorherige ?

Man könnte aber auch das Modell Ehe und Familie verbessern. Damit sich mehr Leute dafür entscheiden. Aber dafür leistet der Gesetzgeber viel zuwenig.

Und es gibt mehr Leute, (Männer wie Frauen) die nicht in Zwängen und Abhängigkeiten leben wollen, wie ggf. ihre Eltern.
 
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  • #124

Ich bin Gast #101.

Es ist gut für Dich, dass Du in Deinem Fach arbeiten kannst. Du wirst aber auch zugeben müssen, dass für viele Geisteswissenschaftler das nicht möglich ist. Und dann landen sie fachfremd irgendwo in der Industrie und machen einen Job, für den man nicht hätte studieren müssen. Und beschweren sich häufig auch noch, dass sie zu wenig verdienen

Das ist genau das Problem – in Deutschland wird ein Studium nur unter seinem unmittelbaren Nützlichkeitsaspekt betrachtet. Dass man im Studium eben einfach auch Denken und Problemlösen usw. lernt, wird ausgeblendet. Die Engstirnigkeit großer Teile der Privatwirtschaft, die ist das Problem!

Das ist ja z.B. in England überhaupt nicht so. Wenn man dort z.B. einen guten Abschluss bspw. in "Classics" von einer guten Uni vorweisen kann, hat man keine Probleme, "fachfremd" eine Stelle in der Wirtschaft zu finden. Ein Beispiel: Eine Freundin von mir hat in Deutschland Indogermanistik studiert – war dort in der engstirnig denkenden Wirtschaft nicht zu gebrauchen. Ist dann nach England ausgewandert, hat sich dort autodidaktisch ein wenig in Computerlinguistik eingearbeitet, arbeitet jetzt bei einer Computerfirma. Ihre indogermanistische Diss hatte ihren Arbeitgeber einfach überzeugt: Wer sowas kann, sagte er sich, kann sich auch autodidaktisch in einen ganz neuen Bereich einarbeiten – hat geklappt!

Ich bin darum der Meinung, dass es eben ALLES braucht: MINT-Fächer, Wirtschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften, usw. – verschiedene Denkweisen sind doch auch in der Wirtschaft dringend vonnöten! Wenn in einer Firma nur alles Abgänger gleicher oder ähnlicher Studiengänge sind, ist die Gefahr, dass diese alle auf denselben Flecken blind sind, einfach viel größer, als wenn eine weitere Perspektive da ist.

Niemand soll an einer Ausbildung gehindert werden, die rein an den Vorlieben orientiert ist. Aber das bei der Gehaltsdiskussion der armen benachteiligten Frauen auszublenden, das ist verlogen.

Ich glaube grundsätzlich auch nicht an die Mär der "armen benachteiligten Frauen". Ich finde es aber äußerst bedenklich, wenn in der Wirtschaft vornehmlich Leute das Sagen haben, die in einem Studiengang, der nicht direkt zu einer 1:1 aus dem Studium herleitbaren Beschäftigung führt, keinerlei Nutzen sehen. Da wäre etwas mehr Offenheit, Querdenken, Interesse für andere und ggf. nicht-lineare Lebensläufe usw. dringend vonnöten.

Übrigens bin ich nicht in Deutschland Professor, sondern in einem Land, in dem sowohl die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau als auch das Verständis für Geisteswissenschaften in der Privatwirtschaft viel größer und weiter fortgeschritten sind als in Deutschland. Ein Zufall, dass das eine und das andere zusammengehen? Oder hat beides einfach irgendwie generell mit mehr Offenheit, mehr Lockerheit, weniger Verkrampftheit, weniger Engstirnigkeit zu tun?
 
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  • #125
Diese Prognosen des Mutterschutzes sind nicht zulässig, weil nicht jede Frau in Mutterschutz geht. Es ist nur eine Annahme, auf Wahrscheinlichkeiten basierend.

Du meinst, so wie ich bei jeder Versicherung, Vorsorge, Bank und vielen, vielen anderen Berreichen der Wirtschaft aufgrund von Annahmen, welche auf Warscheinlichkeiten bassieren, eingestuft und bewertet werde...?!

Erzählt mir doch bitte heute niemand mehr was von "zulässig" im Zusammenhang mit solchen Dingen.
Wie wäre es denn mit einer Pflichtquote bei der Müllabfuhr etc?
Männer dürfen doch nicht diskriminiert werden, nur weil sie mehr Kraft haben oder?
Ja natürlich ist das Unsinn, zeigt aber den Unsinn bei deiner "Logik".
Eine Frau ist eben eine Frau und ein Mann ist eben ein Mann.
Ein Frau kann eben schwanger werden und ein Mann eben nicht.
Jeder hat vor und Nachteile, auch wenn Frau das nicht einsehen möchte.

Genau das meine ich aber - Frau denkt, ihr Stünde eine Extrawurst zu.
Viele Männer sehen das aber einfach nicht mehr ein.
Wie gesagt, kann Frau ja selbst wählen - klassisches Rollenbild oder gleiche Rechte und Pflichten für alle.
Nur ENTSCHEIDEN muss Frau sich eben - nicht mehr und nicht weniger.

Unser beider Diksussionspunkt bestätigt mich allerdings nur noch mehr in meinem gewonnen Eindruck, dass viele Frauen doch eher das alte Rollenbild wählen würden, weil das vermeintliche Recht auf Extrawürste einfach zu sehr verankert ist...
 
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  • #126
Das ist ja z.B. in England überhaupt nicht so. Wenn man dort z.B. einen guten Abschluss bspw. in "Classics" von einer guten Uni vorweisen kann, hat man keine Probleme, "fachfremd" eine Stelle in der Wirtschaft zu finden.

Das Prinzip in England ist doch ganz einfach: Hat man einen "Oxbridge"-Abschluss, dann ist das Fach egal, dann kann man alles machen. Hat man keinen "Oxbridge"-Abschluss, dann ist das Fach ebenfalls egal. Dann hat meine keine Chance auf die wirklich guten Stellen.

In Deutschland hängt es eben vom Fach ab und nicht von der Uni: An der Spitze die beiden Elitefächer, Medizin und Jura, die Lieblingsfächer der Oberschicht und oberen Mittelschicht. Dann lange nichts. Dann BWL und "harte" Naturwissenschaften für die breite Mittelschicht. Dann Ingenieure, die Fächer für Bildungsaufsteiger bevorzugt aus der unteren Mittelschicht/Unterschicht. Dann der Rest.
 
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  • #127
Warum ist nun z.B. ein Pflegeberuf weniger geachtet als ein herstellender Beruf? Schaut euch doch mal um: Der Beruf der Kranken-, Kinder- oder Altenpflege wird hier extrem schlecht bezahlt.

Leider sind die Menschen eher bereit, viel Geld für ein schickes neues Auto auszugeben als für Omas Pflege. Da müsste man ansetzen. Und leider ist Pflege natürlich ohnehin schon wirklich extrem teuer und kann problemlos in kürzester Zeit das Häuschen auffressen, das man im Lauf eines Lebens mühsam abbezahlt hat. Trotzdem verdienen die Leute, die in der Pflege arbeiten, extrem schlecht. Hab dazu leider auch keine Lösung.

Und genau das sind Berufe, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden. Nicht, weil sie zu nichts anderes fähig sind, sondern weil sie für diese Tätigkeiten eben besonders gut geeignet sind.

Männer schauen doch bei einem Job primär auf's Geld. Das ist uns einfach anerzogen, gut verdienen und Familie versorgen müssen, immer noch. Wenn Pflegeberufe toll bezahlt wären, würden sich auch Männer sofort darauf stürzen, jede Wette. Pflegejobs sind nicht deswegen schlecht bezahlt, weil sie vorwiegend von Frauen gemacht werden. Sie werden vorwiegend von Frauen gemacht, weil sie schlecht bezahlt werden. Das macht die Sache nicht besser, ist aber glaube ich für die Diskussion wichtig, wie man Dinge ändern kann.

Und das sind außerdem Berufe, die extrem wichtig sind. Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine andere, gerechtere Sichtweise auf Berufe und Fähigkeiten.

Hätte ich nicht besser sagen können.

Und nun erzähl mir bitte nicht, dass ein stinknormaler Ingenieur einen wichtigeren Job macht als die Frau, die Krankenschwester, die dir in deiner letzten Lebensstunde die Hand hält.

Ganz sicher nicht. Aber ich hatte ja auch nicht von "wichtig" gesprochen, sondern vom Markt. Der Markt sieht das leider anders als Du und ich.
 
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  • #128
Ich finde Gast 121 hat es sehr schön erklärt! Ich habe das auch bei der Debatte um Emanzipation schon geschrieben.

Die Frauen sollten nicht mit Gewalt in die typisch männlichen Berufe gezwängt werden, es ist sinnvoller wenn die typischen Frauenberufe mehr Anerkennung und Schetzung finden.

Und ja ich gebe auch einer anderen Frau hier auch noch recht! Es sind nicht immer die Männer, die die Frauen behinderten! Frauen sagen auch oft; ich will eh Kinder, da möchte ich das mit der Karriere auch nicht groß probieren. Bei den meisten Frauen ist im Kopf entweder oder aber nicht beides.

Beides zu schaffen ist auch nicht so leicht für eine Frau, da muss auch der richtige Partner da sein.
 
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  • #129
[Mod]

Grob vereinfacht: man kann nur verteilen, was zuerst produktiv erwirtschaftet wurde. So wichtig sie sind, alle Sozialberufe Hängen letztlich davon ab, dass es überhaupt Überfluss gibt, der verteilt werden kann. Das braucht niemandem zugefallen, bleibt deshalb aber trotzdem so.

M50
 
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Mooseba

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  • #130
Niemals das alte Rollenmodell. Da würde ich mich schämen. Ich will mich gern beteiligen. Nur will ich dann keine Beschwerden hören, wenn Frau in einer ruhigen Sekunde merkt, dass andere, auch unanständige Angelegenheiten quasi nicht mehr stattfinden. Wenn Kinder da sind, hat Familie Vorrang vor Ehe. Dann ist die Ehe vor allem eine Arbeits- und keine Spaßgemeinschaft.

(m, 31)
 
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  • #131
Das ist hier ja wohl wieder ausgeartet. Alte Rollenbilder? Warum philosophiert man immer über die Vergangenheit? Weil man wohl glaubt, dass früher alles besser war?!

Jeder Generation hat ihre Probleme und muss damit klar kommen. Es ist viel zu pauschal zu sagen, Männer wollen die Versorgerrolle und sind deshalb karrieregeile Machos. Und Frauen sind für Haushalt und Familie zuständig.

Auch früher gab es schon erfolgreiche Geschäftsfrauen. Gerade bei Helmut Schmidt gesehen, dass seine Frau während seines Studiums die Familie versorgt hat. Und - wie er gesagt hat - fand er das auch nicht schlimm. Wichtig ist das Mann und Frau dann das tuen, was getan werden muss. Wenn der Eine schwach ist, muss der Andere stark sein. Egal ob es da um Job, Haushalt oder Kind geht.

Es ist wohl richtig, dass die Natur nun einmal gewisse Dinge vorgegeben hat. Frauen müssen die Kinder kriegen, Männer sind oft stärker und mussten deshalb mehr und härter arbeiten. Alleine der technische Fortschritt hat dazu beigetragen, dass Frauen und Männer umdenken müssen, dürfen! Und es nun möglich ist, dass Frauen sich in männliche Bereiche bewegen können und Männer in weibliche Bereiche.

Die Fähigkeit sich in der Schnelllebigkeit des Lebens zu orientieren verursacht jeder Generation Beziehungs-probleme. Vielleicht sollten wir dankbarer sein, für die Möglichkeiten die wir heute haben, als über alte Klischees zu diskutieren. Heute müssen Männer und Frauen versuchen sich in alle Bereiche/Rollen auszukennen. Das ist die Herausforderung!
 
  • #132
Deine Argumentation mit den vergangenen Zeiten ist nicht stimmig. Aufgrund des Demografiefaktors und der Zuwanderung aus konservativeren Kulturkreisen werden wir nämlich sicherlich in wenigen Jahren wieder eine andere Gesellschaft haben. Der gegenwärtige feministische Zeitgeist dürfte eine kurze Zwischenepisode bleiben. Die Zukunft wird anders sein. Für den von Dir offenbar als überholt angesehenen Typus Mann spielt die Zeit. Es wird eher die "unabhängige und moderne Frau" sein, die bald gestrig sein wird.
Wie darf man das im Sinne des Schreibers verstehen? Positiv? Im Sinne des Schreibers - oder im Sinne der hier angesprochenen Männer?

Den Hintergrund habe ich durchaus verstanden, die Auswirkungen sind in der Tat unübersehbar für diejenigen die Entwicklungen nicht vollständig verschlafen.
 
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  • #133
Wer hat denn angefangen ständig Änderungen zu fordern und zu jammern?(...)Frauen sind gefordert endlich mal selber Verantwortung und Pflichten zu übernehmen, denn Rechte ohne Verantwortung und Pflichten gibt es nicht!

Aber doch nicht bezüglich des Rollenbildes! Das klärt man mit dem individuellen Mann, und wenn es einem nicht passt, geht man. Das nennst du wohl schon Forderungen stellen, dass eine FRau sich den passenden Partner sucht, und vielleicht nicht speziell dir entgegenkommt?

Über private Sachen beschweren wir uns überhaupt nicht. Wir wollen Wahlfreiheit. Und dann kann jede Frau sich überlegen, ob sie Karriere macht, oder zuhause bleibt. Aber diese Wahlfreiheit passt ja manchen Männern anscheinend nicht. Die Frauen beschweren sich ja gar nicht.

"Emazipation" heißt Loslösung vom Mann - Frauen sehen also den mann als Gegner, Feind an. Wie auch die Beiträge hier von manchen Frauen eindrucksvoll belegen.

Eben genau nicht. Diese Beiträge sind Reaktionen auf einen bestimmten Typ Mann, den wir als Feind ansehen. Wenn so ein Typ Mann ständig auf Feindseligkeit trifft, könnte er sich überlegen, ob es vielleicht an ihm selbst liegt. Überhaupt nicht sehe ich Männer allgemein als Feind an. Es gibt genügend Männer, die meine Auffassung teilen, besonders junge Männer. Die alten Männer oder frustrierten jungen empören mich, weil sie sich widersprechen. Ich bin völlig für Eigenverantwortung. Aber Eigenverantwortung heißt, dass die Frau auch gehen kann, wenn es ihr bei einem Mann nicht gefällt. Was ist daran missverständlich? Sie fordert überhaupt nichts von ihm. Die Männer fordern.
 
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  • #134
Du meinst, so wie ich bei jeder Versicherung, Vorsorge, Bank und vielen, vielen anderen Berreichen der Wirtschaft aufgrund von Annahmen, welche auf Warscheinlichkeiten bassieren, eingestuft und bewertet werde...?!.

Du bist völlig vom Thema abgekommen, und hast das Allgemeine Gleichstellungsgesetz einfach ignoriert. Wie rechtfertigst du es, aufgrund von Mutmaßungen und Statistiken, Frauen in eine bestimmte Rolle zu drängen, Menschen bestimmter Herkunft oder religiöser/politischer Ausrichtung aber nicht?

Nein, es wird nicht bei Versicherungen, Banken, usw. Einstellungsentscheidungen aufgrund von solchen Wahrscheinlichkeitsbewertungen getroffen. Das ist pauschalisierend und somit diskriminierend. Man kann es natürlich als "Privatangelegenheit" ansehen, wie sehr jemand in der Privatwirtschaft bei der Einstellung diskriminiert. Aber dann müsste sich der Gesetzgeber komplett heraushalten und es gäbe auch kein Allgemeines Gleichstellungsgesetz, das eben NICHT nur für Frauen gilt.

Also rede nicht um das Thema herum. Du bringst irgendwelche Argumente, Frauen zu diskriminieren, begründest aber nicht, und das ist der Punkt, warum du genau, speziell bei Frauen eine Diskriminierung in Ordnung findest! Solche Männer sind nämlich die Ersten, die sich beschweren, wenn Männer diskriminiert werden (aufgrund von Wahrscheinlichkeiten, klar). Diese verfolgen eben kein konsequentes Prinzip, sondern finden die Diskriminierung bei den einen, bei den Frauen in Ordnung, und sonst nicht!
 
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  • #135
So ist es bei den Leuten auch, die ich kenne. Frauen wollen zum allergrößten Teil Mutter werden und dann fast alle auch erst mal beim Kind zuhause bleiben. Sie wollen es so, auch wenn Alice Schwarzer und Co. bei dem Gedanken die Krise kriegen. Da kann man mit der Quote rumfuchteln wie man will; wenn frau das möchte, ist das ihre Entscheidung. Zwangsarbeit ist in Deutschland verboten.

FS

Wo steht dass geschrieben, dass heutzutage die meisten Frauen, auch junge Frauen noch Kinder wollen?
Da lach ich mich schepp.

Beruflich bedingt kenne ich einige junge Frauen unter 30, welche definitiv keine Kinder, sondern eine berufliche Unabhängigkeit anstreben, Partner okay, Familie nein.

Auch privat kenne ich keine Frau die UNBEDINGT Kinder haben will, auch ohne berufliche Karriere, aus diversen Gründen.
Auch keine Männer, die unbedingt Vater werden wollen, meist sei es ein Wunsch der Frauen sagen diese - hm....

Dann die sinkende Geburtenrate inkl. Schwangerschaftsabbrüche, welche leider nicht am sinken sind.

Das Geschreibsel über biologische Uhr tickt und Kinderwunsch kann mir wirklich nur noch ein schmunzeln entlocken.
 
  • #136
Der eigentlich gut gedachte Emanzipationsbegriff wurde ins Gegenteil verkehrt, speziell in Deutschland nach der Schwarzer-Doktrin.

Ich bin ja gottseidank vom Hause aus nicht auf Arbeit zum Broterwerb angewiesen. Ich könnte also problemlos Hausmann-Rolle übernehmen. Selbst das will die deutsche emanzipierte Frau nicht. Ich betreue/pflege meine alten Eltern. Ebenso kann ich gut mit Kindern umgehen.

Die Frau kann von mir aus Karriere machen so oft sie will, solange sie mir noch das Gefühl gibt, auch mal was zum Familienleben beizutragen. Die meisten Männer schaffen sogar beides. Eine Frau, die nur für ihre Karriere lebt und einen Lückenbüßer oder gefügigen "Hund" für ein paar romantische Minuten benötigt, braucht kein Mann.

Die Evolution hat es so eingerichtet, daß die Frau für Kinder und Haus da ist und der Mann sich um die Absicherung des Ganzen sorgt. Man kann die Rollen tauschen und das funktioniert sogar auch, aber kommt leider nur äußerst selten vor.

Ich habe kein Problem mit Karrierefrauen, jedoch mit Frauen, die vor lauter Karriere nicht mehr wissen, was sie eigentlich sind. Als Mutter taugen sie kaum noch. Die "Drecksarbeit" soll am Mann hängenbleiben.

Die heutigen Männer haben es sich inzwischen so eingerichtet, daß sie strenggenommen keine feste Partnerin benötigen. Man sucht sich damit eben die hingabevolleren Frauen, die im Kern noch ganz Frau sein wollen.

Entscheidend ist für eine langfristige Bindung nicht der Job, sondern das füreinander dasein.

Mit Karriereblabla ist eine Frau uninteressant. Erst recht, wenn sie sich aus Karrieregründen gegen Kinder entscheidet.

Es ist schon seltsam, daß die Karrierefrauen nach "oben" daten. Die zählen dann abends das Einkommen nach und wundern sich dann, wenn die biologische Uhr abgelaufen ist, daß andere Frauen mit Kindern und Enkelkindern erst richtig aufblühen.

Beim gesunden Familienleben dreht sich nichts um die Karriere und Geld, sondern um Liebe und familiären Zusammenhalt.

Es ist somit nur folgerichtig, daß Männer Frauen bevorzugen, die für sie und die Kinder da sind.
 
  • #137
Was mir beiläufig noch auffällt:

Speziell in diesem Forum wird von Frauen behauptet, daß die Männer Angst vor den hiesigen Frauen hätten. Ich halte dagegen, daß die meisten der hiesigen Frauen schlicht unattraktiv sind. Allein mit Karriere kann keine Frau punkten. Wer keine Zeit für eine Beziehung/Familienleben hat, ist uninteressant.

Daß die sogenannten emanzipierten Karrierefrauen so neiderfüllt gegenüber der Konkurrenz aus Osteuropa oder Ostasien auftritt, die dazugehörigen Männer als "antiquiert" bezeichnet , hat damit zu tun, daß sie kaum etwas zu bieten haben, was Männer brauchen. Damit ist nicht das "Helmchen am Herd" gemeint (das machen die Männer heute nebenbei selbst), sondern sie brauchen eine Frau und keine "Emanze", die vor lauter Karriere einen Sklaven braucht, der ihnen den Haushalt erledigt, aber selbst noch genügend Kohle heimbringen soll.

Die Quoten sind doch der Witz schlechthin. Die gelten für die DAX-Vorstände und betrifft vielleicht max. 300 Frauen, wobei hier mehr an Versorgungsposten für ausgemusterte Politikerinnen gedacht wird.
 
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  • #138
#124 @ 133

Die Moderation hat den Chat untersagt (siehe Kommentar unter meinem Post).
Aber auch hier forderst du deine Extrawurst ein.
Mehr Bestätigung für meine Thesen geht nicht.
Auf den Rest kann ich nicht eingehen, da ich mich an die Moderationsvorgabe halte.
 
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  • #139
Wo steht dass geschrieben, dass heutzutage die meisten Frauen, auch junge Frauen noch Kinder wollen? Da lach ich mich schepp.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe explizit geschrieben, dass das in meinem Bekanntenkreis so ist. Dort ist das definitiv so. Da kannst Du Dich schepp lachen wie Du willst, meinen Bekanntenkreis kennst Du nicht.

Du schließt aus Deinem Umfeld auf die Allgemeinheit, warum darf ich das nicht?

Ich *glaube* aber trotzdem, dass die meisten Menschen (Männer und Frauen) Kinder wollen - zumindest eines. Sonst hätten wir keine Geburtenquote von 1,4 (was ja wirklich sehr gering ist), sondern noch deutlich geringer. 1,4 heißt ja immerhin, dass jede Frau im Schnitt mehr als ein Kind hat.
 
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  • #140
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