• #1

Vertrauen gestört und was soll ich tun?

Ich w 50 und mein Freund 51 sind seit 14 Jahren zusammen. Ich bin geschieden. Wir haben zusammen ein Haus gebaut , wobei es ihm gehört. Mir gehört nichts. Ich zahle aber natürlich vieles und übernehme von seinen Nebenkosten die Hälfte. Habe gedacht, dass endlich mal ein Heiratsanatrag kommt. Bislang habe ich vergeblich gewartet und es gab oft Streit deswegen, weil mir die Ablehnung so weh tat. Jetzt habe ich mein Konto gewechselt und spontan ihn als Bevollmächtigten eintragen lassen. Bin stolz nach Hause und habe ihm gesagt, dass er jetzt Vollmacht hat, er bräuchte nur noch zu unterschreiben. Er sagte spontan: ich will das nicht. Ich war geschockt. Er hat drei Tage nicht geredet. Ich gehe in Ruhe zu ihm und frage, ob er jetzt unterschreibt oder nicht und dass das doch was schönes ist. Wir haben keine Kinder. Er hat unterschrieben, allerdings merkte ich, dass es ihm unangenehm war. Dann sagte ich, ob er mich nicht auch bei sich bevollmächtigen wolle. Dann wurde er laut und meinte, das will er auf keinen Fall. Ich war wie ins Gesicht geschlagen. Traut er mir zu, dass ich sein Konto plündere oder was? Ich habe immer mehr gegeben als genommen und ich würde das niemals tun. Ich habe gefragt, ob er denn kein Vertrauen hat. Doch das hätte er, aber sowas würde er nicht tun. Seine Mutter hat eine Vollmacht.....Seitdem mauert er und geht mir aus dem Weg. Es ist die Hölle für mich, weil ich denke, die Basis für eine gute Beziehung ist weg: das Vertrauen. Habe noch gesagt, dass er mich anscheinend deshalb auch nicht heiraten will, weil er mir nicht vertraut und mich das aufs gröbste verletzt. Er will nicht reden und will seine Ruhe....Und ich stehe da mit meinen ganzen Gedanken und frage mich, wie man so sein kann. 1. kein Vertrauen nach 14 Jahren und dann noch zwei Wochen lang so gut wie nix reden.....obwohl ich gesagt habe, wie ich leide und wie verletzt ich bin.....
 
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  • #2
Du hast jetzt sozusagen deine Vollmacht über deine Dinge dieser Mutter gegeben, denn er hat ja selbst keine, wenn ich das richtig zuordnen kann. Um es mit seinen Worten zu sagen: "Das hätte ich nicht getan."
Der Mann will dich auch nicht heiraten. Er will da mit seiner Mutter wohnen.

Es geht auch nichts um Kontoplündern. Vielleicht hat er wenig Geld oder keine Einnahmen, kriegt von seiner Mutter alles zugeschoben. Das ist natürlich peinlich. Du sollst da nichts kontrollieren können. Ich bin mir stark sicher, das hat irgendwas mit dieser Mutter zu tun, die über ihn herrscht und ihn unfähig macht.

Das aber nur mal mein erster Eindruck.
Wenn Menschen sagen, sie wollen ihre Ruhe, dann würde ich sie erst nehmen. Sicher stresst ihn die Mutter so abnorm, dass er keine Power mehr für andere Dinge hat. Sie saugt ihn energetisch aus. Deswegen geht er auch an die Decke bei Kleinigkeiten.

Übrigens solltest du Menschen nicht zwingen, dass sie was unterschreiben. Und wenn ein Mensch einmal "Nein" sagt, warum fragst du ihn dann erneut? Er hat jetzt gegen seinen Willen was unterschrieben, was er nicht wollte und du hast ihm damit irgend ein Unglück beschert. Seine Mutter verfährt wahrscheinlich genauso wegen ihm. Ich kenne jedenfalls keinen Mann, der etwas unterschreibt, was er nicht selbst möchte.
 
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  • #3
Dein erster Weg wäre nicht dieser Forum, sondern schleunigst die Vollmacht kündigen, zum Anwalt rennen und prüfen, was du noch an deinem investierten Geld rausholen könntest. So wie der Mann reagiert ist deine Beziehung schon lange im Eimer und du sollst aufpassen, dass du nicht bald von einem Tag auf anderen ohne nichts auf der Straße stehst, das traue ich dem Mann zu. Dritter Schritt - Termin beim Therapeuten machen und klären, warum du dich dermassen anbiederst und anbietest, ohne jegliche Gegenleistung oder Entgegenkommen seitens deines Partners - nicht ihr habt Haus gebaut, ER hat hat gebaut und du hast ihm geholfen, es zu finanzieren, ohne dass dir nur ein Stein davon gehört. Schön blöd von dir und das tut mir sehr leid für dich, wenn es dir bald klar wird.
 
  • #4
Dann sagte ich ob er mich nicht auch bei sich bevollmächtigen wolle.
An der Stelle gingen bei mir auch die Lichter an; da hätte ich auch geschluckt. Ich finde Dich reichlich naiv !

Das eigene Konto ist schon etwas sehr Privates.

Ich kennen Deinen Freund ja nicht, aber was wäre denn, wenn Du dort auf dem Kontoauszug Ausgaben für (aus Dienr Sicht unnütze) Dinge (wie z.B. Teile für eine Modelleisenbahn) oder geschenke (vielleicht sogar für Dich) oder für irgendwelche Erotika / Porno / Magzine ...etc findest ?

Ich würde (auch in einer Ehe), jedem seine private Kontoführung überlassen. Da hat der Partner nichts mit zu tun.


Dein erster Weg wäre nicht dieser Forum, sondern schleunigst die Vollmacht kündigen, zum Anwalt rennen und prüfen, was du noch an deinem investierten Geld rausholen könntest.
Gehts auch eine Nummer kleiner ?
Da müsten man erstmal wissen, was die FS wirklich zum Hausbau beigetragen hat. Und dann kann sie ja mal mit dem Freund darüber gründlich reden. Evtl. Wohnrecht einräumen.
 
  • #5
Wieso ist es Dir so wichtig, dass ihr euer Vermögen zusammenschmeißt? Er will es getrennt lassen.
Ich denke, er wusste schon, was kommen wird, als du ihm die Kontovollmacht hast zukommen lassen. Er wusste, dass er das im Gegenzug auch tun soll. Ich hatte nie Kontovollmacht zum Konto meines Mannes und er nicht zu meinem. Irgendwie will ich meine Privatsphäre waren und er muss nicht sehen, was ich kaufe oder bestelle oder abonniere. Und ich muss auch nicht alles sehen, was er kauft.
Bei Dir sehe ich den Wunsch nach Versorgung. Was ich nachvollziehbar finde, da ihr in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, in der aber rein finanziell besser dasteht und du zwar investierst, aber weniger profitierst.
Dir ist die Ehe wichtig - ihm nicht. Im Gegenteil scheint es ihm Angst zu machen, sonst würde er nicht so heftig reagieren.
Manche Paare machen in so einer Situation eine Mediation, um herauszufinden, was wirklich dahintersteckt. Denn meistens sind die wahren Gründe für oder gegen eine Ehe ganz andere als man zunächst vermutet bzw. weiß man es selber erst nach der Analyse von sich selbst.
 
  • #6
Liebe FS, ich kann mich da realwoman nur anschließen, wie kann man nur so dermaßen blind sein. Ganz ehrlich, ich würde mich von diesen Mann sofort trennen. Wie verzweifelt muss man sein.
 
  • #7
Ja, liebe Fragestellerin, mir scheint, Du zahlst gerade kräftig Lehrgeld. Und Du wirst wohl lernen müssen, dass man sich Nähe, Heirat und Verbindlichkeit weder erarbeiten noch erkaufen kann. Auch nicht dann, wenn man in Vorleistung geht.

Er wollte die Vollmacht über Dein Konto nicht, weil es ein Schritt in eine weitere Verbindlichkeit gewesen wäre, die Schlinge um seinen Hals wurde enger. Merke: Menschen sind ungerne jemanden etwas schuldig und nehmen ungerne Geschenke an, wenn sie sich nicht revanchieren können oder wollen. Ihm ist schon klar, warum Du das tust. Und Du weisst es auch!!

Menschen sind ungerne etwas schuldig. In Eurem Fall hast Du mehr gegeben. Dieses Ungleichgewicht gefällt ihm so wenig wie Dir. In solchen Fällen beendet meist derjenige die Beziehung, der weniger investiert hat.

Oder hast Du je geglaubt, dass Liebe gerecht ist? Man kann sie sich weder erarbeiten noch verdienen und man sollte tunlichst aufhören großzügig zu sein, wenn eine Beziehung in eine Schieflage kommt. Genau diese Schieflage ist es nämlich, die den Rest Liebe auch noch erdrückt und so mancher musste feststellen, dass er sich sein eigenes Liebesgrab mit seinem Engagement geschaufelt hat.

Nimm Dich zurück, lecke Deine Wunden, sortiere Dich und dann überlege Dir, wie es für Dich weitergehen könnte.

Ich finde es ausserordentlich unwürdig, wenn man diskutieren muß, ob man geheiratet wird. Und dann noch deshalb Streitigkeiten führen. Man holt sich doch nicht immer und immer wieder eine blaue Nase. Nunja, Du bist nicht die einzige, die glaubt, Liebe erstreiten zu können. Vielleicht ist es Zeit für die Erkenntnis, dass Du hier falsch bist?
 
  • #8
Meistens geht es nicht um Vertrauen in jemanden anders sondern um die eigenen, z.T. irrationalen Ängste.

Erfahrungen, Prägungen in der Kindheit aber auch im späteren Leben sowie zunehmendes Sicherheitsbedürfnis im Alter führen zu irrationalen Handeln. Insoweit bekommen selbst Kinder von ihren Eltern keine sinnvollen Vollmachten.

Deine Erwartung, dass du wenn du in Vorleistung gehst, er dir entsprechend folgt ist verständlich aber unrealistisch, da er weder rational noch positiv emotional mit dem Thema umgehen kann.

Du solltest ab sofort deine bisherigen monetären oder Sach- bzw. Leistungs-Investments in sein Haus und eure Beziehung abschreiben und neu nur noch in das was deiner Sicherheit unmittelbar dient investieren.

Beispiele über Folgen im Fehlinvestment:

(1) Eine Bekannte lebt langjährig mit ihrem Lebensgefährten in dessen Haus. Mitte 50 gerät er in eine psychische Krise mit gewalttätigen psychotischen Anfällen. Sie muss bei einem Anfall direkt fliehen und ist damit wohnungslos.

Er wird zwar wenig später in die Psychiatrie eingewiesen. Sie hat aber keinerlei Ansprüche auf Auskunft ggü. den Behandlern ...

(2) Eine Verwandte lebt mit ihrem Lebensgefährten jahrelang in dessen Haus. Beide bekommen zwei Kinder. Ihr Schwerpunkt sind Kinder und Haushalt. Entsprechend arbeitet sie reduziert.

Irgendwann kommt er auf die Idee, dass er sie in gemeinsamen Urlauben nicht mehr subventioniert. Er verlangt von ihr 50 % der Urlaubskosten sowie bald auch 50 % der Haushaltskosten wobei er 90 % des gemeinsamen Einkommens beisteuert und sich regelmäßig mit Urlauben mit Kumpels und ohne Familie belohnt. Sie hat dafür weder Geld noch Zeit (Kinderbetreuung).

(3) Ein Gegenbeispiel. Eine Bekannte ist von ihrem Lebensgefährten (beide über 60) enttäuscht weil er sie nicht heiraten will.

Beide haben kein Immobilieneigentum und sind gleichberechtigte Mieter mit erwachsenen Kindern. Es gibt daher keine kritischen Verpflichtungen. Mit 80 % Einkommensanteil subventioniert er bisher ohne herum Zicken quer.

Warum will er nicht heiraten. Er kommt aus einer Ehe in der er betrogen wurde und aus der er Konsumschulden seiner Ex ausgleichen musste.

Sie hat sich bisher zweimal scheiden lassen, hat auf Grund künstlerischer Arbeit ein geringes Einkommen und ist stark konsumorientiert.
 
  • #9
Es liest sich so, als ob er nichts von Dir will. Nichts Verbindliches.

Kontovollmacht bekam mein Exmann erst als wir schon ein paar Jahre verheiratet waren.
Da ist volles Vertrauen nötig.
Zu diesem Mann Vertrauen zu haben ist fahrlässig.

Und Einkaufen kannst Du dich da nicht.
Schütze Dich und nimm die Kontovollmacht wieder weg.
Es kann so viel passieren.....
Nimm die rosarote Brille ab.
 
  • #10
Wir haben zusammen ein Haus gebaut wobei es ihm gehört. Mir gehört nichts. Ich zahle aber natürlich vieles und übernehme von seinen Nebenkosten die Hälfte
Ist ja mal wieder ein nettes Beispiel wie es uns hier nahezu alltäglich einholt. Lass mich raten, Du hast 14 Jahre lang den vollen Kühlschrank bezahlt und eine eventuelle Putzhilfe, Du zahlst die Hälfe der Nebenkosten und hast jetzt nachdem Du 14 Jahre auf einen Heiratsantrag gewartet hast - nichts. Hoffentlich hast Du wenigstens 14 Jahre lang mietfrei gewohnt.
Da gibts keinen Zugewinn, da nicht verheiratet, da gibts keinen Eintrag ins Grundbuch, da gibts mal wieder nur den leeren oder vollen Kühlschrank.
Hättest Du damals Deine Energie - die Du heute in die absurde Vollmachtgeschichte steckst - in einen tatsächlichen gemeinsamen Hauskauf gesteckt, ständest Du heute besser da.
Ich verstehe die Frauen in diesem Punkt nicht. Entweder mir sind Immobilien, Geld, Besitz etc. wirklich komplett egal - dann okay. Aber scheint bei den meisten ja nicht der Fall zu sein, da sehr gerne danach aufgerechnet wird, wer was bezahlt hat.
W,54
 
  • #11
Das die Mutter des unverheirateten Sohnes eine Kontovollmacht und ggfs auche eine Vorsorgevollmacht hat, finde ich normal. Sie wird im Normalfall doch dafür sorgen, sollte ihm etwas passieren, das in seinem Sinn gehandelt wird.

Zu Eurer finanziellen Situation fehlen ein paar Informationen. Die Hälfte der Nebenkosten bezahlst Du, ist für mich gerechtfertigt. Was bedeutet das
passt nicht mit dem zusammen
Welche Absprachen habt Ihr vor dem Erwerb der Immobilie getroffen? Was passiert wenn ihm etwas zustößt oder Dir? Wie habt Ihr das geregelt?

w/36
 
  • #12
Menschen sind ungerne etwas schuldig. In Eurem Fall hast Du mehr gegeben.
Was sind das für Aussagen, woher willst Du das wissen ?

Wieso fragt niemand die FS, warum sie erwartet hat geheiratet zu werden.
Das ist nunmal nichts Selbstverständliches, auch nicht in einer festen Beziehung. Ich habe meine Meinung zu dem Thema hier schon mehrfach kundgetan (Ich z.B. sehe die mit der Heirat verbundenen Zeremonien und Schwüre als unglaubwürdig und verlogen an. Niemand fühlt sich später mehr daran gebunden, wenn sich der Wind mal dreht).

Vielleicht denkt er genauso.

Und nochwas:
Selbst wenn sich die Beziehungspartner lieben, wieso wird das Teilen von persönlichen großen Materiellen Werten (hier ein Haus) als Grundvoraussetzung für beziehungen gesehen.

Ich vermute, zum eigentlich Hausbau hat die FS nicht wirklich etwas beigetragen, wohl aber bei der Einrichtung (und vielleicht bei der Begleitung des Projektes). Nun, diese Dinge kann sie ja ggf. mitnehmen oder wieder verkaufen.

Und Vorteile hat sie ja:
Für die Hälfte der Hausnebenkosten (wahrscheinlich paarhundert Euro) muss sie (scheinbar) keine Miete zahlen. Für ein ganzen Haus wohlgemerkt.
Er aber wird die ganze Finanzierung tragen müssen.

Wenn sie jetzt noch ein Wohnrecht zugesichert bekommt, kann sie sich m.E. in keinster Weise beklagen.
Und die Sache mit dem Heiraten hätte sie vorher ansprechen müssen. Sowas ist wesentlich, das kann man nicht einfach später erwarten.
Das hat mit Liebe nichts zu tun und ist so nicht OK.
 
  • #13
Liebe FS,
es gab schon so viele Hinweise deines Partners, dass er das wirklich Gemeinsame nicht möchte, und du ignorierst sie der Länge nach, weil du deinen Traum von einer Partnerschaft im Kopf hast, den er einfach nicht teilt, auch wenn du dich auf den Kopf stellst, dummerweise SEIN Haus mitfinanzierst und ihm nun auch noch eine Kontovollmacht gibst, BEVOR du geklärt hast, ob du seine auch bekommst.

Was ist bei dir los? Schau dir das in Ruhe an, ggf. auch mit Hilfe der Medien, die ich im anderen Thread erwähnt habe (Stefanie Stahl, Christian Hemschemeier). Du suchst so verzweifelt nach Bestätigung und Zugehörigkeit, dass es weh tut. Wache auf und schau auf dich. Jetzt.

Alles Gute
w56
 
  • #14
aaaalso. Mit seiner Mutter hat das überhaupt nix zu tun. Das wurde im ersten Beitrag komlett falsch verstanden. Sie hat ne Vollmacht über sein Konto weil sie lange zu zweit im Elternhaus gewohnt und den Vater gepflegt haben. Weil mein Freund viel arbeitet hatte und hat sie die Vollmacht weil sie seine Kontoauszuüge geholt hat. Nix weiter. Zweitens ich will überhaupt nix. Spekuliere auch auf nix. Ich habe jetzt mit meiner Mutter die Vorsorgevollmacht gemacht und denke halt über Ordnung in meinem Leben auch mal nach. Durch den Kontowechsel habe ich spontan gesagt: ach ja wir tragen meinen Freund ein. Kein Hintergedanke - nix. Finde es selbstverständlich wenn man keine Kinder hat. Und ich will auch nix einsehen oder kontrollieren oder zusammenschmeißen! Es geht darum dass wenn mal was ist! man sich dann kümmern kann! Für mich war das was Positives und da die Zeichen eh Richtung Antrag liefen hab ichs halt gemacht. Kann man naiv nennen kann man aber auch Vertrauen nennen. Ich will keine Konten zusammenschmeißen oder Geld haben. Zur Finanzierung des Hauses: Er hat die Hütte alleine bezahlt! Ich habe nach meiner Scheidung mein Haus verloren und gesagt dass ich kein Geld für ein zweites Haus mehr habe. Er hat gesagt, dass er das dann alleine machen wird. Wir reden hier von einigen 100 000 Euro. Da er es auch bezahlt hat gehört es ihm auch. Ich habe alle Möbel bezahlt und wenn ich gehen würde würde ich meine Möbel alle mitnehmen. Das haben wir damals gleich geklärt. Ein Hintergrund noch: Er wurde in seiner letzten Beziehung betrogen und sie wollte ihn finanziell ruinieren. Zudem ist seine Mutter eine wirklich übernatürlich skeptische Person. Sie traut grundsätzlich niemanden. Manchmal sogar ihrem Sohn nicht. Eine Unterschrift unter irgendwas zu setzen gleicht einem Todesurteil. Man hat tausend Bedenken. So ist er natürlich aufgewachsen und ich denke das prägt auch. Soll keine Entschuldigung sein sondern eine Information zu der ganzen Sache. Meine Frage war einfach nur ob Ihr denkt dass er grundsätzlich kein Vertrauen hat wenn er so reagiert und dass ich damit dann ein Problem hätte. Irgendeiner gibt immer mehr in der Beziehung. Ich menschlich und emotional er halt finanziell. Komplett ausgeglichen ist es doch nirgendwo. Er ist wirklich ein guter Mensch und zeigt mir dass er mich liebt. Bei diesem Punkt kriegt der halt irgendwie die Krise und wenn man die Hintergründe kennt kann es bestimmt so mancher nachvollziehen. Seine Mutter beherrscht ihn auch nicht und sie hat ihr eigenes Haus. Wir zwei wohnen in unserem. Ich lasse ihn auch in Ruhe jetzt schon seit Tagen wobei ich trotz allem der Meinung bin dass Schweigen NULL löst. Miteinander reden ist die Lösung und nix anderes! Und dass ich nicht naiv bin sieht man ja dass ich mir Gedanken mache und hier schreibe und um Meinungen bitte.
 
  • #15
Liebe assi069,
als ich Ihren Brief gelesen habe, hat mir das zweimal wehgetan. Einmal weil Ihr Lebensgefaehrte Ihnen klar ind deutlich gesagt hat, dass er Sie nicht heiraten wird, zum anderen weil Sie so gutmuetig und naiv sind (dumm moechte ich nicht schreiben). Wie kamen Sie um Gottes Willen darauf, ihm Vollmacht ueber Ihr Konto einzuraumen? Das hatte mein Mann nicht einmal nach 30 Jahren Ehe, ibwohl wir uns vertraut haben.

Sicher dachten Sie, dass diese Vollmacht ein Liebesbeweis sei und er Ihnen im Gegenzug eine ebensolche anbieten und Ihnen womoeglich aus Ruehrung einen Heiratsantrag machen wuerde. Sie muessen aber doch gemerkt haben, dass dieser Mann Sie nicht liebt und mit Ihnen womoeglich auch keine Zukunft will. Sind Sie sicher, dass er Sie zurueckhalten wuerde, wenn Sie ihm morgen mitteilen wuerden, dass Sie gehen wollen?

Wachen Sie auf, gute Frau, und hoeren Sie auf zu traeumen. Ziehen Sie die Vollmacht zurueck mit der Begruendung, Sie haetten nicht gedacht, dass ihm so wenig daran laege. Vielleicht ist er sogar erleichtert. Und wieso gehoert das Haus ihm, wenn Sie Sie es zusammen gebaut haben? Sie sollten sich schleunigst erkundigen, wie die Dinge im Fall einer Trennung stehen, da Sie ja nicht die Ehefrau sind, sonst koennten Sie eines Tages eine boese Ueberraschung erleben.

Alles Gute von.Toscamore
 
  • #16
Eingehämmert in meinem Kopf sind die Vorträge meines Vaters. Man verleiht weder seine Frau, Füllfederhalter oder das Auto. Und niemals unterschreibt man eine Bürgschaft, erteilt jemanden Kontovollmacht, Generalvollmacht! Niemals.
Und das ist eigentlich auch das was man beachten sollte. Nun gut, bei meiner Tochter habe ich bezüglich der Bürgschaft eine Ausnahme gemacht, weil sie sonst in der Ausbildung die gewünschte Finanzierung nicht bekommen hätte und aus eigenem Wunsch eine Finanzierung durch uns (Eltern) abgelehnt hat.
Und auch ich habe es abgelehnt Kontovollmacht über das Konto meiner Frau zu erhalten. Das ist ihre Sache. Genau wie ihr Handy welches für mich unter das Postgeheimnis fällt. Ich gehe da nicht dran. Sehr zum Ärger meiner Tochter, weil sie dann nochmal mich anrufen muss wenn Mama nicht dran geht. Ich denke Regeln und bei aller Vertrautheit in der Beziehung eine gewisse Distanz und Eigenleben tun einer Beziehung, ob nun mit oder ohne Trauschein gut. Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit Vertrauen zu tun.
Auch ich wüsste genau, dass meine Frau eher mein Konto auffüllen würde, als etwas abzuheben. Aber damit hat das nichts zu tun. Und nicht weil ich Pornomagazine im Abo habe, oder Geschenke für sie oder andere kaufe, was heute sowieso kein Thema mehr ist weil es 1000 Möglichkeiten gibt anonym zu bezahlen. Sondern Einfach weil es so wie es ist gut ist!
 
  • #17
Die Probleme in der Beziehung liegen viel tiefer und sind jetzt aufgrund der Vollmacht sozusagen sichtbar geworden. Er will keine so enge Beziehung wie du (Heirat, gemeinsamer Haushalt). Ob er das einfach generell nicht möchte, da er ein anderen Nähebedürfnis hat als du, oder ob er dich eventuell nicht als Partnerin sieht, mit der er alt werden möchte, das kann ich nicht sagen von außen. Scheinbar bist du damit aber nicht glücklich. Ich selbst verstehe diesen extremen Wunsch nach Heirat zwar nicht. Aber ich nehme an, dass dir auch andere Dinge in der Partnerschaft fehlen, die auf Nähe und Gefühle schließen lassen? Kann das sein? Du möchtest ihn gern festnageln, zu mehr Nähe zwingen, und er will das nicht. Die Vollmacht, die du ihm über dein Konto geben wolltest, war ja nur eine Art Vorwand, um diese gleiche Nähe oder dieses Vertrauensbekenntnis von ihm zu erhalten. Du hattest also Erwartungen, und daher fühlte er sich in die Ecke gedrängt und will das nicht. In dieser Situation versteh ich ihn ein wenig, denn wenn mein Partner etwas offensichtlich nur macht um damit etwas zu erreichen, was ich eigentlich nicht möchte, knallt es.
Das klingt alles nicht sehr gut. Ich würde ein sehr offenes Gespräch suchen, bei dem es nicht nur um die Vollmacht, sondern generell um eure beiden Wünsche und Zukunftspläne für die Beziehung geht. Und wenn du merkst, dass du mit ihm da nicht auf einer Linie bist, wirst du dich wohl entscheiden müssen, ob du das weiterhin so willst.

w, 36
 
  • #18
natürlich wohne ich seit 14 Jahren mitfrei. Zahle meine Nebenkosten und die Hälfte von seinen und bezahle auch mal Urlaube für ihn weil er schuftet wie ein Verrückter für das Haus. Geregelt haben wir, dass wenn ihm etwas zustößt ich erst mal im Haus bleiben kann. seine Mutter weiß das und wird das dann durchführen. Im Prinzip ist alles gut getrennt und wenn wir uns trennen würden hätte er sein Haus das er auch bezahlt hat und ich meine ganzen Möbel die ich wiederum bezahlt habe. Wie gesagt wir wurden beide betrogen und belogen und finden und fanden das auch in ordnung so.
 
  • #19
Deine Erwartung, dass du wenn du in Vorleistung gehst, er dir entsprechend folgt ist verständlich aber unrealistisch, da er weder rational noch positiv emotional mit dem Thema umgehen kann.
Ich finde es zudem extrem manipulativ von der Fragestellerin.
zudem ist er offensichtlich nicht ganz so blöd, wie es die Fragestellerin gern hätte.

Sie trägt ihren Teil zu den Nebenkosten - was ich selbstverständlich finde und nicht sonderlich erwähnenswert. Das sind sowieso-Kosten, die auch in jeder Mietwohnung anfallen würden, ebenso einfallen würden ebenso Kosten für kleine Reparaturen, Ausstattung mit Möbeln oder ähnlichen. Dafür wohnt sie mietfrei bei ihm im Haus.

Wenn du liebe Fragestellerin tatsächlich einen erheblichen Beitrag zum Hausbau geleistet hast, also nehmen wir an in Höhe der halben Kosten Hauses, war es mehr als reichlich naiv, nicht als Miteigentümer im Grundbuch zu stehen - dazu muss man nicht heiraten.

Dies nun hintenrum über eine Heirat nachholen zu wollen, um zumindest in seinem Todesfall sich das Haus zu sichern oder ihn in Zahlungsverpflichtungen dadurch zu bringen im Falle einer Trennung, ist ebenso naiv und manipulativ. Letzteres durchschaut er und ist deswegen so sauer. Wäre ich auch. Sowas nennt man emotionale Erpressung.

Hättest du fair verhandelt, zB. größere Geldbeträge zur Finanzierung nur im Rahmen einer Miteigentümerschaft, hätte er den Deal annehmen oder platzen lassen können.

Meine Erfahrung nach kennen sich Männer in grundlegenden rechtlichen Dingen, die ihr Vermögen und ihren Besitz betreffen gut aus und wissen genau, welcher Schritt sie was kostet.

Du hast halt den Fehler gemacht, immer zu geben ohne irgendwas zu fordern, was deiner Sicherheit dient, sei es beziehungsmäßig, sei es hinsichtlich des Zusammenzug und am schlimmsten, was die Finanzen betrifft.

Jetzt hast du kein Druckmittel mehr in der Hand, um irgendwas zu fordern und er hat demzufolge auch keine Lust irgendwas "zurückzugeben."

Ganz im Gegenteil ist deine Position nun äußerst schlecht, all dein in das Haus investierte Geld kannst du nicht nachweisen und demzufolge auch nicht zurückfordern, falls du dich von ihm trennst oder er verstirbt.

Ihm auch noch deine Kontovollmacht zu geben ist ein weiterer Schritt, den ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Ich hatte in 15 Ehejahren kein gemeinsames Konto und keine Verfügungsgewalt und werde auch künftig sowas nicht haben.

Das bedeutet ja trotzdem nicht, dass man Geheimnisse voreinander hat oder nicht doch gemeinsame Kasse macht.

Da bleiben nicht viele Optionen.
 
  • #20
und was macht ihr dann alle wenn dem Partner was passiert und keiner kann ans Konto ran um was zu regeln? Finde ich genauso blauäugig! Heutzutage kann man alles regeln und vorsorgen für den Fall der Fälle. Durch meine Arbeit sehe ich jeden Tag dass morgen schon alles anders sein kann und damit natürlich niemand rechnet. Und dann stehen sie da und kriegen keine Auskunft und können nix machen wenn keine Vollmacht vorliegt. Selbst wenn manche, wie gestern schon 30 Jahre zusammen sind......da stehst Du da wie ein Depp. Und da ich gerade halt aufräume und Ordnung schaffe war das Thema. Ohne Planung und ohne Hintergedanken. Ja als Liebesbeweis und OHNE mich einkaufen zu müssen. Das ist gemein. Und er würde auch lieber mein Konto auffüllen als plündern, "dieser MANN" ist sehr liebenswert sonst wäre ich nicht so lange mit ihm zusammen.
 
  • #21
Das nehme ich dir nicht so ganz ab: Du willst, dass er dich heiratet. Und da er das mehrmals ignoriert hat, übergibst du ihm - erster Schritt !! - die Vollmacht über dein Konto. Obwohl er das immer wieder abgelehnt hat.
Insgeheim hast du gehofft, er könne diesen Vertrauensvorschub würdigen, dir ebenfalls Kontovollmacht erteilen und am Ende (»Wenn wir nunmal schon soweit sind ...«) einer Heirat zustimmen.

Du hast also (das muss nicht unbedingt gezielt passiert sein) deine Fangschlingen ausgelegt - und er spürt das. Und geht nicht darauf ein. Nun bist du enttäuscht, denn du wolltest ihm ja nur »einen Vertrauensvorschub« anbieten. Dumm gelaufen.

Mach es rückgängig und suche dir einen Partner, DER DICH WIRKLICH WILL.
 
  • #22
Liebe assi,
so, dann lies doch noch mal deinen ersten Post. Da klingt viel Enttäuschung (z.B. über den längst erwarteten Heiratsantrag) an, und ihr streitet häufig, schreibst du. In deinem zweiten Post verteidigt du deinen Lebensgefährten nun, weil das "böse" Forum es wagt, deinen ersten Post richtig zu interpretieren. Das ist leider ein sehr typisches Verhalten in nicht ausgewogenen Beziehungen (er das Geld - du die Emotionen, das macht bestimmt meeega glücklich, Ironie off). Du denkst dir nun alles schön, weil das doch alles nicht sein kann.

Wenn du nicht reflektieren und deine Situation realistisch betrachten willst, weil es dir zu weh täte, dann frag hier nicht und bleib doch, wo du bist, bis du 65 bist, er dich rauswirfst, weil du nervst, und erstmal wohnungslos da stehst (um jetzt mal extra ganz schwarz zu malen).
Augen auf! Mach dir mal eine Liste, was du für ein Verhalten in einer Beziehung erwarten würdest, die dir guttut. Und dann stell dem mal gegenüber, was du in deiner jetzigen Beziehung hast. Vielleicht fällt dir ja was auf.

w56
 
  • #23
Da durch, dass du ihm die Vollmacht gegeben hast, wolltest du etwas erzwingen. Du bist jemand der mit Hintergedanken gibt. Das hat nichts damit zu tun, dass er dir nicht vertraut, er will bloß nicht die Vollmacht geben. Ich an seiner Stelle wäre auch sauer wenn mich mein Partner durch solch eine Aktion überrumpeln würde. w58
 
  • #24
Wieso fragt niemand die FS, warum sie erwartet hat geheiratet zu werden.
Doch! Ich mache das!
Ich stelle fest, dass die FS in ihrer Story so einige Denkfehlerchen hat, das fängt da an, wo sie verschiedene Dinge miteinander in einen Topf geschmissen hat, die gar nicht zusammengehören. Ich drösel das hier grade mal auf:

1. Hausbau: bevor man sich unverheiratet in ein solches Projekt stürzt, schließt man Verträge ab, trifft Absprachen, sichert sich gegenseitig ab. Alles dies hat die FS versäumt, und nun steht sie da und guckt in die Röhre. Da kann ich leider nur sagen: Pech gehabt, aber vielleicht findet sich ja ein findiger Anwalt, der ihr da noch zu ihrem „Recht“ verhilft.

2. Wie manche Leute - wie die FS - glauben können, dass man eine Heirat einfordern kann, ist mir schleierhaft. Ist doch klar, dass bei dem Herren dann der Vorhang runtergeht! Ich stell mir gerade vor, die FS steht vor ihm und heult hysterisch und stampft auf den Boden wie eine dreijährige „ich will aber, ich will aber“. Das ist ähnlich, wie wenn man zu jemandem sagt: „los, liebe mich, los, amüsier dich, los, finde mich sexy, los, freu dich über xyz“. Alles Dinge, die man nicht erzwingen kann, aber wo man das Gegenteil erreicht, wenn man den anderen bedrängt. Im besten Fall erreichst du, nicht ernst genommen zu werden.

3. Das Konto, eine ebenso schleierhafte Aktion. Wie kann man denn durch eine verschmähte Heirat auf die Idee kommen, jetzt dem anderen eine Vollmacht über sein Konto zugeben. Ich kapier das nicht. Das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nichts zu tun? Durch Zufall war ich diese Woche auch mit meinem Mann bei der Bank und habe mir eine Vollmacht über sein Konto geben lassen. Weil er ständig auf Montage ist und wenn etwas ist, kann ich schnell hier vor Ort handeln. Ich kenne allerdings nichtmal seine Kontonummer, die würde ich dann im Bedarfsfall erfragen. Er selbst hat keine Vollmacht über meins, wozu auch? Wir haben trotzdem beide getrennte Konten, ich wüsste auch gar nicht, wozu wir ein gemeinsames bräuchten? Dafür gibt es absolut keinen Grund. Und wenn er ständig hier wäre, dann bräucht ich auch keine Vollmacht. Sein Geld ist seine Sache, solang alles immer bezahlt ist. Wie kann man wegen sowas so nen Aufstand machen?

Die FS sollte diese Nervereien wegen einer Hochzeit einfach lassen, nach 14 Jahren wird sie wohl gemerkt haben, dass der keine Lust aufs Heiraten hat. Sowas merkt man ja eigentlich nach 2 Jahren oder so. Wahrscheinlich ist die Liebe dadurch flöten gegangen bei ihm, weil sie ihm damit so unglaublich auf den Zeiger gegangen ist.
Ich glaube, er sollte sich trennen, das wird doch nichts mehr außer Frust.
 
  • #25
Ja als Liebesbeweis und OHNE mich einkaufen zu müssen. Das ist gemein.
Also mal ganz ehrlich: wo eine Kontovollmacht ein Liebesbeweis sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber gut, von Romantik haben ja die Menschen unterschiedliche Vorstellungen.

Und sorry, wenn unseren Partnern was passiert, wird sich auch dann eine Lösung finden, sonst wären ja alle Konten von allen verstorbenen Personen von anno dunnemal noch geöffnet. Dies ist aber nicht so. Auch im Todesfalle meiner Mutter und Oma hat sich eine Lösung mit der Bank gefunden.

Außerdem könnte es doch sein, dass der Partner seinen Nachlass und dessen Verwaltung schon geregelt hat, nur dass du davon gar nichts weißt und du eben dieser Verwalter nicht bist, sondern Geschwister, bester Freund, etc. Als unverheiratete Partnerin bist du dafür eben auch nicht zuständig und es ist ganz alleine seine Sache, wie er seine Angelegenheiten regelt.

Frage dich doch lieber einmal selbst, wieso du den Drang verspürst, dich wie eine Mutti so um sein Zeug zu sorgen und das alles so unter deiner Kontrolle haben zu wollen? Er will dies so nicht, also akzeptiere das! Lass doch einfach mal den Menschen ihr eigenes Stück Verfügungsgewalt über ihr eigenes Leben.

Du kannst deins doch regeln, wie du es willst. Und wenn du die Vollmacht dem Weihnachtsmann gibst, es ist deine Sache. Er hat dazu eine andere Einstellung. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, normalerweise.

Wenn du eine solche Partnerschaft nicht führen möchtest, dann frage ich mich, wieso dir das erst nach 14 Jahren auffällt. Ich finde nun ist es zu spät um die eingeschliffenen Muster zu entwirren. Und er wird sich auch nicht ändern, du kannst nur dich selbst ändern.
 
  • #26
Ich habe auch oft Dinge für Selbstverständlich halten und nachher dumm gekuckt wenn der andere es anders sieht.
Problem ist aber, wenn man dann "vorzieht " und wie hier zb die Vollmacht dem anderen gibt...es automatisch zu der Erwartung kommt und meist druckvoll für beide wird.

Heute würde ich so etwas vorher ansprechen und besprechen.

Heute wäre ich zb diejenige die sich schwertäte eine solche Vollmacht zu geben, nach dem das mal böse nach hinten los gegangen ist.

In einem ruhigen Gespräch vorher
ohne Druck, hätte sich bei mir kein Misstrauen geregt und ich hätte zumindest Ängste ansprechen können.
Vielleicht hätte es auch gemeinsame Lösungen gegeben...

Ich bin jetzt nicht sooo heftig bei dem Thema und wäre deshalb kaum so ausgeflippt.
Aber ruhiger und liebevoller hätte ich sicher reagiert, wenn das nicht so:
Da guckmal, machmal passiert wäre.

Ein bisschen "heftig" finde ich euch da beide.

War das Thema schon öfters ein Stteitpunkt?

Solange meine Eltern fit sind haben die für den Notfall meine Vollmacht.

Und bei meinem Exmann bin ich noch in der Patientenverfügung.

Manchmal vergisst man auch da was zu ändern
 
  • #27
und was macht ihr dann alle wenn dem Partner was passiert und keiner kann ans Konto ran um was zu regeln?

Dann legt man es einfach aus Eigenmitteln aus.

Heutzutage kann man alles regeln und vorsorgen für den Fall der Fälle. Durch meine Arbeit sehe ich jeden Tag dass morgen schon alles anders sein kann und damit natürlich niemand rechnet.
Geb ich dir Recht. Dafür reicht auch eine Vorsorgevollmacht für den Fall der Fälle. Deswegen muss niemand ohne Notfall auf mein Konto dauerhaft zugriffsberechtigt sein.

Geregelt haben wir, dass wenn ihm etwas zustößt ich erst mal im Haus bleiben kann. seine Mutter weiß das und wird das dann durchführen
Du glaubst das wirklich oder? Wenn die Mutter sich dann daran nicht mehr erinneren kann oder mag, kannst du wieder aufstampfen und enttäuscht sein. Oder wenn die Mutter nicht mehr lebt sondern irgendwelche weiter entfernten Verwandten dann erbberechtigt wären, meinst du das interessiert die dann noch?

Kannst du beweisen ( also mit Kaufbelegen auf denen dein Name steht oder Kontoauszügen über den Kaufpreis) dass die Möbel und die Einrichtung dir gehören, wenn er dir morgen die Tür vor der Nase zuschlägt? Du bist wirklich sehr gut gläubig.

Das sind Dinge die ich täglich beruflich erlebe.

Andererseits frage ich mich: wenn du so vom Anstand seiner Mutter und ihm überzeugt bist, dass dich keiner über den Tisch ziehen wird, warum willst du denn unbedingt über sein Konto verfügen können und warum willst du denn unbedingt geheiratet werden?
( und warum sollte er es nun tun, wenn es die letzten 14 Jahre nicht nötig war?)
Warum bist du nun plötzlich von seinem Verhalten so enttäuscht, er war doch nie anders?

Selbst wenn du ihn so vertraust und glaubst dass er dir auch vertraut und dir gegenüber so wohlgesonnen ist, warum vertraust du dann nicht auch darauf dass er dich in seinem Testament bedenkt?

Auch dazu muss man nicht verheiratet sein...

Ich glaube nicht mal, dass er dich nicht liebt oder besondere Distanz herstellen will. Er will halt nur einfach die Dinge so regeln, wie sie geregelt sind und daran nichts ändern.

Ich werde auch nie wieder heiraten einfach aus Prinzip, weil ich diesen Romantik Faktor nichts mehr abgewinnen kann, nicht mehr an ewige Liebe glaube, aber der finanzielle Faktor jedoch erheblich ist.
 
  • #28
Vieles was hier geschrieben wurde ist mit Sicherheit richtig. Aber vieles ist so nicht richtig und mit Sicherheit dem geschuldet dass nicht genau gelesen wurde. Mir wurden teilweise Vorwürfe gemacht, die nicht gemacht worden wären wenn richtig gelesen worden wäre. Man muss hier 14 Jahre in ein paar Zeilen fassen und da kommt mit Sicherheit einiges anders rüber als es ist. Das Thema Heirat ist schon lange kein Thema mehr gewesen. Im Gegenteil ich habe gemerkt dass er positiv dem ganzen gegenüber steht. Es soll auch Männer geben die halt ein paar Jahre brauchen für nen Antrag. So wie es manche gibt die nach 6 Wochen nen Antrag machen. Warum mir das wichtig ist? Weil es meine Einstellung ist. Manche finden Umweltschutz super und manche scheiße. Manche mögen dies und manche das und für mich ist die Heirat halt wichtig aus ganz vielen Gründen. Ich spare mir jetzt alles aufzuzählen. Ich erzwinge gar nichts und wollte nur Gutes tun. Und finanziell getrennt ist doch alles! Wenn wir uns trennen hat er das Haus und ich die Möbel alle. Saubere Trennung also. Ich wollte auch nie ein gemeinsames Konto sondern nur für den Notfall!!! vorgesorgt haben. Wir haben keine Kinder und keine Geschwister!!! Nur seine Mutter mit 82 ist noch da. Ich bin kein berechnender Mensch, habe halt ein grosses Herz und glaube an die Liebe und vor allem beende ich nicht sofort eine langjährige Beziehung wenns Probleme gibt. Auch das ist ne Einstellung. Manche hier haben so böse geschrieben dass ich mit den Tränen gekämpft habe. Das mit der Vollmacht war ein Fehler! War wirklich nur gutgemeint und ich wollte damit nix erkaufen oder erzwingen! es war halt grad Thema in der Bank und wenn wir nicht glücklich wären hätte ich das bestimmt nicht gemacht. Probleme gibt es in jeder Beziehung. Auch bei solchen Sachen gibts mal Streit oder führt ihr alle die perfekten Beziehungen und macht immer alles richtig? Ich wollte Hilfe und werde hier teilweise echt hingestellt als wäre es beinahe schon kriminell. Und ich stampfe bestimmt nicht auf dem Boden auf und sage "heirate mich". Oder war der Schreiber bei den Gesprächen dabei? Echt gemein sowas zu schreiben. Mein Freund ist ein Guter dafür könnte ich Euch tausend Bespiele bringen aber dann schreibt wieder einer, dass das ja das typische an "solchen" Beziehungen ist. Man muss ja verteidigen weil gleich Dinge rein interpretiert werden die so nicht stimmen.
 
  • #29
Dann legt man es einfach aus Eigenmitteln aus.



Geb ich dir Recht. Dafür reicht auch eine Vorsorgevollmacht für den Fall der Fälle. Deswegen muss niemand ohne Notfall auf mein Konto dauerhaft zugriffsberechtigt sein.



Du glaubst das wirklich oder? Wenn die Mutter sich dann daran nicht mehr erinneren kann oder mag, kannst du wieder aufstampfen und enttäuscht sein. Oder wenn die Mutter nicht mehr lebt sondern irgendwelche weiter entfernten Verwandten dann erbberechtigt wären, meinst du das interessiert die dann noch?

Kannst du beweisen ( also mit Kaufbelegen auf denen dein Name steht oder Kontoauszügen über den Kaufpreis) dass die Möbel und die Einrichtung dir gehören, wenn er dir morgen die Tür vor der Nase zuschlägt? Du bist wirklich sehr gut gläubig.

Das sind Dinge die ich täglich beruflich erlebe.

Andererseits frage ich mich: wenn du so vom Anstand seiner Mutter und ihm überzeugt bist, dass dich keiner über den Tisch ziehen wird, warum willst du denn unbedingt über sein Konto verfügen können und warum willst du denn unbedingt geheiratet werden?
( und warum sollte er es nun tun, wenn es die letzten 14 Jahre nicht nötig war?)
Warum bist du nun plötzlich von seinem Verhalten so enttäuscht, er war doch nie anders?

Selbst wenn du ihn so vertraust und glaubst dass er dir auch vertraut und dir gegenüber so wohlgesonnen ist, warum vertraust du dann nicht auch darauf dass er dich in seinem Testament bedenkt?

Auch dazu muss man nicht verheiratet sein...

Ich glaube nicht mal, dass er dich nicht liebt oder besondere Distanz herstellen will. Er will halt nur einfach die Dinge so regeln, wie sie geregelt sind und daran nichts ändern.

Ich werde auch nie wieder heiraten einfach aus Prinzip, weil ich diesen Romantik Faktor nichts mehr abgewinnen kann, nicht mehr an ewige Liebe glaube, aber der finanzielle Faktor jedoch erheblich ist.
Warum bist du bloss so aggressiv in Deinen Antzworten? Und was soll ich machen? Beiden ne Pistole an die Stirn und erzwingen dass sie alles schriftlich machen oder was? Du widersprichst Dich in vielem was Du schreibst! Und ich will verdammt noch mal nicht zugreifen auf sein Konto! Ich habe sein Geld nie genommen und werde das nie. Es war für den Notfall gedacht und an ne Vorsorgevollmacht habe ich nicht gedacht sorry. Es war einfach ne Spontanrekation in der Bank SONST NIX! Naja nach Dir wenns ginge müsste ich meine Koffer packen und alles hinschmeissen. Ich mache es mir nicht so einfach weil ich mit diesem ach so bösen mANN SEIT 14 Jahren zusammenlebe
 
  • #30
Hallo assi069,
man hat den Eindruck, dass in Ihrem Kopf so einiges durcheinder geht. Entweder Sie vertragen die Wahrheit nicht oder Sie haben in Ihrer Anfrage Falsches erzaehlt. Ich rezitiere mal:
Ueberschrft: " Vertrauen gestoert"
dann "es gab oft Streit"
"er hat 3 Tage nicht gesprochen"
"seitdem mauert er und geht mir aus dem Weg"
"es ist die Hoelle fuer mich"
"und dann noch 2 Wochen so gut wie nix reden"
"...weil er mir nicht vertraut und mich auf das groebste verletzt"
und so weiter
Wollen Sie u n s verarschen oder sich selbst?
VIELLEICHT GEHEN SIE IHREM LEBENSGEFAEHRTEN GANZ EINFACH ZIEMLICH AUF DIE NERVEN