G

Gast

Gast
  • #1

Verunsicherte Männer überall?

Hallo liebe Leute, als Singlefrau sieht man ja meistens sich selbst und seine eigenen Probleme in puncto Partnersuche, eben aus Frauensicht, logisch.
Wenn ich aber mal mit Männern so rede, muss ich gestehen, die haben es auch schwer heutzutage, sie werden immer unsicherer, wenn ihnen eine Frau gefällt. Was ist wirklich der richtige Schritt, was ist der Point of no return?
Sind sie zu offensiv, heisst es gleich, der nervt, sind sie abwartend, heisst es wieder, der hat kein
richtiges Interesse, macht er Nägel mit Köpfen bei einem Date, fühlt sie sich überrumpelt, überlässt er ihr den Datevorschlag, ist er nicht dominant genug. Unsichere Männer, unsichere Frauen, war es früher einfacher einen Partner zu finden, die ältere Generation 70-85 sagt ja, was meint ihr?
 
G

Gast

Gast
  • #2
du triffst es auf den punkt, das hast du als frau sehr gut beobachtet.
die wahrscheinlichkeit, als mann in die no-go-falle zu tappen ist angesichts der fast unzähligen no-go's sehr hoch. da entscheidet sich der mann sehr häufig für das go, das heißt, er geht!
andererseits: wenn es funkt, dann verlieren die no-go listen rasant an bedeutung. es stellt sich daher die frage: funkt es heutzutage einfach seltener oder befinden wir uns einfach im "club der (ewigen) singles" , bei denen dauerhafte funk(en)stille herrscht. die no-go's und kritisiererei dienen dann v.a. zur ablenkung von sich selbst.
m/45
 
  • #3
Hallo Fragestellerin,
Kompliment, dass Du mal die Sache aus der Sichtweise anderer aufwirfst.
Wenn man (Frau & Mann) bei all‘ den Themen, die hier so kursieren, probiert ein Muster des optimalen Anpirschens und „Zuschlagens“ herauszubekommen, wird sehr schnell folgendes klar:
„Es gibt (leider) kein Schema F und optimale Methode“

Alt hergebrachte Rituale, wie zappeln lassen (erstmal abwarten, bis er/sie die richtige Betriebstemperatur und eine gesunde Gesichtsfarbe bekommt) und mit den Augen blinzeln, funktionieren nun mal nicht wenn man sich per Netz erst mal finden will.
Hier zählen harte Fakten, offenen Fragen und Antworten außerhalb des Telegrammstils. Auch die vermeidlich angenommen Menschkenntnis mancher steht (leider) auf einem sehr dünnen, löchrigem und angesägtem Brett.
Und hier liegt dann auch die hohe Abbruchgrenze und Frustration bei dem einen oder der anderen.

Warum läuft denn das Forum über mit Fragen wie:
„Warum meldet er/sie sich nicht mehr“, „Wer macht den ersten Schritt“, „Warum herrscht auf einmal Funkstille“, „Erstes Date war super, aber dann …“ die Liste könnte endlos lang weiter geführt werden.
Die dann darauf, wie aus der Pistole, kommenden Antworten lassen ein Schlachtfeld in Sachen Partnersuche erahnen.
Es wäre doch zu schön wenn es sowas wie eine Checkliste oder Auswahlmatrix geben würde, nach der man gewisse Charaktere kategorisieren kann und dann dementsprechend handeln würde.

Ich fürchte aber, dass dieses Thema jeden Rahmen einer Doktorarbeit sprengen würde und so bleibt meines Erachtens nur eins übrig:

„Bleib‘ Dir selbst treu, weck‘ keine verfrühten Hoffnungen und geh‘ vor allem respektvoll mit jedem um!“

Grüße, m/43
 
G

Gast

Gast
  • #4
Sehr gut erkannt! Das ist das zentrale Problem der Männerwelt - und zwar keineswegs nur bei der Partnersuche, sondern im Leben ganz allgemein. Das betrifft fast flächendeckend sämtliche Männer, die nach der 68-Revolte groß geworden sind und in den 70ern und 80ern in ihrer Erziehung die volle Breitseite des Feminismus abbekamen.

Im Kern geht es aber um zwei getrennte Probleme:

Zum werden aufgrund des gesellschaftlichen Wandels Anforderungen an Männer gestellt, die sich ganz klar einfach widersprechen. Bei der Partnersuche z. B. soll ein Mann dominant sein, aber nicht die Frau dominieren. Ein Mann soll die Initiative ergreifen, aber der Frau gegenüber nicht zu aktiv sein ...

Es geht aber dann weiter. Hat man eine Familie gegründet, soll der Mann die Familie versorgen (zumindest so lange die Kinder ganz klein sind). Wird hierdurch aber das Zeitbudget des Mannes belastet oder ist er am Feierabend erschöpft, so ist die Gattin verschupft. Er soll dann gleichzeitig den Babypo wickeln und auf dem harten Arbeitsmarkt bestehen...


Das andere - und vollkommen getrennte - Problem ist, dass während der Erziehung den Jungen und männlichen Jugendlichen schlichtweg viel feministischer Schwachsinn eingetrichtert wurde. Dies ist heute nicht mehr so katastrophal, wie in meiner Kindheit und Jugend (70er und 80er Jahre), ist aber immer noch schlimm genug.

Uns wurde damals geradezu eingebläut, dass JEDE Eigeninitiative bei der Kontaktaufnahme zu Mädchen sexuelle Belästigung sei. Jeder Ansatz irgendwie männlichen Verhaltens (damit meine ich kein Machotum) wurde vollkommen verteufelt. Schon sich für harmlose Fußball-Länderspiele zu begeistern, war grenzwertig (da nationalistisch).

Es ist klar, dass dann meine Männergeneration - heute in den 30ern und 40ern - gewisse Defizite hat, unter der die Damenwelt dann auch leidet (die Männer selbst natürlich ebenfalls). Der Feminismus hat sich nun mal nicht nur segensreich ausgewirkt.

m (45)
 
  • #5
Zustimmung.

Das Problem ist doch bei der Partnersuche, daß der der sich irgendwie outet, eh schon verloren hat. Beispiel: Sag doch mal einer beim 1. Date, daß Du single seit geburt bist und mit Sex nicht viel anfangen kannst. Auf der andern Seite ist man dank der Internetpartnersuche im Konsum-Modus und sagt sich "Den nehme ich nicht" - ich will den tollen Machotyp mit Sexapeal und Ausstrahlung, der weiß, wie man Frauen behandelt. Am Ende weiß der das sehr wohl und Frau wird, wenn abgefertigt, ihre Lehren draus ziehen.

Nun outet sich mann und sagt "hätte Interesse" und sie sagt "oh je ich weiß nicht, ich will noch etwas konsumieren" - respektive Mann schiebt vor, voller Hobbies, Beruf, Freunden, keine Zeit zu haben, während er andere datet. Frau kennt das sehr wohl von anderen Erfahrungen und sagt "bin erst mal vorsichtig" und so kommt man schnell dazu, es "langsam angehen zu lassen" - ob es nun von der einen oder anderen Seite ausgeht, das Langsam - Angehen ist eh wurscht.

Nur wie soll am Ende es funktionieren, wenn beide vor lauter "Langsam - Angeherei" das Feuer verlieren, daß beide bis ans Ende der Tage tragen soll, egal was da kommt ?

Feuer & Frau sind eh schon gegensätzliche Dinge, Frau darf Mann lt. der Meinung vieler hier nicht mal sagen, daß der gedatete Mann der Frau überhaupt gefällt. Will Frau gleich Sex mit ihm, ist sie nach Meinung vieler die Schlampe par Excellence, will Mann gleich Sex, trifft diese Herabwürdigung zwar auf ihn nicht zu, aber die Frau wird gleich die obigen Erfahrungen zum Anlaß nehmen, um den Typen, so geil er sein mag, prophylaktisch abzuservieren.

So ist die Frage berechtigt, wie denn Online - Partnersuche substantiell funktionieren soll vor allem wenn der eine dem andern gefällt. Wenn sich keiner traut, es zu sagen, verläufts auch im Sande.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Hallo zusammen,

ich finde es weniger schwierig, was heut so passiert. Auch wennn es komisch klingen mag, ich hatte meist dann Erfolg in meinem "Werbeverhalten", wenn ich die Frau wirklich und von ganzem Herzen wollte. Frauen spüren das. Am Anfang gibt es was auf die (männliche) Nuss, aber durch liebevolle Beharrlichkeit und Sensibilität für Chancen habe ich es bisher geschafft, meine Wunschpartnerin (so wie jetzt auch) nach und nach zu gewinnen. Von uns Männern wird eben auch Robustheit erwartet, ohne dass wir grob oder aufdringlich werden.
Das Problem ist vielleicht auch, dass die Gelegenheiten flüchtiger werden und es dadurch zu einer "Naja, wenn nicht, dann nicht" Halltung kommt.
 
G

Gast

Gast
  • #7
FS:
Früher habe ich auch vieles anders oder auch falsch gesehen.
Ich dachte immer, wenn er mich nicht anruft, kann er auch nicht interssiert sein, also abgehakt.
Dies erzählte ich mal einem männlichen Bekannten. Er sagte stimmt nicht, er wäre zwar verheiratet und nicht mehr in der "Balz", aber seine männlichen Kollegen hätten jede Menge Probleme damit, eine Frau anzurufen, die ihnen richtig gut gefällt. Je stärker das Interesse an dieser Frau ist, je größer die Unsicherheit. Also mittlerweile finde ich es gut, die Sache mal von beiden Seiten aus zu sehen, hätte ich mich nicht mit männlicher Sichtweise mal befasst, sondern nur mit weiblicher, wäre mir manche Erkenntnis entgangen.
 
G

Gast

Gast
  • #8
Hallo zusammen,

ich finde es weniger schwierig, was heut so passiert. Auch wennn es komisch klingen mag, ich hatte meist dann Erfolg in meinem "Werbeverhalten", wenn ich die Frau wirklich und von ganzem Herzen wollte. Frauen spüren das. Am Anfang gibt es was auf die (männliche) Nuss, aber durch liebevolle Beharrlichkeit und Sensibilität für Chancen habe ich es bisher geschafft, meine Wunschpartnerin (so wie jetzt auch) nach und nach zu gewinnen. Von uns Männern wird eben auch Robustheit erwartet, ohne dass wir grob oder aufdringlich werden.
Das Problem ist vielleicht auch, dass die Gelegenheiten flüchtiger werden und es dadurch zu einer "Naja, wenn nicht, dann nicht" Halltung kommt.

FS:
Das ist sehr schön forumuliert und stimmt genau.
Du hast auch wohl Deine "Traumfrau" gefunden, ich glaube dann sieht das Ganze wieder anders aus, als wenn es nur "irgendeine" hübsche weibliche Person gewesen wär.
Gerade Online, aber auch im RL sieht man(n) und Frau den Wald voller Bäume nicht und daraus resultiert wohl auch das Auswahlverfahren "es gibt noch was besseres als den oder die", nur am Ende ist man 60 und immernoch Single (mal übertrieben dargestellt).
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ich sehe es heute bei vielen Akademikerjobs fast als unmöglich an, eine Beziehung zu haben.
Ich habe bspw. Chemie studiert. Da macht es schon der Stundenplan im Studium unmöglich, eine Freundin zu haben - es sei denn man braucht 20 Semester bis zum Diplom. Ich bin nach dem Studium direkt in die Industrieforschung eingestiegen und habe dort in einem Forschungsprojekt promoviert, was letztlich bedeutet, 4 Jahre ohne Wochenende und Urlaub. Nach dem Studium 6 Jahre bei einem Chemiekonzern in USA in der Forschung gearbeitet. Dort ist es bei den Industriewissenschaftlern sogar üblich, dass regelmäßig im Labor übernachtet wird. Seit einigen Jahren arbeite ich als Leiter eines Großlabors. Der Job ist extrem anspruchsvoll und erschöpfend, so dass ich in der Freizeit eigentlich nichts mehr unternehme, wo man Frauen kennenlernt. Inzwischen bin ich auch schon 45, eigentlich für eine erste richtige Beziehung zu alt. Wie es hier andere auch schon schrieben: Beziehungen zu haben ist ein Luxus für Leute mit wenig anspruchsvollen Berufen und viel Freizeit.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Wenn ich einen Mann wirklich interessant finde, dann kommt es mir gar nicht in den Sinn, die Sache langsamer anzugehen oder sonst irgendwelche Spielchen spielen. Und ich kann es gar nicht, all seine Worte und ungeschicktes Verhalten beim Kennenlernen auf die goldene Waage legen, einfach weil meine Zuneigung dem Ratio im Wege steht.
Ich glaube, Zweifel und solche Taktiken wie "alles langsamer angehen" hängen mit mangelndem Interesse zusammen. Entweder ist das Interesse da und alles läuft harmonisch und unkompliziert, oder eben nicht. Wenn so viel nachgedacht wird, ist das Herz nicht 100% bei der Sache, dann muss man es lieber sein lassen. So sehr man sich eine Beziehung wünscht, ist es in diesem Fall nicht das Wahre.

W30
 
G

Gast

Gast
  • #11
Ich sehe es heute bei vielen Akademikerjobs fast als unmöglich an, eine Beziehung zu haben.
Ich habe bspw. Chemie studiert. Da macht es schon der Stundenplan im Studium unmöglich, eine Freundin zu haben - es sei denn man braucht 20 Semester bis zum Diplom. Ich bin nach dem Studium direkt in die Industrieforschung eingestiegen und habe dort in einem Forschungsprojekt promoviert, was letztlich bedeutet, 4 Jahre ohne Wochenende und Urlaub. Nach dem Studium 6 Jahre bei einem Chemiekonzern in USA in der Forschung gearbeitet. Dort ist es bei den Industriewissenschaftlern sogar üblich, dass regelmäßig im Labor übernachtet wird. Seit einigen Jahren arbeite ich als Leiter eines Großlabors. Der Job ist extrem anspruchsvoll und erschöpfend, so dass ich in der Freizeit eigentlich nichts mehr unternehme, wo man Frauen kennenlernt. Inzwischen bin ich auch schon 45, eigentlich für eine erste richtige Beziehung zu alt. Wie es hier andere auch schon schrieben: Beziehungen zu haben ist ein Luxus für Leute mit wenig anspruchsvollen Berufen und viel Freizeit.

Nein, das hat nichts mit anspruchsvollem Job und viel Freizeit zu tun, sondern mit Entscheidungen. Du hast Dich für die berufliche Laufbahn entschieden, freiwillig und jammern gilt somit nicht. Andere entscheiden sich für eine Bindung und nehmen sich auch beruflich Zeit dafür. Es liegt immer an einem selbst, niemals an den Umständen, denn die Umstände sind auch organisierbar. Und man ist nie zu alt für die Liebe, irgendwann bist auch Du mal in Rente und wer weiß.....
 
G

Gast

Gast
  • #12
Doch ich sehe es genauso, mit dem Beruf ist daß ganze manchmal wirklich nicht vereinbar;
Habe mich vor 6 Jahren selbständig gemacht und die letzten 6 Jahre nur mit dem Job verbracht, voller Einsatz an 7 Tagen die Woche, jetzt wird es langsam ein bisschen weniger Arbeit und endlich mehr Freizeit nur hab ich niemanden mit dem ich das geniessen kann. Männer sind eingeschüchtert von soviel Erfolg, und ich kann es auch nicht damit beschwichtigen indem ich Ihnen sage ich könne jederzeit nur Teilzeit arbeiten und mich un Haus und Kinder kümmern und gleichzeitig ein sehr gutes Einkommen erzielen.
Ich bin lieb und fürsorglich, meine Kariere ist schon abgeschlossen, trotzdem denke ich manchmal der Zug ist abgefahren
w 32
 
  • #13
Hier haben wir ein sehr schönes Beispiel.
Gerne möchte ich mal die beiden sozialen Stellung der Position#8 und #10 vergleichen. Ich ahne schon wie sie sind, jedoch möchte ich nichts vorwegnehmen. Vermutlich, aber wie gesagt handelt es sich hier nur um eine Vermutung, werden hier, wie bei vielen anderen Themen, Äpfel mit Birnen verglichen. Beziehungsweise dreisten sich manche an die Situation besser zu überblicken.

Leider ist es Fakt, das Personen, die sich der R&D verschrieben haben mehr mit sich selbst beschäftigen. Wenn sie wie „normale“ Menschen seien würden, könnten sie nicht so in ihrem Thema aufgehen.
Das sollte doch bitte mal von allen versucht werden zu verstehen. Wir sind dort wo wir sind, weil es „Nerds“ gibt. Niemals hätte es ein „Space Shuttle“ Programm gegeben ohne „Eierköpfe“!

Grüße, m/43
 
G

Gast

Gast
  • #14
Doch ich sehe es genauso, mit dem Beruf ist daß ganze manchmal wirklich nicht vereinbar;
Habe mich vor 6 Jahren selbständig gemacht und die letzten 6 Jahre nur mit dem Job verbracht, voller Einsatz an 7 Tagen die Woche, jetzt wird es langsam ein bisschen weniger Arbeit und endlich mehr Freizeit nur hab ich niemanden mit dem ich das geniessen kann. Männer sind eingeschüchtert von soviel Erfolg, und ich kann es auch nicht damit beschwichtigen indem ich Ihnen sage ich könne jederzeit nur Teilzeit arbeiten und mich un Haus und Kinder kümmern und gleichzeitig ein sehr gutes Einkommen erzielen.
Ich bin lieb und fürsorglich, meine Kariere ist schon abgeschlossen, trotzdem denke ich manchmal der Zug ist abgefahren
w 32

FS:
Wie schon erwähnt, glaub ich nicht, auch Selbständige sind verheiratet oder haben einen Partner, wie haben die wohl das geschafft? Es liegt immer an einem selbst, was einem wichtiger erscheint. Auch Selbständige haben mal Freizeit, dieses rund um die Uhr arbeiten ist wohl ein Klischee, man muss auch schlafen, essen und trinken, dafür hätte man dann auch keine Zeit.
Und man braucht Regeneration, gerade bei Stress im Job, sonst gibts ein Burnout, also ist schon noch Zeit da, wenn man will, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg bzw. für das, was einen wirklich interessiert, findet man auch Zeit. Also war der Wunsch nach einer Beziehung eben nicht "höchste Priorität", das sollte man sich dann aber auch eingestehen und nicht: keine Zeit wegen Job (Ausrede Nr. 1 sowieso).
 
G

Gast

Gast
  • #16
Sehe ich als Mann genau so. Wenn SIE zu mir sagt "alles langsamer angehen" lassen, hat es sich doch schon erledigt. entweder man will oder nicht...

Man kann auch wollen, wenn man es langsam angehen lässt. Es gibt Menschen die verlieben sich erst spät.

Ist diese Frage wirklich ein Problem von Männern? Stellen sich nicht für Frauen die gleichen Fragen?

Früher war es vielleicht einfacher einen Partner zu finden, aber vermutlich schwerer einen passenden Partner zu finden. Man hat genommen was grad da war. Man denke nur daran, dass man im Internet nach einem Partner suchen kann, der eine exotische Vorliebe XY mit einem teilt.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Hier haben wir ein sehr schönes Beispiel.
Gerne möchte ich mal die beiden sozialen Stellung der Position#8 und #10 vergleichen. Ich ahne schon wie sie sind, jedoch möchte ich nichts vorwegnehmen. Vermutlich, aber wie gesagt handelt es sich hier nur um eine Vermutung, werden hier, wie bei vielen anderen Themen, Äpfel mit Birnen verglichen. Beziehungsweise dreisten sich manche an die Situation besser zu überblicken.

Leider ist es Fakt, das Personen, die sich der R&D verschrieben haben mehr mit sich selbst beschäftigen. Wenn sie wie „normale“ Menschen seien würden, könnten sie nicht so in ihrem Thema aufgehen.
Das sollte doch bitte mal von allen versucht werden zu verstehen. Wir sind dort wo wir sind, weil es „Nerds“ gibt. Niemals hätte es ein „Space Shuttle“ Programm gegeben ohne „Eierköpfe“!

Grüße, m/43

Ich sehe das keineswegs so. Das sind vorwiegend Männer, die sich in ihren Beruf flüchten und unnötig viele Überstunden machen, weil sie nicht selbstbewusst genug sind, ihren Chefs gegenüber ein normales Leben einzufordern und alles besser machen wollen. "Musterschüler" eben.
In der Schule waren das meist Mitschüler, deren Lieblingssatz ist: "ich lass dich nicht abschreiben".

Und das Argument mit den wichtigen Eierköpfen ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen:

Planck war verheiratet, Heisenberg hatte Frau und 7 Kinder, Einstein war verheiratet, zu Goethe muss man nichts sagen, Albert Schweitzer war verheiratet, Bill Gates, Steve Jobs usw.
(Übrigens heirateten die meisten davon unter Niveau, wie man hier sagen würde. Down-dating der wirklichen Elite, nicht der elite, die sich dafür hält)
Eigentlich erscheint es eher so, dass alle wichtigen Männer verheiratet waren und Familie hatten.
Insofern ist die fehlende Zeit eine sehr fadenscheinige Entschuldigung.

Gerade das Beispiel des Forschungschemikers ist für mich interessant, da ich das gleiche mache. Nur habe ich beim Vorstellungsgespräch gleich klargemacht, dass ich auch ein Privatleben und Familie habe. Das sah man als normal an und ich bekam den Job dennoch.
 
G

Gast

Gast
  • #18
Hallo,FS
sehe es ähnlich wie #9.Vermutlich sind es die Erwartungshaltung von Frauen/Männer.
Wird es beim kennenlernen ob im Net oder RL holperig "na das passt nicht!"
Zu anstrengend,keine Zeit.
Vielmehr ist es doch so das Mann/Frau sich mit dem Single-Leben arrangiert haben
und sich weder Zeit noch Mühe geben wollen jemanden "kennenzulernen" weil es
doch irgendwie nicht "stimmig" ist.Stress,soviel Arbeit wird dann gerne vorgeschoben
Klingt etwas frustriert? Mmh kann sein sind allerdings meine Erfahrungen als Mann
und aktive Partnersuche hat nichts mit dem Schlaraffenland zu tun.
(M45) dem sein Privatleben wichtiger ist als "größtmöglicher beruflicher Erfolg"
 
Top