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Gast

  • #1

"von Beruf Tochter/Sohn" - Beziehung möglich?

Käme für Euch jemand, der hauptsächlich vom Geld der reichen Eltern lebt, als Partner(in) in Frage? Habe eine Frau kennengelernt, sehr hübsch, intelligent, studiert, arbeitet aber "nur zum Spaß, ohne Stress und Verpflichtungen", ihr Vater finanziert ihre schicke DG-Wohnung, ihr teures Auto, ihre Designerkleidung usw.. Die meiste Zeit verbringt sie damit, "das Leben zu genießen", wie sie selbst sagt. Ich bin auch nicht arm, kann mir einiges leisten, aber das ist dann doch nochmal ein ganz anderes Level. Hat da jemand Erfahrungen?
 
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Gast

  • #2
Naja,
aus schicksalhaften Gründen habe ich eine ähnliche Situation grade - leider nicht auf diesem Level und ich tue auch einiges nebenbei für die Familie.

Beziehungsunfähig bin ich sicher nicht, aber eine Beziehung würde ich selbst momentan nicht haben wollen, da ich selbst noch viel anderes zu tun have und jemand, der so lebt wie du beschreibst, den wollte ich wohl auch nicht haben wollen.
Hört sich an wie jemand, der permanent voll relaxt ist und viel Zeit und Ansprüche hat.
Da würde ich nicht "mithalten" wollen.
 
  • #3
Mir scheint, solche Leute passen nur zu Ihresgleichen.

Ein Freund(40) hatte eine Partnerin (35). Er versuchte es dreimal mit ihr, bis er aufgab.
Die Frau besitzt einen Studienabschluss im sozialen Bereich, aber weiss nicht was sie beruflich will. Sie versuchte Verschiedenes, aber klappte nicht und sie ist unzufrieden.

Für sie muß eine Tätigkeit Spass machen, und darf nicht als Arbeitslast wirken.
Wenn keine solche Tätigkeit, dann lieber weiter vom Geld ihres Vaters (CEO) leben.
Sinngemäs: Da ist bereits Geld, wozu noch Stress für mehr Geld ?

Mein Freund ist sehr erfolgreich, aber muß hart für sein Geld arbeiten. Und ist von Haus aus sparsam aber nicht geizig. Diese Frau war das glatte Gegenteil. Und genau diese Gegensätze, sowie ihre Unausgeglichenheit, führte immer wieder zu Trennungen, bis endgültig.

Ich respektiere es, wenn Jemand so leben kann. Alles deren Privatsache. Wir sind eine freiheitliche Gesellschaft.
Aber man sollte wissen, wie diese Menschen ticken. Und sich überlegen und entscheiden, ob so Jemand zu Einem passt ?
 
  • #4
Sie hat ein Studium abgeschlossen (dazu muss man zumindest intelligent, ausdauernd und diszipliniert sein), ist intelligent und arbeitet, obwohl sie es finanziell nicht müsste. Dass man sich, wenn man ohne Ende Geld von den Eltern bekommt, eine schicke Wohnung/Auto/Designerkleidung kauft, ist doch logisch. Und dass sie "die meiste Zeit damit verbringt, das Leben zu genießen", ist super - verbitterte Leute oder solche, die trotz Geldes nicht glücklich werden, gibt es genug. Und dann ist sie noch hübsch. Also im Ernst - das ist doch toll und nichts deutet darauf hin, dass sie aufgrund ihrer Lebensumstände beziehungsuntauglich ist. Im Gegenteil - sie hat ja sogar viel Zeit für die Beziehung.

Ich würde einen Mann, der "von Beruf Sohn" ist, keinesfalls wegen dieser Lebensumstände ausschließen (eher im Gegenteil) - sondern nur dann, wenn diese zu negativen Charaktereigenschaften wie Arroganz, Intoleranz gegen Schwache oder notorischer Untreue geführt haben und ich das beim Kennenlernen oder in der Beziehung mitbekommen würde.

Ansonsten: Hauptgewinn!
 
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  • #5
Naja, sagen wir mal so - das ist keine Frau für "in guten wie in schlechten Zeiten" - die ist nur für die guten Zeiten!
Ich habe gerade so einen Mann am Start, man kann es keine wirkliche Beziehung nennen, der zwar arbeitet und eine Firma leitet, aber irgendwie ist das "pseudo".
Er ist eher mit Urlaub, Party, Restaurants und Bars und jeder Menge Sport inkl. Extremsportarten beschäftigt.
Es muss immer alles schick und teuer sein. Er hat teilweise ganz schlimme Freunde, die nur mit 25jährigen dünnen Möchtegernmodels ausgehen, obwohl sie selbst schon über 40 sind - das ist total peinlich.

Ich weiß nicht, ob du diese Frau wirklich zufriedenstellen kannst!?
Ich meine, Männern ist es irgendwie ja wichtig, eine Frau doch irgendwie auch glücklich zu machen, Männer wollen selber bewundert werden von ihrer Freundin - sie wird dich immer irgendwie mit "Papi" vergleichen.

Also wenn sie ihren Standard ab und zu auch mal runterschrauben kann und ihr das "Drumherum" nicht so wichtig ist, dann geht eine Beziehung - hat sie normale Freundinnen oder rennen die alle Mit LV-und Bottega-Veneta-Taschen rum und reden Blödsinn?

Ich finde, man soll auf sein Bauchgefühl hören - Victoria von Schweden und ihr Mann führen denke ich eine glückliche Beziehung, aber Victoria ist denke ich auch eine liebevolle Frau und nicht sehr egozentrisch.
Wenn deine Freundin "Papis Prinzessin" ist, wird schwierig.

w,40
 
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  • #6
Die Mehrzahl der Bevölkerung ist im Laufe des Lebens auch mal von Beruf Tochter oder Sohn. Der Mythos vom Leistungsträger ist deswegen auch großes Geschwätz. Kein Mensch hat sich selbt und ohne Unterstützung anderer erschaffen. In anderen Ländern ist es völlig normal die Kinder zu unterstützen damit das Geld in der Familie bleibt und nicht an Fremde oder den Staat geht. Jeder der von seinen Eltern ein Auto, Grundstück, Wohnungseinrichtung oder Geld geschenkt bekommt oder erbt ist von Beruf auch Tochter und Sohn.
Für eine Beziehung sehe ich es eher als Vorteil an, da mehr Ressourcen für andere Dinge übrig bleiben. Wer wirklich um alles kämpfen muss und von seiner Familie nichts überlassen oder geerbt hat, muss unter viel schwierigeren Bedingungen auf Partnersuche gehen. Meine Eltern haben mir übrigens nichts überlassen und ich weiß sehr wohl wie gut es die Leute haben - auch bei der Partnersuche - die Haus/ Häuser etc von ihren Eltern übernommen haben und ohne jegliche wirtschaftliche Probleme eine Familie gründen konnten. m 41
 
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  • #7
Tja, ich gehöre dann wohl zu diesen Menschen.. Ich bin Mitte 20 und bin durch eine Erbschaft mein Leben lang abgesichert und habe das Privileg, nun ganz in Ruhe mein Abitur nachzumachen und in 1-2 Jahren zu studieren.
Ich wohne in einer großen Eigentumswohnung im Elternhaus und habe eigentlich bis auf das Tauchen und die damit verbundenen Reisen keine großen, teuren Hobbys oder sonstige Ausgaben, da ich in meinen Augen ziemlich "auf dem Teppich" geblieben bin. Auch mein Freundeskreis besteht nicht aus irgendwelchen Schicki-Micki-Verschnitten sondern aus ganz normalen Leuten verschiedener Bildungsschichten.

Meine Beziehung (3 Jahre) ist vor kurzem in die Brüche gegangen, was aber nichts mit meinem Lebensstil zu tun hatte. Mein Exfreund wollte beruflich ins Ausland.
In unserem Fall war meine berufliche und finanzielle Unabhängigkeit nie ein Problem, da mein Exfreund seinen Beruf sehr mochte und es als Herausforderung gesehen hat. Hätte er sich jeden Tag überwinden müssen, wäre es natürlich anders gewesen. Finanziell war es so, dass wir uns die Kosten aufgeteilt haben, wie jedes andere Paar. Mal kauft der eine fürs Abendessen ein, mal zahlt der andere einen Kinobesuch.

Natürlich kann man jemanden wie mich zufriedenstellen. Aber dann eben mit kleinen Dingen. Ich freue mich viel mehr über Taten und Vorsätze als über materielle Dinge. Den Krempel den ich haben will, kann ich mir nämlich auch selber kaufen ;)
Eine Freundin von mir ist z.B. von ihren Eltern auf ein Eliteinternat in der Schweiz geschickt worden und studiert nun Medizin. Und trotz der 6.000€ im Monat, die sie von ihren Eltern für ihren Lebensunterhalt bekommt, kauft sie bei H&M und Discountern ein. ;)

Ich denke Menschen die finanziell von Eltern/Erbe versorgt werden, kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Es ist schwer abhängig davon, wie der Mensch selbst ist und damit umgeht.
 
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  • #8
Lieber Fs,

lerne diese Dame noch etwas genauer kennen. Schau ob sie auch über ausreichende emotionale Intelligenz verfügt. Wenn diese nur rudimentär vorhanden ist, würde ich die Finger von ihr lassen. Es gibt noch genug andere Frauen da draußen!

Viel Erfolg!

m, 30
 
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  • #9
Also wenn sie ihren Standard ab und zu auch mal runterschrauben kann und ihr das "Drumherum" nicht so wichtig ist, dann geht eine Beziehung - hat sie normale Freundinnen oder rennen die alle Mit LV-und Bottega-Veneta-Taschen rum und reden Blödsinn?
Das sind schon auch sehr hübsche, herausgeputzte Frauen mit in der Tat sehr teuren Handtaschen usw.. Blödinn reden - naja, die meisten studieren auch bzw. haben ein Studium abgeschlossen, aber die Gesprächsthemen drehen sich meistens um Mode, Prominente usw.. Also nicht mit mir, sondern, wenn die Freundinnen dabei sind.

Sie sagt, dass sie nichts dafür kann, so reich geboren zu sein "so wie jemand nichts dafür kann, wenn er im Plattenbau geboren wird." Und da hat sie ja Recht. Sie muss sich wohl oft vor anderen für ihr priviligiertes Leben rechtfertigen, sagt aber, dass ihr Vater eben will, dass es ihr gut geht und "es tut ihm ja nicht weh, mich zu unterstützen." (FS)
 
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Gast

  • #10
Ich würde sagen es kommt drauf an was du und sie vom Typus her seid. Und du schreibst leider nicht, ob sie nett ist, und wie sie ZU DIR steht.
Mir sagte ein nun Pensionär, dass er als junger Mann ebenso ein Angebot bekam, sich im Nobelbezirk ins gemachte Nest zu setzen. Er lehnte dennoch ab, da er nicht in den "goldenen Käfig" wollte. Er hätte einfach wenig zu sagen dort gehabt. Ob er heute in Zeiten von Wirtschaftskrise auch so entscheiden würde, weiß ich nicht. (Er promovierte und lebt nun jahre später von seinem erarbeiteten Ruhestand nicht schlecht, mit eigenem Haus, Reisen, etc.)
Das war nur ein Beispiel. Aber vielleicht passt ihr ja toll zusammen!
w26.
 
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  • #11
Und was willst du dieser Frau, die alles hat dann bieten?
Ich denke, die meisten Männer hätten ein Problem damit?!
Dass sie arbeitet(obwohl sie es nicht müsste) ist klar - natürlich MUSS sie arbeiten, denn sie MUSS erfolgreich werden - das ist sozusagen Grundvoraussetzung in solchen Kreisen.
Und sie muss auch einen vorzeigbaren Mann an ihrer Seite haben: Studiert, gerne auch promoviert, gerne auch aus gutem Hause und natürlich smart, charmant und stylish.
Probier es aus, aber es ist schwer und anstrengend, da mitzuhalten.
Ich weiß, wovon ich rede...und ich bin eine Frau - da ist es irgendwie immer noch was anderes, wenn der Mann besser situiert ist. Aber auch, wenn er es nicht so empfindet, komme ich mir immer minderwertig vor: Ich hab kein ganz so fettes Auto, keine Gucciklamotten und bin auch nicht nur in Seide, Pelz und Kaschmir gehüllt, wie er, ich bin nicht zum Skifahren in Lech und Kitzbühel, hab kein Haus in St. Tropez und keines auf Sylt, und verkehre auch nicht in solch "erlauchten" polospielenden Kreisen wie er. Seine Freunde machen oft wahnsinnig einen auf dicke Hose und reden, wenn man von weitem zuhört über Frauen wie über Mäuschen oder Vieh - ganz schlimm. Sie blicken so ein bisschen auf das "niedere Volk", wenn man sie aber darauf anspricht, wissen sie natürlich genau, dass das nicht korrekt ist und machen einen auf "down to earth".
Aber sie leben doch ziemlich realitätsfern... und ich würde mich selber schon auch als privilegiert bezeichnen.

w,40
 
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  • #12
Ich denke auch, ich würde diesen Menschen erstmal selbst besser kennenlernen. Man kann nichts für seine Herkunft, und ist in einem solchen Fall lebenslang dem Neid der Anderen ausgesetzt. Das bedeutet aber nicht, dass derjenige einen schlechteren Charakter hat, nicht beziehungsfähig ist oder dergleichen.

Der einzige grosse Unterschied ist, dass er/sie nie materielle Probleme oder Existenzängste kennengelernt hat. Vermutlich auch nicht sonderlich gut mit Geld umgehen kann, weil er/sie musste es ja nicht lernen. Es war ja immer genügend Geld da.

Wenn jemand ganz anders aufgewachsen ist, könnte da das gegenseitige Verständnis fehlen. Es sei denn, die Partner sind empathisch und gewillst, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen.

Ich komme auch aus eher gut situiertem Elternhaus, wollte mich dagegen aber immer abgrenzen. Ich habe bewusst den unabhängigen Weg gewählt und mich nicht ins gemachte Nest gesetzt. Das führt aber dazu, dass ich mir eben einige Dinge nicht leisten kann, obwohl da genügend Geld wäre. Derzeit denke ich auch darüber nach, darauf mal zurückzugreifen.

Mir wäre daher fremd, wenn jemand eben dieses Unabhängigkeitsbestreben nicht hat. Nicht auf eigenen Beinen stehen will. Das kommt mir sehr bequem vor. Würde mir persönlich erstmal nicht so gut gefallen.
 
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  • #13
Ansich ein toller Fang, wenn man mit der Situation umgehen kann, die danach eintritt, sollte sie sich nach langer Zeit von dir trennen.
Dann ist nicht nur die Liebe weg, sondern du fällst in das Leben eines "Normalverdieners" zurück.
 
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  • #14
lieber fs,

sei einfach ohne vorurteile. es ist quatsch, dass solche leute nur schicki-micki im kopf haben, kann aber natürlich sein.
sie ist ausgeruht, fröhlich, sorgenfrei und aktiv. ist doch prima. wenn sie dir gefällt, versuche es.

w
 
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  • #15
Mich (w) würde so ein Mann ohne Ziele, ohne Ehrgeiz, ohne eigene Leistung, verwöhnt und mit Zeit bis zum Abwinken, tödlich langweilen.

An meinem Mann bewundere ich unter anderem seine Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, seine Kreativität und seine große Freude daran, etwas aus eigener Kraft geschafft zu haben - mit Intelligenz und Fleiß. Mit Verlässlichkeit und Durchhaltevermögen.
 
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  • #16
@14 ist das nicht eine sehr naive Sicht auf unsere Arbeitswelt - die absolute Mehrzahl übt ihren Beruf aus weil sie auf das Geld angewiesen ist; selbst ein CEO hat kaum Raum für Kreativität sondern ist ein Getriebener von Zahlen und Investoren. Wie viel Kreativität hat ein Arzt in Anbetracht der Vorgaben der Krankenversicherungen, was kann ein Anwalt (bin selbt einer), Richter oder Architekt schon großartig kreativ gestalten wenn er die Vorgaben von Gesetzen oder Baumaßen umsetzt? Nur wer die Freiheit finanzieller Unabhängigkeit besitzt (und das sind sehr wenige) kann wirklich kreativ sein - der Rest bewegt sich - mehr oder weniger - als Marionette im Hamsterrad. Eine Partnerschaft zu einem Menschen der nicht im Hamsterrad gegängelt wird lässt deshalb sicher mehr Raum für Kreativität als ein Partner mit einem x-beliebigen Broterwerbsberuf. m40
 
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  • #17
Kein Mensch lebt ewig als "Beruf Tocher/Sohn". Diese Umstände werden andauern, bis man etwas 30,40 ist, danach hört es auf. Dann müssen die Kinder meist die Eltern finanziell unterstüzen bzw. eines Tages ist Mutter und Vatert tot und man muss zwangsläufig auf eigenen Beinen stehen.

Nebenbei solltest du dich nicht fragen: "ist eine Beziehung möglich?", sondern, "was will ich genau von dieser einen Person, wenn ich mit seinem Lebensumständen eigentlich doch gar nicht zufrieden bin oder diese sich so sehr von meinen eigenen Vorstellungen unterscheiden?".

Fakt ist:

-Du kannst einen Menschen nicht ändern.

-Eine starke Persönlichkeit läßt sich sowieso nicht ändern.

-Wegen dir wird sich auch niemand ändern.

Freue dich lieber, dass dir die Frau nicht auf der Tasche liegt. Nicht jeder hat reiche Eltern. Ein anderer von uns wäre froh, er hätte sowas.

Ich sehe hier eher Neid, dass jemand beruflich kein Druck hat und vermutlich auch beruflich tun und lassen kann was er will und sich keine Sorgen machen muss, wie der Tag morgen aussieht.
Sowas hätte ein mancher gerne.

Ich frage mich, warum muss man immer an allem mäkeln und nicht einfach mal zufrieden sein?

Ganz ehlich: das klappt bei euch sowieso nicht! Wenn es schon so anfängt...
 
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  • #18
Nur wer die Freiheit finanzieller Unabhängigkeit besitzt (und das sind sehr wenige) kann wirklich kreativ sein - der Rest bewegt sich - mehr oder weniger - als Marionette im Hamsterrad.
Nein, das ist bei meinem Mann nicht so. Er ist selbstständig in einem kreativen Beruf, unabhängig, ohne von Hause aus auch nur im Entferntesten reich zu sein.

Auch zwei meiner Freundinnen, Ärztinnen mit inzwischen eigener Praxis, klagen nicht über irgendeine Art von Hamsterrad. Keiner meiner Freunde und Bekannten in einem akademischen Beruf tut das. Doch, eine - sie ist Lehrerin.
 
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  • #19
Ich war letztes Jahr kurz mit solch einer Frau zusammen, Eltern beide Mediziner, vor allem Papa verdient sich als Chirurg ne goldene Nase. Madame hat zwar ein abgeschlossenes Studium, aber nicht wirklich Lust auf Arbeiten, sie ist freiberuflich als Journalistin tätig, jedoch ohne davon leben zu müssen. Manchmal geht sie einfach für 2,3 Monate in eines von Papas Anwesen am Mittelmeer, wenn es ihr zum Beispiel "hier zu kalt ist" oder so.
Sie hatte überhaupt keinen Bezug zu Geld, hatte keine Ahnung, was Lebensmittel kosten, überhaupt keinen Überblick über ihre monatlichen Ausgaben, die Steuern hat Papa für sie gemacht und natürlich bezahlt usw. Dazu Dauershopping von teuren Klamotten, die sie oft ungetragen in ne Ecke geschmissen hat, "weil mir das schon nicht mehr gefällt."
Ihr ganzes Leben ist auf Konsum, Aussehen und Spaß ausgerichtet, wobei sie nicht wirklich welchen hat, sondern permanent unzufrieden ist, ohne genau zu wissen, warum. Nein, auf Dauer war das unerträglich, obwohl ich selbst gutes Geld verdiene, war mir ihr Verhalten einfach nur noch zuwider.
Habe mich zu Beginn von ihrer schönen Hülle blenden lassen, aber dahinter steckte leider sehr wenig Substanz. Ich denke, das ist bei solchen "Frauen mit Beruf Tochter" häufig der Fall. Nie wieder!