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Gast

  • #31
Nachdem ich alle Beiträge gelesen habe, glaube ich immer mehr, dass der LG der FS aufgrund seines Schichtdienstes gar nicht so oft zu Hause ist. Die Wohnung ist gross genug, also eigentlich gute Bedingungen, um sich nicht gegenseitig auf den Geist zu gehen.

Leider hat die FS nicht neue Infos gegeben, so was wir nur spekulieren können, ob es letztendlich nicht doch Beziehungsängste sind, oder sich inzwischen heraus gestellt hat, dass das Leben mit der Fs doch nicht so ist, wie der Herr es sich vorgestellt hat. Immerhin ist sie auf seine Raten bzw. seinen Wunsch zu ihm gezogen.

Wie schon gefragt, frage ich mich auch, ob der Mann sich schon überlegt hat, wer dann seine große Wohnung in Schuss hält, wenn die FS auszieht. Also mein Gefühl sagt mir auch, da stimmt irgendwas nicht an der Geschichte.

w
 
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Gast

  • #32
Ich bin eine Frau, die im Laufe der Zeit festgestellt hat, dass sie nicht mit jemand zusammen leben kann. Erst ab einer gewissen Tageszeit ist mir die Anwesenheit einens Mannes nicht mehr so "lästig".
Z.B. möchte ich nachts und morgens meine Ruhe haben, mittags erstmal meinen Kram erledigen und eventuell dann mal abends kuscheln.
Mit meinem Ex Mann bewohnte ich damals ein Haus mit Garten. Wir gingen uns schön aus dem Weg. Jeder hatte ein Hobby und seine Leute.
Aber jetzt, wo ich alleine in einer Wohnung lebe, merke ich, dass ich niemals mit einem Mann zusammen leben könnte. Die Wohnung müsste riesig sein, oder er müsste oft weg sein....
Meine Freunde fanden natürlich seltsam, dass ich sie nicht bei mir schlafen liess, aber so bin ich nun mal. Sobald mir ein Mann auf den Pelz rückt, fühle mich mich beengt.
 
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  • #33
Hallo FS
erstmal finde ich es öfter wesentlich schwieriger bei jemanden einzuziehen, als gemeinsam was zu suchen, weil egal wie "tolerant" der/die andere ist oder sich gibt, bleibt sehr oft ein Übrigbleibsel an Besitzanspruch an der Wohnung...So scheint es bei deinem Partner zu sein. Wenn es wirklich genau so deine Wohnung wie seine wäre, würde er überhaupt nicht auf die Idee kommen, zu sagen, Du seist zu oft zu Hause. Ich meine, wenn Du nicht in Ruhe daheim (und es IST genauso dein Zuhause) sein kannst, dann wo?!

Persönlich fände ich es schrecklich, das Gefühl zu haben, ich darf nicht oft zu Hause sein. Gerade zu Hause muss man entspannen können, sich zu Hause fühlen, sich fallen lassen und Geborgenheit finden.
In deiner Lage würde ich nicht versuchen, eine Möglichkeit zu finden weniger zu Hause zu sein, sondern, sollte die Beziehung weiter bestehen, würde ich einfach eine eigene Wohnung suchen.
Meines Erachtens geht es nicht darum, dass er nicht allein sein kann (dafür ist die Wohnung groß genug und es gibt reichlich Rückzugsmöglichkeiten), sondern, dass er nicht allein sein kann in SEINER Wohnung.
Könntest Du Dir auch langfristig eine getrennte Wohnsituation in einer Beziehung vorstellen?
Dir wünsche ich alles Gute...!
 
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  • #34
dafür ist die Wohnung groß genug und es gibt reichlich Rückzugsmöglichkeiten
Rückzugsmöglichkeiten nützen herzlich wenig, wenn sie vom anderen nicht respektiert werden. Da kann die Wohnung 100 Zimmer haben, gegen das "ich will nicht alleine fernsehen, bitte setz dich zu mir und schalte ein seichtes Programm ein, denn ich muß entspannen" ist kein Kraut gewachsen.
 
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  • #35
Rückzugsmöglichkeiten nützen herzlich wenig, wenn sie vom anderen nicht respektiert werden. Da kann die Wohnung 100 Zimmer haben, gegen das "ich will nicht alleine fernsehen, bitte setz dich zu mir und schalte ein seichtes Programm ein, denn ich muß entspannen" ist kein Kraut gewachsen.
Also, wenn ich jemanden bitte zu mir zu ziehen, muss ich selbst wissen, dass das auch bedeutet, dass sich meine Rückzugsmöglichkeiten halt einschränken. Wenn ich alleine Abends sein möchte, dann darf ich mir keinen Mann/Frau ins Haus holen, sondern muss die Beziehung mit zwei getrennten Wohnungen weiter leben.

Ich denke immer noch, dass die Situation bei der Fs sich "verschärft" hat, nachdem die FS eine Woche lang krank war und er sich um sie kümmern musste. Das ist dem Freund der FS wohl zu viel geworden und war vielleicht der Tropf auf dem fast vollen Fass.

Aber solange die FS sich nicht weiter meldet und weiter Infos gibt, kann weiterhin nur spekuliert werden.

w
 
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  • #36
Wenn ich alleine Abends sein möchte, dann darf ich mir keinen Mann/Frau ins Haus holen, sondern muss die Beziehung mit zwei getrennten Wohnungen...
Es gibt hier, wie die Diskussion zeigt, wohl zwei verschiedene Charaktere: die einen fühlen sich nur wohl, wenn sie permanent am Partner kleben und jede freie Minute in seiner Nähe verbringen können, die anderen wollen sich trotz Partnerschaft einen gewissen Freiraum behalten, etwa für Interessen, die der Partner nicht teilt.

Es ist naheliegend, daß vorwiegend Menschen mit vielseitigen Interessen an der Blockierung durch einen klammernden Partner leiden, der nicht allein sein kann.

Zwei getrennte Wohnungen können das Problem als solches nicht lösen, sondern führen nur dazu, daß entweder eine der Wohnungen ständig leer steht oder der nähebedürftigere Partner darin still vor sich hin leidet. Ein Mensch, der alle Freizeitaktivitäten auf die Schnittmenge der beiderseitigen Interessen reduzieren will, wird nie verstehen, daß der andere das als einen Verlust ansieht. Das mag auch damit zu tun haben, daß die Ausgangsmengen oft sehr unterschiedlich mächtig sind.
 
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  • #37
Hallo liebe Leute,
herzlichen Dank für das grosse Feedback zu meinem Thread! Ich bin die FS und wirklich sehr positiv überrascht, wieviele Menschen sich hier Gedanken um meine Wohnsiutation machen. Vielen Dank für alle Inputs, Ideen und Meinungen.
Zu meinem Verhalten in der Wohnung: ich bin nun wirklich nicht der Klammeraffen-Typ und platze bei meinem Freund auch nicht ungefragt in sein Zimmer, bzw. "Büro". Fernsehen kann ich auch anstandslos allein und wenn ich uns was koche, weiss er es erst, wenn das Menu auf dem Tisch steht.
Es ist, wie es einer von Euch ausgedrückt hat: eben SEINE Wohnung. Und in dieser kann er nach seinem Gutdünken nicht oft genug ganz alleine sein. Dass er dies erst nach unserem Zusammenzug gemerkt hat, liegt in der Natur der Sache. Ich frage mich natürlich auch, ob er überhaupt beziehungsfähig ist, zumindest hat er das in unserer Diskussion freimütig angefügt. "Ob er mich überhaupt liebt" stelle ich hier nicht in Frage; das hat er mir klar bestätigt.
Unser Abkommen besteht jetzt darin dass
- ich noch nicht 2013 ausziehen muss
- ich nur in eine eigene Wohnung umziehe, wenn ich auch innerlich bereit dazu bin,
- ich öfters während der Woche weg bin (Kurs, Sport, Freunde) und ihm einen Zeitraum zur Verfügung stelle, wo er ganz alleine in der Wohnung sein kann.
PS. Er ist übrigens 5 Jahre älter als ich und macht ALLES im Haushalt (da ich keinen Staubsauger über den heiklen Holzboden führen darf; ebenso könnte ich beim Putzen die Chromstahlflächen in der Küche verletzen und um die blitzblanken Fensterscheiben kümmert er sich auch selber, könnte ja sein, ich mach nen Kratzer rein).
Ja, er ist extrem in seiner Wohnung. Doch das stört mich nicht. Er trägt mich ja auf Händen...
 
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  • #38
Liebe FSin,

wenn ich den letzten Absatz aus deinem letzten Statement lese sehe ich eine konfliktreiche Zukunft für euch.
Wer möchte schon mit einem männlichen Putzteufel eine Partnerschaft führen?
Möglicherweise möchte er dich öfters aus der Wohnung haben weil er Angst um seinen Fußboden hat! Du könntest ihn unnütz mit deinen Hausschlappen zerkratzen oder zu viele Flusen hinterlassen die er dann wieder pflegegerecht entsorgen muss. Sind in seiner Wohnung überhaupt auch deine Möbel untergebracht?
Solange du funktionierst, dich ihm voll und ganz unterordnest, seinen Wünschen stets widerspruchslos nachkommst, wird er dich auf Händen tragen. Doch wo bleibst du dabei?
Es kann doch wohl nicht dein Ernst sein, dass du dir unfreiwillig abends ein Hobby oder eine anderweitige Beschäftigung suchen musst die dich außer Haus bringt, nur damit er seine Wohnung für sich hat! Du wirst mit diesem Entgegenkommen auf der Strecke bleiben weil es dir nicht entspricht. Du handelst nicht authentisch, du unterwirfst dich ihm! Mensch Mädel wach auf!
Suche dir eine eigene Wohnung und lasse ihn auch deine Umzugskosten tragen!
 
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  • #39
Hallo liebe FS,

wenn ich es nicht selber exact so erlebt hätte, ich würde es bis heute nicht glauben, dass es sowas gibt!
Vielleicht klingen meine Worte nicht sehr einfühlsam aber mein Fazit aus solchen Konstellationen ist folgendes:

Erstmal such dir ganz schnell eine neue Wohnung, ohne wenn und aber. Du hast in dieser Wohnung absolut nichts mehr verloren. Es ist seine Wohnung und das lässt er dich auf ganz üble Art und Weise spüren. Für mich heisst so ein Vorgehen Psychoterror in den eigenen vier Wänden. Dieser Mann ist für das Zusammenleben mit einer Frau nicht geschaffen. Punkt.

Du bist für ihn eine volle Belastung und er empfindet dein Dasein dort als Belästigung.
Wer weiss was der dort dann alleine machen will. Jedenfalls störst du dort , ganz massiv.

Das Beschäftigungsprogramm, welches du dir auferlegen sollst ist ja wohl mehr ironisch gemeint, oder? Wenn du in deiner Wohnung sein willst, willst du in deiner Wohnung sein, da kannst du dich nicht outsourcen, sonst entsteht ein Gefühl der Heimatlosigkeit und inneren Obdachlosigkeit.
Du bist dort definitiv nicht mehr erwünscht. Trete einfach den geordneten Rückzug an. Lass dich nicht rausschmeissen, dazu hat er kein Recht!

Was bedeutet das jetzt für dich? In erster Linie geht es jetzt darum die Verantwortlichkeiten zu klären. Will heißen, inwiefern er dir jetzt dabei behilflich ist dir eine neue Wohnung zu suchen (sprich Makler, Kaution etc.) und dir beim Umzug hilft, wie ihr die Kosten dann aufteilt.
Das ist mit Verlaub das Mindeste was dieser Mensch noch für dich tun kann, wenn er jetzt schon volle Kanne versagt hat in seinem Anliegen sich als sozial verträgliches Wesen zu präsentieren die Flinte ins Korn werfen muss.
Und noch was. Egal wie groß die Wohnung ist, und sei sie 300qm, das Gefühl zu stören bleibt.
Und du störst ihn dort. Mich wundert es eh, dass er das schon seit 1 Jahr mitmacht, meist geht solchen Leuten nach 5 Monaten schon die Puste aus.
Er muss trotzdem Verantwortung übernehmen, und du auch für dich. Das heisst einzusehen, dass du dort nicht mehr erwünscht bist. Lass dich trotzdem nicht rausekeln, sondern halt die Ohren steif, und leite alles geordnet in die Wege. Es gibt auch Fälle, wo die Frau dann rausschmeisst, aber so ein Drama kannst du dir ersparen, mach dir da mal nicht die Hände schmutzig. Und Aussitzen bringt wie gesagt auch nichts, weil deine seelische Gesundheit darunter leiden würde.
Viel Glück und sorry, für diese harten Worte. Mach es friedlich und geh einfach. Und gib dich nicht der Illusion hin, dass getrennte Wohnungen die Lösung wäre, da es eigentlich darum geht sich innerlich abgrenzen zu können, in gesundem Maße und nicht durch Trennwände oder ähnliches. Und innerlich abgrenzen kann der sich anscheinend nicht, muss es so von Außen machen!!! Es klingt vielleicht unglaublich, aber es gibt auch Menschen, die fühlen sich dann bedroht durch den anderen...Aber mach kein Drama daraus!
w 40
 
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  • #40
Ja, er ist extrem in seiner Wohnung. Doch das stört mich nicht. Er trägt mich ja auf Händen...
Das liest sich nach Zwangshandlungen bzw. Putzwahn und wenig Lebensfreude und Lockerheit.

Es ist dein Leben, aber für mich ist das keine Lebensfreude und eine gute Partnerschaft. Mach dich nicht abhängig, liebe Fs, das Leben ist zu kurz, um auf einer stillen Bombe zu sitzen und ständig Angst zu haben, dass sie hochgeht.

w 50
 
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Gast

  • #41
Wer möchte schon mit einem männlichen Putzteufel eine Partnerschaft führen?
Hallo,
ich bin die FS, das habe ich mich allerdings auch schon gefragt ;-) Als ich ihn auf seinen perfektionistischen Putzfimmel ansprach, meinte er nur, er habe das zuhause so gelernt und er verlange das nicht von mir. Er mache das einfach gerne, Ordnung halten, und meine langen Haare, die er aufnehmen muss (er hat keine mehr auf dem Kopf), an die habe er sich gewöhnt...

Sind in seiner Wohnung überhaupt auch deine Möbel untergebracht?
Nein, ich habe kein einziges Möbelstück von meiner Wohnung mitgenommen, habe alles verkauft. Wir haben uns gemeinsam das eine und andere Möbel zugelegt.

Es kann doch wohl nicht dein Ernst sein, dass du dir unfreiwillig abends ein Hobby oder eine anderweitige Beschäftigung suchen musst die dich außer Haus bringt, nur damit er seine Wohnung für sich hat! Du wirst mit diesem Entgegenkommen auf der Strecke bleiben weil es dir nicht entspricht. Du handelst nicht authentisch (...)
Ja, da gebe ich Dir zu 100% recht!! Doch wenn ich mir jetzt keinen Tritt in den Hintern gebe und meine Hobbies in die Tat umsetze, werde ich enden wie in meiner gescheiterten Ehe: ich habe viel zu wenig DAS gemacht, was ich tun wollte - malen, wandern, Yoga, Freundinnen treffen.... Ich möchte nicht sagen, dass ich am Partner klebe, doch ich muss mich dringendst selber beschäftigen können. Das erfüllt mich auch mehr und gibt uns beiden mehr Freiraum.

Ich werde mir, falls die Beziehung weiterhin gut ist und hält, eine neue Wohnung suchen. Auf die Dauer sehe ich uns so auch nicht. Danke für Deine wertvollen Anstösse!
 
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Gast

  • #42
Du bist für ihn eine volle Belastung und er empfindet dein Dasein dort als Belästigung.
Wer weiss was der dort dann alleine machen will. Jedenfalls störst du dort, ganz massiv.

Und gib dich nicht der Illusion hin, dass getrennte Wohnungen die Lösung wäre, da es eigentlich darum geht sich innerlich abgrenzen zu können, in gesundem Maße und nicht durch Trennwände oder ähnliches. Und innerlich abgrenzen kann der sich anscheinend nicht, muss es so von Außen machen!!! Es klingt vielleicht unglaublich, aber es gibt auch Menschen, die fühlen sich dann bedroht durch den anderen...
Aus dieser Sicht habe ich es noch nie angeschaut, und auch nicht so empfunden. Aber Chapeau für Deine Darstellung der Dinge! Wir leben eine wirklich schöne Beziehung und ich denke, wenn er sich schon nicht abgrenzen kann (was durchaus der Fall sein könnte, da er mir auch keine "Signale" in dieser Richtung gibt), dann hat die Beziehung nur eine Chance in getrennten Wohnungen.
Ich habe lange genug alleine gelebt, dass ich persönlich vielleicht auch nicht geschaffen bin für eine Zweierkiste auf 130 Quadratmetern... Vielleicht rede ich es mir jetzt auch schön. Doch Dein Input von der inneren Abgrenzung bringt mich weiter. Ich werde ihn beobachten. Ich dachte immer, ICH könne mich nicht abgrenzen.
 
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Gast

  • #43
Liebe FS
Das Verhalten deines Partners empfinde ich als sehr schwierig für eine Partnerschaft mit einem zusammen Wohnen.
Die Frage ob er Probleme hat bei der Abgrenzung, oder ob es um Kontrollthemen (und daher Sicherheit ..und und und...) geht, können wir nicht beantworten. Aber klar ist, dass man als Mitbewohnerin in so eine Konstellation langfristig psychisch kaputt geht.
DU bist nicht ZUHAUSE...hast wenig zu bestimmen und muß in andauernder "Angst" leben, jemanden durch dein bloßes Dasein zu belästigen. Wie kann man irgendwo wohnen, wo man sich nicht Zuhause fühlen darf. Eine gleichberechtigung hier ist absolut nicht gegeben.. Willst Du als untergebene zu Hause leben?! Es ist weder besonders gut für die eigene Selbstachtung noch für einen respektvollen Umgang vom Partner.... (So zeigst Du ihn, dass Du es sogar in Ordnung findest, wenn Du da nichts zu sagen hast..und, dass seine Bedürfnisse Priorität haben. Er mag es anfänglich gut finden, auf Dauer will man allerdings eine Partnertschaft auf Augenhöhe..)

Ich würde mir schnellstens eine eigene Wohnung suchen..auch wenn es unbequem ist..und dann gucken wie die Beziehung sich weiter entwickelt.
Momentan bzgl. der Wohnsituation hat dein Partner alles. Wenn er Dich braucht, bist Du da, wenn er Dich nicht braucht, störst Du ihn.
Viel Glück und Viel Kraft!
 
  • #44
Ok, liebe Fs
einer muss es jetzt mal sagen: Du quatscht Dir das Ganze ziemlich schön. Oh, seine heiligen Böden sind wichtig, Du störst da nur. Und ja nicht das Ganz zu Deinem Zuhause machen...

In wenigen Monaten wirst Du Dich vollends der tapete angeglichen und Dich in Seinem Ich aufgelöst haben.

Du STÖRST, es geht nicht um "mal zeit für sich zu haben" die gibts Du Ihm ja. Alleine Deine Anwesenheit in der Wohnung STÖRT. Du lässt Haare und Hautschuppen fallen, er putzt hinter Dir her- Du Störst seine heiligen Hallen.

Tu Dirselbst einen Gefallen und entstöre das Ganze.

Leben DEIN Leben. Ist er bereit Dir auf halben Wgen entgegenzukommen auf dass es auch DEIN Heim sein kann kann er sich ja melden.

Eine Beziehung ist nunmal ein WIR, ein gemeinsames Gesatlten des Lebens, und da gehört das Heim nunmal dazu. Er will Dich nur als Gast.
 
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Gast

  • #45
Ich habe nun wirklich alle Postings gelesen. Er sieht in dir einen Fussel auf SEINEM Parkett - einen Handabdruck auf SEINEM Chrom - der weggewischt werden muss. Dies kann er nicht akzeptieren und deshalb hat er auch ein Problem mit deiner Anwesenheit. Entweder du schickst ihn zum Psychiater, damit er seinen Kontroll- und Putzwahn durchleuchtet und ihm klar wird, dass er alles vom Tisch wischen möchte - möglicherweise, damit er sich selbst nicht reflektieren muss und sich damit beschäftigen muss.

Aber du FS solltest dir das nicht bieten lassen. Wo bist DU? Wo ist DEIN Leben? Ja, ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die mehr Zeit für sich benötigen. Dann soll er sie sich nehmen, aber nicht, indem er dich wegschickt! Sondern indem er sich ein eigenes Hobby sucht.

Mein LG gab sich auch als glücklicher, einsamer Wolf. Heute weiß ich, das war Fassade und er ist traurig und einsam, wenn ich nicht da bin! - Obwohl das gesprochene Wort damals eindeutig etwas anderes kund tat. Endlich hat er gelernt, auch seine Gefühle so zeigen - heute gibt er es zu, dass ich ihm fehle. Das empfinde ich eher als echte Liebe, als dein "auf Händen tragen - damit du nichts schmutzig machst " deines LGs. Viel Glück, w/43
 
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Gast

  • #46
Mein LG gab sich auch als glücklicher, einsamer Wolf. Heute weiß ich, das war Fassade und er ist traurig und einsam, wenn ich nicht da bin! - Obwohl das gesprochene Wort damals eindeutig etwas anderes kund tat. Endlich hat er gelernt, auch seine Gefühle so zeigen - heute gibt er es zu, dass ich ihm fehle. Das empfinde ich eher als echte Liebe, als dein "auf Händen tragen - damit du nichts schmutzig machst " deines LGs. Viel Glück, w/43
Hallo, ich bin's nochmal, die FS. Danke für Eure Beiträge, Gast 42 und Kalle - Ich als Fussel auf seinen heiligen Böden; das ist wirklich süss ausgedrückt. Und birgt wohl ein grosses Stück Wahrheit. Ja, das einzusehen tut mir weh. Wie kann mein Partner zum Putzteufel mutieren und mich weg haben wollen....?
Dann lese ich den Abschnitt von Gast 44 und da geht mir auch ein Licht auf. Das könnte mein Freund sein! Der lonely Woolf, der mich vermisst, wenn ich nicht da bin...

Wisst ihr, was ich gemacht habe in den letzten Tagen? Ich bin stundenlang verschwunden und habe auch nicht gesagt, wohin ich gehe. Und jetzt bröckelt seine Fassade!! Er hat sich Sorgen gemacht, hat sich gefragt, was er falsch macht, warum es jetzt in "die andere Richtung" kippt und ich diejenige bin, die seine Nähe nicht mehr sucht....

Könnte das der Inhalt dieser ganzen Story sein? Dass er Gefühle nicht zeigen, ja sogar sich nicht abgrenzen kann? Und bekommt dann die Panik und fordert Freiraum ein?? Er gibt zu, dass er Gefühle nur schwer zeigen kann. Er sei ein Gefühls-Klotz hat er unlängst gesagt...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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