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Gast

  • #1

W25 Single- weil ich an meinen Erfahrungen wachsen musste?

Wenn ich einige Beiträge hier lese, kriege ich fast ein bisschen Angst!
Nun bin ich seit 3,5 Jahren Single und kann nicht wirklich behaupten, dass ich in dieser Zeit niemanden kennengelernt habe. Der erste Eindruck scheint wohl zu überzeugen, der zweite nicht!

Ich bin eine Frau, die durch einen Schicksalsschlag in der Familie schon früh viel Verantwortung hatte und daran wachsen musste. Entsprechend habe ich gelernt mit schwierigen Situationen umzugehen und habe dadurch eine gewisse Stärke erlangt! Zudem bin ich vielleicht auch nicht ganz dumm und habe zumindest in beruflicher Hinsicht Erfolg! Ich bin jemand der Dinge anpackt und gelernt hat jegliche Herausforderungen und Probleme zu meistern und weiter daraus zu lernen.
Ohne meinen starken familieren Hintergrund hätte ich das sicherlich nicht geschafft! Dessen bin ich mir bewusst und stelle mich nicht dahin und sage " ich bin unverwundbar und schaffe alles allein".

Aber dennoch weiß ich mittlerweile, dass ich so wirke! Was tun? Ja ich kann bspw. eine Bohrmaschine bedienen, soll ich das jetzt verheimlichen?

Im Freundeskreis bin ich oft die Person an der sich angelehnt wird und auch fremde Personen vertrauen mir sehr schnell sehr viel an! Nur für das womit ich zu tun habe, hat meist bei Personen in meinem Alter und älter kaum Platz! Ich kümmere mich gern um meine Mitmenschen so ist es nicht...

Im Grunde genommen, hab ich gelernt ohne einen festen Partner glücklich zu sein, aber auch ich sehne mich nach Liebe, Aufmerksamkeit und einem Mann, der für mich da ist und meine feste Konstante in meinem leben ist! Was also tun?
 
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Gast

  • #2
Ich denke mal ein Mann für dich ist ein paar Jahre älter als du. Das dürfte in deinem Alter kein Problem sein.
 
  • #3
Na dann nimm dir doch einen? Wo genau ist das Problem? Woran hakt es denn?
 
G

Gast

  • #4
Ja ich kann bspw. eine Bohrmaschine bedienen, soll ich das jetzt verheimlichen?

Nein, aber du musst es auch nicht zu einem großen Thema machen. Da ich ein Mann bin, wird so etwas bei mir als selbstverständlich vorausgesetzt, also rede ich gar nicht erst darüber. Betrachte es einfach als für dich ebenso selbstverständlich. Auf der anderen Seite habe ich kein Problem, wenn jemand etwas für mich tut, nicht weil ich es nicht selbst könnte, sondern weil der-/diejenige es einfach gerne macht. Das Problem das ich oft bei Frauen, die ihre Stärke betonen hatte, war, dass ich nicht wusste, wo bei einer solchen Frau der Platz für mich ist. Das hatte nichts damit zu tun, dass ich glaubte, ihnen helfen zu müssen, weil sie meine Hilfe bräuchten, sondern weil es mir gut getan hätte. Ich hatte implizit immer das Gefühl, mein Hilfsangebot sei ihnen lästig, einfach deshalb, weil sie, sobald man Hilfe anbot, sofort hervorgehoben haben, wie gut sie doch alles können. Da hilft man als Mann nicht mehr gerne und geht damit auch innerlich auf Distanz zu so einer Person. Außerdem bekommt man leicht das Gefühl, nicht interessant genug zu sein, wenn sie doch so toll ist, was habe ich da schon zu bieten? Ob das etwas mit der Realität zu tun hat sei dahingestellt, aber es beeinflusst einfach das Verhältnis zu einer Person.
 
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Gast

  • #5
Wenn du stark bist, dann sei es auch bei den Männern. Wenn dir einer gefällt, dann sprichst du ihn an und schon hast du einen.

w29
 
  • #6
Im Grunde genommen, hab ich gelernt ohne einen festen Partner glücklich zu sein, aber auch ich sehne mich nach Liebe, Aufmerksamkeit und einem Mann, der für mich da ist und meine feste Konstante in meinem leben ist! Was also tun?
Ich würde Dir empfehlen, sich zu ändern. Ich habe etwa in deinem Alter auch gelernt, alleine mehr oder weniger glücklich zu sein und wünschte mir jetzt, die eine oder andere Entscheidung rückgängig machen zu können. Das Leben wird nicht einfacher und auch der Wunsch nach jemand wird nicht nachlassen, und dann stellt man irgendwann mal fest, dass es ungut ist, alleine z.B. zu reisen oder etwas zu unternehmen, Probleme anzupacken. Selbst alleine Entscheidungen treffen ist nicht gut. Man wird unabhängiger, man geht zielgerichteter vor, man wird irgendwo besser als die anderen - alles schön und gut, aber: man wird unnahbar, weil wer kann mit Dir das Tempo mithalten?
 
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