• #1

Während Trennung Grenzen setzen

Hallo liebe Community, wie ihr wisst, hat mein Exmann vor 2 Wochen genörgelt, dass er die Kids nicht so lft sehen will, weil er keine Freizeit mehr hat und ja bis 17 Uhr arbeiten muss. Ich hingegen würde mit 3 Kindern ja nicht arbeiten und bräuchte mich nicht zu beschweren. Letzte Woche hatten wir dann eine Telefonkonferenz mit der EZberatungsstelle. Dort haben wir alle 14 Tage WE-betreuung vereinbart. Er beanspruchte dort auch, dass er Mittwochs nach der Arbeit kommen könne. Zähneknirschend willigte ich ein (for the childrens sake). Jetzt hatten wir aber doch den 14 Tage Rythmus und es tat sooo gut ihn nicht zu sehen und zu hören. Die Kinder haben auch keinen traurigen Eindruck gemacht, sondern waren sehr glücklich ohne ihn. Gestern kam er dann (Sa war er nicht da, weil ich Geburtstag hatte) und war sehr zerknirscht (ja das Strahlen der Verliebtheit hat sich schon verflüchtigt und wurde durch Vermissen der Kinder ersetzt). Er wolle jetzt doch Mittwochs nach der Arbeit kommen- seien ja auch seine Kinder. Ich weiste ab. Mir geht es blendend damit ihn nur alle 12 Tage zu sehen (und den Kindern auch). Als er ging verabschiedete er sich bei den Kindern mit "bis Mittwoch". Wie setze ich jetzt die Grenze? Oder soll ich für die Kinder wieder in den sauren Apfel beisen? Will ich aber nicht! Bitte um Rat.
 
  • #2
Unter uns getrennten Müttern- du projezierst grade DEINE Belange auf die Kinder, das geht GAR NICHT!

Entschuldige bitte aber das du an der Trennung zu knabbern hast verstehe ich, aber du musst jetzt deinen Unwillen den Mann zu sehen nicht den Kindern auflasten!

Komm runter von der Paarebene- hier geht's um die Elternebene.

Was der privat treibt, ob er glücklich ist oder nicht geht dich nix
 
  • #3
geht dich nix an!

Für die Kinder ist ein Vater der Interesse zeigt definitiv was tolles.

Dein Bedürfniss ihn nicht zu sehen steht nicht über dem Recht der Kinder auf Umgang.
Sorry kann dich da absolut nicht nachvollziehen- gönne dir Freizeit am Mittwoch und höre auf deine Kinder zu benutzen
 
  • #4
Wenn ihr in der Erziehungsberatungsstelle vereinbart habt dass er auch Mittwoch Nachmittags die Kinder sehen kann, hast du nicht das Recht ihn abzuweisen!
Nur weil es dir nicht in den Kram passt, und du ihn indirekt bestrafen möchtest, weil er jetzt eine Freundin hat.

Es geht um eure Kinder. Er ist der Vater, und hat genauso das Recht sie zu sehen wie du! Es geht hier nicht um deine Befindlichkeiten.

Im übrigen finde ich, solltest du deine Wut und deinen Hass auf ihn vor deinen Kindern nicht zeigen. Du machst euren Kindern ihren Vater madig.
Verständlich aus deiner Sicht. Aber unfair aus der Sicht der Kinder. Eure Kinder können nichts dafür, dass eure Ehe nicht gehalten hat.

Ab sofort hat er das Recht die Kinder nicht nur 14tägig zu sehen sondern auch Mittwochs.

Sei doch froh und gehe solange schwimmen oder zu einer Freundin oder ins Fitnessstudio. Nutze die Zeit für dich.

Aber bleibe fair. Für eure gemeinsamen Kinder.
Du hast kein Recht der Welt ihm die Kinder zu entziehen.
 
  • #5
Als er ging verabschiedete er sich bei den Kindern mit "bis Mittwoch". Wie setze ich jetzt die Grenze?
Einfach mit den Kindern nicht da sein und vorher das Türschloß austauschen lassen, damit er nicht reinkommen und sich aufs Sofa setzen kann.

Er beanspruchte dort auch, dass er Mittwochs nach der Arbeit kommen könne. Zähneknirschend willigte ich ein
Gewöhn Dir an, nicht "ja zu sagen" wenn Du "nein" meinst.
Schreib ihm einen Brief per Einschreiben, dass die Treffen mit den Kindern wie vereinbart nur alle 2 Wochen an WE stattfinden, weil es weder Dir noch den Kindern guttut.

Und wen er dann samstags da ist, geh shoppen oder ins Kino und sonntags zum schwimmen oder sonstwas nettes. Überlass ihm allein die Kinder.
Du wirst sehen: er kommt immer seltener.

Für die Kinder ist ein Vater der Interesse zeigt definitiv was tolles.
Ja, dann soll er es richtig machen: die Kinder abholen in sein neues Zuhause und nicht bei der FS rumhängen, sie die Kinder betreuen lassen und Störfeuer legen.

Ab sofort hat er das Recht die Kinder nicht nur 14tägig zu sehen sondern auch Mittwochs.
Wenn das in der Erziehungsberatung so nicht vereinbart wurde, dann nicht. Da muss die FS sich klarer aufstellen, statt den Expertenrat einegnständig zu verflüssigen. Sie kan es nicht, wie sie immer wieder besweist, also die Profis machen lassen und sich selber stur dran halten.

Und vor allen Dingen hat er sich zwecks Kinderbetreuung nicht im Haus einzunisten. Er ist gegangen und damit steht er nur noch pro forma im Mietvertrag, hat keine Rechte mehr an der Wohnung.
 
  • #6
Es geht um eure Kinder. Er ist der Vater, und hat genauso das Recht sie zu sehen wie du! Es geht hier nicht um deine Befindlichkeiten.
Ich würde es nicht so rigoros sehen. Natürlich ist er der Vater und darf seine Kinder sehen. Aber die Mutter seiner Kinder leidet aktuell, unter anderem wegen seinem Verhalten, das schlägt sich selbstverständlich auf Kinder über, wenn sie freudestrahlend zu Mama laufen und erzählen, wie toll es mir Papa war und Mama muss den ganzen Ärger runterschlucken. Es ist bekannt, dass negative Emotionen auch Krankheiten verursachen können. Deswegen würde ich empfehlen, VORERST, solange alles noch akut ist, die Treffen so zu gestalten, wie es für Mutter zu verkraften ist. Er nimmt ja die Kinder nicht zu sich, sondern kommt in ihr Haus, ich verstehe absolut, dass sie ihn möglichst wenig sehen will.
Und bevor Aufschrei kommt, was seine Vaterrechte angeht - er hat sich da auch nicht unbedingt zuverlässig gezeigt, da hat er auch nicht an seine Kinder gedacht, wie das ist, wenn er verspricht und doch nicht kommt.
FS, zahlt er schon Trennungsunterhalt?
 
  • #7
Es geht um eure Kinder. Er ist der Vater, und hat genauso das Recht sie zu sehen wie du! Es geht hier nicht um deine Befindlichkeiten.
Dann muss er aber dafür sorgen dass er Wohnraum hat in dem die Betreuung stattfinden kann. Sie ist nicht verpflichtet den Umgang bei sich stattfinden zu lassen.
Ganz abgesehen davon ist bei so jungen Kindern alle 14 Tage viel zu wenig. Ein 6 Monate altes Baby baut so keine Bindung auf und an eine Person an die keine Bindung besteht kann das Kind dann auch nicht einfach über ein ganzes Wochenende abgegeben werden.
Mal wieder ein typisches Beispiel dafür wie nicht im Interesse der Kinder verfahren wird.
 
  • #8
Generell finde ich es gut, wenn der Vater die Kinder sehen will. Auch wenn es nicht genug ist oder die Umstände blöd sind mit dem Wohnraum, wie hier gesagt wird. Mag alles sein, aber: Er will die Kinder sehen und es wurde auch so vereinbart. Dass die Mutter verletzt ist von der Art der Trennung kann ich total verstehen, aber wie hier gesagt wurde:
Komm runter von der Paarebene- hier geht's um die Elternebene.
Ich habe genug Freunde, wo die Mütter aus Trotz, Liebeskummer und gekränkter Eitelkeit subtil die Kinder vom Vater entfremdet haben. Sowas geht meines Erachtens GAR NICHT. Der Vater ist der Vater und wenn man Kinder zusammen bekommt, sollte man sich bewusst sein, dass der Vater dann wohl auch nach einer unschönen Trennung immernoch im Leben sein wird, weil er eben zu den Kindern gehört. Wenn der Grund nicht bei Drogenmissbrauch oder Gewalt lag, dann muss man als Mutter seins beiseite schieben und schauen, dass der Kontakt gepflegt wird. Wenn man nicht will, dass der Vater mit den Kindern bei einem rumhängt statt bei sich, muss man das eben klarmachen und mit ihm reden. Aber was gar nicht geht ist sowas:
Einfach mit den Kindern nicht da sein und vorher das Türschloß austauschen lassen, damit er nicht reinkommen und sich aufs Sofa setzen kann.
Es wird immer gemeckert, dass viele Väter sich nicht um die Kinder kümmern, aber es gibt echt oft genug diesen Fall. Mein Freund hat seine ganze Kindheit und Jugend gedacht, sein Vater hätte sich für ihn nicht interessiert, bis dann im Erwachsenenalter rauskam, dass die Mutter die Treffen boykottiert hat (weil sie einfach bescheuert ist) und dann den Kontakt irgendwann ganz unterbunden hat. Diese Beziehung kann er nie wieder aufbauen, da fehlen Jahre. Wie das für die Kinder ist, wenn sie den Vater nur so selten sehen, wirst du als FS ja nicht wissen. Kinder erzählen das nicht, wenn sie wissen, die Mutter ist sauer auf den Vater, sie tun so, als wär alles okay usw. Du stülpst einfach nur deinen Wunsch (Kinder sind ohne Vater eh glücklicher) ihnen über. Ich find sowas nicht richtig. Wenn man Kinder bekommt, kann man im Bezug auf diese eben nicht mehr egoistisch sein. Ich bin auch heilfroh, dass ich mit meinen Exen kein Kind habe und die regelmäßig sehen oder mich mit denen absprechen muss, klar. Aber hätte ich eins, müsste ich es eben tun und mich auch an Absprachen halten. Ihr habt noch viele Jahr jede Menge Kompromisse vor euch, was die Kinder angeht, dann fang lieber an, gleich vernünftig deine Gedanken auf den Tisch zu leben, Sachen zu besprechen, die dich stören - und ganz wichtig, deinen eigenen Liebeskummer und Wut davon zu trennen. Die sind erlaubt, aber nicht in Bezug auf die Kinder.
 
  • #9
Dann muss er aber dafür sorgen dass er Wohnraum hat in dem die Betreuung stattfinden kann. Sie ist nicht verpflichtet den Umgang bei sich stattfinden zu lassen.
Ganz abgesehen davon ist bei so jungen Kindern alle 14 Tage viel zu wenig. Ein 6 Monate altes Baby baut so keine Bindung auf und an eine Person an die keine Bindung besteht kann das Kind dann auch nicht einfach über ein ganzes Wochenende abgegeben werden.
Mal wieder ein typisches Beispiel dafür wie nicht im Interesse der Kinder verfahren wird.
Wird in dem Fall von @BlondesBabe sowieso nicht. Allein schon „Er lebt mit Neuer in ihrer Wohnung“ und „er soll die Kinder nicht bei und mit der neuen betreuen, die Neue hat erstmal für die Kinder nicht existent zu sein“ und jetzt „er soll seine Kinder nicht bei @BlondesBabe daheim besuchen & betreuen, weil es die Mutter aufwühlt“, ja dann läuft es hinaus vor lauter Verbote und strengen, unerfüllbaren Auflagen; eben weil er überhaupt keinen Ort hat/bekommt (seine neue Frau darf und soll die Kinder erstmal für länger gar nicht treffen (Verbot) und somit keine Möglichkeit zur Betreuung bekommt (bei ihm geht nicht, da dort die Neue, welche für die Kinder unbedingt vermieden werden muss, bei sich daheim will die FS ihn nicht haben) sich um seine Kinder zu kümmern. Es läuft jetzt nach dem 3. Thread und diesem 4., auf absichtliche Entfremdung zwischen Vater und Kinder hinaus. So auch anstatt die FS es als ihre Freizeit sehen könnte, allein während der Betreuungszeit etwas für sich zu machen, funktioniert es nicht, weil sie sich noch länger um das Baby kümmert, anstatt es ihm fertig und alles vorbereitet zu übergeben und sich auch bereitwillig dabei auf Diskussionen mit ihm einlässt, weil es sie noch sehr interessiert, dass es ihrem „A****“ von Mann richtig mies geht, hier geht es nicht um das Wohl von Kindern und Umgangsregeln zu finden, es geht um Genugtuung, für ihr vermeintliche erlittenes Unrecht. Die Ehe lief seit Jahren schon nicht gut, er Pornosüchtig und kaum daheim, sie versucht Beziehung unbedingt mit 3. Kind zu kitten oder ihn mit vielen Kindern an sich zu binden. Schon in der Schwangerschaft der Abgesang, er datet offen und trifft andere Frauen, sagt er will gehen und geht 6 Monate nach der Geburt. Und dafür wird ihm jetzt von @BlondesBabe das Leben schwer gemacht. Sie schießt gegen die Neue und gegen ihn. Die Trennung ist kaum 6-7 Wochen her, die gerade vereinbarte Regelung müsste erstmal greifen und wird gleich wieder mal einseitig torpediert. Wenn sie ihn nicht mehr will, soll sie doch das alleinige Sorgerecht beantragen und ihn dort bei Gericht schlecht da stehen lassen. Einfach nur Traurig.
 
  • #10
Mit Verlaub, es ist nicht meine Aufgabe Bindung zum Vater entstehen zu lassen. Dafür ist er selbst verantwortlich. Und wenn wir vereinbart haben dass er Sa,So , MI Abend, Sa, Mi Abend, Sa, So usw kommt und er vor 2 Wochen einfach beschließt "nö, ich habe so gar keine Freizeit" , dann muss ich doch nicht sofort springen wenn er den Mittwoch doch haben will. Er hatte in den Ferien auch 1 Woche Urlaub und hat sich nichtmal bei den Kindern gemeldet. Sie haben ihn 14 Tage nicht gesehen und erst am 8. Tag fragte er kurz wie es den Kindern ginge. Aber Interesse an Kommunikation mit ihnen hatte er nicht.

Für meine Kinder sehe ich es so: wir sind super glücklich ohne ihn. Haben unseren Alltag, unsere Unternehmungen. Wenn er Mittwochs um 17:30 Uhr kommt, wo finden die Kinder Ruhe wenn Sie um 19 Uhr ins Bett sollten. Er geht dann um 19 Uhr und ich steh da mit Abendessen, ins Bett bringen etc. Zieht sich dann bks 20:30-21 Uhr. Für mich viel zu spät.

Die Große möchte mit ihm immer noch nichts machen und sagt ihm auch, dass sie ihn nicht mag. Was macht er? Zuckt mit den Schultern, sagt ihr, dass sie ihn traurig mache und geht mit Nr.2 und 3 auf den Spielplatz.

Gestern Nachmittag nahm er auch Kind 2 und 3 mit für Pizzaessen in seiner Whg mit der Neuen und als er die Kinder brachte, wunderte er sich wieso ich so fröhlich war. Ja wieso denn nicht?!
 
  • #11
Und nein, ich habe die Kinder nicht bekommen, um ihn an mich zu binden. Ich wollte noch ein Kind und er auch. @Andere Frau was ist denn das für eine Unterstellung.
 
  • #12
Letzte Woche hatten wir dann eine Telefonkonferenz mit der EZberatungsstelle. Dort haben wir alle 14 Tage WE-betreuung vereinbart. Er beanspruchte dort auch, dass er Mittwochs nach der Arbeit kommen könne. Zähneknirschend willigte ich ein
Du meinst, er hat diesen Mittwoch in der Telefonkonferenz mit der Beratungsstelle beansprucht und du warst einverstanden oder war das eine private Vereinbarung zwischen dir und ihm?
Ist ersteres der Fall, kannst du nicht so einfach eine Rückzieher machen, sondern musst das der Beratungsstelle mitteilen und deine Gründe dafür darlegen, dass du es doch nicht willst, weil z.B. der vereinbarte 14-Tage-Rhythmus den Kindern und dir gut getan hat.
Gestern kam er dann (Sa war er nicht da, weil ich Geburtstag hatte) und war sehr zerknirscht (ja das Strahlen der Verliebtheit hat sich schon verflüchtigt und wurde durch Vermissen der Kinder ersetzt). Er wolle jetzt doch Mittwochs nach der Arbeit kommen- seien ja auch seine Kinder.
Wenn seine Verliebtheit tatsächlich nachlassen sollte, wird er über kurz oder lang zu dir zurückziehen wollen. Bad luck. Vielleicht ist ihm inzwischen klar geworden oder er hat sich darüber informiert, was an Unterhalt auf ihn zukommt und wie niedrig letztlich sein Selbstbehalt sein wird. Vielleicht ist er dann für seine jetzige Freundin auch nicht mehr solvent genug und sie hat kein Interesse daran u.a. gemeinsame Unternehmungen alleine zu finanzieren, weil er sie sich nicht mehr leisten kann.
Als er ging verabschiedete er sich bei den Kindern mit "bis Mittwoch". Wie setze ich jetzt die Grenze? Oder soll ich für die Kinder wieder in den sauren Apfel beisen? Will ich aber nicht! Bitte um Rat.
Wie gesagt, wurde das mit der EZberatung vereinbart, wende dich an diese. Solltest du gegen diesen Mittwoch nichts tun können, zumindest nicht kurzfristig, sieh zu, dass du auf dem Sprung bist, wenn er kommt und sofort gehen kannst.
Mach irgendwas außer Haus und komm erst zurück, wenn seine Zeit um ist.
Er sollte sich erst gar nicht daran gewöhnen, trautes Heim, Glück allein, vorzufinden. Und das wäre der Fall, wenn du auch da bist, er dich volllabern kann und du letztlich mit ihm und den Kindern Zeit verbringst. Ich denke nur an seinen letzten Besuch, als er über die Terrasse reingekommen ist. Du sitzt auf der Couch und stillst das Baby und er spielt mit den beiden anderen Kindern auf dem Teppich … welche Familienidylle …
Fehlt nur noch, dass er in deinem Beisein die Kinder fragt, ob es nicht schön wäre, wenn Papa wieder zu Hause wohnt :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Meine Güte, was ist denn bei euch los?

In meinem Beruf bleibe ich natürlich professionell, aber ich sage dir jetzt mal ganz ehrlich, was ich von Eltern wie euch halte:

Ich bin Rechtsanwältin, kein Familienrecht, aber ich musste im Laufe meines Berufslebens schon einige Familienrechtsfälle bearbeiten. Das waren Sachverhalte wie bei euch. Die Eltern haben sich mal geliebt. Dann ist was passiert. Es folgten Trennung, Scheidung und ein übelster Sorgerechtsstreit um die Kinder. Richtig, richtig eklig und unangenehm für jeden Außenstehenden und Grund, warum ich definitiv in meinem Berufsleben kein Familienrecht mehr mache.

Mensch, reißt euch doch mal zusammen! Es geht nicht um euch, nicht um dich und deine verletzten Gefühle. Es geht um eure Kinder und zwar nur um die! Ich könnte kot*** wenn ich Threads wie deinen lese.
Ihr habt mit Hilfe des Jugendamtes eine Umgangsvereinbarung getroffen. Halte dich gefälligst daran. Genau dieses 'Heute habe ich keine Lust, ihm die Kinder zu geben' oder von seiner Seite 'Keine Lust die Kinder zu nehmen' führt dazu, dass Umgangsvereinbarungen nicht funktionieren. Ich verstehe es immer nicht. Warum kann man sich nicht an das Vereinbarte halten.
Dann müssen sich erst wieder wir Anwälte, das Jugendamt oder das Familiengericht einschalten, damit ihr Eltern es gebacken bekommt. IHR seid die Eltern, nicht ich, nicht die Mitarbeiterin vom JA oder ein Richter. Reißt euch doch mal zusammen! Den Kindern zu Liebe.

*** (steht für den Teil, den ich mir gerade denke, aber nicht schreiben kann, weil es sonst nicht veröffentlicht wird).

Viele Grüße von einer Anwältin, die über solche Mütter und Väter wie euch nur den Kopf schütteln kann.

W36
 
  • #14
Mit Verlaub, es ist nicht meine Aufgabe Bindung zum Vater entstehen zu lassen. Dafür ist er selbst verantwortlich. Und wenn wir vereinbart haben dass er Sa,So , MI Abend, Sa, Mi Abend, Sa, So usw kommt und er vor 2 Wochen einfach beschließt "nö, ich habe so gar keine Freizeit" , dann muss ich doch nicht sofort springen wenn er den Mittwoch doch haben will. Er hatte in den Ferien auch 1 Woche Urlaub und hat sich nichtmal bei den Kindern gemeldet. Sie haben ihn 14 Tage nicht gesehen und erst am 8. Tag fragte er kurz wie es den Kindern ginge. Aber Interesse an Kommunikation mit ihnen hatte er nicht.
Na, doch! Du hast Kinder mit ihm in die Welt gesetzt, das letzte ja scheinbar, obwohl es gar nicht mehr gut lief bei euch; jetzt seid ihr BEIDE verantwortlich dafür, dass es klappt mit der Elternbindung. Klar kannst du dich mit verschränkten Armen hinstellen und sagen, "jetzt wollte er einmal nicht, phh, dann gar nicht mehr", aber das machst du nicht für die Kinder, sondern für DICH. Und das ist einfach nicht okay, wenn es eben um die Kinder geht. Klar ist es blöd, wenn er sich nicht meldet in seinem Urlaub. Aber du solltest das nicht als Grund nehmen, den Umgang noch weiter zu erschweren, sondern offen mit ihm darüber reden und Lösungen anstreben, statt dass deine Kinder ihn weniger und weniger sehen. Du handelst ausschließlich aus Verletzungen heraus und nicht, weil du das Beste für die Kinder willst. Das ist aber die falsche Herangehensweise.
Für meine Kinder sehe ich es so: wir sind super glücklich ohne ihn.

Die Große möchte mit ihm immer noch nichts machen und sagt ihm auch, dass sie ihn nicht mag. Was macht er? Zuckt mit den Schultern, sagt ihr, dass sie ihn traurig mache und geht mit Nr.2 und 3 auf den Spielplatz.
Das ist ganz typisches Verhalten von Kindern, weil sie merken, die Mama ist böse auf den Vater und die Mama ist glücklich, wenn sie ihn nicht sehen wollen. Das sollte aber vermieden werden, dass die Kinder dann die Kämpfe der Eltern austragen. Klar fühlt sich wahrscheinlich die Große verpflichtet, zu ihrer verlassenen wütenden Mutter zu halten, auch wenn sie vielleicht im Inneren den Vater gern sehen würde. Kinder fühlen sich leider in dieser Situation verantwortlich für die Gefühle der Eltern und passen sich an, schlagen sich auf Seite des Verlassenen. Daher ist es wichtig, dem Kind zu vermitteln, dass es nicht Schuld ist an der Trennung, dass es wirklich völlig okay und gern gesehen ist, wenn es den Vater aber sehen will. Und nicht vor den Kindern über den Vater herzieht o.ä. Ich weiß, das ist schwer. Aber dafür ist man ja eben er Erziehungsberechtige.
 
  • #15
Einfach mit den Kindern nicht da sein und vorher das Türschloß austauschen lassen, damit er nicht reinkommen und sich aufs Sofa setzen kann.

Er wird wohl auch Mieter sein und eben die Miete bezahlen (@BlondesBabe arbeitet nicht, kann also nicht die Miete alleine bezahlen), da kann sie ihn nicht einfach aussperren und das Türschloss austauschen....was ist das denn für ein Ratschlag?
Er ist ja nicht gewalttätig oder drogenabhängig.

Habt ihr ein gemeinsames Konto? Bekommst du Trennungsunterhalt, oder wie habt ihr das Finanzielle momentan geregelt?
 
  • #16
@Hanna_17
Ja, ja und ja.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Und ich bin entsetzt von dem Beitrag von @Vikky .
Mit Verlaub, es ist nicht meine Aufgabe Bindung zum Vater entstehen zu lassen.
"Mit Verlaub": Doch?
Natürlich musst du als Mutter die Bindung der Kinder zum Vater unterstützen und fördern.

Für meine Kinder sehe ich es so: wir sind super glücklich ohne ihn.
Du bist superglücklich ohne ihn, und das Wohl deiner Kinder ist dir sch...egal.
Reiß dich zusammen und trenne Paar- und Elternebene wie @Elfe1 es schon geschrieben hat.

Was für eine Katastrophe für die Kinder...
 
  • #17
Nu mal persönlich- mein Sohn ist jetzt 15 Jahre alt, wurde im gemeinschaftlichen Entschluss nach 7 Jahren Beziehung gezeugt.
Die Schwangerschaft war problematisch, mein Sohn ist zu 100% Behindert- wir reden über Frühkindlichen Autismus (Kanner Autismus), der im Hoch funktionalen Autismus überging.

Mein Expartner ist damit nicht klar gekommen und hat die Beziehung zu mir beendet- ich glaube jeder kann nachvollziehen wie weh mir das getan hat von dem Vater meines Kindes zu hören DIESES behinderte Kind, dass könne er nicht.

Nach knapp 2 Jahren- und mein Sohn bedeutet 24/7 Pflege- kam er um die Ecke und wollte Kontakt.

War ich verletzt? JA.
War ich sauer? JA.

In diesen 2 Jahren, die ich mich komplett meinem Sohn gewidmet habe, ich so unfassbar sauer war, kam folgende Einsicht:
Diese negativen Gefühle schaden nur 1 Person und zwar mir.
Ich habe vergeben schon um meinetwillen.

Natürlich musste ich mich bisweilen zusammen reißen, natürlich waren seine Besuche anfangs immer ein auseinandersetzen mit meinen Verletzungen.
Natürlich haben diese Besuche unsere Alltagsplanung durcheinander geworfen.

Aber weisst du was- es hat sich gelohnt!
Mein Sohn der wirklich schwer im autistischen Spektrum unterwegs ist hat das Recht auf seinen Vater.
Und er hat profitiert!

Natürlich sieht der Autist seine Mitmenschen anders, aber es war wichtig das sein Vater eine Bindung aufbauen konnte und das geht nunmal nur über zusammen verbrachte Zeit!

Ich verstehe echt null die Problematik bei euch- auf der einen Seite heißt es die Kids sind zu klein, sollen im Umfeld bleiben, sollen Kontakt aufbauen bzw. halten und gleichzeitig aber bloss nix von der Realität mitbekommen- der Trennung ihrer Eltern.

Wo ist das Problem im Jugendamt oder bei der Beratungsstelle klar zu machen das unter der Woche es dann die Aufgabe des Vaters ist die Kinder Bettfertig zu machen- das ist nunmal Alltag.

Wo ist das Problem das DU in der Zeit das Haus verlässt- private Räume wie dein Schlafzimmer werden halt abgeschlossen.
Und wen er das mit den 3en nicht packt dann soll er das Baby halt an einem anderen Tag separat betreuen- da ist er dann gefordert den Umgang zu ermöglichen.

Du musst dir klar machen das ihr trotz Trennung bis ans Ende eures Lebens Eltern bleibt GEMEINSAM.

Ich lese in deinen Threads nur von gegenseitigen Hauen und Stechen- sei schlauer!
 
  • #18
Dort haben wir alle 14 Tage WE-betreuung vereinbart. Er beanspruchte dort auch, dass er Mittwochs nach der Arbeit kommen könne. Zähneknirschend willigte ich ein (for the childrens sake).
Eine klare und vernünftige Regelung. Er nimmt jedes zweite Wochenende und sorgt dafür, dass Du auch unter der Woche mal einen Nachmittag/Abend frei hast. Der Kontakt der Kinder zum Vater ist wichtig.
Du überträgst ein Problem zwischen Dir und Deinem Ex auf die Kinder.

Hallo liebe Community, wie ihr wisst, hat mein Exmann vor 2 Wochen genörgelt, dass er die Kids nicht so lft sehen will, weil er keine Freizeit mehr hat und ja bis 17 Uhr arbeiten muss.
In nicht allzu ferner Zukunft wirst Du Kindesunterhalt bekommen, der von seinem Einkommen abhängt. Der deckt die Hälfte des Bedarfes, die andere Hälfte musst Du decken. Wenn er weniger arbeitet, kannst Du dann mehr arbeiten.
Ich hingegen würde mit 3 Kindern ja nicht arbeiten und bräuchte mich nicht zu beschweren.
Das ist ja nur eine Momentaufnahme.
Langfristig gesehen solltest Du aus meiner Sicht froh sein, wenn er mit unterstützt und Du wieder arbeiten kannst. Und jetzt herumzuzanken führt da überhaupt nicht weiter.
Und wen er dann samstags da ist, geh shoppen oder ins Kino und sonntags zum schwimmen oder sonstwas nettes. Überlass ihm allein die Kinder.
Du wirst sehen: er kommt immer seltener.
Ich fände das ausgesprochen dumm. Im Sinne der Kinder genauso wie im Sinne der FS. Der Sinn ist ja gerade, dass sie die Kinder alle zwei Wochenenden komplett abgeben kann, er sich kümmert und sie Freizeit hat.
Mit Verlaub, es ist nicht meine Aufgabe Bindung zum Vater entstehen zu lassen. Dafür ist er selbst verantwortlich.
Du hast drei Kinder. Du bist für ihr Wohlergehen verantwortlich. Zu dem gehört auch die Bindung an den Vater.
Er wird wohl auch Mieter sein und eben die Miete bezahlen (@BlondesBabe arbeitet nicht, kann also nicht die Miete alleine bezahlen), da kann sie ihn nicht einfach aussperren und das Türschloss austauschen....was ist das denn für ein Ratschlag?
Ihr wird wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als sich zu überlegen, wo und wie sie künftig wohnen will und wie das finanziert werden soll. Mit der Miete hat er formal /(dem Vermieter gegenüber) noch etwas zu tun, rein praktisch kann er seine Zahlungen dann aber vom Unterhalt abziehen. Nach der Scheidung schrumpft der Unterhalt Richtung Kindesunterhalt. Dann wird die FS sich sowieso überlegen müssen, wie sie ihren Teil beiträgt.
 

Laleila

Cilia
  • #19
Warum hält er sich bei Dir auf, während er die Kinder sieht. Du hast ein Recht auf Entlastung

Lass ihn nicht mehr in Deine Wohnung, er ist ausgezogen und hoffentlich auch umgemeldet. Übergabe der Kinder zu einer fest vereinbarten Uhrzeit vor der Haustüre.
Danach ist es sein Problem was er mit den Kindern unternimmt. Das ist Papazeit. Also hat sich der Papa zu kümmern.
Wenn eines der Kinder nicht mit will, ist es eben so. Da muss er durch.

Auch ich sehe es so, dass es nicht Deine, sondern seine Aufgabe ist, eine stabile Vater-Kind-Bindung aufzubauen.
Solange Du nicht interveniert, nicht vor den Kindern mit ihm Streutest, Vorwürfe machst und nicht schlecht über ihn sprichst, keine anfälligen Bemerkungen fallen lässt, ist Deine Pflicht diesbezüglich erfüllt

Zu den Mittwochabenden.
Du willigtest ein. Damit musst Du Dich an die Absprache halten oder eine andere offizielle Vereinbarung treffen.
Fällt das Abendessen in die Papazeit, hat er sich darum zu kümmern, obbim Restaurant oder bei sich Zuhause ist seine Sache.

Hör Dir zuliebe auf, Dich in die Zeit einzubinden. Er soll Verantwortung übernehmen. Lagere die Treffen aus der Wohnung aus.
 
  • #20
Lass ihn nicht mehr in Deine Wohnung, er ist ausgezogen und hoffentlich auch umgemeldet. Ü

Er wohnt bei seiner Neuen und die FS möchte nicht, dass die Neue die Kinder kennenlernt. Die Konsequenz daraus - Treffen bei ihr - möchte sie jedoch auch nicht tragen.



Macht sie doch, indem sie ihm am Mittwoch den Umgang nicht erlauben will.


Fällt das Abendessen in die Papazeit, hat er sich darum zu kümmern, obbim Restaurant oder bei sich Zuhause ist seine Sache.

Unrealistisch wenn sie die Kinder 19 Uhr ins Bett bringen möchte. Es kommt ihr doch sogar entgegen, wenn die Kinder dann nicht erst noch woanders sind, es sei denn, sie lässt sie beim Vater übernachten.

W36
 

Laleila

Cilia
  • #21
Er wohnt bei seiner Neuen und die FS möchte nicht, dass die Neue die Kinder kennenlernt. Die Konsequenz daraus - Treffen bei ihr - möchte sie jedoch auch nicht tragen.
Wer das eine will, muss das andere vielleicht nicht unbedingt mögen, aber akzeptieren.
"Wasch mich aber mach mich nicht nass" funktioniert nicht und ich denke, dass wird der FS auch bewusst.
Inzwischen kennen die Kids die Neue, also kann er sie an den Wochenenden auch mit nach Hause nehmen.
Unrealistisch wenn sie die Kinder 19 Uhr ins Bett bringen möchte. Es kommt ihr doch sogar entgegen, wenn die Kinder dann nicht erst noch woanders sind, es sei denn, sie lässt sie beim Vater übernachten.

W36
Man kann sich ja auch darauf einigen, dass die Kinder an diesem Mittwoch, wenn keine Schule ist, 20 Uhr zu Bett gehen, oder der Vater an diesem Tag einfach mal früher Feierabend macht.

Dafür, dass die Kinder auch an dem Tag ein vernünftiges Abendbrot bekommen, ist in der Papazeit er zuständig. Dies darf und sollte ihm die FS auch abverlangen.

Sie bat um Rat und Lösungsalternativen. Das zeigt mir, dass die FS bereit ist andere Wege zu gehen, daher zeige ich ihr mögliche Alternativen auf.
 
  • #22
Er wird wohl auch Mieter sein und eben die Miete bezahlen (@BlondesBabe arbeitet nicht, kann also nicht die Miete alleine bezahlen), da kann sie ihn nicht einfach aussperren und das Türschloss austauschen....was ist das denn für ein Ratschlag?
Ein sehr vernünftiger, um Ruhe reinzubringen.
Selbstverständlich kann sie ihm den Zutritt zum Haus verwehren, wenn er aus der ehelichen Gemeinschaft ausgestiegen und aus dem gemeinsamen Wohnsitz ausgezogen ist. Da kann er nicht mehr kommen und gehen wie er will - egal ob er noch Miete zahlt oder nicht.
Er ist für sie und 3 Kinder unterhaltspflichtig. Sie muss mit einem 5 Monate alten Baby nicht arbeiten.

Und ich bin entsetzt von dem Beitrag von @Vikky .
Kannst Du ruhig sein. Der Typ tickt doch nicht richtig nach Belieben bei ihr aufzulaufen und ihre Abläufe zu stören. Der Alltag mit 3 kleinen Kindern ist hakelig genug.

Wenn seine Neue ihn mit den Kindern nicht in ihre Wohnung lässt, dann muss er halt gucken, ob er beim Jugendamt einen Raum für sich und die Kinder bekommt.
Er hat kein Recht, sich während der Kinderbegegnungen bei der FS einzunisten. Er ist abgehauen, also soll er die daraus entstehenden Probleme selber lösen, ohne die Ex zu behelligen.

Ich fände das ausgesprochen dumm. Im Sinne der Kinder genauso wie im Sinne der FS. Der Sinn ist ja gerade, dass sie die Kinder alle zwei Wochenenden komplett abgeben kann, er sich kümmert und sie Freizeit hat.
Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung und der absolute Verfechter von 50/50, damit die Kinder beide Elternteile haben. Hier will er es aber nicht und seine Neue schonmal garnicht.
Wenn die FS ihm die Kinder vor der Haustür übergibt und ihn mit allen Problemen drum herum allein lässt, ihm auch kein komfortables Obdach gewährt, dann ist es wie so oft: die Sehnsucht nach den Kindern schmilzt wie Schnee in der Sahara und er kommt immer seltener. weil ihm das alles zu mühselig ist.

Es geht hier doch nicht um einen verantwortungsbewussten Vater, der die Beziehung ordnungsgemäß beendet und eine vernünftige Trennung durchgeführt hat, in welcher die Kinder im neuen Leben bei ihm eingeplant sind.
Es ist ein verantwortungsloser Willi von der Sorte "erst gemacht, dann gedacht". Nun tauchen die nicht rechtzeitig gelösten Probleme auf und er will sie auf Kosten der Ex lösen.
 
  • #23
Selbstverständlich kann sie ihm den Zutritt zum Haus verwehren, wenn er aus der ehelichen Gemeinschaft ausgestiegen und aus dem gemeinsamen Wohnsitz ausgezogen ist. Da kann er nicht mehr kommen und gehen wie er will - egal ob er noch Miete zahlt oder nicht.
Richtig. Und das würde ich klarstellen. Anders herum muss er mit
Wenn seine Neue ihn mit den Kindern nicht in ihre Wohnung lässt, dann muss er halt gucken, ob er beim Jugendamt einen Raum für sich und die Kinder bekommt.
klarkommen.
Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung und der absolute Verfechter von 50/50, damit die Kinder beide Elternteile haben. Hier will er es aber nicht und seine Neue schonmal garnicht.
Es ist egal, wer was will. Ich will auch keine gestörten Rentenzahler, die dann in Dauertherapie sind, statt meine Rente zu finanzieren. Von 50/50 ist hier ja nicht einmal die Rede.
Die FS gewinnt ein Minimum an Freiheiten und auch mit drei Kindern wird sie auf Dauer einen beruflichen Wiedereinstige hinbekommen müssen. Dafür, dass es den Kindern gut geht, sind beide Elternteile verantwortlich.
Es geht hier doch nicht um einen verantwortungsbewussten Vater, der die Beziehung ordnungsgemäß beendet und eine vernünftige Trennung durchgeführt hat, in welcher die Kinder im neuen Leben bei ihm eingeplant sind.
Wissen wir nicht. Wir lesen nur die Mutter, die ihre Trennungsprobleme auslebt. Angefangen von Dauertheater über die neue, jetzt fortgesetzt damit, dass sie sich nicht an Abmachungen hält und die Kinder in Stellung bringt.
Es ist ein verantwortungsloser Willi von der Sorte "erst gemacht, dann gedacht". Nun tauchen die nicht rechtzeitig gelösten Probleme auf und er will sie auf Kosten der Ex lösen.
Völlig richtig. Aber, wie oben geschrieben, hier machen beide keinen besonders intelligenten Eindruck.
 
  • #24
@Luzius und ich bin entsetzt darüber, wie hier davon ausgegangen wird, dass der Vater einen ernsthaften Versuch starten möchte, die Verbindung zu seinen Kindern aufrechtzuerhalten.
Hier haben wir es doch nicht mit einem wertschätzenden und verantwortungsvollen Vorgehen zu tun ...
Was soll der Unsinn, mitten in der Woche nach der Arbeit gegen 17.30 bei der FS aufzuschlagen für 1,5 Stunden, die kleinen Kinder komplett aus dem Rhythmus zu bringen und die Mutter darf sich dann anschließend bis ca. 22.00 Uhr mit den Nachwehen plagen? Jeder, der Kinder großgezogen hat, weiß, dass Rituale und Konstanten gerade am Anfang so wichtig sind. Man dreht sonst nahezu durch bei drei Kindern ... Ich kann es gerade gar nicht nachvollziehen, welche Ratschläge hier erteilt werden.
Wenn sich der Vater wirklich einbringen möchte, dann soll er für ein ruhiges Umfeld sorgen, in dem er dann alle 14 Tage für seine Kinder da ist.
Ich versuche ja wirklich, weniger zu verurteilen, aber hier fällt es mir gerade wieder etwas schwerer, es ist einfach so traurig aus der Perspektive der Kinder heraus.
 
  • #25
Man kann sich ja auch darauf einigen, dass die Kinder an diesem Mittwoch, wenn keine Schule ist, 20 Uhr zu Bett gehen, oder der Vater an diesem Tag einfach mal früher Feierabend macht.

Was soll der Unsinn, mitten in der Woche nach der Arbeit gegen 17.30 bei der FS aufzuschlagen für 1,5 Stunden, die kleinen Kinder komplett aus dem Rhythmus zu bringen und die Mutter darf sich dann anschließend bis ca. 22.00 Uhr mit den Nachwehen plagen?

Ich wäre auch für eine frühere Uhrzeit. Habe es nur nicht vorgeschlagen, weil ich davon ausging, dass er arbeiten muss. Sonst kenne ich es nämlich in der Variante 'von der Schule abholen', also nachmittags.

Allerdings weiß ich nicht, was da für Halligalli sein muss, dass die Kinder bis nachts aufgedreht sein sollen. Ich bin ja noch mit Baby in Elternzeit. Mein Mann kommt auch erst um 17.00 - 17.30 Uhr nach Hause. Die Kinder gehen schon immer erst gegen 20 Uhr ins Bett, aber das handhabt ja jeder anders. Dennoch ist hier kein Krawall bis spät abends, dass die Kinder nicht mehr schlafen würden.
Würde der Ex der FS noch bei ihr wohnen und den liebenden Vater geben, würde es ja auch so laufen. Warum klappt es aber jetzt nicht?
Wo ein Wille, da ein Weg, aber genau daran hapert es ja bei den beiden.

Alle zwei Wochen sehen. Ja, das bringt Ruhe rein. So war auch früher die Sicht der Familiengerichte. Hauptsache Ruhe reinbringen. Ja, das ist wichtig, aber nicht um jeden Preis und der Preis geht beim Thema Umgang fast immer zu Lasten der Väter. Ich persönlich würde das Wechselmodell bevorzugen oder eine irgendwie anders geartete nahezu 50:50-Aufteilung. Davon sehe ich die FS und ihren Ex aber noch meilenweit entfernt.

ich bin entsetzt darüber, wie hier davon ausgegangen wird, dass der Vater einen ernsthaften Versuch starten möchte, die Verbindung zu seinen Kindern aufrechtzuerhalten.
Hier haben wir es doch nicht mit einem wertschätzenden und verantwortungsvollen Vorgehen zu tun ...

Ich finde, die nehmen sich beide nicht viel. Wir lesen hier auch nur ihre Seite.

Ein sehr vernünftiger, um Ruhe reinzubringen.

Ich bezweifle, dass ausgetauschte Schlösser die Lage beruhigen. Eher wird es im Gegenteil für eine Eskalation sorgen.

W36
 
  • #26
Dann muss er aber dafür sorgen dass er Wohnraum hat in dem die Betreuung stattfinden kann. Sie ist nicht verpflichtet den Umgang bei sich stattfinden zu lassen.
Genau, so sehe ich das auch! FS muss klare, eindeutige Grenzen ziehen, indem sie das, was sie meint, auch genau so sagt und zwar unmissverständlich und sehr bestimmend, dass es der Mann auch verstehen kann! Die eigenen Bedürfnisse dürfen niemals unter den Teppich gekehrt werden! Das bin ich!
Um respektiert zu werden, ist ein klares "Nein" wichtig, es geht hierbei ausschließlich um die Glaubwürdigkeit und um den Selbstwert! Viele Frauen sagen "Ja" und meinen dabei ein "Nein", und umgekehrt, das geht so nicht! Er muss FS als ein erwachsener Mensch mit Eigenverantwortung ernst und wahr sehen!
 
  • #27
Mein Mann kommt auch erst um 17.00 - 17.30 Uhr nach Hause. Die Kinder gehen schon immer erst gegen 20 Uhr ins Bett, aber das handhabt ja jeder anders. Dennoch ist hier kein Krawall bis spät abends, dass die Kinder nicht mehr schlafen würden.
Der Unterschied ist: Dein Mann kommt jeden Tag um die Zeit nach hause, der wohnt bei euch, und somit ist es die tägliche Routine für die Kinder - kein Grund für Halligalli.

Hier haben wir die unerquickliche Trennung, ganz miese Chemie zwischen den Partnern und der Mann will in seinem Exzuhause rummachen als wäre es noch seins.
Was soll der Unfug um 17:30 Uhr für 90 Minuten vorbeikommen und egoistisch die Familie aufmischen zu wollen?
Die FS hat einen Säugling und 2 weitere kleine Kinder. Sie hat mit Sicherheit keine relaxten Nächte und so ist nachvollziehbar, dass sie um 19 Uhr Ruhe haben will und nicht dann erst anfangen die Kinder zu runterzufahren.

„er soll seine Kinder nicht bei @BlondesBabe daheim besuchen & betreuen, weil es die Mutter aufwühlt“, ja dann läuft es hinaus vor lauter Verbote und strengen, unerfüllbaren Auflagen; eben weil er überhaupt keinen Ort hat/bekommt....
Eigene Wohnung nehmen und LAT machen, wenn die Neue die Kids nicht in ihrer Wohnung haben will. Dass er sich im Zuhause der FS zwecks Kinderbetreuung gemütlich einnistet und sie dann keinen ruhigen Rückzug hat, ist keine unerfüllbare Auflage.

Mach irgendwas außer Haus und komm erst zurück, wenn seine Zeit um ist.
Warum soll sie aus ihren Wohnräumen gehen? Vielleicht will sie da mal in Ruhe relaxen.
Er soll sich um Räume kümmern, in denen er seine Kinder betreuen kann, wenn ihm an ihnen gelegen ist. Dann kann er dort hinterher auch aufräumen, statt das der FS zu überlassen.

Ich bezweifle, dass ausgetauschte Schlösser die Lage beruhigen. Eher wird es im Gegenteil für eine Eskalation sorgen.
Es schafft Klarheit: meine Wohnung, Deine Wohnung. Bei solcher Feindseligkeit zwischen den beiden ist es absolut notwenig Distanz reinzubringen - Kinder fertig an der Tür übergeben.
 
  • #28
Eigene Wohnung nehmen und LAT machen, wenn die Neue die Kids nicht in ihrer Wohnung haben will.
Die Neue von ihm mag seine Kinder und die Kinder, sind nach dem Treffen nicht gegen sie gewesen. Die Neue ist bereit gemeinsam mit dem Vater die Kinder in ihrer Wohnung zu betreuen, da hat @BlondesBabe Terror gemacht, die Neue will @BlondesBabe nicht.
Der Mann soll sich eine Wohnung nehmen. @BlondesBabe arbeitet nicht, nicht allein nur Elternzeit, sie hat keinen Job. Er zahlt dann mit LAT 2 Wohnungen. Es reicht jetzt schon laut @BlondesBabe vorherigen Thread sein Unterhalt kaum für sie das Haus zur Miete zu halten (Wohngeld als Mietkostenzuschuss) und er hat auch schon kein Geld für seine damaligen Hobbies; also sein Geld ist knapp; und er nimmt sich jetzt eine Wohnung, was dann ihren schmalen Unterhalt noch mehr schmälert (er hat auch nur begrenzt Geld). Vielleicht bezahlt auch die Arbeitsagentur (gute Chancen hat sie, mit 3 Kindern) oder es Unterstützt ein gemeinnütziger Verein, ansonsten wird @BlondesBabe entweder sich von der qm-Zahl verkleinern oder sie geht je nach Geldmangel wieder arbeiten, und dann wäre sie froh, wenn der Vater, den sie jetzt Steine in den Weg legt mit ihrem Verhalten zu aktueller Besuchregelung und spontanen Änderungen bei vorher ausgemachten Absprachen, in der Betreuung regelmäßig unterstützt.
Die Umgangsregelung für die Kinder beider ist sehr frisch und gerade erst festgelegt, sie beginnt gerade und soll sich erst bewähren & einspielen, hat sich bisher noch gar nicht bewährt oder den Gegenbeweis erbracht, dass es so nicht auch ginge.
Und anstatt ein inniges Verhältnis der Kinder zum Vater zu fördern, wo die Kinder gern hingehen und sich bei ihm wohlfühlen, unterbindet sie es, entfremdet und unterstützt (schadenfreudig) auch das Verhalten ihrer Tochter, die mag jetzt schon nicht mehr ihren Vater treffen, das Baby ist zu klein, mal sehen, ob es sich überhaupt an seinen Vater erinnert, nur der mittlere macht noch gern was mit seinem Vater und freut sich ihn zu sehen.
 
  • #29
Die FS hat einen Säugling und 2 weitere kleine Kinder. Sie hat mit Sicherheit keine relaxten Nächte und so ist nachvollziehbar, dass sie um 19 Uhr Ruhe haben will und nicht dan
Eine Vereinbarung, die sie beide einvernehmlich bei der Vermittlungsstelle getroffen haben.
Ihr passt es jetzt nicht, also stoppt sie.
Erwachsen wäre, man trifft sich wieder dort und passt die Vereinbarung an.
Die Rahmenbedingungen sind bekannt.
Es ist auch nicht die Neue, die die Kinder nicht in ihrer Wohnung haben will, sondern die FS will weder Umgang in ihrer Wohnung, noch Umgang in der Wohnung, in der der Mann jetzt lebt, weil da böse Neue.
@Andere Frau hat es auf den Punkt gebracht.
Die FS treibt ein mieses Spiel auf Kosten der Kinder.
 
  • #30
Eigene Wohnung nehmen und LAT machen, wenn die Neue die Kids nicht in ihrer Wohnung haben will.
Die Neue hat nichts dagegen, sondern die FS. Das ist ja der Punkt. Und dann soll sich der Mann eine extra Wohnung nur für die Kinderbetreuung nehmen? Das ist doch total schräg. Er muss ja Unterhalt zahlen, die Wohnung seiner Ex und der Kinder, die in Elternzeit ist, wahrscheinlich zum größten Teil, bei der neuen wird er wohl auch was zahlen - und dann noch ne dritte? :D Weil die FS nicht will, dass er die Kinder mit der neuen in deren Wohnung betreut??
Ich finde, die nehmen sich beide nicht viel. Wir lesen hier auch nur ihre Seite.
Das denk ich auch.
Wichtig sollten die Kinder sein und für diese gute Regelungen zu treffen; nicht die neue Liebe, das Ego oder der Hass auf den Ex. Kinder verpflichten zum verantwortungsvollen Umgang und man sollte bemüht sein, dass sie ein gutes Verhältnis zu BEIDEN Eltern haben, auch nach einer Trennung und sich nicht z.B. freuen, wenn sie ja ohne den Vater glücklich sind. So ein erwachsenes Verhalten muss man in Kauf nehmen, wenn man sich für Kinder entscheidet, denn Beziehungen können nun mal sehr unangenehm auseinander gehen.
Die FS treibt ein mieses Spiel auf Kosten der Kinder.
Und es ist ja aus emotionaler Perspektive verständlich, wenn man betrogen und sitzengelassen wurde (unabhängig davon, dass die Beziehung sicher von beiden Seiten vorher nicht sehr gut war), aber das muss man hinten anstellen können. Darunter leiden die Kinder.
Notfalls immer zur Beratungsstelle, neu entscheiden, genau.
 
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