• #1

Wann habt ihr das erste Mal gestritten beim Beziehungsaufbau?

Ich habe eine gute Freundin, die ist gerade mal seit 4 Monaten mit ihren Freund zusammen.
Seit 3 Monaten streiten sie sich, auch teils massiv/ verletzend.
Sie sagt zu mir, dass streiten dazu gehört und es für einen Beziehungsaufbau irgendwie dazu gehört.
Und die Verletzungen kämen nur bei WhatsApp vor, nicht Aug um Aug.
Was die Sache nicht verändert, finde ich.
Was ich mich allerdings Frage: ich habe mich beim Beziehungsaufbau ( und das waren einige in den letzten 15 Jahren) nie so früh gestritten.
Sondern zu diesen Zeitpunkt war ich immer noch in der Phase wo alles super war.
Trotzdem sind meine Beziehungen immer gescheitert.
Nun meinte sie, weil ich mich nicht streite, hätten die Männer das Gefühl, ich würde mich nicht komplett einlassen und deshalb würde es immer scheitern.
Ich wusste eigentlich aber nie, über was ich mich streiten soll.
 
  • #2
Deine Frage ist nicht so allgemein zu beantworten, weil es darauf ankommt , über welche Themen gestritten wird und wie die beiden im Streit miteinander umgehen.

Geht es um Kleinigkeiten oder Grundsätzliches. Streiten sie konstruktiv oder gegenseitig verletzend.

Manche Mensch brauchen grundsätzlich mehr Spannung und können Harmonie nicht aushalten. Die Gefühlesachterbahn bei Streits, Distanz, Trennung und anschließender Versöhnung sehen diese Menschen als Beweis besonders tiefer Gefühle.
 
  • #3
Seit 3 Monaten streiten sie sich, auch teils massiv/ verletzend.
Sie sagt zu mir, dass streiten dazu gehört und es für einen Beziehungsaufbau irgendwie dazu gehört.
Für mich ein absolutes NEIN, ein absolutes NOGO, das geht nicht!
Sich sehen und sich kennen lernen, muss Freude sein, sonst sollte man abbrechen.
Nun meinte sie, weil ich mich nicht streite, hätten die Männer das Gefühl, ich würde mich nicht komplett einlassen und deshalb würde es immer scheitern.
Was für ein pupert Unsi**!
Beziehungen können immer scheitern, meistens deshalb, weil man zu spät erkennt, dass man nicht kompatibel ist, in wichtigen Bereichen!
 
  • #4
Also wenn die tatsächlich so arg streiten, dann wird das eine sehr belastende Beziehung, wo früher oder später einer das Handtuch werfen wird. Ich diskutiere auch manchmal ganz gerne, aber richtige Streitereien - nein, das würde mich fertig machen auf Dauer, da ich meine Energie lieber in Schöneres investiere. Ich möchte mich nicht wirklich streiten, also nur im Notfall. Und Verletzunge bei Whatsapp - also ehrlich, deren Beziehung ist schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt...

Kenne auch eine solche Beziehung bei meiner Schwester, die streiten sowas von vehement seit Jahren - da wird sicherlich früher oder später die Scheidung/Trennung kommen. Da es beide sichtlich fertig macht.

Nein, ständiges Streiten ist sicherlich weder erbauend noch erstrebenswert in einer Beziehung.
 
  • #5
Seit 3 Monaten streiten sie sich, auch teils massiv/ verletzend.
Sie sagt zu mir, dass streiten dazu gehört und es für einen Beziehungsaufbau irgendwie dazu gehört.
So ein Quatsch.
Natürlich kann man von Beginn an verschiedene Standpunkte haben und auch mal diskutieren.
Aber derart streiten ist immer destruktiv und zerstört Liebe und Vertrauen.
Nun meinte sie, weil ich mich nicht streite, hätten die Männer das Gefühl, ich würde mich nicht komplett einlassen und deshalb würde es immer scheitern.
Ich meine du solltest die Freundschaft gründlich unter die Lupe nehmen.
Offensichtlich ist ihre Art auch keine Erfolgsnummer, sonst wäre sie nicht in einer Beziehungsanbahnung.
Ausserdem finde ich es bedenklich das du dir so einen Blödsinn einreden lässt.
Ist das immer so bei euch beiden, dass sie schlau Daher redet?
 
  • #6
Völliger Unsinn.

Aus meiner Sicht braucht es intensive Auseinandersetzung am Beginn einer Beziehung, sehr viele, tiefe Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, viel Zeit, sehr viel Erotik, harmonische wortlose Kommunikation, die Körper müssen sich wohl fühlen miteinander - aber keine destruktiven Zänkereien.

Auf keinen Fall, das hätte mich immer sehr schnell vertrieben, weil ein Mensch, der zu solchem Verhalten neigt, keinesfalls zu mir passen kann.
 
  • #7
Ich selber habe das bisher auch noch nicht so erlebt. Aber wohl eine gute Freundin von mir. Sie sagt, dass sie im ersten Beziehungsjahr (sind bald 10 Jahre zusammen) manchmal 3 Tage ununterbrochen durchgestritten haben, und dass das ihre Beziehung sehr gefestigt hat, denn sie haben wirklich erst aufgehört, wenn alles geklärt war. Und sich dadurch sehr sehr gut kennengelernt, und auch gelernt, Unstimmigkeiten auszuräumen, und sich gezeigt, dass beiden wichtig ist, zu einem Konsens zu kommen, weil sie die Beziehung wertschätzen. Ich hab echt gedacht, dass ich mir davon ein Stück abschneiden werde, und ich Konflikten in Zukunft nicht mehr so schnell ausweichen werde, und auch mehr zu meiner Meinung stehen werde... Denn heute sind sie sehr glücklich miteinander, können über alles reden, und Streit gibt es anscheinend nur noch ganz selten. So eine Beziehung wünsch ich mir auch.
 
  • #8
Was ist mit Streiten gemeint?
Ich persönlich bin nicht sonderlich harmoniebedürftig und kann mich nicht erinnern, wann ich das erste Mal mit meinem Partner eine Auseinandersetzung hatte.

Wenn, dann diskutieren wir mal und finden eine Lösung/Kompromiss. Was für mich ein absolutes NoGo wäre, ist absichtliches Verletzen.

Wenn mir was nicht passt, sage ich ihm das. Einmal, vielleicht auch zweimal. Dann handele ich, überlege mir was und lass es ihn spüren. Da wird nicht gestritten. Ich spiegele ihm sein Verhalten. Und diese wortlose Sprache versteht er sehr gut.

Grundsätzlich sind wir aber beide eher geneigt, sich so zu verhalten, dass der andere sich wohl fühlt. Dazu hat man ja eine Beziehung und keine Kampfarena.

Es liegt immer am Wohlwollen beider.
 
  • #9
Also, da kommen mehrere Sachen zusammen:
- Persönlichkeitstypen
- Passung der Partner
- Konfliktfähigkeit
- Erwartungen an die Beziehung
- rosarote Brille...

Jeder hat ja auch eine andere Idee von Streit in der Beziehung, manche finden das notwendig, manche okay, manche vermeiden das auf jeden Fall. Aber die Aussage deiner Freundin finde ich total Quatsch und unverschämt dazu. Wahrscheinlich will sie sich die eigene Situation schönreden.
Wenn sich welche gar nicht streiten, denk ich zwar manchmal: Einer steckt da immer zurück und macht alles so, wie der andere das will, das kann dann später zum großen Knall führen.
Aber gerade am Anfang kenn ich das gar nicht mit Streit. Beim ersten Freund war der erste Streit nach genau einem Jahr, das weiß ich noch. Und dabei wäre einiges an Streitpotential dagewesen, das hat mich aber alles erst später gestört (leider oder zum Glück, wer weiß). Beim zweiten Freund gab es schneller das erste Mal Streit, vielleicht nach einem halben Jahr. Da zeichnete sich aber schon ab, dass wir charaktermäßig eigentlich nicht passten.
Mit meinem jetzigen Partner hatte ich ein paar harmlosere Eifersüchteleien gleich am Anfang (meine männlichen Freunde, eine spezielle Situation bei ihm), aber nachdem wir da Grundlegendes geklärt hatten, stritten wir uns sehr selten. Auch jetzt noch kommt das vielleicht mal alle zwei Monate vor, und da ist es kein wahnsinniger Streit und verletzende Sachen haben wir noch nie zueinander gesagt, soweit ich mich erinnern kann. Das hat auch was mit Respekt voreinander zu tun - für mich jedenfalls. Lass dir also nichts einreden.

w, 35
 
  • #10
Liebe FS,

mein Freund und ich haben auch früh angefangen zu streiten. Auch in den ersten Monaten. Wir können beide stur sein, er ist Stier und ich Wassermann (ich glaube daran). So viele Gemeinsamkeiten wir haben, so viele Unterschiede haben wir auch. Da kracht es öfter mal. ;-)
Was deine Freundin mit WhatsApp beschreibt, haben wir auch. Manchmal verfangen wir uns in eine schriftliche Diskussion, werden emotional und dann geht die Post ab :-D...
Nicht immer schön, aber ich mache mir um unsere Beziehung keine Sorgen. Wir bekommen immer die Kurve, wir wissen beide, dass wir uns lieben und einfach teilweise unterschiedlich sind. Trotzdem können wir auch aufeinander zugehen und über alles reden.
Das ist bei jedem Paar anders... manche streiten nie und andere häufiger...

LG
 
  • #11
Denn heute sind sie sehr glücklich miteinander, können über alles reden, und Streit gibt es anscheinend nur noch ganz selten. So eine Beziehung wünsch ich mir auch.
So eine Beziehung, die sich so narzisstisch anfühlt und aufreibt, möchte ich nicht und noch was, du siehst nur ran aber nicht rein! Im Streit gibt es meistens einen Verlierer, vielleicht gewöhnt sich der Verlierer mit der Zeit daran, kann auch sein?
 
  • #12
Wahrscheinlich will sie sich die eigene Situation schönreden.
Genau so sehe ich das auch, nach außen falsche Show machen!
Einer steckt da immer zurück und macht alles so, wie der andere das will, das kann dann später zum großen Knall führen.
Explizit sehe ich das auch so!
Das hat auch was mit Respekt voreinander zu tun - für mich jedenfalls. Lass dir also nichts einreden.
Meistens fehlt einseitig der Respekt und der andere passt sich an, um nicht den Kontakt (deshalb Kontakt, weil ich unter Beziehung was anderes verstehe!) zu gefährden und plötzlich wieder alleine zu sein, für mich nicht vorstellbar so zu leben, lieber dann doch Single zu sein!
 
  • #13
Ich finde so heftige Streits am Anfang nicht normal. Ich kann Dir auch sagen warum: Mit meinem Ex (19 J. verh.) ging es auch in den ersten Wochen mit Streits heftig los. Später wurde es von seiner Seite aus verletzend. Das schaukelte sich manchmal so hoch, das ich mich nur noch wehren konnte indem ich ihn anschrei. Wir hatten immer Diskussionen.
Heute bin ich seit über 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir haben noch nie diskutiert oder gestritten. Wenn einer eine andere Meinung hat, wird sachlich darüber geredet. Er und ich haben eine ganz andere Art miteinander umzugehen. Wenn ich heute auf meine Ehe zurückschauen, könnte ich mir nicht mehr vorstellen so miteinander umzugehen. Mich haben diese verbalen Verletzungen meines Ex sehr verletzt und ich denke heute noch daran wie beschissen ich mich damals gefühlt habe. Das würde ich heute niemanden mehr erlauben mit mir so zu reden. Ich kenne jetzt die Unterschiedlichsten und weiß, das es auch anders geht. Vor allem gehen verbale Beleidigungen nicht. Egal ob per WhatsApp oder persönlich.
 
  • #14
Sie sagt zu mir, dass streiten dazu gehört und es für einen Beziehungsaufbau irgendwie dazu gehört.
Was ist das für eine seltsame Einstellung, dass Streiten zu einer Beziehung gehört?

Es mag Menschen geben, für die ständige Streitereien normal sind, doch ich bin der Ansicht, dass man sich eher arrangiert und -selbst wenn es verschiedene Ansichten zu einer Sache gibt-, liebevoll/ verständnisvoll miteinander umgeht, was nicht schwer ist, wenn man sich bei Unstimmigkeiten bemüht, auch die Perspektive des anderen zu sehen.

Eine Beziehung, in der es ständig Streitereien gibt, ist für mich das Allerletzte und ganz klar ein Zeichen dafür, das zwei Menschen hier so konträr sind, dass sie einfach nicht zueinander passen.
 
  • #15
Hallo,

deine Freundin hat teilweise Recht. Wenn man sich über etwas streitet, sei es noch so banal, dann kommuniziert man miteinander. Und Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil in zwischenmenschlichen Beziehungen. Wichtig ist aber, dass es nach dem Streit wieder eine Versöhnung gibt! Beziehungen sind nicht immer Sonnenschein und Regenbogen aber nach dem Sturm kann der Regenbogen wieder kommen. Wenn man sich liebt, dann gibt es nichts, was einen trennen kann, absolut nichts, einzig die Liebe verbindet und trennt die Menschen. Es gibt keine zwischenmenschliche Beziehung die zu 100% fehlerlos ist aber sie ist trotzdem zu 100% perfekt, denn Fehler, Unebenheiten, Makel und Individualismus machen uns perfekt. Du warst wahrscheinlich nicht lange mit den Männern zusammen und hattest außer minimalen Meinungsverschiedenheiten nie einen Mega Streit, aber Fakt ist, dass man immer wieder mit Menschen aneinandergeraten wird, allein schon, weil die Meinungen, Ziele und Wünsche nicht 100% deckungsgleich sind. Und wichtig ist noch zu erwähnen, dass Streitereien bei WhatsApp schneller eskalieren können als im Realen Leben von Angesicht. Wir sehen die Person nicht vor uns und können uns nicht ihren Schmerz vorstellen, da Mimik und Gestik fehlen. Berührung fehlt, die kann man über WhatsApp auch nicht geben. Wenn man nicht gerade eine Sprachnachricht auf WhatsApp macht fehlt auch die Stimme und die ist wichtig, denn der Ton macht die Musik. Und selbst beim Facetimen gibt es kein wirkliches Zugehörigkeitsgefühl. Deswegen ist ein Streit über WhatsApp und generell übers Internet zu führen, das denkbar schlechteste was man tun kann. Es ist immer noch am besten, wenn man jemanden das ins Gesicht sagt, wenn man ein Problem hat. ;)
PS : Und ja, natürlich hab ich mich gestritten! Manchmal am Anfang, manchmal erst nach einiger Zeit, variiert immer. Alles Gute noch :)
 
  • #16
Sie sagt zu mir, dass streiten dazu gehört und es für einen Beziehungsaufbau irgendwie dazu gehört.
Das ist schon richtig das Auseinandersetzungen dazu gehören ABER die Intensität und die Häufigkeit macht es aus. Derartige Streitigkeiten wie du sie beschreibst sind für mich nicht mehr normal sondern zeigen, dass man zu unterschiedliche Prioritäten und Vorstellungen hat. Wenn das schon so beginnt wird sich das auch nicht mehr legen. Dieser Zustand wird damit schön geredet das du dich nicht vollständig auf Beziehungen einlässt. Das ist ein Schwank von einem Extrem ins Andere in dem deine Freundin keine gesunden Graustufen mehr sieht.
 
  • #17
Einige Menschen scheinen auf Drama zu stehen. Die brauchen das. Harmonie ist ihnen zu langweilig. Ich persönlich hasse Drama. Das kostet nur unnötig Kraft. Mein Partner und ich sind jetzt 8 Monate zusammen und haben noch nie gestritten. Wir können über Differenzen normal reden. Hätte es in den ersten Monaten schon richtigen Streit gegeben, hätte ich die Beziehung beendet.

Aber jedem das Seine. Hauptsache beide sind zufrieden.
 
  • #18
Moin,
was ist "Streit"?
OK, man sagt mal was Kritisches über den Partner, der meckert zurück... Aber dann lacht man drüber, bespricht eine Lösung... und gut ist.
Harte, böse und verletzende Worte haben in einer Liebesbeziehung doch nichts verloren. Wenn jemand sich nur so zu helfen weiß, dann passt es einfach nicht.

manchmal
 
  • #19
Nach 3 Monaten wegen eines Missverständnisses.
Jeder von uns ist sofort mit dem Gedanken: "Pffft, das ist mir zu blöd.", in sein Schneckenhaus zurückgewichen.
Danach 9 Monate Funkstille.

Wiederannäherung, sehr vorsichtig.
Langsam wachsende Sicherheit.
Und jetzt, nach etwa 1,5 Jahren (Achtung, schlechte Chronistin, vielleicht ist es auch länger), sind wir in einem Stadium, wo wir uns gegenseitig auch erstmals so richtig auf die Nerven gehen können, ohne dass es ein Drama ist.

Wir haben das erst vorgestern grinsend und sehr liebevoll im Auto besprochen.

Streit hängt auch davon ab, wie man ihn führt.
Destruktiv, verletzend - ist nie ok.

w, 52
 
  • #20
Streiten muss ja nicht mit Verletzungen einhergehen, es können auch Meinungsverschiedenheiten sein. Ich finde es z.B. gut, wenn man NICHT aufhört, sich auseinanderzusetzen, bevor was geklärt ist. Und ich halte die Streitlosigkeit in den ersten Monaten auch nicht unbedingt für was Echtes, weil man sich vielleicht "glättet" und verstellt in der ersten Zeit und denkt, das wird schon. Und genau die Themen kommen aber wieder auf den Tisch.

Was für mich weder in der ersten Zeit noch sonstwann geht, sind Verletzungen. Die sind auch gar nicht nötig, wenn man ein Streitthema behandelt. Verletzen, das machen nur Leute, die nicht wissen, wie man diskutiert. (Kommt natürlich drauf an, ob jemand schon verletzt ist, weil der andere nicht immer sagt "ja, Schatz, natürlich hast du recht, ja, Schatz, ja ich weiß, das war schlecht" (Lied von Bodo Wartke))

Trotzdem sind meine Beziehungen immer gescheitert.
Nun meinte sie, weil ich mich nicht streite, hätten die Männer das Gefühl, ich würde mich nicht komplett einlassen und deshalb würde es immer scheitern.
Ich wusste eigentlich aber nie, über was ich mich streiten soll.
Warum nicht, das ist die Frage. Wenn Du mehrere Bez.anbahnungen hattest - war da nie ein Mann bei, bei dem Du dachtest "so geht das nicht"? Wenn Du dann stattdessen dachtest "na gut, dann ziehen wir halt nie zusammen" oder "na gut, dann haben wir noch ein bisschen Spaß und ich klinke mich langsam aus", dann hat Deine Freundin schon recht damit. Du verteidigst nicht Deinen Standpunkt, weil Du es gleich abhakst, ohne dem anderen eine Chance zu geben. Allerdings kann man das keineswegs so pauschal sagen, vielleicht passten die Männer wirklich nicht. Man kann sich z.B. nicht darüber streiten, ob man Kinder will oder nicht, oder ob man Fernbeziehungen führen will oder nicht. Das sind so grundsätzliche Ansichten, von denen man einen anderen weder überzeugen kann noch sollte, finde ich, weil das an Bearbeitung grenzt.

Hast Du mal ein paar Themenbeispiele, worüber die sich streiten? Wäre interessant zu sehen, ob man selbst auch Energie reinstecken würde, da was zu klären, oder nicht doch auch wie Du denken würde, dass es sich nicht lohnt zu streiten.