• #31
Dem steht der heutige Zeitgeist entgegen, nachdem man sich erstmal 10 Jahre lang "ausleben" muss, damit man überhaupt weiß, was man will - für die Männer vom zeitlichen Ablauf her natürlich kein Problem, für die Frauen schon.
Wie gesagt, ein weibliches Problem ...

Man kann Männer nicht für die Regeln der Natur verantwortlich machen.

Wenigstens ist eine Frau, die gleich Klartext redet, ehrlich. Da kann der Mann schnell flüchten, wenn ihm der Ansatz nicht passt. Im Gegensatz zu einem Mann, der eigentlich nur auf Sex aus ist, das aber wohlweislich für sich be- und die Frau warm hält ...
Naja, was heißt ehrlich? Die Frau sucht einen Vater und Versorger, den Partner erst in zweiter Konsequenz. Durch die Thematisierung trägt sie das zwar offen nach außen, in ihrer Absicht lag das aber sicherlich nicht.
 
  • #32
Ja und Frauen nicht wie Männer, also warum nimmst es einfach nicht hin, wenn eine Frau schon sehr früh nach diesem Thema nachfragt und sagst ihr das was Du hier sagst. So kann die Frau abschätzten oder sich selber aussuchen, ob sie das möchte.

Du sagst hier aber immer wieder; Männer sind nicht so, sie wollen es anders haben. JA! Das weiß fast jede Frau aber darum ist die männliche Seite nicht automatisch die richtige.

Wenn es ein Mann, bei dem die Frauen Schlange stehen und die ihre Wünsche immer schön brav unterdrücken, um ihn nicht zu verschrecken, dann kann ein Mann sich Dein Denken erlauben.

Aber erziehe doch bitte nicht die Frauen! Damit die Männer es leichter haben. Denn wenn Du die Frauen verstehst aber nicht dementsprechend handelst, ist es nichts wert.
 
  • #33
Naja, was heißt ehrlich? Die Frau sucht einen Vater und Versorger, den Partner erst in zweiter Konsequenz. Durch die Thematisierung trägt sie das zwar offen nach außen, in ihrer Absicht lag das aber sicherlich nicht.
Nein, sie sucht nicht in erster Linie einen Vater und Versorger, sondern sie sucht einen Partner, der den gleichen Lebensplan hat. Ich kann nicht nachvollziehen, was daran so schwer zu verstehen ist.

Ich würde mich absolut nicht mehr "um meiner selbst" geliebt fühlen von einem Mann, wenn er sagt, er will mit mir zusammensein und möglichst viel Spaß mit mir haben, als wenn er sagt, er betrachtet mich als die Frau, mit der er eine Familie gründen könnte. Eher im Gegenteil. Letzterer wäre mir um Längen sympathischer.

Und die männliche Sichtweise, wie du sie präsentierst, ist auch nicht automatisch "richtiger" als die der Frauen.

Ich bin so froh, dass ich mit dem Thema durch bin und das für meinen Mann gar keine Frage war ...
 
  • #34
Ja und Frauen nicht wie Männer, also warum nimmst es einfach nicht hin, wenn eine Frau schon sehr früh nach diesem Thema nachfragt und sagst ihr das was Du hier sagst. [...] Aber erziehe doch bitte nicht die Frauen!
Ich weiß wirklich nicht, woran die Damenwelt dieses Forums ständig ihre Mutmaßungen zu meinem Verhalten ggü. Frauen festmachen will.

Ich kläre Dich mal zu meinem Verhalten auf: Fängt eine Frau während des Kennenlernens mit Heirat oder Kindern an, distanziere ich mich. Ich erziehe sie nicht, ich erörtere das Thema nicht, sondern lasse den Kontakt schlicht ruhen. In dem Moment wird sie uninteressant und ich bin weg. Das tue ich.

Nicht etwa, weil ich prinzipiell keine Kinder möchte. Zwar bin ich nicht wirklich scharf drauf, mit der richtigen Partnerin an meiner Seite schließe ich das Thema aber nicht kategorisch aus.

Nein, ich bin weg, weil die Frau keinen Partner, sondern einen Vater sucht, unter offensichtlichem Kontrollzwang leidet, saubedürftig wirkt und eine solche Frau einfach nicht zu mir passt.

Zudem wirkt die Frage nach Ehe und Kindern während des Kennenlernens ungefähr so attraktiv, wie das männliche Abklopfen nach Sexualpraktiken. Im Grunde könnte mich die Frau genauso gut um einen Kontoauszug bitten. So sexy wirkt das.
 
  • #35
Ich würde mich absolut nicht mehr "um meiner selbst" geliebt fühlen von einem Mann, wenn er sagt, er will mit mir zusammensein und möglichst viel Spaß mit mir haben, als wenn er sagt, er betrachtet mich als die Frau, mit der er eine Familie gründen könnte. Eher im Gegenteil. Letzterer wäre mir um Längen sympathischer.
Siehst Du, und da liegt der Unterschied: Mir wäre es lieber, eine Frau wollte mit mir zusammen sein, als ihren Lebensplan durch mich erfüllt zu sehen.

Die Geschlechter ticken nicht gleich.

Und die männliche Sichtweise, wie du sie präsentierst, ist auch nicht automatisch "richtiger" als die der Frauen.
Was ich auch nie behauptet habe. Im Gegensatz zu der Damenwelt, die allen Ernstes der Ansicht ist, Männer würden, ähnlich wie sie selbst eben, während Singlezeiten von Heirat, Kindern, rosa Einhörnern und ganz ganz weichen Wölkchen träumen, fällt mir der Unterschied zwischen den Geschlechtern wenigstens auf.
 
  • #36
Ich will mir nicht anmaßen, für alle Männer zu sprechen, aber die meisten laufen nicht mit einem grundsätzlichen Wunsch nach Ehe und Kindern herum.
Er kann bei Bekanntschaft zu einer Frau aber sehr schnell aufkommen und das tut er bei vielen Männern (ohne ihn deshalb gleich umsetzen zu müssen!), es sei denn, sie verbieten ihn sich - so meine Meinung. Jedenfalls gibt es genug Männer, die den Wunsch verspüren, sehr schnell.

An die FS: Ich kann nicht sagen, was du tun sollst, denn du sollst das tun, was dir entspricht. Ich würde einen Mann jedenfalls nicht nach einem "grundsätzlichen Kinderwunsch" fragen. Ich finde das unglaublich abtörnend, auch wenn ein Mann das umgekehrt auskundschaftet.

Ich würde aber von mir, meinen Plänen, Wünschen und Sorgen, auch zum Thema Kinderwunsch einfach offen berichten und erzählen, so wie einem Freund. Warum auch nicht? Er kann sich ja immer noch überlegen, wie er dazu steht.

Nach einer Zeit des Zusammenseins, wenn ich den Wunsch mit ihm verspüre, würde ich das auch sagen.

Das vorher Auszukundschaften halte ich für wenig sinnvoll, da es tatsächlich auf die Frau ankommt, ob er den Wunsch verspürt, und mir als Frau geht das genauso, dass es vom Mann abhängt.

Um sich Zeitverschwendungen zu sparen, kann man sich auch einfach nur noch mit solchen einlassen, die als potentieller Vater für einen selbst in Frage kämen. Wie der Mann dazu steht, erfährt man letztens Endes eh erst, wenn es zur Zeugung kommt. Vorher reden kann man viel.

Ist es wirklich so wichtig, das auszukundschaften, kommen für einen selbst so viele Männer in Frage? Vielleicht sollte man einfach mal fühlen, wie er so dazu steht. Oder einfach allgemein über die Themen reden und sehen, wie er reagiert.
 
  • #37
Noch eine Ergänzung: Allgemein über den Kinderwunsch zu reden (und nicht so strichlistenartig: "Ich brauche die Bestätigung, dass du Kinder willst" - geht gar nicht!!), finde ich total normal. Es ist ein Thema, das in verschiedener Hinsicht eine Rolle spielt und interessant ist, politisch, gesellschaftlich, persönlich, und so kann man von einem Thema zum anderen kommen.

Ich glaube ich würde nicht "verschweigen", was ich für Wünsche habe. Da müsste ich schon ziemliche Angst haben, ihn zu vergraulen. Kann vorkommen, dass man aus irgendwelchen Gründen so verunsichert ist, aber der Normalzustand wäre das nicht.

Also einfach normal darüber sprechen. Ich kann auch verstehen, wenn man gerade genervt von Männern ist, dass man mal einem Mann sehr "klipp und klar" sagt, was man will, oder tatsächlich fordernd daherkommt. Manche Männer nehmen das sogar mit Humor oder versuchen, herauszufinden, warum man so genervt und "zielstrebig" vorgeht. Kann alles vorkommen. Vielleicht sollte man auch nicht immer alles so ernst nehmen.
 
  • #38
Fängt eine Frau während des Kennenlernens mit Heirat oder Kindern an, distanziere ich mich. Ich erziehe sie nicht, ich erörtere das Thema nicht, sondern lasse den Kontakt schlicht ruhen. In dem Moment wird sie uninteressant und ich bin weg. Das tue ich.

Nicht etwa, weil ich prinzipiell keine Kinder möchte. Zwar bin ich nicht wirklich scharf drauf, mit der richtigen Partnerin an meiner Seite schließe ich das Thema aber nicht kategorisch aus.
Wenn eine Frau davon anfängt zu sprechen, so öffnet sie sich und erzählt nur ihre innersten Wünsche und Bedürfnisse, dass sie mit dem Mann, den sie liebt Familien gründen möchte. Sie heiraten immer oder meistens aus Liebe und sie wollen aus Liebe auch ein Kind mit dem Mann!
Aber darunter verstehst du: "die Frau will mich sofort festnageln und mir ein Kind anhängen" und haust verängstigt ab! Dabei hat die Frau zunächst nur laut geträumt und es bedeutet nicht, dass sie sich in dich genug verliebt, um dich zu heiraten und mit dir ein Kind zu zeugen. Nur Spermien können sie in einer Samenbank finden.

Ein Kind ist für die Frau nur die Krönung ihrer (hoffentlich) gemeinsamen Liebe. Für den Mann offensichtlich nur ein lästiges Übel.

Du gehörst nicht zu den Männern, welche sich immer ein Kind wünschten (nicht wirklich scharf drauf) - auch zu Zeiten wenn sie Single sind. Spreche bitte nicht von den anderen meisten Männern, nur weil das für dich nicht stimmt!

Meine 16-monatige Beziehung zu einem Mann (43) endete Mitte Juli, weil er unbedingt ein Knd möchte. Er fand eine 16 Jahre jüngere heiratswillige Frau in seiner Heimat ich hatte Sex mit dir und dass ich zurückkam auch wieder mit mir ohne dass ich davon etwas wusste. Und ich schreiben, dass dieser Mann ganz sicher nicht aus Liebe heiratet, weil er dieser Frau so gut wie gar nicht kennt, so wie er mich kennen lernen konnte und so viel Zeit und verschiedene Freizeitaktivitäten wir unternommen haben. Betrogen hatte er mich mit ihr und sie mit mir, trotzdem dass er mit dir schlief, suchte er in CH nach weiteren heiratswilligen Frauen. Damit hatte sich mein Eindruck schon zu Beginn, er würde nie einer Frau treu sein können, bestätigt

Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass er nur eine Frau braucht, damit auch sein Wunsch nach Kind in Erfüllung geht, es kommt mir so vor als würde er nur ein Gefäss für seinen Samen suchen. Sein Wunsch nach einem Kind ist stärker als seine Liebe und er kauft eine Katze in Sack!
 
  • #39
Rein finanziell gerechnet stehen sich viele Männer mit Prostituiertenbesuchen besser, mehr Abwechslung und Ärger mit "Migräne" gibt´s auch nicht.
Wenn du das so betrachtest, dann frage ich mich, warum heiraten Männer trotzdem? Sie können jahrelang zu derselben Prostituierten gehen als Stammkunde. Da ensteht auch eine Art Vertrautheit und Bindung. Sie muss nur nicht seine Wohnung putzen, kochen und die Wäsche waschen. Ausser er bezahlt sie auch dafür ;-)

Aha, jetzt könnte ich den Einwand hören bzw. lesen: "aber ich bekomme keine Liebe und keine Gefühle von einer Prostituierten, sie liebt mich nicht, es ist nur eine bezahlte Dienstleistung, eine 'Mogelpackung' aber keine gegenseitige Herzensangelegenheit, wie mich eine andere Frau liebt, darum erfülle ich meiner Frau viele Wünsche und nehme dafür freiwillig Ärger mit "Migräne" in Kauf".
Akzeptanz, Liebe und Anerkennung ist den Männern dann doch wertvoller, deshalb heiraten sie auch! Und natürlich bekommen sie dazu auch noch ein wohliges zu Hause in einem schön eingerichteten Ambiente. Nicht wahr?

Schmunzel :)
 
  • #40
Wenn eine Frau davon anfängt zu sprechen, so öffnet sie sich und erzählt nur ihre innersten Wünsche und Bedürfnisse, dass sie mit dem Mann, den sie liebt Familien gründen möchte.
Würde ich einer Frau beim Kennenlernen von meinen sexuellen Vorlieben berichten und sie dahingehend prüfen, ob wir kompatibel sind, entspräche das ebenfalls einer Öffnung hinsichtlich meiner Wünsche und Bedürfnisse.

... ändert nichts. In den meisten Fällen würde ich aussortiert werden.
 
  • #41
Wenn eine Frau davon anfängt zu sprechen, so öffnet sie sich und erzählt nur ihre innersten Wünsche und Bedürfnisse, dass sie mit dem Mann, den sie liebt Familien gründen möchte. Sie heiraten immer oder meistens aus Liebe und sie wollen aus Liebe auch ein Kind mit dem Mann!
Dabei hat die Frau zunächst nur laut geträumt und es bedeutet nicht, dass sie sich in dich genug verliebt, um dich zu heiraten und mit dir ein Kind zu zeugen. Nur Spermien können sie in einer Samenbank finden.

Ein Kind ist für die Frau nur die Krönung ihrer (hoffentlich) gemeinsamen Liebe. Für den Mann offensichtlich nur ein lästiges Übel.
Oh je, das ist schon sehr stark romantisierend! Das Bild von der heiligen Frau, die nur aus Liebe heiraten und Kinder bekommen will. Sicher, das gibt es, und ich wünsche mir sehr so eine Frau kennen zu lernen.
Nur, ist das wirklich die absolute Mehrheit? Wenn wir uns die Scheidungsrate anschauen, und die Tatsache dass die Scheidungen zu 80% von der Frau eingeleitet werden......
Ich bin 37, und ich kenne sehr viele Frauen Ü30, bei denen du die Uhr förmlich ticken hören kannst. Zum davon laufen! ich möchte jemanden, der mich liebt, und mich nicht nur als Erfüllungswerkzeug für die eigenen Bedürfnisse sieht! Und wie oft ich es schon erlebt habe (Bekanntenkreis usw.), dass Frauen, die sooo anspruchsvoll und bedächtig in jungen Jahren bei der Partnerwahl waren, längere Zeit Single waren, und dann plötzlich in einem bestimmten Alter haben Sie jemand kennen gelernt, auf den sie früher nie scharf gewesen wären, und schwupp di wups wurde nach ein paar Monaten die Pille vergessen.....
Kinder - ja! Aber nur mit jemand, der mich wirklich liebt, und mich nicht nur nimmt, weil kein anderer mehr zur Verfügung steht, und ich gut verdiene, und weil man eben schon alt (fürs Kinderkriegen) als Frau ist........Last Chance sozusagen. Und das Argument mit der Samenbank ist auch nicht stimmig. Das gilt vielleicht für die paar Prozent der Single-Frauen aus der Oberschicht, die extrem gut situiert sind als Frau, um die finanziellen Einbußen aufzufangen... Aber doch nicht für die Mehrheit! Die meisten Frauen brauchen einen Mann nicht nur zum Zeugen, sondern zur Versorgung! Das ist auch heute noch so. Insofern muss man als Mann da schon die Ohren spitzen und genau hin hören, wenn man nicht als Zahlesel und alle 2-Wochen-fürs-WE-Vater enden will!
 
  • #42
Siehst Du, und da liegt der Unterschied: Mir wäre es lieber, eine Frau wollte mit mir zusammen sein, als ihren Lebensplan durch mich erfüllt zu sehen. Die Geschlechter ticken nicht gleich.
Das ist wirklich komisch. Ich habe genau umgekehrt bei Männern eher das Gefühl, dass sie irgendwann sehr technisch darauf bedacht sind, ihren Lebensplan zu erfüllen. Dann wird mal schnell eine Frau gesucht, bei der die Eckdaten stimmen und Risikominimierung im Vordergrund steht, und los geht es. Und diese Wahrnehmung habe lustigerweise nicht nur ich, sondern ich habe das schon von sehr viele Frauen gehört.

Deshalb ist es ulkig, daraus eine typisch weibliche Erscheinung zu machen mit einem Satz wie: "Die Geschlechter ticken nicht gleich".

Ich leugne noch nicht einmal, dass es das Phänomen auch bei Frauen gibt. Aber das als typisch weibliche Eigenschaft zu sehen, ist absurd.

Überhaupt reimen sich Männer die "Geschlechtsbiologie" gerne mal zurecht, wie es ihnen gerade passt (am angenehmsten ist es immer noch mit Männern zu diskutieren, die solche pseudobiologischen und pauschalen Urteile aus Diskussionen heraushalten können). Aber wenn man es unbedingt geschlechtsspezifisch betrachten wollen würde: Dann ist es für Frauen ein größeres Risiko ein Kind zu bekommen, d.h. der Partner dazu wird genauer ausgewählt, während Männer - von Natur aus - eigentlich tendenziell eher ihren Samen verbreiten wollen. In der heutigen Gesellschaft mag da so manches verschoben sein, aber dann bitte nicht aus dem verschobenen verquere Geschlechtertheorien machen.

Ich denke, dass Frauen schon rein emotional nicht mit jedem Mann ein Kind bekommen wollen, der von sich aus will. Es findet also automatisch eine gewisse Auswahl statt.

Aber selbstverständlich kommt es immer darauf an, ob es so rüberkommt, dass jemand sich speziell mit dem Partner ein Kind wünscht oder nur "irgendeinen" Versorger sucht.

Umgekehrt unterscheide ich das auch. Ein Mann, der einen "Plan" verfolgt und noch die richtige zur Vollendung des Plans sucht, törnt ab. Ein Mann, der Wünsche hat und äußert, gerne mal Vater werden will und zugleich sich verliebt, törnt nicht ab.

Es kommt wie immer auf das Wie an und ich denke, da reden einige aneinander vorbei, die es möglicherweise ähnlich sehen könnten.
 
  • #43
Würde ich einer Frau beim Kennenlernen von meinen sexuellen Vorlieben berichten und sie dahingehend prüfen, ob wir kompatibel sind, entspräche das ebenfalls einer Öffnung hinsichtlich meiner Wünsche und Bedürfnisse.
Ich finde es persönlich sogar besser, wenn man auch darüber zu sprechen beginnt, denn es stellt sich sowieso früher oder später heraus, ob man sexuell passt. Dann lieber früher als später, so verlieren beide keine wertvolle Lebenszeit. Ich will nicht später nicht mit Lack und Leder überrascht werden ;-)
Oh je, das ist schon sehr stark romantisierend! Das Bild von der heiligen Frau, die nur aus Liebe heiraten und Kinder bekommen will. Sicher, das gibt es, und ich wünsche mir sehr so eine Frau kennen zu lernen.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich schreib:
Sie heiraten immer oder meistens aus Liebe und sie wollen aus Liebe auch ein Kind mit dem Mann!
Auch jede Frau möchte geheiratet werden aus Liebe und nicht, weil der Mann unbedingt ein Kind haben möchte, wie ich das dieses Jahr erlebt habe. Er heiratet eine Frau mit der er geschlafen hatte aber danach auch mit mir und er suchte trotzdem weiterhin nach anderen heiratswilligen Frauen, was für mich ein klarer Beweis ist, dass er diese Frau nicht lieben kann. Oder er heiratet nur deswegen, weil er mit mir kein Kind haben kann und meinte zu mir sogar: " ich weiss nicht ob ich mit einer anderen Frau glücklicher werde und es schöner haben würde." Deshalb ist es sinnlos zu sagen, die Geschlechter ticken anders und bin damit mit schoko einig!

Würden die Frauen genau gleich viel verdienen, wie die Männer auf dem Arbeitsmarkt ihren Qualifikationen entsprechend, so würden viel mehr Frauen unabhängig und Single bleiben und genauso wie die Männer erleben geniessen. Es gibt Managerinnen, die keine Zeit für privates Leben haben und manchmal gönnen Sie sich einen Callboy.
 
  • #44
ich kenne sehr viele Frauen Ü30, bei denen du die Uhr förmlich ticken hören kannst. Zum davon laufen! ich möchte jemanden, der mich liebt, und mich nicht nur als Erfüllungswerkzeug für die eigenen Bedürfnisse sieht!
Bei Frauen Ü 30 tickt nun einmal zunehmend "die Uhr". Das bedeutet nicht, dass sie in Panik verfallen muss, so meine ich das nicht. Nur macht eine Frau Ü 30, die sich Familie wünscht, vielleicht nicht mehr 10 Jahre Party und geht Spaßbeziehungen ein etc. wie ne 20 Jährige. Sie wird sich dessen bewusst, dass Zeit begrenzt ist (was ich überhaupt nicht schlimm finde). Als ich unter 30 war, war mir das bspw. nicht bewusst, den Faktor Zeit habe ich häufig vollkommen beiseite gelassen und Ü 30 Frauen sagten dann so Sätze wie: "Das Leben ist zu kurz." oder "Das kostet zu viel Zeit", wenn man sich wegen eines Mannes aufregte, der es nicht Wert war. Ich konnte das noch nicht wirklich nachvollziehen, fand diese pragmatischen Sprüche aber immer schon ziemlich cool. Man wird also etwas vernünftiger, pragmatischer und respektvoller der eigenen Zeit gegenüber.

An deinem Kommentar fällt mir jedoch auf, dass du dir einerseits wünscht, dass eine Frau dich liebt, andererseits aber sehr lieblos mit ihrer Biologie umgehst. Ihr zum Vorwurf zu machen, dass ihre "Uhr tickt" und sie das auch offen sagt. An anderer Stelle äußern Männer mit dieser Art auch gerne, "sie" hätte schon viel früher Kinder bekommen müssen, die Frauen machen ja so viel falsch. Ohne sich in deren Situation einzufühlen. Das gibt eine ziemlich negative Einstellung gegenüber Frauen wieder, die nicht das Problem der Frauen ist. Frauen leben so wie sie es für richtig halten und haben ihre Gründe, warum sie wann was machen.

Übrigens soll mein Kommentar keine Panik bezüglich biologischer Uhr auslösen. Sie tickt ja nicht von heut auf morgen. Nur als junger Mensch meinen Männer wie Frauen (das ist ganz normal), sie hätten noch unendlich viel Zeit und vergeuden viel. Später wird eben mehr "gerechnet" mit der Zeit. Eigentlich alles ein natürlicher Ablauf. Was wären junge Menschen ohne ihre Verschwendung und was ältere ohne etwas Vernunft. Wer das und den Lauf der Zeit so gar nicht akzeptieren kann, ist doch selbst irgendwo stehengeblieben.
 
  • #45
Ich finde es persönlich sogar besser, wenn man auch darüber zu sprechen beginnt, denn es stellt sich sowieso früher oder später heraus, ob man sexuell passt. Dann lieber früher als später, so verlieren beide keine wertvolle Lebenszeit. Ich will nicht später nicht mit Lack und Leder überrascht werden ;-)
Okay, aber mit dieser Einstellung stehst Du recht alleine im Feld. Schau' Dich beispielsweise im Forum um: Die meisten weiblichen Beiträge verurteilen die Männer in gewissen Erfahrungsberichten schon zum Perversen, Betrüger, Triebgesteuerten oder sonstwas ohne dass dieser überhaupt das Wort "Sex" benutzt hätte. Aktuell fällt mir der Thread ein, in dem von einem Mann berichtet wird, der seinen Urlaub entsprechend seinen Wünschen plant, woraufhin dieser zum Betrüger an seiner Frau gestempelt wird.

Spreche ich als Mann während des Kennenlernens Sex oder gar bestimmte Praktiken an, bin ich in 99 % aller Fälle raus aus dem Spiel. Und umgekehrt läuft es eben mit den Themen Heirat und Kinder.
 
  • #46
An anderer Stelle äußern Männer mit dieser Art auch gerne, "sie" hätte schon viel früher Kinder bekommen müssen, die Frauen machen ja so viel falsch. Ohne sich in deren Situation einzufühlen. Das gibt eine ziemlich negative Einstellung gegenüber Frauen wieder, die nicht das Problem der Frauen ist. Frauen leben so wie sie es für richtig halten und haben ihre Gründe, warum sie wann was machen.
Vielleicht fällt es Frauen schwer, die Bedenken der Männer nachzuvollziehen, weil sie selbst nicht in entsprechenden Date-Situationen sitzen.

Es gibt zwei Sorten Frau ab 30 mit Kinderwunsch, die mit der Tür ins Haus fallen: Die ersten, eine ganz klare Minderheit, hatten etwas Pech bei der Partnersuche und arbeiten nun mit Hochdruck an der Familienplanung bevor es zu spät ist. Für die kann ich noch Verständnis aufbringen.

Die zweiten, und ich ordne die FS aufgrund ihrer Wortwahl und ihres Berichtes dieser zu, hat sich möglichst lange mit allen möglichen Männern ausgetobt und möchte jetzt, kurz vor Knapp, einen "verlässlichen Mann" (a.k.a. "Trottel"), der ihren Lebensplan kurzfristig verwirklicht. Diese Sorte Frau haut mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ab, sobald der Kinderwunsch erfüllt ist und das Familienleben etwas öde wird.

Bedauerlicherweise treffe ich viel zu häufig auf letztere Gruppe. Alle wurden sie von der bitterbösen Männerwelt schamlos sexuell ausgenutzt (man merke: offensichtlich partizipierte nur ein Geschlecht am Sex ... alleine dieses do-ut-des-Konzept mit höchstwahrscheinlich angekoppeltem Lohn-und-Strafsystem und Instrumentalisierung des Sex' kommt schon nicht in Frage) und das über 10 bis 15 Jahre lang ... ja, klar. Sehr glaubhaft.

Diese Frauen haben sich über Jahre hinweg als ernstzunehmende Ehepartnerinnen und Mütter disqualifiziert. Selbst wenn ich hoffnungslos chancenlos auf dem Partnermarkt stünde, könnte ich gar nicht blöd genug sein, dort freiwillig Verpflichtungen zu übernehmen, wo zig andere Männer Spaß mit (m)einer Frau hatten. Nö danke.

Wer wirklich die Mutterrolle einnehmen möchte, sollte sich auch entsprechend zu verhalten wissen.
 
  • #47
Das sind Optionen, die sich im Laufe einer Beziehung entwickeln können. Die sitzen in Singlezeiten nicht herum und planen eine tolle Hochzeit oder träumen von der potentiellen Mutter ihrer Kinder. Wenn nicht einmal eine Partnerin in Sichtweise ist, interessieren diese Themen niemanden.

Männer sind nicht wie Frauen!
Ja - und dann verschwendet Frau Zeit an einen Mann, der sich nicht entscheiden kann bis man Unfruchtbar ist !? Super - wie lange soll man da bitte eine "Probezeit" gewähren? Das man miteinander Sex hat, kuschelt, redet und was unternimmt ist ja schön und gut. Aber das kann man nicht jahrelang betreiben bis man zu alt wird. ?!?!

1. muss eine Beziehung auch aufbauen und gedeihen. Unmittelbar nach einer Kennenlernphase (die ja auch meist 2-4 Monate dauert!) wenn es passt/funkte.

2. müssen die Partner Vertrauen aufbauen. Sexuelle Steigerung und. Zur Beziehung stehen!

3. Ängste loswerden, dass einer doch lieber ein anderen Partner ausprobieren will. Zusammenhalten.

4. Unternehmungen wie Urlaub, Essen, Ausgehen, shoppen. Freunde besuchen zusammen.

5. gutes Zusammengehörigkeitsgefühl Pflegen - guten Sex beibehalten!

Und ab Punkt 6 an zusammenziehen denken... Aber da ist auch schon der Knackpunkt ! Was ist wenn da einer plötzlich nicht mehr mitzieht? Und alle Punkte bis noch paar Jahre ausdehnen will? Weil es ihm irgendwie doch zu schnell ist alles. Oder weils ja gar nicht der Wunsch eines Mannes ist sich fest zu binden/ heiraten und schon gar nicht ein Kind in die Welt zu setzen?! Wer muss wem zu liebe Rücksicht nehmen. Man will ja auch keinen Mann im glauben lassen, dass man ihn nur für seine "weiblichen Ziele" benutzt... Im Gegenteil- Frau ist erst glücklich wenn es den Mann auch glücklich macht. Oder sind Männer absolut gegen die Familie und machen all das nur der Frau die sie lieben zuliebe?!

Kann man eventuell schon zu Beginn rausfinden, ob man einen Wackelkandidaten hat, der nur die Punkte 1-5 in der Dauerschleife wiederholen will? Oder sind alle Männer so, die eine Frau nicht wirklich über alles lieben ?! Und noch nicht die Frau im Leben hatten, in die sie sich unsterblich verlieben würden und der sie sogar ihr zu liebe, einen Antrag und Kinder machen!?

Oder machen Männer es nur aus steuerlichen Vorteilen und gesellschaftlichen Zwängen ansonsten?
 
  • #48
Ich will mir nicht anmaßen, für alle Männer zu sprechen, aber die meisten laufen nicht mit einem grundsätzlichen Wunsch nach Ehe und Kindern herum.
Mir ist aufgefallen, dass du dir in sehr vielen Beiträgen widersprichst, so auch in diesem Thread der Fragestellerin.

Auf der einen Seite sagst du sie hätte immer die falschen Männer gewählt (solche, die keine Familie gründen wollen) aber auf der anderen Seite sagst du: "die meisten [Männer] laufen nicht mit einem grundsätzlichen Wunsch nach Ehe und Kindern herum!

Also es liegt doch an den Männern, warum Frauen - auch die FS - nicht den richtigen Mann für Familiengründung finden, weil sie eben grundsätzlich diesen Wunsch nicht haben und es liegt nicht an den Frauen.

Was ist am Wunsch der Frauen Familie zu gründen so falsch, so unatürlich, so verkehrt? Wenn ich nicht die Krankheit hätte und einen Rolli brauchte, hätte ich sicherlich Kinder, weil ich mir das auch wünschte aber, obwohl ich jederzeit schwanger werden konnte, musste ich verhüten, da ich für Kinder nicht sorgen kann.

Auch du wärest der falsche für die FS, weil du nicht unbedingt scharf auf Kinder bist, wie das einige/andere Männer sind! Darum bitte beschuldige nicht die Frauen dafür, immer den falschen Mann zu wählen nur, weil offensichtlich die meisten Männer keine Kinder wollen!

Übrigens, wenn deine Eltern sich keine Kinder wünschten, so wärest du auch nicht auf der Welt! Nur dank ihres gemeinsamen Wunsches bist du entstanden wie wir alle! Kannst dich ruhig bei deinen Eltern bedanken :)
 
  • #49
Auf der einen Seite sagst du sie hätte immer die falschen Männer gewählt (solche, die keine Familie gründen wollen) aber auf der anderen Seite sagst du: "die meisten [Männer] laufen nicht mit einem grundsätzlichen Wunsch nach Ehe und Kindern herum!
Ich hatte da weniger Männer mit Familienwunsch im Sinn, denn den tragen meiner Meinung nach nur wenige mit sich herum, sondern eher beziehungswillige Männer vs. Aufreißer / Player / whatever.

Nach meiner Erfahrung kann sich der Kinderwunsch bei beiden Männergruppen entwickeln. Da scheint kein Unterschied zu bestehen. Das Binden(können) an eine Person, darin weichen beide voneinander ab.

Übrigens, wenn deine Eltern sich keine Kinder wünschten, so wärest du auch nicht auf der Welt!
Worum ich nicht gebeten habe. Da ist kein Dank nötig.
 
  • #50
Diese Frauen haben sich über Jahre hinweg als ernstzunehmende Ehepartnerinnen und Mütter disqualifiziert.
Warum das denn? Menschen verändern sich und vielleicht wollten die Frauen vorher nicht "Ehepartnerinnen und Mutter" sein. Ist ihr gutes Recht, was haben denn die Männer vorher gemacht, vor dem PC gesessen?

Du siehst das sehr schwarz-weiß.

Letztlich kann man das in der Tat nur beurteilen, wenn man in der Date-Situation sitzt. Ich fände eine Frau auch unsympathisch, die sich als Opfer der Männerwelt darstellt. Genauso aber auch einen Mann, der sich als Opfer darstellt, weil die Frauen ihn abgelehnt haben. Das war es aber auch, dem Rest deines Beitrages kann ich nicht folgen.

Da kommt auch sehr viel Frust, nicht vorher von den Frauen wahrgenommen worden zu sein und Angst, jetzt nur als Versorger wahrgenommen zu werden, durch. Und auch Missgunst gegenüber den Frauen, die sich "ausgetobt" haben. Das stößt mir sehr übel auf. Wenn ich einen Mann kennenlerne, der mich interessiert, überlege ich schon von alleine, wie er wohl im Studium war, was er schönes erlebt haben könnte, und das macht ihn interessant. Sehr befremdlich fände ich es, jemanden, also einen potentiellen Partner/eine potentielle Partnerin, um eine aufregende Vergangenheit zu beneiden, an der man nicht teil hatte.
 
  • #51
Die Antwort auf die gestellte Frage muss doch sehr unterschiedlich ausfallen je nach Alter der Frau. Wenn eine 24-jährige Frau so etwas fragt ist das noch akzeptabel für den Mann. Würde die Frage von einer 37-jährigen Frau gestellt, dann bedeutet das doch für den Mann, dass er plötzlich ungewollt Vater werden kann, wenn er mit der 37-jährigen eine sexuelle Beziehung eingeht, weil bei der Frau die biologische Uhr abläuft.
 
  • #52
Warum das denn? Menschen verändern sich und vielleicht wollten die Frauen vorher nicht "Ehepartnerinnen und Mutter" sein. Ist ihr gutes Recht, was haben denn die Männer vorher gemacht, vor dem PC gesessen?
Selbstverständlich ist das ihr gutes Recht und so soll es auch bleiben (... nicht zuletzt, weil es ein prima Selektionskriterium ist). Allerdings - und darin ähneln sich die Geschlechter wiederum - sollte man sorgfältig an die Auswahl der Beziehungskandidaten herangehen. Insbesondere, wenn Ehe und Elternschaft gewünscht sind.

Ich bin nicht verpflichtet, jedwedes Verhalten attraktiv zu finden. Das ist mein Recht.

... und wirklich ändern tun sich nur die wenigsten Menschen.

Da kommt auch sehr viel Frust, nicht vorher von den Frauen wahrgenommen worden zu sein und Angst, jetzt nur als Versorger wahrgenommen zu werden, durch. Und auch Missgunst gegenüber den Frauen, die sich "ausgetobt" haben.
Ach liebe Leute ...

... spart euch doch bitte mal persönliche Angriffe oder Vermutungen zu meiner Person. Glaubt es oder nicht, ich kann und konnte mich bisher niemals über das Fehlen weiblicher Aufmerksamkeit beschweren. Es gab und gibt hinreichend Möglichkeiten, mich auszutoben. Ich tat und tue es nicht, weil ich es nicht wollte bzw. will. Und Frauen, die es anders handhaben - was ihnen zugestanden sei - kommen unter gar keinen Umständen für mich in Frage. Nicht aus Missgunst, nicht aus Neid oder Frust ... sondern weil ich alleine den Gedanken an eine promiskuitive Partnerin (oder gar Mutter meiner Kinder) sauunattraktiv finde.

Ich bin, und damit stehe ich wahrhaftig nicht alleine da, in dieser Hinsicht konservativ.
 
  • #53
Ich bin, und damit stehe ich wahrhaftig nicht alleine da, in dieser Hinsicht konservativ.
Ja, gut, dann suche dir doch die Frau, die zu dir passt. Zu mir würde es nicht passen, denn ich bin schon beim Lesen genervt. Deshalb kann man der FS wieder nur raten, das zu tun, was ihr entspricht. So sehe ich es schon als "Auswahlkriterium" (wenn man es denn so nennen will, ich nutze das Wort normal nicht), mit Männern ganz offen über die eigenen Wünsche und Einstellungen zu sprechen.

Komisch, dass du anmerken musst, dass du damit nicht alleine dastündest. Behauptet ja keiner. Aber es gibt genügend Männer, die nicht so sind. Das fällt Männern, die so sind, aber schwer zu akzeptieren, weil sie unbedingt das Gefühl haben müssen, sie seien es, die die Frau ablehnen und die Frau würde das treffen. Dass der Frau es egal ist, und sie sich mit humorvolleren Männern trifft, den Gedanken können sie kaum ertragen.

Also, ich kann nur sagen, ich rede mit sämtlichen Männern sehr offen über meine Wünsche und Pläne, auch mit welchen, die dafür nicht in Frage kommen, und diese fühlen dich dadurch eher angezogen und wollen gerne Teil des Plans werden, auch wenn ich sie dafür nicht möchte. Aus meiner Erfahrung kann ich Frauen also nur den Rat geben, einfach offen und sie selbst zu sein.

Die Diskussion, ob Menschen sich ändern, und die Behauptung, das würden sie nicht, liest man hier öfter. Das ist wie ein Glauben, bei dem Widerspruch nicht viel Sinn macht. Denn, logisch betrachtet, ändern sich Leute natürlich mit dem Alter, der Lebensphase, und zwar nicht zu knapp. Ich finde es absurd, das zu leugnen, will denen, die dies Verleugnen aber nicht die Illusion rauben, dass es normal sei, stehen zu bleiben und sich mit bspw. 30 wie mit 20 zu fühlen.
 
  • #54
Und die Frage war ja eigentlich, wann in der Kennenlernphase man die Lebensvorstellungen äußern sollte, und nicht, ob die Lebensvorstellungen überhaupt ok sind.

Und bezüglich des frühen Äußerns wurde bisher keine Begrenzung offen, denn die Männer, die durch ein zu frühes Äußern der Wünsche abgeschreckt werden, passen ja insgesamt auch nicht, wie sie auch selbst äußern. Also kann man demnach nur zum Ergebnis kommen, dass die FS die Wünsche also tatsächlich als Selektionskriterium möglichst früh offen äußern sollte.

Ich würde ihr trotzdem empfehlen, damit nicht zu verbissen zu sein, denn nur dann lernt sie auch die Männer kennen, die nicht zu verbissen sind. Also, locker, humorvoll, aber auch ehrlich über die Themen reden. Und beim einen entsteht dann halt ein Draht, er versteht die Frau, lacht mit ihr etc. beim anderen merkt man gleich, wie das Gespräch stockt und er misstrauisch, verbissen dreinblickt oder generell nicht passt.

Da muss man ein wenig auf sein Gefühl hören und ich denke, wenn man sich so die Männer in das innere Auge ruft, die man sehr mag, dann zeichnet es diese unter anderem aus, dass man mit ihnen ganz offen reden kann und sie ne gewisse Gelassenheit und Souveränität besitzen, oder irre ich da? Ich kann mir irgendwie keinen von meinen bisherigen "Schwärmen" vorstellen, bei dem ich mir auf die Zunge beißen muss und der alles verbissen und bierernst nimmt oder auf ein offenes Ansprechen von Themen nervös reagiert.
 
A

Ares

  • #55
Es gehört ins Land der Märchen, dass es sehr viele Frauen gibt, die nur sexuelle Affären wollen und danach suchen.
Behauptet niemand. Es gibt aber mittlerweile auch eine Reihe Frauen, die ihre sexuellen Vorstellungen ausleben und das eben auch mit einer Affäre tun, wenn kein fester Partner greifbar ist. In meinem Umfeld ist das bei einer Reihe Frauen so. Das ändert nichts daran, dass sich viele dieser Frauen eigentlich eine feste Beziehung wünschen. Bei Männern ist das auch nicht anders. Kaum ein Mann wird sich wirklich ein Leben lang nur Affären wünschen.
 
  • #56
...andererseits aber sehr lieblos mit ihrer Biologie umgehst. Ihr zum Vorwurf zu machen, dass ihre "Uhr tickt" und sie das auch offen sagt. ..... Ohne sich in deren Situation einzufühlen. Das gibt eine ziemlich negative Einstellung gegenüber Frauen wieder, die nicht das Problem der Frauen ist. Frauen leben so wie sie es für richtig halten und haben ihre Gründe, warum sie wann was machen.
Mir fällt auf, dass wieder mal nur darüber gesprochen wird, was „Frau will“. Was wir Männer wollen, das spielt ja keine Rolle. Und diese Denkweise ist die Grundlage für die Problemstellung, die in diesem Thread erörtert wird. Die Sorte Frau, von der wir reden (sind definitiv ja nicht alle!), will heutzutage alles bestimmen. In jungen Jahren lassen sie sich mit den falschen Typen ein (das wird austoben genannt), und bei den Beziehungstauglichen heißt es „zu nett“. Dann, wenn ein bestimmtes Alter erreicht wird, dann soll plötzlich ein Super-Typ her, der gleichzeitig solide ist. Ich kenne aber keinen soliden Mann, der eine Frau Ü30 zur Familiengründung will, die sich „ausgetobt“ hat.
Du beschwerst dich, dass wir uns nicht in die Situation der Frauen einfühlen. Fühlt ihr euch in die Situation der Männer ein? Habe ich noch nie erlebt.
Was ist mit unserer Biologie? Die Biologie der Männer, die uns sagt, dass eine junge, anständige, attraktive und intelligente Frau zur Familiengründung taugt.
Es ist nicht unsere Biologie, eine Frau mit vielleicht 35 für die Familiengründung zu wählen, die ein großes Vorleben hatte. Das soziale, finanzielle, menschliche Risiko ist zu groß. Mich ekelt es sogar vor solchen Frauen. Dasselbe Recht gestehe ich umgekehrt auch Frauen im umgekehrten Fall zu!
Männer leben auch so, wie sie es für richtig halten, und haben ebenfalls ihre Gründe für das was sie machen. Und fast alle wollen mit 35 oder 40 keine gleichaltrige Frau zur Familiengründung, wenn diese sich fertig ausgetobt hat.
Wenn ich das Gefühl habe, vor mir sitzt eine Frau, die mich früher aussortiert hätte und nun einen Deppen sucht, der ihre biologischen Wünsche erfüllt, dann bin ich - genau wie Kain - weg! Und glaubt mir, wir denken fast alle so!
Mein Rat an die FS: wenn du wirklich an einem Mann menschlich interessiert bist, dann sprich das Thema Familie nicht zu schnell an.
 
  • #57
Dass der Frau es egal ist, und sie sich mit humorvolleren Männern trifft, den Gedanken können sie kaum ertragen.
... und schon wieder Mutmaßungen.

Doch, das kriege ich gerade so noch hin. Mehr noch, im Grunde stimme ich Dir sogar zu:

Und bezüglich des frühen Äußerns wurde bisher keine Begrenzung offen, denn die Männer, die durch ein zu frühes Äußern der Wünsche abgeschreckt werden, passen ja insgesamt auch nicht, wie sie auch selbst äußern. Also kann man demnach nur zum Ergebnis kommen, dass die FS die Wünsche also tatsächlich als Selektionskriterium möglichst früh offen äußern sollte.
Ich bin zwar nicht der Ansicht, dass es etwas bringen wird, oder dass eine derart weitreichende Planung des gemeinsamen Lebens bereits während des Kennenlernens Sinn machen würde, aber nichtsdestotrotz kann die Äußerung der eigenen Bedürfnisse zu einer Selektion in Deinem Sinne führen. Das ist unbestreitbar.

Gleiches gilt für die Einstellung zur Sexualität. Auch hier sollte man mit offenen Karten spielen, damit zueinander findet, was zueinander passt.
 
  • #58
Es gibt aber mittlerweile auch eine Reihe Frauen, die ihre sexuellen Vorstellungen ausleben und das eben auch mit einer Affäre tun, wenn kein fester Partner greifbar ist. In meinem Umfeld ist das bei einer Reihe Frauen so. Das ändert nichts daran, dass sich viele dieser Frauen eigentlich eine feste Beziehung wünschen. Bei Männern ist das auch nicht anders. Kaum ein Mann wird sich wirklich ein Leben lang nur Affären wünschen.
Genau das meine ich ja auch! Frauen, die Affären beginnen wünschen sich sogar früher oder später mit dem selben Mann eine feste Beziehung einzugehen, weil sie sich meistens verlieben. 90 % der Frauen wünschen sich eine feste Beziehung und keine vorübergehende Affäre.

Der Unterschied ist, dass sich vermutlich die Männer so gut wie nie in ihre Affäre verlieben, sondern beenden diese und suchen eine andere oder eine andere Frau läuft ihnen während sie die Affäre haben über den Weg, die ihnen besser gefällt.
 
  • #59
Und fast alle wollen mit 35 oder 40 keine gleichaltrige Frau zur Familiengründung, wenn diese sich fertig ausgetobt hat.
Das würde auch nicht wahrer, wenn du es hundertmal wiederholtest, aber vor allem, was ist deine Motivation, hier der FS zu raten, ihre Wünsche beim Kennenlernen nicht zu äußern? Du willst doch angeblich solche Frauen sowieso nicht. Hast du also Angst, dass sie doch noch zu ihrem Wunsch kommt, und mit einem anderen Mann glücklich wird und nicht etwa ihre fruchtbaren Jahre mit den falschen vergeudet?

Sorry, alles, was du schreibst, soll nur Frauen Ü30 runtermachen, nichts davon ist hilfreich dafür, wie diese ihre Pläne verfolgen können. Das ist ja gar nicht deine Motivation, wenn du ewig erklärst, wie schlecht du alles fändest, was Frauen dazu bringt, spät einen Partner für Kinder zu suchen.

Du fragst, ob ich mich in Männer einfühle, ja, das tu ich, wenn ich jemanden mag. Und wenn es passt. In dich fühle ich mich nicht ein, du kämst für mich mit deiner Einstellung nie in Frage, unabhängig von meinem Alter. Damit wäre das Thema abgehakt.

Und mit der Biologie hat das nichts zu tun. Ja, es wäre biologisch gesehen männlich, wenn du eine junge, fruchtbare Frau schwängern würdest, ohne dabei Angst zu haben, weil diese noch keinen Job und keine Ausbildung hat. Ich würde aber wetten, dass es dazu nicht kommen würde, weil du dich entweder als Versorger (der jungen Frau) sehen würdest oder diese nicht wollen würde. Du kannst tun und lassen, was du willst, aber die Biologie taugt da als Erklärungsmodell wenig. Wenn man ausländische Männer (!) nach ihrer Meinung fragt, warum die Deutschen so wenige Kinder bekommen, schießt die Antwort wie aus der Pistole: "Sie haben vor allem Angst, müssen alles ewig planen." Und es ist irgendwie lächerlich, wenn ängstliche und kinderlose Menschen sich als ganz besonders natürlich und nahe an der Biologie sehen. Jedem muss auffallen, dass das irgendwie nicht stimmen kann. Ein Mann ohne Nachwuchs als der Prototyp des Urmenschen?
 
  • #60
Ein Mann ohne Nachwuchs als der Prototyp des Urmenschen?
Und falls du diese Frage an mich als Frau zurückgibst: Ja, ich sehe auch eine Frau ohne Nachwuchs nicht als Prototyp des Urmenschen. Sowohl Mann als auch Frau können ihre Gründe haben, keine Kinder zu haben, und ich habe damit kein Problem, sehe sie nicht als weniger wertvoll. Aber es geht um etwas anderes: Auch einer Frau, die tausend Gründe finden würde, mit niemandem ein Kind zu bekommen, und diese Gründe dann als besonders weiblich und aus ihrer Biologie entspringend ansehen würde, würde ich genauso sagen, dass das Unsinn ist.

Niemand ist verpflichtet, sich wie ein Urmensch zu verhalten oder irgendwelche "biologischen Funktionen" zu erfüllen. Wenn man seine krasse Naturferne aber als Biologie hinstellt, wird es albern. Ich würde das bei mir auch nicht tun. Wenn ich mich entgegen meiner Biologie verhalte, stehe ich auch dazu. Es ist aber mehr als lachhaft, wenn ängstliche Männer, die ständig Frauen misstrauen und erwarten, bloß nicht ihr Versorger zu sein, sich als biologisch männlich sehen. Was sind denn dann erfolgreiche Männer, die vier Kinder haben, auch ansonsten Status und soziale Bindung, ihre Familie versorgen und ein verantwortungsbewusstes Familienoberhaupt darstellen? Weiblich? Fern ihrer Biologie? Lächerlich.