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  • #1

Wann ist ein Kulturunterschied kontraproduktiv für eine Partnerschaft?

Muss man sich bereits vor einem Österreicher aufgrund verschiedener Nationalitäten in Acht nehmen oder ist es erst der Franzose, Amerikaner oder gar erst der Araber oder Gabunese, bei dem ein Gelingen der Partnerschaft auf lange Sicht eher unwahrscheinlich wird? Möchte diese Frage mal so in den Raum stellen und eure Meinungen bzw. Erfahrungen dazu erfahren.
 
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  • #2
Liebe/r FS
Ich würde die Partnerschaft nicht von der Nationalität abhängig machen. Viele Deutsche Partnerschaften scheitern, obwohl eine gemeinsame kulturelle Grundlage da ist. Wichtiger ist, ob gegenseitige Respekt und Liebe vorhanden sind. Ich bin auch Ausländerin und bin mit einem Deutschen Mann seit 16 Jahren verheiratet. Durch die gemeinsame Ziele sind mein Mann und ich Jahre lang unzertrennlich gewesen. Dennoch ist unser Leben nicht einfach. Leider konnten wir keinen gemeinsamen Freundeskreis aufbauen und haben auch Ablehnung erfahren müssen. Immer fühlte sich einer von uns ausgegrenzt. Die Kommunikation zwischen den Schwiegereltern untereinander ist auch schwierig bzw. fast gar nicht vorhanden. Trotzdem sehe ich die Zeit mit meinem Mann als Bereicherung für mich. Man hat die Möglichkeit durch so eine Beziehung die Welt aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Ich denke, dass eine solche Beziehung eine Chance hat, wenn man sich gegenseitig liebt und respektiert, keine Vorurteile hat und viel Geduld und Verständnis mitbringt und bereit ist auch mal etwas aufzugeben.
 
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  • #3
Also mein Partner ist ein weisser US-Amerikaner und da kann man wohl herzlich wenig kulturelle Unterschiede erkennen - Probleme könnte es bei einem anderem Kulturkreis (Moslem) geben - ansonsten ist es doch herzlich egal, welche "westliche" Nationalität der Partner hat.

w/39
 
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  • #4
Partnerschaft ist harte Arbeit, je mehr es gleiche Ebenen gibt, umso eher kann eine Partnerschaft funktionieren. Kommt eine unterschiedliche Kultur ins Spiel, muss die Bereitschaft der Anpassung und das Verständnis für das Anderssein und der unbedingte Wille, diese Partnerschaft aufrecht zu erhalten, im starken Maße ausgeprägt sein. Ich habe eine Schwäche für südländische Typen, sodass ich aus Erfahrung spreche. Ich habe viel daraus gelernt, bin auch ein paar Mal auf die Nase gefallen, aber es kann auch funktionieren.
 
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  • #5
Als grobe Richtlinie läßt sich sagen, dass eine Beziehung mit einem Ausländer nur Leute eingehen werden, die im Inland einen niedrigen Marktwert haben. Neben den unterschiedlichen Denkstrukturen und Arbeitsmentalitäten läßt sich in einer Sprache auch nur auf "babydeutsch" kommunizieren.
Vielmehr wie billiger Sex ist offenkundig nicht möglich. Das Beispiel von #2 ist klassisch, noch bis heute werden derartige Frauen mit wenig schmeichelhaften Wörtern beurteilt, die sich oft auch im Alltag bestätigen.
Schon ein Gap zu den Österreichern läßt sich nicht leugnen und zu den Wienern ...
 
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