G

Gast

  • #31
Dieses bescheidene Raster ist lediglich der letzte Filter durch den ein interessanter, angenehmer Mensch muss, um für mich sexuell und als Partner interessant zu sein.
Für eine freundschaftliche Verbindung spielt ein Kriterium wie "Männlichkeit" natürlich auch für mich keine Rolle.
Gleichberechtigung ist etwas anderes als Gleichmacherei. Frauen und Männer haben unterschiedlich Stärken und Schwächen und zum Teil verschiedene Befürfnisse.
Natürlich h zieht mich, als heterosexuelle, sehr feminine Frau, das markant Männliche an. Und dies definiere ich, für mich, wie im Eingangsthread beschrieben.
Und weil ich weiss, dass jeder seine eigene Vorstellung von anziehend männlich und anziehend weiblich hat, diese Frage. :)
Wenn ein Mann mir gefällt, können mich auch seine Unsicherheit und seine nach traditionellen Vorstellungen "männlichen Defizite" nicht davon abhalten, ihn attraktiv zu finden. Ich bin glücklich, dass es mir die gesellschaftliche Realtiät von heute erlaubt, auch als Frau so ein bisschen Macker zu sein, weil mir das entspricht. Traditionelle Männlichkeit stößt mich oft ab, weil ich die Panzerung dahinter spüre. Überzeugt mich selten. Männer, die sich mit ihrem Mann-Sein auseinandergesetzt haben und gleichzeitig zu ihren männlichen und zu ihren femininen Seiten stehen können, interessieren mich - so der Geruch und schöne körperliche Details meine Fantasie beflügeln.
 
  • #32
Für mich gibt es keine Mannsbilder mehr, liegt wohl auch an meiner reifen Generation.

Sorry, aber was ich täglich auf den Straßen oder auch unter den Kollegen, mal optisch, sehe ist für mich weder maskulin noch markant.

Kaum ein Mann erreicht noch die 1,90 Marke, breiter Brustkorb, muskulöse Arme und Beine, kraftvoll, herb, männlich, dunkle Stimme.
Eben all das was eine "weibliche" Frau nicht ist.

Was ich allerdings sehe ist durchweg, klein, schmächtig, dünne Stimme, schmales Becken, schmaler Brustkorb, ein Bubi, aber kein Mannsbild mehr wie ich es mal kannte.

Die echte Männerwelt ist ausgestorben - manchmal sieht man sie noch im TV in älteren Filmen Bsp. Burt Lancaster, Charlston Heston, Gregory Peck.....

Was heute an Filmchenspieler in "Männerformat" über die Leinwand hüpft sind für mich pubertäre Jungs mit Trendbärtchen und kaum 1,80.

Sorry, muss da mal Tacheles reden.
 
  • #33
Die echte Männerwelt ist ausgestorben - manchmal sieht man sie noch im TV in älteren Filmen Bsp. Burt Lancaster, Charlston Heston, Gregory Peck.....
Warum denkst du denn, dass die drei zu ihrer Zeit Mega-Stars waren? Weil solche Männer damals in Scharen durch die Strassen liefen? Ich wage das zu bezweifeln.
Ausserdem war ungefähr zu der Zeit doch auch Frank Sinatra total begehrt. Und der war gemäss meinen Internet-Recherchen gerade mal 1.72m gross - und der 1.75m grosse Fred Astaire war ebenfalls weltberühmt.
Just sayin'..
 
G

Gast

  • #34
Was mir heute immer wieder stark auffällt: der Wettkampfwille unter Männern ist verloren gegangen. Um mal an Herakles anzuschließen ... früher haben Männer mehr um eine Frau gebuhlt, sich mehr untereinander beweisen und rangeln wollen, wer der Beste, Stärkte, Größte ist. Heute fühlt sich der Lady-Mann im Stolz gekränkt, wenn er sich die Finger schmutzig machen muss für eine Frau oder gegen andere Männer antreten muss. Ich finde das ganz fürchterlich und ich sehe das auch als Grund darin, warum Männer meistens alleine bleiben.
 
G

Gast

  • #35
Da war aber die ganze schöne Männlichkeit zum Teufel, denn in diesem Dilemma wurde er für mich zu einem bedauernswerten kleinen Jungen.
Diese emotional kleinen Jungs sind oft sexuell sehr potent, weil das für sie die einzige Möglichkeit ist, ihre Emotionen auf männliche Art rauszulassen. Allein das reicht aber nicht.

Von diesen Dilemmas gibt es leider viel zu viele.
w
 
  • #36
Um mal an Herakles anzuschließen ... früher haben Männer mehr um eine Frau gebuhlt, sich mehr untereinander beweisen und rangeln wollen, wer der Beste, Stärkte, Größte ist.
Eventuell liegt es ja auch an den betreffenden Damen, dass die Herren nicht mehr buhlen wollen. Gerade bei Herakles, die dies immer betont, wäre ich wohl der Letzte, der kämpfen würde. So wie sie sich so hier im Forum gibt, würde mein Interesse gleich gegen Null tendieren.

Wenn ein Mann Interesse hat, dann ist er schon bereit zu Kämpfen und wenn er dann nicht kämpft, dann auch der Mann halt einfach kein Interesse. Es ist halt immer leicht die Schuld auf den anderen zu schieben, anstatt ein wenig sich selber zu hinterfragen.
 
  • #37
Bei der ganzen Eigenschaft, was einen Mann ausmacht vermisse ich irgendwie "Ein Mann, ein Wort"

Das war bisher immer für mich eine sehr wichtige Eigenschaft. Nicht umsonst gibt es nicht diesen Spruch:
"Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch.":)
 
  • #39
Heute fühlt sich der Lady-Mann im Stolz gekränkt, wenn er sich die Finger schmutzig machen muss für eine Frau oder gegen andere Männer antreten muss. Ich finde das ganz fürchterlich und ich sehe das auch als Grund darin, warum Männer meistens alleine bleiben.
Ehrlich gesagt, ich denke, wir sind allgemein eine äusserst emotions- und laienpsychologiebetonte, hierdurch zeitweise auch heulsusige Gesellschaft mit mangelnder Frustrationstoleranz geworden. Die Männer und Frauen. Wenn ich hier auch mal pauschalisieren darf :).
Wenn man sich die erobernden Männer zurückwünscht, sollte man sich allerdings bewusst sein, dass es diese in anderen Ländern durchaus noch gibt. Und der Charme dieser (oftmals auch bereits verheirateten) Männer verfliegt meistens, sobald sie die "Eroberung" auf sicher haben. Es ist nicht alles Gold, was glänzt..
.. und viele Frauen in diesen Ländern mussten/müssen sich auch "erobern" lassen, weil sie wirtschaftlich eh keine Perspektiven alleine haben.
 
G

Gast

  • #40
Kaum ein Mann erreicht noch die 1,90 Marke, breiter Brustkorb, muskulöse Arme und Beine, kraftvoll, herb, männlich, dunkle Stimme.
Es gibt aber heute mehr große Menschen als früher (braucht man sich bloß mal die Frauen anzusehen. Früher war ich allein mit meinen 1,80, heute sehe ich mehr junge Frauen, die wenigstens über 1,75 sind)

Das mit der Muskelkraft ... früher wurde ausschließlich handwerklich gearbeitet (bis auf die Bürohengste und das, was sich im Lehrkörper tummelte), heute arbeitet ein Großteil am Computer. Vielleicht liegt es daran :D
 
A

Ars_Vivendi

  • #41
... der Wettkampfwille unter Männern ist verloren gegangen. Um mal an Herakles anzuschließen ... früher haben Männer mehr um eine Frau gebuhlt, sich mehr untereinander beweisen und rangeln wollen, wer der Beste, Stärkte, Größte ist.
Ich bin da nicht so der Wettkampf-Typ. Die Zeiten haben sich geändert, heute wollen viele Frauen selbst an allen Fronten kämpfen. Es macht keinen Spaß, um eine "gleichberechtigte" Frau zu rangeln, mit ihr noch weniger.
Herakles hängt in meinen Augen den Hollywood-Träumen der 50er nach. Wer sein Männerbild an Filmhandlungen ausrichtet, wird in der Realität Probleme haben. Die heile Welt der 50er beruhte auf Heinz-Ehrhard-Filmen mit glücklichen Hausfrauen.

Das schöne an den Beschreibungen hier ist (so verträumt und wenig realistisch sie auch manchmal sind): die Meinungen sind unterschiedlich. Für mich als Mann ist also immer eine passende Sichtweise dabei und mehr brauche ich nicht.
Wenn ich mich in meiner Umgebung, z. B. gerade heute morgen beim Einkaufen, umschaue, sind viele Frauen zwischen 40 und 45 Single oder AE. Es gibt reichlich Auswahl.

Letztlich ist es sinnlos, in einem Forum den "Idealmann" zu backen. Jede Frau und jeder Mann werden sich ein Gegenstück suchen, das zufriedenstellend passt. Wer von sich selbst so überzeugt ist, dass nur "die Besten" in Frage kommen, für den wird die Auswahl klein und die Wahrscheinlichkeit groß, alleine zu bleiben.
 
  • #42
Was mir heute immer wieder stark auffällt: der Wettkampfwille unter Männern ist verloren gegangen. Um mal an Herakles anzuschließen ... früher haben Männer mehr um eine Frau gebuhlt, sich mehr untereinander beweisen und rangeln wollen, wer der Beste, Stärkte, Größte ist. Heute fühlt sich der Lady-Mann im Stolz gekränkt, wenn er sich die Finger schmutzig machen muss für eine Frau oder gegen andere Männer antreten muss. Ich finde das ganz fürchterlich und ich sehe das auch als Grund darin, warum Männer meistens alleine bleiben.
Wenn mich eine Frau wirklich interessiert, dann zeige ich ihr das. Ansonsten erlaube ich mir den Umkehrschluss zu leben: eine Frau, die mich will, muss sich dafür "qualifizieren" - funktioniert erstaunlich gut.
Eine Frau, die meint, mich "gegen andere Männer antreten" lassen zu müssen, ist mir dagegen nicht einmal die drei Euro für eine Tasse Kaffee wert.
 
  • #43
Wenn ich mich in meiner Umgebung, z. B. gerade heute morgen beim Einkaufen, umschaue, sind viele Frauen zwischen 40 und 45 Single oder AE.
Fragst Du die alle oder woher willst Du das wissen? Fast alle Frauen in Beziehungen, in meiner Altersgruppe gehen ohne den Partner einkaufen, oder der Partner ohne sie, in der Zeit kann sich der/die andere um weitere Angelegenheiten kümmern und man hat am Ende mehr gemeinsame Freizeit..

eine Frau, die mich will, muss sich dafür "qualifizieren" - funktioniert erstaunlich gut.
Eine Frau, die meint, mich "gegen andere Männer antreten" lassen zu müssen, ist mir dagegen nicht einmal die drei Euro für eine Tasse Kaffee wert.
Einen Mann, um den ich mich im Vorfeld bemühen muss, will ich nicht. Innerhalb einer Beziehung gibt es dafür das volle Verwöhn- und Bestätigungsprogramm, so er es wert ist, oder die Beziehung wird beendet.

Aber soviel Frau bin ich schon, dass ich von einem Mann intensiv erobert werden möchte.

Bei den meisten Beiträgen hier im Forum denke ich immer wieder: " Zum Glück war ich schon runter vom Markt, ehe die Männer begannen Prinzessinnenallüren zu entwickeln"
 
  • #44
Eventuell liegt es ja auch an den betreffenden Damen, dass die Herren nicht mehr buhlen wollen. Gerade bei Herakles, die dies immer betont, wäre ich wohl der Letzte, der kämpfen würde. So wie sie sich so hier im Forum gibt, würde mein Interesse gleich gegen Null tendieren.

Wenn ein Mann Interesse hat, dann ist er schon bereit zu Kämpfen und wenn er dann nicht kämpft, dann auch der Mann halt einfach kein Interesse. Es ist halt immer leicht die Schuld auf den anderen zu schieben, anstatt ein wenig sich selber zu hinterfragen.
Du meine Güte, was bin ich froh, dass mich die Männerwelt in Ruhe lässt, dies am Rande.

Männer erobern eh nie, egal wie toll die Frau auch sein mag, sie nehmen was kommt, das kommt ihrer Trägheit zu gute, was die super attraktive Frau könnte, kann die unattraktive auch leisten - eben Pragmatismus. Ich glaube da sind wir uns einig - grins.

Außerdem gebe ich Dir recht, Männer brauchen heute nicht mehr erobern, das tun die vielen aktiven Frauen schon von ganz allein.
Der Mann lehnt sich zurück und wählt aus, spielt den schüchternen, unverstandenen und von den Frauen hintergangenen Single, einige Frauen fallen darauf ein und machen diesen Schmierbacken ein schönes Leben.

Männer werden erobert, sie brauchen nur abwarten und durch ihr trendiges Bärtchen streichen. Für mich ist diese Chose zum Glück vorbei, aber da ich eh passiv bin blieb mir manche Enttäuschung erspart, ich belächle nur noch die Szene aus der Ferne - gerne.
 
  • #45
Ars lebt in der realen Welt der schmächtigen Bartträger und moniert die echten Mannsbilder, zu denen er leider nie gehören wird.
Mit 50-ziger Jahre hat es weniger zu tun, denn es gibt solche Männer sehr wohl noch, aber sie sind selten geworden, die Zwerge haben die Macht und vermehren sich nunmal stärker.

Meine beiden EX waren Sportsmänner mit breiten Schultern und über 1,90. Mein Vater war so ein Typ Mann und ich bin mit diesem Männerbild aufgewachsen.

Leider gehe ich mit Gast 39 nicht konform, große stattliche Männer gibt es zumindest in meiner süddeutschen Region weniger, mag sein, ich hätte gegen Norden ziehen sollen.

Da ich mich eh vom daten und Partnersuchstress längst bewusst zurückgezogen habe, könnte mich, wenn überhaupt nur noch ein stattlich großer Mann zu einem Treffen und kennenlernen überzeugen. Ein guter Körperbau, gerade Haltung und Charakterstärke bringt mich auch mit 52 noch zum schwärmen.

Ich schwärme da lieber, als mich im realen dem optischen Dauerfrust an "Männleins" aber keinen "Männern" anzutun.
 
G

Gast

  • #46
Wenn ich mich in meiner Umgebung, z. B. gerade heute morgen beim Einkaufen, umschaue, sind viele Frauen zwischen 40 und 45 Single oder AE. Es gibt reichlich Auswahl.
.
Wer sich einbildet die Auswahl sei riesengroß, der lügt sich selbst in die Tasche. Wer das letzte Mal schon auf eine Goldgräberin aus niedriger Schicht zurückgreifen mußte, der wird nun nicht unbedingt Prinzessin Lillifee abbekommen!

Wie erkennt Mann beim Einkaufen eigentlich, dass eine Frau Single oder alleinerziehend ist? Nur weil sie allein oder wenig einkauft? Hat sie das auf die Stirn tätowiert? Das ist an Realitätsverlust nicht mehr zu überbieten. Außerdem ist ein Mann i.d.R. nicht in der Position "auszuwählen", denn erstens muß die Frau wirklich Single sein, dann muß sie noch einen Mann suchen und last but not least, muß ihr genau der Mann, der sie meint aussuchen zu können, auch noch gefallen.

Emanzipation heißt gleiche Rechte, nicht dass Männer deshalb zu jammernden, klagenden, zickigen Wesen mutieren müssen, die meinen eine Frau müsse sich um sie bemühen. Da kommt dann dabei heraus, dass sie bei einer Goldgräberin landen, denn bei denen gehört das zur Taktik, Männern Honig ums Maul zu schmieren und deren Ego zu pushen. Bevor Mann wieder dengleichen Fehler begeht, sollte er einmal in sich gehen und sein Rollenbild hinterfragen, denn das Beuteschema hat mit den Grundüberzeugungen zu tun und wenn sich daran nichts verändert, dann fällt Mann immer wieder auf den gleichen Typ herein.

Wenn ich die Auflistung der FS ansehe und mehrere zustimmende Kommentare von Frauen, habe ich nicht viel Hoffnung, dass Männer von ihrem narzisstischen Thron heruntersteigen, so wie einige Frauen sie immer noch anhimmeln und auf ein Podest stellen!
 
  • #47
Kaum ein Mann erreicht noch die 1,90 Marke, breiter Brustkorb, muskulöse Arme und Beine, kraftvoll, herb, männlich, dunkle Stimme.
Eben all das was eine "weibliche" Frau nicht ist.
Auf eine solche Aussage fällt es mir als Mann nicht schwer zu antworten: Keine Frau (in meinem Alter) erreicht noch die perfekten Maße 90-60-90, hat eine aufregende Haarpracht, ist verführerich weich, erotisch anschmiegsam, hat geschmeidige Bewegungen und eine rauchige sexy-Stimme.

Was ich allerdings sehe ist durchweg: keine Idealproportionen, Hausfrauen-Kurzhaarschnitt, Speckansatz an den Hüften, unvorteilhaft gekleidet, piepsige Stimme, verbitteter Gesichtsausdruck, bauerntrampeliges Auftreten, aber keine "Schüsse" mehr wie ich sie mal kannte.

Die anziehende Frauenwelt ist ausgestorben - manchmal sieht man sie noch im TV in älteren Filmen Bsp. Ornella Muti, Isabell Adjani, Marilyn Monroe.....

Sorry, muss da auch mal Tacheles reden, hoffe es wird mir zugestanden. Der Unterschied ist nur der, daß ich mich damit arrangiert habe und daher in keiner Traumwelt leben muß.
 
  • #48
Was ich allerdings sehe ist durchweg, klein, schmächtig, dünne Stimme, schmales Becken, schmaler Brustkorb, ein Bubi, aber kein Mannsbild mehr wie ich es mal kannte.
.....dem stimme ich zu und so blind kann man nicht sein, um das nicht zu beobachten. Manchmal muß ich zweimal hinschauen, um zu erkennen, wer der Mann und wer die Frau ist. Gerade erst gestern wieder in einem Lokal gesichtet. Vier Pärchen mit ihren Babys....Die Frauen hatten alle härtere Gesichtszüge, als ihre Männer und gaben sich auch so. Ich erlebe oft genug, dass Frauen bewußt ihre Stimme tieferlegen und eine Gangart einlegen, mit einem Auftritt, als ob eine ganze Armee einmarschiert und man gerade noch zur Seite springen kann, um nicht umgerannt zu werden. Dazu mit der Aufschrift auf der Stirn *ich bin !eman(n)zipiert !*. Die Männer bringen sich betulich in den Frauenkram mit ein, versoften und sind den Frauen unterlegen, weil man gegen das, was aus ihren Mündern kommt, nicht mehr gegenan kommt und es immer dieselben Plattitüden sind..
Warum sollte sich der Mann in einem Wettkampf blaue Flecken holen und geschlossene Türen einrennen......
Nein, ich schere nicht alle über einen Kamm und es sind auch nicht alle so, aber es werden leider immer mehr.......Wir werden noch einige Generationen brauchen, um aus diesen Geschlechterk(r)ampf herauszukommen.
 
P

Provence

  • #49
Für mich gibt es keine Mannsbilder mehr ...
Kaum ein Mann erreicht noch die 1,90 Marke, breiter Brustkorb, muskulöse Arme und Beine, kraftvoll, herb, männlich, dunkle Stimme.
...
Die echte Männerwelt ist ausgestorben - manchmal sieht man sie noch im TV in älteren Filmen Bsp. Burt Lancaster, Charlston Heston, Gregory Peck...
Wenn ich so etwas lese, fallen mir meine heimlichen Männerwünsche ein, die ich vielleicht als Dreizehnjährige hatte. Wie alt ist Herakles noch mal gleich?

Wie oberflächlich muss man(n) oder frau eigentlich sein, um ähnliche Auswahlkriterien für die Liebe zu haben? Schon mal einen 1,90m großen Dumpfling erlebt (z.B. A. Schwarzenegger) ... und als Gegenstück einen geistreichen, vor Lebendigkeit und Fantasie strotzenden "kleinen Mann" (z.B. Billy Wilder) - um in der Filmwelt zu bleiben?
B. Wilder verspricht jedenfalls deutlich mehr Vergnügen, sogar Erotik.

Ich kann mir nicht helfen: aber wer mit der Messlatte nach einem Partner sucht, sollte lieber alleine bleiben (und wird nie begreifen, was wirkliche Männlichkeit ausmacht).
 
G

Gast

  • #50
Hallo hallo!
Ich bin eine Frau in den 40 igern und muss aus meiner (auch umfassenden) Erfahrung sagen, ich finde heutzutage gibt es verdammt viele attraktive, maskuline, gutaussehenden Männer. Insbesondere in den 20 igern und 30 igern.
Hier tut sich lediglich ein, seit einigen Jahren, entstehender Graben auf: die Unsicherheit zwischen den Geschlechtern!
Lasst es wirken, ich erklärte nicht was ich meine. Ein jeder weiss es selbst.
 
  • #51
Wenn ich die Auflistung der FS ansehe und mehrere zustimmende Kommentare von Frauen, habe ich nicht viel Hoffnung, dass Männer von ihrem narzisstischen Thron heruntersteigen, so wie einige Frauen sie immer noch anhimmeln und auf ein Podest stellen!
Was hat die "Auflistung" im Eröffnungskonzert damit zu tun einen Mann auf ein Podest zu stellen und anzuhimmeln? Ziemlich verquerer Folgeschluß.
Auf die Gefahr hin Dein Weltbild zu erschüttern: Mein Mann, der dieser Auflistung absolut entspricht und dazu noch so einige angenehme Eigenschaften und Fähigkeiten besitzt, himmelt mich an und hat so gar keine narzisstische Züge an sich.
Auf die Gefahr hin, man wirft mir wieder vor anzugeben (was nicht meine Absicht ist, da die Lorbeeren für sein Verhalten nicht mir zustehen) besitzt mein Mann nicht nur all die von mir genannten Merkmale, sondern liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, erklärt mein Glück zu seinem und hat mehrere Monate intensiv um mich geworben, ehe er auch nur einen Kuss bekam.
Auch nach 20 Jahren bekomme ich tagtäglich liebevolle Komplimente, alle Taschen getragen, das Frühstück bereitet und werde hier und da mit kleinen Überraschungen und Aufmerksamkeiten bedacht. Er schaut keinen anderen Frauen hinterher und lässt mir alle Freiheiten der Welt..... ach ja. .. ich erwähnte es ja bereits, ein echter Kerl ist er auch noch. ;-)
Also erzähl mir doch nicht, Männer mit diesen Merkmalen seien Narzissten....
 
G

Gast

  • #52
Bei der ganzen Eigenschaft, was einen Mann ausmacht vermisse ich irgendwie "Ein Mann, ein Wort"

Das war bisher immer für mich eine sehr wichtige Eigenschaft. Nicht umsonst gibt es nicht diesen Spruch:
"Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch.":)
Bist Du zufällig mein Autokäufer, der den Termin nicht eingehalten hat? o_O der hat auch solche Phrasen geschoben und mich endlos zugetextet mit u.a. genau diesen beiden Sätzen... auf den warte ich aber heute noch, den Termin hat er weder eingehalten noch abgesagt, aber Hauptsache, mal Phrasen geschoben... o_O
 
  • #53
Ars lebt in der realen Welt der schmächtigen Bartträger und moniert die echten Mannsbilder, zu denen er leider nie gehören wird.
Mit 50-ziger Jahre hat es weniger zu tun, denn es gibt solche Männer sehr wohl noch, aber sie sind selten geworden, die Zwerge haben die Macht und vermehren sich nunmal stärker.

Meine beiden EX waren Sportsmänner mit breiten Schultern und über 1,90. Mein Vater war so ein Typ Mann und ich bin mit diesem Männerbild aufgewachsen.

Leider gehe ich mit Gast 39 nicht konform, große stattliche Männer gibt es zumindest in meiner süddeutschen Region weniger, mag sein, ich hätte gegen Norden ziehen sollen.

Da ich mich eh vom daten und Partnersuchstress längst bewusst zurückgezogen habe, könnte mich, wenn überhaupt nur noch ein stattlich großer Mann zu einem Treffen und kennenlernen überzeugen. Ein guter Körperbau, gerade Haltung und Charakterstärke bringt mich auch mit 52 noch zum schwärmen.

Ich schwärme da lieber, als mich im realen dem optischen Dauerfrust an "Männleins" aber keinen "Männern" anzutun.
Also wirklich Herakles, ich könnte mich wieder wegschmeißen über deinen Beitrag. Lol... Du schreibst natürlich für einige Herren hier sehr provokant. Aber ich stimme dir in vieler Hinsicht zu. Wenn man sich so umsieht, sieht es oft so aus. Wir sind zwar nicht alle so, aber es rennen schon einige schmierbacken herum.
M44
 
G

Gast

  • #54
Guten Morgen!

Wenn ich mich in meiner Umgebung, z. B. gerade heute morgen beim Einkaufen, umschaue, sind viele Frauen zwischen 40 und 45 Single oder AE. Es gibt reichlich Auswahl.
Woran siehst Du das, haben die Schilder umhängen, auf denen steht "Single" oder "AE"? :)

Letztlich ist es sinnlos, in einem Forum den "Idealmann" zu backen. Jede Frau und jeder Mann werden sich ein Gegenstück suchen, das zufriedenstellend passt.
Richtig, Ars_Vivendi! Ich z.B. könnte absolut gar nichts mit dem von z.B. Herkles gesuchten Typ anfangen... bin schon keine kleine Frau mit 1,68m und habe in die Suchmaske 1,74m-1,84m eingegeben.Ich möchte keinen 1,90m-Riesen auf mir liegen haben, der womöglich noch 90kg wiegt... und wenn dann noch seine Armani-Hosen zerknittert würden, au weia...!
 
M

Mooseba

  • #55
.....dem stimme ich zu und so blind kann man nicht sein, um das nicht zu beobachten. Manchmal muß ich zweimal hinschauen, um zu erkennen, wer der Mann und wer die Frau ist. Gerade erst gestern wieder in einem Lokal gesichtet. Vier Pärchen mit ihren Babys....Die Frauen hatten alle härtere Gesichtszüge, als ihre Männer und gaben sich auch so. Ich erlebe oft genug, dass Frauen bewußt ihre Stimme tieferlegen und eine Gangart einlegen, mit einem Auftritt, als ob eine ganze Armee einmarschiert und man gerade noch zur Seite springen kann, um nicht umgerannt zu werden. Dazu mit der Aufschrift auf der Stirn *ich bin !eman(n)zipiert !*. Die Männer bringen sich betulich in den Frauenkram mit ein, versoften und sind den Frauen unterlegen, weil man gegen das, was aus ihren Mündern kommt, nicht mehr gegenan kommt und es immer dieselben Plattitüden sind..
Warum sollte sich der Mann in einem Wettkampf blaue Flecken holen und geschlossene Türen einrennen......
Nein, ich schere nicht alle über einen Kamm und es sind auch nicht alle so, aber es werden leider immer mehr.......Wir werden noch einige Generationen brauchen, um aus diesen Geschlechterk(r)ampf herauszukommen.
Das kommt noch hinzu. Bei welcher Frau darf Mann denn noch richtig Mann sein. Nach dem Erobern oder spätestens nach dem ersten Kind muss doch damit Schluss sein. Aber wundert euch nicht, denn viele sind dann bei einer anderen Frau wieder richtig Mann.
 
  • #56
Ich kann mir nicht helfen: aber wer mit der Messlatte nach einem Partner such
....liebe FS, ich bin sicher, dass auch du deine Bilder und Vorstellungen im Kopf hast und bestimmt über einige Männer hinwegsiehst, die vielleicht für andere Frauen interessant und männlich wären. Gott sei Dank, so ist es nun mal, sonst gäbe es ein fatales Durcheinander. An Vorstellungen und Bildern, sind Erinnerungen und Erfahrungen geknüpft, mit denen wir uns wohl fühlen, oder auch nicht. Das bedeutet für viele aber bestimmt nicht, dass sie nicht von einem Mann berührt werden können, der den äußerlichen Vorstellungen nicht entspricht.
Und was heißt schon pubertär? Besser so, als nur verkopft, vergeistigt und erwachsenverspielt. Träume und Romantik sind ein wichtiges Lebenselexier und setzt Kreativität frei. Kreativität, die wir auch brauchen um gute Beziehungen zu führen. Wer sich etwas Kindliches bewahrt, ob Mann oder Frau, der hat wahrlich etwas begriffen.

B. Wilder verspricht jedenfalls deutlich mehr Vergnügen, sogar Erotik.
....nun, ob dieser Mann dass nur verspricht, oder auch bieten kann? Es sind Träume, wenn auch pubertär ;-)
 
  • #57
Um nochmal auf die 50-ziger in diesem Thema zu kommen.

Ja die Männer, mal im TV, gefielen mir in dieser Zeit wesentlich besser als verschwitzte und dermaßen ungepflegte und popelige Männleins in heutigen Tatortserien oder was sonst im TV zu sehen ist.

Gebe Dr.House, was die heutige Frauenwelt betrifft ebenso recht, auch sahen die Frauen in den 50-ziger noch aus wie Frauen, Doris Day, Elisabeth Taylor, Ava Gardner, natürlich. M.M. und einige andere, sie waren vor allem eines - weiblich in Gang, in Kleidung und in ihrer Art - keine Kumpel von heute eine Männerkopie.

Männer waren glatt rasiert, sahen gut aus und wirkten männlich und markant, groß waren sie obendrein, irgendwie scheinen heute die Männer im allgemeinen zu schrumpfen auch geistig irgendwie, welche Gene da wohl überhand nehmen?

Der gute Elvis war nicht nur stimmlich top, sondern auch ein Augenschmauß ohne Bärtchen und Getue. Paul Hubschmied, Rock Hudson, Gary Grant, James Garner, obwohl der in den 70-zigern noch zu sehen war, fand ich optisch anziehend dann Paul Newmann, Robert Redfort, nicht zu vergessen der damalige James Bond-Darsteller Sean Connery.

Mannsbilder ohne Bart und Trendyallüren.

Heute würde ich mich nach keinem Männlein mehr umdrehen, die sind ja kleiner und schmächtiger als ich - never.

Wen ich heute noch männlich finde ist Robert Atzorn zum Beispiel.
 
  • #58
Mit 50-ziger Jahre hat es weniger zu tun, denn es gibt solche Männer sehr wohl noch, aber sie sind selten geworden, die Zwerge haben die Macht und vermehren sich nunmal stärker.
Zweimal habe ich bereits in Nebensträngen darauf hingewiesen und werde es hier abermals tun. Wohlwissend, dass es überhaupt nichts nützen wird, da Tatsachen nur allzu gerne zugunsten persönlicher Überzeugungen ignoriert werden:
  • Die deutsche Gesellschaft ist im Laufe der letzten Jahrzehnte nachweislich um einige Zentimeter gewachsen. Wer das nicht glauben möchte oder keine Lust hat, die entsprechende Statistik zu wälzen, möge einfach einen Blick zu diesem Thema in Wikipedia riskieren. Der Hüne ab 1,90 m ist heute faktisch leichter zu finden, als noch vor 50 oder 100 Jahren. Daran besteht keinerlei Zweifel.
  • Kräftige Männer à la Raimund Harmstorf nebst seiner recht innovativen Art, Kartoffelpüree zuzubereiten, mag es früher tatsächlich häufiger gegeben haben. Dies ist, wie hier bereits schon gesagt wurde, höchstwahrscheinlich der weitläufigen Verlagerung vom Handwerk auf Bürojobs geschuldet. Ausdefinierte Muskeln und breite Schultern hingegen, egal, ob dahinter pure Kraft oder nur Luft steckt, findet man aber dank der heutigen Körperkultur ebenfalls leichter als anno dazumal. Um beim Hollywood-Beispiel zu bleiben: Männer wie Vin Diesel und Co. sah man in den 50ern in keiner Flimmerkiste, da schlichtweg nicht oder kaum existent.
Und zu den schmächtigen Bartträgern, die zweifellos mit der Hippster-Welle aufkamen und damit kaum in der Generation der heutigen 50er zu finden sind, sei gesagt, dass diese ziemlichen Schlag bei Frauen ihrer Altersklasse haben. Ist halt die derzeitige Mode.
 
  • #59
Was die Ansprüche der FS oder Forderungen an die Männerwelt im Allgemeinen anbelangt, so muss ich als Mann sagen, dass mich diese weder großartig überraschen, noch ärgern oder überfordern. Und das, obwohl ich sicher nicht sämtliche Traummannqualitäten in mir vereine.

Frauen haben, wie Männer eben auch, oberflächliche Ansprüche und zur Selektion sind diese unerlässlich. Andernfalls wäre das Angebot ja unüberschaubar. Im eigenen Interesse halte ich es lediglich für wichtig, von diesen ggf. zugunsten anderer Eigenschaften ablassen zu können, wenn geeignete Kandidaten auf der Bühne erscheinen. Andernfalls könnte die Partnersuche (von Männern und Frauen) zur Lebensaufgabe werden.

Und genauso erlebe ich es auch häufig: In Singlezeiten wird im Kopf der Idealpartner gebastelt und wenn dann Mr. oder Ms. Right auftaucht, erinnert diese/r nur noch in wenigen Punkten an das einstige Konstrukt. Trotzdem sind die Leute glücklich. Vielleicht sogar mehr, als sie es mit ihrem Ideal jemals hätten werden können.
 
G

Gast

  • #60
Wie oberflächlich muss man(n) oder frau eigentlich sein, um ähnliche Auswahlkriterien für die Liebe zu haben? Schon mal einen 1,90m großen Dumpfling erlebt (z.B. A. Schwarzenegger) ... und als Gegenstück einen geistreichen, vor Lebendigkeit und Fantasie strotzenden "kleinen Mann" (z.B. Billy Wilder) - um in der Filmwelt zu bleiben?
B. Wilder verspricht jedenfalls deutlich mehr Vergnügen, sogar Erotik.
Sorry, Frauen sind oft durch ihren Vater in ihre Männertyp geprägt, sei positiv, wie negativ.

Ich stehe z.B. nicht auf große Männer, werde von denen aber meistens angebaggert, weil ich anscheinend dem 13jährigen Jungen-Bub TraumChema einer Frau entspreche. Klein, zierlich-schlank, Locken, zurückhaltend (erstmal), viele Kleidchen und Pumps.

Ich stehe eher auf mittelgroße Männer, eher dunkler Typ, mit Blond und blauen Augen, schwabbeliger Körper, Bauch-Wampe, kann ich nichts anfangen. Bin ich selbst nicht, habe ich nicht.

Männer haben genauso ihre Traumtypen, daher kann ich an Herakles Wunsch 1,90 Mann mit breiten Schultern, nichts Kritikfähiges (steht mir/uns eh nicht zu) finden.

w