• #31
Irgendwie ist es bei mir immer so gewesen, das ich diese Probleme immer erst später gemerkt habe. Immer dann, wenn ich schon Gefühle hatte. Ich verstehe es auch nicht, aber die Männer die ich kennen gelernt habe waren offenbar wahre Meister in verbergen von solchen Mängeln. Ich hatte mal sage und schreibe 10 Monate eine Beziehung mit einen Mann, wo ich echt tolle Gefühle hatte, das ist 20 Jahre her aber das war echt ein Mann, der mir unfassbar gut tat. Jedenfalls merkte ich erst da, das er in einen völligen finanziellen Desaster lebte und teils sogar echten Betrug lebte. Gemerkt habe ich das nur, als man ihn für 3 Tage Knast abholte. Ein anderer Mann, war auch eine tolle Beziehung, war komplett auf Esoterik schiene, das hat er weit über ein Jahr verborgen, er glaubte an Engel und Magie usw. Hätte ich das gleich gewusst, hätte ich den gar nicht genommen. Also, kurz gesagt, ich hab immer alle Probleme erst gemerkt wenn ich voll drin war emotional in der Beziehung
Du hast scheinbar nur Problemmänner.

Da war doch noch der Typ mit dem Hund, mit dem du und dein Hund immer Gassi gegangen bist.
Du hast kein einziges Mal mit ihm gemeinsam gefrühstückt, weil du nachts nach eurem Sex heim bist zu deinem Hund.
Er wollte deinen Hund nicht bei sich zuhause, du durftest aber auf seinen Hund aufpassen, wenn er dienstlich unterwegs war.

Also ehrlich - du lässt dich monatelang ausnutzen und merkst es nicht mal.

So viele schräge Typen…..🤷‍♀️
 
  • #32
Himmel, man vögelt doch nicht 24 Stunden am Tag, dazwischen wird doch auch gesprochen.
Hier möchte ich anmerken : Mit vollem Mund spricht man nicht. Denn wer in der Anfangszeit viel vögelt - muss auch essen und trinken.

Spass beiseite - alles weiss ich nie. Und ich finde es gut so. Dazu kommt - jeder hat andere Themen. Will ich explizit etwas wissen, dann muss ich fragen. Ist mir etwas wichtig, muss ich sehr früh danach fragen. Ich kann natürlich auch beobachten - ist mein Weg. Weil ich von den ganzen Lippenbekenntnissen die Nase voll habe.
 

Laleila

Cilia
  • #34
Hier möchte ich anmerken : Mit vollem Mund spricht man nicht. Denn wer in der Anfangszeit viel vögelt - muss auch essen und trinken.

Spass beiseite - alles weiss ich nie.
Ja, das ist ja auch normal, aber wenn ich weiß, dass ich (für mich) beziehungsrelevante Themen habe, dann weiß ich innerhalb kürzester Zeit ob der potentielle Partner zu mir passt.

Obwohl ich schon ganz gern genau weiß mit wem ich da im Bett rumtümmle.😊
 
  • #35
Ganz ehrlich, die Männer sind keine Meister im Verbergen, Du schaust einfach nicht richtig hin.
Wenn ein Mann an mir interessiert ist beginnen die Gespräche, über Gott und die Welt.
Bei meinem Mann wusste ich nach 3 Wochen, dass er Atheist ist, was er wählt, wie er zu Homosexualität steht, wie er sozialgesellschaftliche tickt, wie er mit Geld umgeht, was seine Leidenschaften sind, dass er keinen Alkohol trinkt, was ihm missfällt, wie sein Verhältnis zu seinen Eltern ist, ob er Kinder möchte usw. usf.
Himmel, man vögelt doch nicht 24 Stunden am Tag, dazwischen wird doch auch gesprochen.
Ich hab meine Männer mit den ich zusammen war, nie 24 h am Stück gesehen, ich war froh wenn es mal 2 oder 3 h am Stück waren. Ehrlich gesagt bin ich fast überhaupt nie in einer Beziehung zu solchen Gesprächen überhaupt gekommen.
Genau genommen war meine erfahrung, dass man sobald über Beziehung, Gefühle oder lebenswichtige Dinge gesprochen hat, der Mann schnell das Thema wechselte.
 
  • #37
Und mit diesen Männern gingst Du dann tatsächlich Beziehungen ein?

Wunderst Du Dich noch immer, dass diese nie langfristig funktionierten?
Ich denke, sowas ist schwer zu steuern. Man bespricht ja nicht alles Wichtige in der Kennenlernphase, manches kommt erst mit der Zeit auf, jemanden kennenzulernen dauert Jahre. Wenn mir jemand seine Ansichten mitteilt, habe ich erstmal auch keine Möglichkeit, zu überprüfen ob er die Wahrheit sagt.

Viele Menschen wissen auch, dass ihre Ansichten, Rassismus, etc. verpönt sind und halten sich erstmal bedeckt. Sowas wird dann scheibchenweise präsentiert. Mittlerweile weiß ich, wenn jemand diesbezüglich erst "harmlose" Bemerkungen macht, ist das nur die Spitze des Eisberges. Früher war ich da sehr naiv.
 

Laleila

Cilia
  • #38
Ich denke, sowas ist schwer zu steuern. Man bespricht ja nicht alles Wichtige in der Kennenlernphase,
Man bespricht nicht alles in der Kennenlernphase, aber ja, doch, das Wichtige auf jeden Fall
Viele Menschen wissen auch, dass ihre Ansichten, Rassismus, etc. verpönt sind und halten sich erstmal bedeckt.
Man fragt ja auch nicht plump nach, ob jemand rassistisch ist, sondern lenkt das Gespräch auf Tagespolitik und da auf ein Thema, bei dem eine solche Einstellung offenkundig wäre.
Ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht, wie man wochenlang an solchen Themen vorbeikommt, dass man, (in!) der Beziehung dann aus allen Wolken fällt, weil der Partner plötzlich (?) Zeigt, dass er Haltungen vertritt die mich ernsthaft abstoßen.

Ich finde an meinem Mann auch nach über 25 Jahren noch immer neue, überraschende Aspekte seiner Persönlichkeit, aber nichts was mich negativ überraschen würde, eben weil, alle wesentlichen Aspekte in den ersten 3 Wochen abgeklärt waren und vorher gehe ich mit einem potentiellen Partner nichtmal ins Bett.

Und Frau Rossi ist kein naiver Teenager mehr, dem sowas, wie Dir früher, passieren kann.

Wenn ich soetwas lese, wundere ich mich nicht mehr über all die Trennungen und Scheidungen.
Das kommt offensichtlich und leider dabei heraus, wenn man bei der Partnerwahl der Verstand außen vor lässt und nur auf das "Herz" hört.

Und wenn es nach 6 Monaten rauskommt, weiß der Geier warum erst dann, vielleicht lag einer ja im Koma, trennt man sich eben dann oder kommt damit klar, dass man mit einem Asshole zusammen ist.
Irgendjemand, ich glaube @Valmont, führte hier Mal den Begriff: 'Auswahlverschulden' ein.
Tja, das ist es dann wohl auch.
 
  • #39
Ich denke, sowas ist schwer zu steuern. Man bespricht ja nicht alles Wichtige in der Kennenlernphase
Hm also ich mache das schon.
Die wenigen Männer mit denen ich eine Beziehung eingegangen war, waren auch sehr offen hinsichtlich dieses Austauschs.
Auch ihnen war wichtig, ihre Ansichten in Bezug auf Lebensmodell, Liebe, Treue, Wünsche, Ängste, Einstellungen und Werte usw. zu kommunizieren.
Wäre das nicht der Fall gewesen, dann hätte ich mich gar nicht eingelassen.
Allerdings gibt es leider keine Garantie, dass diese anfänglich getätigten Aussagen auch dauerhaft Bestand haben.

Ich hatte z.B. das Gefühl, dass zwei der Partner zunächst eher "blutige Anfänger" waren. Als sie dann durch meine Zuneigung entdeckten, dass sie "begehrenswert" waren und auch so einiges dazu gelernt hatten, wollten sie sich dann im Anschluss auf dem Markt ausprobieren. Das Selbstvertrauen schoss dann über das gesunde Maß hinaus sozusagen.
(Von diesem Flucht bin ich heute vermutlich altersbedingt befreit)^^.
Ist aber auch nur mein subjektives Empfinden. Wer weiß schon so genau, was und wie sie tatsächlich gefühlt und gedacht haben.

Fazit: Es gibt keine Garantien. Die Vorstellung, dass man vorher alles abchecken könne, so dass es später keinerlei Probleme gäbe, man "den Richtigen" gefunden hätte, ist und bleibt utopisch. Menschen können sich verändern.
Mittlerweile weiß ich, wenn jemand diesbezüglich erst "harmlose" Bemerkungen macht, ist das nur die Spitze des Eisberges
Ganz genau so sehe ich das auch.
Das sind schon Dinge, die man vorher abchecken kann.
Auch verändert sich hier die Einstellung in der Regel eher nicht. Bestenfalls altersbedingt.
Ein Ex lag tatsächlich im Koma und war danach ein völlig anderer Mensch. Nämlich völlig kaltherzig.
Mehr werde ich darüber jedoch nicht erzählen, da mich das Ereignis trotz all der zurückliegenden Zeit, bis heute erschüttert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
Man bespricht nicht alles in der Kennenlernphase, aber ja, doch, das Wichtige auf jeden Fall
Ok, das war doof ausgedrückt. Man bespricht schon das Wichtige, seine Werte, Ziele, sehr oft weiß man durch vorige Beziehungen, was man nicht mehr will und achtet darauf. Das heißt aber nicht, dass nicht noch ein wichtiges Thema aufkommen kann, wenn man eine Weile in der Beziehung ist.

Es gehört auch Glück dazu, einen Menschen zu finden, der einen nicht negativ überrascht.
 
  • #41
alle wesentlichen Aspekte in den ersten 3 Wochen abgeklärt waren
Theoretisch ja .... aber nun geh mal zurück auf Anfang.

Vor 25 Jahren war Corona kein Thema ..... die Ukraine kein Thema ....... der Bau des Tesla Werks nicht und die AfD auch nicht.

Alles mögliche Reizthemen. Die ich im einzelnen auch gar nicht bewerten will. Nur soviel - mir wäre der Mensch, dem ich vertraue wesentlich mehr wert als irgendeine Ansicht zu irgendetwas. Dann klammert man das eben aus.
Ich gehe klipp und klar davon aus :
Egal ob Freundschaft, Familie oder Freundin / Frau / Partnerschaft etc - geht etwas wegen solchem Quatsch auseinander, dann war es nichts wert.
 
  • #42
mir wäre der Mensch, dem ich vertraue wesentlich mehr wert als irgendeine Ansicht zu irgendetwas.
Aber bist du nicht der Meinung, dass der Umgang mit bestimmten Themen, z.B. wie hier genannt, der Umgang mit Homosexualität, auch etwas über den Umgang mit Menschen insgesamt aussagt und somit auch Auswirkungen darauf hat, inwiefern man einem Mensch vertraut?
Ich würde einem Menschen nicht vertrauen, der sich massiv abwertend über Homosexuelle äußert, oder keinerlei Verständnis zeigt. Man muss ja auch überlegen, was passiert, wenn z.B. das in der Zukunft mögliche eigene Kind mit diesem Partner homosexuell wäre.
Abgesehen davon, dass es unerträglich wäre, wenn der Partner andere Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung offen abwertet, wäre es inakzeptabel, wenn dieser am Ende auch noch anfängt, das eigene Kind deshalb zu traktieren, oder ihm das Leben schwer macht.
 

Laleila

Cilia
  • #43
Vor 25 Jahren war Corona kein Thema ..... die Ukraine kein Thema ....... der Bau des Tesla Werks nicht und die AfD auch nicht.

Alles mögliche Reizthemen.
Ein linker Atheist, ein Naturwissenschaftler, der sozial eingestellt ist, ein weltoffener, toleranter, ökologisch orientierter Mensch,(und das könnte ich vor 25 Jahren alles abchecken) wählt keine rechte Partei, glaubt nicht an eine Weltverschwörung oder, dass per Impfstoff Mikrochips eingebaut sind, und findet es nicht okay, wenn ein faschistoider Autokrat ein anderes Land überfällt.
Das sind ja alles grundsätzliche Merkmale, welche auf einen grundsätzlichen Charakter schließen lassen die man anfänglich abcheckt. Das macht eine gewisse Vorhersehbarkeit durchaus möglich.
Nur soviel - mir wäre der Mensch, dem ich vertraue wesentlich mehr wert als irgendeine Ansicht zu irgendetwas.
Tatsächlich würde ich einen Menschen, der "plötzlich" ein bestimmtes, von mir abgelehntes Weltbild propagiert, nicht mehr vertrauen.
Es sei denn die Beziehung dauert bereits seit vielen Jahrzehnten an, dann würde ich eine solche Abweichung vom etwartbaren hinterfragen, also den Fakt, nicht den Menschen.
Aber sorry, nach 6 Monaten oder auch 16 Monaten ist noch kein derartiges gewachsenes Vertrauen da und die Beziehu g an dem Punkt für mich beendet.
 
  • #44
Tatsächlich würde ich einen Menschen, der "plötzlich" ein bestimmtes, von mir abgelehntes Weltbild propagiert, nicht mehr vertrauen.
Tja, so sind die Menschen unterschiedlich.
Das fängt bei der Auswahl der Themen an.

Für mich ist eines vollkommen klar
Kein Thema ist so wichtig, dass ich dafür ein Familienmitglied, mein Mädel oder einen guten Freund opfern würde.
Man findet eine Lösung, dieses Thema auszuklammern und gut. Und nein, Denunzianten habe ich nicht in meinem Umfeld. Denn diesen Charakterfehler kann man unabhängig von Themen erkennen.

Für mich war das Schlimmste an diesem Coronatheater die Meldungen, dass tatsächlich Familien und Freundschaften an der Maskenfrage zerbrochen sind. Ich gebe zu - ich konnte das nicht fassen. Und kann es heute noch nicht.
 

Laleila

Cilia
  • #45
Tja, so sind die Menschen unterschiedlich.
Das fängt bei der Auswahl der Themen an.

Für mich ist eines vollkommen klar
Kein Thema ist so wichtig, dass ich dafür ein Familienmitglied, mein Mädel oder einen guten Freund opfern würde.
Wie gesagt, meine Familie ist außen vor, langjährige Freunde auch, langjährige Partner eh.
Da muss schon verdammt viel passieren, dass das zerbrechen könnte.
Aber jemand, den man erst ein paar Monate kennt, zu dem kannst Du echt diese Basis aufbauen? Ich nicht.
Man findet eine Lösung, dieses Thema auszuklammern und gut.
So halte ich es bei Familienmitgliedern, die haben Bestandsschutz 😉
Und nein, Denunzianten habe ich nicht in meinem Umfeld.
Ich auch nicht.
Für mich war das Schlimmste an diesem Coronatheater die Meldungen, dass tatsächlich Familien und Freundschaften an der Maskenfrage zerbrochen sind Ich gebe zu - ich konnte das nicht fassen. Und kann es heute noch nicht.
Geht mir genauso.
 
  • #46
Jeder von uns hat eine bestimmte Lebenseinstellung. Zu der sollte für mich eine Partnerin passen, also z. B. keine grundsätzlich inkompatiblen Ziele im Leben haben.
Für mich sind in einer Beziehung Kompatibilität und Toleranz in Details wichtiger als Übereinstimmung. Die Kernfrage ist für mich auch: Wie sehr betrifft das mein Leben?

Bei den Einstellungen zu verschiedenen Themen ist das ähnlich. Beispiele: Mit einer nicht offen schwulenfeindlichen Partnerin (die das ja hier offensichtlich nicht dauernd betont) hätte ich kein Problem, mit einer betont religiösen oder politisch links- oder rechtsextremen dagegen eher. Sichtweisen zu Familienarbeit sind mir mittlerweile egal, mich betrifft das nicht mehr.
Offenheit gegenüber fremden Kulturen ist für mich wichtig, ich reise viel und geniesse den Austausch. Pflegeintensive Haustiere sind dafür völlig unpassend (und für mich persönlich teilweise auch ethisch und aus Umweltgründen nicht mehr zu rechtfertigen). Mit einer Veganerin kann ich im Alltag nichts anfangen, auch wenn ich nicht dauernd Fleisch esse.

Bei Menschen, mit denen ich keine Beziehung habe, kann ich das meiste tolerieren, was für mich in einer Beziehung nicht geht.

Die Verknüpfung mit „Trennung“ verstehe ich nicht. Bei mir kommt vor der Trennung eine Beziehung. Die beginnt bei mir ernsthaft, wenn ich grundlegende Kompatibilität festgestellt habe.
Irgendwie ist es bei mir immer so gewesen, das ich diese Probleme immer erst später gemerkt habe.
So geht das, wenn man abends gleich ins Bett geht und morgens um vier wegen dem Hund verschwindet. Ich habe mal eine Frau kennengelernt, die nachts arbeitete, wir haben uns dann immer irgendwann nach 22 Uhr getroffen und bis um 2, wenn sie anfing zu arbeiten. Aus meiner Sicht überlegt man sich dann höchstens, ob es für eine Affäre passen könnte.
Ich verstehe es auch nicht, aber die Männer die ich kennen gelernt habe waren offenbar wahre Meister in verbergen von solchen Mängeln. ….
Du bringst hier lauter Beispiele, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Jedenfalls, wenn es Dir dauernd passiert, dass Du die Männer erst so spät kennenlernst.
 
  • #47
Ich hab meine Männer mit den ich zusammen war, nie 24 h am Stück gesehen, ich war froh wenn es mal 2 oder 3 h am Stück waren
Ich wollte gerade so eine Vermutung schreiben. Dass du versuchen solltest, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Ein paar Stunden hält man vielleicht mit seinen schwierigen Eigenschaften hinterm Berg, aber nicht den ganzen Tag.
Das IST schon das Schwierige an LAT - man lernt nur das Schönwettergesicht kennen. Viele dürften das ja gerade als Vorteil sehen, meinem Anspruch genügt es auch nicht.
 
  • #48
Ganz ehrlich? Wenn ich so anspruchsvoll währe wie ihr, dann wäre ich mein Leben lang Single geblieben. Es ist so, dass ich jetzt 53 Jahre bin, 4 oder 5 Beziehungen hatte und alle waren sehr schwierig und sehr kompliziert. Aber das waren auch die einzigen Männer, die ich überhaupt hätte haben können. Ich war nie in den Situationen, das ich monatelang einen Mann kennen lernen konnte. Wenn man so 6 oder 7 Jahre single ist und es interessiert sich endlich mal wieder jemand, der auch noch viele gute Seiten hat, dann ist man viel mehr am überlegen, ob man nicht vielleicht mit 3-4 schlechten Sachen noch klar kommen kann. Es gibt ja auch eine gewisse Sehnsucht nach Nähe.
Guck ich war einmal als Jugendliche in einer Beziehung, die zähl ich mal nicht mit….dann von 21-24 der Mann war sehr süß anfangs, wurde dann aber aggressiv und cholerisch. Das war er auch in seiner Ehe, das erfuhr ich erst später. Die zweite Beziehung, da war ich 28…. war mit einen sehr sanften, sehr sensiblen Mann, ein esoteriker…das tat so gut nach dieser ersten Beziehung und er war wirklich sehr liebevoll. Was er noch gut konnte: Schulden machen, bis in die 100 tsd, unpünktlich sein, absolut unzuverlässig, nicht zu arbeiten und irgendwann esoterisch so abzudrehen das er an Engel und Magie glaubte.
Mit 33 war ich wieder Single, die nächste Beziehung kam erst 8 Jahre später obwohl ich mich immer aktiv bemüht hatte.Wieder ein sehr lieber Mann, von den ich Zuneigung und alles ohne Ende bekam, nach 6 Monaten stellte sich raus er war notorisch eifersüchtig und ein echter stalker.
Die letzte Beziehung kennt ihr, die war vor 2,5 Jahren, da war ich 50 also wieder 9 Jahre später….
Ihr merkt ich war immer sehr viel und sehr lange alleine obwohl ich einen guten Beruf hab und sehr gesellig und aktive Hobbys hab. Mit Sicherheit ist mein Äußeres ok, jedenfalls bis 40 bekam ich regelmäßig mal Komplimente, jetzt naja, nicht mehr so. Aber ich hab keine groben optischen Mängel, Gewicht ist ok, Zähne auch und schöne Haare.
Ich hab das jetzt mal so offen dargelegt, damit ihr vielleicht die Ausgangslage besser versteht und ich mich oft frage ob ich meinen Anspruch mal herunterschrauben soll…
 
  • #49
Ganz ehrlich? Wenn ich so anspruchsvoll währe wie ihr, dann wäre ich mein Leben lang Single geblieben. Es ist so, dass ich jetzt 53 Jahre bin, 4 oder 5 Beziehungen hatte und alle waren sehr schwierig und sehr kompliziert. Aber das waren auch die einzigen Männer, die ich überhaupt hätte haben können.
Anderen Ratschläge geben ist halt immer einfacher, als sie selber umzusetzen 😉 Viele (weibliche) Ratschläge kommen auch erst aus/nach eigener schmerzlicher Erfahrung.

Grundsätzlich ist es aber für Frauen nun mal schwerer, einen passenden Kandidaten zu finden und es ist umso schwieriger, je intelligenter, schöner, erfolgreicher und/oder älter eine Frau ist.

Deswegen bleiben viele Frauen alleine, manche mehr manche weniger freiwillig. Das ist auch der Grund warum viele geschiedene Frauen in den besten Jahren keinen Mann mehr haben wollen. Da muss jede für sich selber abwägen, wie viele Kompromisse sie bereit ist, für eine Beziehung einzugehen.

Ich halte mich nach objektiven Kriterien für intelligent, gut aussehend und erfolgreich und kann ein Lied von schlechten und ungeeigneten Kandidaten singen. Aber auch bei mir hat es länger gebraucht, bis ich das alles begriffen habe. Mit Trennungen habe ich mich immer schwer getan und oft mehrere Anläufe gebraucht. Das gute daran: ich habe keinen einzige dieser Trennungen auch nur einen Moment lang bereut 😎.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #50
Anderen Ratschläge geben ist halt immer einfacher, als sie selber umzusetzen 😉 Viele (weibliche) Ratschläge kommen auch erst aus/nach eigener schmerzlicher Erfahrung.

Grundsätzlich ist es aber für Frauen nun mal schwerer, einen passenden Kandidaten zu finden und es ist umso schwieriger, je intelligenter, schöner, erfolgreicher und/oder älter eine Frau ist.

Deswegen bleiben viele Frauen alleine, manche mehr manche weniger freiwillig. Das ist auch der Grund warum viele geschiedene Frauen in den besten Jahren keinen Mann mehr haben wollen. Da muss jede für sich selber abwägen, wie viele Kompromisse sie bereit ist, für eine Beziehung einzugehen.

Ich halte mich nach objektiven Kriterien für intelligent, gut aussehend und erfolgreich und kann ein Lied von schlechten und ungeeigneten Kandidaten singen. Aber auch bei mir hat es länger gebraucht, bis ich das alles begriffen habe. Mit Trennungen habe ich mich immer schwer getan und oft mehrere Anläufe gebraucht. Das gute daran: ich habe keinen einzige dieser Trennungen auch nur einen Moment lang bereut 😎.
Das tut gerade so gut das zu lesen, manchmal denke ich, ich bin die einzige wo es so ist und alle anderen haben voll die Auswahl
 
  • #51
Das tut gerade so gut das zu lesen, manchmal denke ich, ich bin die einzige wo es so ist und alle anderen haben voll die Auswahl
Danke, gern geschehen 😘 Es gibt auf diesem Planeten nur eine Personengruppe, die wirklich voll die Auswahl hat: gut aussehende und gut situierte, weiße Männer in den besten Jahren.

Und selbst die müssen unter Umständen den Kompromiss eingehen, dass sie nicht um ihrer selbst willen geliebt werden bzw. es nie sicher wissen, ob 😉
 
  • #52
Das tut gerade so gut das zu lesen, manchmal denke ich, ich bin die einzige wo es so ist und alle anderen haben voll die Auswahl
Nein alles gut 🌸.

Ab 50/60 wird die Auswahl an guten, liebevollen, gepflegten, sportlichen und gut erhaltenen Männern ohne schlimme psychische Macken extrem dünn.

Sehr viele sind schon auseinander gegangen, haben Potenzschwierigkeiten, kränkeln und/oder sind psychisch angeschlagen.

Da einen gescheiten Mann zu finden ist wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu suchen.

Ich habe Glück gehabt und einen sehr guten Mann gefunden. Aber ich weiß, dass das einfach Glückssache ist und normalerweise extrem schwer.

Fühl dich gedrückt 🌺.

Aber lass dich auch nicht mehr ausnutzen. Sitte keine fremden Hunde mehr, deren Besitzer deinen Hund nicht akzeptieren und dich nachts aus dem Bett schmeißen 😉.
 
  • #54
Ganz ehrlich? Wenn ich so anspruchsvoll währe wie ihr, dann wäre ich mein Leben lang Single geblieben.
Bevor ich meinen Anspruch herunterschrauben würde, was garantiert nichts besser macht, eher noch schlechter, bleibe ich lieber ein zufriedener und glücklicher Single!
ich mich oft frage ob ich meinen Anspruch mal herunterschrauben soll…
Dadurch reduzierst du deinen Selbstwert und wirst immer mehr unzufrieden und unglücklich! Das lesen wir doch ständig hier!
 
  • #55
Bevor ich meinen Anspruch herunterschrauben würde, was garantiert nichts besser macht, eher noch schlechter, bleibe ich lieber ein zufriedener und glücklicher Single!

Dadurch reduzierst du deinen Selbstwert und wirst immer mehr unzufrieden und unglücklich!
Das sehe ich auch so. Besser keine Gesellschaft als schlechte Gesellschaft 😃.

Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einsamkeit ist nicht leicht zu ertragen für ein soziales Wesen wie den Menschen, nicht alle können/wollen das.
 
  • #56
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einsamkeit ist nicht leicht zu ertragen für ein soziales Wesen wie den Menschen, nicht alle können/wollen das.
Niemand hat einem rein zu reden, wie man sein Leben führen möchte! Es wird lange genug eingetrichtert, dass man ein soziales Wesen ist, was auch richtig ist, nicht aber richtig ist, alleine nicht sein zu können, ein Mega Irrtum!
Mein Kernsatz: Wer gut mit sich allein sein kann, zieht daraus Kraft für das Miteinander mit anderen. Der erste Schritt beginnt immer bei einem selbst, nicht umgekehrt! Die Freiheit, die Unabhängigkeit sind wohl das Schönste, das Beste am Alleinsein. Sich selbst gut ertragen können, ganz bei sich zu sein, zeitweise ohne irgendwelche Pflichten und Ablenkungen, ist einfach herrlich! Das gibt leider kaum jemand zu, aber viele fühlen sich in der Beziehung, oft dazu verpflichtet, ständig unliebsame Dinge zu tun und Zeit mit dem anderen zu verbringen, obwohl er lieber was anderes machen möchte, ein Permanentproblem hier im Forum, das ständig zu lesen ist! Beziehungen schränken oft ein, auch wenn sie es nicht sollten. Sie sollten bereichern, ergänzen in der Liebe, in der Freude! Umso schöner ist es, keinerlei Verpflichtungen in dieser Hinsicht zu haben. Aber auch in einer Beziehung ist es wichtig und toll, sich ab und zu zurückziehen zu können mit anderen was machen zu können und/oder nachdenken zu können.
 
  • #57
Ach ich kann eigentlich gut alleine sein. Es ist nur, das 9 oder 7 Jahre zu lang sind. Nach der letzten Beziehung sind jetzt 2,5 Jahre vergangen, da hätte ich jetzt aktuell noch gar nicht wieder Lust.
Auch in einer Beziehung war das alleine sein nie das Problem, ich war viel alleine in Beziehungen und hatte immer Pferde und Hunde zusätzlich zum Beruf so das ich auch gut beschäftigt war. Ich glaube, geklammert oder zu anhänglich war ich echt nie. In meiner letzten Beziehung haben wir uns im Schnitt 2 Tage die Woche gesehen, aber das auch nur so 3h. Das war denn in der Tat etwas wenig, da kam halt schon der Wunsch nach gemeinsamen Wochenenden mal auf, die ich aber nicht bekam.
Aber irgendwann werde ich wieder eine Beziehung haben und dann werde ich mich wieder fragen, wieviel Toleranz soll ich zeigen, wieviel Macken kann ich ertragen? Es ist wirklich schwierig
 
  • #58
Aber irgendwann werde ich wieder eine Beziehung haben und dann werde ich mich wieder fragen, wieviel Toleranz soll ich zeigen, wieviel Macken kann ich ertragen? Es ist wirklich schwierig
Ich finde gut, wie du da heran gehst 👍! Ich glaube, das hängt auch vom Einzelfall oder vom jeweiligen Gesamtpaket Mann ab.

Wichtig wäre es zuerst zu überlegen
1) Was möchtest du überhaupt, wie sind deine Bedürfnisse - ganz unabhängig vom jeweiligen Mann;
2) wie sind da deine Prioritäten? wo bist du bereit Abstriche zu machen und wo nicht?

Für mich kam z.B. nur ein Mann ohne Altlasten in Frage, eine gewisse Intelligenz war auch unabdingbar. Andere Frauen würden vielleicht sagen Kinder gerne, Schulden egal, Hauptsache er hat Humor.

Was ist für dich so wichtig, dass du bei einem Beziehungspartner nicht darauf verzichten willst?
 
  • #59
Das ist lieb das du das so schreibst, aber wie gesagt, es passiert gar nicht so oft, das sich jemand für mich interessiert. Alle 5 oder 8 Jahre vielleicht, wie beschrieben. Und dann bin ich meist so froh, das überhaupt mal einer liebevoll und aufmerksam zu mir ist, das ich ein Dating selten ablehne. Und umgekehrt, wenn ich mich mal interessierte, was auch selten passierte, aber kommt vor, dann ist der Mann nicht zur Verfügung. Also ich finde ihr beschreibt das immer so, als wenn es so 10 mal pro Jahr oder so zu Kontakte kommt und man sich dann überlegen kann, welchen man nimmt. Das ist doch überhaupt nicht realistisch, ich hab noch nicht mal 1 mal pro Jahr überhaupt so ein Treffen mit einen Kandidaten, viel seltener
 
Top